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2014-02-22

Nahversorgung verbessern: Neuer Fahrservice zum Supermarkt - Gladbeck - lokalkompass.de

Nahversorgung verbessern: Neuer Fahrservice zum Supermarkt

Ältere sowie bewegungseingeschränkte bezieh. (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de.)
Gladbeck-Rentfort. Nach der Schließung der „nahkauf“-Filiale an der Schwechater Straße 38 gibt es in Rentfort-Nord nahezu keine Nahversorgungsangebote mehr. Doch im Rathaus bemüht man sich nach wie vor darum, den betroffenen Bürgern, in Rentfort-Nord leben aktuell rund
8000 Menschen, in dem Stadtteil Ersatzangebote zu liefern.

Dies betrifft auch das neue Nahversorgungsangebot, das von der Stadt Gladbeck in Zusammenarbeit mit dem Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen der
Arbeiterwohlfahrt (AWO) erarbeitet wurde und ab dem 3. März genutzt werden kann. In erster Linie ist der „Fahrservice“ für ältere sowie bewegungseingeschränkte/behinderte Menschen gedacht.


Nahversorgung verbessern: Neuer Fahrservice zum Supermarkt - Gladbeck - lokalkompass.de

Erstes Rollstuhl-Taxi unterwegs - solinger-tageblatt.de

22.02.2014 09:35
Erstes Rollstuhl-Taxi unterwegs 



Bernd Rieth schiebt Rita Gromzig routiniert in sein neues Rollstuhl-Taxi. Für die 62-Jährige ist der Service eine große Erleichterung im Alltag. Sie nutzt das Taxi vor allem für Arztbesuche. Foto: Christian Beier

Bernd Rieth schiebt Rita Gromzig routiniert in sein neues Rollstuhl-Taxi. Für
die 62-Jährige ist der Service eine große Erleichterung im Alltag. Sie
nutzt das Taxi vor allem für Arztbesuche. Foto: Christian Beier 
Von Rebecca Brockmeier

Spontan einkaufen oder bei akuten Beschwerden direkt zum Arzt fahren – all das
war für Rita Gromzig bisher nicht möglich. Denn mit ihrem Rollstuhl war
sie darauf angewiesen, im Voraus einen Termin bei einem Fahrdienst zu
vereinbaren. Das hat sich jetzt geändert: Denn als erster Solinger
Taxi-Unternehmer hat Bernd Rieth ein Rollstuhl-Taxi angeschafft, mit dem
behinderte Menschen auf Abruf kurzfristig ihr Ziel erreichen können.


Erstes Rollstuhl-Taxi unterwegs - solinger-tageblatt.de

2013-12-14

Frankfurts Behindertenfahrdienst gekürzt | kobinet-nachrichten



Frankfurts Behindertenfahrdienst gekürzt

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Römer in Frankfurt
Römer in Frankfurt
© camera obscura/pixelio.de
Frankfurt a.M. (kobinet) Die städtischen Kürzungen beim Beförderungsdienst für Menschen mit Behinderungen verstoßen nach Ansicht der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) gegen die selbstverpflichtende Barcelona-Erklärung und die UN-Behindertenrechtskonvention. Die FBAG wendet sich deshalb an den Europarat und die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, um die Interessen der Menschen mit Behinderungen gegenüber der Stadt Frankfurt durchzusetzen, war heute auf der Webseite des Clubs Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF) zu lesen.

Frankfurts Behindertenfahrdienst gekürzt | kobinet-nachrichten

2012-01-13

Mit Fliegenden Rollis quer durch die Stadt - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg - WELT ONLINE

