UN-Konvention umsetzen

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umsetzen

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2014-02-20

Häusliche Pflege: Diakonie Württemberg wirbt für FairCare

FairCare: Für gerechte Beschäftigung

Die Aktion FairCare vermittelt legale Betreuungskräfte und
setzt sich für die Rechte osteuropäischer Frauen ein, die in Deutschland
pflegebedürftige Menschen betreuen. 


Diakonie Württemberg: FairCare


 Studie kritisiert Arbeitsbedingungen der Diakonie
 Wenig christlich - Wirtschaft - Tagesspiegel

 Diakonie im Land: Kirchliche Dienste sehen Versorgung bedroht - Baden-Württemberg - Stuttgarter Zeitung

 Sind osteuropäische Pflegekräfte eine Konkurrenz für ambulante Pflegedienste?

 Konkurrenzanalyse ambulanter Pflegedienste in den zehn größten deutschen Städten | Pflegemarkt

Ambulante Pflegemarkt in Deutschland | Pflegemarkt
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2013-07-06

Der Pflegemarkt – Ein lohnendes Investment? | GoingPublic.de – Das Kapitalmarktportal


Der Pflegemarkt – Ein lohnendes Investment?

Von Dr. Astrid Heilmair und Julian Zeyer  /   12. April 2013

Der Gesundheitssektor gilt – konjunkturunabhängig – als überdurchschnittlich wachstumsstark und zieht deshalb vermehrt Investoren an, die auf der Suche nach zukunftsträchtigen, nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten sind. Auch wenn der Pflegemarkt in der Öffentlichkeit durch Themen wie Fachkräftemangel, Qualitätsdefizite und mangelnde Wirtschaftlichkeit in die Kritik geraten ist, weist er solides Wachstum auf. Nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels, wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. Zudem befindet sich der Pflegemarkt in einer Konsolidierungsphase und es wird an neuen Pflegekonzepten gearbeitet, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Zahlen und Fakten
Der Pflegemarkt – Ein lohnendes Investment? | GoingPublic.de – Das Kapitalmarktportal


„Pflege ist wie Folter!“: Experten decken skandalöse Zustände auf | Politik & Wirtschaft - Berliner Kurier

Dinslaken: VdK-Weckruf: Thema "Pflege" nicht vergessen

 Berlin: Pflegepersonal klagt über hohe Belastung

Altenpflege in Bayern - Arbeiten am Limit - Bayern - Süddeutsche.de

 Diskussionsabend über Pflege : „Es besteht Änderungsbedarf"

 Boom: Pflegebranche wächst sechsmal schneller als Gesamtwirtschaft - SPIEGEL ONLINE

 Pflegebranche : Altenheime betrügen Bewohner und Pflegekassen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

 Pflegebranche: Fehler im System - Rhein-Main - FAZ

Personalberechnung stationäre Altenpflege - Wie auf dem Rücken der Pflegekräfte und Bewohner Gewinne erwirtschaftet werden  | Pflege-SHV

Berufsausstieg bei Pflegepersonal : Arbeitsbedingungen und beabsichtigter
Berufsausstieg bei Pflegepersonal in Deutschland und Europa - Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2005

Pflege lässt die Wohlfahrtsbranche wachsen | Deutschland | DW.DE | 30.06.2013

 Der PARITÄTISCHE Sachsen Anhalt - Studie: Stationärer Pflegemarkt im Wandel - Gewinner und Verlierer 2020

 Pflegeimmobilien als sichere und stabile Wertanlage

 Pflegeimmobilien-Kapitalanlagen
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2012-08-07

Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V. - Schreiben an Bundespräsident Joachim Gauck

