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2013-07-17

Hausaufgabenheft vermittelt das Thema Inklusion | kobinet-nachrichten



Hausaufgabenheft vermittelt das Thema Inklusion

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Logo der Aktion Mensch
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© Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Rechtzeitig zum neuen Schuljahr stellt die Aktion Mensch ein kostenfreies Hausaufgabenheft zur Verfügung: Der Organisationshelfer richtet sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren und bietet ihnen auf 104 Seiten viel Platz, um Schulaufgaben oder Termine festzuhalten. Darüber hinaus führt das Heft auf kindgerechte Weise an die Themen Vielfalt und Inklusion heran.
Hausaufgabenheft vermittelt das Thema Inklusion | kobinet-nachrichten

2013-02-07

Radiokolleg - Inklusion als Perspektive - oe1.ORF.at Wissen

Radiokolleg - Inklusion als Perspektive *

Donnerstag
07. Februar 2013
09:05
Leitlinien einer offenen Gesellschaft (4). Gestaltung: Beate Firlinger
Das Prinzip der Inklusion erschließt neue Sichtweisen des Zusammenlebens. Es setzt die Vielfalt der Gesellschaft als normal voraus und betrachtet die Menschen mit ihren diversen Ansprüchen als gleichwertige Teile des großen Ganzen.

Ihre Ideen sind gefragt

Haben Sie sich auch schon einmal geärgert, über zu klein gedruckte Aufschriften, unpraktische, aber teure Geräte oder unklare Hinweisschilder, die in die Irre führen. Oder über den Fahrscheinautomaten, der in der Hitze des Gefechts nicht das tut, was Sie wollen? Vielleicht haben Sie auch gute Ideen für das Zusammenleben, für eine offene, inklusive Gesellschaft? Posten Sie ihre Vorstellungen im Forum zu dieser Sendung.

oe1.ORF.at Wissen

2012-11-10

Ein Handschuh, der verbindet: Wie aus Vielfalt Innovationen werden - Wirtschaft - Tagesspiegel

Ein Handschuh, der verbindet  

 Wie aus Vielfalt Innovationen werden

von
    Bei der Telekom hat Vielfalt die Form eines schwarzen Handschuhs, auf dem kleine Silberplättchen angebracht sind. Er hilft Menschen, die gleichzeitig blind und taub sind, mit anderen zu kommunizieren. Die Plättchen funktionieren wie eine Tastatur, jedes steht für einen Buchstaben. Indem der Behinderte sie berührt, kann er einen Text schreiben, der als SMS oder E-Mai versendet wird. Texte empfangen kann er über ähnliche Sensoren auf dem Handrücken.
    Die Technik ist eine Erfindung der Forschungsgruppe Design Research Lab, die 2005 von den Telekom Innovation Laboratories und der TU Berlin gegründet wurde. Der Handschuh könne auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, sagt Designforscher Tom Bieling.
    Während des Workshops zum Thema „Mensch“ beim Diversity-Kongress des Tagesspiegels erklärt der Forscher am Beispiel des „Mobile Lorm Glove“, wie Vielfalt Innovationen hervorbringen kann. (...)

    Ein Handschuh, der verbindet: Wie aus Vielfalt Innovationen werden - Wirtschaft - Tagesspiegel

    2011-10-23

    Wichtige Anstöße zur Inklusion in Köln (PM) « »school is open«

    Wichtige Anstöße zur Inklusion in Köln (PM)

    Vom 11. bis 12. Oktober führte das Center of Diversity Studies (cedis) an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln eine Tagung unter dem Motto »Inklusion und Diversität als Herausforderung an Erziehung, Schule und LehrerInnenbildung« durch. An der Tagung arbeiteten die 400 TeilnehmerInnen in sechs Arbeitsgruppen zu den Themen »Ethnizität und Sprache«, »Sexualität und Geschlecht«, »Religion«, »Armut und Bildung«, »Alter« und »Be-Hinderung«. Insgesamt zeigten sich die TeilnehmerInnen und VeranstalterInnen zufrieden.
    Pressemitteilung zur Tagung »Inklusion und Diversität« (pdf)

    Wichtige Anstöße zur Inklusion in Köln (PM) « »school is open«

    2011-10-22

    Die deutsche Liga für das Kind - Kinder mit Behinderung haben einen Anspruch auf diskriminierungsfreien Zugang zum System der Regelschule

