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2014-02-15

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts | Aufreger

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts

    • 15.02.14
Eingänge verstellt, Haltegriffe blockiert

Keine Rücksicht auf Ältere und Behinderte in Bus und Bahn

Region
Rhein-Main - 81 Jahre, künstliche Hüfte – wenn Elisabeth Plato-Freitag
in die Straßenbahn einsteigt, nennt sie das „Kampf“. Denn immer weniger
Menschen sind bereit, Platz zu machen. Auch der Verband Pro Bahn schlägt
deshalb Alarm. Von Christian Reinartz 
Elisabeth Plato-Freitag ist genervt: Häufig versperren Mitreisende die Eingänge, sodass sich ältere Menschen oder Gehbehinderte beim Einstieg nicht festhalten können.
© rz
Elisabeth Plato-Freitag ist genervt: Häufig versperren Mitreisende die Eingänge,
sodass sich ältere Menschen oder Gehbehinderte beim Einstieg nicht
festhalten können.
Es sind nicht mal die fehlenden Sitzplätze. Viel schwerer ist es für
Elisabeth Plato-Freitag aus Ginnheim, überhaupt heil in die Straßenbahn
einzusteigen. „Meistens stehen die Fahrgäste vor den Türen und
versperren einem die Möglichkeit, sich festzuhalten“, sagt die
81-Jährige verärgert. Selbst wenn sie die Leute bitte, Platz zu machen,
rührten diese sich so gut wie nie. „Die tun so, als wenn sie nichts
gehört hätten und bleiben einfach stehen“, sagt Plato-Freitag. „Die
haben doch alle keine Kinderstube mehr“, sagt sie ärgerlich.

Rücksichtslosigkeit der Mitmenschen

Auch beim Fahrgastverband Pro Bahn  hat man das rücksichtslose Verhalten der
Fahrgäste im Rhein-Main-Gebiet längst registriert. „Hier macht sich
Missachtung von Mitmenschen breit. Ich habe das schon häufig am eigenen
Leib zu spüren bekommen“, sagt Michael Alfter, Beauftragter für
Schwerbehinderung und Barrierefreiheit. Er selbst ist sehbehindert und
ebenfalls beim Einsteigen auf die Rücksicht der anderen Fahrgäste
angewiesen.

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts | Aufreger

2013-05-26

Taubstumme brauchen keine Begleitung – LSG Stuttgart lehnt „Merkzeichen B“ in Schwerbehindertenausweis ab - Kanzlei Blaufelder




Taubstumme brauchen keine Begleitung – LSG Stuttgart lehnt „Merkzeichen B“ in Schwerbehindertenausweis ab


© petrol - Fotolia.comTaubstumme behinderte Menschen können bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel grundsätzlich keine Begleitperson kostenfrei mitnehmen. Ein Anspruch auf Eintragung des „Merkzeichens B“ in den Schwerbehindertenausweis, welches die Notwendigkeit ständiger Begleitung bescheinigt, besteht in der Regel nicht, entschied das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in einem am Freitag, 24.05.2013 veröffentlichten Urteil (AZ: L 6 SB 5788/11). Damit bekräftigten die Stuttgarter Richter in ihrer am 21.02.2013 verkündeten Entscheidung die bisherige Rechtsprechung.
Im konkreten Rechtsstreit hatte eine seit ihrer Kindheit taubstumme Frau die Eintragung des „Merkzeichen B“ in ihrem Schwerbehindertenausweis beantragt. Sie sei darauf angewiesen, dass sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ständig eine Begleitperson dabei habe. Sie könne sich wegen ihrer Hör- und Sprach-Behinderung in der Öffentlichkeit nicht richtig orientieren.
So könne sie an Bahnsteigen oder in Bussen und Bahnen keine Lautsprecherdurchsagen wahrnehmen. Sie sei „völlig hilflos“, wenn Haltestellen lediglich durch Ansagen bekanntgegeben werden. Ihre Behinderung sei letztlich mit der eines Blinden gleichzusetzen, so dass ihr eine Begleitperson zustehen müsse.
Taubstumme brauchen keine Begleitung – LSG Stuttgart lehnt „Merkzeichen B“ in Schwerbehindertenausweis ab - Kanzlei Blaufelder


