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2014-02-21

Nahrung in die Venen: Tödlicher Irrtum im Pflegeheim - Panorama - Home - Westdeutsche Zeitung

Nahrung in die Venen: Tödlicher Irrtum im Pflegeheim

52-Jährigem wurde Nahrung in die Venen geleitet.
(...)
Als die 49-Jährige eine Chance bekam, examinierte Altenpflegerin zu werden, war sie überglücklich. Doch ob die Frau in den Beruf zurückkehren kann, ist ungewiss. Sie soll einem 52-jährigen Patienten irrtümlich eine Spezialnahrung in die Vene statt in die Magensonde gepumpt haben. Der Mann war kurz danach gestorben. Seit Donnerstag muss sich Astrid N. wegen fahrlässiger Tötung vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.
(...)
Schwere Vorwürfe machte der Arzt, der das Pflegeheim seit Jahren betreut, dem Krankenhaus, der
Heimleitung, aber auch den Verantwortlichen des Pflegedienstes. (...)
Und er fügte hinzu: „Der Fisch stinkt vom Kopf.“

Nahrung in die Venen: Tödlicher Irrtum im Pflegeheim - Panorama - Home - Westdeutsche Zeitung

Angeklagt : Pflegerin pumpt Nahrung in Blutbahn des Patienten - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT
 


Sohn des Toten wirft Monheimer Pflegeheim "Inkompetenz" vor
Monheim. Zeitarbeitskräfte beklagen Missstände bei der Organisation. Alloheim weist Vorwürfe zurück.
Monheim: Sohn des Toten wirft Monheimer Pflegeheim 'Inkompetenz' vor



Unsere Residenz in Schulnoten

Gesamtnote: 1,0

MDK-Noten - Alloheim Senioren-Residenzen GmbH


Zur Alloheim-Gruppe gehören zurzeit 50 stationäre Pflege-Residenzen mit mehr als 6.000 stationären Betten, 18 Häuser für das Betreute Wohnen mit knapp 1.000 Appartements sowie vier ambulante Dienste. Bei Alloheim sind derzeit rund 4.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Damit gehören die Alloheim Senioren-Residenzen zu den großen privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Firmensitz der Gruppe ist Düsseldorf.(...)
Die Alloheim-Unternehmensgruppe zeigt damit zugleich, dass sich ein Investment in den deutschen Pflegemarkt lohnt.
Zahlen & Fakten - Alloheim Senioren-Residenzen GmbH

2014-02-15

Wenn Pflege zum Streitfall wird - Freie Presse

Wenn Pflege zum Streitfall wird

Angehörige der Bewohnerin eines Meeraner Heims klagen über die Umstände, unter denen ältere Menschen betreut werden. Dort weist man die Schuld zurück. 

Meerane.
Wenn zwei sich streiten, bleibt manchmal selbst nach intensiver
Recherche unklar, wie die Dinge stehen. So auch in diesem Fall, wo
Angehörige einer Bewohnerin und die Heimleitung uneins sind. In mehreren
Gesprächen bewerteten Menschen aus dem Umfeld des Heims die Lage
unterschiedlich. Schauplatz ist das Kursana-Domizil Haus Ost in Meerane.

Wenn Pflege zum Streitfall wird - Freie Presse

2013-11-21

Transparenter Pflege-TÜV? - Transparenter Pflege-TÜV? - ARD | Das Erste


Transparenter Pflege-TÜV?

Transparenter Pflege-TÜV? | Video verfügbar bis 21.11.2014

Wie steht es in Deutschland um die Pflege?
Der größte Teil aller Pflegeheime in Deutschland hat die Pflege-TÜV-Noten 1,1 oder 1,2. Gleichzeitig werden aber immer wieder Vorwürfe laut, dass Heimbewohner nicht richtig ernährt oder gepflegt werden. Was ist der neu geplante Pflege-TÜV wert?
Transparenter Pflege-TÜV? - Transparenter Pflege-TÜV? - ARD | Das Erste

2012-12-15

Warum versagen die Heimkontrollen? | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Panorama 3


Warum versagen die Heimkontrollen?

