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2013-07-05

Deutscher Mieterbund e.V.: 2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht


Pressemeldung

25.06.2013

2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht

Studie: Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“


Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“: Der Wohnungsmarkt ist auf die steigende Zahl älterer Menschen nicht vorbereitet. Es fehlt an barrierearmen Wohnungen. Ebenso an kleinen Wohnflächen. Darüber hinaus bietet ein seniorengerechter Wohnungsmarkt die Chance, die enorm wachsenden Kosten im Bereich der Pflege wirkungsvoll zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Wohnen 65plus“, die das Pestel-Institut heute in Berlin vorgestellt hat.

Die Wissenschaftler aus Hannover geben darin erstmals auf der Grundlage der neuen Zensus-Zahlen eine Prognose für die Bevölkerungsentwicklung. Demnach werden im Jahr 2035 in Deutschland nahezu 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein – über 40 Prozent mehr als heute. Damit sei bundesweit ein enorm wachsender Bedarf an Senioren-Wohnungen verbunden.

„Mit der starken Zunahme Älterer wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen rasant wachsen“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther. Bereits 2035 werde es 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung werde damit von derzeit rund 2,9 Prozent auf dann 4,5 Prozent steigen. Für das Jahr 2050 erwarten die Wissenschaftler sogar mehr als vier Millionen Pflegebedürftige. Jeder Achtzehnte, der in Deutschland lebt, wird dann auf Pflege angewiesen sein.

Die Ausgaben im Pflegebereich werden explodieren: 2035 erwartet das Pestel-Institut knapp 33 Milliarden Euro an Kosten bei der Pflegeversicherung – ein Plus von 50 Prozent gegenüber heute. Die Hilfe zur Pflege als staatliche Sozialleitung werde dann sogar um das Fünffache auf 18 Milliarden Euro steigen. Insgesamt wird die Pflege im Jahr 2035 rund 25,4 Milliarden Euro mehr kosten als heute, rechnen die Wissenschaftler vor.

Ein Teil dieser Ausgaben ließe sich vermeiden. Voraussetzung sei allerdings ein seniorengerechter Wohnungsmarkt. Entscheidendes Kriterium dabei: Barrierefreie Wohnungen, die eine ambulante Pflege zu Hause ermöglichen.

„Wer heute als älterer Mensch auf Pflege angewiesen ist und keine altersgerecht ausgestattete Wohnung hat, ist gezwungen, schon allein deshalb ins Pflegeheim zu gehen, weil eine ambulante Betreuung in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist. Wenn sich nichts ändert, wird das künftig die Regel sein“, sagt Matthias Günther. Für die Pflegekosten sei dies „fatal“.

Denn für die Mehrkosten der stationären gegenüber der ambulanten Pflege kann, so das Pestel-Institut, von rund 7.200 Euro pro Jahr ausgegangen werden. Dagegen koste der Umbau zur barrierearmen Wohnung durchschnittlich 15.600 Euro. „Rein wirtschaftlich betrachtet, lohnt es sich also, in das altersgerechte Bauen und Sanieren zu investieren“, sagt Matthias Günther. Schon mit den Extrakosten für die Heimpflege lasse sich eine seniorengerechte Wohnungssanierung in gut zwei Jahren finanzieren.

Um wirkungsvoll gegen die „graue Wohnungsnot“ in Deutschland vorzugehen, ist die Schaffung von rund 2,5 Millionen zusätzlichen Senioren-Wohnungen in den kommenden Jahren notwendig, so das Pestel-Institut. Die Gesamtinvestition dafür belaufe sich auf 39 Milliarden Euro. – Zahlen, die auch das Bundesbauministerium in einer Studie vertritt.

Anders als das Fachressort von Bundesminister Peter Ramsauer (CSU) nennt das Pestel-Insitut auch die notwendige Förderhöhe für das altersgerechte Bauen und Sanieren: 540 Millionen Euro jährlich in den kommenden acht Jahren. Studienleiter Matthias Günther erläutert: „Ein Förder-Euro zieht etwa acht Euro an privaten Investitionsmitteln nach sich. Für eine 39-Milliarden-Euro-Investition muss der Staat also eine 4,33-Milliarden-Euro-Förderung schaffen – in diesem Fall verteilt auf acht Jahre.“

Der Wohnungsmarkt für Senioren dürfe nicht länger vernachlässigt werden: „Es wird höchste Zeit, das altersgerechte Bauen und Sanieren stärker zu fördern“, sagt der Leiter der Studie „Wohnen 65plus“, Matthias Günther. Die Politik müsse dabei – neben KfW-Krediten – verstärkt auch auf direkte Bau-Zuschüsse und die steuerliche Abschreibung setzen. „Denn ein Kredit mit zwanzig Jahren Laufzeit stößt bei einem Siebzigjährigen in der Regel nur auf wenig Interesse“, so Günther.

Der Pestel-Studienleiter spricht sich für eine gezielte „Senioren-Wohnungsbau-Förderung“ aus. Ältere Menschen lebten oft in zu großen Wohnungen. Es sei notwendig, ihnen kleinere und damit bezahlbare Wohnungen anzubieten. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Altersarmut. Bereits heute seien rund drei Prozent der Senioren auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Ihre Zahl werde in den kommenden zwanzig Jahren auf mehr als 25 Prozent steigen.

Die Studie zum Senioren-Wohnen hat das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“ in Auftrag gegeben. Dazu gehören: der Deutsche Mieterbund (DMB), der Sozialverband VdK Deutschland, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).

