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2013-07-01

Ist wirklich jeder behindert? - BIZEPS-INFO


Text: Dipl.-Pol. Christiane Link · 29. Juni 2013 06:56 Uhr

Ist wirklich jeder behindert?

An welchem Satz merkt man ganz schnell, dass jemand es sicher ganz nett meint, aber im Grunde null Ahnung hat, wovon er redet?

Christiane Link
Auf meiner Hitliste weit oben steht der Satz: "Im Grunde ist ja jeder irgendwie behindert." Dieser Satz wird so gut wie immer nur von nicht behinderten Menschen benutzt und ich hasse ihn. Ich schreie innerlich, wenn zu mir jemand diesen Satz sagt und gerade ist der Satz irgendwie wieder voll in Mode.

Warum ich den Satz hasse?

Ist wirklich jeder behindert? - BIZEPS-INFO

2012-11-28

Streit zwischen Rollstuhlfahrer und Krankenkasse - Geschichte einer Behinderung - München - Süddeutsche.de


Streit zwischen Rollstuhlfahrer und Krankenkasse Geschichte einer Behinderung

"So einer wie ich steht immer im Weg": Christian Klein und sein alter Garant 24 S, Baujahr 1998.

(Foto: Julian Baumann)

Der Münchner Christian Klein sitzt im Rollstuhl - seit 14 Jahren im selben rostigen Ungetüm. Dann beantragt er bei seiner Krankenkasse einen neuen. Das ist jetzt mehr als ein Jahr her. Doch er sitzt noch immer im alten. Die Krankenkasse findet: Ein Rollstuhlfahrer muss nicht unbedingt überall hin.
Eine Reportage von Karin Steinberger

Streit zwischen Rollstuhlfahrer und Krankenkasse - Geschichte einer Behinderung - München - Süddeutsche.de

2012-08-08

Behindertenparkplätze in NRW werden immer häufiger zugeparkt | WAZ.de

Behinderte

Behindertenparkplätze in NRW werden immer häufiger zugeparkt

07.08.2012 | 19:58 Uhr
Behindertenparkplätze in NRW werden immer häufiger zugeparkt
Wer sein Auto unerlaubt auf einem Behindertenparkplatz stellt, muss damit rechnen, abgeschleppt zu werden.Foto: Fischer
 
An Rhein und Ruhr.   Immer mehr Menschen stellen ihr Auto widerrechtlich auf einen Behindertenparkplatz. „Die Verstöße nehmen zu“, sagt ein Sprecher der Stadt Moers. Wer erwischt wird, zahlt man gerade 35 Euro dafür. Vielen Autofahrern fehlt aber das Verständnis, wie sehr sie den Betroffenen das Leben erschweren.
Behindertenparkplätze in NRW werden immer häufiger zugeparkt | WAZ.de

2011-12-19

Deutsches Institut für Menschenrechte - "Wir sind alle aufgefordert, Behinderung neu zu denken"

Pressemitteilung: "Wir sind alle aufgefordert, Behinderung neu zu denken"

UN-Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2011
Berlin - Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention hat jetzt für die Neuinterpretation des Begriffs "Behinderung" geworben. Behinderung sei lange als Problem des Einzelnen betrachtet worden, erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen. Die UN-Behindertenrechtskonvention setze dem ein anderes Verständnis von Behinderung entgegen. "Menschen mit Beeinträchtigungen sind nicht behindert, sie werden durch Barrieren in der Umwelt und in den Köpfen behindert", so Aichele.

Deutsches Institut für Menschenrechte - Meldung

2011-11-13

Rollifahrer werden massiv behindert - Leonberg und Umgebung - Stuttgarter Zeitung

