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2013-07-19

Keine Sozialhilfe für Gebärdensprachkurs der Eltern eines gehörlosen Kindes


Keine Sozialhilfe für Gebärdensprachkurs der Eltern eines gehörlosen Kindes

Leistungen der Eingliederungshilfe umfassen nur Unterrichtung des behinderten Kindes selbst

Eltern gehörloser Kinder können vom Sozialhilfeträger nicht die Übernahme der Kosten für das Erlernen der Gebärdensprache verlangen. Die zu gewährenden Leistungen der Eingliederungshilfe umfassen zwar die Unterrichtung des behinderten Kindes selbst, nicht aber die Finanzierung eines Gebärden­sprach­kurses für dessen Eltern. Dies entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg.
Keine Sozialhilfe für Gebärdensprachkurs der Eltern eines gehörlosen Kindes



Deutscher Gehörlosenbund e.V.:
Kommunikative Barrieren, mit denen hörbehinderte Menschen tagtäglich konfrontiert sind, verschwinden in der Gemeinschaft der GebärdensprachnutzerInnen.
weiterlesen:
 Was ist Gebärdensprache?

 Gehörlosendemo in Berlin: Gebärdensprache als Menschenrecht -Video - SPIEGEL ONLINE

Gegen Behinderte Menschen-lebensunwürdiges Leben?! » Politik & Weltgeschehen » Forum - kleiderkreisel.de

Hallo,
(...)
Ich habe eine drei Jahre jüngere Schwester(Sie ist 12). Sie ist körperlich und geistig behindert, für alle denen es was sagt; sie hat Leukodystrophie und Epilepsie, aber welche Behinderung sie wirklich hat finden die Ärtze nicht raus, bis jetzt gibt es nur 2 weitere Kinder mit dem gleichen Schicksal. Meine Schwester kann also nicht reden und nicht laufen, sie kann sich nur unkontrolliert bewegen(wie eine Gummipuppe), aber sie sieht ihr Umfeld, erkennt bekannte Personen und kann auch hören was wir reden. Ob sie es versteht weiss keiner, aber sie kann freudige Lachtöne von sich geben. Ich denke das meine Schwester glücklich ist, da sie viel Lacht, man merkt es ja Blume . Allerdings gibt es Personen, die ernsthaft zu mir und meinen Eltern gemeint haben, das wir sie sofort in ein Heim abschieben sollen, da es sonst nur unnötig teuer und anstrengend wird, aber was mich am meisten wütend und betroffen macht ist, das manche Leute sagen das sie ein LEBENSUNWÜRDIGES LEBEN hat... Ich finde jeder Mensch hat das Recht zu leben, auch wenn sie nur im Rollstuhl sitzt, wir kümmern uns sehr gut um sie, es ist zwar wirklich anstrengend und teuer aber auch sie hat das Recht am Leben teilzuhaben. Wenn ich diese Leute so was sagen höre könnt ich echt richtig ausrasten, ich seh das echt nicht ein... Und dann kommen noch so dumme Kommentare (meinsten von kleinen Kindern und Jugendlichen) wie: Ahhh die hockt im rollstuhl, voll der spast... Also ihr könnt euch bestimmt denken was man da so zu hören bekommt...Ich persönlich finde das sehr respektlos, vorallem kann es ja sein das meine Schwester die Worte versteht Head Bang
Was haltet ihr davon? Würde mich echt interessieren Lächeln

Gegen Behinderte Menschen-lebensunwürdiges Leben?! » Politik & Weltgeschehen » Forum - kleiderkreisel.de

2013-05-25

So wie du bist - Mi. 19.06 - ARD: 20.15 Uhr - Behinderte dürfen nicht heiraten? Der Mittwochsfilm im Ersten "So wie du bist" packt ein heikles Thema an - und erzählt es kitschbefrei -Anders normal - TV - WESER-KURIER

