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2014-02-25

Stuttgart: Behindertenbeauftragte im Stress - Nachrichten - Schwarzwälder Bote

Stuttgart 

Behindertenbeauftragte im Stress

Martin Haar,
25.02.2014

Seit November 2012 tritt Ursula Marx als Beauftragte der Stadt für die
Belange von Menschen mit Behinderung ein. Ihre erste Bilanz zeigt: Ihre
Hilfe ist gefragt.


Stuttgart
- Ursula Marx (69) arbeitet am Anschlag. Oder wie sie es formuliert,
„an der Oberkante“ des Ehrenamtes. Vor 15 Monaten hätte sie sich
vermutlich nicht träumen lassen, dass sie so sehr gebraucht wird. Seit
November 2012 tritt sie als Beauftragte der Stadt für die Belange von
Menschen mit Behinderung ein. Zuvor gab es diese Stelle praktisch nicht.
Theoretisch kümmerte sich zuvor das Gesundheitsamt unter der Regie von
Leiter Hans-Otto Tropp darum. (...)

Marx: „Als Schwerpunkte haben sich die Bereiche Wohnen, Schule,
Ausbildung/Beruf, Mobilität, Pflege, Betreuung, Leistungen und
Barrierefreiheit herauskristallisiert.“  (...)
 „Die meisten Beschwerden betreffen den ÖPNV“, sagt Marx, „die Zugänglichkeit, besonders zur S-Bahn, ist durch defekte Aufzüge und Rolltreppen sehr unzuverlässig.“

Stuttgart: Behindertenbeauftragte im Stress - Nachrichten - Schwarzwälder Bote

2014-01-10

Behinderte erhalten erstmals Abschlusszertifikate


Behinderte erhalten erstmals Abschlusszertifikate

09.01.2014, 12:28 Uhr | dpa
Erstmals haben rund 400 Behinderte in Sachsen-Anhalt ein Abschlusszertifikat für ihre Ausbildung in Behindertenwerkstätten erhalten. Die Urkunden wurden am Donnerstag bei einem Festakt in Magdeburg überreicht. "Die Zertifikate sollen Anerkennung und Motivation sein, auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt selbstbewusst Beschäftigungsperspektiven zu suchen", erklärte Sozialminister Norbert Bischoff (SPD).
Behinderte erhalten erstmals Abschlusszertifikate

2013-11-26

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet - Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

25.11. 2013

Ausbildung

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet

Deutscher Gewerkschaftsbund legt Ausarbeitung zur Ausbildungsplatzsituation behinderter Jugendlicher vor: Junge Menschen mit einer Behinderung absolvieren nur selten eine Berufsausbildung im Betrieb. Die Chancen von benachteiligten Jugendlichen am Ausbildungsmarkt waren in den vergangenen Jahren sehr schlecht, da es viele Bewerber und zu wenig Ausbildungsplätze gab. Auch momentan bildet insgesamt nur knapp jeder vierte Betrieb aus. Behinderte junge Menschen haben hier das Nachsehen. Die Hürden für eine betriebliche Ausbildung sind für behinderte Jugendliche oft sehr hoch. Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und die Ausbildung selbst sind zu selten auf ihre individuellen Fähigkeiten ausgerichtet. Unternehmen und behinderte junge Menschen haben bisher zu wenig Erfahrung im Umgang miteinander. Um die Chancen behinderter junger Menschen am Arbeitsmarkt zu verbessern, muss ihre Ausbildung künftig zu deutlich höheren Anteilen in den Unternehmen stattfinden. Da es vielfältige und individuelle Fördermöglichkeiten für die Unternehmen gibt, liegen die Barrieren für die Teilhabe junger Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben offenbar auch in den Köpfen der Beteiligten.
Auszüge aus der Publikation "Ausbildung behinderter Jugendlicher" des DGB - arbeitsmarkt aktuell:
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