Das Verbändebündnis wirft den Parteien vor, das drängende Thema „Wohnen im Alter“ nicht mit der erforderlichen Aufmerksamkeit zu beachten. Das treffe insbesondere auf die gezielte Vermeidung zukünftiger Kostenbelastungen zu. Bereits in den zurückliegenden vier Regierungsjahren der schwarz-gelben Koalition habe es „so gut wie keine Rolle gespielt“. Mehr noch: „Die jetzige Bundesregierung hat sich gewissermaßen vom altersgerechten Bauen und Sanieren verabschiedet und den KfW-Fördertopf von ursprünglich 100 Millionen Euro jährlich auf Null gesetzt. Die neue Bundesregierung wird sich daran messen lassen müssen, ob sie es ernst meint und 540 Millionen Euro für das Senioren-Wohnen bereitstellt“, so das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“.

Das Bündnis erwartet von den Parteien „entschlossenes Handeln und weniger Taktieren“. Eine spezifische Motivation für die Zielgruppen fehle völlig: „Um freie Investoren zu gewinnen, sind Abschreibungsmöglichkeiten notwendig. Für betroffene ältere Menschen ist eine Zuschussvariante attraktiv“, so das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“. Alles andere sei „Wortklauberei und wird dem Stellenwert nicht gerecht, den das Thema angesichts der Faktenlage haben sollte“.
Deutscher Mieterbund e.V.: 2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht

2013-06-14

Treppenlift statt Umzug - Ratgeber - Immobilien - Hamburger Abendblatt

 14.06.13, 06:20

Treppenlift statt Umzug

Im Alter können Stufen schnell zur unüberwindbaren Barriere werden. Was Mieter und Eigentümer wissen sollten
Treppenlift statt Umzug - Ratgeber - Immobilien - Hamburger Abendblatt

2012-12-28

Wohnungen werden altersgerecht und barrierefrei | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Wolmirstedt Börde: Lokale Nachrichten, Meldungen

Wohnungen werden altersgerecht und barrierefrei

27.12.2012 02:29 Uhr


Von Ragna Iser


Altersgerechte und barrierefreie Wohnungen - dies hat sich die Wolmirstedter Wohnungsbaugesellschaft (WWG) für 2013 auf die Fahnen geschrieben. Außerdem sollen die Grünanlagen am Zentralen Platz und in der Magdeburger Straße gestaltet werden.
Wolmirstedt l Die Allgemeine Wohnungsbaugesellschaft hat es mit einem Bauprojekt in der Damaschke- und Farsleber Straße vorgemacht, die Wolmirstedter Wohnungsbaugesellschaft (WWG) zieht nun nach: Sie setzt 2013 auf altersgerechtes und barrierefreies Wohnen. So sollen in der Samsweger Straße 60 entsprechende Wohnungen mit zwei und drei Zimmern entstehen.

Wohnungen werden altersgerecht und barrierefrei | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Wolmirstedt Börde: Lokale Nachrichten, Meldungen

2012-08-01

Altersgerechtes Wohnen: Große Chancen für SHK-Handwerke - Markt - handwerk magazin

 

Altersgerechtes Wohnen: Große Chancen für SHK-Handwerke

Nur ein Prozent aller Wohnungen sind seniorengerecht ausgebaut, doch der Bedarf ist riesig. Das SHK-Handwerk will jetzt Verbraucher und die Politik für das Thema sensibilisieren.
Seniorengerechtes Wohnen ist ein Zukunftsmarkt für das Handwerk, doch viele Kunden sind noch zögerlich.

Eine ältere Frau stürzt in ihrer Wohnung, bricht sich den Oberschenkelhals. Nach dem Krankenhausaufenthalt ist sie auf Krücken angewiesen. Innerhalb von zwei Wochen muss das Bad in ihrer Wohnung altersgerecht umgebaut werden. „Genau so sollte der Umbau zu einem barrierefreien Bad eigentlich nicht ablaufen“, kritisiert Stather, Präsident des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima, die mangelnde Bereitschaft der Deutschen, frühzeitig für ein altersgerechtes Wohnumfeld zu sorgen.
Altersgerechtes Wohnen: Große Chancen für SHK-Handwerke - Markt - handwerk magazin

2012-07-20

Sächsisches Handwerk erkennt Bedarf an altersgerechten Wohnungen - LVZ-Immo.de

Sächsisches Handwerk erkennt Bedarf an altersgerechten Wohnungen


Der demografische Wandel ist in vollem Gange – die Menschen werden immer älter und gleichzeitig immer mobiler und agiler. Was dazu führt, dass immer mehr auch länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben wollen. Das „selbstbestimmte Wohnen“ im Alter ist in aller Munde. Die Sächsischen Wohnungsgenossenschaften widmen sich seit Jahren mit Musterwohnungen diesem Thema. Auch das Handwerk hat den Bedarf an barrierefreien, altersgerechten Wohnungen erkannt.

von Daniel Große am 18.07.2012Sächsisches Handwerk erkennt Bedarf an altersgerechten Wohnungen - LVZ-Immo.de

