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2013-11-01

Griechenland : Hunderte Behinderte demonstrieren in Athen gegen neue Einsparungen - Nachrichten Newsticker - News2 (AFP - Newsticker) - DIE WELT

31.10.13

Griechenland-Finanzen-Krisen-Proteste-Gesundheit-Behinderte

Hunderte Behinderte demonstrieren in Athen gegen neue Einsparungen

Furcht vor Kürzung staatlicher Beihilfen treibt Griechen um
Hunderte Behinderte aus allen Regionen Griechenlands haben in Athen gegen die umstrittene Sparpolitik ihrer Regierung protestiert, weil sie Einschnitte bei ihren Staatsbeihilfen und Renten befürchten.
Griechenland-Finanzen-Krisen-Proteste-Gesundheit-Behinderte : Hunderte Behinderte demonstrieren in Athen gegen neue Einsparungen - Nachrichten Newsticker - News2 (AFP - Newsticker) - DIE WELT

2013-07-27

Pflegekräfte rufen um Hilfe | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt


GIEBELSTADT
Pflegekräfte rufen um Hilfe

Mitarbeiter der Arche kritisieren die Zustände in den Altenheimen – 10 000 Unterschriften gesammelt

In Giebelstadt beginnt ein Aufschrei von unten. Ein Hilferuf überlasteter Pflegekräfte, die sich um das Wohl alter und behinderter Menschen sorgen. Es ist die Wut, die sie treibt. Und die tägliche Belastung. Weil sie die Zustände in der Pflege nicht mehr länger ertragen, haben die Beschäftigten der Arche eine Petition angestoßen. Sie fordern „Respekt, Anerkennung und Würde für Pflegebedürftige und Pflegekräfte“.

Pflegekräfte rufen um Hilfe | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2013-07-22

Mann im Rollstuhl zündet Sprengsatz auf Flughafen in Peking - Mikroblogs zwingen Pekings Zensoren in die Knie

Mann im Rollstuhl zündet Sprengsatz auf Flughafen in Peking

20. Juli 2013, 16:36
  • Ein Polizist will verhindern, dass Fotografen nach einer Explosion am Flughafen Peking Bilder machen.
    foto: epa/how hwee young
    Ein Polizist will verhindern, dass Fotografen nach einer Explosion am Flughafen Peking Bilder machen.

Der 33-Jährige hatte zuvor Flugzettel verteilt und wurde daran gehindert

Mann im Rollstuhl zündet Sprengsatz auf Flughafen in Peking - Welt-Chronik - derStandard.at › Panorama


 45 Minuten nach der Explosion, kurz nach 19 Uhr, stand schon alles über den Täter online. Einer der Augenzeugen hatte wohl ein Flugblatt mitnehmen können, bevor die Behörden sie einsammelten.
Nun stand auch die Adresse des Blogs von Ji Zhongxing im Netz. Er schildert darin seine Leidensgeschichte: Der Bauer arbeitete als Wanderarbeiter in einer Billiglohnfabrik und fuhr zusätzlich nachts mit einem Motorrad-Taxi. Bei einer Verkehrskontrolle war er davongefahren, die Polizei rief Hilfswächter, die ihn stoppten und mit Eisenstangen so schwer prügelten, dass er querschnittsgelähmt wurde. Seither kämpfte Ji um Entschädigung für Krankenhauskosten.
China : Mikroblogs zwingen Pekings Zensoren in die Knie - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

2013-07-10

Pflege: Der Hilferuf wird lauter!

Der Hilferuf wird lauter!

10.07.13
NIC_1961,NIC_1973,NIC_1978
Von Nicole Donath    

Halle. Autokorso im April, Schlachtrufe im Juli: „Hilfe, mehr Zeit für Pflege!” tönte es gestern Nachmittag einstimmig auf dem Haller Rathausplatz unter der Regie von Moderatorin Christiane Gerner. Rund 120 Pflegekräfte, Pflegebedürftige und Angehörige waren gekommen, um ihrer Empörung angesichts der prekären Unterfinanzierung bei ambulanter Pflege Ausdruck zu verleihen.

Der Hilferuf wird lauter!

2013-07-08

Lemgo: Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo | LZ.de - Lemgo

LEMGO
Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo

Pflege geht uns alle an | Foto: Karl-Heinz Krull

Lemgo. Unter dem Motto "Pflege wehrt sich" haben Alten- und Krankenpfleger am Samstag in Lemgo demonstriert. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu der Kundgebung mit Unterschriftensammlung aufgerufen.