2013-11-21

IHK beschließt neue Ausbildungsberufe für Behinderte  - P.T. Magazin


Donnerstag 21. November 2013

IHK beschließt neue Ausbildungsberufe für Behinderte

Der Berufsbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat neue Regelungen für die Ausbildung behinderter Menschen erlassen. Ab dem kommenden Jahr sollen dem Beschluss nach Behinderte in den neuen Berufen Fachpraktiker für Zerspanungsmechanik, Fachpraktiker für Holzverarbeitung und Fachpraktiker für Lagerlogistik ausgebildet werden. Die IHK hilft bei der Umsetzung Behinderten und Ausbildungsunternehmen

IHK beschließt neue Ausbildungsberufe für Behinderte  - P.T. Magazin

2013-11-09

Bundesweit einmaliger Weiterbildungsmaster "Systementwicklung Inklusion" ab Sommer 2014 - Wissenschaft - JuraForum.de

Bundesweit einmaliger Weiterbildungsmaster "Systementwicklung Inklusion" ab Sommer 2014

08.11.2013, 15:10 | Wissenschaft | Autor: idw |




Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 sind die Themen Inklusion und Exklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen auf die Tagesordnung gesetzt worden. Dies beinhaltet für alle gesellschaftlichen Einrichtungen und Dienste im staatlichen und im privaten Sektor einen Veränderungsauftrag auf der strukturellen, organisatorischen und kulturellen Ebene.

Die Kernfrage ist dabei stets: Wie gelingt es, in einer Organisation Inklusion als Leitprinzip und als Kulturmerkmal der Organisation selbst zu implementieren und nachhaltig zu etablieren?

Vor diesem Hintergrund startet an der Evangelischen Hochschule Darmstadt im Sommer 2014 der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster „Systementwicklung Inklusion“, dessen Entwicklung von der Max-Traeger-Stiftung finanziert wurde. Er befähigt, inklusive Veränderungsprozesse auf der Organisationsebene zu initiieren, zu gestalten und zu begleiten.
Bundesweit einmaliger Weiterbildungsmaster "Systementwicklung Inklusion" ab Sommer 2014 - Wissenschaft - JuraForum.de

2013-10-25

Neue Initiative will Behinderte auf dem Arbeitsmarkt fördern | aktuell.evangelisch.de

Neue Initiative will Behinderte auf dem Arbeitsmarkt fördern

Raus aus der Werkstatt, rein in den ersten Arbeitsmarkt: Ein breites Bündnis aus Politik und Verbänden hat eine Offensive gestartet, um mehr Menschen mit Behinderung die Chance auf eine normale Ausbildung oder einen regulären Job zu geben.
25.10.2013 | epd

 Wie der Deutsche Behindertenrat am Freitag in Berlin mitteilte, wurde dazu die "Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung" unter anderem vom Bundesarbeitsministerium, den Arbeitgeberverbänden, dem Landkreistag und dem Deutschen Gewerkschaftsbund beschlossen.

Neue Initiative will Behinderte auf dem Arbeitsmarkt fördern | aktuell.evangelisch.de

BMAS - Teilhabe behinderter Menschen - Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung

2013-07-10

Arbeitslosenquote: Behinderte finden nur schwer Jobs | Politik - Kölner Stadt-Anzeiger

Arbeitslosenquote: Behinderte finden nur schwer Jobs


Demonstranten beim Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin. Foto: obs
Menschen mit einem Handicap haben schlechte Jobchancen. An fehlender Qualifikation kann es nicht liegen. Arbeitslose mit Behinderung sind sogar überdurchschnittlich gut ausgebildet, sagt die Bundesagentur für Arbeit.  Von

Arbeitslosenquote: Behinderte finden nur schwer Jobs | Politik - Kölner Stadt-Anzeiger

2013-06-24

"Wir brauchen mehr regionale Netzwerke" - Personal - deutsche handwerks zeitung

Interview mit Bildungsexpertin Kirsten Vollmer

"Wir brauchen mehr regionale Netzwerke"

