Posts mit dem Label Inklusionslandkarte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Inklusionslandkarte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2011-07-16

Emmendingen: Zusammen lernen, spielen - badische-zeitung.de

Zusammen lernen, spielen

Integrative Waldorfschule Emmendingen als Musterbeispiel.
EMMENDINGEN (BZ). "Inklusion, das heißt, alle Menschen sollen zusammen leben, spielen und natürlich auch lernen", so Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange Behinderter beim Besuch in der Integrativen Waldorfschule. Dort ist das gelebter Alltag der 280 Schüler und des Lehrerkollegiums, weshalb die Schule in die "Landkarte der inklusiven Beispiele" aufgenommen und ausgezeichnet wurde (BZ vom 6. Juli). Von den bis zu 28 Schülern pro Klasse sind jeweils vier Schüler mit geistiger Behinderung integriert. Geschäftsführer Michael Löser führte Hubert Hüppe, Bundestagsabgeordneten Peter Weiß (CDU) und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle (SPD) durch die Schule. Löser erhofft sich von dem positiven Signal aus Berlin Auswirkungen auf anhängige Verfahren mit den Schulbehörden und Stuttgart. Das Schulkonzept "Es ist normal, verschieden zu sein" wurde vom Inklusionsbeirat, der mehrheitlich mit Menschen mit Behinderung besetzt ist, aus Bewerbungen aus allen Regionen Deutschlands ausgewählt.
Emmendingen: Zusammen lernen, spielen - badische-zeitung.de

Inklusion wird freien Schulen schwergemacht

24.03.11

Erneute Klage der Integrativen Waldorfschule Emmendingen zeigt mangelnden politischen Willen, Inklusion zu ermöglichen


Anpassung des Gesetzes


Inklusion ist der zentrale Schlüsselbegriff der UN-Behindertenrechtskonvention, der u.a. auch den gemeinsamen Unterricht von Schülern ohne und mit Behinderung vorsieht. Die Lebenswirklichkeit an den Schulen, die die Forderung der UN bereits heute erfüllen, zeigt aber, dass sich die Landesregierung trotz gegenteiliger Ankündigungen sperrt. Immer wieder muss um die finanzielle Ausstattung der Schulen in freier Trägerschaft gestritten werden. So hat die Integrative Waldorfschule Emmendingen mittlerweile ihre dritte Klage gegen Zuschussbescheide des Landes einreichen müssen. 
anthromedia.net

2011-04-28

Voller Elan gemeinsam musiziert | Südwest Presse Online

Göppingen. Zehn Jahre ist sie jung, die Integrative Musikwerkstatt für Jugendliche mit und ohne Behinderung. Mit einem Konzert im gut besuchten Alten E-Werk wurde das Jubiläum gefeiert.
Göppingens Kulturbürgermeister Jürgen Lämmle zeigte sich in seinem Grußwort erfreut über die sehr gute Entwicklung der Integrativen Musikwerkstatt, die ein selbstverständlicher und erfolgreicher Bestandteil des Angebots der Jugendmusikschule Göppingen geworden sei. Sein besonderer Dank ging dabei an die Musikpädagogin Hedwig Krempels, die die Musikwerkstatt von Beginn an mit viel Engagement, Kompetenz und persönlichem Einsatz geleitet habe.
Eröffnet wurde das Jubiläumskonzert vom Vivaldiorchester der Jugendmusikschule. Die Mittelstufenstreicher musizierten unter der Leitung von Barbara Riede schwungvoll die festliche Ouvertüre der Feuerwerksmusik von Händel. Danach begleitete das Orchester aufmerksam die Jugendlichen der Musikwerkstatt beim Beatles-Song "Yesterday". "Mozart auf afrikanisch" hieß ein weiterer Titel der von Hedwig Krempels geleiteten Musikwerkstatt. In Anlehnung an Mozarts Klaviersonate A-Dur entwickelten sich schöne und fantasievolle Klänge.
Der Bläserspielkreis, ebenfalls ein Nachwuchsensemble der Jugendmusikschule, setzte unter Eberhard Schmids Leitung das Programm mit Popsongs fort. Titel von Xavier Naidoo standen beim Finale im Mittelpunkt, das die Integrative Musikwerkstatt voller Elan gemeinsam mit dem Bläserspielkreis gestalteten. Das Publikum applaudierte begeistert.
Die "Integrative Musikwerkstatt für Jugendliche mit und ohne Behinderung" war 2001 in einer gemeinsamen Initiative der Jugendmusikschule Göppingen mit dem Verein "Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen" und dem "Sozialen Friedensdienst Göppingen" gegründet worden. Von Anfang an ging es darum, behinderte Kinder und Jugendliche in den Musikschulbetrieb zu integrieren. Der Bundesbeauftrage für die Belange behinderter Menschen hat die Integrative Musikwerkstatt als "Leuchtturmprojekt" auf die bundesweite Inklusionskarte gesetzt.