Ein Thema, das uns alle angeht, wie es auf einem Transparent formuliert war, und dennoch keine Massen zum Protest lockte. Nach den Ansprachen von Walburga Erichsmeier, stellvertretende Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Herford-Minden-Lippe, Enno Fokken, vom Bezirksvorstand, und Ditmar Hüffer von der Mitarbeitervertretung St. Loyen machten sich die Protestierenden auf den Weg durch die Mittelstraße zum Marktplatz. (...)
 "Wir wollen erreichen, dass über das System grundsätzlich nachgedacht wird", hatte sie noch vor ihrer Begrüßungsrede gesagt und auf Lohndumping, Wettbewerb der Altenpflegeeinrichtungen über Preise und nicht über Qualität und eine "Vielzahl prekärer Arbeitsverhältnisse" im Pflegebereich hingewiesen.

weiterlesen:
Lemgo: Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo | LZ.de - Lemgo

2013-06-14

Senioren in Bochum kämpfen gegen Räumung ihres Pflegeheims - Bochum | WAZ.de


Protest

Senioren in Bochum kämpfen gegen Räumung ihres Pflegeheims

14.06.2013 | 07:42 Uhr
Senioren in Bochum kämpfen gegen Räumung ihres Pflegeheims
Heinz Rozinski und Monika Kaemper kämpfen mit anderen Bewohnern dafür, im Bochumer Pflegeheim St. Antoniusstift wohnen bleiben zu können.Foto: Ingo Otto/WAZFotoPool
 
Bochum.   Drama um ein Bochumer Pflegeheim: Die Stadt will das St. Antoniusstift zwangsweise schließen, doch die alten Bewohner und ihre Pfleger kämpfen dagegen an. 25 verbliebene Bewohner haben sich in der Trutzburg verschanzt. „Alte Bäume verpflanzt man nicht. Wir werden niemals freiwillig das Feld räumen“, sagt nicht nur Heinz Rosinski.
Senioren in Bochum kämpfen gegen Räumung ihres Pflegeheims - Bochum | WAZ.de

 Ü-80-Kampftruppe will ihr Heim behalten | WAZ.de

2013-06-07

Fahrradkorso für bessere Pflegebedingungen

Fahrradkorso für bessere Pflegebedingungen
Bild: Bojak
Strampelten am Donnerstag für bessere Arbeitsbedingungen: Pflegekräfte aus dem Städtischen Klinikum.
Bild: Bojak

Fahrradkorso für bessere Pflegebedingungen

2013-04-22

Aufruf zum diesjährigen T4 Umzug zur Vertretung des Landes Schleswig-Holstein in Berlin

Aufruf zum diesjährigen T4 Umzug zur Vertretung des Landes Schleswig-Holstein in Berlin


