Posts mit dem Label Kultusministerium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kultusministerium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2012-02-10

Grünes Licht für KGS-Erzieher - Bad Bevensen - Landkreis Uelzen - Lokales - Allgemeine Zeitung

Kultusminister Althusmann sagt gestern Unterstützung des Bevenser Inklusionskonzeptes zu

Grünes Licht für KGS-Erzieher

10.02.12|Bad Bevensen|
Bad Bevensen. Sie sind körperlich behindert, haben geistige Einschränkungen oder Defizite im sozial-emotionalen Bereich.

© dpa
Kultusminister Althusmann
Dennoch werden Schüler mit Förderbedarf in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Bad Bevensen im Rahmen eines Inklusionskonzeptes gemeinsam mit allen anderen Schülern unterrichtet. Am 19. Januar erst wurde das Konzept, in dem die drei Grundschulen Bad Bevensen, Himbergen und Altenmedingen sowie die Dohrmannschule als Förderschule mit der KGS zusammenarbeiten, mit dem Jakob-Muth-Preis ausgezeichnet (AZ berichtete). Gestern ließ sich Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer das Konzept vor Ort in der KGS vorstellen.

Grünes Licht für KGS-Erzieher - Bad Bevensen - Landkreis Uelzen - Lokales - Allgemeine Zeitung

2011-11-08

„Die Sonderschulen gehören aufgelöst“ | Wissen - Frankfurter Rundschau

"Die Sonderschulen gehören aufgelöst"

Behindertenpädagoge übt Kritik an der Politik
          Hans Wocken, bis  2008 Professor für Lernbehindertenpädagogik in Hamburg,  begleitet das Projekt Inklusion   in Deutschland.
Hans Wocken, bis 2008 Professor für Lernbehindertenpädagogik in Hamburg, begleitet das Projekt Inklusion in Deutschland.
Foto: Gh
Herr Professor Wocken, Sie üben scharfe Kritik an der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Kommen Kultusministerien und Schulbehörden zu langsam voran?
Wenn sie nur langsam wären, am Ende aber etwas Gutes dabei herauskäme, würde ich das sehr begrüßen. Aber stattdessen untergräbt und verfälscht ein Großteil der Kultusminister die inklusive Idee.
Ein harter Vorwurf. Schließlich begrüßen alle Kultusminister den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung. Einige Länder haben ihre Schulgesetze verändert. Das sieht nicht nach Blockade aus.
Niemand ist gegen Inklusion, denn das traut sich keiner. Aber unterhalb der Ebene der öffentlichen Kundgebungen wird mit geschlossenem Visier gegen die inklusive Idee und die damit verbundenen Veränderungen für das gesamte Bildungssystem gekämpft.
Was meinen Sie konkret damit?

„Die Sonderschulen gehören aufgelöst“ | Wissen - Frankfurter Rundschau

2011-10-26

Gemeinsam lernen | Wiesbaden - Frankfurter Rundschau

Gemeinsam lernen

Private bilinguale Ganztagsschule geht beim Unterricht mit Behinderten voran
           Die Schwalbacher Friedrich-Ebert-Schule hat schon Inklusion.
Die Schwalbacher Friedrich-Ebert-Schule hat schon Inklusion.
Foto: Oeser
An staatlichen Schulen kommt der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern nur mühsam voran. Jetzt prescht eine Privatschule vor: Die Private bilinguale Ganztagsschule (PbG) in Wiesbaden tut sich mit der Interessengemeinschaft für Behinderte (IFB) zusammen. Die IFB wird Mitgesellschafterin der PbG, einer gemeinnützigen GmbH.
Praktisch ab sofort kann die noch junge zweizügige Schule, die bisher bis einschließlich Klasse vier geht, pro Klasse bis zu drei Kinder mit Behinderungen aufnehmen, je nach Art und Schwere der Einschränkung. Einige Umbauten – rollstuhlgerecht verbreiterte Eingänge und ein barrierefreier Schulhof etwa – beginnen in diesen Tagen und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Die Kosten von rund 30000 Euro trägt die IFB.
Inklusion
Inklusive Pädagogik verlangt wie die integrative gemeinsamen Unterricht von Kindern verschiedener ethnischer oder sozialer Herkunft, unterschiedlicher Fähigkeiten und von Kindern mit und ohne Behinderungen.
Bei der Integration, finden Verfechter der Inklusion, stehe aber der Unterschied zu sehr im Vordergrund. Zuvor Ausgeschlossene sollten integriert, „Förderbedürftige“ quasi auf „Normalmaß“ gebracht werden.
Dagegen soll Inklusion allen gleichermaßen die Teilnahme am Unterricht und an der Gesellschaft ermöglichen, ohne sie in Gruppen – etwa hochbegabt, behindert, anderssprachig – einzuteilen.
Wichtiger als die räumlichen Voraussetzungen ist, dass den Schülern eine Förderlehrkraft zur Seite steht. Die ist bereits eingestellt; sie soll den Pädagogen der PbG Know-how vermitteln und Förderpläne erarbeiten. Wenn Pflegeleistungen wie etwa Windeln nötig sind, springt der Mobile Integrationsdienst der IFB ein.
Für die kommenden drei Jahre rechnet die IFB mit Kosten für den inklusiven Unterricht an der PbG von rund 200000 Euro. Spätestens dann, hofft IFB-Vorstand Wolfgang Groh, „schafft das Kultusministerium es vielleicht, den Schulen Förderlehrer zuzuweisen“.
Gemeinsam lernen | Wiesbaden - Frankfurter Rundschau
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...