Posts mit dem Label Handicap International werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Handicap International werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2014-02-25

Besuch bei Landminen-Opfern | kobinet-nachrichten


Besuch bei Landminen-Opfern

Veröffentlicht am


von Franz Schmahl



Mario Galla bei Minen-Opfern in Kambodscha

Mario Galla bei Minen-Opfern in Kambodscha
© Paul James Hay/Handicap International


München
(kobinet) Mario Galla begegnet in Kambodscha Landminen-Überlebenden und
Aktivisten, berichtet Handicap International. „Heute durfte ich Thun
Channareth treffen, der 1997 stellvertretend für die Internationale
Kampagne zum Verbot von Landminen den Friedensnobelpreis entgegennahm“,
schreibt Mario Galla in seinem Blog aus Kambodscha. Der Hamburger, der
einem breiten Publikum in Deutschland als „Model mit Prothese“ bekannt
wurde, besuchte im Februar Projekte und Partner von Handicap
International in dem asiatischen Land (Pressefotos auf http://bit.ly/1gyVTkQ).

Besonders beeindruckten Mario Galla die Begegnungen mit Menschen, die
seit einem Minenunfall mit schweren Behinderungen leben – darunter auch
Thun Channareth. Nach einem Minenunfall, bei dem er beide Beine
verloren hatte, entschied sich dieser für den Kampf gegen die
heimtückischen Waffen und wurde zur Galionsfigur der weltweiten
Landminenkampagne, die 1992 u.a. von Handicap International  gegründet
wurde. Besuch bei Landminen-Opfern | kobinet-nachrichten

2013-07-23

Chancen trotz Handicap: Der Traum vom selbstbestimmten Leben | Das interkulturelle Magazin | B5 aktuell | Radio | BR.de

Chancen trotz Handicap 

Der Traum vom selbstbestimmten Leben

Auch 64 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10.12.1948 leben in Deutschland Menschen, die fast unbemerkt von allen Rechten ausgeschlossen sind. Zu ihnen gehören Flüchtlinge mit Behinderung. Nur Wenige schaffen es aus Krisengebieten nach Europa, werden aber hier häufig allein gelassen. Ihnen hilft die Organisation "Handicap International".

Chancen trotz Handicap: Der Traum vom selbstbestimmten Leben | Das interkulturelle Magazin | B5 aktuell | Radio | BR.de

Flüchtlinge helfen am Bahngleis - Gmünder Tagespost


Flüchtlinge helfen am Bahngleis

Asylbewerber geben Hilfestellung für Passanten an der provisorischen Überführung des Bahnhofs
Vor drei Wochen hat Oberbürgermeister Richard Arnold versprochen, er wolle sich der Probleme am Gmünder Bahnhof annehmen. Denn die provisorische Überführung zu den Gleisen zwei und vier macht Fahrgästen mit Gepäck immer wieder zu schaffen. Jetzt begrüßte er mit Landrat Klaus Pavel neun Flüchtlinge, die Reisenden mit schwerem Gepäck helfen.
Matthias Thome

 Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Bahnhof wird für sieben Millionen Euro saniert. Die Toiletten und das Restaurant werden erneuert. Der Bahnsteig wird angehoben – des leichteren Einstiegs wegen. Vor allem aber werden zwei neue Aufzüge für Barrierefreiheit sorgen. Bis es so weit ist, führt ein Treppengerüst aus Metall von Gleis eins auf zwei und vier – und ist vielen Gmündern ein Dorn im Auge. Denn mit Koffern oder gar Fahrrädern und Kinderwägen stellt dieser Übergang für viele eine Herausforderung dar.
Flüchtlinge helfen am Bahngleis - Gmünder Tagespost

In Schwäbisch Gmünd helfen Asylbewerber Reisenden beim Koffertragen - SPIEGEL ONLINE

Lampedusa: Papst geißelt Gleichgültigkeit gegen Flüchtlingselend | ZEIT ONLINE

Handicap International: Die Situation behinderter Flüchtlinge in den Unterkünften

"Flüchtlinge mit Behinderung bleiben oft chancenlos" | Pressemitteilung Handicap International 

Hamminkeln: Flüchtlingshilfe kämpft gegen die Abschiebung von Emil (9)

