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2012-09-06

Ehemalige Heimleiterin gründete eine Bürgerinitiative für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen

 

Petition Für mehr Menschenwürde in den Pflegeheimen

Zu wenig Personal, schlechter Umgang mit Patienten. Die Missstände in Pflegeheimen sind seit langem bekannt. Annett Kleischmantat aus Leipzig will das nicht mehr hinnehmen. Vor einigen Wochen gründete die frühere Heimleiterin aus Leipzig die "Bürgerinitiative für eine Petition an den Deutschen Bundestag zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen und ambulanten Diensten". Nun sucht sie Unterstützer für das Thema. MDR INFO hat mit Frau Kleischmantat über ihr Anliegen gesprochen.

Eine ehemalige Pflegeheimleiterin klagt an

Annett Kleischmantat hat mehrere Pflegeheime geleitet. Personalmangel war an der Tagesordnung. Mit einer Petition an den Bundestag will sie für bessere Zustände kämpfen.
29.08.2012, 16:00 Uhr | 05:09 min




Produkt-Information
Rosenblätter im Irrgarten von Annett Kleischmantat von Deutsche Literaturgesellschaft (Gebundene Ausgabe - 30. November 2011)

 

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig

Information

Sie tritt für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen und - diensten ein und gründete eine Bürgerinitiative, um mit einer Petition einen Anhörungstermin im Bundestag zu bekommen.

Quelle: MDR

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig | MDR.DE

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - An Petition teilnehmen

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - Wortlaut der Petition



 Man hat nur dann ein Herz,
wenn man es hat für andre.
Hebbel 


 Ist die Würde des (alten) Menschen gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland durch die  Vorgaben im Sozialgesetzbuch V und  XI ausreichend ermöglicht und geschützt ?   

 Die Petition fahndet nach Antworten zunächst bei den Politikern auf der Bundesebene.  Das ist ein guter Anfang.  Auf die Verwicklungen und Querverbindungen und Auswüchse innerhalb der Pflegebranche kommen wir dann automatisch zu sprechen! 

Begründung:  
 
  Seit unendlich vielen Jahren werden in der Politik reichlich Worte über menschenwürdige Pflege gewechselt. Die Minister kommen und gehen, die Reformen verglühen nach dem Pressegewitter wie eine Supernova im All. Was bleibt ist ein schwarzes Loch. Sie finden es auf Ihrem Dienstplan!  Landesrahmenverträge vereinbaren noch weniger Personal als es das Bundesgesetz hergibt. Wieso merkt das keiner auf Bundesebene??
 
Die Anzahl der Mitarbeiter auf den Dienstplänen in den Pflegeheimen bleiben seit Jahrzehnten unverändert niedrig, die ambulanten Dienste arbeiten ebenso seit Jahrzehnten nach den immer gleichen Leistungskatalogen im Minutentakt. Jedoch die Hilfsbedürftigkeit und Anzahl der Pflegebedürftigen und an Demenz Erkrankten nimmt stetig zu!
   

Im Schnitt sind 3 oder 4 Mitarbeiter in unseren Pflegeheimen im Frühdienst für 30 pflegebedürftige Menschen zuständig. Im Spätdienst sind es in der Regel noch weniger.  

  1. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich seine Mahlzeiten und  Getränke in dem Tempo erhält, wie er essen und schlucken kann?
  2.  Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen so oft zur Toilette geführt bzw. bei diesen Verrichtungen unterstützt werden kann, wie er es wünscht und notwendig ist?
  3. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich die Möglichkeit der Unterstützung hat, sich nach seinem Tempo zu waschen, anzuziehen sowie Haare und Zähne zu pflegen?
  4. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen täglich die Möglichkeit hat, sein Bett zu verlassen, sich zu bewegen und an die frische Luft zu kommen?
  5. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  auf einen Beistand hoffen kann, um nicht allein und einsam sterben zu müssen?
  6. Wie wird sichergestellt, dass aktiennotierte Anbieter von Pflege nicht die Menschenwürde an der Börse verzocken? Wer schützt Mitarbeiter und Bewohner vor Gier?
  7. Wie kann ohne Transparenz der betriebswirtschaftlichen Zahlen aller Betreiber sichergestellt werden, dass merkwürdige Immobiliengeschäfte, Quersubventionierungen, Personalunterbesetzungen bzw. Phantompersonal und  miserable Bezahlung sowie unmoralische Renditen nicht an der Tagesordnung sind? (Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten)
  8. Ist es menschenwürdig, wenn geistiger und körperlicher Verfall alter Menschen auch noch finanziell im Pflegesystem belohnt werden? (Ist die Erhaltung der Unabhängigkeit eines Menschen nicht das Würdigste aller Pflegeziele? Wieso wird das bestraft?)
  9. Ist es menschenwürdig, ein Pflegesystem zu haben, dass  die körperlichen Hilfestellungen dem alten Menschen in Minuten aufrechnet und zuteilt? Wo ist da Raum für die Individualität des alten Menschen?
  10. Sollten wir nicht endlich den aktuellen und zukünftigen Anforderungen einer alternden Gesellschaft  gerecht werden? (Mehr Zeit für die Arbeit. Mehr Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Mehr Infrastruktur an ambulanten Angeboten.)  

