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2013-10-29

Inklusive Schulentwicklung oder "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule? - bildungsklick.de


Inklusive Schulentwicklung oder "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule?


 
29.10.2013 - Geht mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland eine "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule einher und wird Inklusion zur Angelegenheit der Sonderpädagogik gemacht? Das fragt unsere Autorin Brigitte Schumann.
Inklusive Schulentwicklung oder "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule? - bildungsklick.de

2013-07-23

Ministerin Löhrmann: Schulorganisatorische Veränderungen transparent und sozialverträglich gestalten - 02elf Düsseldorfer Abendblatt | 02elf Düsseldorfer Abendblatt


Ministerin Löhrmann: Schulorganisatorische Veränderungen transparent und sozialverträglich gestalten

Neue Leitlinien für schulische Personalmaßnahmen

Der demografische Wandel, das veränderte Schulwahlverhalten, der weitere Ausbau des längeren gemeinsamen Lernens und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention führen zu veränderten Schulangeboten. „Wenn Schulen auslaufen und neue Schulen errichtet werden, sind auch die Lehrkräfte davon betroffen. Wichtig ist, dass die notwendigen Veränderungsprozesse für die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer und Schulleitungen transparent und sozialverträglich gestaltet werden“, betonte Schulministerin Sylvia Löhrmann.

Ministerin Löhrmann: Schulorganisatorische Veränderungen transparent und sozialverträglich gestalten - 02elf Düsseldorfer Abendblatt | 02elf Düsseldorfer Abendblatt

2013-07-03

Auf dem Weg zur inklusiven Schule - KLE-Point

Auf dem Weg zur inklusiven Schule
02. Juli 2013
Kevelaer
veröffentlicht am: 02. Juli 2013 um 23:02:22
KEVELAER. Der Frust ist da, bevor es überhaupt losgeht. Der gerechte Zugang aller Kinder zum Regelunterricht ist die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention Paragraph 24 und Artikel 3 des Grundgesetzes: „…Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ „Auf dem Weg zur inklusiven Schule“, so war eine Podiumsdiskussion am Montagabend im Generationenhaus der Ev. Kirchengemeinde Kevelaer überschrieben, zu der auch der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Duisburg/Niederrhein eingeladen hatte.
Auf dem Weg zur inklusiven Schule - KLE-Point

2013-06-25

Allgemeine Zeitung - Inklusion: Rot-Grüne Landesregierung arbeitet an Gesetz zur Lehrerbildung

Rheinland-Pfalz 

Inklusion: 

Rot-Grüne Landesregierung arbeitet an Gesetz zur Lehrerbildung

25.06.2013 - MAINZ
Von Alexandra Eisen
Die rot-grüne Landesregierung arbeitet derzeit am ersten Gesetz für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Rheinland-Pfalz. Die Fraktion der Grünen legt dabei den Fokus auf das Thema Inklusion. Künftig soll der gemeinsame Unterricht von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unabhängig von der Schulform fester Bestandteil des Lehramtsstudiums sowie in der Fort- und Weiterbildung sein. Das sagte Fraktionschef Daniel Köbler gestern in Mainz. „Inklusion soll nicht einfach als zusätzliches Angebot in die Lehrerbildung aufgenommen, sondern mit allen Bereichen verknüpft werden und sich im Querschnitt widerspiegeln“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Ruth Ratter
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Allgemeine Zeitung - Inklusion: Rot-Grüne Landesregierung arbeitet an Gesetz zur Lehrerbildung

2013-06-17

2013-06-01

GEW Berlin / Die Barrierefreiheit an den Bildungseinrichtungen in Berlin herstellen!

Die Barrierefreiheit an den Bildungseinrichtungen in Berlin herstellen!

Die GEW BERLIN hält es für einen Skandal, dass 91 % aller Schulen nicht vollständig rollstuhlgerecht sind.
 Sie fordert von der Senatsverwaltung eine abrechenbare Bauplanung, um diesen unerträglichen Missstand zu beheben und damit der UN-Konvention zur Inklusion Menschen mit Behinderung genüge getan wird. Diese Konvention ist schließlich eine Aufforderung an die Regierenden, Bedingungen für erfolgreiche Inklusion zu schaffen.
Bei der Barrierefreiheit sind auch andere Barrieren zu berücksichtigen (z.B. bei Hör- und Sehbehinderung). Der Prozentsatz der barrierefreien Schulgebäude in Berlin dürfte in dieser umfassenden Sicht noch weniger als 9% betragen.
GEW Berlin / Die Barrierefreiheit an den Bildungseinrichtungen in Berlin herstellen!

