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2014-02-07

Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert - München - Abendzeitung München



AZ-Serie: Wege zur Pflege 

Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert

Tina Angerer,
07.02.2014 07:00 Uhr

Fünf Jahre lang hat Sabine B. ihre Mutter täglich in einem mit „sehr gut“
bewerteten Pflegeheim besucht. Sie sagt: „Mit Würde hat der Alltag dort
wenig zu tun“
AZ-Serie: Wege zur Pflege: Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert - München - Abendzeitung München

2014-01-23

17.01.2014 Flashmobs im WDR auf Frau-TV: "Jeder hat das Recht auf die Toilette zu gehen!" - Förderverein Pflegekammer Niedersachsen

 17.01.2014 Flashmobs im WDR auf Frau-TV: "Jeder hat das Recht auf die Toilette zu gehen!"
Der Flashmob "Pflege am Boden"
mag nur eine schlaglichtartige Erscheinigung für ganze 10 Minuten sein.
Aber jetzt steht fest: Jeder zweite Samstag im Monat ist Flashmobtag
für die Pflege von Menschen in ganz Deutschland.

Der vierte Flashmob am 11. Januar 2014 hat nun die Aufmerksamkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gefunden, die sonst nur Pflegekritikern wie Claus Fussek
zuteil wird, der sich immer wieder verständnislos über das
Stillschweigen der Pflegeberufe gewundert hatte. Nun bekommt er eine
Antwort auf sein sehr berechtigtes Anliegen.

Seit Oktober 2013 haben sich in monatlichen Flashmobs in mittlerweile 75 deutschen Städten
Pflegerinnen und Pfleger für 10 Minuten auf den Boden gelegt, um die
Bevölkerung, die Presse und die Politik symbolisch darauf aufmerksam zu
machen, dass die Pflege buchstäblich am Boden liegt.

Das die Pflege nach wie vor als Frauenberuf gilt mit typischen
Merkmalen wie geringe Bezahlung und hohem Anteil an
Teilzeitbeschäftigten, mag hier den Ausschlag gegeben haben, denn das Magazin Frau-TV des WDR hat den entsprechenden Beitrag ausgestrahlt. Der Protest klingt leise und wenig fordernd. Aber die Worte sind erschütternd.

"Für einen Toilettengang sind beispielsweise drei Minuten eingeplant", informiert die Kommentatorin.
"In drei Minuten schaffen Sie das nicht, mit einem älteren Menschen zur
Toilette zu gehen. Und die Zeit wird einfach eingespart. Das bedeutet,
der Bewohner bekommt eine Vorlage bzw. eine Windel an und wird einfach
nicht mehr zur Toilette geführt. Und das ist unmöglich! Das ist
menschenunwürdig in meinen Augen, weil, jeder hat das Recht auf die
Toilette zu gehen. Und wenn er Hilfe benötigt, dann hat er diese Hilfe
gefälligst auch zu bekommen." So beschreibt die Altenpflegein Daniela Engelmann aus Dortmund die Realität alter Menschen und ihrer Pflegekräfte in Pflegeheimen.

Der Protest "Pflege am Boden" ist leise, aber er greift mehr und mehr
um sich - wie die zunehmende Überforderung der Pflegekräfte und die
gesellschaftlich und politisch unverantwortliche Vernachlässigung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland.

Schauen Sie sich hier den wenige Minuten langen Fernsehbericht im WDR an: Frau-TV - Pflege am Boden

Lesen Sie außerdem:

17.01.2014 Flashmobs im WDR auf Frau-TV: "Jeder hat das Recht auf die Toilette zu gehen!" - Förderverein Pflegekammer Niedersachsen

2014-01-15

Verfassungsbeschwerde: Neue Hoffnung für Pflege-Opfer | Bayern

  • 14.01.14
Auftakt zu einer Revolution?

Neue Hoffnung für Pflege-Opfer

München - Es könnte der Auftakt zu einer Revolution sein: Ein Münchner Anwalt will den Staat zwingen, die Pflegebedürftigen besser zu schützen - und klagt deshalb in Karlsruhe.

