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2011-04-06

Ehrenamt Edewecht: Behinderte im Alltag unterstützen - NWZonline.de

EDEWECHT, 6. April 2011

Behinderte im Alltag unterstützen

Ehrenamt Gerold von Aschwege engagiert sich für Menschen mit Handicaps


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Die Beine schmerzen, wenn Gerold von Aschwege den Steh-Rollstuhl nutzt. Doch das Aufstehen ist wichtig, um den Kreislauf in Schwung zu halten. Außerdem genießt es der Edewechter, mit den Gesprächspartnern auf Augenhöhe zu sein. BILD: doris grove-mittwede Bild vergrößern
Viele Jahre war der Edewechter als Krankenpfleger tätig. Sich für andere engagieren – das ist von Aschwege, auch seit er berufsunfähig ist und im Rollstuhl sitzt, eine Herzensangelegenheit.

von Doris Grove-Mittwede

Edewecht - „Es gibt noch so vieles zu tun, um Barrieren für Menschen mit Handicaps aus dem Weg zu räumen, und das sind nicht nur Stufen, die Rollstuhlfahrern den Zugang zu Geschäften oder öffentlichen Gebäuden verwehren und fehlende Behindertentoiletten“, sagt Gerold von Aschwege. „Vor allem gilt es, die Barrieren in den Köpfen zu entfernen. Viele Menschen können mit Behinderten nicht ohne Vorurteile umgehen, haben falsche Vorstellungen von dem, wie Behinderte sind, wie sie denken und fühlen. Dabei kann jeder von heute auf morgen durch einen Unfall zum Behinderten werden. Es ist unverzichtbar, dass Behinderte und Nichtbehinderte den Alltag miteinander teilen, mehr Verständnis für einander entwickeln und nicht nebeneinander herleben, und das schon von Kindesbeinen an.“
Ehrenamt Edewecht: Behinderte im Alltag unterstützen - NWZonline.de

2011-03-14

Ey, hast du Problem oder was? | Gesellschaft, Behinderung und die Invalidenversicherung

Ey, hast du Problem oder was?

In ärgerlicher Regelmässigkeit begegne ich Äusserungen (schriftlicher oder mündlicher Natur) von so genannt «Nicht Behinderten» über die Belange von Menschen mit Behinderungen, wo ich im ersten Moment denke: «….???» Dann darüber sinniere, ob man der Äusserung die Ehre erweisen soll, überhaupt darauf einzugehen – natürlich (mehr oder minder) differenziert, womöglich auch noch mit (mehr oder minder) wissenschaftlichen Beweisen unterlegt – oder auch einfach mal komplett undifferenziert zurückfragen soll: «Ey, hast du Problem oder was?» Einfach, weil jegliche andere Reaktion sowieso vergebene Liebesmüh wäre und weil manche Äusserungen eben schon so einiges aussagen über die Probleme, die die «Nichtbehinderten» mit der Thematik Behinderung und Krankheit haben.
Da war zu Beispiel

Ey, hast du Problem oder was? | Gesellschaft, Behinderung und die Invalidenversicherung
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