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2013-05-06

Aktion Mensch: Vom Wert einer Podiumsdiskussion mit "Experten": Blog


Vom Wert einer Podiumsdiskussion mit "Experten"

Autorin: Margit Glasow, am 06.05.2013 um 09:42 Uhr
Was ist Inklusion?
Rostocker begehen den Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit einem öffentlichen politischen Diskussionsforum unter dem Motto "MEINE STIMME ZÄHLT – Wie halten es die Parteien mit Beteiligung, Teilhabe und Inklusion?" Doch die Podiumsdiskussion erinnerte eher an einen politischen Wahlkampf als an einen kreativen Meinungsstreit zwischen den Parteien über Inhalte der Behindertenpolitik.
Aktion Mensch: Vom Wert einer Podiumsdiskussion mit "Experten": Blog

2012-12-29

Behinderte als Internet-Experten - WDR MEDIATHEK - WDR.de

Video

Behinderte als Internet-Experten - MEDIATHEK - WDR.de

Behinderte Menschen als Experten für einfaches Internet

Die Uni Siegen bringt in einem Projekt Menschen mit geistiger Behinderung und angehende Informatiker und Ingenieure zusammen. Die Studierenden lassen von den behinderten Experten testen, wo und wie sie ihre Produkte vereinfachen können.
Ein Beitrag von Frank Strohdiek, 20.12.2012

Behinderte als Internet-Experten - WDR MEDIATHEK - WDR.de

2011-11-11

Sachsen: Expertengremium Inklusion tagt zum dritten Mal | Sachsen News – Nachrichten, Themen, News und Informationen aus dem Freistaat Sachsen

Expertengremium Inklusion tagt zum dritten Mal

Das Expertengremium Inklusion tritt heute (10. November 2011) zum dritten Mal zusammen. “Wir sind bereits in den beiden ersten Sitzungen organisatorisch ein gutes Stück vorangekommen”, sagte Dr. Hans Geisler, sächsischer Sozialminister a. D., “jetzt geht es um die vertiefte inhaltliche Diskussion der verschiedenen Themenbereiche.”
Die Mitglieder des Gremiums haben sich auf insgesamt sieben Themen verständigt, die gemeinsam diskutiert werden sollen. Zu vier Themenbereichen wurden bereits Unterarbeitsgruppen gebildet, in denen erste Vorschläge erarbeitet werden. Die vier Themen sind: Gestaltung der schulischen Lehr- und Lernprozesse für die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen, Schaffung von Barrierefreiheit in den Schulen, Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und die Stärkung der Rechte von Eltern und Kindern.
“Ein weiteres Thema werden wir direkt heute in unserer Sitzung in Dresden behandeln”, kündigte Dr. Hans Geisler an. “Es geht um die Diagnostik des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Zwei weitere Themen, Bildung von regionalen Netzwerken und Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sind bereits gesetzt für die nächste Sitzung am 12. Januar 2012″, so Geisler weiter. “Kommen wir im Expertengremium mit der Arbeit wie geplant voran, könnte Ende des 1. Quartals 2012 bereits ein Zwischenstand vorliegen.”
Das Expertengremium wird Empfehlungen für das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport erarbeiten, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen mit Blick auf die Weiterentwicklung des Schulsystems mit allen Beteiligten weiter umgesetzt werden kann.

Expertengremium Inklusion tagt zum dritten Mal | Sachsen News – Nachrichten, Themen, News und Informationen aus dem Freistaat Sachsen


SH-NEWS 2011/171 vom 10.11.2011: Stephan Pöhler berät mit Vorstand der LAG SH

Spitzengespräch mit Beauftragten der Staatsregierung...
(LAG SH/mue) Am 10.11.2011 fand im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) das zweite diesjährige Spitzentreffen des Vorstands der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e.V. (LAG SH) mit dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, und Mitarbeitern seines Büros statt.
Die LAG SH war vertreten durch ihren Vorsitzenden Dr. Matthias Müller und die stellv. Vorsitzender Dr. Peter Münzberg und Dr. Frieder Leistner.
Im Mittelpunkt stand die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Konvention) und die dazu vom Freistaat sowie von der LAG SH und ihren Mitgliedern zu erbringenden Leistungen.
Lt. Stephan Pöhler wird sich das Kabinett am 22.11.2011 mit einer Konzeption des SMS zur Umsetzung der UN-Konvention befassen.
Die Konzeption sieht neben einer Reihe weiterer Zielstellungen(...)
interreglife.org