2012-06-29

VdW Bayern | Mangelware Seniorenwohnung | Pressemitteilung | Pressemeldung

Pressemitteilung vom 26.06.2012 | 11:00 VdW Bayern
Mangelware Seniorenwohnung


München (26.06.2012) - Für das Wohnen im Alter sehen die Deutschen schwarz. Drei Viertel der Bundesbürger (77%) befürchten, dass es nicht genügend bezahlbare, altersgerechte Wohnungen mit unterstützendem Serviceangebot geben wird. Bei der Altersgruppe der 50-59-Jährigen sind es sogar 85 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). „Eine durchaus realistische Einschätzung“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat den Wohnungsbestand und den Bedarf älterer Menschen analysiert. Nur etwa ein Prozent der Wohnungen sind derzeit altersgerecht. Etwa 90 Prozent aller Seniorenhaushalte leben mit Barrieren in ihrer Wohnung. Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen wird bis zum Jahr 2020 auf 3,0 Mio. beziffert. Dennoch hat die Bundesregierung die Fördermittel für das KfW Programm „Altersgerecht Umbauen“ für das 2012 gestrichen. Es wird nur noch als Eigenprogramm der KfW mit für die Wohnungswirtschaft unattraktiveren Konditionen fortgeführt. „Im Hinblick auf den großen Bedarf ist dieser Schritt unverständlich“, kritisiert Kroner und erhofft sich zumindest eine Rückkehr zum alten Fördervolumen in Höhe von 80 Mio. Euro jährlich.

Die Umfrage wurde von der GfK Marktforschung im Auftrag des VdW Bayern durchgeführt. Das Marktforschungsinstitut interviewte dabei rund 1.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland.

VdW Bayern | Mangelware Seniorenwohnung | Pressemitteilung | Pressemeldung

2012-04-05

DRK sieht Bedarf von 500.000 altersgerechten Wohnungen

DRK sieht Bedarf von 500.000 altersgerechten Wohnungen

04.04.2012, 16:59 Uhr | dapd
Ebenerdige Dusche, Haltegriffe an der Wand, Notruftaste: Weil die Zahl der Senioren in Sachsen steigt, müssen Vermieter etwas tun. Davon ist jedenfalls das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen überzeugt. Im Freistaat sei ein steigender Bedarf an altersgerecht umgebauten Wohnungen zu erwarten, teilte die Organisation am Mittwoch in Radebeul am Rande einer Fachtagung von Wohnungs- und Sozialwirtschaft zum Thema "Sicher und selbstbestimmt - Altern lebenswert gestalten" mit. Mittelfristig seien 500.000 Sachsen auf eine umgebaute Wohnung angewiesen.
DRK sieht Bedarf von 500.000 altersgerechten Wohnungen

2012-03-31

Checkliste Altersgerechter Umbau: Barrierefreie Wohlfühl-Oase

Checkliste "Altersgerechter Umbau": Barrierefreie Wohlfühl-Oase

Pressemitteilung von Bausparkasse Schwäbisch Hall
Checkliste Vier von fünf Eigentümern möchten den Ruhestand in den eigenen vier Wänden erleben. "Wer sein Eigenheim bis ins hohe Alter in vollem Umfang nutzen will, sollte allerdings rechtzeitig die notwendigen Umbaumaßnahmen zur barrierefreien Wohlfühl-Oase planen", rät Schwäbisch Hall-Experte Sven Haustein. Wie"s geht, verrät die von dem Architekten erstellte Checkliste "Altersgerecht modernisieren".Checkliste Altersgerechter Umbau: Barrierefreie Wohlfühl-Oase

2012-02-18

Fördergelder für den altersgerechten Umbau - Finanzberichte - Finanzen - LVZ-Online

Fördergelder für den altersgerechten Umbau

Mit einem Rollstuhl braucht man in der eigenen Wohnung viel mehr Platz. Ein altersgerechter Umbau kostet aber viel Geld. (Foto: Patrick Peul) Foto: dpa Mit einem Rollstuhl braucht man in der eigenen Wohnung viel mehr Platz. Ein altersgerechter Umbau kostet aber viel Geld. (Foto: Patrick Peul)
Mainz (dpa/tmn) - Treppen, Schwellen und andere Stolperfallen - für ältere Menschen gibt es im Haus oder in der Wohnung viele Hindernisse. Sie lassen sich mit einem altersgerechten Umbau beseitigen. Seit Jahresanfang gibt es dafür neue Fördermöglichkeiten.

Fördergelder für den altersgerechten Umbau - Finanzberichte - Finanzen - LVZ-Online

2012-01-29

Ambulante Pflege stärken - GdW setzt sich für eine neue Definition des "Pflegebedürftigkeitsbegriffs" im Rahmen der Pflegereform ein – verbaende.com

Ambulante Pflege stärken - GdW setzt sich für eine neue Definition des "Pflegebedürftigkeitsbegriffs" im Rahmen der Pflegereform ein

(Berlin) - "Wir begrüßen die im Rahmen der aktuellen Pflegereform geplanten Verbesserungen für demenzerkrankte Menschen und ihre Angehörigen ab 2013", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, bei einem Treffen mit Vertretern von Politik, Wohnungswirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Telekommunikation zum Thema "Vernetztes Wohnen". Insbesondere Demenzerkrankte, die zu Hause betreut werden, sollen von der Reform profitieren. Für sie will die Bundesregierung 650 Millionen Euro bereitstellen.

