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2013-12-23

Seehofer will Rentner vom Mindestlohn ausnehmen | STERN.DE


Seehofer will Rentner vom Mindestlohn ausnehmen

22. Dezember 2013, 08:31 Uhr
CSU-Chef Horst Seehofer will gegen den Widerstand der SPD Ausnahmen beim vereinbarten Mindestlohn durchsetzen. Für Saisonarbeiter oder Praktikanten könne die Regelung nicht gelten, sagte Seehofer der "Welt am Sonntag". 

Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer will gegen den Widerstand der SPD Ausnahmen beim vereinbarten Mindestlohn durchsetzen. Für Saisonarbeiter oder Praktikanten könne die Regelung nicht gelten, sagte Seehofer der "Welt am Sonntag".
Er unterstützte zugleich die Forderung der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), auch Rentner, die von ihrer Altersrente leben und noch etwas hinzuverdienen, von der Regelung auszunehmen.
Seehofer will Rentner vom Mindestlohn ausnehmen | STERN.DE

Senioren mit Minijob: Immer mehr Rentner arbeiten | Arbeit & Soziales - Frankfurter Rundschau

2013-11-03

Trotz hoher Reserven : Schwarz-Rot will Senkung von Rentenbeitrag stoppen - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT



Trotz hoher Reserven

Schwarz-Rot will Senkung von Rentenbeitrag stoppen

Zum Jahreswechsel sinkt der Rentenbeitragssatz auf 18,3 Prozent. Union und SPD wollen das noch während ihrer Verhandlungen per Gesetzgebungsverfahren verhindern. Die CDU will so Altersarmut bekämpfen.
Trotz hoher Reserven : Schwarz-Rot will Senkung von Rentenbeitrag stoppen - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2013-10-22

Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen | kobinet-nachrichten



Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Adolf Bauer
Adolf Bauer
© SoVD
Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die politischen Parteien dazu aufgefordert, akute Fehlentwicklungen in der Sozialpolitik zu korrigieren. "Die Politik darf nicht länger einen Berg unerledigter Aufgaben vor sich herschieben. Insbesondere bei den Themen Rente, Pflege und Menschen mit Behinderungen muss eine neue Bundesregierung handeln und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen", erklärte heute SoVD-Präsident Adolf Bauer zu den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD.

Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen | kobinet-nachrichten

465 000 Rentner auf Sozialhilfe angewiesen: Neuer Rekordwert: Altersarmut so groß wie nie zuvor - Altersvorsorge - FOCUS Online - Nachrichten

65 000 Rentner auf Sozialhilfe angewiesen 

Neuer Rekordwert: Altersarmut so groß wie nie zuvor

Aktualisiert am Dienstag, 22.10.2013, 13:45

Altersarmut, Sozialhilfe
dpa Wie sieht das Leben im Alter aus? Nicht positiv, glauben 90 Prozent der Befragten einer Studie zur Altersarmut
Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu. Fast 465 000 Rentner waren im vergangenen Jahr auf Hilfe vom Staat angewiesen. Das ist ein neuer Rekordwert. Besonders Frauen sind betroffen.

465 000 Rentner auf Sozialhilfe angewiesen: Neuer Rekordwert: Altersarmut so groß wie nie zuvor - Altersvorsorge - FOCUS Online - Nachrichten

Die Altersarmut wird laut Experten weiter zunehmen - SPIEGEL ONLINE

Betagte Sozialhilfeempfänger: "Die Altersarmut wird weiter steigen"

So viele deutsche Rentner wie noch nie sind auf Sozialhilfe angewiesen. Nach Ansicht des Armutsexperten Heinz-Herbert Noll ist das Teil eines längerfristigen Trends - und könnte zu einem Comeback der gesetzlichen Rentenversicherung führen.