2011-10-09

Sächsische Zeitung [online] - Sachsen: „Behinderung sitzt im Kopf der Nichtbehinderten“

„Behinderung sitzt im Kopf der Nichtbehinderten“


Das Expertengremium „Inklusion“ trat vergangene Woche zusammen. Im Mittelpunkt stand die optimale Förderung aller Schüler. Das geht auch alle Eltern an


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Hans Geisler (71) leitet das vom Kultusminister berufene Expertengremium „Inklusion“. Dabei versteht er sich als Moderator. Von 1990 bis 2002 war der CDU-Politiker Minister für Gesundheit und Soziales. Er ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.Foto: Michael
Er ist der Mann, dem die schwierige Aufgabe zukommt, ein Gremium zu führen, das Empfehlungen zu einem sensiblen Thema erarbeiten soll: dem gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung. Hans Geisler, der frühere Sozialminister, wurde dafür von Kultusminister Roland Wöller (CDU) berufen. Geisler weiß, dass es konträre Auffassungen geben wird.

Herr Geisler, Verschiedenartigkeit darf nicht ausgegrenzt werden. So könnte die UN-Behindertenrechtskonvention übersetzt werden. Wie ausgeprägt ist dafür die gesellschaftliche Akzeptanz?

Verschiedenheit bereichert uns und darf schon deshalb nicht zu Ausgrenzung führen. Ich wage zu behaupten, dass das Anliegen aber nicht einmal von der Hälfte der Gesellschaft überhaupt wahrgenommen und als Aufgabe gesehen wird. Es hat freilich in den letzten Jahren spürbare Verbesserungen gegeben und ich bin dankbar, daran mitgearbeitet zu haben. Behinderung sitzt aber im Kopf Nichtbehinderter, und Veränderung wird es nicht auf Knopfdruck geben. Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein sehr starkes Element des Anstoßes und ich habe die Hoffnung und Erwartung, dass wir einen breiteren Teil der Bevölkerung hier mitnehmen können und einen deutlichen Fortschritt hinbekommen. Allerdings dürfen wir die Konvention auch nicht verkürzen: Sie besagt, dass jedes Kind die Chance bekommen muss, seine Potenziale seinen Fähigkeiten entsprechend auszuschöpfen für eine umfassende Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Dafür will ich mich gern einsetzen.

Stehen Sie deshalb dem Expertengremium vor? Haben Sie sich darum beworben?

Ich bin gefragt worden und habe nach einem Gespräch mit dem Kultusminister zugesagt. Das Thema lag mir schon am Herzen, ehe ich in politische Funktionen kam. Da war die gehbehinderte 40-jährige Frau, die im dritten Stock wohnte und die wir hinuntertrugen, damit sie am Leben teilnehmen konnte. Oder die Frau, die buchstäblich das letzte Opfer der Kinderlähmung war, ehe in der DDR 1953 die Pflichtimpfung kam. Für ihren Rollstuhl und damit ihr Fortkommen besorgte ich schon mal über Westverwandtschaft die Batterien. Das Anliegen ist mir wirklich nahe.

Was ist Ihnen besonders wichtig bei der Behandlung dieses sensiblen Themas?

Es muss immer um Hilfe zur Selbsthilfe gehen. Zu oft erlebe ich eine Mitleids- und Fürsorgehaltung. Dies ist falsch. Und wenn ich merke, dass es den Helfenden überwiegend um die Verteidigung ihrer Arbeitsplätze geht, müssen sie mit meinem scharfen Widerstand rechnen. Wichtig ist, kritisch zu fragen, was für den Betroffenen, dessen Teilhabe an der Gesellschaft gefördert werden soll, das Beste ist. Wenn wir nun zur Bildung zurückkommen, meine ich, die Stärkung der sozialen Kompetenz der Regelschüler kann nur das Zweitwichtigste sein. Das Wichtigste ist das Wohl und die optimale Förderung der Behinderten.