"Nun ist es wichtig, dass Gesundheitsminister Bahr sein Ziel, einen neuen 'Pflegebedürftigkeitsbegriff' einzuführen, zügig umsetzt", so der GdW-Präsident. Der Beirat des Gesundheitsministeriums hatte vorgeschlagen, den Grad der Pflegebedürftigkeit künftig nicht mehr an der Häufigkeit der Hilfeleistung und der Art der Maßnahme zu orientieren, sondern nach dem Verlust von Selbstständigkeit bei der Durchführung von Alltagsaktivitäten zu bemessen. Der GdW unterstützt diese Position auch für die weiteren Beratungen. "Mit einem Pflegebedürftigkeitsbegriff könnten die ambulante Versorgung und die Wohnung als Gesundheitsstandort gestärkt werden. Dies ist dringend notwendig, denn Wohnungswirtschaft, Gesundheits- und Telekommunikationsbranche stimmen schon heute weitgehend darin überein, dass der Staat und insbesondere die Pflegekassen massiv überfordert würden, wenn die Menschen nicht die Möglichkeit haben, ihrem eigenen Willen nach möglichst lange zu Hause zu leben. Die Alternative - die teure Heimunterbringung für breite Schichten der Bevölkerung - kann sich unsere Gesellschaft schlichtweg nicht leisten", so der GdW-Präsident.

Die Unterbringung und Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen zählt nach einer GdW-Umfrage zu den zentralen Herausforderungen der Branche. "Gerade angesichts schlechterer Einkommensverhältnisse der künftigen älteren Generationen wird es zunehmend wichtiger, den Menschen bedarfsgerechten Wohnraum und soziale Dienstleistungen zu bezahlbaren Mieten zur Verfügung zu stellen", so Gedaschko. Wohnungsunternehmen setzten dabei zunehmend auf die Strategie des Vernetzten Wohnens, die einen bezahlbaren Mix aus technischen Assistenzsystemen und persönlichen Dienstleistungen beschreibt. Schon heute sind rund 16 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre und älter. Etwa 3,7 Millionen davon sind mindestens 80 Jahre alt. Bis zum Jahr 2050 dürfte sich die Zahl der über 80-Jährigen auf gut zehn Millionen Menschen fast verdreifachen. Zwar sind rund 300.000 Wohnungen in den im GdW organisierten Unternehmen bereits heute barrierearm oder barrierefrei. Dennoch herrscht weiter großer Handlungsbedarf. Mittelfristig werden in ganz Deutschland rund drei Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt. Der GdW fordert die Bundesregierung daher auf, die erforderlichen Bundesmittel für das KfW-Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" spätestens ab 2013 wieder bereitzustellen. Die aktuelle Fortsetzung als Eigenprogramm der KfW sei zwar begrüßenswert, reiche aber nicht aus.
"Erfreulich ist, dass die KfW ab dem 1. April 2012 den Einbau technischer Assistenzsysteme in das Programm aufgenommen hat", lobte der GdW-Präsident. Darüber hinaus stünden aber auch die Kassen in der Pflicht, den Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden auch im Alter angemessen zu ermöglichen, so Gedaschko. So sollten im Rahmen der Pflegereform mobilitätsfördernde Umbauten beim Gebäude- und Wohnungszugang, Barrierereduzierungen innerhalb der Wohnungen sowie Einbauten technischer Assistenzsysteme in der Wohnung und telemedizinische Anwendungen bei Prävention und Nachsorge über die Kassen förderfähig gemacht werden. "Wir schaffen eine gesellschaftliche Win-win-Situation, wenn bei Menschen, die sich noch in der Pflegestufe 0 befinden, eine Höherstufung vermieden oder zumindest verzögert wird", betonte Axel Gedaschko.

Informationen gibt es auch unter www.wohnenfuereinlangesleben.de

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Katharina Burkardt, Pressesprecherin
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199
E-Mail: burkardt@gdw.de
Ambulante Pflege stärken - GdW setzt sich für eine neue Definition des "Pflegebedürftigkeitsbegriffs" im Rahmen der Pflegereform ein – verbaende.com

2011-12-27

Kein Geld mehr für altersgerechten Umbau | Passauer Neue Presse - Bayern - Heute in Ihrer Tageszeitung - Heimatzeitung für Niederbayern und Altötting

7.12.2011

Kein Geld mehr für altersgerechten Umbau

60 000 Wohneinheiten wurden mit staatlicher Förderung saniert − Bund will sich nun zurückziehen


Von Ariane P. Freier
Ein Treppenlift nimmt Gefahrenstellen im Haushalt ihre Tücken. Das Hilfsmittel für Barrierefreiheit lässt sich nahezu in jedem Treppenhaus nachträglich installieren und wird bislang gefördert.  − Foto: djd

Ein Treppenlift nimmt Gefahrenstellen im Haushalt ihre Tücken. Das Hilfsmittel für Barrierefreiheit lässt sich nahezu in jedem Treppenhaus nachträglich installieren und wird bislang gefördert.  − Foto: djd