    Kinder mit Behinderung haben einen Anspruch auf diskriminierungsfreien Zugang zum System der Regelschule

    Zusammenfassung einiger Ergebnisse des Gutachtens von Prof. Dr. Eibe Riedel (Universität Mannheim/HEID Genf ) im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Leben“ Nordrhein-Westfalen zur Wirkung der internationalen Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und ihres Fakultativprotokolls auf das deutsche Schulsystem

    Die deutsche Liga für das Kind - 210_kinderrechte_aktuell

    Newsletter Nr. 415 vom 20. Oktober 2011


    (1) Von Vielfalt und Inklusion profitieren alle
    Deutsche Liga für das Kind fordert gemeinsames Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung

    Mit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention hat Deutschland sich verpflichtet, Schritt für Schritt ein inklusives Bildungssystem aufzubauen. Die Realität ist davon noch weit entfernt. Anlässlich ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung „Jedes Kind ist anders, alle Kinder sind gleich. Inklusion ja – aber wie?“ am 21./22. Oktober in Hamburg fordert die Deutsche Liga für das Kind, Kindertageseinrichtungen und Schulen so umzubauen, dass Kinder mit und ohne Behinderung in allen Bereichen des Bildungssystems gemeinsam aufwachsen können.
    „Kinder gehen zumeist ganz selbstverständlich mit Verschiedenheit um. Die Erfahrung unterschiedlicher Stärken und Schwächen stärkt ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten und trägt zu der so wichtigen Persönlichkeitsbildung bei. Von inklusiver Bildung profitieren alle Kinder, ganz gleich, ob sie mit einer Behinderung leben oder nicht“, sagt Prof. Dr. Franz Resch, Kinder- und Jugendpsychiater und Präsident der Deutschen Liga für das Kind. „Allerdings braucht es entsprechende Voraussetzungen. Eine behindertengerechte Ausstattung und ausreichend qualifiziertes Personal sind dafür ebenso notwendig wie die Möglichkeit zur individuellen Förderung. Jedes Kind ist anders, dieser Erkenntnis muss unser Bildungssystem Rechnung tragen.“
    Während in Kindertageseinrichtungen bundesweit immerhin fast zwei Drittel der Kinder mit Beeinträchtigungen gemeinsam mit anderen spielen und lernen, ist es in der Grundschule nur noch ein Drittel. Beim Übergang in die weiterführende Schule reduziert sich dieser Anteil dann sogar auf rund 15 Prozent. Insgesamt besuchen im Bundesdurchschnitt mehr als 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen keine allgemeinen Schulen, sondern Sondereinrichtungen wie zum Beispiel eine Förderschule. Damit gehört Deutschland im internationalen Vergleich zu denjenigen Ländern mit einem besonders selektiven Bildungssystem.
    Notwendig sind der zügige Umbau aller Kindertagesstätten und Schulen zu inklusiven Einrichtungen. Hierzu gehören die schrittweise Auflösung von Sonderschulen und die Hereinnahme des dort vorhandenen fachlichen Know-hows in das allgemeine Schulsystem. Außerdem müssen bauliche Änderungen vorgenommen werden, um Kindern mit Behinderungen einen diskriminierungsfreien Zugang zu ermöglichen. Besonders wichtig sind eine Qualifizierung der Pädagoginnen und Pädagogen in den bestehenden Einrichtungen und die Aufklärung der Eltern über die neuen Chancen ihrer Kinder.
    Auf gesetzlicher Ebene sollten Kinder in allen Bundesländern einen individuellen Rechtsanspruch auf gemeinsames Lernen und besondere Förderung im allgemeinen Schulsystem erhalten. In Hamburg ist dies bereits der Fall. Außerdem sollte im Rahmen einer so genannten „Großen Lösung“ die Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe auf alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von eventuellen seelischen, geistigen oder körperlichen Behinderungen ausgedehnt werden. Dies alles wird nicht zum Nulltarif zu bekommen sein, ist aber nötig, damit wirklich von einer „Bildungsrepublik Deutschland“ für alle Kinder die Rede sein kann.
    Die „Deutsche Liga für das Kind“ wurde 1977 gegründet. Sie zählt zu den führenden Verbänden in Deutschland, wenn es um den Einsatz für das Wohl und die Rechte von Kindern geht. Zu den heute mehr als 250 Mitgliedsorganisationen gehören wissenschaftliche Gesellschaften, kinderärztliche und psychologische Vereinigungen, Familien- und Jugendverbände und zahlreiche Service Clubs.
    Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Liga für das Kind vom 20.10.2011

