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2014-02-24

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen | Politik - Berliner Zeitung

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen

Von 


Im Erbistum Köln – hier der Kölner Dom – leben 2,1 Millionen Katholiken.

Im Erbistum Köln – hier der Kölner Dom – leben 2,1 Millionen Katholiken.
Foto: dpa
Das Erzbistum Köln will schutzbefohlene Erwachsene in ihren Einrichtungen
mit Präventionsmaßnahmen vor sexuellem Missbrauch schützen. Das Personal
in Krankenhäusern, Senioren- und Behinderteneinrichtungen soll dafür
extra geschult werden.

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen | Politik - Berliner Zeitung

Katholische Kirche: Schutz vor sexuellem Missbrauch | Missbrauch - Frankfurter Rundschau

Katholische Kirche : UN werfen Vatikan Vertuschung von Missbrauch vor - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

Studie : Jede zweite behinderte Frau Opfer von Missbrauch - Nachrichten Panorama - Weltgeschehen - DIE WELT

Pfleger sollen Behinderte missbraucht haben / Übersicht / Der Norden / Nachrichten - HAZ - Hannoversche Allgemeine

Missbrauch von geistig Behinderten: Ideale Opfer - taz.de

Was kritisieren wir am Ausdruck „Missbrauch“? | netzwerkB | netzwerkB

Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung - Weibernetz e.V. - die bundesweite Interessenvertretung für behinderte Frauen

2014-02-14

Tanz für Gerechtigkeit und gegen Gewalt gegen Frauen | kobinet-nachrichten



Tanz für Gerechtigkeit und gegen Gewalt gegen Frauen

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Weibernetzfrauen auf dem Kasseler Königsplatz

Weibernetzfrauen auf dem Kasseler Königsplatz
© Weibernetz


Kassel
(kobinet) Heute ist nicht nur Valentinstag. Zum zweiten Mal fand der
weltweite Kampagnentag "One Billion Rising" statt, der Menschen rund um
den Erdball aufrief, gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Flagge zu
zeigen, sich zu erheben, zu tanzen, zu singen. In Deutschland rief ein
breites Bündnis dazu auf, sich zu beteiligen – mit Erfolg! Tausende
trafen sich auf Deutschlands Plätzen und tanzten gemeinsam zum
einheitlichen Kampagnensong "Break the Chain" (Spreng die Ketten).


Tanz für Gerechtigkeit und gegen Gewalt gegen Frauen | kobinet-nachrichten

2014-02-11

Bericht zur Situation behinderter Frauen in der Schweiz - www.humanrights.ch

Bericht zur Situation behinderter Frauen in der Schweiz

Fast 1,2 Millionen behinderte Menschen leben in der Schweiz,
davon sind 700'000 weiblich. Die besondere Situation dieser Frauen und
Mädchen steht im Zentrum eines neues Themendossiers, welches die
Kontaktstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung «Avanti donne» im
Auftrag des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderungen (EBGB) erstellt hat.


Bericht zur Situation behinderter Frauen in der Schweiz - www.humanrights.ch

2014-01-31

Sichtbar werden im weltweiten Protest gegen Gewalt | kobinet-nachrichten



Sichtbar werden im weltweiten Protest gegen Gewalt

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul

Logo: One Billion Rising

Logo: One Billion Rising
© onebillionrising


Kassel (kobinet) Am 14. Februar sind wieder weltweit Frauen und Männer
aufgerufen, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Im
Rahmen der Kampagne "One Billion Rising for Justice" (eine Milliarde
erheben sich für Gerechtigkeit) finden am 14. Februar überall auf der
Welt Aktionen zum Streiken, Tanzen, Singen, Lautsein, Trommeln statt, um
ein Signal gegen sexistische Übergriffe, Unrecht und Gewalt an Frauen
zu setzen.(...) Das Weibernetz unterstützt die Forderungen und die Kampagne und ruft
Frauen mit Beeinträchtigung auf: "Macht mit! Lasst uns behinderte Frauen
und Mädchen sichtbar werden!" Denn behinderte Frauen sind noch häufiger
von Gewalt betroffen.
Sichtbar werden im weltweiten Protest gegen Gewalt | kobinet-nachrichten

In der Pflege ist die Altersarmut weiblich | WAZ.de

Lokales

In der Pflege ist die Altersarmut weiblich

31.01.2014 | 00:17 Uhr

Bochum wird nicht nur immer älter. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung
wird im Alter auch immer ärmer. „Die Entwicklung ist besorgniserregend“,
warnt Dr. Heide Ott, Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, im
WAZ-Gespräch.

