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2013-10-31

Aids / HIV: Neue Kampagne wirbt um Solidarität


Ärzte Zeitung online, 31.10.2013

 

Aids / HIV

Neue Kampagne wirbt um Solidarität

Neue Kampagne wirbt um Solidarität
Solidarität mit Betroffenen zeigen: Aktuelles Plakatmotiv der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
© BZgA

 

HIV-positive Menschen werden weiterhin diskriminiert und stigmatisiert. Eine neue Kampagne will das ändern: Sie zeigt Menschen, die das HI-Virus in sich tragen gemeinsam mit nicht infizierten Menschen, die sich mit ihnen solidarisieren.
Von Ilse Schlingensiepen
Aids / HIV: Neue Kampagne wirbt um Solidarität

 Welt-Aids-Tag.de: Seite an Seite mit mehr als 13.000 anderen Menschen - Aids Botschafter - Weltaidstag

 Welt Aids Tag – Botschafter Angelika und Peter | Selbsthilfe für Menschen mit Behinderten

2012-08-04

Lebenshilfe zu Blut-Gentest: Weber fordert breite Debatte über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden - BIZEPS-INFO

Text: Lebenshilfe Österreich · 3. August 2012 23:04 Uhr

Lebenshilfe zu Blut-Gentest: Weber fordert breite Debatte über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden

Solidarität gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen stärken
Germain Weber
Der neue Blut-Gentest bei Schwangerschaften mit Verdacht auf Behinderung, der im August in Deutschland und in der Schweiz eingeführt werden soll, belebt die Diskussion rund um vorgeburtliche Untersuchungsmethoden. Die Lebenshilfe Österreich fordert dazu eine breit angelegte Debatte um die Kernfrage: Wie steht unsere Gesellschaft zu einem Leben mit Beeinträchtigung und zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen? "Mit dem Blut-Gentest soll festgestellt werden, ob ein Kind mit Down-Syndrom auf die Welt kommt. Die Problemstellung dazu ist vielfältig: Erstens sind Beeinträchtigungen in der Regel nicht durch Untersuchungen vermeidbar. Das ist ein Mythos! Beim Down-Syndrom sind nur etwa 2 Prozent der Fälle erblich bedingt. In den allermeisten Fällen entstehen Beeinträchtigungen durch den freien Prozess der Chromosomenzusammensetzung, durch den Geburtsvorgang oder in der Zeit nach der Geburt. Das zweite Grundproblem ist die Aussage des Gentests, nämlich dass ein Leben mit Down-Syndrom oder mit Behinderung generell in der Gesellschaft möglicherweise nicht erwünscht ist, da es einen medizinischen Mangel darstellt. Die Annahme über behinderungsbedingte Kosten kann ebenfalls eine Rolle spielen. Dies sollte in einer breiten öffentlichen Diskussion diskutiert werden. Dagegen stellen wir fest, dass das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen sehr wohl erfüllt und sinnvoll sein kann - wie das aller anderen Menschen auch", fasst Weber die Hauptkritikpunkte der Lebenshilfe Österreich zusammen.
Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden wie der gerade diskutierte Blut-Gentest tragen dazu bei, dass Behinderung in unserer Gesellschaft weiter nur als Defizit gesehen und dadurch ausgegrenzt wird. Die Lebenshilfe Österreich fordert auf Basis der UN-Behindertenrechtskonvention die Umsetzung der Inklusion, also die selbstverständliche Einbeziehung von Menschen mit Beeinträchtigungen (...)

Lebenshilfe zu Blut-Gentest: Weber fordert breite Debatte über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden - BIZEPS-INFO

2011-11-30

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität auf

Mecklenburg-Vorpommern | 30.11.2011 - 13:15:03
Schwerin/MVticker. Der Internationale Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert seit 1988 an die Immunschwächekrankheit AIDS. Unter dem diesjährigen Motto „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ nutzen weltweit wieder verschiedenste Organisationen die Gelegenheit, um Solidarität mit Erkrankten, HIV-Infizierten und betroffenen Angehörigen oder Familien zu zeigen und einzufordern. „Es ist leider traurige Realität, dass Betroffene immer noch Ausgrenzung und Ablehnung erfahren müssen “, so Andreas Katz, Landesvorsitzender der Bündnisgrünen M-V. „Es ist nicht tragbar, dass Menschen aufgrund von Krankheit diskriminiert oder ausgeschlossen werden und so ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, mit allem was dazu gehört, einbüßen. Darauf müssen wir aufmerksam machen.“
MVticker.de: Nachrichtenportal Mecklenburg-Vorpommern » Aktuelle News: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität auf

2011-10-17

Ein Zuhause, in dem Solidarität zählt | SÜDKURIER Online

Radolfzell
17.10.2011 .