Soll das heißen, Integration bzw. Inklusion nicht um jeden Preis?Sächsische Zeitung [online] - Sachsen: „Behinderung sitzt im Kopf der Nichtbehinderten“

2011-10-05

Gemeinsam lernen und leisten | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Gemeinsam lernen und leisten

Bei der Herbsttagung an der Universität Würzburg diskutieren Experten über Inklusion

Dass gemeinsames Lernen sowohl für behinderte als auch für nicht behinderte Schüler förderlich ist, dazu liegen inzwischen viele Nachweise vor. „Es müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit Inklusion gelingt“, betonen die Würzburger Sonderpädagogen Roland Stein und Reinhard Lelgemann. Bei der Herbsttagung des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) und der Regionalen Schulentwicklung aller Schularten am 13. und 14. Oktober an der Universität Würzburg sprechen die beiden Professoren über „Inklusion – (k)eine Frage der Leistung?“.
Gemeinsam lernen und leisten | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-08-23

Experten fordern Umstellung der Behindertenhilfe auf individuelle Unterstützung - Evangelischer Pressedienst (epd) - Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Experten fordern Umstellung der Behindertenhilfe auf individuelle Unterstützung

Osnabrück/Fulda (epd). Die Einrichtungen der Behindertenhilfe müssen nach Ansicht von Experten in Zukunft viel flexibler auf die individuellen Bedürfnisse von behinderten Menschen reagieren. "Wir gehen dem Kollaps entgegen, wenn wir nur stationäre Antworten haben auf die zunehmende Zahl von Hilfsanfragen", warnte Petra Gromann von der Hochschule Fulda am Montag in Osnabrück.

Die Zahl der Menschen mit Behinderung steige zwar nicht an. Aber immer mehr Behinderte hätten keine Familien oder sonstige soziale Bindungen mehr, in denen sie betreut werden könnten, sagte die Professorin für soziale Arbeit am Rande einer Tagung für Fachleute und Mitarbeiter der Behindertenhilfe. Allein in beschützenden Werkstätten oder Wohnheimen könnten diese Aufgaben künftig nicht mehr geleistet werden.
Zudem fordere die Behindertenrechtskonvention die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft. "Wer aber erst einmal drin ist im Sondersystem, kommt so schnell nicht wieder raus", sagte Gromann. Zu einem sogenannten personenzentrierten Ansatz gehörten etwa ein möglichst selbstbestimmtes Wohnen mit Hilfen in der eigenen Wohnung und betreute Arbeitsplätze auch außerhalb der Werkstätten.
Erste Modellprojekte vor allem in Hessen hätten gezeigt, dass angepasste Hilfen sogar ohne Kostensteigerungen möglich seien. Auch führten solche Umstellungen nicht zu Entlassungen beim Betreuungspersonal, unterstrich die Expertin: "Es ändern sich nur die Orte, an denen das Personal eingesetzt wird."
Den meisten caritativen, diakonischen und staatlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe sei bewusst, dass ein solcher Systemwechsel unausweichlich sei. Allerdings müssten auch die Kostenträger und staatliche Stellen den Wandel unterstützen. Denn auch Finanzierungsmodelle könnten sich dann nicht länger ausschließlich an der Unterscheidung zwischen stationären und ambulanten Hilfen orientieren. Es müsse Mischformen geben. (2105/22.8.11)



Evangelischer Pressedienst (epd) - Landesdienst Niedersachsen-Bremen

2011-08-14

275.000 Euro für Expertenkommission zu Hall -Historiker durchleuchten NS-Zeit an der Psychiatrie in Hall - Innsbruck Land - Chronik - Tirol - Nachrichten | tt.com - aktuelle News - Nachrichten - Tageszeitung