Werner Fuss Zentrum




Schleswig-Holstein erstes Folterland in der BRD?
Aufruf zum T4 Umzug

Zum internationalen Day of Remembrance and Resistance 2013 treffen wir uns am 2. Mai zum 19. mal in der Tiergartenstr. 4 am Denkmal für die Opfer des systematischen ärztlichen Massenmords von 1939 - 1949. Nach dem Gedenken werden wir dieses Jahr protestierend zur Vertretung des Landes Schleswig-Holstein in Berlin, In den Ministergärten 8 ziehen. Schleswig-Holstein versucht als erstes Bundesland, psychiatrische Zwangsbehandlung in einer Novelle des sog. PsychKG zu legalisieren, nachdem das Bundesverfassungsgericht in 3 Beschlüssen drei entsprechende Landesgesetze genichtet hat, weil alle diese Gesetze seit Bestehen der Bundesrepublik mit der Verfassung unvereinbar, also illegal waren. Diese Nichtung wird verstärkt durch die Vereinten Nationen, deren Sonderberichterstatter über Folter, Juan E. Méndez,  in der 22. Sitzung des "Human Rights Council" am 4. März 2013 Zwangsbehandlung in der Psychiatrie zu grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung, bzw. Folter erklärt hat. Er betonte:
"Das Verbot der Folter ist eines der wenigen absoluten und unveräußerlichen Menschenrechte, ein ius cogens, also eine zwingende Norm des internationalen Rechts."*
Entsprechend forderte er, dass
"alle Staaten ein absolutes Verbot aller medizinischen nicht einvernehmlichen bzw. Zwangsbehandlungen von Personen mit Behinderungen verhängen sollten, einschließlich nicht-einvernehmlicher Psychochirurgie, Elektroschocks und Verabreichung bewusstseinsverändernder Drogen, sowohl in lang- wie kurzfristiger Anwendung. Die Verpflichtung, erzwungene psychiatrische Behandlung wegen einer Behinderung zu beenden, ist sofort zu verwirklichen und auch knappe finanzielle Ressourcen können keinen Aufschub der Umsetzung rechtfertigen."**
In Folge der Erklärung von Juan Méndez hat sich am 2. April 2013 das "Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie" (http://www.folter-abschaffen.de) gegründet. Es ist ein Bündnis von Organisationen, das die sofortige Nichtung aller Sondergesetze fordert, die psychiatrische Zwangsbehandlung legalisieren.
Das immer und unbedingt gültige Folterverbot darf kein Gesetzgesetzgeber durch eine scheinlegale Gesetzgebung versuchen zu unterlaufen. Aber genau das hat sich der Kieler Landtag vorgenommen!
Am 20.3.2013 hat er in 1. Lesung sogar ohne Aussprache den Gesetzentwurf zur Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung mit der Drucksachennummer 18/606 angenommen und in zwei Ausschüsse verwiesen, die am 10. und 18.4. dazu beraten haben. Alle Fraktionen des Kieler Landtags tun also so, als ob man über ein völkerrechtswidriges, also illegales Foltergesetz überhaupt beraten könne!

Zum T4 Umzug rufen auf:
Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener
  Irren-Offensive  Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg  Werner-Fuß-Zentrum
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* Aus dem Bericht A/HRC/22/53 des Sonderberichterstatters vom Februar 2013, Abschnitt 82.: "The prohibition of torture is one of the few absolute and non-derogable human rights, a matter of jus cogens, a peremptory norm of customary international law."

** Seite 5 der Rede von Juan E. Méndez: "States should impose an absolute ban on all forced and non-consensual medical interventions against persons with disabilities, including the non-consensual administration of psychosurgery, electroshock and mind-altering drugs, for both long- and short- term application. The obligation to end forced psychiatric interventions based on grounds of disability is of immediate application and scarce financial resources cannot justify postponement of its implementation."

2013-04-21

Gemeinsame Aktion von Sozialstationen : Zeit für Pflege ist zu knapp - Ahlen - Westfälische Nachrichten


Sa., 20.04.2013

Gemeinsame Aktion von Sozialstationen Zeit für Pflege ist zu knapp

Ahlen - 
Das Hupkonzert der 38 Autos zog alle Blicke auf sich und so sollte es auch sein. Mit einem Autokorso und Infoständen machten die Sozialstationen von Caritas, Awo und BHD-Land am Samstag darauf aufmerksam, dass in der Ambulanten Pflege die Situation immer kritischer wird.
Von Sabine Tegeler
Gemeinsame Aktion von Sozialstationen : Zeit für Pflege ist zu knapp - Ahlen - Westfälische Nachrichten

2013-02-07

Kampf um Barrierefreiheit geht weiter | NWZonline

Verkehr
Kampf um Barrierefreiheit geht weiter

Parlamentarischer Staatssekretär Kossendey schreibt an die Bahn – Gemeinde plant Protestaktion

Kossendey unterstreicht den dringenden Sanierungsbedarf des Bahnhofs Augustfehn. Für diesen sowie weitere Bahnhöfe im Ammerland wünscht er sich Perspektiven.
Kerstin Schumann


Kampf um Barrierefreiheit geht weiter | NWZonline

2012-12-29

Spanien: Tausende Behinderte protestieren - RTL.de


Spanien: 

Tausende Behinderte protestieren

23.12.12
In Spanien haben Tausende behinderte Menschen und ihre Angehörigen gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. Viele der Demonstranten kamen in Rollstühlen zu dem Protest im Zentrum der Hauptstadt Madrid, um ihrem Unmut Luft zu machen. "Die Einsparungen der Regungen schließen uns vom gesellschaftlichen Leben aus", sagte etwa die 39-jährige Monica.