So wie du bist - Mi. 19.06 - ARD: 20.15 Uhr Anders normal

Von

Eigentlich wollte Helene (Gisela Schneeberger) zu ihrem wichtigen Termin lieber alleine gehen, aber Michalina (Juliana Götze) beschließt, mitzukommen.
Emotional behindert. So will sich die frisch pensionierte Richterin Helene (Gisela Schneeberger) nun wirklich nicht nennen lassen. Vielleicht trifft sie diese Bezeichnung auch deshalb so hart, weil sie nicht ganz aus der Luft gegriffen ist. Die geschiedene Helene lebt allein, ihren einzigen Sohn vergraulte sie vor Jahren bei einem schlimmen Streit. Ihr geordnetes, aber einsames Leben bekommt durch die 20-jährige Michalina (Juliana Götze) einen heilsamen Stoß. Michalina hat das Down-Syndrom und sieht die Welt ein wenig anders als Helene. Trotzdem oder vielmehr gerade deshalb verändert sich das Leben beider Frauen zum Besseren. Von dieser emotionalen Reise erzählt Regisseur Wolfgang Murnberger in "So wie du bist" mit einer guten Balance zwischen Komödie und Drama, was den Film zu einem besonders schönen Beitrag am "Film-Mittwoch im Ersten" macht.

Anders normal - TV - WESER-KURIER

2013-05-16

Berlin: Ministerin Schröder kritisiert Pflege-Idee der SPD


Berlin Ministerin Schröder kritisiert Pflege-Idee der SPD

VON MICHAEL BRÖCKER / EVA QUADBECK - zuletzt aktualisiert: 15.05.2013
Berlin (RP). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Forderung der SPD nach einer bezahlten Familienpflegezeit scharf kritisiert. "Bei rund 1,7 Millionen Pflegebedürftigen, die derzeit von Angehörigen versorgt werden, kostet das SPD-Modell selbst bei einer vorsichtigen Schätzung mehr als zehn Milliarden Euro. Das ist völlig utopisch", sagte Schröder.
Berlin: Ministerin Schröder kritisiert Pflege-Idee der SPD

2013-02-07

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 07.02.2013
Kinder mit Behinderung sollen auch künftig in Pflegefamilien betreut werden können, wenn hierdurch vermieden wird, dass sie in einem Heim untergebracht werden. Das Regierungskabinett hat der Verlängerung einer entsprechenden Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch am gestrigen Mittwoch zugestimmt. Nach derzeitiger Gesetzeslage würde die Regelung Ende 2013 auslaufen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. Er erklärt: „Ohne die Regelung würden sich etliche örtliche Sozialämter wieder weigern, die Betreuung in einer Pflegefamilie zu tragen. In der Folge müssten Kinder mit körperlichen und sogenannten „geistigen“ Behinderungen in Heimen aufwachsen, die teilweise noch in der Verantwortung überörtlicher Sozialhilfeträger liegen.“ Auch Jugendämter hatten sich in der Vergangenheit oft geweigert, die Kosten für die Betreuung in der Pflegefamilie zu übernehmen, da sie nur für Pflegefamilien für seelisch behinderte Jugendliche zuständig seien.

Er vertraue darauf, dass Bundestag und Bundesrat die Regelung, wie in der letzten Legislaturperiode, im breiten Konsens beschließen wird, so Hubert Hüppe.

Gleichzeitig verdeutlicht der Beauftragte, dass die Verlängerung der Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch nur eine Zwischenlösung darstellt. „Es kann nicht sein, dass Kindern Leistungen der Jugendhilfe vorenthalten werden, weil sie eine körperliche oder sogenannte ‚geistige‘ Behinderung haben. Die heutige Trennung der Kinder in unterschiedlichen Leistungssystemen führt in der Praxis oft dazu, dass Kinder mit und ohne Behinderung getrennt aufwachsen, etwa im Bereich frühkindlicher Erziehung. Die mit der Lösung der Schnittstellenprobleme zwischen Jugend- und Sozialhilfe befasste Bund-Länder-Arbeitsgruppe muss deshalb schnellstmöglich Lösungsvorschläge für gemeinsame Hilfen für alle Kinder in der Jugendhilfe vorlegen“, so der Beauftragte. Er verweist hierbei auf die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die zu verlängernde Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch bewusst zu befristen.

