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2014-02-21

Nahrung in die Venen: Tödlicher Irrtum im Pflegeheim - Panorama - Home - Westdeutsche Zeitung

Nahrung in die Venen: Tödlicher Irrtum im Pflegeheim

52-Jährigem wurde Nahrung in die Venen geleitet.
(...)
Als die 49-Jährige eine Chance bekam, examinierte Altenpflegerin zu werden, war sie überglücklich. Doch ob die Frau in den Beruf zurückkehren kann, ist ungewiss. Sie soll einem 52-jährigen Patienten irrtümlich eine Spezialnahrung in die Vene statt in die Magensonde gepumpt haben. Der Mann war kurz danach gestorben. Seit Donnerstag muss sich Astrid N. wegen fahrlässiger Tötung vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.
(...)
Schwere Vorwürfe machte der Arzt, der das Pflegeheim seit Jahren betreut, dem Krankenhaus, der
Heimleitung, aber auch den Verantwortlichen des Pflegedienstes. (...)
Und er fügte hinzu: „Der Fisch stinkt vom Kopf.“

Nahrung in die Venen: Tödlicher Irrtum im Pflegeheim - Panorama - Home - Westdeutsche Zeitung

Angeklagt : Pflegerin pumpt Nahrung in Blutbahn des Patienten - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT
 


Sohn des Toten wirft Monheimer Pflegeheim "Inkompetenz" vor
Monheim. Zeitarbeitskräfte beklagen Missstände bei der Organisation. Alloheim weist Vorwürfe zurück.
Monheim: Sohn des Toten wirft Monheimer Pflegeheim 'Inkompetenz' vor



Unsere Residenz in Schulnoten

Gesamtnote: 1,0

MDK-Noten - Alloheim Senioren-Residenzen GmbH


Zur Alloheim-Gruppe gehören zurzeit 50 stationäre Pflege-Residenzen mit mehr als 6.000 stationären Betten, 18 Häuser für das Betreute Wohnen mit knapp 1.000 Appartements sowie vier ambulante Dienste. Bei Alloheim sind derzeit rund 4.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Damit gehören die Alloheim Senioren-Residenzen zu den großen privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Firmensitz der Gruppe ist Düsseldorf.(...)
Die Alloheim-Unternehmensgruppe zeigt damit zugleich, dass sich ein Investment in den deutschen Pflegemarkt lohnt.
Zahlen & Fakten - Alloheim Senioren-Residenzen GmbH

2013-11-17

Bericht: Union will Krankenkassen Kontrolle über Pflege entziehen - Nachrichten - DIE WELT

Bericht: Union will Krankenkassen Kontrolle über Pflege entziehen

Medizinischer Dienst soll unabhängig werden


Der für die Prüfung der Pflegedürftigkeit von Patienten zuständige Medizinische Dienst soll einem Bericht zufolge aus der Zuständigkeit der gesetzlichen Krankenkassen herausgeholt werden.
D-Koalition-Parteien-CDU-CSU-Gesundheit-Pflege : Bericht: Union will Krankenkassen Kontrolle über Pflege entziehen - Nachrichten - DIE WELT

2013-07-17

Mehr Leistungen für Demenzkranke aus der Pflegeversicherung - Erste MDK-Begutachtungsergebnisse nach Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes 17.07.2013 | Nachricht | finanzen.net


17.07.2013 10:15

Mehr Leistungen für Demenzkranke aus der Pflegeversicherung - Erste MDK-Begutachtungsergebnisse nach Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes


Essen (ots) - - Querverweis: Die ausführliche Meldung liegt in der digitalen Pressemappe zum Download vor und ist unter http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

Mehr als 650.000 Menschen, die zuhause gepflegt werden, profitieren bis zum Jahresende von den neuen Leistungen aus dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG). Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung hervor, die der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) auf der Grundlage der Begutachtungsergebnisse in der Pflege aus dem ersten Quartal 2013 veröffentlicht hat. Demnach werden etwa 140.000 Menschen mit einer beginnenden Demenz unterhalb der Pflegestufe I erstmals das Pflegegeld von 120 Euro oder Pflegesachleistungen in Höhe von 225 Euro erhalten.
Insgesamt sind im ersten Quartal 2013 bei den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung (MDK) 375.968 Aufträge für Pflegebegutachtungen in der häuslichen Pflege eingegangen. Das sind 15 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "Diese deutliche Steigerung der Begutachtungszahlen dürfte bereits ein Effekt der Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz sein, die mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten sind", so Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS.
Neben den Leistungsverbesserungen erhalten Patienten und deren Angehörige eine weitere Entlastung. Die Begutachtung läuft inzwischen in der Regel schneller ab: 96% aller Anträge sind innerhalb von vier Wochen begutachtet.
Von Januar bis März 2013 erhielten rund 19.000 Menschen mit einer beginnenden Demenz, die aufgrund des somatisch orientierten Pflegebedürftigkeitsbegriffs bisher keine Pflegestufe bekommen haben und damit unterhalb der Pflegestufe I liegen, erstmals verbesserte Geld- oder Sachleistungen. Die neuen Geld- und Sachleistungen kamen darüber hinaus weiteren 69.000 Pflegebedürftigen mit den Pflegestufen I und II zugute.

