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2014-02-28

Nachbarschaftshilfe : Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

 26.02.14

Nachbarschaftshilfe

Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten

"Wir machen es wie beim Fußball": Der Patientenbeauftragte
Karl-Josef Laumann will Ehrenamtliche in häusliche Pflege einbinden.
Ähnlich wie Vereinstrainer sollen sie eine Vergütung erhalten. Von
Claudia Kade
Nachbarschaftshilfe : Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2014-02-14

60 Tage festgeschnallt: Thema im Landtag - Region & Bayern - nordbayern.de

60 Tage festgeschnallt: Thema im Landtag

Freie Wähler und Grüne fordern Psychiatrie-Reform und Kranken-Hilfe-Gesetz
-
13.02.2014 12:16 Uhr

Der Fall des Taufkirchener Patienten R. ist nun Thema im bayerischen Landtag.
© colourbox.com


60 Tage festgeschnallt: Thema im Landtag - Region & Bayern - nordbayern.de

2014-02-04

Studie: Vernichtendes Urteil für deutsches Gesundheitswesen - SPIEGEL ONLINE

Deutsches Gesundheitswesen: "Der Patient ist nur Mittel zum Zweck"


Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe


DPA
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Intransparent und ineffizient -
eine neue Studie stellt dem deutschen Gesundheitswesen ein vernichtendes
Urteil aus. Das Brisante daran: Zu den Autoren zählen Ärzte ebenso wie
Kassenmanager und Patientenvertreter.
Studie: Vernichtendes Urteil für deutsches Gesundheitswesen - SPIEGEL ONLINE

2013-05-18

BfArM Presse Transparenz bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen: Datenbank mit Verdachtsmeldungen jetzt öffentlich zugänglich


04/13 Transparenz bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen:
Datenbank mit Verdachtsmeldungen jetzt öffentlich zugänglich

Erstellt: 23.04.2013
Aktualisiert: 23.04.2013
Pressemitteilung 04/13
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bietet seit heute einen Online-Zugang zu seiner Datenbank mit Verdachtsmeldungen unerwünschter Arzneimittelwirkungen an. Mit dem neuen Internetangebot steht Ärzten und Patienten jetzt eine weitere Möglichkeit offen, sich vertieft über Arzneimittelrisiken zu informieren.
Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, Präsident des BfArM, erklärte dazu: „Jeder kann jetzt in den bei uns gemeldeten Verdachtsmeldungen kostenfrei recherchieren. Damit schaffen wir noch mehr Transparenz für Ärzte, Patienten und andere interessierte Bürger.“
Die Recherchemöglichkeit in den Verdachtsmeldungen soll bereits vorhandene behördliche Informationen über Arzneimittelrisiken flankieren, sie aber nicht ersetzen. Entscheidende Informationsquellen zu Anwendung und Risiken von Arzneimitteln bleiben weiterhin die Gebrauchsinformation („Packungsbeilage“) für Patienten und die Fachinformation für Ärzte. Im Gegensatz zu den jetzt zugänglichen Rohdaten der Verdachtsmeldungen stellen Fach- und Gebrauchsinformationen bereits das Ergebnis einer behördlichen Bewertung dar und bieten Ärzten und Patienten konkret anwendbare Informationen und Empfehlungen.
Über die Datenbank: BfArM Presse Transparenz bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen: Datenbank mit Verdachtsmeldungen jetzt öffentlich zugänglich

2013-05-13

Barrierefreies Bayern: Haderthauer fordert Kraftakt | Nachrichten | BR.de


Barrierefreies Bayern 

Haderthauer fordert Kraftakt

Bayern soll bis 2025 barrierefrei sein. Um dieses Ziel zu erreichen, fordert Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) ein Sonderinvestitionsprogramm. Gemeinde, Städte und Landkreise müssten gemeinsam anpacken.
Stand: 12.05.2013
Barrierefreies Bayern: Haderthauer fordert Kraftakt | Nachrichten | BR.de

Patientenmissbrauch : Charité erforscht Medikamententests - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Titelseite - Berliner Morgenpost - Berlin