Hüppe fordert bis zu dieser „Großen Lösung in der Jugendhilfe“, dass die Sozial- und Jugendhilfeträger in der Praxis besser zusammenarbeiten, als es bisher teilweise der Fall war.

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-11-22

Verbotene Liebe in Oberbayern -- kobinet

22.11.2012 - 07:01

Verbotene Liebe in Oberbayern.

Mainz (kobinet) Wie die Behörden in das Liebesleben behinderter Menschen eingreifen, schilderte das ZDF-Magazin Mona Lisa. In seiner Sendung vom 10. November wird im Beitrag "Verbotene Liebe" über eine Frau mit einer sogenannten geistigen Behinderung im oberbayerischen Erding berichtet. Sie wurde in ein Heim eingewiesen und muss hier von ihrem Kind und dessen Vater getrennt leben.
Verbotene Liebe in Oberbayern -- kobinet

2012-10-31

Freiheitskämpfer für Selbstbestimmung und Menschlichkeit -- kobinet


31.10.2012 - 10:33

Freiheitskämpfer für Selbstbestimmung und Menschlichkeit.

Von Sascha Lang

Hesperange/Luxemburg (kobinet) „Da beim ersten Mal meine Bemühungen nicht ausreichten, beschloss ich zum zweiten Mal in den Hungerstreik zu treten. Dort sind mir dann etwa 10 Mitstreiter gefolgt.“

Diese Worte kommen nicht etwa von einem historisch allseits bekannten Freiheitskämpfer wie Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela, sondern von Marcel Nuss, 57, der in Frankreich nun seit Jahrzehnten mit schwersten Beeinträchtigungen samt Pflegebett und Beatmungsgerät lebt und am letzten Samstag auf Einladung der Organisation Nëmme Mat Eis! und der Abteilung Behinderter Arbeitnehmer des OGB-L im Centre Culturel Nicolas Braun in Hesperange referierte.

„Als 2001 nach 23 Jahren Ehe meine Frau beschloss, sich von mir scheiden zu lassen, hatte ich die Wahl: Entweder würde ich bis ans Ende meiner Tage in einer Einrichtung verkommen, oder ich musste von der Regierung ein grundlegendes Umdenken erkämpfen.“
Freiheitskämpfer für Selbstbestimmung und Menschlichkeit -- kobinet

2012-10-05

“Mama, ich will nach Hause!” » Currentgame


 

“Mama, ich will nach Hause!”