Mehr Menschen mit Demenz erhalten Leistungen
Die aktuelle Hochrechnung des MDS auf das gesamte Jahr 2013 schließt auch diejenigen Personen ein, bei denen die Gutachterinnen und Gutachter der Medizinischen Dienste bereits in den Vorjahren eine dementielle Erkrankung oder eine andere gerontopsychiatrische Einschränkung festgestellt hatten. Besonders stark steigt die Zahl der Leistungsempfänger mit dementiellen oder gerontopsychiatrischen Einschränkungen (Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz - PEA) unterhalb der Pflegestufe I: Allein diese Gruppe wird sich auf ca. 140.000 Personen verdoppeln.
Rechnet man die Begutachtungsergebnisse des ersten Quartals auf das Jahr 2013 hoch, profitieren unterhalb der Pflegestufe I 140.000, in der Pflegestufe I 300.000 und in der Pflegestufe II 210.000, insgesamt also 650.000 Menschen mit einer dementiellen Erkrankung von den neu eingeführten Leistungen der Pflegeversicherung. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Pflege-Neuausrichtungsgesetz wirkt. Menschen mit Demenz oder gerontopsychiatrischen Erkrankungen, die zuhause leben, erhalten verbesserte Leistungen", so MDS-Geschäftsführer Pick.
PNG als Zwischenschritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Allerdings könne und dürfe das Pflege-Neuausrichtungsgesetz nur ein Zwischenschritt zu einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sein, sagte Pick. "Die Medizinischen Dienste gehen davon aus, dass in der nächsten Legislaturperiode den Ankündigungen Taten folgen und der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff umgesetzt wird. Damit wird der Unterstützungsbedarf von Menschen mit dementiellen Einschränkungen und Menschen mit körperlichem Hilfebedarf gleichgestellt. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff wird für viele Menschen mit einer dementiellen Erkrankung zu weiteren Leistungsverbesserungen führen."

Hintergrund:
Viele Menschen, die einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt haben, benötigen nicht nur Hilfe aufgrund körperlicher Einschränkungen. Sie sind auch auf Hilfe angewiesen, wenn es darum geht, ihren Alltag zu bewältigen. Sie können z. B. ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr eindeutig zum Ausdruck zu bringen oder sind in ihrer Gedächtnisleistung nachhaltig beeinträchtigt. Hierzu gehören vor allem Menschen mit Demenz, mit geistigen Behinderungen oder mit chronisch psychischen Erkrankungen. Ob und wie stark die Alltagskompetenz eingeschränkt ist, prüfen die Gutachterinnen und Gutachter des MDK im Rahmen ihres Hausbesuches zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit.
Bis zum Jahreswechsel hatten Menschen mit Demenz lediglich Anspruch auf "zusätzliche Betreuungsleistungen" in Höhe von 100 oder 200 Euro pro Monat. Dieser Betrag konnte zweckgebunden für niedrigschwellige Betreuungsangebote eingesetzt und von den Pflegekassen gegen Nachweis erstattet werden. Seit dem 1. Januar 2013 gibt es für dementiell Erkrankte verbesserte Leistungen: Unterhalb der Pflegestufe I haben 'Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz' Anspruch auf 225 Euro für Sachleistungen oder 120 Euro Pflegegeld im Monat, in der Pflegestufe I gibt es Pflegegeld in Höhe von 305 statt bisher 235 Euro und Sachleistungen in Höhe von 665 statt in Höhe von 450 Euro. In der Pflegestufe II wurde das Pflegegeld von 440 auf 525 Euro erhöhte; Sachleistungen gibt es in Höhe von 1250 statt bisher 1100 Euro. Darüber hinaus können wie bisher zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden. Die Leistungsbeträge der Pflegestufe III wurden nicht verändert.
Verbesserungen für Leistungsempfänger mit eingeschränkter Alltagskompetenz (PEA) im 1. Quartal 2013:
| |PS 0 |PS I |PS II | | | |38.205 |30.745 | |Gesamt |19.280 | 68.950 |
Originaltext: MDS Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57869 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57869.rss2
Pressekontakt: MDS, Pressestelle Christiane Grote, Tel. 0201 8327-115, c.grote@mds-ev.de
Mehr Leistungen für Demenzkranke aus der Pflegeversicherung - Erste MDK-Begutachtungsergebnisse nach Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes 17.07.2013 | Nachricht | finanzen.net

