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2013-11-25

Kevelaer: Grundschulen erwarten Förderkinder


| 00.00 Uhr
Kevelaer
Grundschulen erwarten Förderkinder

Kevelaer. Alle Kevelaerer und Weezer Grundschulen haben genügend Anmeldungen für Eingangsklassen, einige gehen zweizügig an den Start. Da die Förderschule geschlossen wird, ist auch mit behinderten Kindern an Regelschulen zu rechnen. Von Anja Settnik
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Kevelaer: Grundschulen erwarten Förderkinder

2013-07-17

Die Schirmerschule in Zeiten der Inklusion



Die Schirmerschule in Zeiten der Inklusion

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Förderschulen, wie es die Jülicher Schirmerschule eine ist, werden künftig von zwei Entwicklungen in die Zange genommen: Einmal der demographische Wandel, der das Schülerkontingend für alle Schulformen stetig verkleinert. Dazu kommen die Bemühungen um Inklusion, die zu einem Abwandern von Förderschülern in Regelschulen führen könnte.
Die Schirmerschule in Zeiten der Inklusion

2013-07-10

Eltern behinderter Kinder sehen sich von Behörden im Stich gelassen - Tübingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen


10.07.2013 
Hilferuf an den Kultusminister

Eltern behinderter Kinder sehen sich von Behörden im Stich gelassen


Behinderte Schüler in der Regelschule benötigen Assistenz. Doch keine Behörde will die Hilfe bezahlen, weil gesetzlich nicht geregelt. Das lässt Eltern von Inklusions-Kindern wie Martina Groß verzweifeln.

Eltern behinderter Kinder sehen sich von Behörden im Stich gelassen - Tübingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

2013-07-01

Gehörloses Kind gegen Sozialamt erfolgreich | kobinet-nachrichten



Gehörloses Kind gegen Sozialamt erfolgreich

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Karin Kestner
Karin Kestner
© Verlag Karin Kestner
Schauenburg (kobinet) Als erneuten Erfolg eines gehörlosen Kindes gegen das Sozialamt bewertete heute Karin Kestner, Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin, eine Entscheidung des hessischen Landessozialgerichts in Darmstadt. Mit Beschluss vom 17. Juni 2013 gab das Gericht einem gehörlosen Kind aus Frankfurt das Recht, mit Gebärdensprachdolmetscher eine Regelschule zu besuchen.
Gehörloses Kind gegen Sozialamt erfolgreich | kobinet-nachrichten

2013-05-29

Auslaufmodell Förderschule | WAZ.de

Mülheim

Auslaufmodell Förderschule

29.05.2013 | 00:18 Uhr Sind Förderschulen ineffizient? Ein Bericht des Landesrechnungshofes legt das nahe. Er weist darauf hin, dass der Anteil der Schüler mit Förderbedarf in den letzten zehn Jahren gestiegen sei, obwohl die Schülerzahl insgesamt sinke. Gleichzeitig schafften nur wenige Schüler den Wechsel von der Förder- zur Regelschule. Mit Blick auf das Schuländerungsgesetz, das in NRW mit der Inklusion den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Handicap zum Regelfall machen will, mahnt der Rechnungshof eine Optimierung bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förder- und Lehrerbedarfes an, um die Mehrkosten für Förderschullehrer, die künftig an Regelschulen eingesetzt werden sollen, innerhalb des Fördersystems aufzufangen.

Auslaufmodell Förderschule | WAZ.de

2013-05-24

Mieses Zeugnis für Förderschulen | WAZ.de

Mieses Zeugnis für Förderschulen

24.05.2013 | 00:19 Uhr Berlin. Trotz mehr Lehrern und kleinerer Klassen bleiben die Förderschulen in NRW hinter den Erwartungen zurück. „Nur in sehr wenigen Fällen“ führen sie die Kinder zurück in eine Regelschule. Zu diesem Ergebnis kommt der Landesrechnungshof. In einem Bericht stellen die Prüfer Mängel und Ungereimtheiten fest. Die Ergebnisse seien „erschreckend schlecht“, sagte der Bundesbeauftragte für Behinderte, Hubert Hüppe (CDU).