Die Altersarmut wird laut Experten weiter zunehmen - SPIEGEL ONLINE

2013-07-23

Demografischer Wandel: Rekord: 1,1 Millionen Arbeitnehmer brauchen Reha - News - FOCUS Online - Nachrichten

Demografischer Wandel 

Rekord: 1,1 Millionen Arbeitnehmer brauchen Reha

Dienstag, 23.07.2013, 08:29

Die Zahl der Arbeitnehmer, die eine Reha in Anspruch nehmen, steigt. 2012 wurden 1,1 Millionen Beschäftigte behandelt – 25 Prozent mehr als 2005. Auf die Rentenversicherung kommen dabei hohe Kosten zu – dennoch ist es für sie eine gute Investition.
Demografischer Wandel: Rekord: 1,1 Millionen Arbeitnehmer brauchen Reha - News - FOCUS Online - Nachrichten

2013-06-13

Ruhestand: Jede zweite Rente war 2012 niedriger als Hartz IV - Frühaufsteher - FAZ


Ruhestand Jede zweite Rente war 2012 niedriger als Hartz IV

 ·  Immer noch sind viele Renten niedrig. Fast die Hälfte liegt unter dem Hartz-IV-Satz.
Die gesetzliche Rente allein sichert für viele Ruheständler kaum das nötigste zum Leben. Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung belief sich im vergangenen Jahr fast jede zweite Rente auf weniger als 700 Euro, wie die „Bild“-Zeitung (Dienstag) berichtet. 48,21 Prozent der Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrentner erhielten demnach 2012 weniger als die Summe, die Senioren im Schnitt als Grundsicherung im Alter inklusive Miete und Heizung zusteht.
Ruhestand: Jede zweite Rente war 2012 niedriger als Hartz IV - Frühaufsteher - FAZ

 Wirtschaft und Gesellschaft » Rente/Rentenversicherung: “Die wirklich Bedürftigen bleiben alle außen vor” – Im Gespräch mit Ursula Engelen-Kefer

2013-06-12

VdK sieht Rentner-Minijobs als Indiz für zunehmende Altersarmut | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

VdK-Pressemeldung

VdK sieht Rentner-Minijobs als Indiz für zunehmende Altersarmut

"Die Bundesregierung darf das Problem der Altersarmut nicht länger kleinreden und die Tatsache ignorieren, dass immer mehr älteren Menschen ihre Rente nicht zum Leben reicht".

Symbolfoto: Ein älteres Paar steht vor einem Schaufenster
Was kann ich mir in Zukunft noch leisten? Finanzielle Sorgen nehmen unter den Rentnern zu. Viele müssen ihre Rente mit Minijobs aufstocken. | © imago
Mit diesen Worten kommentierte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die steigende Zahl an Minijobbern unter den Rentnern. Demnach zählte die Bundesagentur für Arbeit Ende 2012 812.000 Minijobber über 65 Jahre. "Wenn so viele Rentner einen Job ausüben, um ihre Alterseinkünfte aufzubessern, dann ist dies ein klarer Beleg dafür, dass die Altersarmut weiter wächst", so die VdK-Präsidentin.

VdK sieht Rentner-Minijobs als Indiz für zunehmende Altersarmut | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

2013-05-27

Appell für Umverteilung: Internationaler Kongress fordert mehr Gerechtigkeit in Europa - Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern.


27.05.13 

Appell für Umverteilung: Internationaler Kongress fordert mehr Gerechtigkeit in Europa


Für eine gerechte Vermögensverteilung und einen politischen und sozialen Kurswechsel in Europa haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Abschluss des dreitägigen Kongresses „Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit“ in Berlin in einem Appell ausgesprochen.