2013-07-09

Techniker-Krankenkasse: Zahl der Fixierungen in Heimen zu hoch - Baden-Württemberg - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

09.07.2013 
Pflege mit Gitter und Gurt

Techniker-Krankenkasse: 

Zahl der Fixierungen in Heimen zu hoch

Eingesperrt im Gitterbett oder gar mit angelegtem Gurt: Vor allem demente Pflegeheimbewohner sollen so vor Verletzungen bewahrt werden. Zwei Drittel der Südwest-Heime verzichten nicht auf Fixierungen.

Techniker-Krankenkasse: Zahl der Fixierungen in Heimen zu hoch - Baden-Württemberg - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

2013-06-17

Deutscher Bundestag: Grüne fordern Aussetzung des Pflege-TÜV

Grüne fordern Aussetzung des Pflege-TÜV


Gesundheit/Antrag - 12.06.2013

Berlin: (hib/SUK) Nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist der so genannte Pflege-TÜV gescheitert. Sie fordert deshalb in einem Antrag (17/13760), die Pflegenoten auszusetzen und neue Kriterien der Qualitätsprüfung für die Pflege einzuführen. Eine „bloße Überarbeitung oder Neubewertung“ der bisherigen Kriterien werde „nichts an der derzeit fehlgeleiteten Qualitätsmessung ändern.Die Abgeordneten schreiben, die Regelung zur Pflege-Transparenzvereinbarung (PTV) im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz verfolge die Absicht, Qualitätsentwicklung und -Sicherung in der Pflege im ambulanten und stationären Bereich für die Verbraucher transparent zu machen. Die damit verbundenen Qualitätsprüfungen würden mindestens einmal jährlich durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder dem Prüfdienst der privaten Krankenversicherung bei allen stationären und ambulanten Diensten durchgeführt. Es sei das Ziel gewesen, durch „die verständliche, übersichtliche sowie vergleichbare Veröffentlichung der Ergebnisse“ der Prüfung die Transparenz für die Verbraucher zu erhöhen. In Anlehnung an das Schulnotensystem werde die Qualität verschiedener Versorgungsbereiche erhoben, bewertet und veröffentlicht. Mit dem so genannten Pflege-TÜV sollte eine Entscheidungshilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen geschaffen werden, die ihn die Wahl für ein Angebot erleichtern sollte.
Tatsächlich aber reiße die Kritik an den Pflegenoten nicht ab - und sei überdies begründet. Immer wieder werde bemängelt. dass die Noten die tatsächliche Qualität der geprüften Einrichtungen oder Dienste „nicht abbilden“; zudem seien die Entstehung der Prüfkriterien, deren Gewichtung, Validität und Zuverlässigkeit strittig. Auch von wissenschaftlicher Seite seien die Transparenzkriterien und die Bewertungssystematik „sehr umstritten“.
Damit, so heißt es in dem Antrag, habe das derzeitige System zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität „nichts zum Verbraucherschutz und zur Transparenz beigetragen“. Daran würden auch kurzfristige Nachbesserungen nichts ändern. Nach Ansicht der Parlamentarier führt an einer Reform „kein Weg vorbei“. Die Bundesregierung soll daher die bestehenden Maßstäbe und Grundsätze zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität reformieren und ein Qualitätssicherungssystem entwickeln, das sich am aktuellen Stand der Wissenschaft ausrichte. In diesen Prozess seien die maßgeblichen Organisationen und Selbsthilfeverbände für die Wahrnehmung der Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen „gleichberechtigt mit einzubeziehen“.
Gleichzeitig wollen die Grünen die Errichtung eines „unabhängigen und multidisziplinär besetzten Instituts für Qualität in der Pflege“, das künftig Vorschläge für Qualitätsanforderungen erarbeiten soll. Außerdem fordern sie, die Aufgaben des Medizinischen Dienstes der Krankenlassen im Zuge der Reform der Qualitätssicherung anzupassen.
Im Antrag heißt es, das im Auftrag des Gesundheitsministeriums und des Familienministeriums zwischen 2008 und 2010 durchgeführte Projekt „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ schlage ein Indikatorensystem vor, das Aussagen über die Ergebnisqualität in vollstationären Pflegeeinrichtungen ermögliche. Davon würden sich auch die Pflegekassen eine Umstrukturierung von Prüfinhalten und einen Zuwachs von bewertbaren Informationen für das Prüfverfahren erhoffen. Doch seit dem Abschluss des Projekts gebe es keine Weiterentwicklung, die gewonnenen Ergebnisse hätten „keinen Eingang“ in die bisherige Qualitätssicherung gefunden.

