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2014-02-22

Wenn Blinde Polizisten führen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Wenn Blinde Polizisten führen

Fortbildung: Wie ist es eigentlich, nichts zu
sehen? Was bereitet blinden Menschen im Alltag die größten Probleme?
Eine Abteilung der Bundespolizei hat das in einem Seminar am eigenen Leib erprobt.



Oft ist es ein schleichender Prozess – mit möglicherweise fatalen
Folgen. „Viele geben nicht zu, dass sie nichts mehr sehen. Oder dass sie
farbenblind sind oder in der Dunkelheit weniger sehen“, sagt Karl
Deppner. Doch stark Sehbehinderte oder gar Blinde finden sich zwar meist
noch in den eigenen vier Wänden zurecht, draußen brauchen sie aber die
Hilfe der Sehenden. Selbst wenn sie gelernt haben, Hilfsmittel optimal
einzusetzen, gibt es immer wieder Situationen, in denen die Hilfe
Sehender gut tut.


Deshalb lud der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund
Bundespolizisten zu einem Seminar ein, sich nicht nur über
Sehbehinderung und Blindheit zu informieren, sondern selbst auch mit
verbundenen Augen oder Simulationsbrillen Blindheit und Sehbehinderung
zu erleben. Bundespolizisten in blauer Uniform sind üblicherweise am
Bahnhof und in den Zügen tätig.

Wenn Blinde Polizisten führen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Landesmuseum Darmstadt: Gemälde zum Anfassen | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

Landesmuseum Darmstadt  

Gemälde zum Anfassen


 Von 




Im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt können Blinde Kunst an tastbaren Reliefs ertasten. Foto: dpa

Ein neues Projekt macht es möglich: Im Landesmuseum Darmstadt können
Blinde Kunst an tastbaren Reliefs erfühlen. Bedeutende Gemälde der
Sammlung wurden eigens ins Dreidimensionale übersetzt.
Darmstadt –  
Für Michael Müller vom Club der Behinderten und ihrer
Freunde ist das Projekt ein wichtiger Schritt zur Inklusion: Tastbare
Reliefs sollen Blinden im Landesmuseum Darmstadt einen individuellen
Besuch ermöglichen. Bisher hatten etwa Familien mit einem blinden und
einem sehenden Kind nur die Möglichkeit, an speziellen Führungen für
Sehbehinderte teilzunehmen, wie sie inzwischen schon in vielen
Kultureinrichtungen angeboten werden. Im neuen Landesmuseum, das im
Frühsommer eröffnen soll, werden fühlbare Exponate in die
Dauerausstellung integriert. "Damit wird endlich ein gemeinsames
Kulturerlebnis möglich", sagt Müller. "Man kann gemeinsam über das Werk
sprechen, das jeder mit seinen Fähigkeiten erfahren hat."


Landesmuseum Darmstadt: Gemälde zum Anfassen | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

12. SightCity informiert über Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde



Barrierefreiheit gestalten: 12. SightCity informiert über die besten Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

Veröffentlicht am:Februar 17, 2014

Vom 14. bis 16. Mai 2014 steht die SightCity in
Frankfurt wieder ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. Europas größte
Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde präsentiert an drei
Messetagen neueste Lösungen und Hilfsangebote für einen barrierefreien
Alltag. Neben einer großen Ausstellung informiert ein umfangreiches
Vortrags- und Diskussionsprogramm über wichtige Entwicklungen.


Bereits zum zwölften Mal ist die SightCity Treffpunkt für Experten
aus vielen wichtigen Versorgungsbereichen, für Betroffene, Angehörige
und Interessierte. Bis zu 130 Aussteller aus mehr als 20 Ländern werden
erwartet. Die Messebesucher können verschiedene Systeme und Produkte aus
Europa, den USA und Asien testen, sich über neueste medizinische
Erkenntnisse informieren und Beratungsangebote kennenlernen. „Damit
Menschen mit einer Sehbehinderung die passende Unterstützung bekommen,
ist der Austausch zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Betroffen
enorm wichtig“, erklärt Ingrid Merkl von der Firma Metec AG, Leiterin
des Organisationsteams der Messe. „Die SightCity bietet dazu ideale
Möglichkeiten. Darauf sind wir stolz.“