Abschiebung einer Mutter mit zwei behinderten Söhnen abzuwenden | The VOICE Refugee Forum Germany - Flüchtlinge und Asyl in Deutschland

 Straßburg stoppt Abschiebung eines schwer Behinderten - Integration - derStandard.at › Panorama

Behinderter Flüchtling aus Somalia kämpft in München um Arbeit - SPIEGEL ONLINE 
 
Chancen trotz Handicap: Der Traum vom selbstbestimmten Leben | Das interkulturelle Magazin | B5 aktuell | BR.de

bezev e.V.   |  Migration, Flucht und Behinderung

Flug in die Ungewissheit - Macht - jetzt.de

Bahn lässt Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd nicht mehr Koffer tragen - SPIEGEL ONLINE

2013-05-31

Behinderte Kinder werden von internationaler Hilfe vergessen | kobinet-nachrichten





Behinderte Kinder werden von internationaler Hilfe vergessen

Veröffentlicht am von Harald Reutershahn
Hier lebt eine syrische Flüchtlingsfamilie
Hier lebt eine syrische Flüchtlingsfamilie
© Handicap International
München (kobinet) UNICEF hat heute den Weltkinderreport 2013 veröffentlicht. Schwerpunkt dieses Berichts ist die internationale Situation von Kindern mit Behinderung. Danach zeigt eine von Handicap International und HelpAge im Februar 2012 veröffentlichte Studie, dass weniger als 0,5% der internationalen humanitären Hilfe Menschen mit Behinderung zugute kommt. Behinderte Kinder, die besonderen Schutz brauchen, werden am häufigsten von dieser Hilfe ausgelassen.

Behinderte Kinder werden von internationaler Hilfe vergessen | kobinet-nachrichten

 Weltkinderreport: Kinder mit Behinderung werden von der internationalen Hilfe vergessen | Pressemitteilung Handicap International

2012-05-30

Handicap International: Presseerklärung 23.05.2012

Immer noch Landminen in Bosnien-Herzegowina - Aktionswettbewerb für Jugendliche

Presseerklärung vom 23.05.2012

 

Vor 20 Jahren begann im heutigen Bosnien-Herzegowina der Krieg, mit dessen Folgen die Menschen immer noch in vielfacher Weise konfrontiert sind. So sind nach dem Ende der Kämpfe Millionen von Landminen und Blindgängern liegengeblieben, die bis heute fast 1.700 Männer, Frauen und Kinder getötet haben. Weit über 6.000 Menschen haben einen Minenunfall überlebt und sind seither auf Unterstützung angewiesen.
Handicap International hat in einem langjährigen Projekt dazu beigetragen, dass die Überlebenden nachhaltig versorgt und die Minen geräumt werden. Heute sind vor allem lokale Entminungsteams in Bosnien-Herzegowina aktiv, die immer noch 2.8 % des Landes (1.443 km²) von Minen befreien müssen. Bis 2019 soll diese lebenswichtige Mission erfüllt sein.

Aus diesem Anlass veranstaltet Handicap International gemeinsam mit der Berliner tageszeitung einen Wettbewerb, der junge Menschen in Deutschland dazu animieren soll, sich mit den Folgen dieses Krieges zu beschäftigen: Wie wirken sich Minen im Alltag der Menschen, insbesondere auf Jugendliche, aus? Welche Rechte und Chancen haben die Überlebenden in der Nachkriegsgesellschaft? Aus den Recherchen sollen dann kreative Aktionen entstehen, mit denen die Informationen weitergetragen und die Betroffenen in Bosnien-Herzegowina unterstützt werden.

Teilnehmen können Einzelne oder Gruppen bis zu drei Personen von 16 bis 20 Jahren. Die Siegergruppe reist schließlich nach Bosnien-Herzegowina, um dort betroffene und engagierte Menschen zu treffen und wird in Blogs bei der taz und Handicap International über ihre Reise berichten.
Information:Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International 089/54 76 06 13, 0176/99 28 41 Handicap International: Presseerklärung 23.05.2012

2012-02-26

Handicap International - Neuheiten - Nur 1% der humanitären Hilfe speziell für behinderte und ältere Menschen - Schweiz

Nur 1% der humanitären Hilfe speziell für behinderte und ältere Menschen

22 Februar 2012
Zwischen dem Bedürfnis älterer und behinderter Menschen nach humanitärer Hilfe und der tatsächlich geleisteten Hilfe besteht ein grosser Unterschied. Eine heute vorgelegte Studie, die von Handicap International und Help Age gemeinsam durchgeführt und heute publiziert wurde, deckt dies auf. Nur 1% der internationalen humanitären Hilfe richtet sich spezifisch an diese Menschen, die jedoch von Krisen besonders stark betroffen sind.