Deutscher Bundestag: Grüne fordern Aussetzung des Pflege-TÜV

2012-12-15

Warum versagen die Heimkontrollen? | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Panorama 3


Warum versagen die Heimkontrollen?

Sendedatum: 11.12.2012 21:15 Uhr
Immer wieder wird von eklatanten Pflegemängeln berichtet. Dabei werden Heime von Heimaufsicht und medizinischem Dienst kontrolliert und benotet. Doch gute Noten bedeuten nicht unbedingt gute Pflege.
Warum versagen die Heimkontrollen? | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Panorama 3

2012-12-06

Pflegeheim-Streit: Gefesselt und ruhiggestellt | Politik - Berliner Zeitung


Pflegeheim-Streit 

Gefesselt und ruhiggestellt

Von Mira Gajevic

Begleitung durch den Tag: Weil in manchen Pflegeheimen zu wenige Pflegekräfte im Einsatz sind, werden alte Menschen mitunter ruhig gestellt statt betreut.
Begleitung durch den Tag: Weil in manchen Pflegeheimen zu wenige Pflegekräfte im Einsatz sind, werden alte Menschen mitunter ruhig gestellt statt betreut.
Foto: dpa
Eine Pflegerin zeigt die Leitung eines Heimes wegen nicht genehmigter Fixierungen an. Patienten würden dort ohne Absprache an ihr Bett gefesselt - einige wohl schon seit Jahren. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren jedoch ein.
Pflegeheim-Streit: Gefesselt und ruhiggestellt | Politik - Berliner Zeitung

2012-11-29

Pflege im Minutentakt - WDR MEDIATHEK - WDR.de

Pflege im Minutentakt - MEDIATHEK - WDR.de

Wie lange brauche ich morgens im Bad? Kann ich in Ruhe duschen? In unserem Pflegesystem bleibt dafür keine Zeit. Wenn der Medizinische Dienst der Krankenkassen festlegt, wieviel Pflege ein alter Mensch braucht, geht es um Minuten. Dagegen kämpft auch das Pflegeheim der Wuppertaler Diakonie an.
Ein Beitrag von Silvia Pauli , 26.11.2012

Pflege im Minutentakt - WDR MEDIATHEK - WDR.de

2012-10-13

Pflegemängel: Wenn das Altenheim zum Albtraum wird - Panorama - Alle Sendungen - 2012 | DasErste.de

Sendung vom 11. Oktober 2012

Pflegemängel: Wenn das Altenheim zum Albtraum wird

Luxuriöse Ausstattung, modernes Design und Topnoten vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung: Damit werben die Einrichtungen des Hamburger Unternehmens "Pflegen und Wohnen". Für Thomas G. schien das größte Pflegeheimunternehmen in Hamburg die perfekte Einrichtung für seine pflegebedürftige Mutter zu sein. Doch das Gegenteil war der Fall: (...)
Panorama hat mit ehemaligen Bewohnern von "Pflegen und Wohnen" gesprochen. Sie berichten von unterlassener Hilfeleistung und schwerwiegenden Pflegemängeln.

Pflegemängel: Wenn das Altenheim zum Albtraum wird - Panorama - Alle Sendungen - 2012 | DasErste.de

2012-10-02

Kontrolle im Seniorenheim - sueddeutsche.de

 SZ vom 02.10.2012

Kontrolle im Seniorenheim

Hinweise auf Mängel bei der Pflege in Augsburger BRK-Einrichtung

München - Weniger als ein Jahr nach der Verurteilung eines Altenpflegers wegen vorsätzlicher und versuchter Körperverletzung an Heimbewohnern ist die Einrichtung des Bayerischen Kreuzes (BRK) im Augsburger Stadtteil Haunstetten erneut ins Visier der Heimkontrolle geraten. Nach Hinweisen auf Mängel in der Pflege und einer äußerst barschen Behandlung alter Menschen war bereits am Donnerstag der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit Mitarbeitern der städtischen Heimkontrolle und des Gesundheitsamtes unangemeldet im Haus Seniorenwohnen Haunstetten erschienen. 'Wir schätzen die Qualität dieses Hauses schon sehr schwankend ein', erklärte am Montag Winfried Fischer, der Leiter des MDK-Referates, das für externe Qualitätssicherung zuständig ist.

