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2014-01-10

Behinderte erhalten erstmals Abschlusszertifikate


Behinderte erhalten erstmals Abschlusszertifikate

09.01.2014, 12:28 Uhr | dpa
Erstmals haben rund 400 Behinderte in Sachsen-Anhalt ein Abschlusszertifikat für ihre Ausbildung in Behindertenwerkstätten erhalten. Die Urkunden wurden am Donnerstag bei einem Festakt in Magdeburg überreicht. "Die Zertifikate sollen Anerkennung und Motivation sein, auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt selbstbewusst Beschäftigungsperspektiven zu suchen", erklärte Sozialminister Norbert Bischoff (SPD).
Behinderte erhalten erstmals Abschlusszertifikate

2013-12-03

Arbeitsmarkt: Warum Arbeitgeber sich von der Behinderten-Quote freikaufen - Recht und Gehalt - FAZ


Arbeitsmarkt 

Warum Arbeitgeber sich von der Behinderten-Quote freikaufen

 ·  Arbeitgeber müssen Menschen mit Behinderung beschäftigen. Viele kaufen sich jedoch von dieser Pflicht frei. Kurios: Nur so kann das System funktionieren.
Arbeitsmarkt: Warum Arbeitgeber sich von der Behinderten-Quote freikaufen - Recht und Gehalt - FAZ

2013-11-26

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet - Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

25.11. 2013

Ausbildung

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet

Deutscher Gewerkschaftsbund legt Ausarbeitung zur Ausbildungsplatzsituation behinderter Jugendlicher vor: Junge Menschen mit einer Behinderung absolvieren nur selten eine Berufsausbildung im Betrieb. Die Chancen von benachteiligten Jugendlichen am Ausbildungsmarkt waren in den vergangenen Jahren sehr schlecht, da es viele Bewerber und zu wenig Ausbildungsplätze gab. Auch momentan bildet insgesamt nur knapp jeder vierte Betrieb aus. Behinderte junge Menschen haben hier das Nachsehen. Die Hürden für eine betriebliche Ausbildung sind für behinderte Jugendliche oft sehr hoch. Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und die Ausbildung selbst sind zu selten auf ihre individuellen Fähigkeiten ausgerichtet. Unternehmen und behinderte junge Menschen haben bisher zu wenig Erfahrung im Umgang miteinander. Um die Chancen behinderter junger Menschen am Arbeitsmarkt zu verbessern, muss ihre Ausbildung künftig zu deutlich höheren Anteilen in den Unternehmen stattfinden. Da es vielfältige und individuelle Fördermöglichkeiten für die Unternehmen gibt, liegen die Barrieren für die Teilhabe junger Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben offenbar auch in den Köpfen der Beteiligten.
Auszüge aus der Publikation "Ausbildung behinderter Jugendlicher" des DGB - arbeitsmarkt aktuell:
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

2013-10-25

Neue Initiative will Behinderte auf dem Arbeitsmarkt fördern | aktuell.evangelisch.de

Neue Initiative will Behinderte auf dem Arbeitsmarkt fördern

Raus aus der Werkstatt, rein in den ersten Arbeitsmarkt: Ein breites Bündnis aus Politik und Verbänden hat eine Offensive gestartet, um mehr Menschen mit Behinderung die Chance auf eine normale Ausbildung oder einen regulären Job zu geben.
25.10.2013 | epd

 Wie der Deutsche Behindertenrat am Freitag in Berlin mitteilte, wurde dazu die "Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung" unter anderem vom Bundesarbeitsministerium, den Arbeitgeberverbänden, dem Landkreistag und dem Deutschen Gewerkschaftsbund beschlossen.

Neue Initiative will Behinderte auf dem Arbeitsmarkt fördern | aktuell.evangelisch.de

BMAS - Teilhabe behinderter Menschen - Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung

2013-07-02

Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV | WAZ.de

Hartz IV

Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV

01.07.2013 | 08:19 Uhr
Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV
Viele Menschen beantragen kein Hartz IV, obwohl sie darauf Anspruch hätten. Als Gründe vermuten Forscher Unwissenheit, Scham und eine voraussichtlich geringe Leistungshöhe und -dauer.Foto: Joachim Kleine-Büning/WAZ FotoPool
 
Berlin.  Millionen sozial schwache Menschen beantragen keine Hartz-IV-Leistungen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Das haben Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet. Die Forscher gehen laut Medienberichten von 3,1 bis 4,9 Millionen Betroffenen in verdeckter Armut aus.

Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV | WAZ.de

 Arbeitslose ǀ Hartz IV: Behinderte zahlen drauf — der Freitag

 Amt verweigert Schwerstbehinderten Grundsicherung

 Arbeitslosengeld II Rechner | hartz 4 Rechner für Behinderte, Hartz 4 | Berechnen Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV - Rechner)

2013-06-24

"Wir brauchen mehr regionale Netzwerke" - Personal - deutsche handwerks zeitung

Interview mit Bildungsexpertin Kirsten Vollmer

"Wir brauchen mehr regionale Netzwerke"

Damit behinderte Jugendliche und Erwachsene schneller auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können und langfristige Perspektiven erhalten, sollten sich Handwerksbetriebe stärker mit den Arbeitsagenturen und Kammern vernetzen. "Die Arbeitgeber müssen ihre Scheu vor diesem Thema verlieren", sagt Kirsten Vollmer vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Im Interview erklärt sie, wie Inklusion behinderter Menschen in der Praxis gelingen kann. - Von Jana Tashina Wörrle

"Wir brauchen mehr regionale Netzwerke" - Personal - deutsche handwerks zeitung

Inklusion: Arbeitgeber drücken sich - Betrieb - deutsche handwerks zeitung

Arbeitsmarkt für behinderte Menschen

Inklusion: Arbeitgeber drücken sich

Die Beschäftigungsquote in Deutschland ist hoch und der Arbeitsmarkt weiterhin im Aufschwung. Doch nicht alle Personengruppen profitieren. Für behinderte Menschen ist es immer noch schwerer, auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen. Bundesarbeitsministerin Von der Leyen plädiert dafür, dass mehr behinderte Jugendliche eine betriebliche Ausbildung aufnehmen sollen. Was das Handwerk tun kann. - Von Jana Tashina Wörrle

Inklusion: Arbeitgeber drücken sich - Betrieb - deutsche handwerks zeitung

2013-05-13

Auswertung der Krankenkassen: Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu - Stress - FOCUS Online - Nachrichten


Auswertung der Krankenkassen 

Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu

Montag, 13.05.2013, 03:59  Leistungsdruck und ständige Bereitschaft führen bei immer mehr Arbeitsnehmern zu psychischen Erkrankungen – das geht aus den Daten der gesetzlichen Krankenkassen deutlich hervor. KKH-Chef Kailuweit warnt vor der neuen „Volkskrankheit Nummer eins“.
Auswertung der Krankenkassen: Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu - Stress - FOCUS Online - Nachrichten

2013-04-19

Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben ausschöpfen - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Aktuelles - Bundestag aktuell

  Bundestag aktuell
Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben ausschöpfen - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Aktuelles - Bundestag aktuell

2013-04-02

Am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet -- kobinet

 Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind bisher in vielen Fällen an den Bedürfnissen des ersten Arbeitsmarktes vorbei ausgebildet worden. Das geht aus einer Studie des UN-Hochkommissariats für Arbeit und Beschäftigung hervor. Valentin Aichele von der Monitoring-Stelle zur Behindertenrechtskonvention verwies heute auf die Studie. Eine Zusammenfassung und die Empfehlungen der Studie gibt es jetzt in deutscher Übersetzung.  
Mit dieser Veröffentlichung unterstreicht die Monitoring-Stelle, dass die Studie und damit verbundene Empfehlungen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch im hiesigen Zusammenhang sehr wichtig si
Am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet -- kobinet