Spanien: Tausende Behinderte protestieren

23.12.12
In Spanien haben Tausende behinderte Menschen und ihre Angehörigen gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. Viele der Demonstranten kamen in Rollstühlen zu dem Protest im Zentrum der Hauptstadt Madrid, um ihrem Unmut Luft zu machen. "Die Einsparungen der Regungen schließen uns vom gesellschaftlichen Leben aus", sagte etwa die 39-jährige Monica.
Spanien: Tausende Behinderte protestieren - RTL.de


Spaniens Behinderte protestieren gegen Sparpolitik | Video ansehen – Screen Deutschland

2012-12-03

Im Rollstuhl gegen Rajoy | Aktuell Europa | DW.DE | 02.12.2012

Behinderte demonstrieren in Madrid gegen die spanische Regierung (Foto: AFP/Getty Images)

Spanien

Im Rollstuhl gegen Rajoy

Tausende Behinderte haben in Madrid gegen die Sparpolitik der konservativen Regierung demonstriert. Der Ministerpräsident gesteht Haushaltsprobleme in der Wirtschaftskrise ein. 

"Dies ist ein historischer Tag", rief der Präsident des spanischen Behindertenverbandes Cermi, Luis Cayo Pérez, den tausenden Demonstranten zu, die sich im Zentrum Madrids versammelt hatten. Zum ersten Mal in der Geschichte gingen in Spanien behinderte Menschen auf die Straße, "um die Politiker darauf aufmerksam zu machen, dass wir am Rande des Zusammenbruchs stehen".
Rund 50.000 Menschen beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren an der Demonstration, unter ihnen viele Rollstuhlfahrer, Blinde mit ihren Hunden und Angehörige von Behinderten. Der Protest richtete sich vor allem gegen Kürzungen staatlicher Mittel für Pflegeeinrichtungen. In den nächsten beiden Jahren wolle die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy im gesamten Pflegebereich 2,7 Milliarden Euro einsparen, erklärten Sprecher der Behinderten. Zudem blieben Regionen und Kommunen aufgrund ihrer Finanzmisere den Pflegediensten Millionensummen schuldig.

Im Rollstuhl gegen Rajoy | Aktuell Europa | DW.DE | 02.12.2012

Behinderte protestieren in Madrid - "Mit diesen Sparmaßnahmen gebt ihr uns den | Aktuell | dradio.de


AKTUELL VOM 02.12.2012
Behinderte, Pfleger und Ärzte demonstrieren gegen Kürzungen im Gesundheits- und Betreuungswesen. (Bild: picture alliance / dpa / Alberto Martin) Behinderte, Pfleger und Ärzte demonstrieren gegen Kürzungen im Gesundheits- und Betreuungswesen. (Bild: picture alliance / dpa / Alberto Martin)

Behinderte protestieren in Madrid

"Mit diesen Sparmaßnahmen gebt ihr uns den Rest"

Tausende Menschen mit Behinderung haben in Spaniens Hauptstadt Madrid gegen Kürzungen im Gesundheitssektor protestiert. Die Regierung will in dem Bereich jährlich sieben Milliarden Euro einsparen. Auch Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger demonstrierten.
"Weil wir schon gegen die Krankheit kämpfen müssen, wollen wir nicht auch noch mit der Regierung ringen", sagt Eva, eine junge Rollstuhlfahrerin, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur EFE. So wie sie kamen am Sonntag Tausende Spanier aus allen Teilen des Landes nach Madrid. Die Veranstalter sprechen von 50.000 Teilnehmern. Allein 100 Reisebusse kamen aus der südlichen Region Andalusien, berichtet die Zeitung "El País".



Behinderte protestieren in Madrid - "Mit diesen Sparmaßnahmen gebt ihr uns den | Aktuell | dradio.de

Spaniens Behinderte gegen Sparpolitik: "Sonst bleiben wir auf der Strecke" - YouTube


Published on Dec 2, 2012 by
http://de.euronews.com/ Tausende Behinderte haben in Madrid auf einer beispiellosen Kundgebung gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung protestiert. Rollstuhlfahrer, Blinde und andere Behinderte aus ganz Spanien - die Veranstalter zählten 50 000 - waren gekommen, um sich gegen Abstriche bei den staatlichen Mitteln für Pflegeeinrichtungen zu wehren.

Roger Puigbo, paralympischer Athlet:
"Sie nehmen uns Hilfen weg, die wir in Jahren durchgeboxt haben. Wir sind hier, um uns zu verteidigen."

Regionen und Kommunen blieben aufgrund ihrer Finanzmisere den Pflegediensten Millionensummen schuldig, betonten die Veranstalter. In den nächsten beiden Jahren streiche die Regierung im Pflegebereich 2,7 Milliarden Euro.