By  Last updated: 5th Oktober 2012 Die geistig behinderte Victoria (25) will unbedingt zurück zu ihrer Familie doch anstatt das zu erlauben, wird sie im katholischen Behindertenheim der Barmherzigen Brüder mit starken Medikamenten ruhig gestellt, wenn sie ihren Willen äußert. Sie darf keinen Kontakt zu ihrem Verlobten haben, ihren gemeinsamen anderthalbjährigen Sohn darf sie nur einmal im Monat sehen. Auf dem Internetblog Freiheit-fuer-Victoria.de appelliert ihre Mutter an die Grundrechte für ihre Tochter sowie an die Menschlichkeit von Gericht und Jugendamt in Erding – und kämpft für die Entlassung ihrer Tochter aus dem Heim.
(ddp direct) Schwindegg, 5. Oktober 2012. Wenn geistig behinderte Menschen Vater oder Mutter werden, entsteht oft ein großer Berg von Problemen. Patricia Blum kann ein Lied davon singen. Sie ist verzweifelt. Seit mehr als zwei Jahren ringt die 53-Jährige mit Gerichten und Ämtern darum, ihrer geistig behinderten Tochter wieder eine Familie bieten zu können. Seit Victoria 2010 im Alter von 23 Jahren von einem Nicht-Behinderten schwanger wurde und später Sohn Max das Leben schenkte, ist alles anders. Denn seit dieser Zeit, lebt Victoria auf gerichtliche Anordnung hin nicht mehr in der Obhut ihrer Mutter, sondern in einem Heim der katholischen Barmherzigen Brüder für geistig Behinderte im oberbayerischen Algasing. Ihr Sohn Max – inzwischen anderthalb Jahre alt – muss laut Entscheidung des Amtsgerichts Erding bei einer anonymen Pflegefamilie aufwachsen. Nur einmal im Monat darf die Mutter Max für eine Stunde sehen.
Zwangs-Spirale statt Menschenrecht
Victoria will unbedingt zurück zu ihrer Familie. Bei jedem Besuch, bei jedem Telefonat mit mir, fleht mich Victoria an: Mama, ich will nach Hause. Doch anstatt ihr das zu erlauben, wird sie jedes Mal mit starken Medikamenten ruhig gestellt. Zu allem Übel wurde ihr direkt nach der Geburt ihres Sohnes und gegen ihren Willen im Heim der Barmherzigen Brüder eine Zwangs-Spirale eingesetzt. Meine Tochter ist nur noch ein Häuflein Elend. Das Schicksal ihrer Tochter schildert ihre Mutter Patricia Blum auf dem Blog www.freiheit-fuer-victoria.de und appelliert an die Menschlichkeit von Gericht und Jugendamt im oberbayerischen Erding.
Auch den Kontakt mit ihrem Verlobten und Vater von Max, hat Victorias vom Gericht bestellter gesetzlicher Betreuer ihr strikt verboten. Obwohl beide sich lieben und heiraten wollen. Denn der Ex-Flugkapitän, ein ehemaliger Freund von Victorias Mutter, lebte mit ihr und Victoria gemeinsam in einer Wohngemeinschaft. Ihm erlaubt das Jugendamt Erding ebenfalls nur eine Stunde im Monat den Kontakt mit seinem Sohn Max.
Laut Grundgesetz sind geistig Behinderte in Deutschland Nicht-Behinderten gleichgestellt. Nach Artikel 6 des Grundgesetzes stehen Ehe und Familie unter besonderem Schutz des Staates. Auch die UN-Richtlinien über die Rechte geistig Behinderter sind eindeutig: Gleichstellung muss sein! Professor Erhard Fischer, der an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Sonderpädagogik leitet, befürwortet das Recht Behinderter, ebenfalls Kinder zu bekommen. Knapp 2000 Kinder geistig Behinderter leben in Deutschland, Tendenz steigend. Pauschalisieren und Generalisieren nach dem Motto: Das dürft ihr nicht, ist nicht akzeptabel, sagt Professor Fischer.
Das Recht auf Liebe und Familienglück wie alle anderen Menschen auch
Für meine geistig behinderte Tochter gelten Gleichstellung und Menschenrechte offensichtlich nicht, sagt ihre Mutter, die Victoria mit zwei Geschwistern zusammen groß gezogen hat. Doch Victoria hat das gleiche Recht auf Liebe und Familienglück wie alle anderen Menschen auch. Wir wollen als Familie zusammenleben Victoria, ihr Verlobter, Max und ich.
Auch Professor Georg Marckmann, Medizinethiker von der Ludwig-Maximilians-Universität München betont die Bedeutung der Familie im Fall von geistig behinderten Elternteilen. Wenn geistig Behinderte Kinder bekommen, stehen Liebe und Geborgenheit im Vordergrund, die Kinder durch ihre Familie bekommen können, sagt er. Wichtig ist die emotionale Bindung zum Kind. Eventuelle Defizite in der Betreuung müssen durch andere ausgeglichen werden können.
Gegen den Willen der Eltern dürfen Kinder nicht prophylaktisch von der Familie getrennt werden. Auch bei geistiger Behinderung der Eltern nicht, schreibt Professor Joachim Walter von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg in seinem Beitrag Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht im Forum Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nach der Erfahrung von Professor Walter sind deutsche Gerichte in moralischen Fragen aber bisweilen noch rückständig. Es fällt Richtern schwer, geistig behinderten Menschen mehr zu glauben als zum Beispiel gut situierten Mitbürgern. Obendrein können sich viele nicht vorstellen, dass so genannte gesunde” Männer sich mit diesen Krüppeln” einlassen. Sie glauben, wer das tut, muss selbst psychisch krank sein.
Paradoxe Entscheidungen des Erdinger Amtsrichters
Könnte in Fall von Victoria und ihres Verlobten auch am Amtsgericht Erding eine solche Denkweise geherrscht haben? Einige Dinge würden zumindest dafür sprechen: Der zuständige Amtsrichter und der von ihm bestellte gesetzliche Betreuer Victorias bezichtigten deren Verlobten zu Unrecht des sexuellen Missbrauchs einer widerstandsunfähigen Person. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde inzwischen eingestellt. Paradox: Obwohl Amtsrichter Wolfgang Grimm Victorias Verlobten offensichtlich für den Vater von Max hielt und dies seiner Entscheidung zugrunde legte, Victoria von ihrer Mutter und ihrem Verlobten zu trennen, verweigerte er ihm mehrfach die Anerkennung der Vaterschaft sowie des Sorgerechts – obwohl dieser bei seiner Heimatgemeinde eine Vaterschaftsurkunde für seinen künftigen Sohn beantragt und zahlreiche Eingaben beim Amtsgericht Erding dazu gemacht hatte. Mit diesem Vorgehen verhinderte das Gericht, dass Sohn Max nach der Geburt bei seinem leiblichen Vater leben konnte.
Auf Antrag von Victorias Mutter und ihres juristischen Vertreters setzte das Gericht immerhin einen Rechtspfleger ein, der Victorias Rechte vertreten sollte. Allerdings stimmte dieser Rechtsanwalt in allen Punkten den Entscheidungen von Amtsrichter Grimm und dem von diesem eingesetzten gesetzlichen Betreuer zu, anstatt sich für Victorias Wünsche einzusetzen, die statt im Heim zu leben, sofort nach Hause wollte, schreibt Patricia Blum in ihrem Blog. Möglicherweise eine Reflexhandlung denn der betreffende Rechtsanwalt ist Partner in der Kanzlei von Bernd Grimm, einem direkten Verwandten des Amtsrichters.
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-
Kontakt:
Patricia Blum
Patricia Blum
Am Schloss 1
84419 Schwindegg
+49 8082 271 9383
info@freiheit-fuer-victoria.de
www.freiheit-fuer-victoria.de
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2012-09-01