Nach dem zurückliegenden Skandal vor etwas mehr als 18 Monaten hatte das BRK die entscheidenden Führungspositionen in der Einrichtung erneuert und das Haus auch optisch komplett umgestaltet - mit neuen Farben und Möbeln. Die Rechnung schien aufzugehen:



Kontrolle im Seniorenheim - sueddeutsche.de

2012-09-10

Unendliches Leid in deutschen Pflegeheimen | Streng vertraulich! Der WELT Investigativ Blog

Unendliches Leid in deutschen Pflegeheimen

Manchmal beginnt eine Recherche unseres Investigativteams ganz klein – und entpuppt sich dann als so großer Skandal, dass sich damit ein ganzes Buch füllen lässt. So war es bei unserer Reporterin Anette Dowideit: Sie begann vor gut zwei Jahren mit ersten Recherchen zum Thema Pflege. An diesem Mittwoch (12. September) erscheint nun ihr Buch “Endstation Altenheim – Alltag und Missstände in der deutschen Pflege”.
Alles begann mit dem in einem Halbsatz hingeworfenen Hinweis eines Heimleiters. Der sagte, es gebe in seinem Landkreis eine große private Altenheimkette, in der es nicht mit rechten Dingen zugehe: Vor Kontrollbesuchen des MDK würden Pfleger von anderen Heimen der Kette herangekarrt, die Pfleger müssten stets im Laufschritt über die Gänge hetzen, die gesetzlich vorgegebenen Personalschlüssel seien stets unterschritten.
Die  Recherche förderte dann zweierlei ans Tageslicht:
Unendliches Leid in deutschen Pflegeheimen | Streng vertraulich! Der WELT Investigativ Blog

2012-07-31

Pflegemängel in neuem BRK-Heim - Lkr. Fürstenfeldbruck - Kreis Fürstenfeldbruck - Lokales - merkur-online

  • 31.07.12
Keine Dusche, keine Medikamente

Pflegemängel in neuem BRK-Heim

Fürstenfeldbruck - Monatelang keine Dusche, falsche Medikamente, nur eine frische Windel pro Tag: In einem nagelneuen Altenheim in Fürstenfeldbruck herrschen offenbar skandalöse Zustände.

© Voxbrunner
Im Pflegeheim in Fürstenfeldbruck-Buchenau stehen 121 Pflegeappartements zur Verfügung.

Zwei Sonnenterrassen, einen Sinnesgarten, ein modernes Farbenkonzept, das Demenz-Patienten bei der Orientierung hilft – das Seniorenwohnen Buchenau bei Fürstenfeldbruck hat viele Extravaganzen. Die Einrichtung des Bayerischen Roten Kreuzes ist praktisch neu, vor vier Monaten erst wurde sie eröffnet. „Alles hier ist picobello“, freute sich eine der ersten Bewohnerinnen Anfang März. Doch seither hat sich viel verändert: Pflegekräfte, ehemalige Angestellte aber auch Angehörige berichten von chaotischen Zuständen und groben Managementfehlern – die zum Teil gesundheitsgefährdend sind.
Pflegemängel in neuem BRK-Heim - Lkr. Fürstenfeldbruck - Kreis Fürstenfeldbruck - Lokales - merkur-online

2012-07-28

BGH: Heimbewohner dürfen nur mit richterlicher Genehmigung fixiert werden | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

BGH: Heimbewohner dürfen nur mit richterlicher Genehmigung fixiert werden

In Pflegeheimen werden Demenzkranke oft mit Gurten oder Gittern daran gehindert, ihr Bett oder ihren Rollstuhl zu verlassen. Dabei handelt es sich um Freiheitsentzug, entschied der Bundesgerichtshof – ein überfälliges Urteil.