Eine Demonstrantin:

"Wir sind vier Millionen Behinderte in Spanien. Wir brauchen Unterstützung, sonst bleiben wir auf der Strecke. Kürzungen meinetwegen. Aber nicht in diesem Ausmaß."

Die spanische Regierung will bis 2014 insgesamt mehr als 100 Milliarden Euro weniger ausgeben.

mit dpa, AFP



Spaniens Behinderte gegen Sparpolitik: "Sonst bleiben wir auf der Strecke" - YouTube

2012-11-10

Patientenrechte: Demonstration gegen ärztliche Zwangsbehandlung, Berlin 15.11.2012

Wenn Euch Eure körperliche Unversehrtheit wichtig ist,

kommt am Donnerstag,
15.11.2012, um 8.15 Uhr

zur DEMONSTRATION

vor die 
Hessische Landesvertretung,
In den Ministergärten 5, 
  10117 Berlin

(zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz)




 In den Ministergärten 5, D-10117 Berlin

Dort treffen sich ohne TV-Kameras die Justizminister der Länder, um in einem Eilverfahren faktisch die 4 neuesten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes und Bundesgerichtshofes zur Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka (an jedem Bürger!!!) außer Kraft zu setzen!

Psychopharmaka haben für die betroffenen Menschen schreckliche Folgen. Sie verändern Persönlichkeit und Körper, bewirken Bewusstseins-, Mimik- und andere -Veränderungen, was höchstrichterlich Körperverletzung genannt wurde. Eben daraufhin hat der Bundesgerichtshof die gesetzliche Grundlage zur Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka abgeschafft! Noch nie davon gehört? Ist ja klar! Sowas wird nicht rumposaunt, eher vor uns geheim gehalten!

Nun wollen die Minister im Eilverfahren (also ohne wenn und aber) quasi heimlich ein Gesetz durchwinken, das so eine Zwangsbehandlung wieder ermöglicht! Das Gesetz ist reiner Horror für uns Alle! Es reicht, dass ein Psychiater bescheinigt, dass wir „einwilligungsunfähig“ sind und schon ist jede/r dran!!!

Das bedeutet für uns alle: Tyrannei!

Am Donnerstag, dem 15.11.2012 um 8:15 Uhr muss es unsererseits donnern! Oder willst Du, dass auch an Dir zwangsweise Psychopharmaka eingesetzt werden dürfen?
 
Die Demo wird organisiert von: 
Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener: die-bpe.de
 IAAPA Polska: anty-psychiatria.info
Irren-Offensive: antipsychiatrie.de
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg: psychiatrie-erfahren.de
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW: psychiatrie-erfahrene-nrw.de
Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt: weglaufhaus.de
Werner-Fuß-Zentrum: psychiatrie-erfahrene.de

Infotelefon: 0152 / 34 112 007. Ruf an, wenn Du Fragen hast.


Dies ist eine Nachricht des
Werner-Fuß-Zentrum
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
psychiatrie-erfahrene.de



Zwangsbehandlung durch die Hintertür? | Telepolis



Nichts über uns ohne uns! - Allianz der Nichtregierungsorganisationen zur UN-Behindertenrechtskonvention - BRK-Allianz

78 Verbände der deutschen Zivilgesellschaft, die in der BRK-Allianz zusammenarbeiten, haben fristgemäß einen 16-seitigen Kurzbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland beim UN-Menschenrechtsrat Plenum des Rates in Genf eingereicht.
Ein Auszug: 



"Gleiche Anerkennung vor dem Recht (Artikel 12)

18. Im deutschen Betreuungsrecht ist der/die Betreuer/in den Wünschen, dem subjektiven Wohl und der Rehabilitation des/der Betreuten verpflichtet (§ 1901 Abs. 2-4 BGB). Gleichzeitig vertritt der/die Betreuer/in in seinem/ihrem Aufgabenkreis die betreute Person gerichtlich und außergerichtlich (§ 1902 BGB). Das deutsche Betreuungsrecht enthält zwar Elemente der Unterstützung, ist aber vom Grundsatz der ersetzten Entscheidung („substituted decision making“) geprägt. Zur Umsetzung von Art. 12 Abs. 3 UN-BRK, demzufolge die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen treffen, um Menschen mit Behinderungen Zugang zu der Unterstützung zu verschaffen, die sie bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit gegebenenfalls benötigen („supported decision making“) sind deshalb weitere gesetzliche Änderungen erforderlich. Eine Weiterentwicklung des Betreuungsrechts ist insbesondere auch deshalb notwendig, weil die Zahl der Betreuungen stetig ansteigt (1.200.000 am Jahresende 2005, 1.300.000 am Jahresende 20101).