13.05.13, 02:40

Patientenmissbrauch

Charité erforscht Medikamententests

Pharma-Unternehmen missbrauchten Patienten in der DDR für Studien
In der Kritik stehende Medikamententests von Pharmaunternehmen aus der Bundesrepublik, der Schweiz und den USA in DDR-Kliniken sollen jetzt an der Berliner Charité untersucht werden. Idee des auf fast drei Jahre angelegten Forschungsprojekts sei es, alle Beteiligten – also auch die Medikamentenhersteller – einzubinden, sagte der Leiter des Charité-Instituts für Geschichte der Medizin, Volker Hess.
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge sollen bis zum Mauerfall in mehr als 50 Krankenhäusern rund 600 Medikamentenstudien unter anderem zu Herzmedikamenten und Antidepressiva in Auftrag gegeben worden sein. Mehr als 50.000 Menschen sollen dafür als Testpatienten gedient haben – zum größten Teil unwissentlich.
Patientenmissbrauch : Charité erforscht Medikamententests - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Titelseite - Berliner Morgenpost - Berlin

Wissenschaftler: Kliniken in Erfurt, Jena, Gera, Arnstadt, Bad Berka und Suhl waren dabei. Einnahmen von bis zu 30.000 D-Mark pro Testreihe
DDR-Kliniken testeten Medikamente für Westen | OTZ

2012-09-08

Bundeskabinett: Entwurf zur Sterbehilfe verabschiedet - Inland - FAZ

Bundeskabinett 

Entwurf zur Sterbehilfe verabschiedet

29.08.2012 ·  Das Bundeskabinett hat den umstrittenen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe nahezu unverändert verabschiedet. Gewerbsmäßige Sterbehilfe würde dadurch künftig strafbar. Angehörige und andere nahestehende Personen blieben straffrei.
© dapd Gesetzentwurf zur Sterbehilfe: Umstritten, aber unverändert
 
Das Bundeskabinett hat den umstrittenen Gesetzentwurf von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zur gewerbsmäßigen Sterbehilfe nahezu unverändert verabschiedet. Der Entwurf geht nun in die parlamentarische Beratung. Künftig macht sich demnach strafbar, wer einem anderen beim Suizid hilft, um damit Geld zu verdienen. Straffrei blieben Angehörige und alle nahestehenden Personen. Auch Ärzte und Pfleger dürfen demnach künftig in Ausnahmefällen Sterbehilfe straffrei unterstützen, wenn sie den Patienten seit langem besonders nahe stehen.

Bundeskabinett: Entwurf zur Sterbehilfe verabschiedet - Inland - FAZ

2012-08-12

"Ärgernis" für Ärzte und Kranke: Krankenkassenchef fordert Aufhebung der Praxisgebühr - Gesundheit | STERN.DE

Krankenkassenchef fordert Aufhebung der Praxisgebühr

Weil Krankenkassen und Gesundheitsfonds finanziell gut genug dastünden, fordert der Chef der Techniker Krankenkasse die Aufhebung der Praxisgebühr.
Krankenkassenchef, Techniker Krankenkasse, Jens Baas, Praxisgebühr, AbschaffungSeit 2004 muss jeder Patient beim ersten Arztbesuch im Quartal zehn Euro zahlen©
Erstmals fordert auch der Chef einer Krankenkasse die Abschaffung der Praxisgebühr. Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, sagte der "Bild am Sonntag", die Krankenkassen und der Gesundheitsfonds stünden derzeit finanziell sehr gut da. "Es gibt keinen Grund, den Kranken sinnlos in die Tasche zu greifen." Die Praxisgebühr verhindere keine unnötigen Arztbesuche und steuere keine Patientenströme. Sie sei "schlicht ein Ärgernis", sagte Baas.

"Ärgernis" für Ärzte und Kranke: Krankenkassenchef fordert Aufhebung der Praxisgebühr - Gesundheit | STERN.DE

2012-04-26

Bericht: Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Bericht Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte

Die Qualität der Altenpflege hat sich seit einem alarmierenden Bericht von 2007 verbessert. Doch die Kassen warnen vor Euphorie und beklagen einen zu langsamen Wandel.
Bewohner eines Pflegeheimes in der Nähe von München
Bewohner eines Pflegeheimes in der Nähe von München
Die teils skandalösen Zustände in der Altenpflege in Deutschland haben sich laut einem Bericht der Krankenkassen deutlich verbessert: Pflegedienste und -heime arbeiten demnach heute besser als noch vor fünf Jahren, als ein Report gravierende Mängel im Umgang mit den Patienten offen legte. "Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte", teilte der Medizinische Dienst der Krankenkassen mit.(..)

