Experte: Behindertenhilfe nutzt auch Bund und Ländern
Montag, 25. Juli 2011, 12:39 Uhr
Der neue Behindertenbeauftragte in NRW, Norbert Killewald (SPD).
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit zwei weit verbreiteten Vorurteilen will der NRW-Behindertenbeauftragte aufräumen: Behinderte sind bloß Leistungsempfänger, die öffentliches Geld kosten. Und die Betroffenen sind meistens von Geburt an behindert. Beides ist falsch, betonte Norbert Killewald am Montag in Düsseldorf bei Vorstellung des Berichts «Inklusion macht die Gesellschaft reicher». Fakt sei stattdessen: Aus wirtschaftlicher Sicht und für den Arbeitsmarkt zahlen sich soziale Investitionen für Bund, Land und Kommunen aus. Und: «Früher oder später kann jeder von uns von einer Behinderung betroffen sein, die Wahrscheinlichkeit steigt, je älter wir werden.» Im bevölkerungsreichsten Bundesland sind 2,5 Millionen Menschen anerkannt behindert.
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