Rollifahrer werden massiv behindert

"Leonberger Kreiszeitung", vom 12.11.2011 02:38 Uhr
Zur Barrierefreiheit in öffentlichen Verkehrsmitteln in Leonberg
Nachdem die Bahn Ditzingen betreffend solch einen tollen Tipp gegeben hat, dass die behinderten Menschen aus Ditzingen in circa einer Stunde mit zwei verschiedenen Bussen nach Leonberg fahren, und dort barrierefrei in die S-Bahn umsteigen sollen (dabei ist der Bahnhof Leonberg trotz Aufzugs keinesfalls barrierefrei), möchte ich doch wieder mal auf die Barrierefreiheit im Leonberger VVS-Betrieb aufmerksam machen.
Ich bin Elektro-Rolli-Fahrerin. Vor drei Tagen erlebte ich folgende Situation: Ich wollte im Leonberger Krankenhaus einen Besuch machen und mit dem Bus vom Albert-Schweitzer-Gymnasium hochfahren. Um 14.30 Uhr war ich an der Haltestelle. Bis 15.15 Uhr wartete ich. Inzwischen fuhren drei verschiedene Busse (Seitter, Wöhr und Kappus) zum Krankenhaus. Kein einziger konnte mich mitnehmen mangels fehlender Rampe. Jeder Schaffner sagte mir, der nächste Bus wäre bestimmt barrierefrei.
Ich war so frustriert, dass es nicht einmal möglich ist, für behinderte Menschen zum Krankenhaus hinaufzufahren, obwohl viele Busse dorthin fahren. Was ist das für Leonberg für ein Armutszeugnis, dass (..)
Rollifahrer werden massiv behindert - Leonberg und Umgebung - Stuttgarter Zeitung

2011-11-06

Eigenes Dorf für Menschen mit Demenz - Oberaargau - Langenthal - Langenthaler Tagblatt

Eigenes Dorf für Menschen mit Demenz

Pflegeheim Wiedlisbach
Pflegeheim Wiedlisbach
Quelle: az

Das Oberaargauische Pflegeheim (OPW) in Wiedlisbach muss investieren. Das ist schon länger bekannt. Denn das älteste der Gebäude stammt aus dem Jahr 1949, das neuste von 1984. Von den total 200 Pflegeplätzen sind nur 70 in Einzelzimmern, der Rest in Zweier- oder gar Dreierzimmern.
Alle Zimmer haben keine Nasszellen. Zudem gebe es in der Region im Vergleich zum restlichen Oberaargau und zum tatsächlichen Bedarf zu viele Pflegeplätze, erklärte Markus Vögtlin, Geschäftsführer des OPW. «Das alles sind grosse Herausforderungen.»
Gestern informierten die Verantwortlichen des OPW, wie sie diese Herausforderungen meistern wollen. Aus dem Pflegeheim soll ein Dorf für Demenzkranke werden. Als Vorbild dient dabei eine bereits realisierte Anlage in Hogewey in Holland. «Das ist ein absolut zukunftsweisendes Konzept», gerät Vögtlin ins Schwärmen, «in der Schweiz ist es ein Pionierprojekt.»
Im Dorf sollen dereinst 100 Menschen mit Demenz leben, plus 20 bis 40 Menschen mit einer Behinderung. Diese wohnen in Gruppen zusammen. Im gegen aussen abgegrenzten Dorf können sie einen normalen Alltag leben, wobei sie nach Möglichkeiten im Alltag mithelfen sollen. «Allerdings reisen an Alzheimer erkrankte Menschen um 40 bis 50 Jahre zurück in der Zeit», gibt Vögtlin zu bedenken. Entsprechend soll auch die dörfliche Umgebung gestaltet werden.
Ein eigenes kleines Dorf
Neben zweigeschossigen Landhäusern mit Vorgarten könnte im bisherigen Hochhaus, das auf drei Stockwerke reduziert würde, städtisches Wohnen nachempfunden werden. Zum Dorf gehörte ein Dorfladen, Theater, Kino, Coiffeur und Restaurant. Eben wie in einem richtigen Dorf - mit der Besonderheit, dass die Bewohner das Gelände nicht verlassen können.
Eigenes Dorf für Menschen mit Demenz - Oberaargau - Langenthal - Langenthaler Tagblatt

2011-11-03

Jetzt altersgerecht umbauen und Fördermittel sichern - ENERGIE-FACHBERATER

Jetzt altersgerecht umbauen und Fördermittel sichern

KfW-Fördermittel für die Beseitigung von Barrieren

Wohn-Barrieren gibt es viele, vor allem in einem älteren Haus. Was in jungen Jahren nicht annähernd ein Hindernis war, bereitet im besten Alter unter Umständen große Schwierigkeiten. Sei es eine schmale Treppe mit steilen Stufen, oder eine Badewanne, über deren Rand man nicht mehr sicher gelangt. Wer frühzeitig altersgerecht umbaut, braucht sich im Alter keine Sorgen um Gesundheit und Sicherheit machen.