Passau. Clevere Haus- oder Wohnungsbesitzer haben an Investitionen in ihre Gebäude bislang den Staat beteiligt. Zur altersgerechten Modernisierung gab es zinsbegünstigte Kredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Bis zu 50 000 Euro oder Zuschüsse bis zu 2500 Euro je Wohneinheit (KfW-Programme 155 und 455), um etwa barrierefreie Bäder, Treppenlifte oder Motorsteuerungen für Rollladen und Co. zu installieren. Der Clou: Kredit und Zuschuss konnten nicht nur Senioren, sondern Hausbesitzer jeden Alters nutzen.
Erst fünf Prozent der Wohnungen fit fürs Alter  Das ist vorbei. Zum Jahresende zieht sich die Bundesregierung aus ihrem Spezialprogramm "Altersgerecht umbauen" zurück und stoppt die Zuschüsse aus dem eigenen Haushalt. Ein herber Rückschlag angesichts des Erfolgs − denn seit 2009 wurden bundesweit 60 000 Wohneinheiten auf diesem Weg altersgerecht saniert, wie Heinrich Rösl, Präsident des Eigenheimerverbands Bayern e.V., sagt.
Und der Bedarf ist weiterhin groß: Nach einer aktuellen Studie des Bundesbauministeriums zum "Wohnen im Alter" wird die Zahl der über 65-Jährigen bis 2030 um knapp sechs Millionen steigen, die der über 80-Jährigen um mehr als zwei Millionen. Doch über 90 Prozent der 65-Jährigen und sogar zwei Drittel der über 90-Jährigen leben nach Schätzungen des Eigenheimerverbands derzeit noch in normalen, nicht altersgerecht ausgestatteten Wohnungen. Oder anders gesagt: Gerade einmal fünf Prozent aller Wohnungen sind wirklich altersgerecht ausgestattet.
Ziel des Programms "Altersgerecht Umbauen" sollte es sein, Eigentümer für die barrierefreie Sanierung und Wohnwertsteigerung zu mobilisieren und sie auch beim Kauf neu umgebauter Wohngebäude finanziell zu unterstützen. Dabei wurden gleichzeitig Erfahrungswerte über die baulichen Besonderheiten gewonnen und effektive, praktische Lösungen erprobt, um bundesweit einheitliche Standards für die Sanierung zu schaffen. Das KfW-Darlehen umfasste 100 Prozent der förderfähigen Kosten.
Einer der Modellstandorte war München: Eigentümer von mehr als 2000 Münchner Ein- und Zweifamilien- sowie Reihenhäusern nahmen am Projekt teil. Wie es nun, da die Mittel aus dem Bundeshaushalt gestrichen werden, mit deren Förderung weitergehen wird, bleibt abzuwarten.
Die KfW hat zwar beschlossen, das Programm im Alleingang als KfW-Eigenprogramm fortzuführen. Doch ist ungewiss, wie lange es sie geben wird – und vor allem, zu welchen Konditionen.

Kein Geld mehr für altersgerechten Umbau | Passauer Neue Presse - Bayern - Heute in Ihrer Tageszeitung - Heimatzeitung für Niederbayern und Altötting


19.12.2011 - Wirtschaft / Politik

KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ wird 2012 fortgeführt

Wirtschaft / Politik Das Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" wird auch im neuen Jahr weiter fortgeführt. Es dient dazu, barrierefreie Wohnungen zu finanzieren. von 2009 bis 2011 wurde die Förderung von der Bundesregierung unterstützt. Ab 2012 stehen dafür keine Mittel mehr zur Verfügung. Jetzt wird das Program von der KfW weitergeführt auch wenn sie die Leistungen des Bundes nur teilweise abdecken kann. Die KfW bietet für das Programm verbilligte Zinsen und einen attraktiven Zinssatz an.
immonewsfeed.de

2011-12-12

Zuhause im Alter: Studentenwettbewerb zum altergerechten Bauen und Wohnen

Meldung vom 12. Dezember 2011

Bundesfamilienministerium schreibt Studentenwettbewerb zum altersgerechten Bauen und Wohnen aus

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Wettbewerb "Altersgerecht Bauen und Wohnen - Barrierefrei, quartierbezogen, integrativ" ausgeschrieben. Der Wettbewerb richtet sich an Studentinnen und Studenten der Architektur und Stadtplanung. Sie werden gemeinsam mit ihren Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen aufgefordert, Vorschläge für Projekte einzureichen, die sich in besonderer Weise dem selbständigen, barrierefreien und gemeinschaftlichen Leben und Wohnen im Alter widmen. Dies kann beispielsweise ein altersübergreifendes Wohnprojekt, eine Begegnungs- oder Freizeitstätte oder die Modernisierung einer Pflegeeinrichtung sein. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. März 2012.

Zuhause im Alter: Studentenwettbewerb zum altergerechten Bauen und Wohnen

2011-11-25

BFW: KfW springt bei altersgerechtem Umbau für den Bund in die Bresche

Pressemitteilungen

23.11.11

BFW: KfW springt bei altersgerechtem Umbau für den Bund in die Bresche


Die Bundesregierung hat offenbar den demografischen Wandel in der Bevölkerung verkannt – ab 2012 gibt es kein Geld mehr für altersgerechten Umbau von Wohnungen. Anders bei der KfW: Ab 1. Januar 2012 legt sie ein Programm „Altersgerecht Umbauen“ auf, der BFW begrüßt das.

Ab dem 1. Januar 2012 führt die KfW „Altersgerecht Umbauen“ als Eigenprogramm weiter. Für den BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. ein absolut richtiger, wichtiger und notwendiger Schritt. „Wenn schon der Bund die Zeichen der Zeit nicht erkannt und sein Programm eingestellt hat, so ist der Schritt der KfW, ´Altersgerecht Umbauen´ als Eigenprogramm fortzusetzen, zu unterstützen“, so der Präsident des BFW, Walter Rasch.
„Durch den demografischen Wandel in Deutschland fehlen uns in Deutschland kurzfristig rund 2,5 Millionen altersgerechte Wohnungen. Ohne Unterstützung seitens des Bundes ist diese Lücke nicht zu schließen“, sagt Rasch. So begrüßenswert das Programm der KfW auch ist, die bisherigen Förderleistungen des Bundes, in Art und Umfang, kann es nicht kompensieren. Die KfW stellt lediglich zinsgünstige Darlehen zur Verfügung, statt Investitionen direkt zu bezuschussen.
Rasch weiter: „Je länger ältere Menschen in ihrem eigenen Umfeld leben können, desto besser ist ihre Lebensqualität. Das führt in der Konsequenz auch zu sinkenden Kosten bei den Pflegeausgaben, Geld was für andere Zwecke eingesetzt werden kann. Insofern appellieren wir an die Bundesregierung, sich des Themas nochmals anzunehmen, um die notwendigen Investitionen in barrierereduzierte Wohnungen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro überhaupt stemmen zu können.“ Rasch stellt dabei auch klar, dass es weder um Vollfinanzierungen noch Geschenke seitens des Bundes geht. Vielmehr müssten Anreize geschaffen werden, damit die Immobilienwirtschaft investiert.
Das Programm „Altersgerecht Umbauen“ des Bundes wurde 2009 aufgelegt und läuft Ende dieses Jahres aus. Laut KfW wurden damit mehr als 60.000 Wohnungen altersgerecht umgebaut – ein signifikanter Beitrag zum barrierearmen und -freien Wohnen in den eigenen vier Wänden. Umso unverständlicher, dass dieses Programm seitens des Bundes ersatzlos gestrichen wurde.