Damit behinderte Jugendliche und Erwachsene schneller auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können und langfristige Perspektiven erhalten, sollten sich Handwerksbetriebe stärker mit den Arbeitsagenturen und Kammern vernetzen. "Die Arbeitgeber müssen ihre Scheu vor diesem Thema verlieren", sagt Kirsten Vollmer vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Im Interview erklärt sie, wie Inklusion behinderter Menschen in der Praxis gelingen kann. - Von Jana Tashina Wörrle

"Wir brauchen mehr regionale Netzwerke" - Personal - deutsche handwerks zeitung

Inklusion: Arbeitgeber drücken sich - Betrieb - deutsche handwerks zeitung

Arbeitsmarkt für behinderte Menschen

Inklusion: Arbeitgeber drücken sich

Die Beschäftigungsquote in Deutschland ist hoch und der Arbeitsmarkt weiterhin im Aufschwung. Doch nicht alle Personengruppen profitieren. Für behinderte Menschen ist es immer noch schwerer, auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen. Bundesarbeitsministerin Von der Leyen plädiert dafür, dass mehr behinderte Jugendliche eine betriebliche Ausbildung aufnehmen sollen. Was das Handwerk tun kann. - Von Jana Tashina Wörrle

Inklusion: Arbeitgeber drücken sich - Betrieb - deutsche handwerks zeitung

2013-06-02

Traurige Bilanz von Job4000 | kobinet-nachrichten


Traurige Bilanz von Job4000

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Adolf Bauer
Adolf Bauer
© SoVD
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zieht im Vorfeld einer Veranstaltung des Bundes- und Landessozialministerium am 4. Juni in Hannover eine enttäuschende Bilanz der Initiative "Job4000", mit dem Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche geschaffen werden sollen. "70 Jugendliche in fünf Jahren Projektzeitraum – welch traurige und armselige Bilanz", kommentiert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer die vorgelegten Zahlen.
"Ich kann nicht nachvollziehen, dass Politik und Wirtschaft glauben, sich mit Ruhm bekleckert zu haben, wenn sie in diesem Zeitraum eine so geringe Zahl von Ausbildungsplätzen im ersten Arbeitsmarkt mit Mitteln der Ausgleichsabgabe geschaffen haben", erklärte Adolf Bauer.
Traurige Bilanz von Job4000 | kobinet-nachrichten

 BMAS - Programm Job4000

 BMAS - Publikationen - Initiative Inklusion

2013-02-02

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen" - KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen"

Hochbegabt, behindert, kaputt integriert - diese vier Worte fassen die Schul- und Lehrzeit von David Ziemek treffend zusammen. Das Buch trägt autobiographische Züge, versteht sich jedoch als Kritik am Umgang mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft. Es handelt von Diskriminierung, Demütigung und Gewalt an Schulen und geschützten Ausbildungseinrichtungen.
KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

2012-12-29

Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse


Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

Arbeitslosenquote doppelt so hoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung / Schere klafft weiter auseinander / Besonders Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012 im Vergleich der Gesamtbevölkerung und der Menschen mit Schwerbehinderung
Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012.
Das sogenannte "German Jobwunder" geht an Menschen mit Behinderung weitgehend vorbei. Anlässlich der Präsentation der Arbeitsmarktzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag weist die Aktion Mensch darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen in der Gesamtbevölkerung seit 2005 um fast 40 Prozent zurückging, bezogen auf Menschen mit Schwerbehinderung jedoch nur um knapp acht Prozent. In den vergangenen drei Jahren ist diese Tendenz noch deutlicher: Von Oktober 2009 bis Oktober 2012 stieg die Zahl der Arbeitslosen bei Menschen mit Behinderung um 5,6 Prozent (von 163 900 auf 173 005). Im gleichen Zeitraum ging die Arbeitslosenzahl in der Gesamtbevölkerung um 14,5 Prozent zurück (von 3 220 862 auf 2 753 354). 2010 lag die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung mit 14,8 Prozent fast doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung (7,7 Prozent). "Angesichts des demografischen Wandels und auch des Fachkräftemangels sollten sich Unternehmen jetzt um jede potenzielle Arbeitskraft bemühen. Bei Menschen mit Behinderung sind Unternehmen aber häufig zögerlich, weil nicht die Stärken eines Bewerbers im Vordergrund stehen, sondern seine vermeintlichen Schwächen", so Aktion Mensch-Vorstand Martin Georgi.

Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Jugendlichen mit Behinderung. Bei den 15 bis 24-Jährigen sank die Arbeitslosenzahl von Oktober 2009 bis Oktober 2012 insgesamt um knapp 25 Prozent, bei Jugendlichen mit Behinderung dagegen nur um fünf Prozent. Alarmierend ist zudem die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Schul- oder Berufsausbildung: Diese stieg in den letzten drei Jahren um elf Prozent an.

Förderung für mehr Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt

Die Aktion Mensch unterstützt seit Jahren Projekte, die Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt bringen. Allein 2011 förderte sie bundesweit 67 Projekte mit 7,5 Millionen Euro. Viele davon zeigen, dass Inklusion am Arbeitsplatz funktionieren kann. "Oft genügen schon wenige technische Hilfen, um Arbeitsplätze behindertengerecht zu gestalten. Das sind lohnende Investitionen, denn Menschen mit Behinderung verfügen vielfach über gute Qualifikationen und eine hohe Leistungsbereitschaft. In Deutschland gibt es außerdem zahlreiche Unterstützungsangebote, auch für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung", so Martin Georgi.

Über die Aktion Mensch e.V.

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Die Soziallotterie wurde 1964 als Aktion Sorgenkind gegründet und 2000 in Aktion Mensch umbenannt. Zu ihren Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Der Verein unterstützt mit seinen Erlösen jeden Monat bis zu 1.000 soziale Vorhaben der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Möglich machen dies etwa 4,6 Millionen Loskäufer der Aktion Mensch-Lotterie. Seit Anfang 2012 ist Jörg Pilawa ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Dokumente zum Herunterladen:

    Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse

    2012-12-17

    Paderborn: Behinderte in Arbeit bringen | Neue Westfälische, Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld, Gütersloh, Herford, Paderborn, Höxter, Warburg, News, Meldungen, Informationen - Neue Westfälische - Paderborn

    Paderborn
    Behinderte in Arbeit bringen
    Aktionswoche Inklusion lotet Arbeitspotenzial von Menschen mit Handicaps aus

    VON FREDERIK GRABBE


    Steht für erfolgreiche Integration | FOTO: FREDERIK GRABBE

    Paderborn. Bettina Rehaags Weg war lang: Dreieinhalb Jahre fand die heute 27-Jährige keine Arbeit. Rehaage leidet an einer Spastik, ihre Wahrnehmung und Motorik sind gestört. Sie ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Über eine Weiterbildung zur Bürokauffrau und ein Praktikum fand sie schließlich ins Hotel Aspethera, wo sie seit vier Jahren an der Rezeption arbeitet.


    Rehaags Beispiel soll Schule machen: Die Aktion "Inklusion OWL", die am Freitag in eben jenem Hotel zu Ende ging, soll potenziellen Arbeitgebern aufzeigen, wozu Behinderte in der Lage sind.
    Paderborn: Behinderte in Arbeit bringen | Neue Westfälische, Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld, Gütersloh, Herford, Paderborn, Höxter, Warburg, News, Meldungen, Informationen - Neue Westfälische - Paderborn

    2012-10-22

    Podcast zum Jour fixe Arbeit -- kobinet

    21.10.2012 - 10:59

    Podcast zum Jour fixe Arbeit.