Handicap International - Neuheiten - Nur 1% der humanitären Hilfe speziell für behinderte und ältere Menschen - Schweiz

2011-09-02

Handicap International: Kämpfe um Tripolis - Handicap International bereitet sich auf erweiterten Einsatz vor

Handicap International bereitet sich auf einen Einsatz in den umkämpften Gebieten vor

Handicap International ist seit mehreren Monaten in Libyen aktiv und klärt über die Gefahren auf, die von Minen und anderen nicht explodierten Kriegsresten ausgehen. Die Organisation bereitet sich darauf vor, den Einsatz auf jene Gebiete auszudehnen, die von den jüngsten Auseinandersetzungen besonders betroffen sind.

Ein nicht erkennbarer Kriegsrest liegt im Sand, gesichert von Seilen und Warnschildern
Damit sie wiedergefunden werden und entschärft werden können, müssen explosive Kriegsüberreste markiert werden. © Handicap International
Seit mehreren Tagen dauern die Kämpfe zwischen den Streitkräften Muammar Gaddafis und den Aufständischen um die Vorherrschaft in der Hauptstadt Tripolis an. Handicap International ist dazu in der Lage, sehr schnell ein Team in die betroffenen Gebiete zu entsenden. Denn das Ende von Kampfhandlungen bedeutet nicht, dass alle Gefahr für die Zivilbevölkerung gebannt ist. So ist es sehr wahrscheinlich, dass im umkämpften Stadtgebiet explosive Kriegsreste gefunden werden (z.B. Artilleriegranaten, Granatwerfer, Raketen, Fernlenkgeschosse, Bodenminen, nicht explodierte Granaten), die für die Bevölkerung eine tödliche Gefahr darstellen. Die Organisation möchte die Risiken auswerten, denen sich die betroffene Bevölkerung gegenübersieht und, falls nötig, Präventionsmaßnahmen anbieten.

Einige Wochen nach dem Beginn der Unruhen in Libyen war bereits ein Team von Handicap International vor Ort, um eine Untersuchung der betroffenen Landesteile auf explosive Kriegsreste und die davon ausgehenden Gefahren durchzuführen. Die Untersuchung von Handicap International bestätigte die Vermutung, dass die explosiven Kriegsreste eine immense Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Umfangreiche Räumungsarbeiten werden nach dem Ende der Auseinandersetzungen nötig sein. Um möglichst viele Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten, hat die Organisation in der Zwischenzeit Informations-Aktionen und Veranstaltungen zur Minenaufklärung für die betroffenen Menschen ins Leben gerufen.

Eine große Reklametafel neben einer Straße mit warnenden Bildern zu Minen und explosiven Überresten
Unsere Reklametafeln mit Warnungen hängen direkt an großen Straßen © Handicap International
Handicap International sensibilisiert die Bevölkerung, vor allem die Kinder, für die Gefahren von Minen und explosiven Kriegsresten. In Benghazi bieten die Mitarbeiter von Handicap International Kurse an, um den Menschen die richtigen Verhaltensweisen gegenüber Minen und explosiven Kriegsresten nahe zu bringen: Sich nicht nähern, das Objekt nicht berühren, die Gefahrenzone markieren, die Teams von Handicap International und die lokalen Behörden informieren. Eine weitere Zielgruppe für diese Aktionen sind im Moment auch Beschäftigte von Privatfirmen, lokalen Behörden und anderen Hilfsorganisationen.

Seit dem 23. Juni führt Handicap International die Sensibilisierungs-Aktivitäten auch in Ajdabiya durch. Die Organisation hat so genannte „Scouts“, Pfadfinder, ausgebildet, die Materialien zur Minenaufklärung nach Misratah bringen, eine der besonders schwer getroffenen Regionen.