 

Der Vorsitzende des Paritätischen, Prof. Dr. Rolf Rosenbrcck (Bildmitte), auf dem Abschlusspodium. (Foto: Sascha Bachmann / echtfotografie.de)
 „Ein Europa, in dem die Menschen ihre Existenzgrundlage gefährdet sehen, wird zwangsläufig scheitern. Doch Europa hat alle Ressourcen, Kraft und materiellen Reichtum, für eine Zukunft in Wohlstand für alle zu sorgen“, heißt es in der Abschlusserklärung des Kongresses.
„Zur Durchsetzung einer Politik für mehr Gerechtigkeit hat dieser Kongress ein Signal gesetzt. Gewerkschaften, Sozialverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen wie Attac haben sich zusammengefunden, um gemeinsam die Schuldigen an der sozialen Misere in Deutschland und Europa zur Rede zu stellen. In weiteren Aktionen werden wir zu den Bundestagswahlen und darüber hinaus dafür kämpfen, dass ein Politikwechsel stattfindet", sagte Hugo Braun vom Attac-Koordinierungskreis.
„Wir brauchen eine fairere Verteilung in Europa. Wenn die Besitzer großer Vermögen und reiche Erben, die in der Finanzkrise um den Preis hunderter Milliarden Euro Schulden von den Steuerzahlern vor Vermögensschäden bewahrt wurden, stärker herangezogen werden, ist dies ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit“, betonte Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Ein anderes Europa sei nötig und möglich. Nach Überzeugung der Mitwirkenden des dreitägigen Kongresses an der Technischen Universität Berlin gehören dazu existenzsichernde Einkommen und gute Arbeit für alle, eine verlässliche soziale Infrastruktur sowie ein europaweites Programm für sozial-ökologischen Umbau statt der aktuell praktizierten einseitigen Kürzungspolitik zu Lasten der Schwächsten.
 „Die europaweite Privatisierung sozialer Lebensrisiken wie Alter, Armut, Krankheit und Behinderung führt ins Abseits. Diese Bereiche sind in dem gewinnwirtschaftlichen Sektor nicht gut aufgehoben. Wir müssen die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich stoppen und Daseinsvorsorge für alle öffentlich garantieren. Es geht nicht nur um gelebte Solidarität, sondern um die Zukunft unserer Gesellschaft“, so Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes.
Die Kongressmitwirkenden fordern, den Reichtum aus der Tabuzone zu holen und Vermögen umzuverteilen, Steuerdumping, Steuerflucht und -hinterziehung zu bekämpfen, die Finanzmärkte zu regulieren und die Europäische Union demokratischer zu gestalten.
Es müsse Schluss damit sein, die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise in eine Staatsschuldenkrise umzudeuten und mit einer einseitigen Kürzungspolitik zu Lasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Erwerbslosen, Rentnerinnen und Rentnern in Europa die Krise noch zu vertiefen, statt sie zu bekämpfen. Um die Krise überwinden zu können, müsse der anhaltende Prozess der Umverteilung „von unten nach oben“ umgekehrt werden. Nur so sei ein friedliches, soziales, geschlechtergerechtes und ökologisch nachhaltigeres Miteinander möglich.
Veranstalter des Kongresses: Attac, ver.di, Friedrich-Ebert-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Paritätischer Gesamtverband, Deutscher Gewerkschaftsbund, Weed, Initiative Appell Vermögender für eine Vermögensabgabe, GPA-djp (Österreich), Arbeiterkammer Österreich, Unia (Schweiz), Denknetz (Schweiz), Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB, Hans-Böckler-Stiftung, Medico International.
Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern. : Appell für Umverteilung: Internationaler Kongress fordert mehr Gerechtigkeit in Europa

2013-05-11

Deutsche Rentenversicherung - Angehörige pflegen wird belohnt


Angehörige pflegen wird belohnt

Soziales Netz Familie

Foto: Eine Pflegeperson rasiert einen Pflegebedürftigen
Die Pflege von Familienangehörigen bedeutet für pflegende Angehörige oft ein Zurückstecken in Ihrem Beruf – manchmal sogar die komplette Berufsaufgabe. Dennoch übernehmen überwiegend Ehepartner, Geschwister oder Kinder die Pflege ihrer Verwandten und das belohnen wir. Damit Sie bei der Rente keine Einschränkungen haben, zahlt die Pflege-/Krankenkasse pflegenden Angehörigen unter bestimmten Voraussetzungen die Rentenversicherungsbeiträge - unabhängig davon, ob Sie vor Beginn der Pflege berufstätig waren oder nicht.
Deutsche Rentenversicherung - Angehörige pflegen wird belohnt

