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2013-06-28

Inklusion im Land Brandenburg: Kurzfilmwettbewerb zur Inklusiven Bildung


Kurzfilmwettbewerb zur Inklusiven Bildung

Ab sofort können sich Studierende von Film- oder Medienhochschulen mit einem Kurzfilmkonzept zur inklusiven Bildung bei der Deutschen UNESCO-Kommission bewerben. Es soll das Thema in kreativer Weise - humorvoll, nachdenklich oder aufrüttelnd - umsetzen. Das Genre ist frei wählbar. Das beste Konzept wird von einer Fachjury ausgewählt und mit professioneller Unterstützung produziert. Präsentiert wird der Kurzfilm im Rahmen des Gipfels "Inklusion - Die Zukunft der Bildung", den die Deutsche UNESCO-Kommission am 19. und 20. März 2014 in Bonn ausrichtet. Inklusion im Land Brandenburg: Kurzfilmwettbewerb zur Inklusiven Bildung

2012-12-09

Deutschland integriert Behinderte schlecht - Politik - Aktuelles - merkur-online

  • 03.12.12
Verlierer auf dem Arbeitsmarkt

Deutschland integriert Behinderte schlecht

Bonn - Zum "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" stellen die Unesco-Kommission und eine DGB-Untersuchung Deutschland schlechte Noten bei der Integration Behinderter aus.

© dpa
Inklusion ist machbar

Deutschland integriert Behinderte schlecht - Politik - Aktuelles - merkur-online

2011-11-06

Auftaktveranstaltung zur inklusiven Bildung in Senftenberg

Auftaktveranstaltung zur inklusiven Bildung in Senftenberg
05.11.2011 11:17 - [hf]
Am Montag, 7. November, findet in der Aula im Gymnasium Senftenberg die Auftaktveranstaltung „Auf dem Weg zur inklusiven Bildung“ statt. Ein Expertenteam aus Vertretern von Politik und Bildung kommt dabei mit Verantwortlichen aus den Bereichen Jugend und Soziales ins Gespräch, um den begonnenen Diskussionsprozess fortzuführen und erste Antworten auf viele offene Fragen zu finden. Ziel ist es, einen Aktionsplan zu entwickeln, der alle Beteiligten auf dem Weg zu einer inklusiven Bildung mitnimmt. Es gilt für Inklusion aufzuschließen, Strukturen zu schaffen und Konzepte zu entwickeln.

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz zählt zu den drei ausgewählten Bildungsregionen Deutschlands, die durch einen Expertenkreis der UNESCO zur Umsetzung inklusiver Bildung beraten werden. Ende August fand dazu mit den ausgewählten Bildungsregionen eine erste Informationsveranstaltung in Bonn statt.

Quelle: Stadt Senftenberg
Auftaktveranstaltung zur inklusiven Bildung in Senftenberg

2011-08-11

Bertelsmann Stiftung | Jakob Muth-Preis


Jakob Muth-Preis für inklusive Schule
Unter dem Motto "Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung" zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" Schulen aus, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich gemeinsam lernen.
Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung, die Sinn-Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission.
Mit dem bundesweiten Preis soll die Praxis von Schulen bekannter gemacht werden, die eine bessere Teilhabe ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Beeinträchtigung oder sonstiger Benachteiligung. Namensgeber Jakob Muth (1927-93) hatte sich als Bochumer Professor schon früh für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder eingesetzt.
Bis heute sieht die Praxis in Deutschland anders aus: Rund 85 Prozent der Kinder mit Behinderungen oder Lernschwierigkeiten in Deutschland werden in separaten Förderschulen unterrichtet. Diese erweisen sich häufig als Sackgasse für ihre weitere Entwicklung: Die Abgänger erhalten keinen qualifizierenden Schulabschluss, und eine gesellschaftliche Teilhabe wird ihnen wesentlich erschwert. Dass es anders geht, zeigen andere europäische Länder: In Italien, Norwegen und Schweden etwa gehen 95 Prozent aller beeinträchtigten Schüler in allgemeine Schulen. Auch in Deutschland kann das Konzept der inklusiven Schule gelingen: Dies zeigen die mutmachenden Beispiele der Schulen, die sich am Jakob Muth-Preis beteiligt haben.

