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2014-02-05

Eklatante Mängel bei elektronischer Gesundheitskarte | Sozialrecht

Eklatante Mängel bei elektronischer Gesundheitskarte

Gesundheitskarte, elektronischer, Mängel, Eklatante
Die elektronische Gesundheitskarte sorgt wieder einmal für Schlagzeilen.


Schon
vor ihrer Einführung hatte die elektronische Gesundheitskarte unter
Datenschützern für Diskussionen gesorgt. Nun steht die Plastikkarte mit
dem Chip wieder im Fokus der Medien. Denn ein bislang geheimes Gutachten
der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), das dem Hamburger
Abendblatt vorliegt, hat massive Mängel im Umgang mit den Bildern der
Versicherten aufgedeckt.

Eklatante Mängel bei elektronischer Gesundheitskarte | Sozialrecht

2012-07-18

Krankenkassen - Falsche Fotos auf elektronischen Gesundheitskarten - Deutschland - Politik - Hamburger Abendblatt

Krankenkassen

Falsche Fotos auf elektronischen Gesundheitskarten


Die Versicherten laden zum Teil Promi-Bilder von Brad Pitt oder Darth Vader hoch. Hamburgs Hausärzte fürchten nun Wartezeiten in den Praxen.

Die elektronische Gesundheitskarte: Nicht alle laden ein Bild mit ihrem tatsächlichen Konterfei im Netz hoch
Foto: picture-alliance/ dpa/dpa

Hamburg. Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland läuft offenbar planmäßig schnell, aber nicht reibungslos. Bis zum Ende dieses Jahres werden 70 Prozent der gesetzlich Versicherten die e-Card mit Foto haben. Das beteuerten Vertreter der drei Kassen-Riesen Barmer GEK, Techniker und DAK Gesundheit sowie ihr Spitzenverband. Allerdings sind bei den größten Kassen auch Probleme mit den Fotos aufgetaucht, die nicht vorhersehbar waren.

Nach Informationen des Abendblatts laden Versicherte Fotos von Prominenten, Film- oder Comic-Figuren hoch, die dann auf der Gesundheitskarte landen. Über Zahlen schweigen sich die Kassen aus, weil sie Nachahmer fürchten. "Rihanna, Brad Pitt und Mickymaus sind besonders beliebt", sagte ein hochrangiger Kassenvertreter dem Abendblatt. Auch Darth Vader und andere Charaktere sind den Kassen bereits untergekommen.
Seit dem vergangenen Jahr werden Versicherte angeschrieben und um ihre Fotos gebeten. In den meisten Fällen können die Bilder der Versicherten entweder im Internet hochgeladen, per Post eingeschickt oder sogar in die Geschäftsstellen gebracht werden. Mit ihrer Unterschrift bezeugen die Versicherten, dass sie die Person auf dem Foto sind. Doch eine Identitätsprüfung findet nicht statt - zu aufwendig.Krankenkassen - Falsche Fotos auf elektronischen Gesundheitskarten - Deutschland - Politik - Hamburger Abendblatt

2011-11-08

ots.at: ELGA: Ärztekammer setzt Informationsoffensive fort

ELGA: Ärztekammer setzt Informationsoffensive fort

Utl.: Aufklärung auch in den Ordinationen -

Steinhart: "Am meisten Sorge macht den Patienten der nicht zu garantierende Datenschutz" =