19. Die Regelungen zur Geschäftsunfähigkeit im deutschen bürgerlichen Recht gehen davon aus, dass Personen sich dauerhaft in einem „die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit“ befinden können. Diese Personen sind von der Teilnahme am Rechtsverkehr ausgeschlossen, ihre Willenserklärungen sind nichtig (§§ 104 f. BGB). Dem steht das Fähigkeitskonzept des Art. 12 Abs. 2 und 3 UN-BRK entgegen, das verlangt, die Frage nach der Fähigkeit zur freien Willensbestimmung in jedem Einzelfall situationsbezogen zu prüfen und die ggf. notwendige Unterstützung zur Herstellung der rechtlichen Handlungsfähigkeit zu leisten.

Empfehlungen:
  • Das deutsche Betreuungsrecht ist entsprechend dem Konzept des „supported decision making“ weiterzuentwickeln. Menschen mit Behinderungen ist ohne Eingriff in ihr Selbstbestimmungsrecht Zugang zur unterstützten Entscheidung zu verschaffen.
  • Die Regelungen zur Geschäftsunfähigkeit im deutschen bürgerlichen Recht sind entsprechend anzupassen. Dies ist auch deshalb notwendig, weil diese Regelungen nicht nur dem Schutz der Person dienen sollen, sondern auch dem Schutz des allgemeinen Rechtsverkehrs.

Freiheit und Sicherheit der Person (Artikel 14) / Schutz der Unversehrtheit der Person (Artikel 17) 
 
20. Die Unterbringung von Menschen gegen ihren geäußerten Willen ist in Deutschland auf der Rechtsgrundlage von verschiedenen Gesetzen gegeben. In der öffentlich-rechtlichen Unterbringung, die in den Bundesländern unterschiedlich geregelt ist, ist eine Unterbringung zum Schutz vor Selbst- oder Fremdgefährdung angelegt. In der zivilrechtlichen Unterbringung nach dem BGB ist die Unterbringung zum Schutz der untergebrachten Person vor einer Selbstschädigung möglich. Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 193.373 Zwangseinweisungen, im Jahr 2009 bereits 236.377 Zwangseinweisungen. Die Gesamtzahl ist seit 1992 stets ansteigend2
 
21. Vielfach wird die Rechtspraxis den Vorschriften nicht gerecht. Unterbringungen erfolgen zu schnell und ohne umfassende Prüfung, ob alle anderen Möglichkeiten zur Hilfe hinreichend ausgeschöpft wurden. In manchen Unterbringungsverfahren werden die untergebrachten Personen von RichterInnen erst dann gesehen, wenn sie schon vorläufig untergebracht wurden und auch bereits eine medikamentöse Behandlung erhalten haben.

22. Eine Neuregelung der rechtlichen Vorschriften nach Vorgabe von Artikel 14 UN-BRK muss sicherstellen, dass die Unterbringung als Ausnahme nur dann erfolgt, wenn alle anderen Möglichkeiten zur Hilfestellung und Unterstützung geprüft wurden und sich als nicht hinreichend geeignet erwiesen haben. Gesetzgeber, Leistungsträger und staatliche Stellen müssen gewährleisten, dass in allen Regionen Deutschlands die Hilfen wohnortnah, in ausreichendem Umfang und in fachlicher Qualität zur Verfügung stehen, um Unterbringungen zu vermeiden.

23. Behandlungen gegen den geäußerten Willen einer psychisch erkrankten Person / einer Person mit Behinderung (Zwangsbehandlungen, Zwangsmedikationen) verstoßen gegen Artikel 17 UN-BRK. 

Das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof haben dazu in den Jahren 2011/12 eindeutige Grundsätze aufgestellt3. Danach müssen erst noch die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden, auf deren Grundlagen eine Behandlung gegen den erklärten Willen möglich sein kann. Zugleich müssen aber auch wirksame rechtliche Vorkehrungen geschaffen werden, die die Einhaltung der bestehenden Gesetze gewährleisten.