Innsbruck Land

275.000 Euro für Expertenkommission zu Hall

Historiker durchleuchten NS-Zeit an der Psychiatrie in Hall. Personal, Anstalt und warum der Friedhof in Vergessenheit geriet werden untersucht.
Von Anita Heubacher
Innsbruck – Am Montag wird die Landesregierung die Finanzierung für die Expertenkommission in der Regierungssitzung absegnen. 275.000 Euro stehen dem Team rund um den Historiker Univ.-Doz. Bertrand Perz zur Verfügung. Grundlage für das Budget war eine Kostenkalkulation der Kommission. Mit dem Geld werde man mit drei Mitarbeitern rund zwei Jahre lang die Vorgänge an der Psychiatrie in Hall während der NS-Zeit und nach 1945 erforschen können, erklärte Perz gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Im Jänner dieses Jahres setzte das Land die Kommission ein, nachdem im Zuge von Bauarbeiten beim Krankenhaus Hall ein Gräberfeld mit den Überresten von 220 Menschen gefunden worden war.
Das Arbeitsprogramm der Kommission umfasst laut Perz vier Schwerpunkte. 1. Das Personal: Wer waren die handelnden Akteure? Wer war in der Pflege, wer in der Verwaltung tätig? 2. Die Anstalt: Hall war die zentrale Anstalt im Gau Tirol-Vorarlberg. Welche Rolle die Psychiatrie in Hall im NS-Euthanasieprogramm eingenommen hat, will die Kommission hinterfragen. 3. Die Nachgeschichte: Was war der Wissensstand oder die Vorstellung der Angehörigen über die Vorgänge in der Psychiatrie? Wie konnte der Friedhof in Vergessenheit geraten?
4. Die Todesursache: Diese ganz große Frage will Perz mit dem Projektteam der Tilak klären, das unabhängig von der Expertenkommission arbeitet. „Das systematische Aushungern der Patienten, die verabreichte Hungerkost oder direkte Gewaltanwendung als Todesursache festzustellen, das ist Aufgabe der Archäologen, Anthropologen und der Mediziner“, unterstreicht Historiker Perz. In zwei bis drei Wochen dürften die Ausgrabungen in Hall beendet sein, rechnet Tilak-Sprecher Johannes Schwamberger. Die Arbeiten seien sehr viel umfangreicher ausgefallen als ursprünglich angenommen. Das Hauptziel des Tilak-Projektteams sei, alle Opfer zu identifizieren. „Es sind zwar ausführliche Krankenakten vorhanden, allerdings ist eine Zuordnung der Überreste schwierig. Dazu muss man auch die Systematik des Friedhofs erkunden“, sagt Schwamberger.
Experten sind sich uneinig darüber, ob es überhaupt möglich sein wird, anhand von Knochenresten festzustellen, ob und bei wem die Hungerkost die Todesursache war. Eine ähnliche Problematik stellt sich auch bei den Knochen, die man gefunden hat. Hier versucht das Tilak-Projektteam herauszufinden, wann die Knochenbrüche stattfanden – vor oder nach dem Tod des Opfers. „Die Frage ist, ob man das überhaupt feststellen kann“, sagt auch Perz. In seiner Expertenkommission sitzen mit Alexander Zanesco und dem Historiker Oliver Seifert auch zwei Mitglieder bzw. der Leiter des Tilak-Projektteams. „Wir arbeiten eng zusammen. Die Kommission soll allerdings sicherstellen, dass nicht die Tilak sich selbst ihre Vorgängereinrichtung untersucht“, sagt Perz. Wie viel Geld seitens der Tilak in die Untersuchung gesteckt wird, lässt sich noch nicht abschätzen.
Die Tilak will in Hall mehrere Gedenkstätten errichten. „Es wird ein Denkmal am Fundort und ein Museum auf dem Areal des Krankenhauses geben“, sagt Schwamberger. Man sei auch bereits mit der Stadt Hall in Verhandlung, ob man die sterblichen Überreste der Opfer am Haller Friedhof beisetzen werde. Voraussetzung dafür sei das Einverständnis der Angehörigen.