Bericht: Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

2012-04-24

Hospizstiftung beklagt Pflege-Missstände

Ärzte Zeitung online, 24.04.2012

 

 

Hospizstiftung beklagt Pflege-Missstände

BERLIN (dpa). Vor der Veröffentlichung neuer Erkenntnisse über die Zustände in deutschen Pflegeheimen fordert die Deutsche Hospiz Stiftung von den Krankenkassen die Offenlegung aller Missstände.
Hospizstiftung beklagt Pflege-Missstände

2012-03-03

BEHINDERTENBEAUFTRAGTER FORDERT NACHBESSERUNG BEIM PATIENTENRECHTEGESETZ :: AD HOC NEWS

Behindertenbeauftragter fordert Nachbesserung beim Patientenrechtegesetz



Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, hat Nachbesserungen beim Patientenrechtegesetz gefordert.

"Mit dem Patientenrechtegesetz sollte ein Gesetz geschafften werden, das die Rechte von behinderten Patientinnen und Patienten im Sinne der Behindertenrechtskonvention stärkt", sagte Hüppe der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Dieses Ziel sei im Gesetzentwurf noch "nicht genügend" erreicht. (...)
BEHINDERTENBEAUFTRAGTER FORDERT NACHBESSERUNG BEIM PATIENTENRECHTEGESETZ :: AD HOC NEWS

2011-11-08

ots.at: ELGA: Ärztekammer setzt Informationsoffensive fort

ELGA: Ärztekammer setzt Informationsoffensive fort

Utl.: Aufklärung auch in den Ordinationen -

Steinhart: "Am meisten Sorge macht den Patienten der nicht zu garantierende Datenschutz" =


Wien (OTS) - Die Ärztekammer wird auch in den nächsten Wochen 
die Bevölkerung über die Gefahren durch die Elektronische 
Gesundheitsakte (ELGA) informieren. Das bekräftigte der 
Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident 
der Ärztekammer für Wien, Johannes Steinhart. Auch an 
Informationsmaterial in den Ordinationen ist gedacht. **** 
"Aufgrund unserer ersten Inseratenwelle haben wir erkannt, 
wie besorgt tatsächlich unsere Patientinnen und Patienten 
sind." Vor allem der Datenschutz sei Thema bei den 
Kontaktaufnahmen mit der Ärztekammer: 
"Die Patienten fürchten, dass sensible medizinische 
Daten an die Öffentlichkeit gelangen können. 
Und so wie wir geben auch unsere Patienten keinen 
Pfifferling auf die Beteuerungen der ELGA-Befürworter, 
wonach die Elektronische Gesundheitsakte angeblich 
sicher vor Hacker-Angriffen sei." 
Steinhart verweist in diesem Zusammenhang auf die 
vielen Datenpannen gerade in der letzten Zeit. 
So seien erst vor wenigen Tagen ungefähr 2500 hoch 
sensible Patientendaten psychisch schwer kranker 
Menschen aus Schleswig-Holstein frei im Internet 
abrufbar gewesen. Ganze Behörden- und Klinikbriefe 
sowie medizinische Befunde und psychologische 
Dokumentationen konnten für einige Zeit von Dritten 
heruntergeladen werden. 