    2011-10-10

    "Eine inklusive Stadt entsteht" - Zweitägige Fachtagung zur Gestaltung von Stadtteilen - Osthessen-News

    "Eine inklusive Stadt entsteht" - Zweitägige Fachtagung zur Gestaltung von Stadtteilen

    09.10.11 - FULDA - „Eine inklusive Stadt entsteht“. Über diese Thema diskutierten am vergangenen Donnerstag und Freitag Fachreferenten und Teilnehmer der Organisation "Kirche findet Stadt" im Bonifatiushaus Fulda. Dabei wurde unter anderem hinterfragt, wie Stadtteile gestaltet werden können, damit eine Teilhabe eines jeden einzelnen Menschen gelingen kann. Im Vordergrund stand dabei die Vision, ein Zusammenleben zu ermöglichen, das von gegenseitigen Respekt und Vertrauen sowie der gesellschaftliche Wertschätzung von Vielfalt geprägt ist.

    Im Grußwort machte der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel deutlich: „Der Einzelne braucht die Gemeinschaft, die Gemeinschaft braucht den Einzelnen.“ Daher sei es wichtig, inklusive Ansätze in die Städte zu tragen, denen es Menschen mit Behinderungen ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Prof. Dr. Wolfgang Jantzen hielt den Einführungsvortrag dieser spannenden Tagung. Er machte deutlich, dass Inklusion bedeute, «das Unsichtbare sichtbar zu machen »und so eine Kultur des Miteinanders zu schaffen.

    Im folgenden Beitrag zeigte der Quartiersmanager Joachim Barloschky auf, wie eine positive Stadteilentwicklung in Bremen-Tenever dazu geführt hat, dass Menschen, die eine Behinderung haben, dort inklusiver leben können. Dies gelingt durch das Einbeziehen aller Beteiligten. Über die soziale Stadtentwicklung in Nord-Düren referierte Burhan Cetinkaya. „Das Wichtigste ist, Nachhaltigkeit in neu eingeführte Strukturen zu erlangen“, erklärte der Architekt. Nur so könne es gelingen, langfristig eine positiv - inklusive Entwicklung zu erreichen.

    Osthessen-News

    2011-10-01

    Behinderte Führungskräfte: "Wir brauchen eine Behindertenquote" - e-fellows.net

    Behinderte Führungskräfte

    "Wir brauchen eine Behindertenquote"

    Auch Behinderte können Unternehmen leiten, sagt Linus Bauer. Der hörgeschädigte Student will Manager werden. Im Interview appelliert er an Firmen, mehr Vielfalt zu wagen.
    Behinderte Führungskräfte: "Wir brauchen eine Behindertenquote" - e-fellows.net

    2011-08-25

    Neue Wege zur Inklusion

    Neue Wege zur Inklusion

    23. August 2011 | 00:10 Uhr | Von ol

    Mittagsset (v. l.): Julie Mörschbecher, Benjamin Weinert und Janina Oehme sortieren Bestecke für Hamburger Krankenhäuser. Doch nicht für jeden ist die Werkstattarbeit der Traumberuf. Foto: Olbertz
    VHS Oldesloe lädt ein zu einer Informationsveranstaltung, an die sich eine etwa einjährige Fortbildung anschließt
    Inklusion - das ist für viele noch immer ein Fremdwort. Die Volkshochschule in Bad Oldesloe will das jetzt ändern. Was ist Inklusion? So lautet zunächst die Frage. "Inklusion beschreibt die Gleichwertigkeit eines Individuums, ohne dass dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr ist es die Gesellschaft, die Strukturen schafft, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können", lautet eine Erläuterung.

    Doch von dieser Theorie, wie sie in der UN-Menschenrechtskonvention festgeschrieben ist, die ja auch in Deutschland gilt, ist Stormarn noch weit entfernt. "Es soll sich was bewegen in Stormarn - Stormarn bewegt", gibt VHS-Leiterin Karin Linnemann als Motto aus. Deshalb plant sie eine Infoveranstaltung unter dem Titel "Neue Wege zur Inklusion", an die sich eine etwa einjährige Fortbildung anschließen soll.