Ein Zuhause, in dem Solidarität zählt


Gründung des Vereins „Wohnen in Radolfzell“: knapp 50 Interessierte wohnen der Gründung im MGH bei

Radolfzell – Mit „WiR“ (Wohnen in Radolfzell) ist Radolfzell um einen engagierten Verein reicher. Dabei geht es um ein Konzept für ein neues Wohnprojekt, bei dem nicht das Alter der Bewohner im Mittelpunkt steht, sondern die Behinderung. Es soll ein behindertengerechtes Wohnmodell entstehen. Ziel ist es, dass in dem geplanten Wohnhaus erkrankte, gesunde, ältere und junge Menschen gemeinsam leben können.
Initiiert wurde dieses Projekt von Claudia Heese aus Steißlingen. Im November 2010 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Projektidee weiter zu entwickeln und zu realisieren. Nachdem die Resonanz seitens interessierter Bürger, der Stadtverwaltung Radolfzell und auch der evangelischen Gemeinde in Radolfzell sehr positiv war, konnte nun ein bedeutender Schritt gemacht werden. Mit der Vereinsgründung ist der rechtliche Rahmen für die Förderung und somit auch Umsetzung des Projektes geschaffen. Die knapp 50 Besucher der Gründungsveranstaltung, von denen sich insgesamt 26 als Gründungsmitglieder anmeldeten, unterstreichen das rege Interesse und die Notwendigkeit, diese Lücke in der Wohnlandschaft des Landkreis Konstanz zu schließen.
Das Wohnprojekt richtet sich an Personen, die heute vielleicht noch gesund und mobil sind, denen es aber wichtig ist, bereits jetzt dort zu wohnen, wo sie in Zukunft versorgt werden können. Auch Paare oder Familien, in denen mindestens eine behinderte Person lebt, sollen hier einen Platz finden sowie Senioren und alleinstehende Behinderte jeden Alters. Die hierfür notwendige Hausstruktur wurde bereits ausgearbeitet
Ein Zuhause, in dem Solidarität zählt | SÜDKURIER Online

2011-09-28

Online-Handbuch: Inklusion als Menschenrecht: Startseite

Herzlich Willkommen!

Jeder Mensch hat ein Recht auf "Inklusion", also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es auch in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt. Doch von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung behinderter Menschen ist es noch ein weiter Weg.
Sie können mithelfen, die Barrieren in den Köpfen abzubauen, indem Sie Menschenrechte, Behinderung und Inklusion in Ihrem Umfeld zum Thema machen und genauer hinschauen. Dabei ergeben sich viele Fragen: Welche Rechte und Möglichkeiten haben Menschen mit Behinderungen heute? Wie lebten sie in der Antike, im Mittelalter oder in der Zeit des Nationalsozialismus? Welche Bedingungen erleichterten ihnen das Leben, welche erschwerten es? Mit welchen Methoden kann ich die Themen Menschenrechte und Behinderung im Schulunterricht behandeln? Wie kann ich Inklusion schon im Kindergarten fördern? Wie entstehen neue Menschenrechtsverträge? Was haben sie mit unserem Alltag zu tun?
Für diese und weitere Fragen bietet das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" Anregungen und Lernideen. Viel Vergnügen beim Surfen! (...)

Was ist "Inklusion"?

Inklusion ist nicht nur eine gute Idee, sondern ein Menschenrecht. Inklusion bedeutet, dass kein Mensch ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden darf. Als Menschenrecht ist Inklusion unmittelbar verknüpft mit den Ansprüchen auf Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Damit ist Inklusion sowohl ein eigenständiges Recht, als auch ein wichtiges Prinzip, ohne dessen Anwendung die Durchsetzung der Menschenrechte unvollständig bleibt.



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