Bertelsmann Stiftung | Jakob Muth-Preis

2011-07-23

Inklusion an Nürnberger Schulen - Nürnberg & Region - nordbayern.de

Inklusion an Nürnberger Schulen

"Wir stehen am Anfang" - 22.07. 19:01 Uhr

Nürnberg - Das Thema Inklusion an Schulen wird die Stadt Nürnberg in nächster Zeit noch stärker beschäftigen. Die Forderung, Schüler mit Behinderung gemeinsam an allgemeinen Schulen zu unterrichten und nicht an speziellen Förderschulen, hat durch die Verabschiedung des Inklusionsgesetzes im bayerischen Landtag letzte Woche an Aktualität gewonnen. Die Stadt hat sich für eine Beratung zur inklusiven Bildung durch einen Expertenkreis der deutschen Unesco-Kommission beworben.

Inklusion an Nürnberger Schulen - Nürnberg & Region - nordbayern.de

2011-06-26

Inklusive Bildung in Deutschland stärken - Deutsche UNESCO-Kommission

Inklusive Bildung in Deutschland stärken

Resolution der 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission, Berlin, 24. Juni 2011

I.

Jedes Kind ist einzigartig. Es hat ein Recht auf Achtung, Wohlergehen, Entfaltung seiner Persönlichkeit und auf vielfältige Entwicklungschancen, so niedergelegt im UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes. Dass alle Menschen weltweit Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung erhalten und ihre Potenziale entfalten können, ist eines der wichtigsten Ziele der UNESCO. Dieser Anspruch ist universal und gilt unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen, Behinderung oder besonderen Lernbedürfnissen.
Inklusion im Bildungswesen ist Voraussetzung, um die Ziele des Aktionsplans "Bildung für Alle" erreichen zu können und insbesondere die Bildungsqualität zu steigern. Inklusion rückt die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Lernenden in den Mittelpunkt und begreift Vielfalt als Chance für Lern- und Bildungsprozesse. Inklusive Bildung erfordert flexible Bildungsangebote und dementsprechende strukturelle und inhaltliche Anpassungen in der frühkindlichen Bildung, dem Schulwesen, der Aus- und Weiterbildung und dem Hochschulwesen. Individuelle Förderung und Unterricht in heterogenen Gruppen sind die Grundlage für eine inklusive Entwicklung. Inklusion beinhaltet das Recht auf gemeinsamen Unterricht in einer allgemeinen Schule. In der von Deutschland und der Europäischen Union ratifizierten UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist dieses als Menschenrecht definiert.
Deutschland hat im Vergleich zu vielen seiner europäischen Nachbarn einen erheblichen Nachholbedarf bei der Entwicklung zu einem inklusiven Bildungswesen. Auch die Unterschiede zwischen den Ländern sind groß. Sowohl die bisherigen gesetzlichen Regelungen als auch die schulische Praxis haben zu Quoten von Schülern mit Förderbedarf an allgemeinen Schulen zwischen 7% und 45% geführt. Barrieren müssen zügig abgebaut und die erforderlichen Strukturen eines inklusiven Bildungssystems aufgebaut werden, um Inklusion umfassend in allen Bildungsbereichen zu ermöglichen.

II.

Die Deutsche UNESCO-Kommission
  • bekräftigt die Forderung der 48. UNESCO-Weltkonferenz der Bildungsminister im November 2008 in Genf, Bildungssysteme inklusiv zu gestalten;
  • unterstreicht das in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerte Menschenrecht auf gemeinsames Lernen in der frühkindlichen Bildung und in der Regelschule;
  • begrüßt das Konzept der Inklusion, das die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Lernenden in den Mittelpunkt rückt und Vielfalt als Chance für Lern- und Bildungsprozesse begreift;
  • ist überzeugt, dass Inklusion als übergreifendes Prinzip sowohl die Bildungspolitik als auch die Bildungspraxis leiten muss;
  • betont, dass durch eine gute Umsetzung dieser Leitidee die Qualität in der Bildung gesteigert und die Chancengleichheit verstärkt wird.