Sendedatum: 11.12.2012 21:15 Uhr
Immer wieder wird von eklatanten Pflegemängeln berichtet. Dabei werden Heime von Heimaufsicht und medizinischem Dienst kontrolliert und benotet. Doch gute Noten bedeuten nicht unbedingt gute Pflege.
Warum versagen die Heimkontrollen? | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Panorama 3

2012-10-21

Das Pflege-TÜV-Märchen: Gute Noten für schlechte Versorgung | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

Das Pflege-TÜV-Märchen 

Gute Noten für schlechte Versorgung

Ein Beitrag von: quer Stand: 18.10.2012
Eigentlich soll der Pflege-TÜV prüfen, wie gut Heim-Bewohner versorgt und betreut werden. Doch in der Praxis führen absurde Prüfkriterien dazu, dass auch Heime mit schlechter Pflege Bestnoten erhalten. So können Mängel, wie etwa wundliegende Patienten, damit ausgeglichen werden, dass Speisepläne in Schriftgröße 14 aushängen. Der Leiter eines Augsburger Pflegeheims stellt dem Pflege-TÜV nun ein schlechtes Zeugnis aus. Er prangert an, dass auch seine Einrichtung eine 1,0 bekommen hat, obwohl sie die Note gar nicht verdient hätte.

Das Pflege-TÜV-Märchen: Gute Noten für schlechte Versorgung | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

2012-10-13

Pflegemängel: Wenn das Altenheim zum Albtraum wird - Panorama - Alle Sendungen - 2012 | DasErste.de

Sendung vom 11. Oktober 2012

Pflegemängel: Wenn das Altenheim zum Albtraum wird

Luxuriöse Ausstattung, modernes Design und Topnoten vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung: Damit werben die Einrichtungen des Hamburger Unternehmens "Pflegen und Wohnen". Für Thomas G. schien das größte Pflegeheimunternehmen in Hamburg die perfekte Einrichtung für seine pflegebedürftige Mutter zu sein. Doch das Gegenteil war der Fall: (...)
Panorama hat mit ehemaligen Bewohnern von "Pflegen und Wohnen" gesprochen. Sie berichten von unterlassener Hilfeleistung und schwerwiegenden Pflegemängeln.

Pflegemängel: Wenn das Altenheim zum Albtraum wird - Panorama - Alle Sendungen - 2012 | DasErste.de

2012-09-23

Deutscher Bundestag: Grüne fragen nach der Qualität des "Pflege-TÜV"

Bildwortmarke: Deutscher Bundestag 

Grüne fragen nach der Qualität des "Pflege-TÜV"


Gesundheit/Kleine Anfrage - 21.09.2012

Berlin: (hib/TVW) In einer Kleinen Anfrage (17/10693) erkundigt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen danach, ob die Bundesregierung die sogenannten Pflegenoten für ein geeignetes wissenschaftliches Instrument hält, um die Qualität von Pflegeeinrichtungen abzubilden. Nach dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz aus der 16. Wahlperiode liege die Kompetenz für die Festlegung der Kriterien für die Qualität von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bei den Krankenkassen und den Verbänden der Leistungsträger. Nach Auffassung der Abgeordneten stehen die in den Jahren 2008 und 2009 zwischen den Vertragspartnern ausgehandelten Pflege-Transparenzvereinbarungen (PTV), dem sogenannten „Pflege-TÜV“, „im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen.“ Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass die Verhandlungen der Vertragsparteien zur Überarbeitung des „Pflege-TÜV“ im Juli 2012 vorerst gescheitert seien. Sie wollen daher wissen, ob die Bundesregierung die PTV auch weiterhin für geeignet hält, um mehr Transparenz und eine besseren Vergleichbarkeit der Pflegequalität herzustellen. Außerdem wollen die Abgeordneten erfahren, ob die Prüfungsergebnisse („Pflegenoten“) aus Sicht der Bundesregierung aussagekräftig in dem Sinne seien, „dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Unterschiede zwischen Einrichtungen und Diensten wirklich erkennen und bewerten können“.

