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2011-11-20

Mehr Entschädigung | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Mehr Entschädigung

Beschlüsse aus dem Sozialausschuss des Bezirks
Die monatliche Aufwandsentschädigung für Pflegefamilien, die einen Erwachsenen mit Behinderung aufgenommen haben, wird von 425 auf 720 Euro erhöht. Bei teilstationärer Betreuung erhalten sie 576 Euro. Das hat der Sozialausschuss des Bezirks Unterfranken jetzt einstimmig beschlossen.
Die Erhöhung hatte die CSU-Fraktion beantragt. Ihr Vorsitzender, Peter Motsch, lobte die Leistungen der Pflegefamilien als „fantastisch und großartig“. Seit Jahren habe es keine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen gegeben. Derzeit leben in Unterfranken 34 Menschen mit Behinderung in Pflegefamilien – davon 27 mit seelischer und sieben mit körperlicher oder geistiger Behinderung. Der neue Betrag liege „immer noch weit unter den Entgelten, die für Menschen mit Behinderung in einem Wohnheim oder für betreutes Wohnen zu zahlen wären“, heißt es in dem Antrag.
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2011-09-08

Neues Heimgesetz - GRÜNE: Unvollständig, unsystematisch und unübersichtlich | Hessen Tageblatt


Wiesbaden – „Der Gesetzentwurf von CDU und FDP für ein neues Heimgesetz ist unvollständig, unsystematisch und unübersichtlich.
Trotz der umfangreichen Änderungen des eigenen Entwurfs schon nach unserer Kritik in der ersten Lesung bleibt er, was er war: Großer Murks. In dieser Form darf er nie Gesetz werden“, erklärt anlässlich der heutigen Anhörung im Sozialpolitischen Ausschuss der behindertenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Andreas Jürgens.
Weiterhin sei erheblich zweifelhaft, ob Altenwohnheime, Seniorenresidenzen und Einrichtungen der Behindertenhilfe, die keine Pflegeeinrichtungen seien, vom Geltungsbereich des Gesetzes umfasst seien. „Wenn die stationären Behinderteneinrichtungen außen vor bleiben, aber das betreute Wohnen in Wohngemeinschaften soll überwacht werden, stellt das die Verhältnisse komplett auf den Kopf. Die Einrichtungen, die schon von den Pflegekassen und dem medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) umfangreich überprüft werden, sollen jetzt auch von der Heimaufsicht kontrolliert werden. Aber die Einrichtungen, die der Überwachung durch diesen Dienst nicht unterliegen, weil sie keine Pflegeeinrichtungen sind, blieben auch von der Heimaufsicht unbehelligt“, so der Abgeordnete.
Bei der heutigen Anhörung sei von den Sachverständigen auf zahlreiche Unzulänglichkeiten des Entwurfs hingewiesen worden. Schon die Bezeichnung des Gesetzes als „Gesetz für Betreuungs- und Pflegeleistungen“ sei komplett irreführend, weil es weder um gesetzliche Betreuung noch um Pflegeleistungen, sondern nur um den institutionellen Rahmen dieser Leistungen gehe. Auch ansonsten sei klar geworden, dass der Entwurf von CDU und FDP außer schönen Worten wenig Substanz zu bieten habe. Der Entwurf der SPD-Fraktion werde dagegen als wesentlich systematischer und logischer bewertet, als derjenige der Koalition. „Ich habe erhebliche Zweifel, ob CDU und FDP aus ihrem Entwurf durch Änderungen noch etwas Vernünftiges machen können. Am besten wäre es, ihn zurückziehen“, meint Jürgens
Neues Heimgesetz - GRÜNE: Unvollständig, unsystematisch und unübersichtlich | Hessen Tageblatt

2011-04-12

HWelt - Undefiniertes "Betreutes Wohnen"

Undefiniertes "Betreutes Wohnen" Drucken E-Mail
Montag, 11 April 2011
Baierbrunn - Auf das von Anbietern selbstverliehene Prädikat "Betreutes Wohnen" für Senioren können sich Interessenten nicht verlassen. Zu unterschiedlich sind noch die Realitäten, die sich dahinter verbergen. "Da werden Wohnungen als barrierearm oder altersgerecht beschrieben, und es fehlt doch der Aufzug, um in die zweite oder dritte Etage zu kommen", sagt Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe in der "Apotheken Umschau".

Der Begriff garantiere keine bestimmten Leistungen. Deshalb sollten Interessenten die Angebote sehr genau studieren und auf ihre ganz konkreten Bedürfnisse abklopfen, bevor sie Verträge abschließen. In einer Studie der Universität Augsburg zeigten sich zwei Drittel der Bewohner zufrieden mit diesem Wohnkonzept, Aber immerhin jeder zehnte bereute den Umzug bitter.

HWelt - Undefiniertes "Betreutes Wohnen"

2011-03-28

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter - Immobilien - derStandard.at › Immobilien

Betreutes Wohnen

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

28. März 2011, 14:42

IMAS-Studie: Mehrheit spricht sich für neue Wohnkonzepte für ältere Menschen aus

Das Konzept "Betreutes Wohnen" stößt in Österreichs Bevölkerung immer mehr auf breite Zustimmung. 98 Prozent der österreichischen Pensionisten halten laut aktueller Studie des Instituts für Markt- und Sozialanalysen IMAS das Modell für eine gute Idee. Rund die Hälfte der Senioren ist der Überzeugung, dass es ihre persönliche Situation erleichtern würde, wenn sie sich um Kochen, Einkaufen, Haushaltsführung und Pflege keine Sorge mehr machen müssen.
Laut derselben Studie haben 74% der Berufstätigen in Österreich die Hoffnung, dass es im Alter jemanden geben wird, der sich um sie kümmert und versorgt. Nur 32% halten aber eine gesicherte Versorgung für sehr wahrscheinlich. "Dabei setzen die ÖsterreicherInnen in erster Linie auf die Betreuung durch Kinder oder Enkel, in zweiter Linie dann auf den Ehepartner bzw. Lebensgefährten", so Paul Eiselsberg von IMAS Senior Research. Doch in der Realität können viele ältere Menschen letztlich nicht auf familiäre Betreuung zählen.
Bedarf von rund 44.000 Einheiten für Betreutes Wohnen
Experten schätzen, "dass ein Bedarf von rund 44.000 Einheiten für Betreutes Wohnen besteht. Bis dato gibt es neben den klassischen Alters- und Pflegeheimen wenig Alternativen für ältere Personen mit Pflegewunsch und/oder -notwendigkeit", sagt Walter Eichinger, Geschäftsführer von Silver Living, einem Immobilienentwickler, der sich auf Betreutes-Wohnen-Projekte spezialisiert hat. Das Ziel: Die Sicherstellung vom selbstbestimmten Wohnen im Alter, so lange wie pflegebedingt möglich.


Selbstbestimmtes Wohnen im Alter - Immobilien - derStandard.at › Immobilien
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