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2013-11-30

Inclusion Japan’s Testimony on CRPD » Inclusion International


Inclusion Japan’s Testimony on CRPD

By Nagase Osamu

Ms. Kubo Atsuko (4)

On 28 November, Ms. Kubo Atsuko, President of Inclusion Japan, made a testimony at the Foreign Affairs and Defence Committee of the House of Councillors (upper house), strongly supporting the speedy ratification of the CRPD.  Disability rights movement in Japan, including Inclusion Japan, prevented the government from the ratification in March 2009, when the government tried to ratify without significant harmonization.  With the passage of the act on disability elimination in June 2013, prohibiting disability discrimination and mandating reasonable accommodation, the disability community in Japan is now encouraging the parliament and the government to ratify the CRPD within the current extraordinary session of the Diet (parliament) ending on 6 December 2013

Inclusion Japan’s Testimony on CRPD » Inclusion International

2012-01-27

Ansprache des Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Robert Antretter zur Verabschiedung von Herrn Klaus Lachwitz am Freitag, den 20. Januar 2012 im Kleisthaus zu Berlin



"Sehr geehrte Damen und Herren,
Wenn wir am heutigen 20. Januar hier im Kleisthaus zu Berlin unseren langjährigen Justiziar und Bundesgeschäftsführer Klaus Lachwitz offiziell verabschieden, so fällt daran zweierlei auf:
   Zum einen macht die Tatsache, dass wir uns erst heute und damit ein halbes Jahr nach Vollendung seines 65. Lebensjahres zu einer Verabschiedung treffen, deutlich, dass bei ihm von „Ruhestand“ nicht die Rede sein kann: Zu einem früheren Zeitpunkt war es einfach nicht möglich, den umtriebigen Präsidenten unseres weltweit
tätigen Dachverbandes Inclusion International zu fassen zu bekommen. Er hat im vergangenen Jahr alle Kontinente bereist und viele Mitgliedsverbände besucht. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen!

   Zum anderen zeigt der Blick auf das heutige Programm, dass er es auch an diesem Tag nicht bei der Entgegennahme von Dankes-, Lobes- und Abschiedsworten belassen, sondern die Gelegenheit nutzen will, die Diskussion zu dem Projekt, das ihn jetzt ganz in Anspruch nimmt, voranzubringen: Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, den seit März 2009 auch für Deutschland verbindlichen völkerrechtlichen Vertrag, mit dem wir alle so große Hoffnungen und Erwartungen für die Verwirklichung der gleichberechtigten Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben verbinden.  (...)

Fragt man nun nach besonderen „Highlights“ während seiner mehr als dreißig Jahren währenden Tätigkeit für die Lebenshilfe, so kann man einige herausragende Aktivitäten benennen:  

   Mitte der 80er Jahre nahm die Diskussion über die Reform des Entmündigungs- und Vormundschaftsrechts Fahrt auf – ein zentrales Anliegen für die Lebenshilfe; denn viele Eltern waren nicht mehr bereit, ihre volljährigen Kinder entmündigen und rechtlich auf die Stufe von Kleinkindern unter 6 Jahren setzen zu lassen. Die Lebenshilfe gab hierbei den Reformbemühungen wichtige Impulse.  Vor 3 Wochen, am 1.Januar jährte sich das Inkrafttreten des Betreuungsgesetzes zum 20. Mal – und ich bin mir sicher, dass Klaus Lachwitz in seinem Schlusswort heute Nachmittag nicht unerwähnt lassen wird, welch großes Anliegen es ihm ist, die Praxis und eine Reihe von Bestimmungen des Betreuungsrechts im Lichte von Art. 12 der Behindertenrechtskonvention (BRK) einer genauen Überprüfung zu unterziehen. (...)

Ein wichtiger, vielleicht sogar der wichtigste Höhepunkt in der Karriere von Klaus Lachwitz war die Beteiligung an den Verhandlungen über die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Dank der
Berufung von Karl-Hermann Haack, dem damaligen Bundesbehindertenbeauftragten, in eine Delegation nach New York und später als Assistent von Robert Martin, einem Selbstvertreter mit geistiger Behinderung aus Neuseeland, konnte er auch auf die Gestaltung dieses wegweisenden Völkerrechtsvertrages Einfluss nehmen und wichtige Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen für seinen weiteren Weg, der ihn 2010 in das Amt des Präsidenten von Inclusion International getragen hat.  (...)

Der Kreis dieses gerafften Überblicks über beeindruckende Stationen seiner Lebenshilfe-Laufbahn  möchte ich damit abschließen, dass sich das Wirken von Klaus Lachwitz – geprägt von seinem Grundsatz, „über
den Tellerrand hinaus zu blicken“ – schon frühzeitig auch in das Feld der internationalen Arbeit ausgedehnt hat.. So kam es nicht überraschend, dass er für mehrere Jahre zum ehrenamtlichen Generalsekretär von
„Inclusion International“ gewählt wurde. Heute ist er Präsident dieses angesehenen Weltverbandes, der über 200 Behindertenverbände aus 115 Ländern in der UNO, der Weltgesundheitsorganisation, der
UNESCO, UNICEF usw. vertritt und pflegt als Mitglied des „Europäischen Behindertenforums“ (EDF) auch enge Verbindungen zur europäischen Behindertenpolitik.  (...)
Heute, Herr Lachwitz
sind Sie unser Botschafter in einer Welt, die auch im Bereich der Behindertenhilfe immer enger vernetzt ist und mit der Behindertenrechtskonvention menschenrechtliche Leitlinien hervorgebracht hat, von denen vor
20 Jahren noch niemand zu träumen wagte. (..)"