III.

Die Deutsche UNESCO-Kommission fordert Bund, Länder und Kommunen auf,
  1. in den Schulgesetzen der Länder bisher enthaltene Vorbehalte gegenüber Integration oder Inklusion aufzuheben und das individuelle Recht auf den Besuch allgemeiner und berufsbildender Schulen zu verankern und praktisch zu verwirklichen;
  2. zügig Aktionspläne auf Landes- und kommunaler Ebene zur inklusiven Bildung zu erarbeiten;
  3. inklusive Bildung als Leitidee in der Aus- und Fortbildung aller pädagogischen Berufe einschließlich aller Lehrämter zu verankern und mit entsprechenden Pflichtanteilen auszugestalten;
  4. die Sonderschulen planvoll in das allgemeine Schulwesen zu überführen; dabei die materiellen Ressourcen und die sonderpädagogische Kompetenz der Lehrkräfte aus den bisherigen Sonderschulen zur systemischen und individuellen Beratung und Unterstützung für die Förderung der Schülerinnen und Schüler in den inklusiv arbeitenden Bildungseinrichtungen einzusetzen; wo sinnvoll, Unterstützungssysteme ohne Schüler außerhalb der allgemeinen Schulen für die Umsetzung inklusiver Bildung zu nutzen;
  5. die notwendige sächliche, personelle und finanzielle Ausstattung für die Umsetzung inklusiver Bildung zu sichern;
  6. alle kommunalen Strukturen in die inklusive Entwicklung einzubinden und die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und sozialen Diensten mit allen Bildungseinrichtungen zu fördern;
  7. wissenschaftliche Forschung zu inklusiver Bildung und deren Umsetzung in Deutschland zu fördern;
  8. öffentlich für eine inklusive Bildung einzutreten und den Wissensaustausch über inklusive Bildungspraxis zu unterstützen.

Inklusive Bildung in Deutschland stärken - Deutsche UNESCO-Kommission

Resolutionen zu inklusiver Bildung und sozialen Medien verabschiedet - bildungsklick.de

UNESCO

Resolutionen zu inklusiver Bildung und sozialen Medien verabschiedet

Ergebnisse der 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission

Mehr zu:
Berlin, 24.06.2011 -
Die 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) endete heute in Berlin mit der Verabschiedung von Resolutionen zur inklusiven Bildung und zu den Potenzialen sozialer Medien für die Arbeit der UNESCO.
Die DUK fordert in der Resolution "Inklusive Bildung in Deutschland stärken" Bund, Länder und Kommunen auf, zügig Aktionspläne auf Landes- und kommunaler Ebene zur inklusiven Bildung zu erarbeiten. Deutschland habe im Vergleich zu vielen europäischen Ländern einen erheblichen Nachholbedarf bei der Entwicklung zu einem inklusiven Bildungswesen. Inklusion beinhalte – unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Behinderung, Geschlecht oder Herkunft – das Recht auf gemeinsamen Unterricht in einer allgemeinen Schule. Die DUK appelliert, die Sonderschulen planvoll in das allgemeine Schulwesen zu überführen. Inklusive Bildung müsse als Leitidee in der Aus- und Fortbildung aller pädagogischen Berufe verankert und in der wissenschaftlichen Forschung gefördert werden. Die DUK betont das in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerte Menschenrecht auf gemeinsames Lernen. Seit 2009 gilt in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention.

Resolutionen zu inklusiver Bildung und sozialen Medien verabschiedet - bildungsklick.de

2011-06-20

Integration in Schulen unbeliebt - Wissen - Tagesspiegel

Integration in Schulen unbeliebt

Gegen einen gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung gibt es in Deutschland einer Umfrage zufolge Vorbehalte. Nur etwa die Hälfte der Befragten (56 Prozent) befürwortet die Inklusion geistig behinderter Schüler, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag mitteilte. Der Unterricht mit Körperbehinderten fand hingegen bei 88 Prozent Zuspruch. Lediglich 53 Prozent waren dafür, verhaltensauffällige Kinder zu integrieren. Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte im Auftrag der Stiftung bundesweit gut 1500 Personen befragt. „Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule“, sagte Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung.
Die UN-Behindertenrechtskonvention mache den Weg zum inklusiven Schulsystem unumkehrbar. Die Unesco sieht in Deutschland noch immer großen Nachholbedarf.dpa