Pflegeheim
© dpa
Fürsorglich: Ein Mitarbeiter eines Alten-und Pflegeheims hält die Hand einer Bewohnerin. Doch vielerorts gibt es in Heimen auch Missstände.

Der Text, den Alexander Frey über die Feiertage formuliert hat, ist 21 Seiten lang. Es ist eine Verfassungsbeschwerde, und an diesem Montag hat er sie in Karlsruhe eingereicht. Wenn es nach Frey geht, wird sie ein Erdbeben im deutschen Pflegesystem auslösen – nicht gleich, aber in naher Zukunft.
 Der Münchner Anwalt Frey, 67, will erreichen, dass der Staat die Pflegebedürftigen besser schützt. Er will, dass die Menschenwürde in keinem deutschen Heim mehr mit Füßen getreten wird. „Karlsruhe muss auf den Tisch hauen“, sagt er. „Das Gericht soll dem Gesetzgeber klarmachen, dass er deutlich mehr tun muss.“ Es geht nicht um kleine Schönheitsreparaturen, nicht um Einzelfälle. Es geht ums Pflegesystem als Ganzes.
Neue Hoffnung für Pflege-Opfer | Bayern

2013-11-24

Papst fordert Umorientierung bei der Pflege von alten Menschen

23 November 2013, 13:15
Papst fordert Umorientierung bei der Pflege von alten Menschen
 
 Franziskus: die alten Menschen sind kraft ihrer Taufe in vollem Sinn Verkündiger des  
 Evangeliums. Seelsorge ausgerichtet auf die Begleitung des religiösen Lebens der alten  
 Menschen mit schweren neurodegenerativen Pathologien. Von Armin Schwibach

 (...)
 Für den Papst ist es wichtig, sich für eine Pflege und Unterstützung einzusetzen, die neben 
 dem traditionellen ärztlichen Modell Räume der Würde und der Freiheit einschließe, fern
 von Verschlossenheit und Schweigen, das die zu pflegenden Menschen leider zu oft
 umgäbe. Dieses Schweigen "verwandelt sich bisweilen in eine Folter".
 Papst fordert Umorientierung bei der Pflege von alten Menschen

 Papst fordert mehr Pflege und Achtung von Demenz-Kranken

2013-11-16

Verfassungsbeschwerde: Pflegenotstand verletzt Grundgesetz - Politik - Süddeutsche.de



Verfassungsbeschwerde möglich Pflegenotstand verletzt systematisch das Grundgesetz


Die Analyse einer Rechtswissenschaftlerin zum Pflegenotstand läuft auf eine makabere Ergänzung des Grundgesetz hinaus: Die Würde des Menschen ist unantastbar - "es sei denn, er ist altersdement oder sonst sehr pflegebedürftig". Die Konsequenzen sind spektakulär, der Weg zum Verfassungsgericht ist eröffnet.

Von Heribert Prantl
Verfassungsbeschwerde: Pflegenotstand verletzt Grundgesetz - Politik - Süddeutsche.de

2013-10-31

Nationaler Aktionsplan für Pflege | kobinet-nachrichten



Nationaler Aktionsplan für Pflege

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Jürgen Gohde
Jürgen Gohde
© KDA
Köln (kobinet) Damit Menschen in Würde altern und lange ihre Selbstständigkeit erhalten können, braucht Deutschland einen Nationalen Aktionsplan für die Pflege. "Wir alle wissen, dass die Zahl der älteren Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen steigt. Wir können nicht länger auf eine Reform warten, die die Situation der pflegebedürftigen Menschen und an der Pflege beteiligten Personen vor Ort grundlegend verbessert", so heute Dr. h. c. Jürgen Gohde, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), in einer Pressemitteilung.
weiterlesen:

Nationaler Aktionsplan für Pflege | kobinet-nachrichten

2013-07-21

Augsburg: Altenhilfe-Träger sagen: Wir können nicht mehr - Nachrichten Augsburg - Augsburger Allgemeine