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 20 - Persönliche Mobilität


Die Vertragsstaaten treffen wirksame Maßnahmen, um für Menschen mit Behinderungen persönliche Mobilität mit größtmöglicher Unabhängigkeit sicherzustellen, indem sie unter anderem
a) die persönliche Mobilität von Menschen mit Behinderungen in der Art und Weise und zum Zeitpunkt ihrer Wahl und zu erschwinglichen Kosten erleichtern;
b) den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu hochwertigen Mobilitätshilfen, Geräten, unterstützenden Technologien und menschlicher und tierischer Hilfe sowie Mittelspersonen erleichtern, auch durch deren Bereitstellung zu erschwinglichen Kosten


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 9 - Zugänglichkeit

(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. (...)
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen, (...)
 e) um menschliche und tierische Hilfe sowie Mittelspersonen, unter anderem Personen zum Führen und Vorlesen sowie professionelle Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen, zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, den Zugang zu Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, zu erleichtern;

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

2012-10-15

Sozialverband fordert Barrierefreiheit im Nahverkehr

Sozialverband fordert Barrierefreiheit im Nahverkehr

09.10.2012, 14:11 Uhr | dapd
Der Sozialverband Deutschland will die Förderung von Nahverkehrsunternehmen von der Umsetzung der Barrierefreiheit abhängig machen.

Sozialverband fordert Barrierefreiheit im Nahverkehr

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin : Blindenverein kritisiert fehlende Barrierefreiheit | Berlin - Berliner Zeitung

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin Blindenverein kritisiert fehlende Barrierefreiheit


Berlin sei kein Musterbeispiel für Barrierefreiheit, kritisiert der Blindenverein.
Berlin sei kein Musterbeispiel für Barrierefreiheit, kritisiert der Blindenverein.
Foto: dapd
Berlin –  
Busfahren kann für Blinde schnell zum Horrortrip werden. Eingestiegen in die falsche Linie, angerempelt auf dem Bürgersteig, gestolpert beim Aussteigen. Der Senat muss einschreiten, fordern Betroffene.

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin : Blindenverein kritisiert fehlende Barrierefreiheit | Berlin - Berliner Zeitung

"Barrierefrei von A nach B"

"Barrierefrei von A nach B"

Von SZ-Redaktionsmirglied Frauke Scholl
Saarbrücken. Eine elektronische Stimme im Bus sagt "Nächster Halt", nennt eine Haltestelle - und der blinde oder sehbehinderte Fahrgast weiß, dass er aussteigen muss. Diese Hilfe gibt es im Saarland leider nicht überall im Nahverkehr, beklagt der Blinden-und Sehbehindertenverein für das Saarland (BSV-Saar) (Veröffentlicht am 15.10.2012)
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Foto 1 / 1
Blinde stehen im Straßenverkehr oft vor Problemen. dpa

"Barrierefrei von A nach B"

Georgi: DIE LINKE fordert flächendeckende Barrierefreiheit

Georgi: DIE LINKE fordert flächendeckende Barrierefreiheit

  • geschrieben von 
  • Montag, 15. Oktober 2012 15:26
(BPP) Zum heutigen „Tag des weißen Stockes“, an dem Blinde und Sehbehinderte im Saarland für weniger Barrieren beim Bus- und Straßenbahnfahren werben wollen, erklärt Ralf Georgi, behindertenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag: „Auch wenn in Sachen Barrierefreiheit in den letzten Jahren im Saar-Nahverkehr für sehbehinderte Menschen etwas passiert ist, so doch noch nicht überall. DIE LINKE fordert schon lange eine flächendeckende Barrierefreiheit für Bus- und Bahnfahrer. Besonders in ländlichen Gebieten sind behinderte Menschen immer noch mit Barrieren konfrontiert.“

Hinzu käme, dass nur vielleicht gerade mal die Hälfte der Bahnhöfe im Saarland als barrierefrei gelten. Georgi, der seit Jahren auf diesen Missstand hinweist, dazu:
„Es ist schlicht unverständlich, dass der Bahnhof der zweitgrößten Stadt des Landes, Neunkirchen, noch nicht barrierefrei ausgestattet ist. Angesichts des künftigen demographischen Wandels ist es dringend notwendig zu handeln. Menschen mit Rollatoren oder auch Eltern mit Kinderwagen haben ein Recht,  Bahnsteige oder Haltestellen in allen Bahnhöfen, auch kleineren, barrierefrei zu betreten.“ Es sei unverständlich, warum erst ab einem Reisaufkommen von 1000 Bürgerinnen und Bürgern pro Tag Barrierefreiheit hergestellt werden solle. „Wenn wir die UN-Behindertenrechtskonvention ernst nehmen, ist die Barrierefreiheit keine Ermessensfrage, sondern eine Selbstverständlichkeit, die es umzusetzen gilt. Dies sollte auch für die Bereiche Bauen, Finanzen, Tourismus und Kultur gelten“, so Georgi abschließend.