Jetzt altersgerecht umbauen und Fördermittel sichern - ENERGIE-FACHBERATER

Programm Altersgerecht Umbauen fällt Ende 2011 weg

Programm Altersgerecht Umbauen fällt Ende 2011 weg

Etatkürzungen stehen nicht nur in den europäischen Staaten mit überbordenden Schulden auf dem Tagesplan, auch die deutsche Bundesregierung hat im Haushaltsplan für 2012 an verschiedenen Stellen wieder den Rotstift angesetzt. Von den Streichungen betroffen ist dabei leider auch das KfW-Förderprogramm Altersgerecht Umbauen. Warum ausgerechnet dieses, mit 100 Millionen Euro an Etat vergleichsweise kleine, aber umso sinnvollere Förderinstrument, zum Ende des Jahres auslaufen soll, ist unverständlich. Wird doch der Bedarf an altersgerechten Wohnungen allerorts als hoch angesehen. Angesichts der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft erscheint die Kürzungsmaßnahme noch weniger durchdacht. Wer noch von der Förderung profitieren will, muss sich beeilen, da der Antrag bis zum Stichtag 16.12.2011 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einzureichen ist.

Kritik von allen Seiten
Ob Verbraucherschutzvereinigungen oder das Handwerk, die Kürzung des Förderprogramms wird von vielen gesellschaftlichen Institutionen kritisch aufgenommen. Dass die Gesellschaft in Deutschland durch den demografischen Wandel vor enormen Herausforderungen steht, ist allgemein bekannt. Hierzu gehört auch, dass die Wohnungen der Menschen auf die Bedürfnisse im Alter angepasst werden müssen. So lässt sich beispielsweise eine Unterbringung im Pflegeheim, die neben der oftmals privaten Tragik zusätzlich mit höheren Kosten für die Gesellschaft und somit für die Staatskasse verbunden ist, länger oder sogar ganz vermeiden. Zudem erhöht das höhere Maß an Komfort ohne Frage die Lebensqualität der betroffenen Menschen im Alltag und führt zu einem längeren, selbstbestimmten Leben.

Programm Altersgerecht Umbauen fällt Ende 2011 weg

Barrieren ade

Im Programm Altersgerecht Umbauen (155) fördert die KfW alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität gewährleisten oder den Kauf frisch umgebauter Wohngebäude.
Mit modernen Umrüstungen wohnen Sie komfortabler und fühlen sich unabhängig von körperlichen Einschränkungen in jedem Alter wohl.
Ihr KfW-Darlehen umfasst 100 % der förderfähigen Kosten, bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.
kfw.de 

Der Extra-Zuschuss zur Barrierereduzierung 

Sie wollen in Ihrer Eigentumswohnung oder Ihrem Ein-/Zweifamilienhaus Barrieren reduzieren oder ein frisch umgebautes Haus kaufen und wenden dazu Eigenmittel auf? Dann ist Ihr vorbildliches Engagement uns eine Extra-Belohnung wert! Im Programm Altersgerecht Umbauen (455) fördert die KfW Ihren Umbau oder Kauf mit einem Zuschuss (alternativ zur Kreditfinanzierung im Programm 155).
kfw.de

2011-05-13

REGIERUNGonline - Fast zehn Millionen Menschen mit einer Behinderung in Deutschland

Fast zehn Millionen Menschen mit einer Behinderung in Deutschland

Fr, 13.05.2011
In Deutschland leben 9,6 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Das ist das Ergebnis des Mikrozensus. Er wird alle vier Jahre vom Statistischen Bundesamt erhoben. Bezieht man diese Zahl auf die Gesamtbevölkerung, so ist in Deutschland etwa jeder neunte Einwohner behindert. 7,1 Millionen davon gelten als schwerbehindert.
REGIERUNGonline - Fast zehn Millionen Menschen mit einer Behinderung in Deutschland