Augsburg

Altenhilfe-Träger sagen: Wir können nicht mehr

In einer „Augsburger Erklärung zur Pflege“ fordern Altenhilfe-Träger mehr Geld für den menschenwürdigen Umgang mit Senioren. Von Fridtjof Atterdal
Schlechte Aussichten für alte Menschen: Pflegekräfte sind oft so überlastet, dass sie sich nicht mehr richtig um ihre Patienten kümmern können. Augsburger Heimbetreiber wollen das jetzt ändern.
Dass es in der Altenpflege brennt, ist bekannt. Auch, dass die Pflegenden in allen Einrichtungen täglich am Limit arbeiten und trotzdem ihren Schützlingen nicht ausreichend gerecht werden können. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages des Bündnisses für gute Pflege am heutigen Samstag haben sich alle Augsburger Altenhilfe-Träger zusammengetan und eine „Augsburger Erklärung zur Pflege“ herausgegeben. Darin fordern sie mehr Geld und einen menschenwürdigen Umgang mit Pflegebedürftigen wie mit Pflegekräften.

Augsburg: Altenhilfe-Träger sagen: Wir können nicht mehr - Nachrichten Augsburg - Augsburger Allgemeine

2013-06-29

Unterwegs für die Pride Parade | kobinet-nachrichten



http://www.pride-parade.de/resources/_wsb_keyvisual.jpg Pride Parade 13. Juli in Berlin / 15 Uhr Hermannplatz

 

Unterwegs für die Pride Parade

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Antje Barten und Sven Drebes am Journalistentreff Butterstulle in der Marienstraße 25
Antje Barten und Sven Drebes am Journalistentreff Butterstulle in der Marienstraße 25
© kobinet/sch
Berlin (kobinet) Unterwegs für die 1. Berliner Disability+ Mad Pride Parade sind Antje Barten und Sven Drebes. Antje kam mit dem adaptiven Handbike, Sven mit Elektro-Rollstuhl zum Treff mit dem Berliner kobinet-Korrespondenten. Beide sind verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit einer Veranstaltung, die eigentlich keinen Anlass zum Feiern hat und dennoch zur verrückten Fete einlädt. Sie studiert noch Sozialarbeit an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, er ist von Mainz nach Berlin gezogen, um im Büro eines Grünen-Bundestagsabgeordneten zu arbeiten.
Beide freuen sich darüber, wenn am 13. Juli Menschen ihre politischen Botschaften, Forderungen, Gedanken auf Transparente oder Pappen schreiben und diese mitbringen.
Unterwegs für die Pride Parade | kobinet-nachrichten

2013-06-14

„Menschenwürdige Pflege muss Priorität haben“ - LVK 2013 | Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V.


Der VdK

„Menschenwürdige Pflege muss Priorität haben“

“Die demografische Entwicklung wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern. Längere Lebensspannen und damit mehr ältere und hochbetagte Menschen werden voraussichtlich die Zahl der Pflegebedürftigen stark ansteigen lassen. Die Pflegeversicherung muss deshalb verbessert werden“. Das hat die Landesverbandskonferenz (LVK) 2013 Mitte Juni in Bremen in einer sozialpolitischen Resolution gefordert.
Einstimmig verabschiedeten die Delegierten der Landesverbandskonferenz 2013 eine sozialpolitische Resolution, in der Verbesserungen der Pflegeversicherung gefordert werden. | © Hans-Gerd Finke
(...)Weil die Umsetzung von menschenwürdiger Pflege in unserer Gesellschaft Priorität haben müsse und weil die vorderste Aufgabe von Politik und Staat sei, die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen, fordern die Delegierten der Landesverbandskonferenz des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker auf, diese Aufgabe zum Wohle der betroffenen Menschen wahrzunehmen.
LVK 2013 | Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V.

2013-02-16

2013-02-15

Daheim statt Heim e.V. / In Würde alt werden? - In deutschen Heimen ist das nicht möglich!

Logo der Bundesinitiative Daheim statt Heim e. V.

In Würde alt werden? - In deutschen Heimen ist das nicht möglich!

Berlin, 08. Februar 2013 - Rolf Sierlinski, Fachkrankenpfleger, beschreibt in seinem erschienenen Buch die Pflegesituation in deutschen Heimen. Der Autor gibt dem Leser die Möglichkeit, zehn Arbeitstage in der Altenpflege einer 4-Sterne-Seniorenresidenz zu verbringen. Zu wenig Fachpersonal, Dumpinglöhne und Zeitarbeit, Überforderung und damit einhergehende Aggressivität gegenüber den Patienten - zu wenig Zeit für eine Fachpflege! Das Altern in Würde sei seiner Ansicht nach in deutschen Heimen nicht möglich.
Daheim statt Heim e.V. / In Würde alt werden? - In deutschen Heimen ist das nicht möglich!