In der Pflege ist die Altersarmut weiblich | WAZ.de

2013-10-23

Großbritannien: Behinderte Frauen und häusliche Gewalt - BIZEPS-INFO


Text: Dipl.-Pol. Christiane Link · 23. Oktober 2013 10:27 Uhr

Großbritannien: Behinderte Frauen und häusliche Gewalt

Warnung: Dieser Blogeintrag behandelt das Thema Gewalt gegen Frauen. Wer sich damit lieber nicht beschäftigen möchte, sollte nicht weiterlesen

 Jemand postete den Buchtipp auf Facebook und ich kannte zufällig eine der Autorinnen. "Disabled Women and Domestic Violence" heißt das Buch. Es war eigentlich nicht das, was ich gerade lesen wollte, aber da ich, wie gesagt, eine der Autorinnen persönlich kenne, war ich neugierig.
Es ist ein Sachbuch, das eine neue britische Studie zu eben diesem Thema auswertet und auf alte Studien zurückgreift. Ich gehe zu Amazon, lade mir das Buch auf mein iPad und fange an, zu lesen und kann gar nicht mehr aufhören. So unfassbar sind die Erkenntnisse aus den Befragungen von behinderten Frauen, die Gewalt durch ihre Partner und Partnerinnen erfahren haben.
weiterlesen:
Großbritannien: Behinderte Frauen und häusliche Gewalt - BIZEPS-INFO

2013-10-22

465 000 Rentner auf Sozialhilfe angewiesen: Neuer Rekordwert: Altersarmut so groß wie nie zuvor - Altersvorsorge - FOCUS Online - Nachrichten

65 000 Rentner auf Sozialhilfe angewiesen 

Neuer Rekordwert: Altersarmut so groß wie nie zuvor

Aktualisiert am Dienstag, 22.10.2013, 13:45

Altersarmut, Sozialhilfe
dpa Wie sieht das Leben im Alter aus? Nicht positiv, glauben 90 Prozent der Befragten einer Studie zur Altersarmut
Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu. Fast 465 000 Rentner waren im vergangenen Jahr auf Hilfe vom Staat angewiesen. Das ist ein neuer Rekordwert. Besonders Frauen sind betroffen.

465 000 Rentner auf Sozialhilfe angewiesen: Neuer Rekordwert: Altersarmut so groß wie nie zuvor - Altersvorsorge - FOCUS Online - Nachrichten

2013-07-02

Landgericht : „Es blieben letzte Zweifel“ - Nachrichten Günzburg - Augsburger Allgemeine

Landgericht

„Es blieben letzte Zweifel“

Dem Meister einer Behindertenwerkstatt wurde vorgeworfen, eine behinderte Frau mehrmals missbraucht zu haben. Es stand Aussage gegen Aussage.

Das Landgericht Memmingen hat einen Meister einer Behindertenwerkstatt im Landkreis Günzburg freigesprochen. Ihm war vorgeworfen worden, eine behinderte Frau mehrmals missbraucht zu haben. „Es stand Aussage gegen Aussage“, erklärte der Sprecher des Landgerichts, Nicolai Braun. Und dann gilt: im Zweifel für den Angeklagten.
Im Dezember war der Mann vom Amtsgericht Günzburg zu zwei Jahren und neun Monaten Haft wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen verurteilt worden. Dagegen war er in Berufung gegangen.
...
Landgericht : „Es blieben letzte Zweifel“ - Nachrichten Günzburg - Augsburger Allgemeine

2013-06-05

Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung - Mitreißender Protesttag in der Weberei - Startseite - Güterslohtv das Internetfernsehen, News, Infotainment und Imagefilme



Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung - Mitreißender Protesttag in der Weberei
Unter dem Motto „Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung“ machte das Aktionsbündnis Inklusion Kreis Gütersloh mit zahlreichen Veranstaltungen in der Weberei auf die Lebenssituation von Frauen mit Behinderung aufmerksam. Die Besucher erwartete eine Flut an Unterhaltung: Neben Vorlesungen, oder einer Kunstaustellung und Theater, wurde vor allem eine richtige Party gefeiert!
Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung - Mitreißender Protesttag in der Weberei - Startseite - Güterslohtv das Internetfernsehen, News, Infotainment und Imagefilme