2013-02-27

Deutscher Bundestag: Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen

Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen


Ausschuss für Arbeit und Soziales (Anhörung) - 25.02.2013

Berlin: (hib/VER) Experten wollen die Situation für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Das ist das Ergebnis einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag. Grundlage waren jeweils ein Antrag der Koalitionsfraktionen, der SPD- sowie der Linksfraktion. Erstere wollen die Leistungspotenziale von Behinderten im Arbeitsleben ausschöpfen. In ihrem Antrag (17/12180) fordern sie die Bundesregierung unter anderem dazu auf, „zeitnah differenzierte Daten zur Situation von Behinderten auf dem Arbeitsmarkt vorzulegen, um passgenaue Strategien zur Förderung der Teilhabechancen erarbeiten zu können“.
Die SPD-Fraktion möchte die Ausgleichsabgabe je unbesetzten Pflichtplatz erhöhen und Menschen mit Behinderung so einen fairen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. In ihrem Antrag (17/9931) sprechen sie sich außerdem dafür aus, der besonderen Situation von klein- und mittelständischen Unternehmen durch eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten Rechnung zu tragen.
Die Fraktion Die Linke möchte die Teilhabe von Behinderten am Arbeitsleben verbessern. Sie fordern in ihrem Antrag (17/9758) die Bundesregierung unter anderem auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen mit dem Ziel, die gesetzlichen Beschränkungen zu beseitigen, die die Teilhabe durch Arbeit für Behinderte erschweren. Zudem sprechen sie sich dafür aus, Barrierefreiheit im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu sichern und Beratung und Vermittlung für Menschen mit Behinderung zu garantieren.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin, sprach sich gegen weitere Förderungen von Behinderten aus. Sie teilte bereits im Vorfeld der Expertenanhörung in ihrer schriftlichen Stellungnahme mit, dass es zuerst „mehr Transparenz über das bestehende sehr komplexe Leistungssystem mit seiner Vielzahl von unterschiedlichen Trägern“ bedürfe. Zudem müsse genau analysiert werden, „welche Förderansätze nachweislich wirksam sind und ob ein Bedarf für weitere Instrumente beziehungsweise deren Ausweitung besteht“. Erst dann sollten neue Förderinstrumente für Menschen mit Behinderung geschaffen werden.
Der Einzelsachverständige Franz-Josef Düwell aus Weimar erklärte, dass der SPD-Antrag „einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung des Rechts auf tatsächlichen gleichberechtigten Zugang von Behinderten zur Arbeit und Beschäftigung“: die Forderung nach der Weiterentwicklung der Schwerbehindertenvertretung zu einer Behindertenvertretung. Der Vorlage zufolge so die ehrenamtliche Tätigkeit der gewählten Vertrauensperson ein „Motor für die behinderungsgerechte Beschäftigung“.
Heinz Wille Bach aus Marburg sagte, dass aus Sicht schwerbehinderter Menschen die SPD-Initiative zur Erhöhung der Ausgleichsabgabe sowie auch die Heraufsetzung der Pflichtquote auf sechs Prozent zu begrüßen sei. Vor allem angesichts der Tatsache, dass etwa eine Million schwerbehinderter Menschen in Beschäftigung stehen, „diesen aber mehr als drei Millionen schwerbehinderter Menschen im erwerbsfähigen Alter gegeüber stehen“.
Der Sozialverband VdK aus Bonn begrüßte, dass sich alle drei Anträge mit der Arbeitsmarktsituation für Behinderte befassen. Auch sei eine Änderung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch „im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention notwendig“, hieß es seitens des VdK. Der Verband forderte aber eine „deutliche Anhebung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen, die nicht oder in völlig unzureichendem Maße (unter ein Prozent) ihrer Beschäftigungspflicht nachkommen.

Deutscher Bundestag: Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen

2013-01-07

Wenn die Behinderung normal wird | WAZ.de


Behindertenbeirat

Wenn die Behinderung normal wird

06.01.2013 | 16:53 Uhr
Wenn die Behinderung normal wird
Lünen.   Der Behindertenbeirat hat in diesem Jahr einiges vor, um die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Lünen zu verbessern. Vor allem die Arbeitgeber sollen dabei in die Pflicht genommen werden.
Wenn die Behinderung normal wird | WAZ.de

Eine neue Perspektive für behinderte Menschen - Bremen - Nordsee-Zeitung

Eine neue Perspektive für behinderte Menschen

BREMEN. Jochen Ehlers’ Finger gleiten geschmeidig über ein Gerät mit Hunderten von winzigen Stahlnoppen, die sich unter seinen Händen bewegen. Dabei hört der 24-Jährige aufmerksam zu, welche Frage der Anrufer in seinem Headset stellt. Mit einem schnellen Handgriff auf einer normalen Tastatur bringt er seinen Computer dazu, die passenden Informationen bereitzustellen.