    Berlin (kobinet) Ein Bürokratiemarathon bis zum Job-Beginn, keine Arbeitsassistenz bei Praktika, skeptische Arbeitgeber, niedrige Werkstattlöhne - Die Liste der Hürden ist lang für Menschen mit Behinderung auf dem 1. und 2. Arbeitsmarkt. So die Kurzinformation über den Jour fixe in der Berliner Villa Donnersmarck.

    In einem ausführlichen Bericht zum Hören, Lesen und Anschauen ist auch von Erfolgsgeschichten die Rede. Wie mühselig sie erkämpft werden müssen zeigt das Beispiel des Auszubildenden Alexander Abasov und von Martin Keune, Inhaber einer Berliner Werbeagentur. Keune wollte im vergangenen Jahr dem Spastiker Alexander Abasov einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter geben. Schon im Frühjahr nahm er erste Kontakte auf:

    Podcast zum Jour fixe Arbeit -- kobinet

    2012-07-31

    Mehr Unterstützung für behinderte Schulabgänger | epd

    Mehr Unterstützung für behinderte Schulabgänger
    Landesregierung fördert Übergang in Ausbildung
    Düsseldorf (epd). Die nordrhein-westfälische Landesregierung will schwerbehinderte Schulabgänger besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Speziell qualifizierte Fachberater begleiten die Jugendlichen während der letzten drei Schuljahre und arbeiten dazu eng mit der Berufsberatung zusammen, wie Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) am Montag in Düsseldorf mitteilte. "Wir wollen auch Jugendlichen mit schweren Behinderungen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt und damit in der Mitte unserer Gesellschaft geben."
    Mehr Unterstützung für behinderte Schulabgänger | epd

    2012-07-28

    „Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“ | WAZ.de

    Meschede

    „Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“

    27.07.2012 | 18:57 Uhr
    „Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“
    Ralf Gersthagen.
    Meschede.   Ralf Gersthagen organisiert sein Leben vom Rollstuhl aus. Assistenten helfen ihm dabei

    Ralf Gersthagen leidet an fortschreitender Muskel-Dystrophie. Er kann nicht laufen und nicht stehen, die rechte Hand nutzt er um den E-Rolli zusteuern. Auch seine Armmuskeln funktionieren kaum. Einen Keks kann er essen, eine Tasse halten - unmöglich. „Aber ich kann denken und kommunizieren“, betont der gelernte technische Zeichner, der seit Dezember 2011 mit Assistenz in einer eigenen Wohnung in Meschede lebt.
    „Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“ | WAZ.de

    2012-07-21

    Ausbildungsbester: Yasin Ask brilliert bei Volkswagen - Baunatal - Lokales - HNA Online

    • 19.07.12
    • Baunatal
    Schwerhöriger Yasin Ask hat eine Lagerlogistik-Ausbildung im VW-Werk als Bester abgeschlossen

    Ausbildungsbester trotz Schwerhörigkeit: Yasin Ask brilliert bei Volkswagen

    Baunatal. Yasin Ask steht eine goldene berufliche Zukunft offen. Vor kurzem hat er im Baunataler VW-Werk seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik als Jahrgangsbester abgeschlossen und jetzt einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Nächstes Jahr will er nebenbei sein Fachabi nachholen und dann studieren.
    Ausbildungsbester: Yasin Ask brilliert bei Volkswagen - Baunatal - Lokales - HNA Online