Tut uns leid. Aber dieses Bild musste mal in diesem Zusammenhang gezeigt werden. (Foto: PeTA Deutschland e.V./pixelio.de)

Demente Heimbewohner dürfen nicht ohne gerichtliche Genehmigung mit Bettgittern oder Gurten in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Die Zustimmung des Betreuers reiche nicht aus, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem heute veröffentlichten Urteil. Das Anbringen von Bettgittern sowie die Fixierung im Stuhl mit einem Beckengurt seien freiheitsentziehende Maßnahmen, die eine gerichtliche Prüfung erfordern (Az. XII ZB 24/12).
(...)
Nach im Frühjahr veröffentlichten Zahlen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen werden rund 140.000 Menschen mit Gittern, Gurten oder anderen Barrieren daran gehindert, ihr Bett oder ihren Rollstuhl zu verlassen. Bei 14.000 von ihnen fehle die richterliche Genehmigung, stellte der Medizinische Dienst fest.
BGH: Heimbewohner dürfen nur mit richterlicher Genehmigung fixiert werden | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren


 JuraForum.de

Keine regelmäßige Fixierung Kranker ohne Genehmigung

www.juraforum.de

2012-06-24

Pflegeskandal: Saarland will Pflegebeauftragten

Ärzte Zeitung, 22.06.2012

 

 

Pflegeskandal: 

Saarland will Pflegebeauftragten

SAARBRÜCKEN (dpa). Die saarländische Landesregierung hat erste Konsequenzen aus dem mutmaßlichen Pflegeskandal in einem Seniorenheim gezogen.
Sozial- und Gesundheitsminister Andreas Storm (CDU) kündigte am Freitag in Saarbrücken an, man werde einen Pflegebeauftragten einsetzen.
Der Pflegebeauftragte soll nach der Sommerpause vom Landtag gewählt werden und direkter Ansprechpartner für Bewohner von Pflegeheimen und deren Angehörige sein.
Zwei Pfleger sollen in dem Seniorenzentrum in Elversberg bei Saarbrücken hilflose Senioren misshandelt haben, es soll auch zwei Todesfälle gegeben haben. Storm sprach vom "schwersten Pflegeskandal" in der Geschichte des Landes.
Pflegeskandal: Saarland will Pflegebeauftragten


Freitag, 22. Juni 2012

Nach dem tödlichen Pflegeskandal

Das Saarland räumt auf

Zwei Pfleger operieren Bewohner eines Heimes in Elversberg ohne Narkose. Sie verabreichen ihnen tödliche Morphiumdosen, drohen ihnen mit dem Erstickungstod. Der Skandal schreckt ganz Deutschland auf. Das Saarland will derartige Misstände jetzt durch einen "Pflegebeauftragten" verhindern.
Die vieler Senioren vor dem Heim ist ohnehin groß. Skandale wie die im Saarland verschärfen sie.
Die vieler Senioren vor dem Heim ist ohnehin groß. Skandale wie die im Saarland verschärfen sie. (Foto: dapd)
Der Pflegeskandal im Saarland sorgt in ganz Deutschland für Entsetzen. Nun will das Bundesland ein Zeichen setzen. Um Misshandlungen künftig zu verhindern, erwägt das Land einen «Pflegebeauftragten» für Patienten und Angehörige. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) will Ansprechpartner für Beschäftigte einsetzen.
In dem Seniorenzentrum der AWO in Elversberg bei Saarbrücken sollen zwei Pfleger zwischen Dezember und Mai Patienten brutal misshandelt haben. Nach Angaben AWO verabreichte einer der beiden einem Patienten eine tödliche Überdosis Morphium. Eine Patientin operierte er ohne entsprechende Fachkenntnisse und ohne Narkose an einer offenen Wunde. Die Frau starb einen Tag danach. Laut einem Sprecher der AWO räumten die Männer die Vorwürfe teilweise ein.

Taten fielen nicht auf

Die mutmaßlichen Taten auf der Pflegestation fielen trotz Kontrollen nicht auf und kamen erst durch Zufall ans Licht: Als im Heim Medikamente fehlten, gerieten die Pfleger offiziell unter Verdacht, wie ein AWO-Sprecher sagte. Zuvor habe es zwar Kritik an der Qualität der Pflege in dem Seniorenzentrum in Elversberg gegeben, sagte Oliver Wermann vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Bei einer Überprüfung im Dezember seien aber keine Hinweise auf Misshandlungen gefunden worden. Insgesamt misshandelten die 25 und 35 Jahre alten Pfleger vermutlich ein Dutzend Patienten.
www.n-tv.de