BFW: KfW springt bei altersgerechtem Umbau für den Bund in die Bresche

2011-11-22

KfW-Förderkreditprogramm "Altersgerecht Umbauen" läuft weiter | KfW | Presseportal.de

KfW-Förderkreditprogramm "Altersgerecht Umbauen" läuft weiter

Frankfurt (ots) -
- Fortführung aus eigenen KfW-Mitteln 
- Seit April 2009 bereits 60.000 Wohnungen und Wohnhäuser gefördert 
- Vereinfachungen geplant 
Die KfW Bankengruppe führt die Förderung von altersgerechtem Umbau 2012 fort. Wer eine Wohnung oder das Wohnumfeld barrierearm ausgestalten möchte, kann weiterhin zinsgünstige Kredite aus dem KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" in Anspruch nehmen. Damit können zum Beispiel Bäder umgebaut, Wohnungsflure verbreitert oder Aufzüge eingebaut werden.
Das Förderprogramm wurde im April 2009 mit Mitteln des Bauministeriums eingeführt. Seit Programmstart sind in Deutschland bereits mehr als 60.000 Wohnungen oder Einfamilienhäuser mithilfe der KfW-Förderung barrierearm umgebaut worden. Die KfW wird die Förderung mit eigenen Mitteln fortsetzen.
"Die deutsche Gesellschaft altert immer schneller. Allerdings sind wir bei Weitem noch nicht ausreichend auf die demographischen Herausforderungen eingestellt. Daher freuen wir uns, dass wir den altersgerechten Umbau weiter fördern können. Wir planen außerdem, die Fördervoraussetzungen im kommenden Jahr zu vereinfachen, um einen weiteren Modernisierungsanreiz zu schaffen", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. "Ein barrierearmes Wohnumfeld hilft aber nicht nur Menschen mit altersbedingt eingeschränkter Mobilität oder Behinderungen sondern auch Familien mit Kindern. Die Förderung kann unabhängig vom Alter oder einer körperlichen Einschränkung beantragt werden."
Derzeit können Eigentümer, Mieter oder Wohnungsunternehmen Förderkredite noch zu besonders günstigen Zinssätzen über die Hausbanken beantragen. Die Hausbanken können die Anträge zu den aus Mitteln des Bauministeriums verbilligten Zinssätzen zwischen 1,00 und 1,56 Prozent noch bis 16. Dezember 2011 bei der KfW einreichen. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro pro abgeschlossener Wohneinheit.
Die aus Bundesmitteln angebotene Zuschussvariante entfällt zum Jahresende. Um in diesen Jahr noch einen Zuschuss zu erhalten, muss der vollständige Antrag bis 16. Dezember 2011 direkt bei der KfW eingegangen sein.
Service:
Einen umfassenden Überblick über das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" sowie zwei Fallbeispiele gibt der aktualisierte KfW-Themendienst "KfW hilft Wohnbarrieren verringern", der unter www.kfw.de/themendienst (Archiv 2010) zum Download bereit steht.
Pressebilder sind verfügbar im KfW-Bildarchiv unter dem Stichwort "Altersgerecht Umbauen": http://bildarchiv.kfw.de.
Die Info-Grafik "Altersgerechten Umbauen" kann unter www.kfw.de/infografik heruntergeladen werden.
Weitere Informationen für Interessierte sind erhältlich unter: www.kfw.de/altersgerecht-umbauen-kredit oder über das Infocenter der KfW Bankengruppe unter der Telefonnummer 0800 / 539 9002.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 
60325 Frankfurt Kommunikation (KOM) 
Tel. 069 7431-4400, Fax: 069 7431-3266, 
E-Mail: presse@kfw.de
Internet: www.kfw.de/newsroom

KfW-Förderkreditprogramm "Altersgerecht Umbauen" läuft weiter | KfW | Presseportal.de


Altersgerecht Umbauen - Ratgeber-Podcast der KfW 

 Schon in 30 Jahren leben in Deutschland rund 7 ½ Millionen Menschen über 80. Fast doppelt so viel wie Heute. Barrierereduzierung heißt das Stichwort, wenn es darum geht, Wohnungen und Häuser alters -- und behindertengerecht umzubauen.

youtube.com

 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kfw.de/barrierefrei


2011-11-08

WIE WOLLEN WÄHLER WOHNEN WOHNUNGSWIRTSCHAFT STELLT ZUM AUFTAKT DES GDW VERBANDSTAGES KAMPAGNE ZUR RETTUNG STARKER STÄDTE VOR :: AD HOC NEWS