2013-05-14

„So fährt die Konvention an die Wand“ | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt


„So fährt die Konvention an die Wand“

Kritische Diskussion über Umsetzung der Behindertenrechtskonvention im Matthias-Ehrenfried-Haus
  •  
  • Forderung: Brigitte Faber vom Kasseler Verein „Weibernetz“ und Carl-Wilhelm Rößler vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen plädierten in Würzburg für eine Umsetzung der Behindertenrechtskonvention. Foto: PAT
Würzburg (pat) Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland ausdrücklich dazu, alle Menschenrechte für alle Menschen mit Behinderungen in vollem Umfang zu verwirklichen. „Wir haben hierzulande auch recht gute Gesetze“, bestätigte Brigitte Faber vom Verein „Weibernetz“, einer Organisation für die Interessen behinderter Frauen, bei einer Veranstaltung des Vereins „WüSL
Selbstbestimmt Leben Würzburg“. Doch die Umsetzung der Gesetze sei alles andere als befriedigend.
„So fährt die Konvention an die Wand“ | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2013-05-13

Trotz Demenz: Nicht ins Heim - badische-zeitung.de


Trotz Demenz: Nicht ins Heim

Umfrage: Menschen wünschen sich eine Pflege zuhause.
  1. Frauen wollen ihrer Familie nicht zur Last fallen. Foto: dpa


Fast die Hälfte der Deutschen möchte einer Umfrage zufolge im Fall einer Demenzerkrankung nicht im Heim untergebracht werden. 47 Prozent von insgesamt 1004 Befragten lehnen dies ab, wie aus der kürzlich veröffentlichten Emnid-Befragung im Auftrag der Zeitschrift Auf einen Blick hervorgeht.Liebe & Familie: Trotz Demenz: Nicht ins Heim - badische-zeitung.de

2013-05-01

Aktionsbündnis Inklusion Kreis Gütersloh - Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung steht diesmal ganz im Zeichen der Frau


Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung steht diesmal ganz im Zeichen der Frau
Unter dem Motto „Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung“
macht das Aktionsbündnis Inklusion Kreis Gütersloh
am Samstag, den 04. Mai in der Weberei (Bogenstraße 1-8, 33330 Gütersloh) ab 17:00 Uhr
mit einem vielseitigen Abend voller Unterhaltung und Information auf
die Lebenssituation von Frauen mit Behinderung aufmerksam.
mehr dazu:
PI_Protesttag - Presseinformation_Protesttag_04. Mai.pdf

2013-02-26

Tragweite der Behindertenrechtskonvention - Panorama - Deutschland Today

Auftakt der Frauenaktionswochen

Tragweite der Behindertenrechtskonvention

Höxter (ozm) - „Anderssein nicht diskriminieren, sondern Sosein ermöglichen.“ Mit diesen Worten fasst Markus Kurth die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammen. Er ist der Referent zum Auftakt der Frauenaktionswochen in Höxter am Montag, dem 4. März, um 19.30 Uhr im Foyer der Stadthalle.
In seinem Vortrag mit anschließender Diskussion würdigt Markus Kurth die Behindertenrechtskonvention als „Errungenschaft ersten Ranges“ und erläutert ihre gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen bis hinunter auf die Ebene der Kommunen.
„In einer alternden Gesellschaft ist die Verwirklichung der Inklusion kein Orchideenthema, sondern ein knallharter Standortfaktor, der über die Zukunftsfähigkeit der Gemeinden entscheidet“, betonen die Veranstalterinnen. „Wir möchten gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Ob mit oder ohne Behinderung: Bringen Sie sich ein!“
Tragweite der Behindertenrechtskonvention - Panorama - Deutschland Today

2013-02-15

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln - Nordstarter-Hamburg

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln 

anderStark ist ein Fotoprojekt, bei dem Frauen mit einer Muskelerkrankung außergewöhnlich fotografiert werden. Das Projekt besteht seit knapp zwei Jahren und nun sollen die Werke in Hamburg ausgestellt werden!
Die Bilder werden vom 12. - 21. Juli in Hamburg-Altona auf über 300qm präsentiert.
Das Ziel ist es, durch diese Ausstellung die Berührungsängste und Vorurteile gegenüber behinderten Menschen zu vermindern und neue Facetten aufzuzeigen.