2013-05-26

Lehrer bemängeln "unfassbare Unterversorgung" bei Inklusion | WAZ.de


Inklusion

Lehrer bemängeln "unfassbare Unterversorgung" bei Inklusion

15.05.2013 | 16:37 Uhr
Lehrer bemängeln "unfassbare Unterversorgung" bei Inklusion
Sie wird an vielen Schulen schon praktiziert, die Inklusion: Behinderte Schüler wie Felix (r.) werden in den Klassenverbund integriert.Foto: dpa
 
Ruhrgebiet.   Wenn Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden, wachsen die Anforderungen an Lehrer. Die fühlen sich allzu oft allein gelassen. Sie fordern mehr Personal und eine bessere Ausbildung.
Lehrer bemängeln "unfassbare Unterversorgung" bei Inklusion | WAZ.de

2013-05-03

Interview: "Lehrer fühlen sich allein gelassen" | tagesschau.de


Pädagoge zu Integration von Behinderten

"Lehrer fühlen sich allein gelassen"

tagesschau.de: Die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 vom Bundestag ratifiziert wurde, gesteht jedem behinderten Kind das Recht zu, eine allgemeinbildende Schule zu besuchen. Darum geht es beim Thema Inklusion. Sind die Schulen darauf vorbereitet?
Udo Beckmann: Nein, nicht hinreichend. Es hat zwar immer einzelne Schulen gegeben, die sich im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts bereits auf den Weg gemacht haben. Aber die UN-Konvention schreibt ja fest, dass alle Regelschulen sich darauf vorbereiten müssen, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Und obwohl die Konvention bereits 2009 unterschrieben wurde, tun die Länder nun so, als würde diese Aufgabe plötzlich vom Himmel fallen und verfallen in eine große Hektik.

Zur Person

Udo Beckmann ist Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE). Seit November 2010 ist er Mitglied des Expertenkreises Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission. Seit 1987 ist er ständiges Mitglied im Hauptpersonalrat für Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Hauptschulen beim Schulministerium von NRW.

tagesschau.de: Woran fehlt es konkret?
Interview: "Lehrer fühlen sich allein gelassen" | tagesschau.de

2013-02-07

Südwest: Stoch will Wahlfreiheit für Behinderte - badische-zeitung.de

Stoch will Wahlfreiheit für Behinderte

Die Lehrergewerkschaft verlangt mehr Inklusionsklassen, der neue Kultusminister zögert noch.


STUTTGART. Zwischen der GEW als größter Lehrergewerkschaft und der vom Kultusministerium vertretenen Schulpolitik im Land liegen nach wie vor Welten, zumindest was die Zahl der Lehrer und der Schultypen angeht. Während der neue Kultusminister Andreas Stoch (SPD) an seinem Plan festhält, in diesem Jahr 1000 Lehrerstellen zu streichen, fordert die GEW mehr Lehrerstellen. Beispielsweise für die Inklusion, also den gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Schüler.
Südwest: Stoch will Wahlfreiheit für Behinderte - badische-zeitung.de

2012-11-23

Inklusion wird zur Frage der Definition - Lokalnachrichten aus Diepholz - WESER-KURIER

Gemeinde Weyhe will Leitfaden für Schulen festlegen / Barrierefreiheit allein geht Lehrern nicht weit genug

Inklusion wird zur Frage der Definition

Von

Inklusion wird zur Frage der Definition - Lokalnachrichten aus Diepholz - WESER-KURIER

2012-11-22

Lehrer kritisieren geringe Bildungschancen für behinderte Kinder | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Lehrer kritisieren geringe Bildungschancen für behinderte Kinder

Delegiertenversammlung in NRW sieht noch keine Gewinner bei der Inklusion.