Deutscher Bundestag: Grüne fragen nach der Qualität des "Pflege-TÜV"

2012-09-10

Altenheim: In der Pflegebatterie - Gesundheit - Bild.de


In der Pflegebatterie

BamS-Reporterin arbeitete eine Woche lang undercover in einem Altenheim


  • Herr K. leidet an Demenz und hält Mittagsruhe auf der Couch am Ende des Flures, Reporterin Karolin Schneider deckt ihn zu.

    Report In der Pflegebatterie

    Herr K. leidet an Demenz und hält Mittagsruhe auf der Couch, Reporterin Karolin Schneider deckt ihn zu. Meist bleibt Herr K. nicht lange liegen, irrt durch die Gänge. Während der Mittagsruhe ist Schichtwechsel, dann kann sich keine Pflegerin um ihn kümmern
    Foto: Karolin Schneider
     
09.09.2012 — 00:25 Uhr
  • BILD am Sonntag
Von KAROLIN SCHNEIDER
Unsere Reporterin arbeitete eine Woche lang als Praktikantin in einem Altenheim irgendwo in Deutschland. Niemand dort wusste, dass sie Journalistin ist. Pflegeexperten hatten 
das Heim mit „sehr gut“ ausgezeichnet. 
Was unsere Reporterin dort erlebte, 
ist ein Verrat an der Menschlichkeit.
Altenheim: In der Pflegebatterie - Gesundheit - Bild.de

2012-05-21

Caritas Hamm kritisiert Pflege-Noten heftig - Stadt Hamm - Hamm - Lokales - wa.de

  • 21.05.12
  • Stadt Hamm

Trotz 1,0-Bewertungen: Caritas kritisiert Pflege-Noten

HAMM - Die drei Hammer Pflegeeinrichtungen der Caritas für alte und behinderte Menschen haben bei dem 3. Pflegequalitätsbericht des Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) Spitzennoten erreicht. Die Freude darüber ist jedoch getrübt.
Das Caritas-Altenheim St. Josef in Herringen.
Nach einer Mitteilung der Caritas hat das Seniorenzentrum St. Bonifatius die Note 1,2 erhalten, Das Altenwohn- und Pflegeheim St. Vinzenz-Vorsterhausen und das Altenheim St. Josef wurden jeweils mit 1,0 bewertet. 
Der Geschäftsführer der Caritas, Rolf Steins, kritisiert jedoch die Maßstäbe, nach denen die Prüfung erfolgt, erheblich.
Caritas Hamm kritisiert Pflege-Noten heftig - Stadt Hamm - Hamm - Lokales - wa.de

2011-11-06

Pflege-Tüv der Krankenkassen unter Beschuss

Pflege-Tüv der Krankenkassen unter Beschuss

Von SZ-Redakteur Dietmar Klostermann

Saarbrücken. Die 10 000 Bewohner der etwa 140 Altenpflegeheime im Saarland und ihre Angehörigen werden es wohl mit Schrecken zur Kenntnis nehmen: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Saarland/ Rheinland-Pfalz bewertet den so genannten Pflege-Tüv der Medizinischen Dienste der Krankenkassen als „intransparent und nicht zweckmäßig“.

„Die Notengebung in ihrer jetzigen Form ist im Hinblick auf die tatsächliche Pflegequalität keine zuverlässige Entscheidungshilfe für Verbraucher“, sagte der Landesgeschäftsführer des „Paritätischen“, Wolfgang Krause, am Freitag in Saarbrücken. Seit 2009 bewerten die Kontrolleure der Medizinischen Dienste der AOK, der Ersatzkassen und der Knappschaft im Saarland Altenheime und veröffentlichen ihre Ergebnisse im Internet.