Mieses Zeugnis für Förderschulen | WAZ.de

2013-01-12

Inklusion konsequenter umsetzen? - WESTPOL - Ihre Meinung - Politik - WDR.de


WESTPOL - Ihre Meinung  

Inklusion konsequenter umsetzen?

Eigentlich sollte jedes Kind ab dem Sommer 2013 eine Regelschule besuchen dürfen - auch dann, wenn es behindert ist. Doch jetzt hat das Land die so genannte Inklusion verschoben. Fehlt etwa der politische Wille zur Umsetzung? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Sendung zum Thema

WESTPOL | Morgen, 13.01.2013, 19.30 - 20.00 Uhr | WDR Fernsehen
WESTPOL - Ihre Meinung - Politik - WDR.de

2013-01-08

Inklusion erfordert Pioniergeist - Nachrichten - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

08.01.2013  

Kommentar

Inklusion erfordert Pioniergeist


Tamina Teufel ist eine Pionierin. Trotz Trisomie 21 geht sie in die Regelschule. Weil sie Pionierin ist und zudem jedes Kind in seinen Fähigkeiten und Schwächen einzigartig, haben die Behörden kaum Erfahrungswerte. Sie agieren bei der Genehmigung der Eingliederungshilfe mit einer gewissen Hilflosigkeit.


Martin Zimmermann

Inklusion erfordert Pioniergeist - Nachrichten - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

2012-12-02

Bündnis bezweifelt Willen zur Inklusion - Frankfurter Allgemeine Zeitung - FAZ


Bündnis bezweifelt Willen zur Inklusion

 ·  Die Landesregierung tue zu wenig, damit behinderte Kinder auf Regelschulen gehen könnten. Das beklagt ein Bündnis anhand von Zahlen und den Berichten betroffener Eltern. 

trau. Frankfurt. Der Zusammenschluss „Inklusionsbeobachtung Hessen“ hat der Landesregierung vorgeworfen, nicht genügend dafür zu tun, dass behinderte zusammen mit nichtbehinderten Kindern zur Schule gehen können.
Bündnis bezweifelt Willen zur Inklusion - Frankfurter Allgemeine Zeitung - FAZ

2012-11-22

Lehrer kritisieren geringe Bildungschancen für behinderte Kinder | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Lehrer kritisieren geringe Bildungschancen für behinderte Kinder

Delegiertenversammlung in NRW sieht noch keine Gewinner bei der Inklusion.

Udo Beckmann steht seit 1996 an der Spitze der Lehrer-Gewerkschaft VBE (Foto: VBE)

Die Lehrergewerkschaft VBE in Nordrhein-Westfalen mit ihren 24.000 Mitgliedern fordert mehr Einsatz zur Eingliederung von behinderten Kinder in Regelschulen.
Lehrer kritisieren geringe Bildungschancen für behinderte Kinder | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2012-09-23

Harter Schlag für Eltern, die für Recht auf Regelschule kämpfen -- kobinet


22.09.2012 - 06:10

Harter Schlag für Eltern, die für Recht auf Regelschule kämpfen.

Düsseldorf (kobinet) Die vom nordrhein-westfälischen Kabinett beschlossene Schulgesetznovelle zur Inklusion ist für Gerda Bertram, 1. Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland Nordrhein-Westfalen (SoVD NRW), ein harter Schlag für Eltern, die für ein Recht auf die Regelschule kämpfen. (..)
Harter Schlag für Eltern, die für Recht auf Regelschule kämpfen -- kobinet

Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

22.09.12

Interview,Gespräch

Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler

Präsident Schäfer fordert Schulministerin zur Übernahme der Kosten für Umbau der Schulen auf
Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler
© DAPD Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler

Bergkamen (dapd-nrw). Der Städte- und Gemeindebund NRW kritisiert die rot-grünen Pläne zur Eingliederung behinderter Kinder in den Regelschulbetrieb. "Es ist nicht realistisch, dass wir für die Förderschulen und für die allgemeinbildenden Schulen bezahlen", sagte Verbandspräsident Roland Schäfer der dapd. Die NRW-Kommunen gäben für Behinderte ohnehin schon mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr als Eingliederungshilfe aus. "Das ist bereits ein gewaltiger Brocken", fügte Schäfer hinzu und fragte: "Sollen wir jetzt etwa doppelt zahlen?" Interview,Gespräch: Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
Letzte Nachrichten

2012-09-13

Inklusion: Eine Förderschule kam nicht infrage | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Inklusion  

Eine Förderschule kam nicht infrage

Sie hat eine schwere Behinderung und spricht mithilfe eines Computers. Die siebenjährige Janika besucht die zweite Klasse einer Frankfurter Regelschule.
Janika mit ihrer Freundin
Janika mit ihrer Freundin
Montagmorgen im Klassenraum der 2a der Valentin-Senger-Schule. Janika erzählt von ihrem Wochenende – ohne zu sprechen. Tante und Großmutter hat sie besucht, mit ihrer Cousine gespielt, abends haben alle gemeinsam gegrillt. Das Mädchen strahlt über das ganze Gesicht, während die Klasse zuhört. Die Stimme, die die anderen Kinder hören, ist jedoch nicht die von Janika. Sie kommt aus einem Sprachcomputer, der vor ihr auf dem Tisch steht. Die Siebenjährige steuert ihn, indem sie die Augen bewegt.

Inklusion: Eine Förderschule kam nicht infrage | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

2012-08-27

Inklusion: Minden braucht Vorreiterschulen | Mindener Tageblatt - Minden Aktuell

Inklusion: Minden braucht Vorreiterschulen

"Schulen können sich nicht länger abducken" / Verwaltung und politische Gremien gefragt


TEXT UND FOTOS VON FREDERIKE HORSTMANN


Minden (frh). Dreieinhalb Jahre ist es inzwischen her, dass die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung unterzeichnet wurde. Kinder mit und ohne Behinderung sollen laut Gesetz "normale" Regelschulen besuchen dürfen.
Gelebte Inklusion: Im Kinder- und Jugendzentrum Anne-Frank mischen sich ohne großes Aufsehen behinderte Mädchen und Jungen unter die Ferienspielkinder des Kreativzentrums an der Salierstraße. | Foto: MT-Archiv/Ulrike MIßbach

Der in Nordrhein-Westfalen bislang eher schleppend laufenden Umsetzung wird auf die Sprünge geholfen: Ab Mitte des Jahres 2013 haben Kinder mit Behinderung rechtlichen Anspruch auf eine Beschulung in gemeinsamen Lerngruppen - Inklusion ist ein Menschenrecht. Was in Minden bereits geschehen ist und was noch geschehen muss um den Prozess voranzutreiben - über diese zentralen Fragen diskutierten Experten und Praktiker im Rahmen einer Podiumsdiskussion an der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule am Samstag.

Inklusion: Minden braucht Vorreiterschulen | Mindener Tageblatt - Minden Aktuell

260 behinderte Kinder abgewiesen | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

23. August 2012  | Von Johannes Bentrup

260 behinderte Kinder abgewiesen

Bildung – In den allermeisten Fällen scheitert die gewünschte Aufnahme in Regelklassen an der fehlenden Schulausstattung
WIESBADEN. 

Im vergangenen Schuljahr sind in Hessen 260 behinderte Kinder und Jugendliche nicht an einer Regelschule angenommen worden. Das geht aus der Antwort des hessischen Kultusministeriums auf eine Kleine Anfrage der der Grünen im Landtag hervor.
In rund 85 Prozent dieser Fälle hätten an den Schulen die Voraussetzungen für die nötige sonderpädagogische Förderung der behinderten Kinder gefehlt, hieß es. Es mangelte demnach an zusätzlichen Lehrern, an speziellen Baulichkeiten (etwa für Rollstuhlfahrer) oder besonderen Lehrmitteln. Nur 15 Prozent der Ablehnungen resultierten aus pädagogischen Gründen. In solchen Fällen wurde es als besser angesehen, das behinderte Kind an eine Förderschule (früher: Sonderschule) zu schicken.