12. SightCity informiert über Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

Wissen, wo es lang geht | kobinet-nachrichten



Wissen, wo es lang geht

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Symbol: Mensch mit Blindenstock


Symbol: Mensch mit Blindenstock
© kobinet/omp


Bamberg
(kobinet) Vor kurzem hat das Baureferat der Stadt Bamberg einen
technischen Leitfaden für den Ausbau von Bodenindikatoren im
öffentlichen Raum herausgegeben. Bauherren und Planern steht damit ab
sofort ein Ratgeber für mehr Barrierefreiheit bei Baumaßnahmen zur
Verfügung. Die Landesverkehrsbeauftragte des Bayerischen Blinden- und
Sehbehindertenbundes (BBSB) Erika Mühlthaler gratulierte Bambergs
Oberbürgermeister Andreas Starke zu diesem neuen Ratgeber mit
Vorbildcharakter.


Seit 2011 regelt die überarbeitete DIN 32984:2011-10 den Einsatz von
Bodenindikatoren für blinde und sehbehinderte Menschen im öffentlichen
Raum. Bodenindikatoren sind fühlbare Elemente im Bodenbelag wie Rippen
und Noppen, die mit dem Blindenstock und den Füßen wahrgenommen werden
können. Weil die DIN bei Neuplanungen und auch beim Bauen im Bestand
leider viele Fragen offen lässt, hat sich die Stadt Bamberg
entschlossen, einen Leitfaden für Planer und alle am Bau Beteiligten mit
klar verständlichen Zeichnungen und Systemskizzen zu veröffentlichen.

Wissen, wo es lang geht | kobinet-nachrichten

2014-01-22

Düsseldorf: Blinder Fußgänger stößt mit Bahn zusammen - schwer verletzt




| 16.10 Uhr
Düsseldorf
Blinder Fußgänger stößt mit Bahn zusammen - schwer verletzt

Blinder Mann bei Bahnunfall verletzt

Blinder Mann bei Bahnunfall verletzt

Düsseldorf.

Ein Fußgänger hat sich am Mittwochnachmittag bei einer Kollision mit einer Straßenbahn in
Friedrichstadt schwer verletzt. Der blinde Mann wollte mit seinem Hund die Straße überqueren. 

Laut Polizeiangaben war gegen 11.45 Uhr ein Rheinbahnfahrer mit seiner
Tram der Linie 712 auf der Elisabethstraße in Richtung Bilker Bahnhof
unterwegs. Nach ersten Ermittlungen ging an der Kreuzung
Elisabethstraße/Herzogstraße plötzlich ein Mann mit Hund auf die
Fahrbahn, obwohl die Fußgängerampel für ihn Rot zeigte.

Düsseldorf: Blinder Fußgänger stößt mit Bahn zusammen - schwer verletzt

Koblenz nicht barrierefrei: Blindenampeln sind Mangelware - Rhein-Zeitung Koblenz - Rhein-Zeitung

Blinder bezahlt Nachrüstung einer Ampel in Essen selbst | WAZ.de

Der Bund hat mit dem Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz)
vom 27. April 2002 wichtige Grundlagen für eine umfassende barrierefreie Gestaltung der verkehrlichen
und baulichen Infrastruktur in Deutschland geschaffen. Bauliche und sonstige Anlagen sowie Verkehrsmittel
sind danach barrierefrei, wenn sie für behinderte oder mobilitätseingeschränkte Menschen in der allge­
mein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und
nutzbar sind.
Dass diese Voraussetzungen nicht immer erfüllt sind, zeigen die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt
„Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum für seh- und hörgeschädigte Menschen“, das das Bundes­
ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Auftrag gegeben hat. Ziel des Forschungsvorhabens
war es, die vorhandenen Barrieren im öffentlichen Verkehrsraum insbesondere für seh- und hörgeschädigte
Menschen zu erfassen und Lösungsvorschläge zum Abbau dieser Barrieren aufzuzeigen.
Die Untersuchung hat ergeben, dass die subjektiven Anforderungen sensorisch geschädigter Menschen an die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum nur eingeschränkt erfüllt sind.

Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum

 

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Artikel 9
Zugänglichkeit

(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. Diese Maßnahmen, welche die Feststellung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren einschließen, gelten unter anderem für
a) Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten;
b) Informations-, Kommunikations- und andere Dienste, einschließlich elektronischer Dienste und Notdienste.
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen,
a) um Mindeststandards und Leitlinien für die Zugänglichkeit von Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, auszuarbeiten und zu erlassen und ihre Anwendung zu überwachen;
b) um sicherzustellen, dass private Rechtsträger, die Einrichtungen und Dienste, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, anbieten, alle Aspekte der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen berücksichtigen;
c) um betroffenen Kreisen Schulungen zu Fragen der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen anzubieten;
d) um in Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, Beschilderungen in Brailleschrift und in leicht lesbarer und verständlicher Form anzubringen;
e) um menschliche und tierische Hilfe sowie Mittelspersonen, unter anderem Personen zum Führen und Vorlesen sowie professionelle Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen, zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, den Zugang zu Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, zu erleichtern;
f) um andere geeignete Formen der Hilfe und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu fördern, damit ihr Zugang zu Informationen gewährleistet wird;
g) um den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, einschließlich des Internets, zu fördern;
h) um die Gestaltung, die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb zugänglicher Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme in einem frühen Stadium zu fördern, sodass deren Zugänglichkeit mit möglichst geringem Kostenaufwand erreicht wird.

2013-11-23

Smartphones: Revolution für Sehbehinderte - ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News -


Smartphones: Revolution für Sehbehinderte

21.11.2013 | SRF | Reto Widmer | Schweiz
SmartphoneTouchscreens, ein Alptraum für Blinde? Nicht beim Smartphone: Der Fribourger Gymnasiast Jonas Pauchard ist dank der neuen Technologie im Alltag viel unabhängiger geworden.
Weiterführender Link zum Artikel: ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Smartphones: Revolution für Sehbehinderte

2013-07-07

Jan Blüher über MouseKick, ein Spiel für Blinde | einfach gefragt


Jan Blüher über MouseKick, ein Spiel für Blinde

Jan Blüher, Doktor der Informatik, entwickelt seit 2011 mit seinem eigenem Unternehmen visorApps für Apples iOS-Plattform. Die Anwendungen der Firma konzentrieren sich vor allem auf Menschen mit einer Sehbehinderung und bieten Hilfe im Spektrum von Farbenblindheit bis zur vollständigen Blindheit. Jan, der 1997 selbst erblindete, hat mit dem Spiel MouseKick nun eine App auf den Markt gebracht, die auch für Blinde Spielspaß bereithält. Im Interview erfahren wir mehr.
Jan Blüher über MouseKick, ein Spiel für Blinde | einfach gefragt

2013-07-06

"Guide4Blind" - App (nicht nur) für Blinde: Elektronische Navigation hilft auch Sehenden - SWR2 :: Wissen | SWR.de


"Guide4Blind" - App (nicht nur) für Blinde Elektronische Navigation hilft auch Sehenden

Sind Sie schon mal mit geschlossenen Augen auch nur ein Stück weit durch ihr vertrautes Viertel gegangen? Vorbei an Bordsteinen, Straßenlaternen und Verteilerkästen? Dann wissen Sie: Für blinde Menschen ist das immer ein Balanceakt. In Soest wurde jetzt eine elektronische Navigationshilfe per Handy entwickelt, die Menschen mit Sehbehinderungen den Weg durch die Stadt erleichtern soll: der sogenannte "Guide4Blind"- geeignet nicht nur für Blinde.
"Guide4Blind" - App (nicht nur) für Blinde: Elektronische Navigation hilft auch Sehenden - SWR2 :: Wissen | SWR.de

2013-07-04

Neuer Service für sehbehinderte Bahnfahrer - Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Mannheim -