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln - Nordstarter-Hamburg

2013-01-16

Behinderte Frauen werden leicht zu Opfern | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

SCHWEINFURT
Behinderte Frauen werden leicht zu Opfern

Erfahrungen der Schweinfurter Anlaufstelle sexuelle Gewalt decken sich mit bundesweiter Studie
Gewalt, auch sexuelle Gewalt, trifft oft die Schwachen in der Gesellschaft, Menschen, die sich nicht gut zur Wehr setzen können. Wie schwierig die Annäherung an dieses schmerzliche Thema ist, zeigt die Haltung der katholischen Kirche gegenüber Menschen, die als Kinder missbraucht wurden.
Dass auch Menschen mit Behinderung, vor allem Frauen, viel häufiger Gewalt ausgesetzt sind als Frauen ohne Handicap, dringt erst langsam an die Öffentlichkeit, obwohl die Zahlen und Hintergründe erschreckend sind.

Behinderte Frauen werden leicht zu Opfern | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2012-11-29

Pflegebericht: Frauen zahlen doppelt so viel für die Pflege | Arbeit & Soziales - Berliner Zeitung


Pflegebericht 

Frauen zahlen doppelt so viel für die Pflege


Die Pflege kommt Frauen doppelt so teuer zu stehen wie Männer - sie werden älter und verbringen mehr Zeit im Heim.
Die Pflege kommt Frauen doppelt so teuer zu stehen wie Männer - sie werden älter und verbringen mehr Zeit im Heim.
Foto: dpa
Für ein Pflegeheim werden im Schnitt 31.000 Euro fällig. Und zwar aus eigener Tasche. Laut einer Krankenkasse hilft auch die Zusatzversicherung nicht weiter: Der „Pflege-Bahr“ sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Pflegebedürftige müssen im Schnitt insgesamt 31.000 Euro aus eigener Tasche für das Pflegeheim zahlen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Pflegereport 2012 der Krankenkasse Barmer GEK hervor. Im Extremfall erreichen die privaten Anteile bei stationärer Pflege bis zu 305.000 Euro.Pflegebericht: Frauen zahlen doppelt so viel für die Pflege | Arbeit & Soziales - Berliner Zeitung

Barmer GEK Pflegereport: So teuer wird Pflege im Alter

Barmer: Pflege im Alter wird zur Kostenfalle

27.11.2012, 15:35 Uhr | t-online.de, AFP
Pflege als Kostenfalle im Alter (Screenshot: dapd) Video starten 
Pflege als Kostenfalle im Alter
Bedürftige müssen immer höhere Beiträge für ihre Versorgung aus eigener Tasche zahlen.
Im Pflegefall müssen Bundesbürger im Schnitt 31.000 Euro selbst übernehmen. Allerdings haben Frauen dabei eine deutlich höhere Belastung zu stemmen: Während Männer zu ihren Pflegekosten durchschnittlich 21.000 Euro privat beisteuern müssen, ist der Eigenanteil bei Frauen mit rund 45.000 Euro mehr als das doppelt so hoch, wie aus dem aktuellen Barmer GEK Pflegereport hervorgeht.


Barmer GEK Pflegereport: So teuer wird Pflege im Alter

2012-11-23

Weibernetz: Schutz vor Gewalt in Einrichtungen! -- kobinet

23.11.2012 - 09:01

Weibernetz: 

Schutz vor Gewalt in Einrichtungen!.

Kassel (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags Nein zu Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. verbindliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Als Arbeitshilfe für die Einrichtungen legt die Interessenvertretung eine Checkliste zum Erstellen eines Leitfadens zum Umgang mit (sexualisierter) Gewalt vor.

„Angesichts der hohen Gewaltbetroffenheit von Frauen mit Behinderung müssen sämtliche Einrichtungen verpflichtet werden, verbindliche Präventions- und Interventionsmaßnahmen vorzuhalten. Das fängt beim Beschwerdemanagement an bis hin zum Reflektieren von Machtstrukturen, dem Vorhalten von Frauen als Pflegekraft, wenn der Wunsch besteht und einer festgelegten Vorgehensweise bei Verdachtsfällen von Gewalt“, so Projektleiterin Martina Puschke.