260 behinderte Kinder abgewiesen | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

2012-07-28

Viele flüchten vor dem Thema Inklusion :: Homepage - Region - Regensburg - Regensburg :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Viele flüchten vor dem Thema Inklusion

Die Barrierefreiheit in Gebäuden ist auf dem Vormarsch. Die in den Köpfen aber noch nicht, sagten die Teilnehmer des SPD-Stadtgesprächs.

Martin Ellmann, Inga Krebs und Burak Güzel (v.l.) vom Pater-Rupert-Mayer-Zentrums fühlen sich in ihrer Umgebung wohl. Ob das bei Menschen mit Handicap auf Regelschulen auch der Fall ist? Foto: Steffen
Martin Ellmann, Inga Krebs und Burak Güzel (v.l.) vom Pater-Rupert-Mayer-Zentrums fühlen sich in ihrer Umgebung wohl. Ob das bei Menschen mit Handicap auf Regelschulen auch der Fall ist? Foto: Steffen
Von Daniel Steffen, MZ

REGENSBURG. Es ist ein Thema, dem trotz aller Toleranz-Debatten offenbar immer noch viele aus dem Weg gehen: Inklusion in der Schule. Manche, so meinen die Betroffenen, würden geradezu nach Argumenten suchen, die die Aussage „das geht bei uns nicht“ in irgendeiner Weise stützen. Von Begründungen wie „wir haben keine finanziellen Mittel“ bis zu „wir haben dafür kein Personal“ verwehre sich selbst manch ein Schulleiter dem Thema. Und so finden Eltern für ihr behindertes Kind oftmals nicht – wie gewünscht – einen Platz in der Regelschule.
Viele flüchten vor dem Thema Inklusion :: Homepage - Region - Regensburg - Regensburg :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

2012-07-26

Inklusion von Gehörlosen: Wenn Amt und Eltern streiten - taz.de

  • 26.07.2012

Inklusion von Gehörlosen

Wenn Amt und Eltern streiten

Ein gehörloses Mädchen geht auf eine Regelschule, braucht dafür eine Gebärdendolmetscherin. Die will die Sozialbehörde nicht bezahlen. Die Eltern zogen vor Gericht.von Elisabeth Gamper

Inklusion von Gehörlosen: Wenn Amt und Eltern streiten - taz.de

Neu-Ulm: Gehörloses Mädchen bekommt Dolmetscher - vorerst - Nachrichten Bayern - Augsburger Allgemeine

25. Juli 2012 14:04 Uhr

Neu-Ulm

Gehörloses Mädchen bekommt Dolmetscher - vorerst

Der Bezirk Schwaben macht im Streit um die gehörlose Melissa Zugeständnisse. Die Schülerin bekommt einen Gebärdensprachdolmetscher für den Unterricht. Allerdings nur vorübergehend.

Rudi Sailer, der Präsident des Deutschen Gehörlosenbundes, ist wegen der Verhandlung vor dem Augsburger Sozialgericht aus München nach Augsburg gekommen. Zuhören kann er nicht, denn Sailer ist – wie einige unter den Besuchern im Sitzungssaal – gehörlos. Über die beiden bestellten Gebärdensprachdolmetscherinnen bekommt er den Verlauf des Verfahrens im Gerichtssaal mit. Er erhofft sich viel von dem Urteil des Sozialgerichts: „Es ist eine weitreichende, wichtige Entscheidung für Deutschland“, teilt er mit seinen Gesten und Mundbewegungen mit. „Bislang war es immer so, dass wir von den Hörenden zur Seite gedrückt wurden. Jetzt geht es um unsere Sprache.“
Neu-Ulm: Gehörloses Mädchen bekommt Dolmetscher - vorerst - Nachrichten Bayern - Augsburger Allgemeine