Claudia Kohde-Kilsch                                       
Pressesprecherin                                             
Fraktion DIE LINKE.                                        
Landtag des Saarlandes                                 
Franz-Josef-Röder-Str. 7
66119 Saarbrücken
E-Mail: presse@linksfraktion-saar.de
Tel:: 0681-5002 426

Georgi: DIE LINKE fordert flächendeckende Barrierefreiheit

2012-10-12

Fernbusrichtlinie - Barrierefreiheit scheint keine Rolle zu spielen


Fernbusrichtlinie - Barrierefreiheit scheint keine Rolle zu spielen

am Mittwoch, 03 Oktober 2012.
 
In den Meldungen zur Einrichtung von Fernbuslinien von Gera nach Frankfurt/Main oder von Eisenach nach Dresden ab dem kommenden Jahr spielen Belange behinderter Menschen offenkundig keine Rolle. Damit steht für mich fest, die Barrierefreiheit bei den Fernbussen bleibt wieder einmal auf der Strecke.
Diesen Eindruck hatte ich schon während den bisherigen Diskussionen zur Fernbusrichtlinie. Bei bisherigen Anhörungen im Bundesverkehrsministerium waren behinderte Menschen oder ihre Interessenvertretungen nicht einbezogen worden. Da wundert es nicht, dass in den jetzigen aktuellen Meldungen von Barrierefreiheit für diese Fernreisen nicht die Rede ist.
Mich verwundert schon, dass nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 immer noch Richtlinien erlassen werden, die die Rechte von Behinderten nicht oder nur unzureichend berücksichtigen. Ökonomische und finanzielle Gründe dürften nicht weiter gegen die Verwirklichung von Menschenrechten aufgerechnet werden. Meine Forderung als inklusionspolitischer Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE sowie als Sprecher der BAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik sowie aktives Mitglied in Betroffenenorganisationen ist und bleibt: eine verbindliche Barrierefreiheit muss in der Fernbusrichtlinie festgeschrieben werden!
Bisher fehlt es an der notwendigen Sensibilität gegenüber Menschen mit Behinderung und der ständig steigenden Zahl älterer, mobilitätseingeschränkter Menschen. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass das Bundesverkehrsministerium die Hinweise und Forderungen der Interessenverbände nie wirklich ernst genommen hat. Ich bin aber nach wie vor davon überzeugt, dass der Gesetzgeber in der Fernbusrichtlinie die Barrierefreiheit gesetzlich vorschreiben muss. Wenn man stattdessen auf das Prinzip der Freiwilligkeit setzt, wird es auf lange Sicht keinen barrierefreien Fernbusverkehr geben. Davon bin ich überzeugt.
Fernbusrichtlinie - Barrierefreiheit scheint keine Rolle zu spielen

2012-09-23

Aktion für mehr Rücksichtnahme im Nahverkehr : Guildo Horn testet Barrierefreiheit


Aktion für mehr Rücksichtnahme im Nahverkehr Guildo Horn testet Barrierefreiheit

zuletzt aktualisiert: 21.09.2012 - 22:19
Düsseldorf (RPO). Entertainer Guildo Horn im Rollstuhl, der NRW-Verkehrsminister Michael Groschek als seine Begleitung: Zum Abschluss der Kampagne des NRW-Nahverkehrs „Für mehr Miteinander in Bus und Bahn“ testeten die beiden am Freitag als prominente Botschafter die Barrierefreiheit am Düsseldorfer Hauptbahnhof.
Fotos

Aktion für mehr Rücksichtnahme im Nahverkehr : Guildo Horn testet Barrierefreiheit

2012-08-06

Was kein Bluttest klärt -- kobinet

05.08.2012 - 19:05

Was kein Bluttest klärt.