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Jochen Ehlers (von links), Marcel Thölken und Holger Conrades sind vom Integrationsfachdienst ans Bürgertelefon vermittelt worden. Foto Albrecht
 
Jochen Ehlers liest sie mit Hilfe seiner Punktschrift- oder Braillezeile, während er mit dem Anrufer spricht. Anschließend gibt er die gewünschte Auskunft. Ein freundliches „Tschüss“, und das nächste Telefonat kündigt sich an. Der junge Mann ist von Geburt an blind. Er hat die Arbeit am Telefon während seiner Ausbildung zum Bürokaufmann kennen und schätzen gelernt: „Ich stelle mich gern auf unterschiedliche Leute ein.“

Eine neue Perspektive für behinderte Menschen - Bremen - Nordsee-Zeitung

2012-12-31

Arbeitsmarkt : Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

 30.12.12

Arbeitsmarkt

Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe

Vier von zehn Frührentnern hierzulande sind psychisch krank. Damit ist ein neuer Rekordwert erreicht – und Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik streiten darüber, wer nun was zu tun hat. Von
Arbeitsmarkt : Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

2012-12-29

Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse


Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

Arbeitslosenquote doppelt so hoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung / Schere klafft weiter auseinander / Besonders Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012 im Vergleich der Gesamtbevölkerung und der Menschen mit Schwerbehinderung
Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012.
Das sogenannte "German Jobwunder" geht an Menschen mit Behinderung weitgehend vorbei. Anlässlich der Präsentation der Arbeitsmarktzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag weist die Aktion Mensch darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen in der Gesamtbevölkerung seit 2005 um fast 40 Prozent zurückging, bezogen auf Menschen mit Schwerbehinderung jedoch nur um knapp acht Prozent. In den vergangenen drei Jahren ist diese Tendenz noch deutlicher: Von Oktober 2009 bis Oktober 2012 stieg die Zahl der Arbeitslosen bei Menschen mit Behinderung um 5,6 Prozent (von 163 900 auf 173 005). Im gleichen Zeitraum ging die Arbeitslosenzahl in der Gesamtbevölkerung um 14,5 Prozent zurück (von 3 220 862 auf 2 753 354). 2010 lag die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung mit 14,8 Prozent fast doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung (7,7 Prozent). "Angesichts des demografischen Wandels und auch des Fachkräftemangels sollten sich Unternehmen jetzt um jede potenzielle Arbeitskraft bemühen. Bei Menschen mit Behinderung sind Unternehmen aber häufig zögerlich, weil nicht die Stärken eines Bewerbers im Vordergrund stehen, sondern seine vermeintlichen Schwächen", so Aktion Mensch-Vorstand Martin Georgi.

Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Jugendlichen mit Behinderung. Bei den 15 bis 24-Jährigen sank die Arbeitslosenzahl von Oktober 2009 bis Oktober 2012 insgesamt um knapp 25 Prozent, bei Jugendlichen mit Behinderung dagegen nur um fünf Prozent. Alarmierend ist zudem die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Schul- oder Berufsausbildung: Diese stieg in den letzten drei Jahren um elf Prozent an.

Förderung für mehr Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt

Die Aktion Mensch unterstützt seit Jahren Projekte, die Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt bringen. Allein 2011 förderte sie bundesweit 67 Projekte mit 7,5 Millionen Euro. Viele davon zeigen, dass Inklusion am Arbeitsplatz funktionieren kann. "Oft genügen schon wenige technische Hilfen, um Arbeitsplätze behindertengerecht zu gestalten. Das sind lohnende Investitionen, denn Menschen mit Behinderung verfügen vielfach über gute Qualifikationen und eine hohe Leistungsbereitschaft. In Deutschland gibt es außerdem zahlreiche Unterstützungsangebote, auch für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung", so Martin Georgi.

Über die Aktion Mensch e.V.

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Die Soziallotterie wurde 1964 als Aktion Sorgenkind gegründet und 2000 in Aktion Mensch umbenannt. Zu ihren Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Der Verein unterstützt mit seinen Erlösen jeden Monat bis zu 1.000 soziale Vorhaben der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Möglich machen dies etwa 4,6 Millionen Loskäufer der Aktion Mensch-Lotterie. Seit Anfang 2012 ist Jörg Pilawa ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Dokumente zum Herunterladen:

    Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse

    2012-12-17

    Abgehängt!: Jobwunder geht an Behinderten vorbei | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

    Abgehängt! 