ots.at: ELGA: Ärztekammer setzt Informationsoffensive fort

2011-11-06

Patientendaten: 4.000 Psychiatrie-Akten offen im Netz | Digital | ZEIT ONLINE

Patientendaten 4.000 Psychiatrie-Akten offen im Netz

In Schleswig-Holstein waren psychiatrische Befunde und Gutachten via Internet einsehbar. Warum, ist nicht klar. Doch der Fall zeigt die Risiken vernetzter Patientendaten. (...)
Wenn über die Risiken von Datenverarbeitung im Netz debattiert wird, gelten unfreiwillig veröffentlichte psychiatrische Patientenakten immer als der GAU. In Schleswig-Holstein ist dieser größte anzunehmende Unfall nun passiert. Die Lübecker Nachrichten berichteten als Erste, dass Tausende Dokumente von mehreren psychiatrischen Einrichtungen eine unbekannte Zeit lang frei über das Netz zugänglich waren.
Datenschützer bestätigten den Fall inzwischen. Ungefähr 4.000 Dokumente seien betroffen, sagte Thilo Weichert, der Landesdatenschutzbeauftragte und Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD). Die Daten seien "tagesaktuell" gewesen, die neuesten stammten vom Vortag, vom gestrigen Donnerstag. Inzwischen wurde der Server jedoch komplett abgeschaltet.
Medizinische Befunde, psychiatrische Gutachten, eingescannte Berichte, Briefe der Kliniken, Verhaltensstudien von Patienten – alles, was für die psychiatrische Betreuung von Patienten relevant sein könnte, lag ungeschützt auf einem Server der Rebus gGmbH, einem IT-Dienstleister, der für verschiedene Betreuungseinrichtungen arbeitet.
Betroffen waren mehrere soziale Dienste, hauptsächlich aber der Verein Die Brücke aus Rendsburg-Eckernförde. Zu diesem Verein gehören mehrere Gesellschaften für die Betreuung von Behinderten und Kranken und auch der IT-Dienstleister namens Rebus. Dieser unterhielt die betroffene Datenbank.

Patientendaten: 4.000 Psychiatrie-Akten offen im Netz | Digital | ZEIT ONLINE

heise online - Datenschützer untersucht Panne mit Patientendaten

05.11.2011 11:17

Datenschützer untersucht Panne mit Patientendaten


Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert will mit einem Prüfteam klären, wie tausende hochsensible Patientendaten psychisch schwer kranker Menschen ins Internet gelangen konnten. Das Team des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) werde am Montag den verantwortlichen Internet-Dienstleister, die Rebus Consulting und Verwaltungs GmbH in Rendsburg, aufsuchen, sagte Weichert.
Es gehe dabei um Ermittlungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie die Klärung, ob rechtswidriges Verhalten vorliege. Als mögliche Sanktionen können die Datenschützer ein Bußgeld verhängen oder eine Unterlassungserklärung verlangen. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat unterdessen einen Prüfvorgang angelegt. Die Behörde stehe mit dem ULD in enger Verbindung, "um gegebenenfalls im Hinblick auf strafrechtliche Verantwortlichkeiten in Ermittlungen einzutreten", teilte Oberstaatsanwältin Birgit Heß mit.
Das Sozial- und Therapiezentrum Brücke in Rendsburg ist am stärksten von dem Datenleck betroffen. Laut Weichert wurden dem ULD 2500 ins Internet gestellte Patienten-Datensätze zur Sicherstellung übermittelt, dann sei die Übermittlung abgebrochen. Nach Angaben der "Lübecker Nachrichten", die Weichert über den Daten-Skandal informiert hatten, konnten insgesamt 3593 Dokumente der Brücke im Internet abgerufen werden. Dabei handle es sich um Behörden- und Klinikbriefe, medizinische Befunde und psychologische Dokumentationen. Laut Weichert waren die Daten bis Donnerstag im Internet abrufbar. Betroffen von dem Datenleck ist auch eine Psychiatrie-Einrichtung im baden-württembergischen Winnenden. 162 Patienten-Dokumente dieser Einrichtung seien ins Internet gelangt, sagte Weichert.

heise online - Datenschützer untersucht Panne mit Patientendaten

2011-11-04

Tausende Patientenakten psychisch Kranker frei im Internet einsehbar | Security | News | ZDNet.de

Tausende Patientenakten psychisch Kranker frei im Internet einsehbar

Tausende Datensätze psychisch kranker Menschen aus Schleswig-Holstein waren nach Informationen der Lübecker Nachrichten monatelang für jedermann im Internet abrufbar. Der Datenschutzbeauftragte des Landes, Thilo Weichert, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, man werde am Montag den verantwortlichen Internetdienstleister Rebus in Rendsburg aufsuchen, um zu klären, wie es dazu kommen konnte und ob rechtswidriges Verhalten vorliege.
Tausende Patientenakten psychisch Kranker frei im Internet einsehbar | Security | News | ZDNet.de