2012-09-06

Ehemalige Heimleiterin gründete eine Bürgerinitiative für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen

 

Petition Für mehr Menschenwürde in den Pflegeheimen

Zu wenig Personal, schlechter Umgang mit Patienten. Die Missstände in Pflegeheimen sind seit langem bekannt. Annett Kleischmantat aus Leipzig will das nicht mehr hinnehmen. Vor einigen Wochen gründete die frühere Heimleiterin aus Leipzig die "Bürgerinitiative für eine Petition an den Deutschen Bundestag zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen und ambulanten Diensten". Nun sucht sie Unterstützer für das Thema. MDR INFO hat mit Frau Kleischmantat über ihr Anliegen gesprochen.

Eine ehemalige Pflegeheimleiterin klagt an

Annett Kleischmantat hat mehrere Pflegeheime geleitet. Personalmangel war an der Tagesordnung. Mit einer Petition an den Bundestag will sie für bessere Zustände kämpfen.
29.08.2012, 16:00 Uhr | 05:09 min




Produkt-Information
Rosenblätter im Irrgarten von Annett Kleischmantat von Deutsche Literaturgesellschaft (Gebundene Ausgabe - 30. November 2011)

 

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig

Information

Sie tritt für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen und - diensten ein und gründete eine Bürgerinitiative, um mit einer Petition einen Anhörungstermin im Bundestag zu bekommen.

Quelle: MDR

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig | MDR.DE

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - An Petition teilnehmen

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - Wortlaut der Petition



 Man hat nur dann ein Herz,
wenn man es hat für andre.
Hebbel 


 Ist die Würde des (alten) Menschen gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland durch die  Vorgaben im Sozialgesetzbuch V und  XI ausreichend ermöglicht und geschützt ?   

 Die Petition fahndet nach Antworten zunächst bei den Politikern auf der Bundesebene.  Das ist ein guter Anfang.  Auf die Verwicklungen und Querverbindungen und Auswüchse innerhalb der Pflegebranche kommen wir dann automatisch zu sprechen! 

Begründung:  
 
  Seit unendlich vielen Jahren werden in der Politik reichlich Worte über menschenwürdige Pflege gewechselt. Die Minister kommen und gehen, die Reformen verglühen nach dem Pressegewitter wie eine Supernova im All. Was bleibt ist ein schwarzes Loch. Sie finden es auf Ihrem Dienstplan!  Landesrahmenverträge vereinbaren noch weniger Personal als es das Bundesgesetz hergibt. Wieso merkt das keiner auf Bundesebene??
 
Die Anzahl der Mitarbeiter auf den Dienstplänen in den Pflegeheimen bleiben seit Jahrzehnten unverändert niedrig, die ambulanten Dienste arbeiten ebenso seit Jahrzehnten nach den immer gleichen Leistungskatalogen im Minutentakt. Jedoch die Hilfsbedürftigkeit und Anzahl der Pflegebedürftigen und an Demenz Erkrankten nimmt stetig zu!
   

Im Schnitt sind 3 oder 4 Mitarbeiter in unseren Pflegeheimen im Frühdienst für 30 pflegebedürftige Menschen zuständig. Im Spätdienst sind es in der Regel noch weniger.  