Ansprache des Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Robert Antretter zur Verabschiedung von Herrn Klaus Lachwitz am Freitag, den 20. Februar 2012 im Kleisthaus zu Berlin (pdf)

2011-08-22

Klaus Lachwitz kämpft weltweit für die Rechte behinderter Menschen - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. - lifePR

Firmenlogo Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

Klaus Lachwitz kämpft weltweit für die Rechte behinderter Menschen

Als Chef-Jurist und Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe verabschiedet er sich jetzt in den Ruhestand - als Präsident von Inclusion International macht er ehrenamtlich weiter

(lifepr) Berlin/Marburg, 22.08.2011, Klaus Lachwitz (65) streitet seit 30 Jahren für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung. Der Chef-Jurist und Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe hat sich nun in den Ruhestand verabschiedet. Als ehrenamtlicher Präsident des Weltverbandes Inclusion International wird er sich jedoch weiter für behinderte Menschen stark machen. "Ich wünsche Herrn Lachwitz so viel Erfolg in seinem internationalen Amt wie in seiner Tätigkeit für die Lebenshilfe. In die Arbeit der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung hat er viele Impulse eingebracht und so Erfolge möglich gemacht", sagte zum Abschied Robert Antretter, der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. "Wir schicken mit Herrn Lachwitz einen Botschafter der Lebenshilfe in eine Welt, die auch im Bereich der Behindertenhilfe immer enger vernetzt ist und mit der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen menschenrechtliche Leitlinien hervorgebracht hat, von denen vor 20 Jahren noch niemand zu träumen wagte."

Mit Klaus Lachwitz steht erstmals ein Deutscher an der Spitze von Inclusion International. Die Organisation hat ihren Sitz in London und vertritt mehr als 200 Mitgliedsverbände in 115 Ländern. In seiner Amtszeit will Lachwitz die globale Umsetzung der UN-Konvention vorantreiben. Der Jurist hat selbst daran mitgearbeitet und sieht in dem internationalen Abkommen eine wahre Schatztruhe, um dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft ohne Barrieren näher zu kommen: "Mit diesem wertvollen Dokument werden Menschen mit Behinderung weltweit wahrgenommen - und es hat den Verbänden und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen Zugang zu den Vereinten Nationen verschafft."

Klaus Lachwitz ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Die Kollegen bescheinigen ihm die besondere Fähigkeit zur verständlichen Darstellung komplexer juristischer Sachverhalte und einen Hang zum Querdenken mit Blick über den Tellerrand. Er selbst sagt über sich: "Meine Triebfeder sind die Anliegen, Sorgen und Wünsche von Menschen mit Behinderung. Die Verbindung von Praxisarbeit und Fachlichkeit hat mich immer gereizt." In Deutschland hat der Lebenshilfe-Mann in den zurückliegenden Jahrzehnten viel bewegt. Er gehört zu den kraftvollen Motoren für mehr Teilhabe von behinderten Menschen. Oft war es Klaus Lachwitz mit seiner juristischen Abteilung, der die Anliegen behinderter Menschen gegenüber den Politikern im Bundestag kraftvoll vertrat. An der Einführung des Benachteiligungsverbots behinderter Menschen im Grundgesetz etwa war die Lebenshilfe maßgeblich beteiligt.

Die neue Doppelspitze in der Bundesgeschäftsführung der Lebenshilfe bilden jetzt Ulrich Bauch und Prof. Dr. med. Jeanne Nicklas-Faust.

Die Lebenshilfe mit deutschlandweit 135.000 Mitgliedern versteht sich als Selbsthilfevereinigung geistig behinderter Menschen und ihrer Angehörigen, als Fachorganisation sowie als Trägerverband für 3200 Einrichtungen und Dienste. Dort engagieren sich rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
(..)

Über Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

Im Internet finden Sie unter www.lebenshilfe.de (Rubrik: Presse) ein druckfähiges Foto von Klaus Lachwitz - außerdem ein Interview mit ihm und dem Bundesvorsitzenden Robert Antretter, in dem sich der Jurist an seinen ersten Arbeitstag vor 30 Jahren erinnert, an die Aufbruchsstimmung in der Lebenshilfe nach dem Mauerfall und an die Verhandlungen über die UN-Konvention in New York. Darüber hinaus würdigen ihn Weggefährten wie der amtierende Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe oder seine Vorgängerin als Präsidentin von Inclusion International, die Kanadierin Diane Richler.

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