    2012-06-19

    RehaTreff | Bundesregierung unterschlägt behinderte Fachkräfte

    Bundesregierung unterschlägt behinderte Fachkräfte

    ISL_Logo-jpeg_Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat die gestern vorgestellte Fachkräftekampagne von Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit (BA) scharf kritisiert: “Es ist unglaublich, mit welcher Ignoranz die Qualifikationen von Fachkräften mit Behinderung in dieser Kampagne geleugnet werden”, stellt die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade fest. “Als Fachkräftepotenzial in den neuen Internetportalen werden lediglich Frauen, Migranten, die Generation 50 plus, Schul- und Hochschulabsolventen und internationale Fachkräfte benannt!”
    Dies sei schwer nachzuvollziehen, so Arnade, da die Bundesagentur für Arbeit sogar selber in einer aktuellen Statistik vom Juni 2012 veröffentlichte, dass der Fachkräfteanteil bei schwerbehinderten Arbeitslosen höher ist als bei nicht schwerbehinderten Arbeitslosen! So würden schwerbehinderte Arbeitslose zu 56 Prozent eine betriebliche oder schulische Ausbildung aufweisen, ohne Abschluss seien 40 Prozent. In der Vergleichsgruppe der nicht schwerbehinderten Arbeitslosen hätten nur 49 Prozent eine betriebliche oder schulische Ausbildung und ohne Abschluss seien 45 Prozent.
    RehaTreff | Bundesregierung unterschlägt behinderte Fachkräfte

    2012-02-26

    Behinderung : „Die wussten nicht so recht, wohin mit mir“ - Rhein-Main - FAZ

    „Die wussten nicht so recht, wohin mit mir“

    24.02.2012 · Jugendliche mit Behinderung finden oft keinen Ausbildungsplatz. Die Landesregierung will helfen. Doch Experten und Praktiker sehen das neue Programm mit Skepsis.
    Von Denise Peikert, Freigericht/Frankfurt
    Als Jan Kappauf kam, kam auch der Spezialdrucker in die kleine Firma nach Freigericht-Altenmittlau. Wegen beiden, Kappaufs und des Druckers, sieht man bei der alten Frau jetzt jede Falte. Ihr Gesicht wurde per Quarzsandstrahl auf den Stein geprägt, eine Technik, die die Josef Anton Natursteine GmbH erst anwendet, seit Kappauf vor zwei Jahren seine Ausbildung begann. Das Sandstrahlprojekt hat sein Chef extra für ihn aus der Schublade geholt und später den Drucker für die Spezialfolien angeschafft. Kappauf ist schwerbehindert, seit seiner Geburt leidet er an einer Spastik. „Wenn ich etwas ausschneide, das wird nie gerade“, sagt der angehende Bürokaufmann.
    Mehr als 50 erfolglose Bewerbungen hat der 18 Jahre alte Kappauf nach seinem Realschulabschluss geschrieben. Ein gleichaltriger Junge mit ähnlichem Schicksal hat keine Ausbildung bekommen. Er geht weiter zur Schule. 7,6 Prozent der Arbeitslosen in Hessen sind schwerbehindert, bei den Jugendlichen bis unter 25 Jahren sind es 2,6 Prozent. Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten müssen wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzen - oder eine Ausgleichsabgabe zwischen 105 und 260 Euro im Jahr je unbesetzten Pflichtarbeitsplatz zahlen.

    Behinderung : „Die wussten nicht so recht, wohin mit mir“ - Rhein-Main - FAZ

    2011-12-31

    News: "Initiative Inklusion" in Hessen

    Start des Programms "Initiative Inklusion" in Hessen
    Freitag, 30. Dezember 2011
    Bundesagentur für Arbeit
    Die Regionaldirektion Hessen investiert jedes Jahr erhebliche Summen in die Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt (Foto: BfA)
    Die Hessische Landesregierung will die Chancen von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessern. Das teilte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner in Wiesbaden mit.
    "Im Dezember haben wir deswegen die Umsetzung des gemeinsamen Bund-Länderprogrammes 'Initiative Inklusion' zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben gestartet, finanziert durch den Ausgleichfonds des Bundes. Erste Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden zu Beginn des neuen Jahres erste Maßnahmen im Rahmen einer Berufsorientierung erhalten."
    Damit wurde der Startschuss zur Umsetzung des Handlungsfeldes Berufsorientierung der Bund-Länder-Richtlinie "Initiative Inklusion" noch in diesem Jahr gegeben.
    Die Initiative umfasst folgende Bausteine:

    News: "Initiative Inklusion" in Hessen
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