    Dr. Stefan Doose von der Fachhochschule Lensahn steht als Projektentwickler hinter der Idee. "Wohnen, Freizeit, arbeiten inmitten der Gesellschaft - wie kriegen wir die Akteure dazu nachzudenken?", formuliert er als Ansatz. In der Regel gebe es für Behinderte nur Standardlösungen. "Ich habe in der Einrichtung XY einen Platz frei, das wäre genau das richtige für dich ...", bekämen viele Betroffene immer wieder zu hören. Für Doose ist das ein falscher Ansatz: "Wir müssen weg kommen von dieser Einrichtungszentrierung hin zur Personzentrierung." Der Behinderte mit seinen Wünschen und Problemen müsse im Mittelpunkt stehen, so Doose.
    Neue Wege zur Inklusion

    2011-08-21

    P&G-Werk bietet Jobs für Behinderte - Lebensmittel Zeitung

    P&G-Werk bietet Jobs für Behinderte

    Freitag, 12.08.2011
    LZnet/cd. Procter & Gamble hat in Auburn/Maine eine neues Packmittel-Werk eröffnet. Dort sollen in Kooperation mit den zuständigen Behörden für Gesundheit und Rehabilitation mindestens 30 Prozent der Tätigkeiten für Mitarbeiter mit körperlichen und geistigen Einschränkungen vorbehalten werden, teilt der Konsumgüterkonzern mit.

    Das Pilotprojekt trage zur "Firmenkultur der Vielfalt" bei, sagt Werksleiterin Felica Coney. Insgesamt beschäftigt Procter weltweit rund 7.000 Menschen mit Behinderungen.
    P&G-Werk bietet Jobs für Behinderte - Lebensmittel Zeitung

    2011-08-04

    Landkreis Giessen - Landkreis möchte Pionierarbeit bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention leisten.

    Landkreis möchte Pionierarbeit bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention leisten.

    Aktionsplan Behindertenrechtskonvention
    Bildunterschrift:
    v.l. Daniel de Groef, Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Oßwald, Matthias Roth, Maren Müller-Erichsen, Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Vereins für Rehabilitation Gießen e.V., Elisabeth Spindler und Michel Schmidt in den Räumen der Lebenshilfe anlässlich der Unterzeichung des Antrags auf Förderung des kommunalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf kommunaler Ebene im Landkreis Gießen. Foto: Kreisverwaltung
    Landkreis Gießen und Deutsch-Israelischer Verein für Rehabilitation Gießen e.V. wollen kommunalen Aktionsplan entwickeln - Förderantrag beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingereicht – Ziel: Menschen mit Handicap vollständig in regionale Gesellschaftsstrukturen integrieren
    Wenn es nach dem Willen des Landkreises Gießen und des Deutsch-Israelischen Vereins für Rehabilitation Gießen e.V. geht, soll der Landkreis bundesweiter Pionier werden bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen auf kommunaler Ebene in Deutschland. Das langfristige Ziel: Menschen mit Behinderung sollen im Landkreis tatsächlich in allen Lebensbereichen gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe haben, ob es nun um Kinderbetreuung, Schulen, um Teilnahme an Angeboten von Sportvereinen oder etwa dem Konfirmationsunterricht der Kirchen geht. Nirgends, so das langfristige Ziel, sollen Menschen mit Behinderung – gleich welcher Art – ausgeschlossen bleiben.
    Dazu haben der Verein und der Kreis ein Konzept entwickelt, zu dessen Umsetzung man jetzt gemeinsam einen Förderantrag an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterschrieben hat. In Berlin wartet der Antrag jetzt auf eine Entscheidung von Ministerin Ursula von der Leyen.
    „Mit dem kommunalen Aktionsplan wollen wir erreichen, dass Menschen mit einem Handicap und deren Familien ihr soziales Umfeld tatsächlich als gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger erleben“, erklärte Dirk Oßwald, Erster Kreisbeigeordneter und zuständiger Sozialdezernent des Landkreises.
    „Es ist notwendig für Menschen mit einem Handicap Strukturen zu entwickeln, die eine Integration als gleichwertigen Teil der Gesellschaft in das soziale Leben auf kommunaler Ebene ermöglichen“, fügte Maren Müller- Erichsen, Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Vereins für Rehabilitation Gießen e.V. hinzu.
    Als wesentliche Handlungsfelder sind in dem Aktionsplan das lebenslange Lernen, die gesundheitliche Versorgung, das selbständige Wohnen, Freizeitaktivitäten und Sport, das Leben im Alter oder die ehrenamtliche Tätigkeit von Menschen mit einer Behinderung genannt.
    Als Zielgruppen werden im kommunalen Aktionsplan alle Menschen mit Behinderung in Ihrer Vielfalt und deren Familien berücksichtigt.
    Dabei denken wir auch an die Menschen mit Demenz.
    Ein besonderen Augemerk legen wir auf Menschen aus Familien mit Migrationshintergrund sowie auf ältere Bürgerinnen und Bürger“, betonen Dirk Oßwald und Maren Müller- Erichsen.
    Sofern das Bundesministerium für Arbeit uns Soziales die bundesweit einmalige Initiatives des Landkreises Gießen positiv entscheidet und entsprechende Fördermittel bereitstellt, sollen zunächst strukturelle Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Rechte aus der UN-Behindertenrechtskonvention in der Region geschaffen werden. „Dazu werden wir die Städte und Gemeinden im Landkreis zur intensiven Mitarbeit einladen“, erklärte Sozialdezernent Dirk Oßwald.