Berlin (kobinet) Der Frankfurter Journalist Keyvan Dahesch hat mit einem Kommentar auf der Meinungsseite des Berliner Tagesspiegels kontroverse Reaktionen ausgelöst. Unter der Überschrift "Was kein Bluttest klärt" ging Dahesch auf die Situation von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen ein.

Politiker, Wirtschafts- und Kirchenrepräsentanten könnten das von den Eltern zu Recht verlangte uneingeschränkte „Ja zu einem Leben auch mit Schwerstbehinderung“ erleichtern, wenn sie ihre Appelle mit Taten untermauern würden, so der blinde Journalist, der auch als kobinet-Korrespondent aktiv ist.

"Besonders vor Wahlen versprechen Politiker jeder Couleur stets, alles zu tun, damit behinderte Menschen als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft ein Leben frei von Barrieren führen können. Doch leider müssen Gelähmte, Gehörlose, Amputierte, Blinde oder Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen um viele Erleichterungen oft hart kämpfen. Und dies, obwohl die Zahl der Menschen mit Behinderung allein durch das Älterwerden größer wird", so Dahesch.

Städteplaner, Architekten, Hersteller von Bahnen, Bussen, Telefonen und Haushaltsgeräten müssten immer noch mit Engelsgeduld vom Nutzen der Barrierefreiheit überzeugt werden, weiß der Journalist aus alltäglicher Erfahrung:
Was kein Bluttest klärt -- kobinet

2012-08-03

Begleiter ohne Ticket: Behinderte muss aussteigen - shz.de

Busfahren in Flensburg

Begleiter ohne Ticket: Behinderte muss aussteigen

02. August 2012 | 06:45 Uhr | Von Kristof Gatermann
Mussten den Bus zu Unrecht verlassen: Monika Lund mit ihrem Sohn Kevin am Zob - wo die Tortur begann. Foto: Gatermann
Mussten den Bus zu Unrecht verlassen: Monika Lund mit ihrem Sohn Kevin am Zob - wo die Tortur begann. Foto: Gatermann
Ein Afag-Busfahrer irrte sich und forderte, dass der Begleiter einer Rollstuhlfahrerin ein Ticket kaufte. Weil er sich weigerte, mussten beide vor ihrem Ziel aussteigen.
Begleiter ohne Ticket: Behinderte muss aussteigen - shz.de

2012-06-01

Allgemeine Zeitung - Beirat fordert Investitionen für Behinderte

 Bingen 

Beirat fordert Investitionen für Behinderte

01.06.2012 - BINGEN
(eml). Der Behindertenbeirat beschäftigte sich bei seiner jüngsten Sitzung mit der Situation an den Bushaltestellen in der Stadt. Dieter Birkholz von den Stadtwerken hatte einen Zusammenstellung aller Haltestellen mitgebracht, in der die jeweiligen Ausstattungsmerkmale aufgelistet sind. Birkholz kündigte an, auch dem Werksausschuss für die weitere Planung die Auswertung vorlegen zu wollen. Dem Beirat ging es in erster Linie um die Einstiegshöhen, die Beleuchtung und die Querungsmöglichkeiten an der Straße. Dieter Birkholz wies darauf hin, dass es für die Investitionsplanung erforderlich sei, rechtzeitig Wünsche zu formulieren. Im Beirat kamen die Mitglieder überein, bis zur nächsten Sitzung die Auswertung durchzuarbeiten, um konkret Forderungen zu formulieren.
Allgemeine Zeitung - Beirat fordert Investitionen für Behinderte

2012-05-30

Behinderte haben es in Hessen nicht leicht | Hessen - Taunus Zeitung - Hochtaunus

Behinderte haben es in Hessen nicht leicht

Schmale Türen, Treppen, Kopfsteinpflaster - der barrierefreie Zugang zu öffentlichen Gebäuden ist zwar gesetzlich vorgeschrieben. Aber in Hessen ist der Alltag für behinderte Menschen nach wie vor voll unüberwindbarer Hindernisse.
Für Behinderte ist der Weg ins Kino, ins Theater oder zur Behörde in vielen hessischen Städten und Gemeinden nach wie vor unpassierbar. Foto: dpaFür Behinderte ist der Weg ins Kino, ins Theater oder zur Behörde in vielen hessischen Städten und Gemeinden nach wie vor unpassierbar. Foto: dpa Frankfurt. Rollstuhlfahrer Tom Korb ist sauer. «Beim Busfahren oder mit der Bahn, überall stößt man auf Hürden. Mit dem Rollstuhl komme ich einfach nirgends rein», schimpft der Vorstandssprecher der Landesarbeitsgemeinschaft des hessischen Clubs Behinderter und Ihrer Freunde (CBF Hessen).
Behinderte haben es in Hessen nicht leicht | Hessen - Taunus Zeitung - Hochtaunus