Kiel/WinnendenSensible Patientendaten offen im Internet

Hochsensible Patientendaten psychisch schwer kranker Menschen sind frei im Internet abrufbar gewesen. Betroffen waren vor allem Patienten in Norddeutschland, aber auch welche in Einrichtungen in Winnenden (Rems-Murr-Kreis), Heilbronn und Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis).
Etwa 390 Dokumente aus diesen drei baden-württembergischen Einrichtungen sollen frei zugänglich gewesen sein. In Schleswig-Holstein waren sogar mehrere tausend Dokumente unverschlüsselt zu lesen. Sensibler hätten die Daten nicht sein können, sagte Carola Drechsler, zuständige Referatsleiterin im Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Kiel, am Freitag dem SWR.
Die Patientendaten - unter anderem Behörden- und Klinikbriefe sowie medizinische Befunde - waren möglicherweise monatelang offen einsehbar. Der Großteil stammte aus einem Sozial- und Therapiezentrum in Rendsburg (Schleswig-Holstein).
www.swr.de

Befunde psychisch Kranker im Netz


RENDSBURG. Es ist der bislang größte Datenskandal im Gesundheitswesen Schleswig-Holsteins: Die Akten von tausenden psychisch schwer kranken Patienten waren frei im Internet abrufbar. Es handelte sich um Behörden- und Klinikbriefe sowie medizinische und psychologische Befunde mit Vor- und Zunamen, Geburtsdatum und der Art des Leidens. Darunter amtsärztliche Gutachten über Schizophrenien, Verhaltensstudien von Patienten mit Süchten, Psychosen oder Angststörungen und Bescheide über die Unterbringung in therapeutischen Wohngemeinschaften.

Verantwortlich dafür ist die "Rebus GmbH" in Rendsburg, die seit über zehn Jahren eine Datenbank für soziale Dienste betreibt. Sie lagert Patientenakten digital, erstellt Abrechnungen für Betreuungsleistungen.

Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert: "Wir selbst konnten 2500 vertrauliche Dokumente einsehen, haben sie zur Beweissicherung gespeichert". Dies sei in einer Phase geschehen, als der Server bereits heruntergefahren worden sei. Insgesamt sollen 3593 Dokumente monatelang zugänglich gewesen sein. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz wird die "Rebus GmbH" am Montag mit einem Prüfteam besuchen, um zu klären, wie es zu dem Datenleck kommen konnte.

"Es ist eine Katastrophe, und wir haben noch keine Erklärung dafür", sagt Heike Rullmann, Geschäftsführerin der "Rebus GmbH".
Und Thomas Brust, Prokurist der Firma, fügt hinzu: "Unser System ist aufwendig verschlüsselt und mit kryptischen Passwörtern gesichert. Ein Teil der Informationen lag jedoch außerhalb dieses Schutzes und war über eine Internetadresse ohne Passwort-Abfrage zugänglich."

Warum? Erfahrungsgemäß seien bei derartigen Pannen Schludrigkeit oder technisches Unvermögen die Ursache, sagt Datenschützer Weichert. wedel-schulauer-tageblatt.de

2011-11-02

Gesundheit und Medizin - Mediziner: Behinderte sind oft Patienten 2. Klasse - Hamburg - Hamburger Abendblatt


Mediziner und weitere Experten berieten beim 15. Fachforum der Stiftung Alsterdorf in Hamburg über die Versorgung behinderter Menschen.