    Landkreis Giessen - Landkreis möchte Pionierarbeit bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention leisten.

    2011-05-29

    Behinderte Schüler: Die ganz normale Vielfalt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

    Behinderte Schüler Die ganz normale Vielfalt

    Behinderte Kinder sollen an jeder Schule lernen können. Der Erstklässler Tilman probiert aus, ob das funktioniert.
    Der siebenjährge Tilman lernt seit Herbst letzten Jahres an der Anne-Frank-Grundschule in Freiburg.
    Der siebenjährge Tilman lernt seit Herbst letzten Jahres an der Anne-Frank-Grundschule in Freiburg.
    Montagmorgen. Blondschopf Tilman steht vor der Haustür und wartet auf sein Taxi. Sein Freund Ludwig sitzt schon drin. »Hallo, Ludwig!«, ruft Tilman fröhlich und steigt ein. Dann steht das Taxi wie jeden Morgen im Stau. Auch einige Autos vor ihnen bringen Kinder von ihrem Wohnort in eine weiter entfernte Schule. Kinder wie Tilman und Ludwig, die aufgrund einer Behinderung meist auf Förderschulen geschickt werden. Die beiden Jungen sind mit dem Downsyndrom zur Welt gekommen. Ihre Eltern wollten trotzdem, dass sie auf einer ganz normalen öffentlichen Grundschule lernen, gemeinsam mit Kindern, die keine Behinderung haben.
    Ein Dreivierteljahr hat es gedauert, bis sie ihr Ziel erreicht haben, ein Dreivierteljahr, ausgefüllt mit unzähligen Telefonaten, E-Mails und Gesprächen mit Gleichgesinnten, Lehrern, Kommunal- und Landespolitikern, mit Veranstaltungen und Sitzungen im Freiburger Schulamt. Bisher durften Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Baden-Württemberg in der Regel nur in Modellschulen oder in sogenannte Außen- oder Kooperationsklassen allgemeinbildender Schulen integriert werden, oft nur stundenweise.
    Seit September 2010 nun lernen Tilman, 7, und Ludwig, 8, an der Anne-Frank-Grundschule in Freiburg im Breisgau, sieben Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Die Schule in Tilmans Stadtteil war nicht bereit, ihn aufzunehmen.
    Behinderte Schüler: Die ganz normale Vielfalt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

    Tag der Begegnung - das bundesweit größe integrative Familienfest

    Tag der Begegnung - das bundesweit größe integrative Familienfest

    Dr. Jürgen Wilhelm nimmt beim Tag der Begegnung des LVR den Staffelstab von Schülerinnen der Marienschule Xanten und der LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bedburg-Hau am Ziel der IntegraTour entgegen. Foto: Schiblon/LVR