2011-04-04

„Die Akte Tschernobyl kann nicht geschlossen werden.“ | vorwärts.de

Vor 25 Jahren explodierte ein Reaktor des Atomkraftwerks in Tschernobyl. Und noch immer sterben weltweit Menschen an den Folgen des GAUs, warnt Strahlenschutzexpertin Angelika Claußen. Im Interview mit vorwärts.de erhebt sie schwere Vorwürfe gegen Weltgesundheitsorganisation und Internationale Atomenergiebehörde.(...)
Erst vor kurzem, im Februar, hat die UNSCEAR (das wissenschaftliche Komitee der UNO zu den Folgen radioaktiver Strahlung Anm. d. Red.) einen Bericht zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl veröffentlicht, in dem die Zahl der Tschernobylopfer auf weniger als 50 Tote und bisher etwa 6000 Erkrankungen an Schilddrüsenkrebs beziffert werden. Dem gegenüber stehen jedoch andere Untersuchungsergebnisse, beispielsweise die des Biologen Alexej Jablokow, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, über die gesundheitlichen und ökologischen Folgen von Tschernobyl. Yablokov geht von 900 000 bis 1,8 Millionen Toten weltweit aus, die bis 2056 zu erwarten sind. Die UNSCEAR fokussiert in der Studie alleine auf die drei Tschernobyl-Staaten: Russland, Weißrussland und die Ukraine, wo sich 36 Prozent der Strahlenbelastung von Tschernobyl ausgebreitet haben. Der größte Anteil der Strahlenbelastung, nämlich 53 Prozent, hat jedoch Europa getroffen, wie die Messungen von DeCort aus dem Jahr 1998 für die EU belegen. Auch der enorme Anstieg der schweren Missbildungen, Fehlgeburten und Totgeburten, sowohl in der Tschernobylregion als auch in Europa, wird von der UNSCEAR völlig ignoriert.
„Die Akte Tschernobyl kann nicht geschlossen werden.“ | vorwärts.de

2011-04-01

Radio: Aktenzeichen 14f13: eine fast vergessene Mordaktion der Nazis | wissen.hr-online.de | hr

Radio

Aktenzeichen 14f13: eine fast vergessene Mordaktion der Nazis

Freitag, 1. April 2011, 8:30 Uhr
 (Bild:  picture-alliance/dpa)
Schon zu Kriegsbeginn 1939 ordnete Hitler die Vernichtung sogenannten lebensunwerten Lebens an. Ab 1940 wurden unter dem Decknamen "Aktion T4" zehntausende Psychiatrie-Patienten und behinderte Menschen von den Nationalsozialisten ermordet.Im April 1941 wurde dieses Euthanasieprogramm auf die Konzentrationslager ausgedehnt, geführt unter dem Aktenzeichen 14f13. Vermutlich auf Weisung von Heinrich Himmler bedienten sich die Täter des Personals der "Aktion T4". Die so genannte "Sonderbehandlung 14f13" war die erste systematische Massentötung im KZ-System: Tausende KZ-Häftlinge starben in den folgenden zwei Jahren in den Gaskammern der Tötungsanstalten Sonnenstein, Bernburg und Hartheim. 70 Jahre nach dem Beginn der organisierten Tötung kranker und damit arbeitsunfähiger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter ist dieses Verbrechen der Nazis kaum noch bekannt.

Radio: Aktenzeichen 14f13: eine fast vergessene Mordaktion der Nazis | wissen.hr-online.de | hr

2011-03-29

Europa: Zusammenfassungen der EU-Gesetzgebung,Sozialpolitische Massnahmen zugunsten bestimmter Zielgruppen: Behinderung und Alter

Sozialpolitische Massnahmen zugunsten bestimmter Zielgruppen: Behinderung und Alter

Beschäftigung und Sozialpolitik
Behinderungen sind eine vielschichtige Problematik. Manche Personen sind ihr ganzes Leben lang von einer Behinderung betroffen, bei anderen tritt die Behinderung dagegen erst am Lebensende ein. Im Allgemeinen sind Menschen mit Behinderungen sowie ältere Menschen nicht gleichgestellt in Bezug auf Lebens- und Arbeitsbedingungen. Zudem steht die Europäische Union vor einem beispiellosen demografischen Wandel, der sich massiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken wird. Auf europäischer Ebene tragen die Institutionen zur Schaffung einer für alle zugänglichen Gesellschaft durch die Mitgliedstaaten bei, indem sie die Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten untereinander stärken sowie die Erhebung, den Austausch und die Entwicklung von vergleichbaren Daten, Statistiken und bewährten Praktiken fördern.