  1. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich seine Mahlzeiten und  Getränke in dem Tempo erhält, wie er essen und schlucken kann?
  2.  Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen so oft zur Toilette geführt bzw. bei diesen Verrichtungen unterstützt werden kann, wie er es wünscht und notwendig ist?
  3. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich die Möglichkeit der Unterstützung hat, sich nach seinem Tempo zu waschen, anzuziehen sowie Haare und Zähne zu pflegen?
  4. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen täglich die Möglichkeit hat, sein Bett zu verlassen, sich zu bewegen und an die frische Luft zu kommen?
  5. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  auf einen Beistand hoffen kann, um nicht allein und einsam sterben zu müssen?
  6. Wie wird sichergestellt, dass aktiennotierte Anbieter von Pflege nicht die Menschenwürde an der Börse verzocken? Wer schützt Mitarbeiter und Bewohner vor Gier?
  7. Wie kann ohne Transparenz der betriebswirtschaftlichen Zahlen aller Betreiber sichergestellt werden, dass merkwürdige Immobiliengeschäfte, Quersubventionierungen, Personalunterbesetzungen bzw. Phantompersonal und  miserable Bezahlung sowie unmoralische Renditen nicht an der Tagesordnung sind? (Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten)
  8. Ist es menschenwürdig, wenn geistiger und körperlicher Verfall alter Menschen auch noch finanziell im Pflegesystem belohnt werden? (Ist die Erhaltung der Unabhängigkeit eines Menschen nicht das Würdigste aller Pflegeziele? Wieso wird das bestraft?)
  9. Ist es menschenwürdig, ein Pflegesystem zu haben, dass  die körperlichen Hilfestellungen dem alten Menschen in Minuten aufrechnet und zuteilt? Wo ist da Raum für die Individualität des alten Menschen?
  10. Sollten wir nicht endlich den aktuellen und zukünftigen Anforderungen einer alternden Gesellschaft  gerecht werden? (Mehr Zeit für die Arbeit. Mehr Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Mehr Infrastruktur an ambulanten Angeboten.)  

2012-07-18

Pflege-im-Schweinsgalopp.de | Ich setze mich für mehr Wertschätzung und Attraktivität der Pflegeberufe ein.

Mein Buch "Pflege im Schweinsgalopp" ist erschienen und kann jetzt direkt beim Kellner-Verlag, bei ciando als eBook oder überall im Buchhandel und im Internet bestellt werden.
Es war mein Bestreben, ein seit langem gesellschaftlich hochbrisantes und aktuelles Thema ( Missstände in der Altenpflege ) unterhaltsam zu verpacken !  Hierbei geht es um die wahren unerhörten Erlebnisse der Schwester Annette, um die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft, Profit-Gier, sozial-unverträgliche Arbeitsbedingungen in der Alten-und Krankenpflege.
Pflege-im-Schweinsgalopp.de | Ich setze mich für mehr Wertschätzung und Attraktivität der Pflegeberufe ein.


2012-06-01

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, unverzüglich einen menschenwürdigen und gesetzeskonformen Umgang mit Pflegebedürftigen, Kranken und Beschäftigten in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege sicherzustellen. - Online Petition

An:   Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages in Deutschland
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, unverzüglich einen menschenwürdigen und gesetzeskonformen Umgang mit Pflegebedürftigen, Kranken und Beschäftigten in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege sicherzustellen.
 Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (..)


Hier mitzeichnen:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, unverzüglich einen menschenwürdigen und gesetzeskonformen U - Online Petition

2012-05-24

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pflege

Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege

Studie: Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege (2008)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine Studie über die Rechte älterer Menschen auf Pflege und angemessene Unterbringung erarbeitet. Das Thema Pflege findet derzeit in der deutschen Öffentlichkeit erhöhte Aufmerksamkeit. Dass die Angemessenheit der Pflege sich an der Achtung der Menschenwürde orientieren muss, wird allgemein anerkannt. Pflege aus menschenrechtlicher Perspektive zu betrachten, ist bislang eher ungewöhnlich.
Valentin Aichele, Jakob Schneider (2008): Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege (PDF, 362 KB, nicht barrierefrei) Studie, Deutsches Institut für Menschenrechte, 63 S.  