Udo Beckmann steht seit 1996 an der Spitze der Lehrer-Gewerkschaft VBE (Foto: VBE)

Die Lehrergewerkschaft VBE in Nordrhein-Westfalen mit ihren 24.000 Mitgliedern fordert mehr Einsatz zur Eingliederung von behinderten Kinder in Regelschulen.
Lehrer kritisieren geringe Bildungschancen für behinderte Kinder | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2012-11-11

"Ich kenne Sie doch?!": Perfektion ist der Feind der Inklusion II

Perfektion ist der Feind der Inklusion II

Zu den meistgelesenen Posts in meinem Blog zählt der Post "Perfektion ist der Feind der Inklusion und Barrierefreiheit ist kein Flaschengeist". Darüber freue ich mich, weil es doch zeigt, dass es für den Weg der Inklusion kein Schwarz-Weiß gibt, keine einzig richtige Lösung.



Und jetzt lese ich wieder einen Artikel wie diesen: "Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion" oder gar, dass Inklusion "Sabotage an der Zukunft" sei.


Da werden Szenarien beschrieben wie: Er (der Lehrer) »stand … plötzlich vor 21 Kindern, die Geräusche machten wie Alex. Sie ertrugen ihn, indem sie einfach so laut wurden wie er.«

Ich bin Pädagogin mit Leib und Seele und ich habe schon in integrativen Schulen und auch in Schulen mit Förderschwerpunkten Lernen, geistige Entwicklung und emotionale/soziale Entwicklung gearbeitet.

Derartige Szenen haben sich dort noch nie abgespielt.


Und wenn wie in diesem Artikel die Situation der Lehrer so beschrieben wird:

"Ich kenne Sie doch?!": Perfektion ist der Feind der Inklusion II

2012-10-22

Schulen: Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

 20.10.12

Schulen

Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion

VdK: Regelschulen nicht zu "Bildungsstätten zweiter Klasse" werden lassen

Erfurt (dapd-lth). Die Einführung des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung wird Behinderten- und Lehrerverbänden zufolge in Thüringen derzeit zu schnell vorangetrieben. "Die Idee ist gut, aber das Ministerium darf nicht mit der Brechstange vorgehen und Eltern und Lehrer gegen sich aufbringen", sagte der Vorsitzende des Thüringer Lehrerverbands, Rolf Busch, der Nachrichtenagentur dapd in Erfurt. Die Bedingungen müssten langsam geschaffen werden, ohne zu viel Druck aufzubauen.
Letzte Nachrichten
Vor allem Grund- und Regelschulen seien teils überfordert.
Schulen: Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

2012-10-12

15. Oktober - Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens | Pressemitteilung Woche des Sehens


15. Oktober - Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens
Blinde und sehbehinderte Kinder brauchen mehr Fachpädagogen