275.000 Euro für Expertenkommission zu Hall - Innsbruck Land - Chronik - Tirol - Nachrichten | tt.com - aktuelle News - Nachrichten - Tageszeitung

2011-08-13

Deutscher Bundestag: Expertengespräch zur Barrierefreiheit im Internet

Expertengespräch zur Barrierefreiheit im Internet


"Aktuelle Chancen und Probleme der Barrierefreiheit im Internet" ist der Titel eines öffentlichen Expertengesprächs, zu dem der Unterausschuss "Neue Medien" des Ausschusses für Kultur und Medien am Montag, 19. September 2011, einlädt. Die Sitzung unter Vorsitz von Sebastian Blumenthal (FDP) beginnt um 13 Uhr im Sitzungssaal E 800 des Berliner Paul-Löbe-Hauses und soll eine Stunde dauern.
Das Expertengespräch wird zeitversetzt im Parlamentsfernsehen und im Web-TV auf www.bundestag.de übertragen.
Zeit: Montag, 19. September 2011, 13 bis 14 Uhr
Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 800
Interessierte Besucher können sich beim Sekretariat des Ausschusses für Kultur und Medien (Telefon: 030/227-37773, E-Mail: kulturausschuss@bundestag.de) unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums und der Personalausweis- oder Reisepassnummer anmelden. Zur Sitzung muss ein Personaldokument mitgebracht werden.
Bild- und Tonberichterstatter können sich beim Pressereferat (Telefon: 030/227-32929 oder 32924) anmelden.

Deutscher Bundestag: Expertengespräch zur Barrierefreiheit im Internet

2011-07-30

Kultusminister Roland Wöller setzt Expertengremium Inklusion ein - bildungsklick.de

Sachsen

Kultusminister Roland Wöller setzt Expertengremium Inklusion ein

Dr. Hans Geisler, Sächsischer Sozialminister a. D., übernimmt Vorsitz - Das Expertengremium wird Empfehlungen erarbeiten, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen mit allen Beteiligten weiter umgesetzt werden kann.