Wien (OTS) - Die Ärztekammer wird auch in den nächsten Wochen 
die Bevölkerung über die Gefahren durch die Elektronische 
Gesundheitsakte (ELGA) informieren. Das bekräftigte der 
Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident 
der Ärztekammer für Wien, Johannes Steinhart. Auch an 
Informationsmaterial in den Ordinationen ist gedacht. **** 
"Aufgrund unserer ersten Inseratenwelle haben wir erkannt, 
wie besorgt tatsächlich unsere Patientinnen und Patienten 
sind." Vor allem der Datenschutz sei Thema bei den 
Kontaktaufnahmen mit der Ärztekammer: 
"Die Patienten fürchten, dass sensible medizinische 
Daten an die Öffentlichkeit gelangen können. 
Und so wie wir geben auch unsere Patienten keinen 
Pfifferling auf die Beteuerungen der ELGA-Befürworter, 
wonach die Elektronische Gesundheitsakte angeblich 
sicher vor Hacker-Angriffen sei." 
Steinhart verweist in diesem Zusammenhang auf die 
vielen Datenpannen gerade in der letzten Zeit. 
So seien erst vor wenigen Tagen ungefähr 2500 hoch 
sensible Patientendaten psychisch schwer kranker 
Menschen aus Schleswig-Holstein frei im Internet 
abrufbar gewesen. Ganze Behörden- und Klinikbriefe 
sowie medizinische Befunde und psychologische 
Dokumentationen konnten für einige Zeit von Dritten 
heruntergeladen werden. 

ots.at: ELGA: Ärztekammer setzt Informationsoffensive fort

2011-11-07

Datenschützer: "Chaos" bei Firma schuld an Psychatrie-Datenleck - Nachrichten Newsticker - dpa_nt - regioline_nt - hamburgschleswigholstein_nt - WELT ONLINE

"Chaos" bei Firma schuld an Psychatrie-Datenleck

Kiel/Rendsburg (dpa/lno) - Der freie Zugang im Internet zu über 3000 hochsensiblen Psychiatrie-Datensätzen aus Schleswig-Holstein ist nach einer ersten Einschätzung von Datenschützern auf «ein organisatorisches Chaos» bei den beteiligten Firmen und Einrichtungen zurückzuführen. Dieses Resümee zog Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert am Montag nach einem Kontrollbesuch von drei Mitarbeitern seiner Behörde bei der Rebus GmbH in Rendsburg, einem Tochterunternehmen des Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V. Die Brücke ist ein Sozial- und Therapiezentrum.
Es sei zu befürchten, dass die Datenlücke schon seit Jahren bestanden habe, sagte Weichert der Nachrichtenagentur dpa. Die vorläufige Bestandsaufnahme habe ergeben, «dass fast alle Anforderungen an ein funktionsfähiges Datenschutzmanagement nicht beachtet wurden». Der Server mit den sensiblen Daten bleibe vorerst abgeschaltet. Weichert bestätigte die Darstellung von Rebus-Geschäftsführerin Heike Rullmann, dass die Dokumente nicht über eine Webseite hätten abgerufen werden können, allerdings übers Internet, «wenn man den genauen Weg wusste».
Laut Weichert ist es noch zu früh, die Staatsanwaltschaft Kiel über die Ergebnisse der Kontrolle zu informieren. Die Staatsanwaltschaft hatte nach Bekanntwerden des bislang größten Daten-Skandals im schleswig-holsteinischen Gesundheitswesen am Freitag einen Prüfvorgang angelegt. Die Behörde steht mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in enger Verbindung.
Beteiligt an dem Chaos bei Rebus sind laut Weichert mehrere Einrichtungen und Stellen, zwischen denen die Arbeitsverhältnisse und Verantwortlichkeiten unklar geregelt seien (...)
Betroffen von dem Datenleck ist auch eine Psychiatrie-Einrichtung im baden-württembergischen Winnenden. 162 Patienten-Dokumente dieser Einrichtung sind laut Weichert ins Internet gelangt. Rebus ist bundesweit als Dienstleister für Träger sozialer Einrichtungen tätig.Datenschützer: "Chaos" bei Firma schuld an Psychatrie-Datenleck - Nachrichten Newsticker - dpa_nt - regioline_nt - hamburgschleswigholstein_nt - WELT ONLINE

07.11.2011 17:55
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Schlamperei mit Psychiatriedaten in Schleswig Holstein

Persönliche Daten und medizinische Befunde von tausenden Psychatriepatienten aus Schleswig Holstein standen monatelang, vielleicht sogar über Jahre hinweg völlig ungeschützt im Netz. Nachdem die Tageszeitung Lübecker Nachrichten das Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) über dieses Problem unterrichtet hatte, nahm das ULD einen Kontrollbesuch beim verantwortlichen Internet-Dienstleister Rebus vor und fand den Angaben zufolge vor allem eines vor: Chaos.