2011-08-15

Heimaufseherin soll drei Kinder erstickt haben | Nachrichten.at

Heimaufseherin soll drei Kinder erstickt haben

VALLADOLID. Eine Aufseherin ist in Spanien unter dem Verdacht festgenommen worden, in einem Heim drei behinderte Kinder umgebracht zu haben.


Nach dem Verbrechen in der Nähe der nordwestspanischen Stadt Valladolid versuchte die 55-Jährige offensichtlich, sich selbst das Leben zu nehmen. Wie die Behörden am Montag mitteilten, wies die Frau bei ihrer Festnahme Schnittverletzungen am Kopf und an den Handgelenken auf.
Bei den Opfern handelt es sich um zwei Buben und ein Mädchen im Alter von drei, acht und 14 Jahren. Die Kinder, deren Bewegungsfähigkeit zu 78 bis 90 Prozent eingeschränkt war, wurden nach ersten Ermittlungen der Polizei erstickt. Das Motiv für das Verbrechen war zunächst nicht bekannt. Der Heimleiter sagte, die Frau habe möglicherweise in einem "Anfall von Wahnsinn" gehandelt. Die 55-Jährige war in dem Heim für die Nachtwache zuständig gewesen. Sie wurde nach der Festnahme in ein Krankenhaus gebracht.

Heimaufseherin soll drei Kinder erstickt haben | Nachrichten.at

2011-07-29

Pflegeheime: Seinen Arbeitgeber anzuzeigen muss kein Entlassungsgrund sein -Daheim statt Heim e. V. -

Pflegeheime: Seinen Arbeitgeber anzuzeigen muss kein Entlassungsgrund sein


Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Aufsehen erregenden Urteil entschieden: Ein Arbeitgeber darf seine Mitarbeiterin nicht fristlos entlassen, weil diese Mißstände anprangert und Anzeige erstattet, weil das Unternehmen diese Missstände nicht abstellt.

Straßburg, Juli 2011. Geklagt hatte eine Pflegekraft, die bei der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH beschäftigt war. Mehrfach hatte sie darauf hingewiesen, dass in dem Altenheim, in dem sie arbeitete, drastische Pflegemängel durch Überlastung der Mitarbeiter vorliegen. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung bestätigte die Missstände, die Geschäftsleitung wies die Vorwürfe zurück.
Die Pflegerin erstattete Strafanzeige wegen Betrugs gegen die GmbH. Der Grund: Das Unternehmen leiste wissentlich nicht die in ihrer Werbung versprochene hochwertige Pflege, erbringe also nicht die bezahlten Dienstleistungen und gefährde die Patienten. Auch habe der Konzern systematisch versucht, die Probleme zu verschleiern, indem Pflegekräfte dazu angehalten worden seien, Leistungen zu dokumentieren, die so nicht erbracht worden seien. Der Pflegerin wurde fristlos gekündigt. Die Arbeitsgerichte in Deutschland sahen das als rechtens an, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nicht.
Besonders interessant an dem Fall ist die Urteilsbegründung. Ihre drei wichtigsten Argumente: Erstens bestehe ein öffentliches Interesse an Informationen über die in Rede stehenden Mängel, und dieses Interesse sei höher zu bewerten als das Interesse des Unternehmens am Schutz seiner Geschäftsinteressen. Zweitens widerspreche die fristlose Kündigung dem Recht auf freie Meinungsäußerung, das in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschrieben ist. Drittens schließlich habe die Kündigung eine abschreckende Wirkung auf andere Mitarbeiter des Unternehmens und deren Bereitschaft gehabt, ihrerseits auf Mängel hinzuweisen.
Die Bundesrepublik Deutschland wurde dazu verurteilt, der Altenpflegerin 10.000 Euro für den immateriellen Schaden und 5.000 Euro für die Erstattung der Kosten zu bezahlen. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.

Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

2011-07-28

Entschärfte Sparvorschläge - NZ-Regionews - nordbayern.de

Entschärfte Sparvorschläge

Der Bezirkstag will vor allem mehr Geld von Bund und Land

ANSBACH - Der Bezirk Mittelfranken soll sparen, das verlangen die Städte und Landkreise, die den Bezirk über eine Umlage mitfinanzieren. Auf konkrete Einsparsummen konnte sich der Bezirkstag aber nicht verständigen.
Protest in Ansbach: Menschen mit Behinderung warnten vor Einsparungen — die der Bezirk aber gar nicht will, wie Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (Mitte) erklärte.
Protest in Ansbach: Menschen mit Behinderung warnten vor Einsparungen — die der Bezirk aber gar nicht will, wie Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (Mitte) erklärte.
Foto: Enser
Just als Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (CSU) die zahlreichen Besucher aus mittelfränkischen Behinderteneinrichtungen darauf hinwies, dass er Störungen, Beifall oder Buh-Rufe im politischen Gremium des Bezirks Mittelfranken nicht dulden würde, meldete sich das Baby von CSU-Bezirksrätin Catrin Seel mit lauten Krähen zu Wort. Ob‘s aus Protest war?

Ihrem Protest gegen drohende Einsparungen des Bezirks Mittelfranken hatten zuvor laut Polizei 400 behinderte und pflegebedürftige Menschen aus den Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände, ihre Betreuer, Heimleiter und auch Geschäftsführer vor dem Ansbacher Bezirksrathaus Luft gemacht. „Mitten im Aufschwung wird bei den Schwächsten gespart“, „Wir sind hier und wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“, „Zehn Milliarden für die Landesbank sind 20 Jahre Bezirkshaushalt“ — solche und ähnliche Worte waren auf den Protestplakaten zu lesen; auch von „Lügner“ war teils die Rede – was Bezirksverwaltungsdirektor Bernhard Amend als „unter der Gürtellinie“ bezeichnete.
Entschärfte Sparvorschläge - NZ-Regionews - nordbayern.de

2011-06-02

Zwei Pflegekräfte für 130 Bewohner zuständig / Heime / Startseite - CAREkonkret

Pflegemängel: Aufsicht stoppt weitere Aufnahmen

Zwei Pflegekräfte für 130 Bewohner zuständig

Wegen schwerer Pflege-Mängel hat die städtische Heimaufsicht in Augsburg einem Pflegeheim die Aufnahme weiterer Bewohner verboten. So seien etwa Verbände von Magensonden oder Blasenkatheter mehrere Wochen lang nicht gewechselt worden - wegen Personalmangels, wie der Leiter der Gesundheitsamts, Ulrich Storr, am Montag berichtete. In dem Heim hätten sich zwei bis drei Fachkräfte um gut 130 Bewohner kümmern müssen. Nun würden Gespräche mit dem Betreiber geführt, der insgesamt 19 Heime bundesweit hat.
"Wir hoffen, dass er Maßnahmen ergreift, um die Pflege sicherzustellen, und zwar auf Dauer." Eine Schließung wäre das allerletzte Mittel. Das Heim war zuvor bei mehreren Kontrollen aufgefallen. Bereits bei einem unangemeldeten Besuch der Behörden im April seien zu wenig Fachkräfte vor Ort gewesen; es habe Beschwerden über den Personalnotstand gegeben. Vor zwei Wochen sei wieder nicht ausreichend Personal im Einsatz gewesen; die Heimleitung habe daraufhin erklärt, freiwillig keine weiteren Bewohner aufzunehmen. Da sich aber die Lage offensichtlich nicht besserte, hätten sich Mitarbeiter vergangene Woche an den Medizinischen Dienst gewandt.
Dieser nahm das Heim am vergangenen Freitag erneut unter die Lupe und bescheinigte schwere Mängel bei der Pflege und bei der psychosozialen Betreuung der Bewohner. Beim Durchgehen habe das Prüfteam etwa beobachtet, wie sich zwei Demenzkranke gegenseitig fütterten. "Das geht natürlich nicht", sagte Storr. Die Menschen könnten sich dabei unter anderem verletzen. Die Vernachlässigung etwa beim Wechseln der Verbände habe bei den Bewohnern zumindest nicht zu gesundheitlichen Problemen geführt.

Zwei Pflegekräfte für 130 Bewohner zuständig / Heime / Startseite - CAREkonkret

2011-05-26

„Das wirkt entmündigend“ - Oyten/Ottersberg - Lkr. Verden - Lokales - Kreiszeitung