24.06.2012 - Saarbrücken/Elversberg
Konsequenzen aus Pflege-Skandal
AWO Logo
Die Leitung des in die Schlagzeilen geratenen Pflegeheims der Arbeiterwohlfahrt in Elversberg soll morgen fristlos entlassen werden. Sie ignorierte angeblich frühe Hinweise auf Misshandlungen und Folter. In deren Folge sollen zwei Senioren gestorben sein. Als Reaktion auf den Skandal berät das saarländische Kabinett morgen über die Einsetzung eines Pflegebeauftragten. Der soll als Ansprechpartner für Pflegebedürftige, Angehörige und Heimmitarbeiter dienen.
www.rtlradio.lu

 
Saarländischer Rundfunk
Bild: Andreas Storm
Sozialminister Storm
will Bundesratsinitiati-
ve einbringen  

Land will Probleme angehen

Nach dem Pflegeskandal in einem AWO-Heim will das Saarland künftig mehr kontrollieren und besser informieren. Sozialminister Storm sagte, es gebe Hinweise auf grundsätzliche Probleme. Jetzt soll ein Pflegebeauftragter eingesetzt und ein Info-Telefon installiert werden.
(22.06.2012) Im Saarland soll es künftig einen Pflegebeauftragten geben. Das hat Sozialminister Andreas Storm angekündigt. Storm zieht damit die Konsequenz aus dem Skandal in einem AWO-Pflegeheim in Elversberg. Dort sollen Pfleger Patienten misshandelt haben - mit Todesfolge in zwei Fällen.
Bild: Altenheim Audioteaser 
"Pflegebeauftragter soll kommen" [SR 1 Europawelle, Peter Springborn, 22.06.2012, Länge 02:05 Min]
www.sr-online.de 






Hinweise schon vor Todesfällen?
Pflege-Skandal im Saarland: Gesundheitsminister kritisiert Altenheim-Träger - Pflegebeauftragter geplant
SAARBRÜCKEN (cps). 
Nach dem Pflege-Skandal in einem Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Saarland in Elversberg hat der saarländische Gesundheitsminister Andreas Storm (CDU) gestern eine lückenlose Aufklärung verlangt.

Ihm geht es vor allem um die Frage, warum frühen Hinweisen auf sadistisches Verhalten eines Intensivpflegers nicht nachgegangen wurde. Storm: "Es ist unfassbar, warum die Hinweisgeber nicht durchgedrungen sind." (..)

Kritisiert wurde zudem die anfängliche Awo-Informationspolitik.
(...)

Als erste Konsequenz aus den Geschehnissen in Elversberg will das Saarland nun einen vom Landtag gewählten Pflegebeauftragten einsetzen. Er soll eine ähnlich starke Position haben und mit Rechten ausgestattet werden wie der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, kündigte Storm an. (..)
www.rheinpfalz.de 


"Dabei hatten die beiden ihre Taten keineswegs sonderlich geheim gehalten. Im Gegenteil, die Pfleger brüsteten sich offenbar damit, wie sie mit schutzlosen Menschen umgingen. So hatten sie Kranke beispielsweise aus Spaß absichtlich entstellt und fotografiert. Unter anderem war eine alte Frau mit einem Hitlerbärtchen und Gurkenscheiben im Gesicht verunziert und abgelichtet worden. Vor Weihnachten 2011 verschickte einer der Pfleger Fotos von der Frau mit seinem Handy an Kollegen.
Dabei wird das Heim, das 157 Pflegeplätze hat, regelmäßig kontrolliert. Der sozialmedizinische Dienst der Knappschaft hatte dem Zentrum zuletzt die Note 1,4 gegeben, und auch dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen war bei seinem letzten Besuch im Dezember 2011 nichts Wesentliches aufgefallen. Beim "Pflegelotsen" der Krankenkassen schneidet das Heim durchschnittlich ab (...)
Die Welt 22.06.12

Folter im Altersheim

Mehrere Monate lang sollen zwei Pfleger im Saarland wehrlose Senioren misshandelt haben 
Von Hannelore Crolly
 


2012-06-01

Suchtproblem in Pflegeheimen - Pflege und Barrierefrei Wohnen - Gesundheit & Pflege - Magazin - HNA Online

Suchtproblem in Pflegeheimen

Berlin - Viele Pflegebedürftige in Deutschland sind abhängig von Alkohol und Medikamenten. Die bedenklichen Zahlen dürften sogar noch steigen.
Viele Pflegebedürftige in Deutschland sind abhängig von Alkohol und Medikamenten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor, die der dpa in Berlin vorliegt.
Die Regierung zitiert darin eine repräsentative Umfrage, nach der vier von fünf stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen Menschen mit Suchtproblemen in ihren Reihen haben. Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit stehe dabei im Zentrum.
“Nach Einschätzung der Pflegenden sind im Mittel sieben Prozent der Klientinnen und Klienten in den stationären Pflegeeinrichtungen medikamentenabhängig“, heißt es weiter der Regierungsantwort.
Der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, Peter Pick, hatte bei der jüngsten Vorlage des Qualitätsberichtes zur Pflege kritisiert, “dass zu viele ruhigstellende Mittel in Pflegeeinrichtungen verordnet werden“.