2012-07-23

Inklusionsgesetz: Taubes Mädchen klagt um ihr Recht auf Regelschule - Nachrichten Regionales - München - WELT ONLINE

Taubes Mädchen klagt um ihr Recht auf Regelschule

Eine gehörlose Erstklässlerin will eine herkömmliche Schule besuchen. Dazu braucht sie einen Gebärdendolmetscher. Doch der Bezirk Schwaben weigert sich, zu zahlen. Das Mädchen zieht nun vor Gericht.
Gebärdendolmetscher gebraucht: Gehörloses Mädchen zieht vor Gericht
© DPA Abgeschirmt: Auf das Fenster eines Raumes für Gehörlose ist das Zeichen für die Gebärdensprache gemalt. Das bayerische Inklusionsgesetzt soll behinderte und nicht behinderte Schüler stärker zusammenbringen

Ein Jahr ist es her, dass die bayerische Staatsregierung das Inklusionsgesetz verabschiedet hat. Es soll behinderten Kindern den Zugang zu allen Schulen ermöglichen. Was in der Theorie gut klingt, birgt in der Praxis noch Schwierigkeiten – vor allem die Finanzierung ist ungewiss, wie der Fall einer gehörlosen Siebenjährigen aus Schwaben zeigt.
Inklusionsgesetz: Taubes Mädchen klagt um ihr Recht auf Regelschule - Nachrichten Regionales - München - WELT ONLINE

2012-06-29

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de

Pressemeldung 
Rheinland-Pfalz

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion

Mehr zu: Inklusion, Rheinland-Pfalz, Schulentwicklung, Schule
Mainz, 29.06.2012 - "Die GEW fordert die Landesregierung auf, Inklusion an den Bildungseinrichtungen und insbesondere an den Schulen in Rheinland-Pfalz zügig umzusetzen", sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Klaus-Peter Hammer, heute vor der Presse. Hierzu sei ein Konzept mit klarer politischer Zielrichtung für Schulen, Schulträger, Eltern und Lehrkräfte erforderlich, an dem es derzeit noch fehle.
Mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die deutsche Regierung ist Rheinland-Pfalz wie alle anderen Bundesländer verpflichtet, in den kommenden Jahren ein inklusives Schulsystem zu verwirklichen. Ziel der Konvention ist es, alle beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler an Regelschulen zu unterrichten und ihnen dort in der Gemeinschaft mit anderen Schulkindern die individuell notwendige Förderung zukommen zu lassen.
Rheinland-Pfalz ist laut Hammer von diesem Ziel noch "meilenweit entfernt". Zwar habe die Landesregierung vor einigen Jahren mit der Einführung von Schwerpunktschulen die Voraussetzung geschaffen, dass Eltern flächendeckend die Möglichkeit haben, für ihre beeinträchtigten Kinder zwischen einer besonders ausgestatteten Regel- oder der Förder-schule zu wählen. Wenn aber Rheinland-Pfalz, wie einer Studie von Prof. Dr. Klemm für die Bertelsmann-Stiftung zu entnehmen ist, bei einer Quote von 20,5 Prozent inklusiv beschulter Schülerinnen und Schüler im Ländervergleich noch im unteren Drittel liege und die Lehrkräfte an den Schwerpunktschulen über unzureichende Rahmenbedingungen klagten, sind laut GEW-Landesvorsitzenden noch "große Schritte zur Verwirklichung der Inklusion in unserem Bundesland erforderlich".
Die GEW kritisiert, dass die Landesregierung zur Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung nur vage Aussagen macht," sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende und Förderschullehrerin Sylvia Sund. "Wir erwarten von der Landesregierung eine umfassende Bestandsaufnahme auf der Grundlage verlässlicher Daten, eine klare Festlegung auf die weiteren Entwicklungsschritte und die Veranlassung der entsprechenden Maßnahmen."
GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de
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