Neuer Service für sehbehinderte Bahnfahrer

Der Vorstand des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins, Karlheinz Schneider (r.), drückt im Beisein von RNV-Geschäftsführer Andreas Kerber den gelben 'Drücker' an der Haltestelle Kunsthalle. Foto: vaf
Der Vorstand des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins, Karlheinz Schneider (r.), drückt im Beisein von RNV-Geschäftsführer Andreas Kerber den gelben 'Drücker' an der Haltestelle Kunsthalle. Foto: vaf
Von Heike Warlich-Zink

Es ist erklärtes Ziel der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in ihrem Verkehrsgebiet so barrierefrei wie möglich auszubauen. "Ein Anliegen, das sich nicht ausschließlich auf Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung bezieht", sagt Unternehmenssprecherin Susan Becker. Auch Fahrgäste mit Kinderwagen oder Reisegepäck soll ein komfortabler und stufenloser Ein- oder Ausstieg ermöglicht werden. In den Bahnen bedeutet "barrierefrei", dass ausreichend Stellplätze für Rollatoren oder Kinderwagen vorgesehen sind, Haltegriffe und Halteknöpfe in entsprechender Höhe angebracht sind.
Zum allgemeinen Komfort gehört, dass die RNV-Kunden an zahlreichen Haltestellen über das Dynamische Fahrgastinformationssystem" (DFI) in Echtzeit über aktuelle Abfahrtszeiten, Sonderverkehre, Umleitungen und Verspätungen informiert werden.
Was aber, wenn man diese Informationen nicht lesen kann, weil man sehbehindert oder sogar blind ist? "Wir sind seit Jahren im regelmäßigen Austausch mit den Behindertenverbänden und Bedarfsträgern in der Region", so Becker, dass dazu auch der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein (BBSV) gehört. Gemeinsam stellte man gestern mit "Text to Speech" an der Haltestelle Kunsthalle ein Pilotprojekt vor. Dabei handelt es sich um eine Sprachausgabe für digitale Haltestellenanzeigen. Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Mannheim - Neuer Service für sehbehinderte Bahnfahrer

2013-06-17

Pressemitteilungen - Barrierefreiheit jetzt im elektronischen Rechtsverkehr gesichert - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen


Barrierefreiheit jetzt im elektronischen Rechtsverkehr gesichert

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 17.06.2013
Der Deutsche Bundestag hat am Freitag dem Gesetzentwurf zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten zugestimmt. Mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD wurde das Gesetz angenommen. Dabei ist es gelungen, gegenüber dem Originalentwurf eine Gesetzesfassung zu verabschieden, die die Belange behinderter Menschen besser berücksichtigt.
Hubert Hüppe, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen begrüßte die fraktionsübergreifende Zustimmung und hob vor allem den Einsatz der Verbände hervor: „Ich freue mich, dass es uns mit diesem Gesetz gelungen ist, behinderten Menschen den Zugang im elektronischen Rechtsverkehr zu erleichtern. Im Gesetzgebungsverfahren ist es uns dank des Einsatzes des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands und des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf gelungen, die Belange behinderter Menschen zu berücksichtigen. Dies ist auch vier Jahre nach Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland leider noch keine Selbstverständlichkeit.“
Ziel des Gesetzes ist es, den elektronischen Rechtsverkehr und die elektronische Aktenführung zu stärken und bürgernäher zu gestalten. Blinde oder sehbehinderte Menschen können Schriftsätze und Dokumente in für sie wahrnehmbarer Form einreichen und verlangen, dass ihnen Dokumente barrierefrei zugänglich gemacht werden. Auch ist ihnen barrierefreie Akteneinsicht zu gewähren. Elektronische Formulare und das elektronische Anwaltspostfach müssen barrierefrei gestaltet sein.
Pressemitteilungen - Barrierefreiheit jetzt im elektronischen Rechtsverkehr gesichert - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2013-06-15

Landeskirche Hannovers – Blind miteinander leben


Blind miteinander leben

Vier sehbehinderte junge Leute in Hannover bilden Niedersachsens erste Blinden-WG. Kleine Hilfsmittel erleichtern ihnen den Alltag.