Grafiklink: ForseA-Logo - Link nach Home 

Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


ForseA e.V., Hollenbach, Nelkenweg 5, D-74673 Mulfingen

per eMail: bundespraesidialamt@bpra.bund.de

Bundespräsident
Joachim Gauck
Spreeweg 1
10557 Berlin



Diesen Brief schreibt Ihnen
Gerhard Bartz
Vorsitzender


Hollenbach, den 1. August 2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

mit Schreiben vom 19. April gratulierten wir Ihnen zu Ihrem Amt als neuer Präsident unseres Landes. Wir berichteten, dass die Bundesregierung nicht daran denkt, das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen, kurz UN-Behindertenrechtskonvention genannt, ernsthaft mit Leben zu erfüllen. Mit Schreiben vom 30.04.2012 (Geschäftszeichen 13-451 05-150-1/12) wurde dieser Brief von Frau Petra Maria Jung aus Ihrem Hause beantwortet. Angesichts der damaligen sicherlich hohen Anzahl der Gratulationen ein nachvollziehbares Vorgehen.
Nach einem Vierteljahr, in dem Sie tiefere Einsichten in das Wesen unserer sozialen Wirklichkeit gewinnen konnten, wenden wir uns nochmals hoffnungsvoll an Sie. Behindertenpolitisch leben wir seit Legislaturbeginn in einem Zustand der Stagnation. Am Anfang hatte die Regierung noch Scheinaktivitäten gezeigt, als sie an den Selbsthilfeverbänden vorbei beispielsweise einen "Nationalen Aktionsplan" erstellt hat. Nach verheerenden Kritiken aus den Reihen behinderter Menschen wurde auch dieses Thema öffentlich nicht weiter verfolgt.
Wir können uns nicht noch weiteren Stillstand leisten.
Behinderte Menschen in unserem Land haben große Hoffnungen in diese Konvention gesetzt. Bislang handelt nur die Rechtsprechung entsprechend. Diese interpretiert bestehende (von der Regierung nach wie vor als aktuell bezeichnete) Sozialgesetze im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Leider haben Menschen mit Behinderung überwiegend weder die Zeit noch das Geld, ihr Recht gerichtlich zu erstreiten. Denn erstens verstreicht deren oft knapp bemessene Lebenszeit und zweitens muss für eine anwaltschaftliche Vertretung viel Geld zusätzlich bezahlt werden. Recht ist in diesem Land für Arme mitunter unerschwinglich geworden.
Kostenträger – allen voran die Träger der Sozialhilfe – nutzen dies sehr oft schamlos aus. Dabei können sie sich noch dazu auf die Bundesregierung berufen, die sich der unverfälschten Umsetzung der Konvention nach wie vor verweigert. Viele Menschen werden daher beispielsweise immer noch von Amts wegen von Heimeinweisung bedroht, weil sie sich die rechtliche Gegenwehr nicht leisten können. Und wenn ein überörtlicher Sozialhilfeträger von der ersten Instanz zur Einhaltung bestehender Gesetze verurteilt wird, geht dieser eben in die nächste Instanz. Diese Verhandlungen können in der Regel nur dadurch für ihn gewonnen werden, wenn der behinderte Mensch aufgeben muss.

 Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
Sie haben in Ihrer Antrittsrede die Freiheit gepriesen. Diese Freiheit gilt für alle Menschen! Unsere Verfassungsrechte dürfen nicht unter Kostenvorbehalt gestellt und auch nicht nach Belieben interpretiert werden. Von wenigen Ausnahmen (wie beispielsweise das SGB IX) hat sich auf dem Gebiet der Rechte behinderter Menschen in den letzten Jahrzehnten nicht sehr viel getan. Nach wie vor werden wir von Kostenträgern als lästige Bettler behandelt, die überzogene Forderungen stellen. Wir sind von der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt. Nach wie vor müssen wir lesen, dass unsere Vorstellungen von einem Leben mitten in der Gemeinde "dem Steuerzahler" nicht zugemutet werden können.