Übrigens: Der Übergangs-Nationalrat in Libyen hat in einer Presseerklärung vom 27. April 2011 erklärt, keine Bodenminen (Anti-Personen- und Anti-Fahrzeug-Minen) mehr einzusetzen und den Bestand zu vernichten. Der Nationalrat hat ebenfalls Bereitschaft geäußert, sich an Entminungs- und Minenaufklärungs-Aktivitäten zu beteiligen und sich um Opferhilfe zu kümmern.

Handicap International: Kämpfe um Tripolis - Handicap International bereitet sich auf erweiterten Einsatz vor

2011-08-29

Dwarfs with giant dreams •Story of ‘tall men’of Lagos

Dwarfs with giant dreams •Story of ‘tall men’of Lagos












Pix by D’Toyin
Theirs is a special world. Cheated by nature and humiliated by tall men, Ayodele Owonibi explores the world of dwarfs. Her report:
For many people, giving birth to a dwarf is like giving birth to a child with an acute case of Down’s Syndrome which is like a stigma to both the parents and the child. Dwarfs have been in existence since the beginning of time, much to the distaste of regular people who sometimes regard them as acutely retarded, contagious and highly capable of bringing bad luck, especially if you meet one early in the morning as the case may be.
For many dwarfs in Nigeria, the stigma they have to face each day is more than that of a normal person with sores all over his body as they are subjected to all forms of ridicule, as they go about their normal business.
Though small in size, even smallish really, but one cannot claim not to notice their presence. They are the cynosures wherever they are: on the expressways, markets, churches, schools, just name it. They have the height of children but the physique of men and women.
Welcome to the lives of Nigerian dwarfs, people who have stunted growth not by their own making but because of an acute genetic disorder. The New International Webster’s Comprehensive dictionary describes a dwarf as “a person that is unnaturally small, especially an adult human being less than four feet tall.”
For dwarfs in Lagos, the atmosphere has not been too friendly, according to one of them, they are subjected to the most inhuman forms of treatment due to their height and physique.
According to Joseph Evans, a dwarf from Cross River State, and a self professed DJ who resides in Alagbado, life has been good but it could get better only if people would learn to accept them the way they are. (...)
Tall Dreams
Gone are the days when dwarfs were regarded as retarded people who should be feared and abhorred. In Lagos today, they have made names for themselves, especially in the movie and music industry. These days, dwarfs have surpassed the age of staying indoors to avoid being mocked at. Now, they mingle freely with other people, though conscious of their height disadvantage but not deterred. They say it boldly that they are dwarfs, but they are proud!
According to Ken Keni, a native of Nasarawa State, who currently resides in Lagos, the journey has been rough, the caring love of her parents and siblings have kept her going.
“I am an Hausa, born in Keffi, Nasarawa State. I’m the last child in a family of three. I am the only one born a dwarf, growing up was quite normal like any other child but I missed the motherly love because my mother died when I was only a little child. I didn’t have much education. I stopped as soon as I got my First School Leaving Certificate. I learnt to plait and braid hair at an early age. With the small money I was making, I was able to take care of myself until I ran into the cast of the Dwarfs Association of Nigeria(DAN). (..)
Our next President?
According to Osas Don Little, the sky is the limit, as he hopes to further his education and become someone to reckon with in the Nigerian society.
“Nobody should look down on us because we are extremely talented people, capable of re-shaping our society for good. The only challenge we are facing right now is that people do not recognise us including the government we call our own. There is nothing wrong with us because we have overcome our limitations and hope to achieve something.”
As a parting shot, Don Little said he hopes to become the first dwarf President in Nigeria if given the chance. “What a tall man can do, a short person can do better,” he concluded.
Dwarfs with giant dreams •Story of ‘tall men’of Lagos

2011-08-03

Hunger Ostafrika: Zu schwach, um die Essensration zu tragen. Aktion Deutschland Hilft