Die Welt Autor: Janina Harder| 09.01.2012

Mit Fliegenden Rollis quer durch die Stadt

Agniezka Meier sitzt schon ihr Leben lang im Rollstuhl. Jetzt hat sie einen Transportservice für Behinderte gegründet
Die Versicherungskauffrau leitet die Firma derzeit noch von ihrer Zweizimmerwohnung in Mümmelmannsberg aus
Die meisten ihrer Mitarbeiter haben selbst ein Handicap. Vier Wagen sind im Einsatz
Mobil sein, dabei sein - das ist der Wunsch von vielen körperlich behinderten Menschen und das Motto eines besonderen Fahrdienstes für Behinderte: die Fliegenden Rollis. Denn die Mitarbeiter sind entweder selbst Menschen mit Behinderung oder haben behinderte Personen im engeren Umfeld. "Wir wissen, was es heißt, ein Handicap zu haben, und fühlen und erleben es täglich immer wieder - genauso wie unsere Kunden", sagt Inhaberin Agniezka Meier. Daher wisse man auch, worauf es ankommt.
Die Idee, einen Fahrservice für andere Behinderte zu gründen, sei ihr aufgrund der eigenen Behinderung diverse Male in den Sinn gekommen. Von Geburt an ist die 37-Jährige an allen vier Extremitäten spastisch gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. "Wenn man mal wieder viel zu früh von einer Veranstaltung wegmusste oder nicht ins Kino gehen konnte, weil am späten Abend kein Fahrservice mehr verfügbar war, dann habe ich mir gewünscht, dass es so etwas wie die Fliegenden Rollis gäbe." So habe sie aus der eigenen Not eine Tugend gemacht und im Oktober 2011 das Unternehmen gegründet.
Mit Fliegenden Rollis quer durch die Stadt - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg - WELT ONLINE

2012-01-05

Mit Medicare trotz Behinderung aktiv sein - Neuss - Rhein-Kreis Neuss - Lokales - Westdeutsche Zeitung

Mit Medicare trotz Behinderung aktiv sein

Seit Januar ist ein neues Unternehmen für den Fahrdienst im Rhein-Kreis zuständig.
Service
Großbild Medicare
Das Unternehmen Medicare organisiert seit 1. Januar die Behindertenfahrten im Rhein-Kreis Neuss.
Rhein-Kreis Neuss. Für nicht-behinderte Menschen ist es etwas Alltägliches: Freunde besuchen, einkaufen, mal eben durch die Stadt bummeln. Menschen mit einer schweren Behinderung stellen solche Unternehmungen vor ein großes logistisches Problem. Genau an dieser Stelle kommen Fahrdienste ins Spiel. Sie holen die behinderten Menschen zu Hause ab, bringen sie an den gewünschten Zielort und fahren sie anschließend wieder nach Hause. Im Rhein-Kreis Neuss gibt es seit Anfang Januar einen neuen Anbieter mit Namen Medicare.

Mit Medicare trotz Behinderung aktiv sein - Neuss - Rhein-Kreis Neuss - Lokales - Westdeutsche Zeitung

2011-11-20

Der Kreis geht beim Fahrdienst neue Wege - Marbach & Bottwartal - Stuttgarter Nachrichten

Der Kreis geht beim Fahrdienst neue Wege

"Marbach und Bottwartal", vom 19.11.2011 02:30 Uhr
Ludwigsburg Seit mehr als 25 Jahren bietet das Rote Kreuz im Landkreis einen Transport für Behinderte an. Doch das ist bald vorbei: Ohne Zivildienstleistende sei der Service zu teuer, sagt der Rettungsdienst. Einige Kreisräte hegen indes einen anderen Verdacht. Von Melanie Braun
Er bedeutet ein Stück Freiheit für die Behinderten im Landkreis Ludwigsburg: Mit dem für sie kostenlosen Fahrdienst können sie Freunde, Bekannte und Verwandte besuchen, Ausflüge machen oder Veranstaltungen besuchen. Für das Rote Kreuz (DRK) dagegen wird dieses Angebot immer mehr zur Belastung. Deshalb will der Rettungsdienst diesen Service zum Jahresende einstellen. Der Kreis will das Angebot aber auf jeden Fall erhalten.

Der Kreis geht beim Fahrdienst neue Wege - Marbach & Bottwartal - Stuttgarter Nachrichten