'Wie wollen Wähler wohnen?' - Wohnungswirtschaft stellt zum Auftakt des GdW-Verbandstages Kampagne zur Rettung starker Städte vor

Berlin - 'Die deutschen Städte stehen vor dem schleichenden Verfall, wenn der Bundestag die geplanten drastischen Einschnitte bei den Mitteln für die Wohnungspolitik im Bundeshaushalt 2012 nicht umgehend verhindert
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. / Schlagwort(e): Politik/ 'Wie wollen Wähler wohnen?' - Wohnungswirtschaft stellt zum Auftakt des GdW-Verbandstages Kampagne zur Rettung starker Städte vor
DGAP-Media / 08.11.2011 / 10:30
Berlin - 'Die deutschen Städte stehen vor dem schleichenden Verfall, wenn der Bundestag die geplanten drastischen Einschnitte bei den Mitteln für die Wohnungspolitik im Bundeshaushalt 2012 nicht umgehend verhindert. Ohne eine starke Städtebauförderung drohen intakte Stadtzentren zu Geisterstädten und lebenswerte Gebäude zu Ruinen zu werden', sagte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen heute zum Auftakt des GdW-Verbandstages bei einer Pressekonferenz in Berlin.
'Wie wollen Wähler wohnen?' ist die zentrale Frage, die sich die deutschen Volksvertreter bei ihren abschließenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2012 in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses am 10. November 2011 stellen müssen. In einer großen Anzeigen-, Postkarten- und Plakataktion macht die deutsche Wohnungswirtschaft - bestehend aus GdW, BFW Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie dem Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Haus & Grund Deutschland - den drohenden Verfall von Gebäuden schon jetzt sichtbar. Breite Unterstützung erhält die Initiative vom Deutschen Städtetag, IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund.(..)
Zum Auftakt seines Verbandstages 2011, der unter dem Motto 'Zukunft denken - Neues wagen - Bewährtes sichern' am 9. und 10. November in Berlin stattfindet, präsentierte GdW-Präsident Axel Gedaschko die aktuellen politischen Positionen des GdW. (...)

Demografischen Wandel bewältigen - Altersgerechten Umbau weiterführen
Laut einer Studie des Kuratoriums Deutsche Altershilfe werden auf dem deutschen Wohnungsmarkt kurzfristig 2,5 Millionen altersgerecht umgebaute Wohnungen fehlen. Bis 2020 wird diese Zahl sogar auf etwa drei Millionen steigen. Im Bundeshaushalt für 2012 sind nach dem Auslaufen des Konjunkturprogramms II jedoch gar keine Mittel mehr für den altengerechten Umbau von Wohnungen vorgesehen. 'Angesichts der großen Aufgabe, den Wohnungsbestand an die künftigen Herausforderungen des demografischen Wandels anzupassen, ist dies nicht angemessen', warnte Gedaschko. 'Die Bundesregierung ist gefordert, das KfW-Programm 'Altersgerecht umbauen' auf hohem Niveau langfristig fortzuführen.
WIE WOLLEN WÄHLER WOHNEN WOHNUNGSWIRTSCHAFT STELLT ZUM AUFTAKT DES GDW VERBANDSTAGES KAMPAGNE ZUR RETTUNG STARKER STÄDTE VOR :: AD HOC NEWS

2011-11-06

Trotz Altersgebrechen zu Hause leben - volksfreund.de

Trotz Altersgebrechen zu Hause leben

Zur Verbrauchermesse "Wohnen zu Hause - ein Leben lang" kamen am Samstag nur etwa 100 Besucher in die Saarburger Stadthalle. Die Organisatoren der Veranstaltung, das Umweltzentrum Trier und die Volksbank Hochwald-Saarburg, waren von der geringen Resonanz enttäuscht.

Saarburg. "So ganz verstehen kann ich nicht, weshalb bisher so weniger Besucher in die Stadthalle gekommen sind", sagt Monika Thielen, Marketingchefin bei der Volksbank Hochwald-Saarburg. Auch Axel Bettendorf, Leiter des Umweltzentrums bei der Handwerkskammer Trier, ist enttäuscht: "Das Thema ist wichtig, scheint aber in der Gesellschaft noch nicht angekommen zu sein." Mittags hoffen noch beide, dass am Nachmittag noch einige Besucher kommen.
Sieben Handwerksbetriebe aus der Region haben sich mit ihren Lösungen für altersgerechtes Wohnen präsentiert. Wolfgang Stüber von der Volksbank Hochwald-Saarburg hat verschiedene Finanzierungsmodelle für den altersgerechten Ausbau des Eigenheims vorgestellt. Astrid Müller vom Umweltzentrum in Trier informierte gemeinsam mit den Handwerkern Werner Fischer und Jörg Baumann über altersgerechte Umbaumaßnahmen.
Trotz Altersgebrechen zu Hause leben - volksfreund.de

2011-11-05

Früh genug an morgen denken - barrierefreies Wohnen - Nachrichten aus Wesel, Hamminkeln und Schermbeck | DerWesten