Und nach wie vor wird nahezu die gesamte Eingliederungshilfe dafür ausgegeben, dass Menschen draußen vor der Stadt und möglichst noch hoch auf einem Berg in ein "Heim" ausgegliedert werden. Wie soll eine Gesellschaft Inklusion lernen, wenn selbst für Kinder Aussonderungseinrichtungen in Gestalt von Sonderkindergärten geschaffen werden, die nach wie vor amtlicherseits mit Menschen versorgt werden?
Im Vertrauen auf den Pragmatismus der Politik haben Kommunen und Wohlfahrtsindustrie Überkapazitäten geschaffen. Dies kann und darf nicht zum Nachteil der Menschen mit Behinderungen führen. Durch die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen wurden behinderte Menschen hierzulande in ihren Menschenrechten bestärkt. Wir lassen uns diese nicht ausreden oder abhandeln.
Wir erhoffen uns von Ihnen tatkräftige Unterstützung! Dass Sie fähig sind, auch außerhalb des politischen Mainstreams zu denken, haben Sie bereits unter Beweis gestellt. Lassen Sie behinderte Menschen daran partizipieren!
Als größter deutscher Verband der Behindertenselbsthilfe in Sachen Assistenz erhoffen wir von Ihnen eine positive und dezidierte Antwort. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
FORUM SELBSTBESTIMMTER ASSISTENZ BEHINDERTER MENSCHEN E.V.

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2011-07-15

Die gesamte Branche lebt von der Exklusion: Geldgierige Wohlfahrt - taz.de

  • 15.07.2011

Die gesamte Branche lebt von der Exklusion

Geldgierige Wohlfahrt

KOMMENTAR VON RAINER KREUZER

Exklusion statt Inklusion - so die Kritik von Rainer Kreuzer an der Behindertenpolitik in Deutschland. Foto: dpa
Die Inklusion geht um in diesem Land. Inklusion, das Fremdwort der UNO: Es soll Menschen, die dauerhaft an körperlichen, geistigen oder psychischen Handicaps leiden, ein selbstverständliches Miteinander mit anderen Menschen garantieren: gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleiche Teilhabe.
Eine plurale Gesellschaft der menschlichen Vielfalt. Sozialministerin Ursula von der Leyen hat dafür einen nationalen Aktionsplan ins Leben gerufen, um diesem Ziel vordergründig ein Stück näher zu kommen. Tatsächlich aber geht der Trend in Deutschland hin zu immer mehr Exklusion.
Eigentlich sollte man meinen, dass gemeinnützige Einrichtungen und Träger im Dienste des Gemeinwohls arbeiten. Doch weit gefehlt! In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Anbieter pädagogischer Hilfen auf staatliche Vorgaben hin in kapitalistische Musterbetriebe umgewandelt. Auch wenn die "gemeinnützigen GmbHs" formal keine Gewinne ausweisen dürfen, unterscheiden sie sich kaum von den echten Shareholder-Value-Größen an der Börse.

RAINER KREUZER lebt als freier Journalist in Hamburg und ist dort auch als Sozialpädagoge tätig. Seine Themenschwerpunkte sind Sozialpolitik und Wirtschaft.