Selbstständig auch ohne Augenlicht


Daniela Wacker gießt in ihrer Wohngemeinschaft in Hannover Saft in ein Glas, an dem eine elektronische Eingießhilfe angebracht ist. Bild: epd-bild / Nigel Treblin
Gekonnt streicht der Zeigefinger von Elisabeth Engelhardt über das Spielbrett. „Du bist dran“, ruft sie ihrer Mitbewohnerin zu, nachdem sie ihre schwarze Figur drei Felder vorgeschoben hat. Dass es exakt drei Felder waren, hat die 24-Jährige auf dem „Mensch ärgere dich nicht“-Spielbrett ertasten müssen - denn sie ist blind. Zusammen mit drei weiteren Blinden und Sehbehinderten versucht sie trotz ihres Handicaps ein möglichst normales Leben zu führen. Sie wohnt in Niedersachsens erster Blinden-WG, die Ende 2010 in Hannover eröffnet wurde.
Landeskirche Hannovers – Blind miteinander leben

2013-06-14

Lohhof · Alle haben bestanden - Der weiß-gelbe Gürtel ist Lohn des Trainingsfleißes


Lohhof · Alle haben bestanden

Der weiß-gelbe Gürtel ist Lohn des Trainingsfleißes


Integration macht es möglich: Stolze Gesichter beim Gruppenbild nach der Prüfung. Foto: VA

Lohhof · Eine Judo-Gruppe meistert erfolgreich die Gürtelprüfung: Zum Beginn des laufenden Schuljahres wurde im Rahmen des Projektes EISs (Erlebte integrative Sportschule) eine Judo-Gruppe in Kooperation mit dem SV Lohhof und dem Sehbehinderten- und Blindenzentrum in Unterschleißheim ins Leben gerufen.
Lohhof · Alle haben bestanden - Der weiß-gelbe Gürtel ist Lohn des Trainingsfleißes

2013-06-01

Kinder : Leben nach Gehör - Kinder - ...

Mi., 22.05.2013

Kinder 

Leben nach Gehör


Wie es ist, blind zu sein, können sich nur die wenigsten Menschen so richtig vorstellen. Auf die Probleme von Menschen, die gar nicht oder schlecht sehen können, soll auch der Tag der Sehbehinderten aufmerksam machen. Er ist am 6. Juni.
Von dpa

Kinder : Leben nach Gehör - Kinder - ...

2013-02-18

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt

16.02.2013 | Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ermöglicht Blinden den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. 7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. (Bild: Metec Ingenieur AG)
 
Der Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ist ein technologischer Durchbruch geglückt, der es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende. Das grafikfähige Stiftdisplay „HyperBraille“ vermittelt einen strukturierten Überblick über den gesamten Bildschirminhalt. Das Display kann Textabsätze, Tabellen, Menüs und andere Elemente der Benutzeroberfläche darstellen und räumliche Strukturen sowie grafische Symbole erschließen. HyperBraille für Windows wird zunächst in Schulen und Universitäten zum Einsatz kommen, im nächsten Schritt sollen Pilotarbeitsplätze eingerichtet werden.
Den meisten der rund 145.000 Blinden und über 500.000 Sehbehinderten in Deutschland gelingt es, ihren Alltag ganz gut zu meistern. Wenn es aber darum geht, sich selbstständig Zugang zu Texten, Tabellen, Menüs, Grafiken und anderen Elementen der Windows-Benutzeroberfläche zu verschaffen, sind sehbehinderte und blinde „User“ stark benachteiligt.
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

2012-12-29

Rundfunkbeitrag für Behinderte sorgt für Empörung | STERN.DE


Rundfunkbeitrag für Behinderte sorgt für Empörung

Sozialverbände laufen Sturm gegen den neuen Rundfunkbeitrag, den jetzt auch viele gehörlose und praktisch blinde Menschen zahlen müssen. Sie kritisieren auch, dass es zu wenig Sendungen für Hör- und Sehgeschädigte gibt.