Fachtagung: Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz (2007)

Am 22. November 2007 veranstalte das Institut gemeinsam mit der Evangelischen Fachhochschule Berlin eine Fachkonferenz zum Thema "Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz: Ältere Frauen und Männer in vulnerablen Lebenslagen". Die thematische Vertiefung am Beispiel spezifischer Lebenslagen hatte zum Ziel, neue Ansatzpunkte und Kritierien für eine menschenrechtsorientierte Forschung zu erarbeiten. Die Veranstaltung legte besonderen Wert auf Dialogkultur sowie auf Theorie-Praxis-Verknüpfung.
Programm der Fachtagung Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)
Hintergrundinformationenzur Fachtagung Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz: Ältere Frauen und Männer in vulnerablen Lebenslagen (PDF, 18 KB, nicht barrierefrei)

Fachgespräch: Pflege in der Kritik - Fragen und Empfehlungen aus menschenrechtlicher Perspektive (2006)

Am 21. September 2006 hat das Deutsche Institut für Menschenrechte ein Fachgespräch zum Thema Pflege von älteren Menschen in Deutschland durchgeführt. Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an Mitglieder und Mitarbeitende des Deutschen Bundestages. Anlass war die im Juni 2006 vom Institut veröffentlichte Studie "Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege". Valentin Aichele, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, stellte die Studie und damit verbundenen Empfehlungen an die Bundespolitik vor. Adelheid von Stösser, Vorsitzende Pflege-Selbsthilfeverband e. V., gab anschließend einen Praxisbericht, der sich auf Beispiele aus der Pflegepraxis konzentrierte. In seinem Vortrag unterstrich Aichele, dass kurz-, mittel- und längerfristige Maßnahmen erforderlich seien, um die Rechte von älteren, pflegebedürftigen Menschen in Deutschland hinreichend zu sichern. Im Mittelpunkt der anstehenden Reformdiskussionen müsse die Frage stehen, wie Strukturen der Qualitätssicherung in der Pflege zu einem effektiven System fortentwickelt werden können. Sachfragen wie die nach der menschenwürdigen Grundversorgung seien unbedingt abgekoppelt von Finanzierungsfragen zu behandeln.
Programm des Fachgesprächs "Pflege in der Kritik - Fragen und Empfehlungen aus menschenrechtlicher Perspektive" (PDF, 33 KB, nicht barrierefrei)


Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Bundesregierung soll bundeseinheitlichen Standard für menschenwürdige Grundversorgung in der Pflege entwickeln - Menschenrechtsinstitut stellt Studie vor (PDF, 93 KB, nicht barrierefrei) 13.06.2006
Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte weist auf "strukturelle menschenrechtliche Defizite" in der Altenpflege hin (PDF, 91 KB, nicht barrierefrei) 03.09.2007
Deutsches Institut für Menschenrechte - Pflege

2012-04-12

Psychiatrie-Opfer: Wien richtet Servicestelle ein - Wien - derStandard.at › Panorama

Unmenschliche Methoden

Psychiatrie-Opfer: Wien richtet Servicestelle ein

10. April 2012 15:16

Verstorbener Kinderarzt Andreas Rett soll behinderte Menschen unwürdig behandelt haben

Wien - Die Kritik an früheren Behandlungsmethoden in der Psychiatrie wird in Wien immer lauter. Darauf reagiert nun auch die Stadt: Beim Krankenanstaltenverbund (KAV) wird ein Servicetelefon für ehemalige Patienten eingerichtet. Das berichtete eine Sprecherin des KAV am Dienstag. Betroffene können sich dort melden und von ihrem Schicksal berichten
Psychiatrie-Opfer: Wien richtet Servicestelle ein - Wien - derStandard.at › Panorama

2012-03-20

Europäischer Protesttag von Menschen mit Behinderungen | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

Europäischer Protesttag von Menschen mit Behinderungen: „Rettungsschirm für Alle!“

Am 27. April 2012 findet in Berlin die Auftakt-Demo statt, um für die UN-Behindertenrechtskonvention, das Recht auf volle Teilhabe und würdevolles Leben zu protestieren.
"Rettungsschirm für Alle!"
"Rettungsschirm für Alle!" (Archivfoto vom verrgangenen Jahr: www.bvwr.de)

Alljährlich gibt es zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen rund um den 5. Mai Aktionen von Behindertenverbänden und Initiativen in zahlreichen Orten des Landes. Im Vorfeld dieses Protesttags findet am 27. April 2012 in Berlin die Auftakt-Demo statt, deren Motto wie im vergangenen Jahr “Rettungsschirme für Alle!“ lautet. Sie beginnt um 11 Uhr am Bundeskanzleramt und endet um 13 Uhr am Brandenburger Tor.
Die drei zentralen Forderungen lauten:
- Unverzügliche und vollständige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
- Volle Teilhabe. Für alle und Jede/n. Gute Arbeit und gutes Wohnen, Assistenz und Barrierefreiheit. Einkommens- und vermögensunabhängig.
- Würdevolles Leben. Selbstbestimmt und diskriminierungsfrei. (...)
Europäischer Protesttag von Menschen mit Behinderungen | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