2011-09-14

Soziales: Fahrdienst verschlechtert sich - Moers - DerWesten

Soziales Fahrdienst verschlechtert sich

Moers, 13.09.2011, Thomas Wittenschläger
Moers. Der Fahrdienst für Behinderte steht offenbar vor einer drastischen Verschlechterung. Zwar richtete der Behindertenbeirat am Dienstag noch einmal einen eindringlichen Appell an den Rat der Stadt und den Sozialausschuss.
Sie sollen neuen Lösungen suchen, um das Angebot in seiner bisherigen Form fortsetzen zu können. Doch eine erneute Diskussion in der nächsten Ratssitzung kommt womöglich zu spät.
Seit 2007 betreibt der Malteser Hilfsdienst im Auftrag der Stadt den Behindertenfahrdienst – mit wachsendem Erfolg. Das Angebot wurde ausgesprochen gut angenommen und ermöglichte Behinderten eine stärkere Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben.
Die Kehrseite: Mit dem Erfolg sind die Kosten gewachsen. 100 000 Euro jährlich kostet der Service die Stadt. Wegen der klammen Haushaltslage beschloss der Sozialausschuss des Rates, wie berichtet, ein Limit von 84 000 Euro jährlich.
Die Stadtverwaltung legte gestern zwar vier Varianten vor, was mit dieser Summe noch möglich wäre. Doch der Behindertenbeirat konnte keinem dieser Vorschläge folgen. „Jede Variante ist der Tod des Behindertenfahrdienstes“, erklärte Dirk Möwius, der Vorsitzende der Lebenshilfe. „Wir sollten nichts beschließen, was dieses tolle Angebot kaputt macht.“

Soziales: Fahrdienst verschlechtert sich - Moers - DerWesten

2011-08-28

ASB-Fahrdienst in Geldnöten - newsclick.de

ASB-Fahrdienst in Geldnöten

Trainer-Trio unterstützt Spendenaufruf – Stadt bereit, nach Lösung zu suchen


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Von Katja Dartsch
Die kurzfristige Abschaffung des Zivildienstes hat den Behindertenfahrdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in finanzielle Bedrängnis gebracht. Wegen der vorübergehenden Beschäftigung sozialversicherungspflichtiger Fahrer hat der ASB sein Budget weit überzogen.
Ende des Jahres wird das Defizit des Behindertenfahrdienstes, den der ASB in Kooperation mit der Stadt anbietet, um mehrere zehntausend Euro höher ausfallen als üblich, kündigt Christoph Dettmer an, Leiter des Sozialen Dienstes. Um das Loch in der Kasse zu stopfen, bittet der ASB um Spenden. Das Trainer-Trio Torsten Lieberknecht von der Eintracht, Sebastian Machowski von den Phantoms und Lions-Coach Phil Hickey hat die Schirmherrschaft für die Spendenaktion übernommen.
Die Menschen, die den Fahrdienst nutzen, haben das Kürzel aG in ihrem Schwerbehindertenpass. Es steht für "außergewöhnliche Gehbehinderung". Die meisten sind konstant auf den Rollstuhl angewiesen. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gestaltet sich für sie entsprechend schwierig: Sie können sich nicht einfach ein Taxi rufen und ins Stadion fahren lassen, erklärt Dettmer: "Menschen, die über Treppen getragen werden müssen, weil sie beispielsweise in einem oberen Stockwerk ohne Fahrstuhl wohnen, wären ohne unser Angebot in ihrer Wohnung regelrecht gefangen."
Das aG-Kürzel berechtigt zu maximal zehn Fahrten im Monat. Auf Wunsch werden die Betroffenen beispielsweise zum Fußball gefahren, zum Familientreffen, ins Kino oder auch ins Theater. Eine Fahrt kostet im Schnitt knapp 30Euro, sagt ASB-Geschäftsführer Joachim Uebermuth. Etwa zwei Drittel übernimmt die Stadt, pro Jahr summiert sich ihr Beitrag auf zirka 100000 Euro. 2,50Euro pro Fahrt zahlt der Gehbehinderte selbst. Der Fahrdienst steht also, was die Finanzierung angeht, generell auf wackeligen Füßen. Den Fehlbetrag gleicht der ASB insbesondere mit Mitgliedsbeiträgen aus. Dass die Zivis weggefallen sind und der Bundesfreiwilligendienst erst nur schleppend angelaufen ist, hat die Situation zusätzlich verschärft. Das Überleben des Fahrdienstes sei gefährdet, erklärt Uebermuth die prekäre Lage.
Heinz Kaiser, Vorsitzender des Behindertenbeirats, appelliert an die Verantwortlichen. Die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sei ein verbrieftes Menschenrecht, verweist er auf die Behindertenrechtskonvention der UN.
Die Stadt hat bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert.
ASB-Fahrdienst in Geldnöten - newsclick.de
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