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2012-02-10

Quartett setzt auf Inklusion - Nachrichten aus Herne und Wanne-Eickel | DerWesten

Gemeinsamer Unterricht

Quartett setzt auf Inklusion

09.02.2012 | 18:19 Uhr
Quartett setzt auf Inklusion
Auch an der Hauptschule Hölkeskampring gibt es bereits Gemeinsamen Unterricht. Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool
Herne. Vier weiterführende Herner Schulen werden auch künftig Gemeinsamen Unterricht anbieten. Ob auch die Hauptschule Hölkeskamp erneut Kinder mit Lernbehinderungen aufnehmen wird, ist offen.

Quartett setzt auf Inklusion - Nachrichten aus Herne und Wanne-Eickel | DerWesten

2012-02-08

"Ein Kind mit Lernschwierigkeiten gehört auf eine Regelschule" - bildungsklick.de

Inklusion

"Ein Kind mit Lernschwierigkeiten gehört auf eine Regelschule"

didacta 2012 Themendienst: Prof. Dr. Matthias von Saldern zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

08.02.2012 -
(red) Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde in Deutschland ein Rechtsanspruch auf inklusive Bildung geschaffen. Aber der Ausbau inklusiver Bildungsangebote kommt in Deutschland nur schleppend voran. Von den 485.000 Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ging im Schuljahr 2009/2010 in Deutschland nur jeder Fünfte auf eine Regelschule. Die große Mehrheit wird weiterhin in separaten Förderschulen unterrichtet. Begründungen für diese schleppende Umsetzung der UN-Konvention gibt es reichlich. Wir haben den Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Matthias von Saldern von der Leuphana Universität in Lüneburg mit den gängigsten Argumenten konfrontiert.

"Ein Kind mit Lernschwierigkeiten gehört auf eine Regelschule" - bildungsklick.de

2011-10-15

HWelt - Stefan Göthling zu Besuch beim Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Stefan Göthling zu Besuch beim Netzwerk Selbstvertretung Österreich Drucken E-Mail
Samstag, 15 Oktober 2011
Unter dem Motto "Kein Mitleid - gleiche Rechte!" machte das Netzwerk Selbstvertretung Österreich wieder eine Demonstration in Innsbruck.

Ziel der Demonstration war das Landhaus.
Dort haben die Menschen mit Lernschwierigkeiten und ihre UnterstützerInnen lautstark ihre Rechte eingefordert.
Nach mehrmaliger Aufforderung ist der Soziallandesrat Herr Reheis zu den Menschen mit Lernschwierigkeiten herunter gekommen.

"Langes Warten sind wir Menschen mit Lernschwierigkeiten ja gewohnt", sind sich die SelbstvertreterInnen einig.

Die Leiterin des Netzwerkes Selbstvertretung Österreich, Monika Rauchberger, wollte vom Soziallandesrat wissen:
"Was ist aus unseren Forderungen vom letzten Jahr geworden?"

Und Stefan Göthling, Geschäftsführer von Mensch zuerst-Netzwerk People First Deutschland, fragt:
"Was tun Sie, Herr Reheis, als nächstes für die Menschen mit Lernschwierigkeiten?"

Herr Reheis hat versprochen, die Forderungen von den SelbstvertreterInnen im neuen Tiroler Chancengerechtigkeits-Gesetz zu berücksichtigen.

Die SelbstvertreterInnen vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich sind sich einig: "Wir kämpfen weiter für unsere Rechte!"

Auch Stefan Göthling wird sich weiter stark machen für das Netzwerk Selbstvertretung Österreich.

Es ist wichtig, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten in Europa und der ganzen Welt sich unterstützen und stärken.

Damit die Forderungen von Menschen mit Lernschwierigkeiten an die Politik und die Gesellschaft wahr werden.

Mehr Informationen über das Netzwerk Selbstvertretung Österreich unter: www.wibs-tirol.at

Bei Fragen können Sie dort gerne anrufen.
Telefonnummer: 0650 25 79 898
Quelle: Mensch zuerst

HWelt - Stefan Göthling zu Besuch beim Netzwerk Selbstvertretung Österreich

2011-07-31

Recht: Bedarf an rechtlicher Betreuung steigt - Bottrop - DerWesten

Recht Bedarf an rechtlicher Betreuung steigt

Bottrop, 31.07.2011, DerWesten
Bottrop. Der Ausfall kann plötzlich auftreten oder ein schleichender Prozess sein, doch auf einmal können sich Erwachsene sich nicht mehr selbst um ihre rechtlichen Angelegenheiten oder den finanziellen Bereich kümmern. Familienmitglieder müssen einspringen und helfen. Manchmal ist aber auch kein Verwandter mehr da oder in der Lage, die anfallenden Aufgaben zu erledigen. Dann kommt Detlef Lotz vom Sozialdienst katholischer Frauen ins Spiel. Er ist einer von zwei rechtlich bestellten Betreuern für Erwachsene beim SkF.
Um 45 Personen kümmert er sich zurzeit. „Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Es handelt sich um psychische Erkrankungen, Suchtprobleme, Lernbehinderungen oder Demenzerkrankungen“, berichtet der 57-Jährige. Die dann anfallenden Aufgaben sind vielschichtig. „Der Hilfebedarf umfasst drei große Felder. Die rechtliche Belange, Vermögensangelegenheiten und die Gesundheitsfürsorge. Eher selten sind gerichtliche Dinge oder auch mal eine Steuererklärung“, fasst er sein Arbeitsprofil zusammen.
Jedes Jahr muss Detlef Lotz Arbeitsprotokolle von jedem seiner Schützlinge anfertigen, damit seine Hilfeleistung nachweisbar ist. „Gerade in finanziellen Dingen haben die Betreuten oder deren Angehörige anfangs oft Zweifel, ob alles mit rechten Dingen zugeht.“ Seit 23 Jahren macht er diesen Job. Früher hieß sein Arbeitsbereich noch Vormundschaft. Dabei wurden den Betreuten ihre bürgerlichen Rechte entzogen. „Es ist ganz gut, dass dies geändert wurde.“ Der Ablauf hin zur einer Betreuung ist fast immer der gleiche. „Meist stellt ein Arzt fest, dass der Patient nicht mehr in der Lage ist, sich um seine Angelegenheiten zu kümmern und fasst die Defizite in einem Kurzattest zusammen.“ Ein vom Amtsgericht beauftragter Gutachter stellt anschließend den Hilfebedarf fest. Am Schluss wird ein Betreuer vom Amtsgericht eingesetzt.
Recht: Bedarf an rechtlicher Betreuung steigt - Bottrop - DerWesten
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