Sozialpolitische Massnahmen zugunsten bestimmter Zielgruppen: Behinderung und Alter

2011-03-04

Aufstand der Betreuten - Selbstrespekt als Richtschnur | Independent Living Institute

Ziel unserer Behindertenpolitik mußsein, dem Einzelnen mehr persönliche Macht und uns als Gruppe mehr politische Macht zu verschaffen. Triebfeder und Richtschnur in dieser Arbeit ist unser Selbstrespekt. Unsere Umwelt bombardiert uns ständig mit Hinweisen, daß unser Leben bemitleidenswert, lebensunwert und unwünscht ist, daßwir Bürger zweiter Klasse sind. Viele von uns sind mit dieser Haltung aufgewachsen und glauben selbst daran. Wir müssen uns gegen diese Gehirnwäsche impfen, denn wenn wir nicht selbst davon überzeugt sind, daßunser Leben genauso viel wert ist wie das anderer Menschen, fordern wir auch nicht die gleichen Wahlmöglichkeiten, die unsere nichtbehinderten Angehörigen, Freunde und Bekannten in allen Bereichen des Lebens haben.

Erst wenn wir davon überzeugt sind, daßwir die gleiche Lebensqualität verdienen, die andere für selbstverständlich hinnehmen, werden wir uns nicht mehr in Anstalten und Heime abschieben lassen, sondern fordern, überall wohnen zu können. Dann werden wir uns nicht länger vom Sonderfahrdienst der Wohlfahrt verfrachten lassen, sondern behindertengerechte Anpassung aller öffentlichen Verkehrsmittel und Taxis fordern. Dann werden wir uns nicht in krankhafte Abhängigkeit von unseren Angehörigen zwingen lassen, sondern persönliche Assistenzdienste fordern, die uns freimachen. Dann werden wir nicht mehr dankbar über integrierte Teestuben und Freizeiten Freudentränen vergießen, sondern gleiche Bürgerrechte fordern. Dann werden wir uns nicht mehr unserer Behinderung schämen, uns verstecken und ein Zuschauerdasein fristen, sondern am Leben als freie und stolze Menschen teilnehmen....


Aufstand der Betreuten - Selbstrespekt als Richtschnur | Independent Living Institute

2011-03-01

Schule trennt sich von Namensgeber mit Nazi-Vergangenheit - Stuttgart - Stuttgart - Bild.de

Schule trennt sich von Namensgeber mit Nazi-Vergangenheit - Stuttgart - Stuttgart - Bild.de

KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Es war einmal ein Pfleger

KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Es war einmal ein Pfleger: "Es war einmal ein Pfleger, der misshandelte Heimbewohner. Alle waren entsetzt und schrien nach Konsequenzen. Nach zwei Wochen sprach keine..."

Neu

Heimgewalt Schweiz: Übersichtsplan

Heimgewalt Schweiz: Übersichtsplan: "(Für Vergrösserung Bild anklicken) Dieser Plan zeigt schweizerische Behinderten-, Alters- und Kinderheime, aus denen Fälle von Misshandlun..."

Neu

Menschenrechte


Was ist die UN-Konvention?

Menschen mit Behinderungen sind weltweit massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Diese Tatsache wurde 1993 durch den Bericht des UN-Sonderberichterstatters Leandro Despouys zu den Menschenrechten behinderter Menschen bestätigt. Darin benennt der Autor eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen, die zum Alltag behinderter Menschen weltweit gehören. Genannt werden unter anderem das Verbot von Heirat und Familiengründung, Zwangssterilisation, sexualisierte Gewalt, zwangsweise Heimunterbringung, das Verbot zu wählen, zwangsweise Sonderbeschulung, nicht barrierefreie Verkehrsmittel und Wohnungen.
Im Dezember 2006 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention – BRK). Schlüsselbegriffe der Konvention sind Würde, Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung, Empowerment, Chancengleichheit und Barrierefreiheit.

Mit der Behindertenrechtskonvention wird Behinderung nicht länger primär unter medizinischen oder sozialen Blickwinkeln betrachtet, sondern Behinderung ist als Menschenrechtsthema anerkannt worden. Behinderte Menschen gelten somit als TrägerInnen unveräußerlicher Menschenrechte.
Inzwischen ist die Behindertenrechtskonvention in Deutschland geltendes Recht. Bund und Länder haben sich damit (nach Artikel 4 BRK) verpflichtet,

* die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen sicherzustellen;
* Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen zu verhindern;
* geeignete Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstige Maßnahmen zu treffen,

damit die Vorgaben der Konvention realisiert werden.

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