Wohnungsbau

Früh genug an morgen denken - barrierefreies Wohnen

04.11.2011 | 19:43 Uhr
Firmenchef Daniel Salomon mit seinem gerade ausgezeichneten Gesellen Clas Holsteg vor dem Marienthaler Objekt. Foto: Peggy Mendel / WAZFotoPool
Schermbeck. Das Unternehmen „Kreativ Bauen und Wohnen“ hat sich auf barrierefreie Projekte spezialisiert
Landauf, landab wird über den demografischen Wandel diskutiert. Was nötig ist, wenn die Gesellschaft immer älter wird, ist den Experten klar. Unter anderem werden sich die Wohnungen ändern müssen, damit in ihnen die Menschen auch im hohen Alter leben können. Vieles ist noch Theorie, doch in die Praxis werden einige dieser Überlegungen schon jetzt von der Firma „Kreativ Bauen und Wohnen“ umgesetzt.
Früh genug an morgen denken - barrierefreies Wohnen - Nachrichten aus Wesel, Hamminkeln und Schermbeck | DerWesten

2011-09-30

„WOHNRAUM messe” am 29. Oktober 2011 Bad Oldesloe

„WOHNRAUM messe” am 29. Oktober 2011
in der Stormarnhalle, Am Bürgerpark 4

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Bad Oldesloe präsentiert die bundesweit 1. Wohnraummesse in der Stormarnhalle.
Circa 50 Aussteller aus der Region zeigen wie man trotz Handicap ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen kann.

Es gibt viele Ideen, Konzepte, Projekte, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, auch in einem bezahlbaren Rahmen. Diese Wohnraummesse soll für Aussteller und Besucher als Plattform dienen, um themenrelevante Dienstleistungen, Hilfsmittel und Informationen anzubieten, sowie Anregungen zu finden, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Während der Messe werden Diskussionsecken zu verschiedenen Themen angeboten. Die Aussteller können zeigen, wie bezahlbares barrierefreies Wohnen mit ihrer Fachkompetenz möglich ist.
Das Echo in den Medien und der Öffentlichkeit ist groß; es soll die erste Wohnbaumesse dieser Art in ganz Deutschland sein. Die Presse wird offiziell durch das Stormarner Tageblatt vertreten sein. Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Lokalpolitik, einem Mitglied der IG-Bau und mit der Bürgermeisterin aus Elmshorn ist geplant. Dort wurden in den vergangenen Jahren ca. 2.000 Wohnungen barrierearm und seniorengerecht umgebaut.

Homepage der Stadtverwaltung Bad Oldesloe

2011-09-09

Förderprogramm für barrierefreie Wohnungen beibehalten -- kobinet

09.09.2011 - 07:33

Förderprogramm für barrierefreie Wohnungen beibehalten.

Berlin (kobinet) In einem Brief an Bundesbauminister Peter Ramsauer und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder fordern die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Verband Wohneigentum die Weiterführung des KfW-Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" ab 2012. Die Verbände und ihre Mitgliedsorganisationen, zu denen auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehört, fordern die weitere Bereitstellung der Fördermittel in unveränderter Höhe für eine altersgerechte Modernisierung von Immobilien.

Dass die Bundesregierung im Haushalt 2012 keinerlei KfW-Fördermittel für den altersgerechten Umbau von Bestandsimmobilien vorgesehen hat, ist nicht nur angesichts der steigenden Zahl älterer Menschen in Deutschland unverständlich. Gestützt werden die Forderungen nach einer Weiterführung des KfW-Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" auch von einer im Mai 2011 veröffentlichten Studie, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erstellt hat. Danach wird im Jahr 2038 ein Drittel der Bevölkerung über 65 Jahre sein. Dementsprechend wird auch der Bedarf an altersgerecht angepassten Wohnungen steigen.

Die Folge unzureichend ausgestatteter Wohnungen ist, dass mehr Menschen in Alten- und Pflegeheime umziehen müssen, anstatt in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Dies kostet die Kommunen viel Geld und entspricht auch nicht dem Wunsch der betroffenen Senioren. „Das Programm hilft also nicht nur, Pflegekosten zu sparen und die öffentlichen Kassen zu entlasten, sondern es erhöht vor allem die Lebensqualität unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger", erinnern die BAGSO-Vorsitzende und ehemalige Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr sowie Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum, in ihrem gemeinsamen Brief.

"Altersgerechte Wohnungen kommen allen zugute, insbesondere behinderten Menschen", unterstreicht DBSV-Präsidentin Renate Reymann. "Gerade für diesen Personenkreis sind barrierefreie Wohnungen eine unverzichtbare Voraussetzung, um trotz Einschränkung ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb stellt sich der DBSV voll und ganz hinter die Forderung der BAGSO, die bewährten Anreize für altersgerechte Umbaumaßnahmen im Sinne von Barrierefreiheit beizubehalten." moh

Förderprogramm für barrierefreie Wohnungen beibehalten -- kobinet

2011-08-30

Baubeginn am "Forsbacher Hof" - Rösrath - Bergisches Handelsblatt

Baubeginn am "Forsbacher Hof"

Seniorengerechte Komfortwohnungen

Forsbach (hk). Zweieinhalb Jahre wurde geplant, berechnet, vorbereitet. Nun ist Baubeginn. In Anwesenheit von Bauherren, Architekten, Vertretern des Stadtrates, der Forsbacher Geschäftswelt sowie Bürgermeister Marcus Mombauer erfolgte der erste Spatenstich für das Bauvorhaben im Zentrum Forsbachs.
An der Ecke Bensberger Str. und Königsforster Straße baut die Gemeinnützige Baugenossenschaft Dormagen 18 barrierefreie Komfortwohnungen mit Balkon oder Terrasse sowie eine Gruppenwohnung für acht pflegebedürftige oder behinderte Menschen.
Baubeginn am "Forsbacher Hof" - Rösrath - Bergisches Handelsblatt
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