2012-05-28

Bus und Bahn im Nahverkehr werden für gehbehinderte Menschen teurer

25.05.2012

Bus und Bahn im Nahverkehr werden für gehbehinderte Menschen teurer

Rheumakranke Menschen sind vielfach in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Bislang können sie vergünstigt den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Zukünftig aber sollen sie nach Plänen der im Bundesrat vertretenen Länder erheblich mehr zahlen für die Jahreswertmarke.
„Viele würde das hart treffen“, merkt Helga Jäniche, Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga und Mitglied im Deutschen Behindertenrat, an. „Gerade ältere Rheumakranke mit geringen Renten können die Mehrkosten von 12 Euro im Jahr nicht durch Steuervergünstigungen ausgleichen“. Die Deutsche Rheuma-Liga wendet sich daher gegen eine Verteuerung der Wertmarke. „Das wäre ein ganz schlechtes Signal“, kommentiert Helga Jäniche mit Blick auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und schließt sich damit den Forderungen des Deutschen Behindertenrates und der BAG Selbsthilfe an, der Dachorganisation von 115 Verbänden für Menschen mit Behinderung.
Bus und Bahn im Nahverkehr werden für gehbehinderte Menschen teurer

2012-04-16

Behinderte kritisieren vermeintlich ignorante Busfahrer - Nachrichten Weingarten | Nachrichten für die Stadt Weingarten - schwaebische.de

Behinderte kritisieren vermeintlich ignorante Busfahrer

An der Bushaltestelle in Weingarten einfach stehen gelassen?– Runder Tisch soll Probleme lösen
So soll es sein, die Rampe führt in den Bus. In der Region sind alle Busse mit Rampen ausgestattet.
So soll es sein, die Rampe führt in den Bus. In der Region sind alle Busse mit Rampen ausgestattet. (Foto: dpa)
Von Dirk Grupe

WEINGARTEN In Frankfurt ist es passiert, in Schweinfurt, Bochum und anderswo auch, davon zeugen die immer gleichlautenden Zeitungs-Schlagzeilen: „Busfahrer lässt Behinderten stehen“. In Weingarten soll es nun auch vorgekommen sein. „Busfahrer fühlen sich oft für die Behinderten nicht verantwortlich“, sagt etwa Rollstuhlfahrerin Sabrina Forberg.
Behinderte kritisieren vermeintlich ignorante Busfahrer - Nachrichten Weingarten | Nachrichten für die Stadt Weingarten - schwaebische.de

Petition für Barrierefreiheit bei Fernbuslinien -- kobinet

12.04.2012 - 06:30

Petition für Barrierefreiheit bei Fernbuslinien.

Krautheim (kobinet) "Wir fordern Barrierefreiheit bei der Einführung der Fernbuslinien - Mobilität ist Menschenrecht" lautet der Titel einer von Peter Reichert vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) eingebrachten Petition, für die auf der Internetplattform open Petition derzeit Unterstützer gesucht werden.

In der an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichteten Petition heißt es u.a.: "Der Fernbuslinienverkehr in Deutschland wird nicht barrierefrei werden, so will es die Bundesregierung in ihrem 'Entwurf eines Gesetzes zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften'. Menschen mit Körperbehinderung oder mobilitätseingeschränkte Menschen können in Deutschland künftig nicht mit den Fernbussen verreisen, da es keine verbindliche Regelung geben wird, mit welcher die Barrierefreiheit festgeschrieben wird. Für unseren Behindertenverband steht Deutschland am Scheideweg zwischen Barrierefreiheit im Fernbusverkehr oder der Diskriminierung und Ausgrenzung von behinderten Menschen für die nächsten 10 – 15 Jahre. Deshalb sollte der Verkehrsausschuss des Bundestages jetzt eine verbindliche Regelung auf den Weg bringen." moh