Foto: privat
Nichts ist wichtiger, als Umsätze zu steigern, Kapazitäten auszulasten, neue Märkte zu erschließen, Konkurrenten zu verdrängen und immer mehr Behinderte, die im neoliberalen Neusprech als "Kunden" oder "Nutzer" bezeichnet werden, für den geschlossenen Verwertungskreislauf von der Frühförderung bis zur Werkstatt, vom Behindertenheim bis hin zu den ambulanten Diensten und der anschließenden Pflege zu akquirieren.
Behindertenindustrie
Die gesamte Branche lebt von der Exklusion. Sie ist für Länder und Kommunen ein teurer Luxus - aber politisch so gewollt, ebenso wie der in den 1990er Jahren künstlich geschaffene Wettbewerb der Träger untereinander. Seitdem explodieren die Kosten. Die Ausgaben für die sogenannte Eingliederungshilfe sind von 1998 bis 2009 um rund 60 Prozent auf über 13 Milliarden Euro gestiegen. Je mehr ideologisch über Inklusion geredet wird, desto mehr Menschen werden faktisch ausgegrenzt.
Das rasante Wachstum der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) hat bislang jede Prognose übertroffen. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Plätze dort um mehr als die Hälfte auf knapp 300.000 in die Höhe geschossen. Die Träger expandieren, der Staat zahlt, und für arme Seelen, die in der exklusiven "Wissensgesellschaft" keinen Job finden, ist ein sicherer WfbM-Platz eine zunehmend interessante Alternative zu einem Leben mit Hartz IV.
So wird Ausgrenzung zementiert. Wer in einer WfbM zu arbeiten beginnt, bleibt dort bis zur Rente. Noch nicht einmal 1 Prozent ihrer Klienten können die Werkstätten auf den ersten Arbeitsmarkt vermitteln, obwohl dies ihr Auftrag ist. Der gesetzliche Begriff der Eingliederungshilfe wirkt wie ein Hohn. Es ist vielmehr die Ausgliederungshilfe, für die der Staat sein Geld ausgibt.
Lukrative Unselbständigkeit
Im Wohnbereich sieht es kaum anders aus. Die Zahl der Heimplätze ist steil gestiegen und stagniert nun bei rund 200.000. Fast 90 Prozent der Gelder fließen in stationäre Einrichtungen, während die ambulante Alltagsbegleitung zur billigen Discounthilfe abqualifiziert wird.
Allzu viel pädagogischer Einsatz könnte zu mehr Eigenständigkeit führen. Damit die Heimbewohner aber im Heim wohnen bleiben, wird auf pädagogisches Fachpersonal immer mehr verzichtet. Ein staatlich gefördertes Heer von Freiwilligen übernimmt im großen Maße die Arbeit mit den Menschen. Immer mehr Nichtfachkräfte und Praktikanten drücken die Löhne der Fachkräfte.
Pädagogische Förderung bleibt da auf der Strecke - Inklusion: eine Illusion! Das frustriert die anfangs hochmotivierten Heilerzieher. Ständig wechselnde Belegschaften, unbezahlte Helfer, die permanent eingearbeitet werden müssen, und eine zunehmende Flut unnützer Formulare, die aus bürokratischen Gründen ausgefüllt werden müssen, fördern Resignation und den Rückzug auf Routinearbeiten.
Doch die Nachfrage steigt immer weiter. Vor allem die Gruppe jener Menschen, die als geistig, lern- oder psychisch behindert eingestuft werden, wächst besonders schnell. Je höher die Gesellschaft ihre Anforderungen ans rein abstrakte Denken schraubt, mehr Stress und Leistungsdruck inszeniert, umso mehr Kinder und Erwachsene fallen raus. Wer zappelt, hat ADHS, wer sich nicht anpasst, eine "Störung des Sozialverhaltens". Für jede Abweichung von der Norm findet sich inzwischen eine Schublade im Diagnoseschlüssel der ICD-10. Daran verdienen Ärzte und Pharmaindustrie. Ist der junge "Patient" erst einmal ins Hilfesystem eingeloggt, führt sein Weg nach der Sonderschule immer häufiger direkt in die Werkstatt.
Geld kommt nicht an der richtigen Stelle an
Die desaströse Bilanz der deutschen Behindertenhilfe lässt sich mit mangelnden Finanzen nicht erklären. Das Geld fließt in Strömen. Es wird allerdings zweckentfremdet eingesetzt. Finanziert wird die Behinderung, nicht deren Überwindung. Je mehr Hilfebedürftige, je höher deren Bedarf, desto mehr Geld erhalten die Dienstleister.
Inklusion wäre das genaue Gegenteil: die soziale Aufhebung von Behinderung. Hierfür müssen die Träger aber erst noch staatlicherseits zum Umsteuern gezwungen werden. Die ambulanten Hilfen im privaten Wohnbereich müssen weitaus besser als die stationären vergütet werden. Der dauerhafte Verbleib im Heim und in der WfbM darf sich nicht länger lohnen. Abnehmende Vergütungssätze, hohe Erfolgsprämien für die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt sowie in eine eigene Wohnung könnten motivieren. Arbeitgeber müssen gesetzlich ausnahmslos gezwungen werden, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.
Das Schlupfloch über die symbolisch geringen Ausgleichszahlungen, mit denen sich die Unternehmen von ihrer Beschäftigungspflicht noch immer freikaufen können, muss gestopft werden. 300.000 Behinderte aus den Werkstätten kann die deutsche Wirtschaft mühelos integrieren durch individuell passende Teilzeitjobs und mit Sozialpädagogen, die sie begleiten. So viel Aktionsplan und Inklusion muss sein! Das teure System der Ausgrenzung würde dann einstürzen. Ende der VerAnstaltung!