2013-04-25

Contergan: Opfer bekommen höhere Renten - SPIEGEL ONLINE


Arzneimittelskandal: Contergan-Opfer bekommen höhere Renten

Contergan: Größter Arzneimittelskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte
AP
Contergan: Größter Arzneimittelskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte

Die Renten für Contergan-Geschädigte werden deutlich erhöht. Der Bundestag hat beschlossen, pro Jahr 120 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Das Opfernetzwerk bezeichnete die Anhebung als kleine Revolution.
Contergan: Opfer bekommen höhere Renten - SPIEGEL ONLINE

2013-01-06

Sozialministerin Haderthauer: "Pflegende Angehörige noch stärker entlasten!" - 04.01.2013 - Pressemitteilung 006.13


München, 04. Januar 2013 PM 006.13

Pflege

Sozialministerin Haderthauer: "Pflegende Angehörige noch stärker entlasten!"

"Angehörige leisten einen wertvollen und unersetzlichen Beitrag in der Pflege! Die Familie ist Bayerns größter und wichtigster 'Pflegedienst': Zwei Drittel aller pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Ihnen gebührt unsere Anerkennung und unsere Unterstützung. Um den pflegenden Angehörigen bei ihrem so wichtigen Engagement effektiv unter die Arme zu greifen, müssen wir sie zukünftig noch stärker entlasten. Wir brauchen weitere rentenrechtliche Verbesserungen für pflegende Angehörige: Genauso wie die Kindererziehung gehört die Pflege zur Lebensleistung, die Spiegel der Rentenhöhe werden muss. Eine weitere Baustelle ist die steuerliche Absetzbarkeit von Kosten für Pflege- und Haushaltshilfen. Genauso wie jeder Betrieb seine Aufwendungen, so muss künftig auch die Familie ganz selbstverständlich ihre Pflegeaufwendungen voll steuerlich absetzen können. Und mittelfristig müssen wir die Versicherungsleistungen der häuslichen Pflege an die Leistungen der stationären Pflege angleichen, um so die häusliche Pflege weiter zu stärken", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer heute in München.
Die Neuerungen des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes, das im Oktober dieses Jahres in Kraft getreten ist, sieht Haderthauer als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. "Durch die Leistungsverbesserungen für Demenzkranke und die im Gesetz vorgesehene Förderung alternativer Wohnformen wird die häusliche Pflege maßgeblich gefestigt. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen! Gleiches gilt für die zum Jahreswechsel eingeführte staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung. Die Pflegeversicherung ist und bleibt eine Teilkaskoversicherung und wird niemals alle Kosten für die Pflege abdecken. Wir müssen daher alles daran setzen, die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken! Ein aus meiner Sicht notwendiger Schritt ist es hier, die Leistung von Eltern noch mehr zu honorieren. Denn Eltern leisten einen wichtigen generativen Beitrag zum Erhalt der sozialen Sicherungssysteme. Dies muss durch die Einführung einer großzügigen Familienkomponente Berücksichtigung finden", so die Ministerin abschließend.
04.01.2013 - Pressemitteilung 006.13

2012-12-31

Arbeitsmarkt : Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

 30.12.12

Arbeitsmarkt

Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe

Vier von zehn Frührentnern hierzulande sind psychisch krank. Damit ist ein neuer Rekordwert erreicht – und Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik streiten darüber, wer nun was zu tun hat. Von
Arbeitsmarkt : Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

2012-12-29

Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt


Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt

27.12.2012, 17:45 Uhr | dapd
In Mecklenburg-Vorpommern scheiden immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme frühzeitig aus dem Berufsleben aus. 2011 gingen 2.300 Frauen und Männer deshalb in Frührente, das waren 15 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, wie die Techniker Krankenkasse am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Insgesamt mussten 6.200 Menschen krankheitsbedingt ihren Job aufgeben, damit hat jede dritte Frührente psychische Ursachen.