Repräsentative Studienergebnisse der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2011 belegen, dass Frauen mit Behinderung etwa doppelt so häufig körperliche und sexualisierte Gewalt erleben als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt.

Weibernetz: Schutz vor Gewalt in Einrichtungen! -- kobinet

2012-11-09

Pressemitteilungen - Koordinierungsstelle fordert besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Koordinierungsstelle fordert besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen

Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 09.11.2012
Die Staatliche Koordinierungsstelle nach Art. 33 der UN-Behindertenrechtskonvention hat in einem Positionspapier mehr Maßnahmen gefordert, um den Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen zu verbessern.
Frauen mit Behinderung sind sehr viel häufiger von Gewalt betroffen als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt, daher ist es zwingend notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um sie besser vor Gewalt zu schützen, so die Staatliche Koordinierungsstelle. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im März 2009 hat sich Deutschland dazu verpflichtet.
So hat die Koordinierungsstelle nach Art. 33 der UN-Behindertenrechtskonvention das Bundesministerium für Gesundheit aufgefordert, die geschlechtergleiche Pflege zu verankern. Weiterhin fordert die Koordinierungsstelle vom Bundesministerium der Justiz, das Gewaltschutzgesetz dringend zu überarbeiten, da es die spezifische Lebenssituation von Frauen mit Behinderung oft nicht berücksichtigt. Die verpflichtende Einsetzung von Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten in Einrichtungen der Behindertenhilfe ist eine weitere Forderung der Koordinierungsstelle, dies könne im § 17 SGB I und in der Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) entsprechend ergänzt werden.
Ein Vorschlag, der sich insbesondere an die Kultusministerien der Länder richtet, ist die Gewährleistung des Zugangs zu geeigneten Informationen und Bildungsangeboten für Frauen und Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen. Dazu zählen Informationen und Bildungsangebote zum Schutz vor Gewalt, aber auch Informationen zu Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung.
Diese und weitere Maßnahmen zum besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen hat die Koordinierungsstelle in einem Positionspapier zusammengefasst. Bundesministerien, Bundestagsausschüsse und weitere Institutionen haben das Papier erhalten und wurden gebeten, die Umsetzung der Maßnahmen zu ermöglichen.
Positionspapier der Staatlichen Kordinierungsstelle nach Art. 33 UN-BRK: Frauen und Mädchen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen (PDF/313KB)

Pressemitteilungen - Koordinierungsstelle fordert besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-10-22

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern - Freie Presse

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern

Krankenkasse verweigerte Alleinerziehender zunächst dringend nötige Haushaltshilfe

Plauen. Letztes Jahr eine Gallen-OP, jetzt die Operation im Unterleib: Maria Siems, eine junge Mutter aus Plauen, macht eine schwere Zeit durch. "Eigentlich gehöre ich ins Bett, um mich von der Operation zu erholen. Aber das kann ich nicht, weil ich seit zwei Wochen meiner Krankenkasse hinterherrenne", sagt Maria Siems. Sie ist alleinerziehend und könnte während der Genesung eine Haushaltshilfe bezahlt bekommen - so steht es in der Satzung ihrer Kasse, der DAK.
Die kann sie gebrauchen. Emma, 7, und Pascal, 8, ihre beiden Kinder, sind schwer behindert und haben Pflegestufe 3. Emma sitzt im Rollstuhl, muss getragen und ins Bett gehoben werden. Nach ihrer OP soll sich Maria Siems mindestens sechs Wochen schonen und nicht schwer heben, damit die Wunde heilen kann. Das empfehlen ihre Ärzte.
Eine Schonfrist, die nicht in die Satzung der Kasse passt. Maria Siems ist innerhalb zu kurzer Zeit zu oft operiert worden. Denn nach der DAK-Satzung besteht der Anspruch auf Haushaltshilfe binnen Drei-Jahres-Frist für zwölf Wochen. Da die junge Mutter vergangenes Jahr eine Gallen-OP hatte und zuvor wegen eines Traumas in Behandlung war, hat sie einen großen Teil des Kontingents bereits aufgebraucht. Statt für sechs Wochen bewilligte ihr die DAK die Hauswirtschafterin nur für zwei Tage, je zwei Stunden. "Das klingt wie ein Witz. Wer kocht den Kindern Essen? Wer macht sie für die Schule fertig, wenn ich es nicht kann?" sagt Maria Siems, 28.

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern - Freie Presse
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