So ist die aktuelle Durchschnittsnote der Saar-Seniorenheime laut dieser Kassenberichte derzeit hervorragend: 1,4, also „sehr gut“ ist die Schulnote, die Prüfer vergaben.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist jedoch der Auffassung, dass eine Kontrolle der Kassenkontrolleure dringend angeraten ist und gründete das nach eigenen Angaben bundesweit erste „Kompetenzzentrum Pflegequalität“ in Saarbrücken.

Jürgen Hermann, Leiter dieses Zentrums, sagte, man habe 18 Altenheim-Prüfberichte unter die Lupe genommen. „Das Ziel des Gesetzgebers, Transparenz über die Qualität der Einrichtungen zu schaffen, wurde nicht erreicht. Die Prüfer der Kassen haben viel zu sehr die Dokumentation im Fokus und vernachlässigen die Bewertung der realen Pflege“, sagte Hermann. So erhielten Heime, in denen sich nachweislich kein Bewohner wund gelegen habe, in diesem Feld ein ,,mangelhaft“, weil Einschätzungen und Maßnahmen aus Sicht der Prüfer nicht ausreichend dokumentiert worden seien. Zudem seien die Stichproben der Kontrolleure oft viel zu klein und nur auf eine oder zwei Personen begrenzt. (...)

Auch SZ-Recherchen in Prüfberichten der Ersatzkassen zeigen die Problematik der Notengebung auf. Da erhielt ein Saarbrücker Heim die Spitzennote 1,2, obwohl die Frage „Wird die erforderliche Körper-, Mund- und Zahnpflege den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Bewohners entsprechend durchgeführt?“ nur mit 4,1 benotet wurde. Und die wichtige Frage „Wird das Wohlbefinden von Demenzkranken ermittelt und werden daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet?“ sogar ein „mangelhaft“ bekam.
Pflege-Tüv der Krankenkassen unter Beschuss

 

Pflege-TÜV durchgefallen

"Mangelhaft für den Pflege-TÜV" [aktueller bericht, 04.11.2011, Länge: ca. 2:54 Min.]

"Schlechte Note für den Pflege-TÜV" [SR 3, Birte Olig, 14.10.2011, Länge: 2:43 Min.]

www.sr-online.de

2011-10-05

Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten

AGVP hält Veröffentlichung der Heimaufsichts-Prüfberichte für rechtswidrig

Seite 1 von 1
05.10.2011
Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) hält die beabsichtigte Veröffentlichung der heimaufsichtlichen Prüfberichte in Bayern für rechtswidrig und wehrt sich mit aller Entschiedenheit dagegen.

Thomas Greiner, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Pflege: "Das ganze Projekt ist ein durchsichtiges Spiel. Frau Harderthauer will die Pflege zum Spielball ihrer Profilierungssucht im Machtkampf mit Herrn Söder machen. Heute Pflegenoten, morgen Transparenzberichte, übermorgen Pflegekammer. Und alles kostet Millionen und Abermillionen an Steuergeldern und benötigt Fachkräfte, die uns dringend in der Pflege fehlen. Ich kann nur die gesamte Pflegewirtschaft - ob freigemeinnützig oder privat - aufrufen, geschlossen dieser Ausuferung bayerischer Landesbürokratie entgegenzutreten."

Zwar trete auch der AGVP eindeutig für Transparenz und Information gegenüber dem Verbraucher ein, jedoch müsse es im Sinne rechtsstaatlicher Grundsätze ein rechtlich haltbares Prüfverfahren und Kriterien für eine für jedermann verständliche Veröffentlichung geben, die einen Vergleich zwischen den einzelnen Einrichtungen ermöglicht, so der Verband.

Hintergrund:

Die Heimaufsichtsbehörden in Bayern haben angekündigt, ab Oktober die vollständigen Berichte über die Prüfungen stationärer Einrichtungen im Internet zu veröffentlichen.

Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten

2011-09-13

So gut sind Nürnbergs Altenheime Nürnberg - AZ NÜRNBERG - Nachrichten aus Nürnberg

 
von STEFFEN WINDSCHALL 11.09.2011

So gut sind Nürnbergs Altenheime

Welches bietet die beste Pflege? Der MDK hat es getestet

NÜRNBERG Es geht nicht mehr. Mutter braucht ständig Pflege, ihre Tochter kann sie nicht aus den Augen lassen – muss aber arbeiten. Eine Doppelbelastung, die sie nicht mehr stemmen kann. Mutter muss ins Heim. Aber wohin?

50 Pflegeheime gibt es im Stadtgebiet. Welches bietet die beste Pflege? Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) hat es getestet – nach einem neuen System mit Schulnoten von 1 bis 5. Eine 1 bedeutet dabei lediglich, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt wurden. Die Noten sollen die Ergebnisse transparent machen. Im Internet findet man sie unter anderem unter www.aok-pflegeheimnavigator.de.

Bewertet werden 84 Kriterien in fünf Kategorien: Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene, Zufriedenheit der Bewohner. Am Ende steht ein Gesamtergebnis.

Experte: Einser keine Bestnoten!

Dass die Einser keine Bestnoten darstellen, sondern nur das Erfüllen von Mindeststandards bedeuten, sagt auch Pflege-Experte Claus Fussek. Schließlich erfährt er täglich von gravierenden Mängeln in den Heimen.

Die Leitende Ärztin beim MDK, Ottilie Randzio, warnt ebenfalls davor, die Noten eins zu eins mit Schulnoten zu vergleichen. „Wir haben geprüft, ob Heime die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen.“ Eine 1,5 bedeute, dass das geschehen sei, „nicht, dass es ein Spitzenheim ist.“

So gut sind Nürnbergs Altenheime Nürnberg - AZ NÜRNBERG - Nachrichten aus Nürnberg

2011-08-09

Pflege-TÜV: HFH-Experten bescheinigen MDK Rheinland-Pfalz gelungene Umsetzung

Pflege-TÜV: HFH-Experten bescheinigen MDK Rheinland-Pfalz gelungene Umsetzung
Katrin Meyer
Öffentlichkeitsarbeit

Hamburger Fern-Hochschule
09.08.2011 08:52
Der Pflege-TÜV dient mittlerweile seit zwei Jahren als Instrument zur Beurteilung von Pflegeeinrichtungen. Nun hat der Fachbereich Gesundheit und Pflege der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) einen Zwischenbericht zur Umsetzung der Pflege-Transparenzvereinbarung vorgelegt. Auftraggeber der Begleitstudie ist der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz.
Die beiden Kernfragen der Studie lauten: „Welche Chancen und Risiken sind mit der Anwendung der Pflege-Transparenzvereinbarung stationär (PTVS) verbunden, die als Pflege-TÜV bekannt geworden ist?“, und „Geht der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz mit diesem Instrument korrekt um?“

„Zentrale Aufgabe dieses Zwischenberichts ist, eine eventuelle Einflussnahme der Ausfüllanleitung auf die Notengebung des Pflege-TÜVs zu ermitteln“, sagt Professor Johannes Möller, Dekan des Fachbereichs Gesundheit und Pflege an der HFH und Autor der Studie. Im Fokus standen daher zunächst die vom Gesetzgeber ausgearbeitete Ausfüllanleitung zur PTVS und anschließend deren Anpassung durch den MDK. Schließlich wurde auch die Qualifikation der Prüfer untersucht.