Suchtproblem in Pflegeheimen - Pflege und Barrierefrei Wohnen - Gesundheit & Pflege - Magazin - HNA Online

2012-04-26

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf | Mönchengladbacher Zeitung | Nachrichten aus der Region

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hat am 24.04.2012 seinen 3. Qualitätsbericht 2012 vorgelegt und darin u.a. herausgestellt, dass sich die Qualität der Pflege gegenüber früheren Berichten gebessert habe, aber gleichwohl über erhebliche Pflegemängel zu informieren sei.
Beklagenswerte Zustände gibt es sowohl stationär wie ambulant und betreffen zum Beispiel die Ernährung (Nahrungsaufnahme), Lagerung, Mobilisation und Freiheit (Vermeidung von Fixierungen) der pflegebedürftigen Menschen.

Das Ausmaß dieser Mängel wird im Qualitätsbericht nur pauschal und mit prozentualen Angaben beschrieben, so dass die exakten Pflege- und Versorgungsdefizite nicht ganz deutlich werden.
Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass der MDS bemüht erscheint, in seinem Qualitätsbericht der eigenen Prüftätigkeit einen nicht unerheblichen Erfolg zuzuordnen und andererseits die Feststellungen zu einem großen Teil nur auf Dokumentationen gestützt werden (können).
Es ist und bleibt ein Nachteil, wie beim vielfach kritisierten sog. Pflege-TÜV, dass das Dokumentationsgeschehen weitgehend die Basis von Beurteilungen ist und bleibt. Mittlerweile haben sich die Träger von Pflegeeinrichtungen auf den Prüfschwerpunkt „Dokumentation“ eingestellt, so dass allein aufgrund solcher Kriterien verbesserte Ergebnisse zwangsläufig sind.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist der Auffassung, dass die aufgezeigten Pflegemängel in den bundesdeutschen Pflegeeinrichtungen schnellstmöglich abgestellt gehören.

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf | Mönchengladbacher Zeitung | Nachrichten aus der Region

Pflegeheime: Schmerztherapie mit Defiziten

 Ärzte Zeitung, 24.04.2012

Pflegeheime: Schmerztherapie mit Defiziten

Es geht aufwärts mit der Pflegequalität. Das stellt der dritte Pflegequalitätsbericht des Medizinischen Dienstes fest. Das Bild ist jedoch getrübt. Zigtausende Heimbewohner leiden immer noch unter Pflegemängeln.
Von Anno Fricke
Pflegeheime: Schmerztherapie mit Defiziten

Bericht: Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Bericht Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte

Die Qualität der Altenpflege hat sich seit einem alarmierenden Bericht von 2007 verbessert. Doch die Kassen warnen vor Euphorie und beklagen einen zu langsamen Wandel.
Bewohner eines Pflegeheimes in der Nähe von München
Bewohner eines Pflegeheimes in der Nähe von München
Die teils skandalösen Zustände in der Altenpflege in Deutschland haben sich laut einem Bericht der Krankenkassen deutlich verbessert: Pflegedienste und -heime arbeiten demnach heute besser als noch vor fünf Jahren, als ein Report gravierende Mängel im Umgang mit den Patienten offen legte. "Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte", teilte der Medizinische Dienst der Krankenkassen mit.(..)

Bericht: Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

2012-04-24

Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MDS UND DES GKV-SPITZENVERBANDS

Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht

Essen/Berlin, 24. April 2012
Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert. Das zeigt der dritte Pflege-Qualitätsbericht, den der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) und der GKV-Spitzenverband am 24. April in Berlin vorstellten. Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2007. Bei anderen Pflegeproblemen – etwa, wenn es darum geht, ein Druckgeschwür zu vermeiden – offenbaren sich jedoch noch Schwächen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Einrichtungen, die die Prozessstandards guter Pflege erfüllen, erreichen auch bessere Ergebnisse in der Versorgungsqualität.
Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.
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