Hunger Ostafrika

Zu schwach, um die Essensration zu tragen

Hungernoat Ostafrika, Camp in Eritrea
Handicap International hilft den Bedürftigsten in Dadaab
Fast 400.000 Menschen – Opfer von Dürre und Krieg – leben derzeit in katastrophalen Verhältnissen im kenianischen Dadaab, dem größten Flüchtlingslager der Welt. Jede Woche kommen 10.000 neue Flüchtlinge im Lager an. Die besonders Geschwächten und Menschen mit Behinderung werden oft von ihren Angehörigen getragen. Unser Mitarbeiter Bernard Franck berichtet von einer Mutter, die ihren 15-jährigen gelähmten Sohn mehr als 300 km in einer Schubkarre geschoben hat.
Hunger Ostafrika: Zu schwach, um die Essensration zu tragen. Aktion Deutschland Hilft

Dürre am Horn von Afrika

Menschen mit Behinderungen vom Hungertod bedroht


In einer Schlange auf sandigem Boden wartende Frauen und Kinder,
Diese Frauen und Kinder stehen Schlange, um Nahrungsmittel zu erhalten, die die somalische Regierung und lokale Nichtregierungsorganisationen südlich von Mogadischu verteilen.
© Reuters/Omar, courtesy Trust.org - AlertNet
Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Mutter auf der Suche nach Wasser und Nahrung für Ihre Kinder - und außerdem wären Sie blind! Wie sollten Sie herausfinden, wo Essen verteilt wird? Und wenn Sie eine Verteilstelle fänden, dann wäre es ziemlich wahrscheinlich, dass Sie am Ende der Warteschlange stünden.
Der Hunger in Ostafrika trifft alle armen Menschen hart. Aber diejenigen, die eine Behinderung haben, kämpfen mit noch mehr Schwierigkeiten in der Krisensituation. Sie haben oft noch stärker zu leiden.
Linda Mwania, Communication Officer im CBM-Nothilfe-Team, hat mit Menschen mit Behinderungen vor Ort gesprochen.
cbm.de 

Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

Millionen Kinder am Horn von Afrika brauchen dringend Hilfe


© UNICEF/Karin Schermbrucker
In Ostafrika leiden 11 Millionen Menschen an der derzeit schwersten Nahrungsmittelkrise der Welt. Über 2 Millionen Kinder sind mangelernährt, davon 500.000 schwer. Besonders betroffen sind arme Familien in Kenia, Somalia, Äthiopien und Dschibuti. UNICEF ruft zu Spenden auf, um eine drohende Katastrophe abzuwenden. UNICEF ist bereits seit Jahren in diesen Ländern aktiv und arbeitet eng mit der Regierung und Partnern zusammen.

Bitte unterstützen Sie UNICEF mit einer Spende für die Nothilfe am Horn von Afrika – vielen Dank!
unicef.de

2011-03-13

Handicap International: UN-Konvention

Die Internationale Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Am 3. Mai 2008 – ein Jahr nach der Eröffnung der Unterzeichnungsphase der Internationalen Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung – konnte diese durch die Ratifizierung von 20 Staaten in Kraft treten. Obwohl die Rechte von Menschen mit Behinderung durch schon bestehende Abkommen, wie die Allgemeine Menschenrechtserklärung oder die UN-Kinderrechtskonvention gesichert sind, zeigt sich in der Realität, dass diese Personengruppe stark marginalisiert ist und immer wieder mit Diskriminierung konfrontiert wird. Daher war es notwendig ein Abkommen zu schaffen, das die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung explizit fördert.
Diese Konvention gehört von nun an zum Internationalen Recht und hat bindenden Charakter. Sie zwingt die Staaten, die sie ratifiziert haben, dazu, die Rechte des internationalen Textes in ihre nationalen Gesetze zu integrieren. Dazu gehört das Gesetz über die Zugänglichkeit zu Infrastrukturen und öffentlichen Gebäuden. Falls die Staaten dagegen verstoßen sollten, können Einzelpersonen oder Gruppen bei dem Ausschuss der Konvention Beschwerde einreichen, der mit der Ratifizierung des „Zusatzprotokolls über das Individualbeschwerdeverfahren“ durch mehr als zehn Staaten ebenfalls am 3. Mai 2008 in Kraft getreten ist.
Handicap International feiert diesen großen Fortschritt, bliebt aber gleichzeitig wachsam über die tatsächliche Anwendung aller Staaten.

Handicap International: UN-Konvention
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...