Aachen/Berlin/Marburg (ots) - Anlässlich des "Internationalen Tags des weißen Stockes" der Vereinten Nationen am 15. Oktober schlagen drei Selbsthilfeorganisationen Alarm: Nach ihren Schätzungen fehlen in Deutschland 400 Blinden- und Sehbehindertenlehrer. So müssen blinde Kinder von Lehrern unterrichtet werden, die keine Blindenschrift können, und sehbehinderte von solchen, die sich mit Sehschärfe, Gesichtsfeld und Blendempfindlichkeit kaum auskennen.
Nur fünf Hochschulen vermitteln hierzulande das nötige Fachwissen, um Schülern mit Seheinschränkung alles beizubringen, was ihre sehenden Altersgenossen auch erfahren. Doch die wenigen Sonderpädagogen, die jedes Jahr ihren Abschluss machen, reichen bei weitem nicht aus, um die freien Stellen zu besetzen.
Verschärft wird das Problem dadurch, dass sich Deutschland durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat, für die Inklusion behinderter Menschen auch in der Beschulung zu sorgen. Das bedeutet, dass in Zukunft noch mehr Blinden- und Sehbehindertenpädagogen gebraucht werden als heute.
"Inklusion bedeutet unter anderem das Recht, in Wohnortnähe eine Regelschule zu besuchen", erklärt die Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Renate Reymann. "Das ist gut so, doch die Bundesländer stehlen sich aus ihrer Verantwortung, wenn sie die Behindertenrechtskonvention erst unterschreiben und dann nicht für die Ausbildung der nötigen Fachleute sorgen." Uwe Boysen, der Vorsitzende des Fachverbandes DVBS, plädiert für eine Wahlfreiheit von behinderten Kindern und deren Eltern zwischen Förderschule und Regelschule. Doch auch er meint: "Es muss dezentralere Strukturen geben, wenn die schulische Inklusion gelingen soll, und sie gelingt sicher nicht, wenn immer weniger Blinden- und Sehbehindertenlehrer ihre Kollegen an den Regelschulen unterstützen."
"Versuchen Sie mal jemandem, der nie gesehen hat, zu erklären, wie hoch der Kölner Dom ist", macht Ute Palm, die stellvertretende Vorsitzende von PRO RETINA Deutschland, den Bedarf an ausgebildeten Sonderpädagogen deutlich. "Für ihn hört die Wahrnehmung von Größenverhältnissen an den Körpergrenzen auf und also werden Sie es ihm Schritt für Schritt erfahrbar machen müssen." Für die Vermittlung von Lehrinhalten unterschiedlichster Art ist eine Spezial-Ausbildung unerlässlich. "Die schulische Inklusion darf kein Sparmodell auf Kosten behinderter Menschen werden", warnt Renate Reymann.
Hintergrundinformationen sowie Bildmaterial zur honorarfreien Verwendung unter: www.lehrermangel.dbsv.org
Tag des weißen Stockes
Seit 43 Jahren findet jährlich am 15. Oktober der "Internationale Tag des weißen Stockes" der Vereinten Nationen statt, an dem blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen. Der Gedenktag geht auf US-Präsident Lyndon B. Johnson zurück, der fünf Jahre zuvor, am 15. Oktober 1964, in einem symbolischen Akt weiße Langstöcke an blinde Menschen übergeben hatte. Seit dem Jahr 2002 ist der 15. Oktober in Deutschland zugleich der Abschlusstag der Woche des Sehens.
Nach deutschem Recht ist ein Mensch blind, wenn er auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 2 Prozent von dem sieht, was ein Mensch mit normaler Sehkraft erkennt. Wenn man weniger als 5 Prozent sieht, gilt man als hochgradig sehbehindert. Auch viele hochgradig sehbehinderte Menschen sind auf den weißen Stock angewiesen.
11. Woche des Sehens vom 8.-15. Oktober 2012
Die Woche des Sehens (www.woche-des-sehens.de) macht in diesem Jahr bereits zum elften Mal mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam. Schirmherrin der Initiative ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause.
Die Partner
Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.
Audiomaterial, Filme, in denen Sehbehinderungen simuliert werden, sowie Pressetexte und -bilder zur honorarfreien Verwendung zu den Themenbereichen Augengesundheit, Vorbeugung, Therapien, Hilfsmittel, Sehbehinderung und Blindheit finden Sie unter www.woche-des-sehens.de Gern vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Reportage-Themen!
Pressekontakt:
Michael Herbst, Geschäftsführer des Deutschen Vereins Blinder und 
Sehbehinderter in Studium und Beruf e.V. (DVBS)
Tel. 06421-94888-0, mobil 0176-30450171, E-Mail herbst@dvbs-online.de 
15. Oktober - Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens | Pressemitteilung Woche des Sehens

2012-09-21

Inklusion in den Schulen nicht verschieben -- kobinet

19.09.2012 - 10:08

Inklusion in den Schulen nicht verschieben.

Stuttgart (kobinet) Entgegen der Absicht der kommunalen Spitzenverbände muss nach Ansicht des Landes-Behindertenbeauftragten an dem ursprüngli­chen Zeitplan für die Novellierung des baden-württembergischen Schulgesetzes zum Schuljahr 2013/14 unbedingt festgehal­ten werden. "Eine zeitliche Verschiebung wäre eine große Enttäuschung für Eltern und ihre behinderten Kinder, aber auch für die Lehre­rinnen und Lehrer, die Inklusion wollen und würde die derzeit bestehende Verunsi­cherun­g für alle Beteiligten zur Hänge­partie werden lassen“, betonte Gerd Weimer heute in Stuttgart.

Diese Besorgnis hat Weimer in ei­nem der Redaktion vorliegenden Schreiben der Kultus­ministe­rin des Landes, Gabriele Warminski-Leitheußer, gegen­über zum Ausdruck gebracht. (...)