Thilo Weichert vom ULD will den Vorfall aufklären.
Die vorläufige Bestandsaufnahme der Datenschützer fällt vernichtend aus:
www.heise.de

2011-11-06

Patientendaten: 4.000 Psychiatrie-Akten offen im Netz | Digital | ZEIT ONLINE

Patientendaten 4.000 Psychiatrie-Akten offen im Netz

In Schleswig-Holstein waren psychiatrische Befunde und Gutachten via Internet einsehbar. Warum, ist nicht klar. Doch der Fall zeigt die Risiken vernetzter Patientendaten. (...)
Wenn über die Risiken von Datenverarbeitung im Netz debattiert wird, gelten unfreiwillig veröffentlichte psychiatrische Patientenakten immer als der GAU. In Schleswig-Holstein ist dieser größte anzunehmende Unfall nun passiert. Die Lübecker Nachrichten berichteten als Erste, dass Tausende Dokumente von mehreren psychiatrischen Einrichtungen eine unbekannte Zeit lang frei über das Netz zugänglich waren.
Datenschützer bestätigten den Fall inzwischen. Ungefähr 4.000 Dokumente seien betroffen, sagte Thilo Weichert, der Landesdatenschutzbeauftragte und Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD). Die Daten seien "tagesaktuell" gewesen, die neuesten stammten vom Vortag, vom gestrigen Donnerstag. Inzwischen wurde der Server jedoch komplett abgeschaltet.
Medizinische Befunde, psychiatrische Gutachten, eingescannte Berichte, Briefe der Kliniken, Verhaltensstudien von Patienten – alles, was für die psychiatrische Betreuung von Patienten relevant sein könnte, lag ungeschützt auf einem Server der Rebus gGmbH, einem IT-Dienstleister, der für verschiedene Betreuungseinrichtungen arbeitet.
Betroffen waren mehrere soziale Dienste, hauptsächlich aber der Verein Die Brücke aus Rendsburg-Eckernförde. Zu diesem Verein gehören mehrere Gesellschaften für die Betreuung von Behinderten und Kranken und auch der IT-Dienstleister namens Rebus. Dieser unterhielt die betroffene Datenbank.

Patientendaten: 4.000 Psychiatrie-Akten offen im Netz | Digital | ZEIT ONLINE

heise online - Datenschützer untersucht Panne mit Patientendaten

05.11.2011 11:17

Datenschützer untersucht Panne mit Patientendaten


Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert will mit einem Prüfteam klären, wie tausende hochsensible Patientendaten psychisch schwer kranker Menschen ins Internet gelangen konnten. Das Team des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) werde am Montag den verantwortlichen Internet-Dienstleister, die Rebus Consulting und Verwaltungs GmbH in Rendsburg, aufsuchen, sagte Weichert.
Es gehe dabei um Ermittlungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie die Klärung, ob rechtswidriges Verhalten vorliege. Als mögliche Sanktionen können die Datenschützer ein Bußgeld verhängen oder eine Unterlassungserklärung verlangen. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat unterdessen einen Prüfvorgang angelegt. Die Behörde stehe mit dem ULD in enger Verbindung, "um gegebenenfalls im Hinblick auf strafrechtliche Verantwortlichkeiten in Ermittlungen einzutreten", teilte Oberstaatsanwältin Birgit Heß mit.
Das Sozial- und Therapiezentrum Brücke in Rendsburg ist am stärksten von dem Datenleck betroffen. Laut Weichert wurden dem ULD 2500 ins Internet gestellte Patienten-Datensätze zur Sicherstellung übermittelt, dann sei die Übermittlung abgebrochen. Nach Angaben der "Lübecker Nachrichten", die Weichert über den Daten-Skandal informiert hatten, konnten insgesamt 3593 Dokumente der Brücke im Internet abgerufen werden. Dabei handle es sich um Behörden- und Klinikbriefe, medizinische Befunde und psychologische Dokumentationen. Laut Weichert waren die Daten bis Donnerstag im Internet abrufbar. Betroffen von dem Datenleck ist auch eine Psychiatrie-Einrichtung im baden-württembergischen Winnenden. 162 Patienten-Dokumente dieser Einrichtung seien ins Internet gelangt, sagte Weichert.