Link zur Petition, die auch online unterstützt werden kann
  

Petition für Barrierefreiheit bei Fernbuslinien -- kobinet

2012-03-10

Rollstuhl-Symbol keine Garantie für barrierefreie Busse - Geretsried - Wolfratshausen - Lokales - merkur-online

  • 06.03.12

Rollstuhl-Symbol keine Garantie für barrierefreie Busse

Geretsried - Nicht alle RVO-Busse einer Linie mit Rollstuhl-Symbol sind tatsächlich barrierefrei. Dass er sich auf die Kennzeichnung im Fahrplan nicht verlassen kann, ärgert den Behinderten Werner Wild aus Geretsried.
Werner Wild sitzt in der Kälte an der Bushaltestelle Schubertweg. Der Rollstuhlfahrer möchte in den Fitness-Club Vital an der Sudetenstraße. 2010 musste ihm wegen starker Durchblutungsstörungen das linke Bein abgenommen werden. Trainieren kann er trotzdem. Auf Krücken gelangt er von Gerät zu Gerät.
Zunächst aber braucht der 60-Jährige einen Bus. Der 370er, einer der Überland-Busse des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO), biegt um die Ecke. Er hält, die Türen öffnen sich, doch Wild sieht sofort: „Da komm’ ich nicht rein.“ Der Hochflurbus hat vier, für ihn unüberwindbare Stufen, obwohl die Linie im Fahrplan als barrierefrei ausgewiesen ist. Das passiert dem Geretsrieder laufend. „Es besteht eine Fifty-Fifty-Chance, dass der Bus, den ich benötige, behindertengerecht ist“, meint er achselzuckend.
Nach Auskunft des Regionalverkehrs Oberbayern sind nur etwa 60 Prozent der vom RVO für den Münchner Verkehrsverbund (MVV) betriebenen Busse mit einer Rampe oder einem Hublift ausgestattet und somit für Rollstuhlfahrer, aber auch für ältere Menschen mit Rollator und Mütter mit Kinderwagen problemlos zugänglich. Aber darüber beklagt sich Wild gar nicht. Ihn stört vielmehr, dass er nicht richtig planen kann. Denn auf den Fahrplänen, die er sich aus dem Internet ausdruckt, steht oft das Rollstuhl-Symbol neben einer Liniennummer, die eben nicht durchgehend behindertengerecht ist. „Man kommt sich vor wie ein Depp, wenn man vor dem Bus steht und nicht reinkommt“, sagt der Geretsrieder.
Rollstuhl-Symbol keine Garantie für barrierefreie Busse - Geretsried - Wolfratshausen - Lokales - merkur-online

2012-02-12

Verdener Stadtbus hängt Behinderte ab - Nordwestradio Journal - Nordwestradio - Radio Bremen

Nordwestradio Journal

Verdener Stadtbus hängt Behinderte ab

Immer mehr Kommunen bemühen sich, ihr Angebot an Bussen und Bahnen attraktiver zu gestalten, damit möglichst viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen und innerhalb der Städte auf Fahrten mit dem eigenen Auto verzichten.
Ein Stadtbus der VWE [Quelle: Verden-Walsroder Eisenbahn GmbH]
Auch in Verden ist das so. Das Streckennetz wurde geändert, einige Buslinien und damit auch die Haltestellen wurden verlegt. So soll gewährleistet werden, dass die Busse pünktlicher und zuverlässiger fahren. Doch das aus Sicht der Stadt optimierte Konzept stößt auf Kritik, insbesondere bei behinderten Menschen, die nun deutlich längere Wege zur Bushaltestelle überwinden müssen. Für das Nordwestradio berichtet Maren Momsen.

Verdener Stadtbus hängt Behinderte ab - Nordwestradio Journal - Nordwestradio - Radio Bremen

2012-02-06

Nahverkehr: Behinderte werden behindert - taz.de

  • 06.02.2012

Nahverkehr

Behinderte werden behindert

Der Begleitservice für behinderte und ältere Menschen in Bus und Bahn wird eingeschränkt. Weder Verkehrsverbund noch der Senator fühlen sich verantwortlich.von Manuela Heim

Bahnsteig, S-Bahn können zum Beispiel für Rollstuhlfahrer alleine nur schwer zu bewältigen sein.