Inklusion in den Schulen nicht verschieben -- kobinet

2012-08-06

Stand der Inklusion in Hessen umstritten | News4teachers

Stand der Inklusion in Hessen umstritten

WIESBADEN. In Hessen gibt es erhebliche Differenzen zum Fortschritt der Inklusion. Bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstreichen das Kultus- und Sozialministerium in Wiesbaden zwar ihr Bemühen, harsche Kritik kassiert die Landesregierung aber von Verbänden, Gewerkschaften und der Opposition.
Die Inklusion soll zum Beispiel in der Schule gleichwertige Bedingungen für Behinderte und Nicht-Behinderte schaffen, etwa mit gemeinsamen Unterricht. Deutschland will damit eine UN-Regel aus dem Jahr 2009 umsetzen. Am 17. August wird in Wiesbaden ein hessischer Aktionsplan für mehr Teilhabe der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist seit der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 zwar ein Menschenrecht. Aber im Alltag gibt es für Menschen mit Behinderung noch etliche Hindernisse. Das gilt auch für öffentliche Einrichtungen, die eigentlich auch für die erreichbar sein sollten, die keine Treppen steigen oder schlecht sehen können.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gibt dem Land, das sich selbst auf einem guten Weg sieht, miserable Noten für die Inklusion.
Stand der Inklusion in Hessen umstritten | News4teachers

2012-08-03

TeachersNews | [BB] Rekord Lehrkräfte-Neueinstellung - Inklusion wird Grundsatz

[BB] Rekord Lehrkräfte-Neueinstellung - Inklusion wird Grundsatz

Bildungsministerin Martina Münch hat heute in Potsdam aktuelle Informationen anlässlich des neuen Schuljahres 2012/13 gegeben und die Neuerungen vorgestellt.



Lehrereinstellungen:
"Wir stellen so viele Lehrkräfte ein wie noch nie", so Bildungsministerin Münch. "Mit der Einstellung von jungen und motivierten Lehrkräften bringen wir nicht nur frischen Wind in die Schulen, sondern schaffen auch eine gute Ausgangslage für den mittelfristig steigenden Bedarf an Lehrkräften im Land Brandenburg. Zudem bieten wir sehr gute Rahmenbedingungen für das Pilotprojekt Inklusive Grund-schule, das im neuen Schuljahr an 85 Grundschulen startet."

Im neuen Schuljahr 2012/13 werden im Land Brandenburg rund 450 Lehrerinnen und Lehrer neu eingestellt, darunter rund 100 Lehrkräfte zusätzlich für das Pilotprojekt "Inklusive Grundschule.
TeachersNews | [BB] Rekord Lehrkräfte-Neueinstellung - Inklusion wird Grundsatz

Pilotschulen starten durch - Inklusion erfolgt schrittweise / Lehrer bereiten sich aufs neue Schuljahr vor - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

03.08.2012

Pilotschulen starten durch

Inklusion erfolgt schrittweise / Lehrer bereiten sich aufs neue Schuljahr vor


WÜNSDORF - „Inklusion“ oder besser gesagt „Schule für alle“ heißt das Thema, auf das sich aller Lehrer Brandenburgs langsam einstellen müssen. Zunächst heißt es aber „Ping“ – Pilotprojekt Inklusive Grundschule, wie es das Bildungsministerium getauft hat. An „Ping“, das in diesem Schuljahr anläuft, beteiligen sich im Schulamtsbezirk Wünsdorf acht Pilotschulen, davon drei Grundschulen im Landkreis Teltow-Fläming (Baruth, Blankenfelde und Großbeeren) und fünf im Nachbarkreis Dahme-Spreewald, wie Winfried Otto, Leiter des Schulamtes Wünsdorf, gestern bei einer Pressekonferenz mitteilte.
Pilotschulen starten durch - Inklusion erfolgt schrittweise / Lehrer bereiten sich aufs neue Schuljahr vor - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

2012-08-01

Inklusion in Kindergärten und an Schulen - nullbarriere.de

Inklusion in Kindergärten und an Schulen

Inklusion in Kindergärten und an Schulen

Seit 26. März 2009 gilt in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (Behindertenrechtskonvention, BRK). Der Artikel 24 ist dem Thema "Bildung" gewidmet und fordert unter anderem die Sicherstellung, dass "in Übereinstimmung mit dem Ziel der vollständigen Integration [Inklusion] wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen [...] angeboten werden." Dies fördere die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung.
Welche Auswirkungen hat das für die planenden Architekten, für Entscheidungsträger öffentlicher Einrichtungen aber auch für die zuständigen Kultusministerien der Länder und deren Konferenzen? Wie weit ist die Politik derzeit mit der Umsetzung der Konvention im Bereich Kindergärten und Schulen? Welche Richtlinien und Normen gelten beispielsweise bezüglich der Zugänglichkeit und der Raumakustik? Worauf sollten Eltern achten, wenn Sie daran denken, Ihr beeinträchtigtes Kind auf eine inklusive Schule zu schicken?