2012-02-06

Jens und Scheel: Pflege-Mängel sind ein Skandal | Südwest Presse Online

Jens und Scheel: Pflege-Mängel sind ein Skandal

Tübingen.
Die Ehefrau des dementen Rhetorikers Walter Jens, Inge Jens, und Alt-Bundespräsident Walter Scheel haben "katastrophale Zustände" in der Altenpflege beklagt. "Es ist ein Skandal, dass Deutschland, dieses wohlhabende Land, kein Geld hat, seine alternde Bevölkerung außerhalb von Familien würdevoll bis zum Tode zu versorgen", schrieb der 92-jährige Scheel. (...)

Jens und Scheel: Pflege-Mängel sind ein Skandal | Südwest Presse Online


"Warum melden sich zu diesem Thema stets nur alte und behinderte Menschen bzw. deren Angehörige zu Wort? Ganz einfach: Weil Behinderung und Alter in unserer Gesellschaft verdrängt werden. Niemand will, niemand soll daran erinnert werden. Nichts soll die Lebens- und Konsumfreude der (Noch-)Nichtbetroffenen stören. Gleichzeitig wird mit massiven Anstrengungen eine solidarische und angemessene Vorsorge verhindert.(...)"

Heftige Kritik an Fehlern in der Altenpflege 

kobinet-nachrichten.org

2011-11-23

Gewalt an Frauen: Behindertenbeauftragter fordert Konsequenzen -- kobinet

23.11.2011 - 16:59

Gewalt an Frauen: Behindertenbeauftragter fordert Konsequenzen.

Berlin (kobinet) Nach Veröffentlichung der Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderung hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung heute Konsequenzen gefordert. „Die alarmierenden Ergebnisse der Studie des Bundesfamilienministeriums belegen, dass Frauen mit Behinderung weitaus häufiger Opfer von Gewalt sind als nicht behinderte Frauen. Sie müssen außerdem oft in völlig unwürdigen Verhältnissen leben“, betonte Hubert Hüppe anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November.

Die Studie offenbarte erschreckende Zustände insbesondere in Einrichtungen. Über eine eigene Wohnung verfügten laut Studie nur 10 bis 15 % der Bewohnerinnen in Einrichtungen, einem Fünftel stehe nicht einmal ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Die Bewohnerinnen könnten oft nicht einmal bestimmen, mit wem sie zusammenwohnen. Ein Fünftel der befragten Frauen gab an, keine abschließbaren Wasch- und Toilettenräume zu haben. Die Möglichkeit einer festen Paarbeziehung und einer Familiengründung sei laut Studie in aller Regel nicht gegeben. Schwangerschaften der Bewohnerinnen würden mehrheitlich abgebrochen.

„Das sind absolut unwürdige und erschreckende Zustände. Hier sind sowohl die Einrichtungen, die Aufsichtsbehörden wie auch die Kostenträger gefordert, endlich wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Bei Gewalt und sexuellen Übergriffen ist es insbesondere wichtig, die Frau sofort zu schützen und den Täter aus ihrem Umfeld zu entfernen“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung.

Er begrüßte das vom Bundesfamilienministerium geplante Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ und das Projekt von „Frauenbeauftragten“ des Bundesfamilienministeriums und von den Vereinen „Weibernetz“ und „Mensch zuerst“. Im Rahmen des Projektes unterstützen Frauen mit Behinderungen Mitbewohnerinnen in Heimen oder Kolleginnen in Werkstätten, die Gewalt erlebt haben oder fürchten. Hüppe erneuerte ebenso seine Forderung nach barrierefreien Frauenhäusern, die in die Lage versetzt werden, auch Frauen mit Assistenzbedarf aufzunehmen. sch

Gewalt an Frauen: Behindertenbeauftragter fordert Konsequenzen -- kobinet
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