Nahverkehr: Behinderte werden behindert - taz.de

2012-02-01

Der Haltestellen-Test - Arbeitsgemeinschaft nimmt Bushaltestellen in der Kreisstadt unter die Lupe - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

01.02.2012

Der Haltestellen-Test

Arbeitsgemeinschaft nimmt Bushaltestellen in der Kreisstadt unter die Lupe


LUCKENWALDE - Wer gesund und gut zu Fuß ist, achtet nicht darauf, ob der Einstieg in den Bus einige Zentimeter zu hoch ist, oder ob die Bushaltestellen gepflastert sind. In den vergangenen Monaten erhielt die „Arbeitsgemeinschaft (AG) Barrierefreiheit“ in Luckenwalde Hinweise, dass die Haltestellen der Luckenwalder Stadtlinie nicht den Vorschriften entsprechen. Zudem wurde Kritik geäußert, dass durch die neuen größeren Busse, die für die Stadtlinie angeschafft wurden, das Ein- und Aussteigen beschwerlicher geworden sei. Vor allem für ältere und behinderte Menschen. Deshalb hatte Evelin Kierschk, Vorsitzende der „AG Barrierefreiheit“, Vertreter von Stadt, Kreis und der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming zu einer Busfahrt durch Luckenwalde eingeladen.

Der Haltestellen-Test - Arbeitsgemeinschaft nimmt Bushaltestellen in der Kreisstadt unter die Lupe - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

2012-01-30

Stadt Bochum und BOGESTRA bauen Haltestellen behindertengerecht aus

Stadt Bochum und BOGESTRA bauen Haltestellen behindertengerecht aus

Die Stadt Bochum und die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) setzen den bereits seit vielen Jahren praktizierten niederflurgerechten Ausbau von Bus- und Straßenbahnhaltestellen sukzessive fort. Damit wird insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen ein sicherer und bequemer Ein- und Ausstieg in die Fahrzeuge ermöglicht und eine Komfortverbesserung für alle erreicht: Die umgebauten Haltestellen erhalten einen erhöhten Bord - 18 Zentimeter bei Bus- und 22 Zentimeter bei Straßenbahnhaltestellen - damit insbesondere Senioren, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen niveaugleich ein- und aussteigen können.

Bisher konnten seit 1994 rund 24 Prozent der circa 980 Bushaltestellen auf Bochumer Stadtgebiet durch ein Förderprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz GVFG linienweise sowie bei Straßenbaumaßnahmen punktuell ausgebaut werden. Dort ist ein ebenerdiger Zustieg in die niederflurgerechten Fahrzeuge mit pneumatischer Absenkung auf der Einstiegsseite - das so genannte Kneeling - möglich; seit 2003 ist die gesamte Busflotte der BOGESTRA AG mit der Niederflur- und Kneelingtechnik ausgestattet.

Bei den Straßenbahnhaltestellen liegt die gesamtstädtische Ausbauquote bei rund 53 Prozent - bezogen auf 102 Straßenbahn- und 46 kombinierter Straßenbahn- und Bushaltestellen. Bei der Stadtbahn wird eine Ausbauquote von 100 Prozent erreicht.

In Kombination mit den stufenlosen Fahrzeugen der Typen NF6D und Variobahn -Straßenbahnbereich - sowie B-Wagen und Tango - Stadtbahnbereich - ist auch hier ein ebenerdiger Ein- und Ausstieg gewährleistet. Ausklappbare Rampen in den neu angeschafften Variobahnen verbessern die Zugänglichkeit bei Bedarf zusätzlich.

Um trotz knapper werdender Finanzmittel - das GVFG-Förderprogramm läuft 2019 aus - weiterhin Barrierefreiheit herzustellen, wurde bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes der Stadt Bochum 2009 gefordert, Prioritäten zum niederflurgerechten Ausbau von Haltestellen des Schienen- und Omnibusverkehrs festzulegen. 2010 wurde in Abstimmung mit den Behindertenverbänden eine TOP-50-Prioritätenliste für den punktuellen niederflurgerechten Ausbau von Bushaltestellen nach zuvor definierten Bewertungskriterien beschlossen.(...)
Stadt Bochum und BOGESTRA bauen Haltestellen behindertengerecht aus
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