BILDUNG: Die Inklusion endet am Mittagstisch - Nachrichten Potsdam-Mittelmark

  • 01.09.2012
  • von Henry Klix

BILDUNG  

Die Inklusion endet am Mittagstisch 

01.09.2012

von Henry Klix
heprodimagesfotos93320120901pruef.jpg
 
Freunde in der Schule. Pia ist vom Bauchnabel abwärts gelähmt. Ohne Hortassistenz will die Schule keine Verantwortung für sie übernehmen, zahlen sollen ihre Eltern. Foto: hkx
Wie zwei Caputher Familien mit behinderten Kindern an den sozialen Rand gedrängt werden.
Schwielowsee / Potsdam - Robby ist ein Sonnenschein. In der Kita haben sie ihn geliebt, auch an der Geltower Meusebach-Schule ist der Siebenjährige seit August gern gesehen. Den Jungen mit Down-Syndrom an einer Regelschule unterzubringen, war gar nicht einfach. Er rennt gern mal los, um auf einen Baum zu klettern. Robbys Eltern haben aber gute Erfahrungen gemacht, wenn ihr Sohn mit „normalen“ Kindern zusammen ist. Die Schulleiterin der Meusebach-Schule holte sich die Rückendeckung des Kollegiums, alle stehen dahinter.
Ja, auch das Land, das derzeit die Inklusion behinderter Kinder an Regelschulen vorantreibt. Dachten Robbys Eltern jedenfalls.