Dresden, 29.07.2011 -
"Inklusion beginnt in unserem Kopf. Sie kommt nicht von allein, sondern braucht besonders in der Schule unser aller Zutun. Jedes Kind ist anders, hat andere Wünsche, Erwartungen und Ängste, andere Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nur mit allen Betroffenen und Verantwortlichen, also mit den Kindern, Eltern, Lehrern und Erziehern können wir die individuelle Förderung von Schülern mit Behinderungen Schritt um Schritt weiter verbessern", betont Kultusminister Roland Wöller.
"Wir brauchen das Wissen der Profis und die Erfahrungen der Betroffenen, um die besten Lösungen zu finden. Durch dieses Gremium werden sie deshalb an einen Tisch geholt: Eltern, Pädagogen, Wissenschaftler, Behindertenverbände, die kommunale Ebene und Vertreter der Wirtschaft."
Dr. Hans Geisler, Sächsischer Staatsminister für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie a. D., wird die Leitung des Expertengremiums übernehmen.
"Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Anliegen der UN-Behindertenrechtskonvention nachhaltig in unser aller Leben aufzunehmen. Menschen mit Behinderungen müssen selbstverständlich gleichwertig mit ihren Fähigkeiten in unserer Gesellschaft leben, lernen und arbeiten und dazu kann Schule schon früh einen wichtigen Beitrag leisten," sagte Geisler. "Etwa 30 Verbände, Interessenvertretungen, Institutionen und Einzelpersonen sind bereits angeschrieben und zur Mitarbeit eingeladen worden."
Die konstituierende Sitzung des Expertengremiums findet am 25. August 2011 im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport statt.
Geplant sind zunächst etwa sechs Beratungstermine, davon drei noch im Jahr 2011. Das Expertengremium ist inhaltlich unabhängig. Die Themenschwerpunkte werden ab der ersten Sitzung erarbeitet.
Kultusminister Wöller hatte Mitte Mai 2011 Eckpunkte vorgestellt, wie die UN-Konvention in Sachsen schrittweise umgesetzt werden wird.
Die Einrichtung des Expertengremiums gehörte dabei zu den wesentlichen Punkten. Weiterhin im Mittelpunkt stehen:
  1. Weitere Verbesserung der Förderschul-Diagnostik: Ausbau der individuelle Förderung in allen Kitas und Schulen, um dem Entstehen von sonderpädagogischem Förderbedarf schon vor der Einschulung stärker entgegenzuwirken. Auch hier gilt: Auf den Anfang kommt es an. Das ist der Ansatzpunkt, um schon frühzeitig z. B. Auffälligkeiten in der emotional-sozialen Entwicklung oder im Lernverhalten bei Kindern zu entdecken und gegensteuern zu können. Hier wird auf die individuelle Förderung der Kinder bereits im frühkindlichen Bereich gesetzt und die Kooperationen zwischen den Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Sonderpädagogen werden verstärkt.
  2. Gemeinsamer Schulbesuch wird ausgebaut: Kinder mit und ohne Behinderung sollen in Zukunft noch öfter gemeinsam an einer Schule lernen. Dazu werden Partnerklassen an den Regelschulen weiter ausgebaut. Außerdem können so auch gemeinsame Projektwochen, Sportveranstaltungen oder Ausflüge gestaltet werden und natürlich auch die Ganztagsangebote genutzt werden. Die stärkere Kooperation mit Förderschulen gilt auch für die Beruflichen Schulzentren.
  3. Lernzieldifferente Integration in der Sekundarstufe I: In der Sekundarstufe I werden im nächsten Jahr weitere Schritte in Richtung einer lernzieldifferenten Integration getan. Umsetzbar ist dies nur mit allen Beteiligten direkt an den Schulen, denn Integration kann nur von unten wachsen, um so ein fester Bestandteil des alltäglichen Miteinanders zu sein. Die beteiligten Schulen sollen das Recht erhalten, sich als Schulen mit dem besonderen Profil "Inklusion" zu bezeichnen. Die Schulen werden fachlich und wissenschaftlich begleitet, um aus den Ergebnissen und Erfahrungen zu lernen und Verbesserungen möglich zu machen.
"Die genannten Maßnahmen sind weitere Schritte auf dem Weg der Inklusion. Doch eines ist ganz klar: Jedes Kind hat ganz individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. In Sachsen werden wir allen Kindern, ob mit oder ohne Behinderung, Chancen für ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Dazu werden wir auch weiterhin die Förderschulen brauchen," stellte Kultusminister Roland Wöller klar. "Das Wissen und die Erfahrung der Pädagogen ist unverzichtbar."

Ansprechpartner


Kultusminister Roland Wöller setzt Expertengremium Inklusion ein - bildungsklick.de

2011-07-02

Justizministerium - Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern

Reduzierung von freiheitsentziehenden Maßnahmen in Pflege und Betreuung geht alle an!