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Auch viele Hör- und Sehgeschädigte müssen ab Januar monatlich 17,98 Euro Rundfunkgebühren zahlen. Foto: Sören Stache©
Berlin - Sozialverbände laufen Sturm gegen den neuen Rundfunkbeitrag, den jetzt auch viele gehörlose und praktisch blinde Menschen zahlen müssen. Sie kritisieren auch, dass es zu wenig Sendungen für Hör- und Sehgeschädigte gibt.
Rundfunkbeitrag für Behinderte sorgt für Empörung | STERN.DE

2012-10-15

Moers: Blindenleitstreifen müssen freigehalten werden


Moers Blindenleitstreifen müssen freigehalten werden

zuletzt aktualisiert: 15.10.2012
Moers (RP). Zum heutigen "Tag des weißen Stocks" weist die Stadt Moers darauf hin, Blindenleitstreifen freizuhalten und so Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen sicher zu stellen.
Moers: Blindenleitstreifen müssen freigehalten werden

„Nicht nur nach der DIN-Norm richten“ Tag des weißen Stocks: Landratsamt soll barrierefrei werden - Frankfurt-Live.com

„Nicht nur nach der DIN-Norm richten“
Tag des weißen Stocks: Landratsamt soll barrierefrei werden
(15.10.12) MTK - Das Landratsamt soll barrierefrei werden. Der Arbeitskreis „Barrierefreiheit“ des MTK-Behindertenbeirats hat Türen, Aufzüge und Hinweistafeln im Gebäude überprüft. Anlass ist der „Tag des weißen Stocks“, der auf die Belange blinder und sehbehinderter Menschen hinweist. „Wir wollen uns nicht nur nach der DIN-Norm richten. Deshalb haben wir die Betroffenen gefragt, was ihnen wirklich nützt“, so der Kreisbeigeordnete Wolfgang Kollmeier.


Karin Segelken (Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen) und Robert Kaufmann (Behindertenbeauftragter der Stadt Schwalbach) vom MTK-Behindertenbeirat vor der Einganstür des Landratsamts. In der Mitte ist Frau Segelkens Blindenhund Pettersson zu sehen.
***

Frankfurt-Live.com

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin : Blindenverein kritisiert fehlende Barrierefreiheit | Berlin - Berliner Zeitung

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin Blindenverein kritisiert fehlende Barrierefreiheit


Berlin sei kein Musterbeispiel für Barrierefreiheit, kritisiert der Blindenverein.
Berlin sei kein Musterbeispiel für Barrierefreiheit, kritisiert der Blindenverein.
Foto: dapd
Berlin –  
Busfahren kann für Blinde schnell zum Horrortrip werden. Eingestiegen in die falsche Linie, angerempelt auf dem Bürgersteig, gestolpert beim Aussteigen. Der Senat muss einschreiten, fordern Betroffene.

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin : Blindenverein kritisiert fehlende Barrierefreiheit | Berlin - Berliner Zeitung

"Barrierefrei von A nach B"

"Barrierefrei von A nach B"

Von SZ-Redaktionsmirglied Frauke Scholl
Saarbrücken. Eine elektronische Stimme im Bus sagt "Nächster Halt", nennt eine Haltestelle - und der blinde oder sehbehinderte Fahrgast weiß, dass er aussteigen muss. Diese Hilfe gibt es im Saarland leider nicht überall im Nahverkehr, beklagt der Blinden-und Sehbehindertenverein für das Saarland (BSV-Saar) (Veröffentlicht am 15.10.2012)
sn-blind-SZ_4726
Foto 1 / 1
Blinde stehen im Straßenverkehr oft vor Problemen. dpa

"Barrierefrei von A nach B"

Heute ist Tag des weißen Stockes... : 15.10.2012, 17.01 Uhr


Heute ist Tag des weißen Stockes...

Montag, 15. Oktober 2012, 17:01 Uhr
das heißt, ein Tag der hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen gewidmet ist. Gedanken dazu kommen von einem Leser der auch mal die Region in die Pflicht nimmt...
Heute ist Tag des weißen Stockes... : 15.10.2012, 17.01 Uhr
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