heise online - Datenschützer untersucht Panne mit Patientendaten

2011-11-04

Tausende Patientenakten psychisch Kranker frei im Internet einsehbar | Security | News | ZDNet.de

Tausende Patientenakten psychisch Kranker frei im Internet einsehbar

Tausende Datensätze psychisch kranker Menschen aus Schleswig-Holstein waren nach Informationen der Lübecker Nachrichten monatelang für jedermann im Internet abrufbar. Der Datenschutzbeauftragte des Landes, Thilo Weichert, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, man werde am Montag den verantwortlichen Internetdienstleister Rebus in Rendsburg aufsuchen, um zu klären, wie es dazu kommen konnte und ob rechtswidriges Verhalten vorliege.
Tausende Patientenakten psychisch Kranker frei im Internet einsehbar | Security | News | ZDNet.de

Kiel/WinnendenSensible Patientendaten offen im Internet

Hochsensible Patientendaten psychisch schwer kranker Menschen sind frei im Internet abrufbar gewesen. Betroffen waren vor allem Patienten in Norddeutschland, aber auch welche in Einrichtungen in Winnenden (Rems-Murr-Kreis), Heilbronn und Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis).
Etwa 390 Dokumente aus diesen drei baden-württembergischen Einrichtungen sollen frei zugänglich gewesen sein. In Schleswig-Holstein waren sogar mehrere tausend Dokumente unverschlüsselt zu lesen. Sensibler hätten die Daten nicht sein können, sagte Carola Drechsler, zuständige Referatsleiterin im Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Kiel, am Freitag dem SWR.
Die Patientendaten - unter anderem Behörden- und Klinikbriefe sowie medizinische Befunde - waren möglicherweise monatelang offen einsehbar. Der Großteil stammte aus einem Sozial- und Therapiezentrum in Rendsburg (Schleswig-Holstein).
www.swr.de

Befunde psychisch Kranker im Netz


RENDSBURG. Es ist der bislang größte Datenskandal im Gesundheitswesen Schleswig-Holsteins: Die Akten von tausenden psychisch schwer kranken Patienten waren frei im Internet abrufbar. Es handelte sich um Behörden- und Klinikbriefe sowie medizinische und psychologische Befunde mit Vor- und Zunamen, Geburtsdatum und der Art des Leidens. Darunter amtsärztliche Gutachten über Schizophrenien, Verhaltensstudien von Patienten mit Süchten, Psychosen oder Angststörungen und Bescheide über die Unterbringung in therapeutischen Wohngemeinschaften.

Verantwortlich dafür ist die "Rebus GmbH" in Rendsburg, die seit über zehn Jahren eine Datenbank für soziale Dienste betreibt. Sie lagert Patientenakten digital, erstellt Abrechnungen für Betreuungsleistungen.

Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert: "Wir selbst konnten 2500 vertrauliche Dokumente einsehen, haben sie zur Beweissicherung gespeichert". Dies sei in einer Phase geschehen, als der Server bereits heruntergefahren worden sei. Insgesamt sollen 3593 Dokumente monatelang zugänglich gewesen sein. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz wird die "Rebus GmbH" am Montag mit einem Prüfteam besuchen, um zu klären, wie es zu dem Datenleck kommen konnte.

"Es ist eine Katastrophe, und wir haben noch keine Erklärung dafür", sagt Heike Rullmann, Geschäftsführerin der "Rebus GmbH".
Und Thomas Brust, Prokurist der Firma, fügt hinzu: "Unser System ist aufwendig verschlüsselt und mit kryptischen Passwörtern gesichert. Ein Teil der Informationen lag jedoch außerhalb dieses Schutzes und war über eine Internetadresse ohne Passwort-Abfrage zugänglich."

Warum? Erfahrungsgemäß seien bei derartigen Pannen Schludrigkeit oder technisches Unvermögen die Ursache, sagt Datenschützer Weichert. wedel-schulauer-tageblatt.de
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