Nr. 79/11 - 01.07.2011 - JM - Justizministerium
In der Stadtbibliothek im Zeughaus in Wismar findet heute eine ganztägige Fachveranstaltung für die mit der rechtlichen Betreuung Erwachsener befassten Berufsgruppen in Mecklenburg-Vorpommern statt. Die Veranstaltung geht auf eine Kooperation der Betreuungsbehörden der Hansestadt Wismar, des Landkreises Nordwestmecklenburg sowie des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern zurück.
Auf Einladung der Caritas Mecklenburg e.V., die die Ausrichtung des Fachtags im Rahmen des dort noch bis Ende 2011 laufenden Projekts BEOPS II initiiert hat (Betreuungsoptimierung durch soziale Leistungen), werden ca. 90 Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Zum Teilnehmerkreis zählen Mitarbeiter von Betreuungs- und Heimaufsichtsbehörden, berufliche Betreuer, Pflegefachkräfte, Betreuungsrichter, Verfahrenspfleger sowie Vertreter aus der Ärzteschaft. Bürgermeister Beyer für die Hansestadt Wismar sowie justizseitig der Vizepräsident des Oberlandesgerichts Rostock, Herr Winterstein, werden die Fachtagung eröffnen.
Justizministerin Kuder: "Ich freue mich über die sehr gute Zusammenarbeit der Kooperationspartner in der Vorbereitungsphase und die große Resonanz auf die Einladung. Dies dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, dass Referenten aus ganz Deutschland – von Freiburg, Garmisch bis Wismar vertreten sind und dem Fachpublikum ihre in der Praxis erprobten Konzepte vorstellen."
Der Fachtag dient dem praxisbezogenen landesweiten Austausch der beteiligten Professionen, um pflegebedürftigen Erwachsenen eine an ihren individuellen Bedürfnissen ausgerichtete alters- und krankheitsgerechte Betreuung zu ermöglichen. Am Beispiel der Demenzerkrankung werden die Möglichkeiten zur Vermeidung insbesondere von mechanischen Fixierungsmaßnahmen in der stationären Pflege erörtert. Vertreter des Projekts ReduFix aus Freiburg zeigen an der Gesundheitsfürsorge ausgerichtete Alternativen auf. Zudem wird über die rechtlichen Hintergründe im Zusammenhang mit Zwangsmaßnahmen informiert. Anhand der dargestellten Praxismodelle soll aufgezeigt werden, wie im Wege eines intensivierten Austauschs der beteiligten Stellen pflegefachlich fundierte Entscheidungen gewährleistet werden können. Der Fachtag endet mit einer Podiumsdiskussion.

Justizministerium - Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern

2011-06-24

Fachgespräch über behinderte Eltern -- kobinet

24.06.2011 - 10:52

Fachgespräch über behinderte Eltern.

Hannover (kobinet) Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern traf in Hannover mit Andreas Storm, Staatssekretär beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), zusammen und schickte kobinet jetzt eine mit dem BMAS abgestimmte Presseerklärung zum Fachgespräch über behinderte Eltern:

Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern – bbe e. V. und Anbieter begleiteter Elternschaft trafen sich am 22.6.2011 mit dem Staatssekretär im BMAS Andreas Storm zum Gespräch im Hannoverschen Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL). Anlass war die Kritik seitens des bbe e. V. und anderer Fachmenschen zum Thema Unterstützung behinderter Eltern im Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

In offener Gesprächsatmosphäre wurde über die Forderungen des bbe zu notwendigen Verbesserungen bei Elternassistenz und begleiteter Elternschaft z. B. im Rahmen der Eingliederungshilfereform diskutiert. Aus Sicht des bbe und der Anbieter begleiteter Elternschaft können weder die Jugendhilfe noch das Gesundheitswesen derzeit die Bedürfnisse behinderter Eltern angemessen berücksichtigen, weil die Gewährung von Elternassistenz nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt ist.

Fachgespräch über behinderte Eltern -- kobinet

2011-03-22

"Den Einzelfall genau ansehen" - Chiemgau - Rosenheim - OVB online

Expertengespräch der Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten über Eingliederung

"Den Einzelfall genau ansehen"

022.03.11
Traunstein - Der Geschäftsführer der Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten (CLW), Wolfgang Enderle, veranstaltete zusammen mit Oberbürgermeister Manfred Kösterke ein Expertengespräch unter dem Motto "Inklusion oder Integration?" Weitere Diskussionsteilnehmer waren Landtagsabgeordneter Klaus Steiner sowie der Betriebsstättenleiter der Südwerkstätten der CLW, Andreas Galla.
"Den Einzelfall genau ansehen" - Chiemgau - Rosenheim - OVB online

2011-03-12

UN-Konvention umsetzen

Deutschland: Forderungskatalog zur UN-Behindertenrechtskonvention
Die Kinderkommission des Deutschen Bundestags hat auf der Grundlage von Expertengesprächen zur UN-Behindertenrechtskonvention Stellung bezogen und einen Forderungskatalog aufgestellt.


UN-Konvention umsetzen
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