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2013-06-02

Mehr Burn-Out-Fälle in Behindertenwerkstätten in Thüringen | OTZ

Mehr Burn-Out-Fälle in Behindertenwerkstätten in Thüringen

  • Eine Frau an ihrem Arbeitsplatz: Die Zahl der seelisch und psychisch erkrankten Menschen in den Thüringer Behindertenwerkstätten nimmt zu.  Foto: dpa Eine Frau an ihrem Arbeitsplatz: Die Zahl der seelisch und psychisch erkrankten Menschen in den Thüringer Behindertenwerkstätten nimmt zu. Foto: dpa
Mehr als jeder vierte Beschäftigte in den Thüringer Einrichtungen ist seelisch oder psychisch krank - Tendenz steigend. 
 Weimar-Holzdorf. Die Zahl der seelisch und psychisch erkrankten Menschen in den Thüringer Behindertenwerkstätten nimmt weiter zu. Derzeit leiden fast 30 Prozent aller 10 200 Beschäftigten in den Einrichtungen darunter, wie aus Zahlen der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) hervorgeht.

Mehr Burn-Out-Fälle in Behindertenwerkstätten in Thüringen | OTZ

 Das sind die neuesten Fakten zu Werkstätten (WfbM) | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2013-05-13

Auswertung der Krankenkassen: Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu - Stress - FOCUS Online - Nachrichten


Auswertung der Krankenkassen 

Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu

Montag, 13.05.2013, 03:59  Leistungsdruck und ständige Bereitschaft führen bei immer mehr Arbeitsnehmern zu psychischen Erkrankungen – das geht aus den Daten der gesetzlichen Krankenkassen deutlich hervor. KKH-Chef Kailuweit warnt vor der neuen „Volkskrankheit Nummer eins“.
Auswertung der Krankenkassen: Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu - Stress - FOCUS Online - Nachrichten

2013-01-06

Seelische Störungen : Der heftige Streit über die Bibel der Psychiatrie - Nachrichten Gesundheit - Psychologie - DIE WELT

05.01.13

Seelische Störungen

Der heftige Streit über die Bibel der Psychiatrie

Nach 14 Jahren Arbeit wurde das neue US-Handbuch zu seelischen Störungen nun genehmigt. Doch die Kritik an der neuen Version ist groß: Unnötig oder gar gefährlich seien einige der Veränderungen. Von


Veränderungen im DSM-5 entzweien die Fachwelt. Dazu gehört auch die Aufnahme der affektiven Dysregulation bei Kindern: Sie wird diagnostiziert, wenn starke Wutausbrüche drei Mal oder häufiger pro Woche über die Dauer von mindestens einem Jahr auftreten
Foto: picture alliance / Bildagentur-o Veränderungen im DSM-5 entzweien die Fachwelt. Dazu gehört auch die Aufnahme der affektiven Dysregulation bei Kindern: Sie wird diagnostiziert, wenn starke Wutausbrüche drei Mal oder häufiger pro Woche über die Dauer von mindestens einem Jahr auftreten
"Dies ist der traurigste Moment meiner 45-jährigen Karriere als Psychiater", schrieb Allen Frances im Dezember 2012 im amerikanischen Wissenschaftsblog "Psychology Today". Der Grund: Die Vereinigung der amerikanischen Psychiater (APA) hatte gerade die neu aufgelegte Diagnose-Bibel der Psychiatrie abgesegnet – das Handbuch, mit dem Ärzte und Psychotherapeuten psychische Erkrankungen bestimmen.