Die Begleitstudie kommt zu dem Ergebnis, dass der MDK Rheinland-Pfalz die Anleitungen der PTVS sehr sorgsam umsetzt. „Nachbesserungsbedarf sehen wir nur im Intervall der Prüferschulungen und einigen kleineren Details“, so Möller. Problematischer sind laut Studienergebnis die zu großen Interpretationsspielräume, die die gesetzlich vorgegebenen Anleitungen bieten. Zudem hebt der Zwischenbericht Defizite in der Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse zwischen den Bundesländern hervor.

Den abschließenden Bericht wird der Fachbereich Gesundheit und Pflege der HFH voraussichtlich Anfang 2012 veröffentlichen.
Pflege-TÜV: HFH-Experten bescheinigen MDK Rheinland-Pfalz gelungene Umsetzung

2011-07-31

Zweifel und Kritik am Pflege-Tüv - Freie Presse



Foto: dapd

Zweifel und Kritik am Pflege-Tüv

Verbände und Patientenschützer: Bewertung der Pflegeeinrichtungen sei sinnlos und bilde nicht die Realität ab

Dresden/Berlin. Alle 1000 ambulanten Pflegedienste und 716 Pflegeheime im Freistaat Sachsen haben ein erstes Zeugnis erhalten. Die Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Auftrag der Pflegekassen hat die Durchschnittsnote 1,9 ergeben. Wie die Kassen und der MDK am Freitag mitteilten, entspreche dies exakt dem Bundesdurchschnitt. Speziell bei Sachsens Pflegeheimen sei mit der Note 1,4 auf der von 1 bis 5 reichenden Zensurenskala sogar ein besserer Wert als republikweit (1,5) erzielt worden. Mit der Benotung ist es laut AOK-Plus-Vorstand Rolf Steinbronn "gelungen, die Pflegequalität transparent zu machen". Dies sei beispielhaft auch für andere Bereiche im Gesundheitswesen.

Zweifel und Kritik am Pflege-Tüv - Freie Presse

2011-07-27

"Pflegetransparenz": VDAB und ABVP legen Abschlussbericht der Bonato-Kommission vor

Pflegetransparenz: VDAB und ABVP legen Abschlussbericht der Bonato-Kommission vor

Seite 1 von 1
27.07.2011
Ein Alternativkonzept zum Pflege-TÜV haben jetzt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) und der Arbeitgeber- und Berufsverband Privater Pflege (ABVP) vorgelegt. Die sogenannte Bonato-Kommisson unter der Leitung von Prof. Marcellus Bonato, Fachhochschule Münster, hatte die Pflegetransparenzvereinbarung unter die Lupe genommen und kam zu dem Schluss, dass nur ein neues System Pflegequalität messen kann. "Das aktuelle Prüfsystem ist schon methodisch nicht in der Lage, das zu messen, was es messen soll", so Bonato.

"Unser Konzept setzt auf ein lernfähiges duales Transparenzsystem: Einerseits wird durch die Entwicklung von pflegerelevanten Indikatoren sichergestellt, Ergebnisqualität in der stationären Pflege zu messen; andererseits gelingt es, durch ein bei den Leistungserbringern verankertes Qualitätsmanagement die Prozess- und Strukturqualität der stationären Einrichtungen zu erfassen", so Bonato, der das neue System im Auftrag der beiden Verbände entwickelt hat. Unabhängige Institutionen sammeln die Qualitätsberichte der Leistungserbringer und stellen Nachweise zum Zweck der Veröffentlichung aus, so Bonato weiter.
Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten

net-tribune: Pflegeverbände fordern neues Prüfsystem für Qualität in der Pflege

27. Juli 2011

Pflegeverbände fordern neues Prüfsystem für Qualität in der Pflege



Berlin - Pflegeverbände haben ein neues Konzept zur Messung und Bewertung der Pflegequalität vorgelegt. Das bestehende Notensystem soll nach dem Willen des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) und des Arbeitgeber- und Berufsverbands Privater Pflege (ABVP) durch Qualitätsberichte ersetzt werden, die von den Pflegeeinrichtungen selbst erarbeitet werden.