Hamburg. Das Gesundheitswesen ist auf die Behandlung behinderter Menschen nicht angemessen eingestellt. Zu diesem Schluss kamen Mediziner und weitere Experten auf dem 15. Fachforum der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg. Behinderte seien oft Patienten zweiter Klasse: Vor allem das Regelversorgungssystem könne ihre besonderen Handicaps nicht ausreichend berücksichtigen, sagte Michael Seidel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Die meisten Mitarbeiter von Arztpraxen und Krankenhäusern wären bei der Behandlung von Patienten mit Behinderung einfach überfordert. Das hätte bei allen eine größere Verunsicherung und Stresseinwirkung zur Folge.
Dem medizinischen Personal mangele es oft an Kenntnissen und Handlungskompetenz. Die Kommunikation klappe weder mit den Patienten noch mit ihren Angehörigen oder Betreuern. Auch die Zeit für eine notwendige intensivere Untersuchung sei meist nicht vorhanden. Selbst die Räumlichkeiten seien nur in den wenigsten Fällen auf die Bedürfnisse Behinderter zugeschnitten.
Gesundheit und Medizin - Mediziner: Behinderte sind oft Patienten 2. Klasse - Hamburg - Hamburger Abendblatt

2011-10-28

Psychiatrieerfahrene als Partner | Südwest Presse Online

Eigentlich ist die „Peer-to-Peer“-Beratung nur ein kleines Angebot, das die verschiedenen Möglichkeiten der Therapie in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ergänzen kann. Trotzdem ist die Beratung ein Zeichen für ein sich wandelndes Verhältnis zwischen Pflegepersonal und Patienten.
„Peer-to-Peer“-Beratung, hinter diesem englischen Begriff versteckt sich schlicht die Gesprächsmöglichkeit für Psychiatriepatienten mit einem seit vielen Jahren Psychiatrieerfahrenen. Klaus Laupichler aus Herbrechtingen steht jeden Montag ab 16 Uhr auf Station 41 für vertrauliche Gespräche zur Verfügung. „Ich bin nicht gesund“, sagt der 57-Jährige, der insgesamt sechs Jahre seines Lebens stationär in psychiatrischer Behandlung war. „Ich kann aber trotzdem ein sinnvolles Leben führen – wie viele andere psychisch Kranke auch“, fügt Laupichler hinzu. Diese Erfahrung möchte er gerne an andere Patienten weitergeben, ihnen die Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Situation vermitteln, sie begleiten und ihnen zuhören.
Vor zwei Jahren hat der damals noch neue Chefarzt der Klinik für Psychiatrie Dr. Martin Zinkler Klaus Laupichler direkt angesprochen und für diese Form der Beratung gewonnen. Noch ungewöhnlicher, als dass es dieses Angebot überhaupt gibt, ist es, dass Laupichler auch bei einer Fortbildung für psychiatrieerfahrene Berater („Ex-In“ in Stuttgart) finanziell vom Klinikum unterstützt wurde und für seine Beratungstätigkeit honoriert wird.
„Für mich als Arzt ist die Beratung eine Bereicherung, weil die Behandlung um das Element des persönlichen Erfahrungsschatzes erweitert wird“, sagt Dr. Zinkler. Was man auch wissen muss: Zwischen Patientenvertretern und Medizinern gibt es in der Psychiatrie große Meinungsdifferenzen, in der es beispielsweise um die Anwendung von Zwang und Gewalt, aber auch um die Sinnhaftigkeit einer medikamentösen Behandlung geht. „In Deutschland sind die Fronten sehr verhärtet“, sagt Zinkler, in England, wo er zuvor gearbeitet hat, habe er die Erfahrung gemacht, dass Ärzte und Patienten unkompliziert und pragmatisch zusammenarbeiten würden.
Dass man in der Psychiatrie die Patienten als Partner sieht und sie nicht bevormundet, ist für Zinkler aus mehreren Gründen notwendig: „Die Psychiatrie hat auf viele Fragen der Patienten nur unzureichende Antworten“, erklärt er. Die Psychiatrie sei viele Irrwege gegangen, von denen der krasseste die Ermordung von Psychiatriepatienten im Nationalsozialismus gewesen sei. Aber auch die Anstaltspsychiatrie und das „Wegsperren“ von Patienten hält er für ebenso kritikwürdig wie die medikamentösen Behandlungsverfahren, „deren Nutzen über viele Jahre hinweg übertrieben und deren Gefahren missachtet wurden.“
Der Begriff der „Gesundheit“ müsse in der Psychiatrie vom Patienten definiert werden und nicht vom Arzt. Klaus Laupichler geht sogar noch einen Schritt weiter: „Ich bestehe auf das Recht des Andersseins und möchte so akzeptiert werden“, sagt er.