Politische Initiativen am Beispiel Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Wenn im August 2013 das neue Schuljahr in Niedersachsen beginnt, haben alle Schüler einen Anspruch auf einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu ihrer Schule bis zum Ende der Sekundarstufe I. Für einen Übergangszeitraum von fünf Jahren können - laut Landtagsbeschluss vom 20. März 2012 - kommunal zwar noch Schwerpunkte auf einzelne Schulen gelegt werden, ab 2018 jedoch muss jede Schule (bis zum Ende der Pflichtschulzeit) eine inklusive Schule im Sinne der Behindertenrechtskonvention sein.
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen verabschiedete am 3. Juli 2012 den Aktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv". Bildungsministerin Sylvia Löhrmann dazu: "Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen sollen das Recht auf einen Platz in einer allgemeinen Schule erhalten, in der sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ohne Behinderung lernen. Unser Ziel ist, dass dieser gemeinsame Unterricht zum Normalfall wird. Eltern sollen aber auch weiterhin die Förderschule wählen können, sofern sie diese für ihr Kind vorziehen und ein entsprechender Bedarf an Förderschulen vorhanden ist." Eine vom Schulministerium in Auftrag gegebene und 2011 vorgelegte wissenschaftliche Studie spricht vom "Weg zu einem inklusiven Bildungssystem" und gibt zunächst für ihre Empfehlungen ein Zeitfenster bis 2020 vor.

Es reicht nicht, nur mehr besonders geschulte Lehrkräfte und Erzieher einzustellen

Damit sind die Ziele zunächst politisch definiert. In erster Linie - so scheint es - soll die Gleichberechtigung von beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Kindern über die zahlenmäßige Stärkung des Erziehungspersonals und qualifiziert ausgebildeter Lehrer erreicht werden. Ebenso wichtig wie die vermittelten Inhalte sind aber auch die äußeren Bedingungen, unter denen Kinder lernen und sozialisiert werden:
Die Zugänglichkeit der Räume beginnt mit entsprechenden Behindertenparkplätzen für Eltern und Lehrer vor der Schule. Sie erstreckt sich über rollstuhlgerechte Eingänge ins Gebäude sowie in die Klassenzimmer über Aufzüge bis hin zur kontrastreichen Farbgestaltung von Markierungen auf Glasflächen oder am Fußboden für Sehbehinderte. Welche Konsequenzen aber ergeben sich daraus konkret für die planenden Architekten?
Inklusion in Kindergärten und an Schulen - nullbarriere.de

2012-07-27

Olympia im Unterricht - Deutscher Bildungsserver veröffentlicht Materialsammlung für Lehrkräfte - Wissenschaft - JuraForum.de

Olympia im Unterricht - Deutscher Bildungsserver veröffentlicht Materialsammlung für Lehrkräfte

27.07.2012, 10:10 | Wissenschaft | Autor: idw


Pünktlich zum Start der Olympischen Sommerspiele 2012 in London hat der Deutsche Bildungsserver aktuelle Unterrichtsmaterialien zu dem Sportereignis zusammengetragen.

Die Unterlagen, die in Form eines Dossiers im Internet zur Verfügung stehen, unterstützen Lehrerinnen und Lehrer dabei, die Sommerolympiade und die anschließend stattfindenden Paralympics im Schulunterricht zu thematisieren. Das Dossier bietet neben annotierten Linksammlungen mit den wichtigsten Portalen zu Olympiade und Paralympics 2012 Informationen zu Sport für Kinder und Sport für Menschen mit Behinderung. Dabei geht es in dem Dossier sowohl um die historische als auch aktuelle Bedeutung der Olympiaden und des Sports. Interessenten können über das Dossier außerdem Unterrichtsmaterialen von den Landesbildungsservern sowie Hinweise zu Dokumentar-, Kurz- und Spielfilmen erreichen. Die Arbeitsmaterialien und Medien sind für den Einsatz in der Grundschule und der Sekundarstufe geeignet.

Die Online-Adresse des Dossiers:Olympia im Unterricht - Deutscher Bildungsserver veröffentlicht Materialsammlung für Lehrkräfte - Wissenschaft - JuraForum.de
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