Die Frührente traf die Frauen und Männer im Durchschnitt mit 48 Jahren, wobei beide Geschlechter etwa gleich von dem Krankheitsbild betroffen sind: 1.100 Männer und 1.200 Frauen gingen 2011 wegen psychischer Probleme in Frührente. Termindruck, ständige Erreichbarkeit und Angst um den Arbeitsplatz gehen an vielen Menschen nicht spurlos vorbei, wie eine Sprecherin der Krankenkasse sagte. Unternehmen müssten deshalb mehr dafür tun, Belastungen im Arbeitsumfeld zu erkennen und gesundheitlichen Folgen wie Burnout oder Sucht entgegenzuwirken.
Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt

2012-11-29

Bundeskabinett: Ja zu „Pflege-Bahr“ und Rentenbericht - Politik - Nachrichten - morgenweb

Bundeskabinett: Steuerabkommen im Vermittlungsausschuss

Ja zu „Pflege-Bahr“ und Rentenbericht

Berlin. Das Bundeskabinett hat gestern weitreichende Beschlüsse gefasst. Unter anderem wurde der staatliche Zuschuss für die neue Zusatz-Pflegeversicherung von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gebilligt. Die Förderung von 60 Euro im Jahr soll dazu anreizen, in Eigenregie für den Fall der Pflegebedürftigkeit ergänzend zur gesetzlichen Pflegeversicherung vorzusorgen. Die Regierung hofft, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen mitmachen, um das Armutsrisiko zu minimieren. Versicherte müssen für den "Pflege-Bahr" mindestens zehn Euro monatlich als Eigenbeitrag entrichten.
Ja zu „Pflege-Bahr“ und Rentenbericht - Politik - Nachrichten - morgenweb

2012-10-22

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

 

Querschnittsgelähmte Rentner wider Willen

Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
DPA
Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
Viele Querschnittsgelähmte könnten nach ihrem Unfall wieder arbeiten. Doch Krankenkassen und Rentenversicherungen erklären sie oft vorschnell zu Frührentnern. Der Verdacht: Die Behinderten werden vor allem aus Kostengründen für arbeitsunfähig erklärt.

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

2012-01-29

Nach Unfall im Rollstuhl! „So Stefan, jetzt musst du damit klarkommen.“ - behindert-barrierefrei e. V. | Blog

Nach Unfall im Rollstuhl! „So Stefan, jetzt musst du damit klarkommen.“

Freienohl. Stefan Rölleke ärgert sich. Bei der Rückschau auf das „Kyrill“-Jubiläum würden nur die wirtschaftlichen Schäden damals durch den Orkan beklagt. Die Opfer aber würden vergessen. Dabei hat „Kyrill“ auch sein Leben einschneidend verändert. Stefan Rölleke ist seitdem gelähmt.

In der offiziellen Orkan-Bilanz taucht der Freienohler nicht auf. Denn „Kyrill“ hat ihn nicht in der Sturmnacht im Januar 2007, sondern mit dem Abstand eines Jahres getroffen. Der damals 38-jährige Forstwirt war am 11. Februar 2008 mit Aufräumarbeiten im Arnsberger Stadtwald bei Wennigloh beschäftigt. Als Motorsägenführer beim Forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen Feldmann aus Freienohl war Rölleke damit beschäftigt, umgestürzte Bäume von den Wurzeln zu trennen.