Psychiatrieerfahrene als Partner | Südwest Presse Online

2011-10-25

Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten

Ärzte fordern neue Vergütungsmodelle für die Betreuung von Pflegeheimbewohnern

Seite 1 von 1
26.10.2011
Dringend neue Vergütungsmodelle, die den Menschen im Heim eine gute haus- und fachärztliche sowie psychotherapeutische Betreuung bieten und gleichzeitig den Ärzten und Psychotherapeuten dafür ein angemessenes Honorar bringen, fordert Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayern. Was die Betreuung von Patienten in Pflegeheimen durch niedergelassene Hausärzte besonders erschwere, seien zwei Faktoren: einerseits die unzureichende Vergütung für die aufwändigen ärztlichen Leistungen, andererseits die überbordende Bürokratie. Aufwand und Honorar stünden in keinem Verhältnis, denn: "oftmals besucht der Hausarzt seine Patienten im Heim mehrmals im Quartal, manchmal sogar wöchentlich. Natürlich lassen wir Hausärzte unsere Patienten im Heim nicht im Stich auch wenn es sich eigentlich nicht rechnet", sagt Krombholz.

Allerdings gebe es bereits Modelle seitens der Hausärzteschaft und auch seitens der KV, die die Kooperationen von Ärzten, Psychotherapeuten und Heimleitung sinnvoll abbildeten, so Krombholz: "Dabei müssen unbedingt auch die Träger von Heimen eingebunden werden. Denn nur durch eine abgestimmte Zusammenarbeit können wir erreichen, dass bei der Betreuung von Menschen in Pflegeheimen künftig wieder mehr der Mensch und nicht Honorar oder Bürokratie im Fokus stehen."

"Natürlich sollten Patienten in Pflegeheimen nach Möglichkeit durch den Hausarzt ihres Vertrauens betreut und behandelt werden. Denn gerade bei älteren Menschen, die häufig an mehr als einer Krankheit leiden, ist ein abgestimmtes, konsistentes Betreuungskonzept von besonderer Bedeutung, so der KV-Vorsitzende weiter

Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten

2011-08-30

behindert-barrierefrei e. V. | Blog

31.08.2011 07:02 Uhr

Massive Versorgungslücken nach Herzinfarkt und Schlaganfall

Eine beim ESC-Kongress in Paris vorgestellte Studie zeigt: KHK- und Schlaganfall-Patienten erhalten weltweit in erschreckend geringem Ausmaß lebensverlängernde Arzneien zur Sekundärprävention.

behindert-barrierefrei e. V. | Blog

2011-08-29

PatientenLeitlinie zu Depression veröffentlicht

PatientenLeitlinie zu Depression veröffentlicht
Corinna Schaefer M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
25.08.2011 09:42
Unter http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/depressioninfo steht jetzt eine neue, ausführliche Information für Patienten mit depressiven Erkrankungen und deren Angehörige bereit: Die PatientenLeitlinie „Unipolare Depression“ vermittelt in verständlicher Form, wie eine Depression diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem finden Betroffene und Angehörige Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung, weiterführende Adressen und Literatur.
Depressive Erkrankungen sind sehr verbreitet. Das Bundesgesundheitsministerium nimmt an, dass etwa vier Millionen Deutsche von einer Depression betroffen sind. Dabei ist die Dunkelziffer hoch: Nach den Ergebnissen einer WHO-Studie werden depressive Erkrankungen in etwa der Hälfte der Fälle nicht diagnostiziert, und selbst die diagnostizierten Fälle werden oft nicht angemessen behandelt. In den vergangenen Jahren haben sich die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Depression in Deutschland zwar deutlich verbessert, optimal abgestuft und abgestimmt zwischen haus-, fachärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung sind Diagnostik und Therapie aber immer noch nicht.

Die S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie „Unipolare Depression, initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), die im November 2009 veröffentlicht wurde, schließt diese Lücke. Jetzt ist die Patientenversion dieser NVL erarbeitet worden, die Laien in verständlicher Form die Handlungsempfehlungen für Ärzte vermittelt.
PatientenLeitlinie zu Depression veröffentlicht
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