    Jobwunder geht an Behinderten vorbei

    Ein Beitrag von: Elisabeth Veh, Sarah Schmidt Stand: 13.12.2012
     
    Nie war die Beschäftigung in der Bundesrepublik höher als in den vergangenen zwei Jahren, und fast alle gesellschaftlichen Gruppen haben vom Boom am deutschen Arbeitsmarkt profitiert - außer die Schwerbehinderten.
    Abgehängt!: Jobwunder geht an Behinderten vorbei | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

    2012-12-12

    Arbeitsagentur: Vor allem die Wirtschaft beschäftigt zu wenig behinderte Arbeitnehmer | Kempten

    "Die Quote wird nicht erreicht"

    Kempten – Von einer „relativ stabilen Situation“ auf dem Allgäuer Arbeitsmarkt berichtete der stellvertretende Leiter der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Horst Holas; aber auch von einer konstant hohen Zahl von Arbeit suchenden Menschen mit Behinderung.


    © Christine Tröger

    Nicht jeder Arbeitsuchende mit Behinderung hat so viel Glück wie Sylvia Huber (Mitte). Sie hat ihren Traumjob als Arbeitsberaterin bei der Agentur für Arbeit schon lange gefunden und fühlt sich auch im Kreis ihrer Kollegen – hier mit dem stellvertretenden Leiter Horst Holas und Pressesprecher Reinhold Huber – ausgesprochen wohl.
    „Behinderte Menschen haben es schwerer Fuß zu fassen“, auch bei insgesamt so günstigen Zahlen wie derzeit, bedauerte er.

    Arbeitsagentur: Vor allem die Wirtschaft beschäftigt zu wenig behinderte Arbeitnehmer | Kempten

    Behinderter macht sich für Behinderte stark | Hoya/Eystrup

    • 12.12.12
    Christian Habl will Netzwerk für Firmen und körperlich Beeinträchtigte aufbauen

    Behinderter macht sich für Behinderte stark

    Br.-Vilsen - Von Marvin Köhnken
    „Qualifizierte Mitarbeiter mit einer körperlichen Behinderung sind nicht weniger leistungsfähig, sicherlich aber motivierter, wenn sie einen sicheren Job ausüben können“, meint Christian Habl. Der 31-Jährige ist gelernter Versicherungsfachmann und seit Februar arbeitslos. Um einen neuen Job zu finden, will er sich nicht mehr nur auf die staatlichen Einrichtungen verlassen, sondern ein Netzwerk für Betroffene und Firmen aufbauen

    Behinderter macht sich für Behinderte stark | Hoya/Eystrup

    2012-12-10

    DGB - Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

    Arbeitsmarkt auf den Punkt gebracht 04/2012

    Arbeitsmarktstudie: 

    Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

    Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland 2009 verpflichtet, den Arbeitsmarkt komplett barrierefrei zu gestalten. Das bedeutet: Gleiches Recht auf Arbeit für behinderte Menschen. Doch drei Jahre später ist die Arbeitslosenquote bei diesen unverändert hoch.
    Die Gesellschaft altert und damit stehen immer mehr schwerbehinderte Menschen zwischen 15 und 65 Jahre dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. 2006 waren circa 1,1 Millionen Menschen mit Handicap beschäftigt oder arbeitslos gemeldet, 2010 rund 1,2 Millionen. Dabei ist die Zahl derjenigen mit Beschäftigung in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen - von 934.000 im Jahr 2006 auf über eine Million Erwerbstätige in 2010.
    Nach einer Phase des Rückgangs steigt die Arbeitslosigkeit seit 2009 wieder an. Die Arbeitslosenquote nahm seitdem ebenfalls zu - obwohl in den Jahren 2010 und 2011 ein Aufschwung mit allgemein sinkender Arbeitslosigkeit den Arbeitsmarkt bestimmte.

    Übersicht: Schwerbehinderte Beschäftigte und Arbeitslose im Zeitverlauf





    DGB-Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen
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