Die gesamte Branche lebt von der Exklusion: Geldgierige Wohlfahrt - taz.de

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2011-06-22

Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgeben

Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgeben Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 13:34 Uhr
Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgebenKassel. Die hessischen Kommunen müssen im kommenden Jahr voraussichtlich erneut mehr Geld für die Behindertenhilfe aufbringen. Am Mittwoch beschloss die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbands (LWV) in Kassel den Haushaltsrahmen des Sozialhilfeträgers für 2012. Danach sollen die Landkreise und kreisfreien Städte knapp 1,09 Milliarden Euro an den Verband abführen.

Das sind 25,2 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr - und rund 200 Millionen Euro mehr als noch von 2005 bis 2008. Insgesamt soll der Etat auf 1,62 Milliarden Euro klettern. Das ist ein Plus von 44,8 Millionen Euro im Vergleich zu 2011.

Hintergrund der erwarteten Ausgabensteigerung sei die wachsende Zahl von behinderten Menschen, erklärte der LWV. Der Verband rechnet damit, dass im kommenden Jahr 53.100 Menschen in Hessen Anspruch auf Leistungen haben werden - 1.400 mehr als in diesem Jahr. Mehr als die Hälfte von ihnen seien seelisch Behinderte und Suchtkranke.

«Wir stellen aber noch einen anderen Trend fest», sagte LWV-Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann. So habe die Zahl der Menschen, die wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht in einer Werkstatt arbeiten können und stattdessen in Tagesförderstätten betreut werden, in den vergangenen Jahren massiv zugenommen.

Der Landeswohlfahrtsverband kümmert sich im Auftrag der hessischen Kommunen um die Betreuung behinderter, kranker und sozial benachteiligter Menschen. Über seine privatwirtschaftlich organisierte Tochtergesellschaft Vitos betreibt er zudem psychiatrische und forensische Kliniken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
(dapd-hes)

Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgeben
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2011-03-04

Über Missstände im Sozialen | Südwest Presse Online

Über Missstände im Sozialen


Mit ihrem ersten Roman "Die Heiligenscheinhändler" hat Ursa Koch buchstäblich ins Schwarze getroffen. Sie stellte kürzlich den Krimi in der Buchhandlung am Markt in Bad Urach vor.
Das Thema ist brisant. Geht es doch der Hauptfigur des Romans, Franka Maas, darum, Missstände in einer sozialen Einrichtung aufzudecken. Das ist alles andere als einfach. Als ihr Informant tot aufgefunden wird, schleust sich die engagierte Journalistin Franka Maas als Mitarbeiterin selbst in die Magdenwalder Heime ein. Nach und nach kommt sie den Vorgängen auf die Spur. Spenden und öffentliche Zuschüsse werden verschwendet, Mitarbeiter ungerecht behandelt und sexuell missbraucht. Sie selbst wird gemobbt.
Dass dieses Heim irgendwo in Deutschland stehen kann, zeigten die vielen Reaktionen per Mail oder in Briefen, die Ursa Koch nach Erscheinen des Buches bekam. "Die meisten Absender dachten, ich hätte über eine soziale Einrichtung in ihrer Nähe geschrieben," erzählte sie bei der Veranstaltung.

Über Missstände im Sozialen | Südwest Presse Online
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ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - Unsere Meinung - Behinderte - Rohstoff für Wohltätigkeit

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - Unsere Meinung - Behinderte - Rohstoff für Wohltätigkeit
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Unsere Stimme gegen Aussonderung ist gefragt -- kobinet

19.05.2004 - 14:04

Unsere Stimme gegen Aussonderung ist gefragt.



Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul Kassel (kobinet) Die Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) hat mit ihrem gestrigen Beschluss, worin der Magistrat der Stadt Frankfurt aufgefordert wird, dafür Sorge zu tragen, dass keine behinderten Menschen gegen ihren Willen und aus Kostengründen in Heime oder heimähnliche Einrichtungen ausgesondert werden, klar Farbe bekannt. Damit und mit der Forderung nach einem Stopp des Ausbaus von Sondereinrichtungen hat sich die Frankfurter Behindertenvertretung eindeutig hinter die behinderten Menschen gestellt, die meist nicht im Rampenlicht stehen und die häufig sogar von den Behindertenverbänden vergessen werden. Sie sind nämlich meist auf einen höheren Unterstützungsbedarf angewiesen, können nicht so leicht für ihre Rechte kämpfen und sind somit der «Wohlfahrtsmafia» weitgehend schutzlos ausgeliefert und gerade in Einrichtungen höchst abhängig. Der FBAG gebührt also ein dreifaches BRAVO für diesen Beschluss. Denn erstens ist es immer noch viel zu selten, dass klar gegen das zum Teil immer noch mittelalterliche Einrichtungswesen in Deutschland Stellung bezogen wird, wo die behinderten Menschen immer noch zu der für sie nötigen Unterstützung kommen müssen, anstatt dass die Unterstützung dort erbracht wird, wo die Menschen leben. Dies hat eine Kasernierung und Aussonderung zur Folge, die niemandem dient und die isoliert. Zweitens fordert die FBAG mit diesem Beschluss die Stadt Frankfurt und damit die Politik und Verwaltung heraus, das Wunsch- und Wahlrecht behinderter Menschen endlich ernst zu nehmen und verstärkt Alternativen zu den bestehenden Einrichtungen - also im ambulanten Bereich - zu schaffen, anstatt mit dem Bau eines neuen Wohnheimes für junge Körperbehinderte wieder neue Mauern aufzubauen. Zudem wird damit auch endlich einmal Front dagegen gemacht, dass behinderte Menschen zunehmend aus Kostengründen in Sondereinrichtungen gezwängt werden, die mit der Lebensqualität im ambulanten Bereich meist nichts mehr zu tun haben. Ein politisches Umsteuern ist also längst überfällig, so dass zu hoffen ist, dass dieser Beschluss von den Fraktionen im Frankfurter Römer aufgegriffen und unterstützt wird. Und drittens trägt dieser Beschluss vielleicht dazu bei, dass sich die Behindertenbewegung, die Behindertenverbände und auch die allgemeine Bevölkerung von glamorösen Einweihungsfeiern, schönen Sonntagsreden, Sommerfesten, herzerwärmenden Spendenaktionen, gut inszenierten Tagen der offenen Tür oder ähnlichen Schönredereien der selbst ernannten «Wohltäter» nicht mehr länger blenden lassen. Andere Länder wie zum Beispiel Schweden haben es uns längst vorgemacht, dass es Alternativen zur Kasernierung behinderter Menschen gibt, wenn dies gewollt wird. Statt die Aussondereung zu propagieren und sogar noch zu finanzieren gilt es für die Integration vor Ort konsequent zu kämpfen. Nachdem es zunehmend gelingt, den Gleichstellungsgedanken in der Gesetzgebung und Bevölkerung zu verankern, muss der nächste Schritt darin bestehen, diesen Bürgerrechtsgedanken auch auf die gesamte Behindertenarbeit zu übertragen. Und dazu muss an vorderster Stelle die Auflösung und der Umbau der bestehenden Einrichtungen hin zu ambulanten und gemeindenahen Unterstützungsformen stehen. So lange keine Massenbewegung der Einrichtungsbetreiber und «Wohltäter» selbst einsetzt, dass sie zu ähnlichen Bedingungen, wie die derzeitigen BewohnerInnen von Behinderteneinrichtungen leben, dort einziehen wollen, gibt es keinen plausiblen Grund solche Systeme aufrecht zu erhalten, geschweige denn sogar noch auszubauen. Kein Cent mehr für die Aussonderung behinderter Menschen muss daher die Devise lauten. Dies muss nicht nur klar gesagt werden, sondern mit entsprechendem Druck auf die Politik und die Wohlfahrtskonzerne eingefordert werden. In Frankfurt wurde hierfür ein bescheidener Anfang gemacht, der hoffentlich aber eine Signalwirkung hat. omp

Unsere Stimme gegen Aussonderung ist gefragt -- kobinet
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Committee on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Originaltext CRPD (englisch)

Informationen zur Behindertenrechts - Konvention (CRPD)
Was ist die UN-Konvention?

