Erinnerung : Drei neue Stolpersteine in Sangerhausen
06.11.2013 12:05 Uhr | Aktualisiert 06.11.2013 12:08 Uhr
Der Stolperstein für Adele Hampel war einer der ersten, der im vergangenen November in Sangerhausen verlegt wurde. (BILD: Archiv/mz)
Von Tina Edler
Der dritte Stolperstein ist für Edith Große gedacht: Sie wurde mit 14 Jahren in einer Euthanasie-Anstalt getötet. (...)
Auf das Schicksal des Mädchens stieß Kathleen Haack, gebürtige Sangerhäuserin und Forscherin an der Universität in Rostock, bei ihren Recherchen auf dem Gebiet der „Euthanasie“, also der systematischen Ermordung von psychisch kranken und behinderten Menschen während der Nazizeit.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Ekkehardt Kumbier ist sie den Schicksalen der Betroffenen aus Sangerhausen und Umgebung nachgegangen. „Es gibt bisher keine spezifischen Untersuchungen zu Zwangssterilisationen und sogenannter ’Euthanasie’ im Sangerhäuser Raum. Die Forschung für den Landkreis steht noch am Anfang“, sagt Haack.
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