Voller Elan gemeinsam musiziert | Südwest Presse Online

2011-04-14

Inklusion: Gähnende Leere rund um Schlüchtern

Inklusion: Gähnende Leere rund um Schlüchtern

Region Eine neue „Landkarte der inklusiven Bildung“ soll zeigen, wo behinderte mit nicht behinderten Menschen zusammen lernen und arbeiten. So begrüßenswert die Initiative der Bundesregierung auch sein mag – rundum Schlüchtern gibt es keine Einträge.


Es liest sich so schön auf der Homepage der neuen Inklusionslandkarte: „Die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen – Leuchttürme zeigen den Weg.“ Denn seit zwei Jahren ist in Deutschland die Rechtsnorm in Kraft, die behinderten Menschen ein Leben mitten in der Gesellschaft ermöglichen soll (Inklusion). Wenn man allerdings im Umkreis von 50 Kilometern um Schlüchtern nach Einträgen sucht, findet man keinen einzigen Treffer.
Welche Angebote dabei sind, entscheidet ein Inklusionsbeirat, der mehrheitlich mit behinderten Menschen besetzt ist. Das Gremium wurde vom Behindertenbeauftragten der Bundesregierung eingerichtet.

Verena Middendorf, selbst Mutter eines Kindes mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Mitgründerin der Initiative für Inklusion Main-Kinzig-Kreis ärgert es, dass derzeit behinderten Kindern das gesellschaftliche Leben vorenthalten werde, indem sie oft fernab von ihrem Wohnort in Förderschulen „zwangseingeschult“ würden. „Die Kinder können so keine Kontakte zu Menschen ohne Behinderung knüpfen“, sagt Middendorf. Außerdem finde gemeinsames Leben und Lernen nicht statt. „Es ist noch nicht genug in den Köpfen, dass es sich bei der UN-Konvention um ein Menschenrecht handelt. Die Umsetzung der Konvention findet nur unter Vorbehalt der Resourcen statt. Unter dieser Prämisse wird die Forderung nach Gleichberechtigung noch lange ausgesessen.“

Inklusion: Gähnende Leere rund um Schlüchtern

2011-03-28

Inklusionslandkarte - Aufforderung zum Handeln -- kobinet

28.03.2011 - 19:24

Inklusionslandkarte - Aufforderung zum Handeln.

Berlin (kobinet) Die deutsche Landkarte der inklusiven Beispiele ist nach Ansicht der us-amerikanischen Behindertenrechtlerin Judith Heumann eine Aufforderung zum Handeln. Sie war Gast bei der Auftaktparty des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, mit der am vergangenen Freitag gefeiert wurde, dass die Landkarte mit ersten Beispielen ins Netz gestellt wurde.

Behindertenbeauftragter Hubert Hüppe zitierte heute in einer Pressemitteilung die Beraterin für internationale Rechte behinderter Menschen im Außenministerium der USA mit den Worten: „Die Landkarte ist ein positives Zeichen für all diejenigen, die sich für Inklusion engagieren und eine Aufforderung zum Handeln für alle anderen."

Inklusionslandkarte - Aufforderung zum Handeln -- kobinet
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...