BILDUNG: Die Inklusion endet am Mittagstisch - Nachrichten Potsdam-Mittelmark

2012-08-11

Coburger Familien gegen Selektion Behinderter | inFranken.de

Coburger Familien gegen Selektion Behinderter

publiziert: 10.08.2012 07:47 aktualisiert: 10.08.2012 16:32
    Ort: Coburg  Von: Helke Renner  Coburger Tageblatt
Bluttest Auf problemlose Art kann nun festgestellt werden, ob ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Coburger Familien erzählen, warum sie gerade diese Kinder lieben.
Judith Stammberger mit ihrer jüngeren Schwester Sarah. Die beiden verstehen sich gut. Deswegen macht Judith jetzt eine Ausbildung zur Kindererzieherin. Fotos: privat
Judith Stammberger mit ihrer jüngeren Schwester Sarah. Die beiden verstehen sich gut. Deswegen macht Judith jetzt eine Ausbildung zur Kindererzieherin. Fotos: privat
Dass Eltern die Möglichkeit eingeräumt wird, anhand eines Bluttropfens in einer Petrischale über Leben und Tod eines Fötus zu entscheiden, ist für die Geschäftsführerin des Vereins "Hilfe für das behinderte Kind", Karolin Netschiporenko, nur schwer erträglich. Sie bezweifelt auch, dass die Entscheidung, den sogenannten Praena-Test zuzulassen, tatsächlich rechtens ist. Aber darum gehe es dem Coburger Verein auch nicht. "Wir wollen den Eltern eher klar machen, welche Bedeutung ihr Entschluss hat. Dass sie lebenslang daran zu knabbern haben, wenn sie sich gegen ihr Kind entscheiden." Deshalb plädieren die Mitglieder des Vereins dafür, auch Down-Syndrom-Kindern eine Chance zu geben.
Coburger Familien gegen Selektion Behinderter | inFranken.de

2012-04-20

Diana Krüger kämpft täglich gegen Barrieren, die sie mit ihrem Sohn überwinden muss: "Man fühlt sich mit seinen Sorgen allein" | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Burg

Diana Krüger kämpft täglich gegen Barrieren, die sie mit ihrem Sohn überwinden muss


"Man fühlt sich mit seinen Sorgen allein"

20.04.2012 04:14 Uhr |
Von Franziska Ellrich


Gefährlichste Situation am Tag: Die ganze Familie hilft mit, um den hohen Absatz mit André im Rollstuhl zu überwinden.


Gefährlichste Situation am Tag: Die ganze Familie hilft mit, um den hohen Absatz mit André im Rollstuhl zu überwinden. | Foto: F. Ellrich
André Krüger sitzt seit seinem zweiten Lebensjahr im Rollstuhl. Seine Mutter Diana Krüger und Birgit Kiel sind zwei Leser, die auf den Artikel "Burg ist auf einem barrierefreien Weg" reagiert haben. Lässt sich aus ihren Erfahrungen lernen?
Burg l "Die Stadt aus den Augen der Betroffenen betrachten" soll das Ziel des neuen Inklusionsbeirates sein. So erhofft es sich zumindest Kathrin Haase vom Allgemeinen Behindertenverband. Die vielen Reaktionen auf den Artikel vom 13. April über den Beirat zeigen, dass es vor diesem Hintergrund noch viel zu tun gibt.
Diana Krüger kämpft täglich gegen Barrieren, die sie mit ihrem Sohn überwinden muss: "Man fühlt sich mit seinen Sorgen allein" | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Burg

2012-02-11

Expertin: Arbeitnehmer brauchen mehr Freiraum für Pflege

Expertin: Arbeitnehmer brauchen mehr Freiraum für Pflege


Münster (dapd). Arbeitnehmer brauchen nach Ansicht von Experten bessere Möglichkeiten, ihren Beruf und die Pflege kranker Familienmitglieder zu vereinbaren. “Da gibt es viel Nachholbedarf, der ganze Bereich Pflege hinkt noch hinterher”, sagte Regina Ahrens vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Freitag der Nachrichtenagentur dapd.

Agenturmeldungen : euronews : Aktuelle internationale und Europa-Nachrichten als Video on Demand
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