"Die Realität ist so komplex, dass man das nicht in Noten darstellen kann", sagte Marcellus Bonato, der in den vergangenen Monaten eine Kommission der beiden Verbände sowie unabhängiger Experten zur Erarbeitung von Pflegegütekriterien geleitet hat, am Mittwoch in Berlin.

Die Berichte der Einrichtungen sollen stichprobenartig überprüft werden.
net-tribune: Pflegeverbände fordern neues Prüfsystem für Qualität in der Pflege

2011-06-26

Pflege-TÜV darf Bericht nicht veröffentlichen | Lokales und Nachrichten Münsterland - Münsterländische Volkszeitung

Urteil

Pflege-TÜV darf Bericht nicht veröffentlichen


(Foto: dpa)

(Foto: dpa)


Stadtlohn/Münster - Schlappe für den Pflege-TÜV: Das Sozialgericht Münster hat am Freitag einen Bericht einkassiert, den der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) - im Auftrag der Landesverbände der Pflegekassen - über die Bedingungen in einer Stadtlohner Kurzzeitpflege-Einrichtung angefertigt hat. Grundlage war ein unangekündigter Besuch im Jahre 2010.

Daraufhin hatte der Caritas-Verband für die Dekanate Ahaus und Vreden auf Unterlassung geklagt. Die Folge: Der Bericht darf weder im Internet noch sonstwo veröffentlicht werden. Der Richter begründete gestern, der sogenannte Pflege-TÜV sei generell nicht in der Lage, die von Einrichtungen erbrachten Leistungen und somit die Qualität von Pflege zu messen.
Pflege-TÜV darf Bericht nicht veröffentlichen | Lokales und Nachrichten Münsterland - Münsterländische Volkszeitung

2011-06-24

Evangelischer Pressedienst (epd) - Sozial

Hoffnung auf besseren »Pflege-TÜV« - Abschlussbericht zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der Altenhilfe veröffentlicht

. (epd). Berlin (epd). Welches Pflegeheim ist gut? Welches ist besser? Um darüber Erkenntnisse zu gewinnen, hatte die Bundesregierung 2009 ein großes Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Am 17. Juni wurden die Resultate, wie die Ergebnis- und Lebensqualität in Pflegeeinrichtungen zuverlässig gemessen und beurteilt werden kann, offiziell in Berlin veröffentlicht. »Die Projektergebnisse ermöglichen es, die Pflege-Transparenz auf neue tragfähige Füße zu stellen«, urteilte Gerhard Timm, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

Auslöser für die Studie war eine anschwellende öffentliche Debatte über »Pflegeskandale", die später dazu führte, den bis heute umstrittenen "Pflege-TÜV« einzuführen. Dessen Vergabe von Pflegenoten durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen sollte für mehr Transparenz in der Pflege sorgen.

Evangelischer Pressedienst (epd) - Sozial

2011-06-13

Pflegequalität: Die traurige Wahrheit hinter den guten Zahlen-Daheim statt Heim e. V. -

Pflegequalität: Die traurige Wahrheit hinter den guten Zahlen



Baden-Württenberg liegt bei den Noten des „Pflege-TÜVs“ bundesweit an erster Stelle. Erschreckend, dass auch hier in jedem zehnten Heim gravierende Pflegefehler festgestellt wurden.