„Abstocken“ nennen das die Experten. Die Bäume lagen kreuz und quer. Auch nach einem Jahr standen sie noch unter Spannung. Was genau passierte, weiß man nicht. Auch Stefan Rölleke nicht. Das Amt für Arbeitsschutz hat es später versucht, nachzustellen. Ohne Erfolg. Beim Sägen muss ein Baum hochgeschnellt sein. Er begrub den Freienohler auf einmal unter sich.

Sein Kollege, der Maschinenführer im Vollernter, sah ihn plötzlich nicht mehr. Noch im Hinlaufen zu dem Verunglückten setzte er die Rettungskette in Gang. Ein Hubschrauber landete noch im Wald. „Ich fiel im Wald um und dann wachte ich in Bochum auf“, erinnert sich Rölleke. 17 Tage war er in einer Dortmunder Unfallklinik und 26 Wochen im Bochumer Bergmannsheil.

Die gebrochenen Rippen waren das eine, die wirklich niederschmetternde Diagnose aber waren die vier gebrochenen Wirbel am Rücken. Stefan Rölleke war von der Brust an abwärts gelähmt. Er würde im Rollstuhl sitzen. Irgendwann kam in Bochum der Stationsarzt angerollt mit der brutalen Wahrheit: „So Stefan, jetzt musst du damit klarkommen.“ Der Arzt saß, Folge eines Skiunfalls, selbst im Rollstuhl.

Frührentner

Mit 38 Jahren wurde Stefan Rölleke Unfallrentner, Frührentner. Eine Umschulung für einen Beruf im Büro wäre nichts für ihn: „Ich und schreiben? Das sind zwei Welten.“ 20 Jahre arbeitete er im Forst. Das Schlimmste war bis dahin ein gequetschter Finger gewesen. Waldarbeit ist umgemein gefährlich. Im Windwurf werden ausschließlich erfahrene Leute eingesetzt. Vorwürfe kann er niemandem machen. „Das ist Schicksal. Ich war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.“

Sein Unglück ist als Arbeitsunfall anerkannt. Für ihn begann ein ganz neuer Alltag. Um Details seiner Versorgung musste vor dem Sozialgericht gestritten werden. (...)
behindert-barrierefrei e. V. | Blog

2012-01-07

Sozialverband warnt vor Altersarmut - Duisburg | DerWesten

Sozialverband warnt vor Altersarmut

05.01.2012 | 17:50 Uhr
Sozialverband warnt vor Altersarmut
Mit der Rente wird das Leben nicht immer leichter.Foto: Matthias Graben
Duisburg. Immer mehr Senioren müssen ihre Rente durch Mini-Jobs aufbessern, weil die Altersarmut steigt. Zur Zeit liegt der Anteil derjenigen, die im Alter von der Grundsicherung abhängig sind, in Duisburg bei zwei bis drei Prozent.
Experten rechnen nach Angaben des Sozialverbandes VdK damit, dass es in zehn Jahren etwa 20 Prozent der Menschen über 65 sein werden. Am stärksten betroffen: alleinerziehende Frauen, die zunächst wegen der Kinderbetreuung und später wegen der Pflege von Angehörigen keine ausreichende Rente erarbeiten konnten.

Soziales : Sozialverband warnt vor Altersarmut - Duisburg | DerWesten

2011-12-28

Rekord im Jahr 2010 - Jeder Zweite geht in Frührente - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Rekord im Jahr 2010 Jeder Zweite geht in Frührente

28.12.2011, 06:58
Von Thomas Öchsner
Immer mehr Beschäftigte in Deutschland gehen vorzeitig in den Ruhestand und nehmen dafür Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf. 2010 war dies bereits fast jeder zweite. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten, dass sich das Problem im kommenden Jahr noch verschlimmern wird - und warnen eindringlich vor Altersarmut.

Rekord im Jahr 2010 - Jeder Zweite geht in Frührente - Wirtschaft - sueddeutsche.de
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