Seelische Störungen : Der heftige Streit über die Bibel der Psychiatrie - Nachrichten Gesundheit - Psychologie - DIE WELT

Karate für mehr Selbstvertrauen - volksfreund.de

Karate für mehr Selbstvertrauen

Die Karateabteilung des VfL Traben-Trarbach bietet ein Training für Menschen mit psychischer Behinderung an. Bereits seit vier Jahren üben körperlich und geistig Behinderte Karate mit Erfolg aus


Menschen mit geistiger, psychischer oder körperlicher Beinderung können beim VfL Traben-Trabach Karate trainieren. TV-Foto: Christoph Strouvelle
Traben-Trarbach. Sport für körperlich behinderte Menschen ist mit Großveranstaltungen wie den Paralympics heute auch in den Medien präsent. Für geistig Behinderte ist das Sportangebot noch nicht so umfangreich. Die Karateabteilung des VfL Traben-Trarbach nimmt sich jedoch gezielt dieser Menschen an.
Seit kurzem können auch Menschen mit psychischen Behinderungen wie Depression oder Tablettensucht in der Moselstadt diesem Sport nachgehen.
Karate für mehr Selbstvertrauen - volksfreund.de

2011-12-31

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

Landesdirektor Uwe Brückmann bringt den Haushalt 2012 ein  Foto: Uwe Zucchi
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Immer mehr Menschen in Hessen leiden unter dauerhaften psychischen Erkrankungen und bewältigen ihren Lebensalltag nur mit Unterstützung. Das spiegelt sich im Haushaltsentwurf des LWV Hessen für 2012 wider, den Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann heute eingebracht hat. Im kommenden Jahr werden rund 1.350 mehr Menschen Anspruch auf Leistungen der Überörtlichen Sozialhilfe haben. Die Gruppe der Menschen mit seelischer (psychischer) Behinderung oder einer Abhängigkeitserkrankung wächst dabei erneut am stärksten. Insgesamt steigt die Zahl der Anspruchsberechtigten auf 52.800, die Zahl der Menschen mit einer seelischen Behinderung oder Abhängigkeitserkrankung auf 16.640 (das sind voraussichtlich 850 mehr als in 2011).

„Diese Menschen haben das Recht am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, ganz im Sinne der UN-Menschenrechtskonvention,“ betont Brückmann. „Unsere Aufgabe ist es, passgenaue Unterstützungsleistungen zu realisieren, die ihnen das ermöglichen.“

Die Ausgaben des LWV, der neben der überörtlichen Sozialhilfe unter anderem für die Kriegsopferfürsorge und die Unterstützung schwerbehinderter Menschen im Beruf zuständig ist, werden sich voraussichtlich auf rund 1.644.432.400 Euro belaufen. Das ist ein Plus von 4,5 Prozent.

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

2011-11-19

Vortrag: Es ist doch nur zu deinem Besten -- kobinet

9.11.2011 - 08:27

Vortrag: Es ist doch nur zu deinem Besten.

Hamburg (kobinet) Im Rahmen der Ringvorlesung "Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies" hält Prof. Dr.jur. Julia Zinsmeister vom Institut für Soziales Recht an der Fachhochschule Köln unter dem Motto "Es ist doch nur zu deinem Besten". Selbstbestimmung und Paternalismus im Alltag von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Lernschwierigkeiten am 21. November von 16.30 - 18.00 Uhr einen Vortrag an der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221, in Hamburg. Darauf weist das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) in seinem neuesten Newsletter hin.

"Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen und unser Grundgesetz garantieren Menschen mit der Diagnose einer psychischen Erkrankung und geistigen Behinderung ein Recht auf Selbstbestimmung, ungeachtet der Wohnform, in der sie leben. Im Alltag der Bildungseinrichtungen, des stationär und ambulant betreuten Wohnens und in den Werkstätten für behinderte Menschen wirft die sich hieraus ergebende Pflicht der Fachkräfte, die Selbstbestimmung behinderter Menschen zu respektieren und zu fördern, zahlreiche ethische und rechtliche Fragen auf:

Vortrag: Es ist doch nur zu deinem Besten -- kobinet

2011-10-31

Hilfe: Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke - Nachrichten Neuburg - Augsburger Allgemeine

Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke

30 Jahre Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas in Ingolstadt
Im „Depressionsraum“ wurden bei einer Ausstellung anlässlich des Jubiläums durch dunkle enge Gänge, ein trostloses Inventar und deprimierende Gedankenspiralen, über Kopfhörer die Symptome einer Depression erlebbar gemacht.
Foto: Foto: Caritas
Ingolstadt Die Beratungsstelle für psychische Gesundheit der Caritas in Ingolstadt feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Ausgangspunkt für die Errichtung dieses Sozialpsychiatrischen Dienstes war die Psychiatriereform in den Siebzigerjahren.
Seinerzeit hatte eine Psychiatrie-Enquête-Kommission die Bedingungen in stationären Einrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen kritisiert und gefordert, dass seelisch kranke Menschen prinzipiell genauso optimale Hilfe erfahren müssten, wie körperlich Kranke.

Hilfe: Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke - Nachrichten Neuburg - Augsburger Allgemeine


 

Psychiatrie„reform“ auf Abwegen

Dienstag, 27. Januar 2009
Daran nehmen wir Anstoß:
Die Psychiatriereform der 1970er- und 1980er-Jahre bedeutete einen Quantensprung für die Qualität psychiatrischer Behandlung und Versorgung. Die Lebensqualität, besonders der so genannten chronisch Kranken, verbesserte sich erheblich. Respekt vor den Pionieren und ihren Leistungen damals! Aber jetzt sind wir eine Generation weiter, und die Reformanstrengungen lassen nach. Die Reform muss aber fortgesetzt werden, denn die Lösungen von gestern sind die Herausforderungen der Gegenwart. Psychiatriereform ist heute vielleicht weniger spektakulär als damals, aber genauso notwendig!
Hintergrund:
Anfang der 1970er-Jahre wurde, auch in Deutschland, kritisiert, was für die überwiegende Anzahl psychisch erkrankter Menschen Versorgungsnormalität war: Landeskliniken mit riesigen Einzugsgebieten, monströse Anstalten in erbärmlichem Bauzustand, mit verkrustetem Management, demotiviertem Personal – kurz und schlecht, mit allen Symptomen der „totalen Institution“ (Erving Goffman). Es war gut und richtig, die Patientinnen und Patienten aus dieser Perspektivlosigkeit herauszuholen. Heute haben wir leistungsfähige, ausdifferenzierte gemeindepsychiatrische Netzwerke. Aber auch die haben ihre Tücken und sind teilweise schon etwas „in die Jahre gekommen“. Die rasante gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre stellt zusätzlich neue Herausforderungen.
Beispiel:
Neben ungelösten alten Problemen wachsen neue nach:
■ Psychiatrie-Erfahrene beklagen die Isolation im „ambulanten Ghetto“;
■ schwer beeinträchtigte Menschen fallen aus dem psychiatrischen Hilfesystem heraus in die Obdachlosenhilfe;
■ ungebrochen ist der Boom der Heime – trotz der gesetzlichen Vorgabe „Ambulant vor stationär“;
■ ein spezieller „Markt“ hat sich für geschlossene Heimplätze gebildet – bei steigender Nachfrage ist mit einer Ausweitung der Plätze zu rechnen;
■ durch die Deckelung der Krankenhausbudgets mithilfe der Bundes- pflegesatz verordnung wird die Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) ausgehebelt;
■ die zunehmende Spezialisierung klinischer Bereiche konterkariert integrative und milieutherapeutische Behandlungsansätze;
■ permanent im „Aufwind“ ist die forensische Psychiatrie, in die doppelt so viele Patienten abgeschoben werden wie noch vor zehn Jahren.(...)
Die DGSP fordert:
■ Das Schlagwort „Inklusion“ muss endlich mit Leben erfüllt werden:
Menschen nicht erst ausgrenzen, um sie dann mühsam wieder zu rehabilitieren. Inklusion muss psychisch kranken Menschen erlauben, ihr Anderssein, ihre Einzigartigkeit leben zu können, wo und wie sie möchten.

Psychiatrie„reform“ auf Abwegen

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