Stuttgart, Juni 2011. Mit Gesamtnoten von 1,2 für den stationären und 1,3 für den ambulanten Bereich bieten Baden-Württembergs Heime und Pflegedienste den Betroffenen die deutschlandweit beste Pflege. Das ist jedenfalls das Ergebnis der Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung – MDK.
Ein genauer Blick auf die Resultate ernüchtert jedoch und er macht erneut deutlich, wie wenig die MDK-Benotung („Pflege-TÜV“) über die Qualität der Pflege aussagen kann: In jedem zehnten Heim Baden-Württembergs wurden „gravierende Pflegefehler“ festgestellt. Gravierende Pflegefehler liegen dann vor, wenn durch die Pflege eine Gefahr für Leben, körperliche Unversehrtheit oder Freiheit droht.
Bei einzelnen Bewertungskriterien zeigen sich deutliche Unterschiede. Am schlechtesten bewertet wurde die Dekubitus-Prophylaxe (Schutz vor Wundliegen). 15 Prozent der Heime haben hier die Noten 4 oder 5 (ausreichend bzw. mangelhaft) erhalten. Dennoch liegt die Gesamtnote für Baden-Württemberg sogar für diesen Bereich bei 1,8.
Nach Ansicht von Christoph Lixenfeld von der Bundesinitiative Daheim statt Heim ist dieses Beispiel ein erneuter Beweis dafür, wie nutzlos und irreführend das ganze Benotungssystem des Pflege-TÜVs ist. „Wenn die Heime dieses Bundeslandes insgesamt eine Note von 1,2 bekommen, obwohl in jedem zehnten Heim die dort geleistete Pflege eine Gefahr für die Bewohner darstellt, dann wird es endgültig Zeit, den ganzen Pflege-TÜV in der heutigen Form abzuschaffen. Seine Funktion besteht eher darin, Mängel zu verschleiern, anstatt die Menschen vor ihnen zu schützen.“

Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

2011-06-10

Häusliche Pflege Online - Aktuelle Nachrichten

Weiterentwicklung der Pflegenoten: Die Schiedsstelle kann es jetzt richten

Seite 1 von 1
10.06.2011
Berlin. Sollte es für eine Weiterentwicklung bei der Bewertung von Pflegeeinrichtungen künftig keine Einstimmigkeit bei den Vertragspartnern der Selbstverwaltung geben, können diese künftig die Schiedsstelle nach § 113b SGB XI anrufen. Das beschloss der Bundestag am 9. Juni mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Im Vorfeld der Entscheidung hatten die Kassen die Entscheidungshoheit über die Weiterentwicklung der Pflegenoten für sich reklamiert. Die Pflege-Selbstverwaltung wäre damit geschwächt worden. Der Alleinvertretungsanspruch der Kassen erhielt nun durch die Entscheidung des Parlaments einen Dämpfer, die Selbstverwaltung bleibt beim Thema Pflegenoten am Zug. Der Bundesverband privater Einrichtungen sozialer Dienste (bpa) zu der Entscheidung: "Das ist eine richtige Weichenstellung, die wir ausdrücklich begrüßen", so bpa-Präsident Bernd Meurer. "Nun müssen alle Vertragspartner Verantwortung übernehmen, um den Pflegenoten auch künftig hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu verschaffen." Die Schiedsstelle kann künftig angerufen werden, wenn innerhalb von sechs Monaten nach Aufforderung eines Vereinbarungspartners eine Vereinbarung der Pflege-Transparenzvereinbarung nicht zustande gekommen ist. Ursprünglich war eine Frist von drei Monaten vorgesehen. Die Frist von sechs Monaten entfällt, wenn der Spitzenverband der Pflegekassen und die Mehrheit der Verbände der Pflegeeinrichtungen die Schiedsstelle einvernehmlich anrufen. Der bpa begrüßt auch, dass die neuen gesetzlichen Regelungen zur Krankenhaushygiene nicht auf Pflegeeinrichtungen ausgedehnt werden. "Damit wurden noch mehr Bürokratie, zusätzliche Kontrollen und entsprechende Kosten vermieden", so Meurer. Das vom Bundestag beschlossene Änderungsgesetzgesetz sieht außerdem vor, dass der Prüfdienst der privaten Krankenversicherung in die Qualitätsprüfungen der Pflegeeinrichtungen mit einbezogen wird und dass die Gehälter der Geschäftsführer der Medizinischen Dienste jährlich im Bundesanzeiger zu veröffentlichen sind.

Häusliche Pflege Online - Aktuelle Nachrichten
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