    Im LVR-Archäologischen Park in Xanten hat das bundesweit größte integrative Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung, der "Tag der Begegnung" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), seine Tore geöffnet. Mehr als 20.000 Gäste werden erwartet. Unter dem Motto "Vielfalt der Generationen" setzen sie gemeinsam ein Zeichen für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Handicap. Der Eintritt ist frei.
    Rund 200 Verbände, Einrichtungen und Initiativen präsentieren ihre Angebote für ein gleichberechtigtes Miteinander. Bis 18 Uhr gibt es überall im LVR-Archäologischen Park ein buntes Programm. Auf der Hauptbühne stehen Mike Krüger, die "Jungen Dichter und Denker" und "Roots&Routes".

    Pünktlich um 11 Uhr eröffneten Dr. Jürgen Wilhelm, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland und LVR-Direktorin Ulrike Lubek die Veranstaltung. "Es gibt viele Feste und Events - aber nur einen Tag der Begegnung. Hier kommen Menschen mit und ohne Handicap zusammen, um gemeinsam zu feiern. Diese Erfahrung schafft Offenheit für Unterschiede und macht Gemeinsamkeit in Vielfalt erfahrbar ", sagte Dr. Wilhelm.
    Dr. Jürgen Wilhelm nimmt den Staffelstab der LVR-IntegraTour entgegen.

    "Gemeinsam mit Menschen mit und ohne Handicap zu feiern ist die Fortsetzung unserer Arbeit im Alltag", führte die LVR-Direktorin Ulrike Lubek aus: "Soziale Themen sind unser Kerngeschäft. Wir arbeiten dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigungen sich zugehörig fühlen und sich als wertvollen Teil einer Gesellschaft für alle erleben können."

    Tag der Begegnung - das bundesweit größe integrative Familienfest

    2011-04-26

    Le Grand Bal de la Diversité

    Willkommen in der bunten Welt des Miteinanders!
    Zum vierten Mal veranstaltet equalizent, das Qualifikationszentrum für Gehörlosigkeit, Gebärdensprache, Schwerhörigkeit und Diversity Management mit Unterstützung des WITAF am 30. April 2011 im Kursalon Wien die Ballnacht der Vielfalt und verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion, mit oder ohne Behinderung, Frauen wie Männer, hetero-, bi-, homo- oder transsexuell, völlig unabhängig vom Alter.
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    „Kommunikation und Vernetzung“ so das Motto des Balles ist nicht nur ein schöner Claim, sondern erklärtes Ziel des Veranstalters, jede BesucherIn in der Barrierefreiheit zu unterstützen.
    Le Grand Bal de la Diversité

    2011-04-13

    Integration in Arbeitsmarkt nicht nur sozialpolitische Aufgabe -- kobinet

    14.04.2011 - 00:05

    Integration in Arbeitsmarkt nicht nur sozialpolitische Aufgabe.

    München (kobinet) Die Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt sieht der bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie nicht nur als eine sozialpolitische Aufgabe. Sie gelänge aber nur, so Martin Zeil, wenn auch die Wirtschaft dazu ihre Beiträge leiste. Zeil äußerte sich kürzlich auf einer Veranstaltung der bayerischen FDP-Landtagsfraktion, die unter dem Blickwinkel der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zu einem Dialogforum „Wirtschaft und Menschen mit Behinderungen“ eingeladen hatte.

    Der Minister wies auf den Begriff Diversity Management hin, der ein immer wichtigerer Bestandteil betrieblicher Personalpolitik werde. Soziale Vielfalt konstruktiv nutzen, so würde er auf Deutsch diesen Begriff umschreiben. Diversity Management akzeptiere die individuellen Verschiedenheiten und hebe sie im Sinne einer positiven Wertschätzung besonders hervor. Um Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen zu lassen, müssten Weichen frühzeitig richtig gestellt werden. Einen großen Beitrag erwarte er von schulischer Inklusion. Der Minister beklagte, dass behinderte Jugendliche, für die es in Betrieben gute Perspektiven gäbe, zu schnell in betriebsferne Förderwege einmünden würden. Das werde zu oft zur Sackgasse und widerspreche seiner Vorstellung von Chancengerechtigkeit und gleichberechtigter Teilhabe.

    Integration in Arbeitsmarkt nicht nur sozialpolitische Aufgabe -- kobinet
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