Zensus befragt Heimleiter statt Bewohner / Parzival-Hof legt Widerspruch ein

„Das wirkt entmündigend“

;26.05.11|Oyten/Ottersberg
Quelkhorn - Von Petra HolthusenAm Mühlenberg 24 in Quelkhorn ist eine „sensible Sonderanschrift“ – meinen die Bürokraten des Zensus 2011. Mühlenberg 24 ist die Adresse des Parzival-Hofs, auf dem 63 Menschen mit geistigen Behinderungen leben und arbeiten. Und die halten die Volkszähler – unbeschwert von jeglicher Sensibilität – per se für „nicht-auskunftsfähig“.
Auf dem Quelkhorner Parzival-Hof verlangt der Zensus 2011 Auskunft vom Heimleiter über die Köpfe der Bewohner hinweg – ein Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderungen, so kritisieren Einrichtungsleiter Stefan Bachmann (rechts), der Ottersberger Behindertenbeauftragte Ingo Lange (vorne links) und der Heimbeirat mit (von links) Andreas Lange, Beiratsassistenz Andreas Jonda, Arne Bischoff, Heiko Melzer, Alexis Argyropoulos und Sarah May. ·
Auf dem Quelkhorner Parzival-Hof verlangt der Zensus 2011 Auskunft vom Heimleiter über die Köpfe der Bewohner hinweg – ein Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderungen, so kritisieren Einrichtungsleiter Stefan Bachmann (rechts), der Ottersberger Behindertenbeauftragte Ingo Lange (vorne links) und der Heimbeirat mit (von links) Andreas Lange, Beiratsassistenz Andreas Jonda, Arne Bischoff, Heiko Melzer, Alexis Argyropoulos und Sarah May. ·
Weshalb die Zensus-Erhebungsstelle stellvertretend Einrichtungsleiter Stefan Bachmann anschrieb, um ihn mit 63 Fragebögen nach den persönlichen Daten der Heimbewohner zu fragen.
Ein herber gedanken- und respektloser Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht und die UN-Behindertenrechtskonvention, kritisierten gestern die Leitung und der Heimbeirat des Parzival-Hofs, der Ottersberger Behindertenbeauftragte Ingo Lange sowie Karl Finke, niedersächsischer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen.
Bachmann staunte nicht schlecht, als der Stapel Erhebungsbögen per Post auf seinem Schreibtisch landete.
„Das wirkt entmündigend“ - Oyten/Ottersberg - Lkr. Verden - Lokales - Kreiszeitung

2011-04-17

Die Rummelsberger räumen das Schloss | inFranken.de

Die Rummelsberger räumen das Schloss

16.04.2011 Ort: Ditterswind Fränkischer Tag
Inklusion Die Rummelsberger Dienste ziehen ab, aber die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Der Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Anstalten, Günter Breitenbach, sorgte bei einem Pressegespräch für Klarheit über die Zukunft der Betreuung in Schloss Ditterswind.

Ernste Mienen zu einem wichtigen Anliegen. Heimleiter Jürgen Hofmann, Geschäftsführer Karl Schulz, Rektor Günter Breitenbach und Pressesprecher Gunnar Dillschneider als Moderator des Gespräches stellten klar, warum es für die Behindertenarbeit in Schloss Ditterswind keine Zukunft gibt.
Die hochkarätige Besetzung zeigte, wie ernst die Rummelsberger die Vorbehalte der Öffentlichkeit gegen die Auflösung des Behindertenheims nehmen. Breitenbach stellte klar, dass der Träger sich dem Wandel, der mit dem Stichwort "Inklusion" einher gehe, auf Dauer nicht entziehen könne. "Mir war sehr schnell klar, dass wir damit ein Problem auf dem Tisch haben", so Dr. Breitenbach, der gerade einmal seit 102 Tagen in seinem Amt wirkt.
Es gelte grundsätzlich, vorherrschende "gesellschaftliche Muster und den Umgang mit so genannten Randgruppen" aufzugreifen und zukunftsorientierte Lösungen zu erarbeiten, erklärte Heimleiter Jürgen Hofmann weiter und griff damit eines der kontrovers diskutierten Themen auf. Der Missstand der Separation sei der baulichen Gegebenheit geschuldet und eben nicht einem etwaigem Fehlverhalten der Bevölkerung.
Aus der Tatsache heraus, dass eine große Gruppe von Menschen gemeinsam im selben Gebäudekomplex wohnt, ergebe sich nahezu zwangsläufig die Gefahr einer von keiner Seite beabsichtigten Abtrennung.
Die Rummelsberger räumen das Schloss | inFranken.de

2011-03-11

Heimleiter kritisieren den Pflege-Tüv - Neumarkt - nordbayern.de

Heimleiter kritisieren den Pflege-Tüv

„Noten sagen nichts über die Qualität aus“ — Patienten würden unter den Kontrollen leiden - 11.03. 09:15 Uhr

NEUMARKT - Seit 2009 werden Pflegedienste und -heime verstärkt kontrolliert. Anhand von Noten können sich Angehörige über die jeweiligen Einrichtungen informieren. Ab 2011 sind jährliche Kontrollen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK) geplant. Ziel ist, die Transparenz und die Qualität der Pflegeeinrichtungen zu steigern. Doch die örtlichen Heimleiter sind sich einig: „Über die Qualität sagen die Pflegenoten absolut nichts aus.


Heimleiter kritisieren den Pflege-Tüv - Neumarkt - nordbayern.de
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