Empfehlungen:
  • Das Recht der Unterbringung nach dem Betreuungsrecht ist grundlegend insoweit zu überarbeiten, dass das Vorliegen einer Behinderung in keinem Fall eine Freiheitsentziehung rechtfertigt und auch im Übrigen die Voraussetzungen von Artikel 14 UN-BRK berücksichtigt werden müssen.
  • Die Unterbringungsgesetze der Länder4 sind nach Vorgaben von Artikel 14 der UN-BRK grundlegend zu überarbeiten.
  • Die Zulässigkeit und Voraussetzungen von Zwangsbehandlungen bedürfen der dringenden Überarbeitung durch die Gesetzgeber in Bund und Ländern nach den Vorgaben der obersten deutschen Gerichte und des Artikels 17 UN-BRK.
     
  • Zu allen gesetzlichen Neuregelungen sind mit den Verbänden der Psychiatrieerfahrenen und der Menschen mit Behinderungen gemeinsam Kriterien zu erarbeiten.
1 Quelle: Bundesamt für Justiz, Auswertung: Deinert in http://www.bdb-ev.de/220_Basisinformationen.php –3Fakten.pdf
2 Quelle: Bundesministerium für Justiz, Sondererhebung „Verfahren nach dem Betreuungsgesetz 1998 – 2005“
3 Bundesverfassungsgericht, Beschlüsse vom 23.03.2011 (Az. 2 BvR 882/09) sowie vom 12.10.2011 (Az. 2 BvR 633/11) sowie Bundesgerichtshof, Beschlüsse vom 20.06.2012, Az. XII ZB 99/12 sowie Az. XII ZB 130/12
4 zum Beispiel die Psychisch-Kranken-Gesetze (PsychKGs)"



2012-09-02

«Zu wenig, zu spät» Kritik an Entschuldigung von Contergan-Hersteller - NZZ.ch, 01.09.2012









Kritik an Entschuldigung von Contergan-Hersteller



«Zu wenig, zu spät»



Panorama
Opfer der Contergan-Katastrophe und Angehörige demonstrieren am 26. November 2011 vor dem Reichstag in Berlin.
 
 
Opfer der Contergan-Katastrophe und Angehörige demonstrieren am 26. November 2011 vor dem Reichstag in Berlin. (Bild: Imago)






(sda/dpa) 50 Jahre hat der Contergan-Hersteller Grünenthal für eine Entschuldigung bei den Opfern gebraucht – zu lange, finden viele Interessenverbände. Der juristische Streit um Entschädigung geht weiter.


Ernsthafte Entschuldigung gefordert


«Zu wenig, zu spät», kommentierten am Samstag Anwälte, die Opfer des Arzneimittelskandals in Australien vertreten. Das britische Contergan-Opfer Nick Dobrik sagte dem Sender BBC: «Wir sind der Meinung, eine ernsthafte Entschuldigung muss die Fehler einräumen, die gemacht wurden. Das hat die Firma nicht getan und damit die Opfer beleidigt.»
Auch Martin Johnson, Direktor der Stiftung Thalidomide, warf Grünenthal vor, das Unternehmen versuche weiter, den Mythos aufrechtzuerhalten, niemand habe wissen können, welche Schäden das Medikament anrichten könne. Das aber sei nicht richtig. «Zu wenig, zu spät» - NZZ.ch, 01.09.2012

Paralympics – 2012: Paralympics: Kritik an Sponsor - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten


Paralympics – 2012 Paralympics: 

Kritik an Sponsor

Samstag, 01.09.2012, 17:03

Paralympics - 2012 - Paralympics: Kritik an Sponsor
SID-IMAGES/AFP/WILL OLIVER Stuart Brae kritisiert den Sponsor Atos
Stuart Brae hat das englische Team zur Unterstützung des Protests gegen Sponsor Atos und dessen Einfluss auf die Förderung behinderter Menschen gedrängt.
Der frühere britische Behindertensportler Stuart Brae hat das englische Paralympics-Team zur Unterstützung des Protests gegen Sponsor Atos und dessen Einfluss auf die Förderung behinderter Menschen gedrängt. „Paralympioniken haben die Verantwortung, zu verstehen, wie sich das Leben für andere behinderte Menschen anfühlt, und sich für die Rechte von Behinderten auszusprechen“, sagte der 54-Jährige. (...)
Am Freitag hatten zahlreiche Behinderte vor der Atos-Niederlassung in London gegen den Dienstleister, der für den Regierungsauftrag 110 Millionen Pfund (rund 138,8 Millionen Euro) kassiert, demonstriert.
Nach Angaben von Firmensprecherin Molly Solomons hatte der Krebstod von Cecilia Burns, der kurzzeitig die Förderung gestrichen wurde, die Aktion ausgelöst. Auch vor dem Arbeitsministerium war es zu Protesten gekommen.
...
Paralympics – 2012: Paralympics: Kritik an Sponsor - weiter lesen auf FOCUS Online:
Paralympics – 2012: Paralympics: Kritik an Sponsor - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten


Disabled people protest against Atos role in Paralympics - video | Society | guardian.co.uk


 British Paralympic team deny 'anti-Atos protest' | Sport | The Guardian



Paralympics: IT-Dienstleister Atos in der Kritik |silicon.de


Das Sponsoring der Paralympischen Sommerspiele 2012 durch der IT-Dienstleister Atos hat in Großbritannien einen Proteststurm von Behindertenverbänden ausgelöst. Der Konzern erstellt im Auftrag der britischen Regierung medizinische Gutachte, die über die Arbeitsunfähigkeit von Behördenmitarbeitern entscheiden. (...)
Demonstranten protestierten vor der Niederlassung von Atos. Sie werfen dem IT-Dienstleister vor, viele Behinderte in die Armut und teilweise sogar zum Suizid zu treiben. Aktivisten trugen einen Sarg, der die Einschnitte in Unterstützungsleistungen symbolisieren sollte, zur Atos-Zentrale in der Londoner Innenstadt.
weiterlesen:
Paralympics: IT-Dienstleister Atos in der Kritik |silicon.de


Atos protesters clash with police in 'day of action' against Paralympics sponsor | Society | guardian.co.uk





 Disability activists protest Paralympics sponsor - YouTube

2012-08-03

Ambulante Pflege - Proteste halten an - nnn.de

TOP-THEMA

Ambulante Pflege - Proteste halten an

02. August 2012 | 22:02 Uhr | Von: Jens Griesbach
Protest der Pflegekräfte Montag in Güstrow: Sie wollen auch weiterhin auf die Straße gehen. Foto. Jens Griesbach
Trotz landesweiter Proteste gelten seit Mittwoch die niedrigeren Vergütungssätze für die häusliche Krankenpflege in Mecklenburg-Vorpommern. Lange hatten die Pflegedienste auf ein Einlenken seitens der AOK Nordost gehofft - vergeblich. "Die AOK hat sich überhaupt nicht bewegt. Das ist ein Schlag ins Gesicht für uns", sagt Günter Pringal vom gleichnamigen Güstrower Pflegedienst. Er ist einer der Anführer der Proteste in der Region. Doch noch ist nichts verloren, gibt sich Pringal kämpferisch. "Wir müssen und wir werden weiter Druck machen", kündigt er an. Schon ab nächster Woche sollen die Demonstration an wechselnden Orten in MV weitergehen.

Hintergrund der anhaltenden Proteste ist der nach drei Jahren Verhandlungen mit den Krankenkassen ergangene Schiedsspruch zur Vergütung der häuslichen Krankenpflege in MV, der eine Vergütungsabsenkung von 15 bis 20 Prozent für alle ambulanten Pflegedienste im Land zur Folge hat.

Ambulante Pflege - Proteste halten an - nnn.de

2012-07-14

Protest für behinderte Kinder Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Kinderbetreuung

Protest für behinderte Kinder

Von Bärbel Hilbig

Eine ausgesprochen bunte und liebenswürdige Protestgruppe fand sich am Freitag trotz Regen unter dem Portikus des Landtags ein: Mehrere Dutzend Kinder hatten Luftballons, Seifenblasen und Spielzeug mitgebracht, weil ihre Eltern und Erzieher wünschen, dass behinderte Kinder endlich auch in der Krippe zum Normalfall werden.
Foto: Trotz des Regenwetters haben Kinder vor dem Landtag gegen eine Ausgrenzung von Behinderten protestiert.
Trotz des Regenwetters haben Kinder vor dem Landtag gegen eine Ausgrenzung von Behinderten protestiert.
© Rainer Surrey

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Hannover. Anders als im Kindergarten tritt das Land bisher finanziell noch nicht für die zusätzlichen Kosten ein, die durch verkleinerte Gruppen und den zusätzlichen Einsatz von Heilerziehern entstehen.
Protest für behinderte Kinder Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine
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