Menschen mit Behinderungen sind weltweit massiven Menschenrechts - verletzungen ausgesetzt.
Diese Tatsache wurde 1993 durch den Bericht des UN-Sonderbericht - erstatters Leandro Despouys zu den Menschenrechten behinderter Menschen bestätigt.
Genannt werden unter anderem das Verbot von Heirat und Familiengründung, Zwangs-Sterilisation, sexualisierte Gewalt, zwangsweise Heim-Unterbringung, das Verbot zu wählen, zwangsweise Sonder-Beschulung, nicht barrierefreie Verkehrsmittel und Wohnungen.

behindertenbeauftragter.de

Seit 26.März 2009 in Deutschland in Kraft

UN-Behindertenrechts - Konvention seit 26. März 2009 in Deutschland in Kraft

behindertenbeauftragter.de

Völkerrecht in Deutschland

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"Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes." Artikel 25 Grundgesetz

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Seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechts - Konvention wird in Deutschland kontrovers über ihre rechtliche Bedeutung diskutiert. Die zögerliche Anwendung der UN-Konvention durch deutsche Behörden und Gerichte ist nach Ansicht der Monitoring-Stelle zur UN- Behinderten¬rechts - Konvention juristisch nicht haltbar. Zudem sind menschenrechtliche Weiterbildungen für Mitarbeitende in der Verwaltung, Richter- und Anwaltschaft dringend notwendig.

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge

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Die UN-Konvention verpflichtet den Gesetzgeber zum Handeln. Für Politik, Verwaltung und für die Gerichte in Deutschland ist die Konvention bindend

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

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Handbuch für Abgeordnete zu dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seinem Fakultativprotokoll. Deutsche Übersetzung des Handbuches der Vereinten Nationen und der Interparlamentarischen Union.

Mitwirkung

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/
Artikel 33
Innerstaatliche Durchführung und Überwachung


(3) Die Zivilgesellschaft, insbesondere Menschen mit Behinderungen und die sie vertretenden Organisationen, wird in den Überwachungsprozess einbezogen und nimmt in vollem Umfang daran teil.

Originaltext:

The full participation of civil society, in particular persons with disabilities and their representative organizations is essential in the national monitoring and implementation process.
www.un.org

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.
Eine „Fall“-Sammlung aus dem Deutschland unserer Tage oder die etwas andere "Inklusionslandkarte" (in jedem Bundesland, das in der Karte grau dargestellt ist, werden behinderte Menschen diskriminiert).

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention
Pflegeverantwortung

Statistik – Fast 10 Millionen behinderte Menschen in Deutschland

Publiziert am 12. Mai 2011 von Behindertenbeirat der Stadt Cottbus

Im Jahr 2009 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Dies teilte heute das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den Ergebnissen des Mikrozensus mit.

barrierefreies-cottbus.de

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY
WHO Weltbehindertenreport (pdf)

Fakten zu Behinderung

10 facts on disability

WHO World Health Organisation


WORLD REPORT ON DISABILITY
Fact sheet (pdf)


mehr: (u.a. Übersetzungen u. leichte Sprache)

WHO

Deutsche Übersetzung Weltbericht über Behinderung



Dr. Ilja Seifert

Wie die
UN-
Behindertenrechts-
Konvention
die Welt verändert

Inclusion ist Menschenrecht!

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In dem Buch "Inclusion ist ein Menschenrecht" von Rebecca Klein kommen Menschen mit Behinderungen zu Wort.Es soll für Wohninklusion sensibilisieren und wurde durch die Aktion Mensch gefördert.

UN - Bericht über Missbrauch in Gesundheits-Einrichtungen

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UN - Sonderberichterstatter: Absolutes Verbot von jeglichen Zwangsbehandlungen im Zusammenhang der psychiatrischen Versorgung

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