Integration in Schulen unbeliebt - Wissen - Tagesspiegel

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - Pressemitteilungen - Inklusive Bildung braucht gute Beispiele

Inklusive Bildung braucht gute Beispiele

Jakob Muth-Preis für inklusive Schule will das gemeinsame Lernen voranbringen und Skepsis in Teilen der Bevölkerung überwinden helfen
Ausgabejahr 2011
Erscheinungsdatum 20.06.2011
Gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern findet in der deutschen Bevölkerung keine ungeteilte Zustimmung. Das zeigt eine aktuelle Meinungsumfrage der Bertelsmann Stiftung. Zwar sprechen sich 88 Prozent der Befragten für den gemeinsamen Unterricht von nicht behinderten und körperbehinderten Kindern aus. Die Inklusion von geistig behinderten Kindern findet mit 56 Prozent dagegen deutlich weniger Zuspruch. Für die Inklusion von verhaltensauffälligen Kindern votieren lediglich 53 Prozent der Befragten.
Ausdrücklich zum gemeinsamen Lernen aller Kinder ermutigen will der Jakob Muth-Preis für inklusive Schule, der dieses Jahr zum dritten Mal vom Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, von der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgeschrieben wird. Schulen und Schulverbünde können sich bundesweit bis zum 15. September 2011 bewerben. Die Preise werden im Januar 2012 in Berlin verliehen.
"Die seit März 2009 für Deutschland verbindliche UN-Behindertenrechtskonvention macht den Weg zum inklusiven Schulsystem unumkehrbar. Jetzt gilt es, diesen Weg zügig zurückzulegen. Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule", so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Er unterstreicht: "Gute Beispiele inklusiver Schulen liefern die besten Argumente, denn sie zeigen: Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen stärkt die Bildungschancen aller Kinder, ob mit oder ohne Behinderungen."
"Die Skepsis in manchen Teilen der Bevölkerung gegenüber Inklusion müssen wir überwinden. Mit der Verleihung des Jakob Muth-Preises können wir zeigen, dass inklusive Schulen auch gute Leistungen bringen und das gemeinsame Lernen allen Kindern nützt – nicht nur denen mit Förderbedarf", unterstreicht Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.
"In Deutschland hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt", so Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, für die inklusive Bildung als Menschenrecht ein zentrales Anliegen ist. "Dennoch haben wir im internationalen Vergleich noch immer großen Nachholbedarf. Wir müssen in den nächsten Jahren entschlossen handeln, um Inklusion als Leitidee in der Bildungspolitik und -praxis zu verankern. Erst wenn unser Bildungssystem allen Kindern ermöglicht, in einem gemeinsamen Unterricht voll am schulischen Leben teilzuhaben, können wir von umfassender Bildungsgerechtigkeit sprechen."
Dieses Jahr wird der Jakob Muth-Preis auch zum ersten Mal von der Sinn-Stiftung mitgetragen, die die Preisträgerschulen nach der Preisverleihung in ihrer Arbeit weiter unterstützen wird. Der Gründer und Vorstand der Sinn-Stiftung, Christian Rauschenfels, betont: "Wir wünschen uns, dass sich alle Menschen als bedeutsames Mitglied der Gesellschaft erleben können. Wenn in Schulen Inklusion gelebt wird, wird dies ausstrahlen auf viele andere Bereiche des Zusammenlebens und Inklusion wird zur selbstverständlichen Grundhaltung einer Gesellschaft, die ihren Reichtum aus der Vielfalt schöpft."

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - Pressemitteilungen - Inklusive Bildung braucht gute Beispiele

2011-05-04

Bonn: Inklusion ist kein Selbstläufer! | Bonner Presseblog

Bonn: Inklusion ist kein Selbstläufer!

(Bonner Presseblog) Bonn: Geld in die Hand nehmen, Konzept durchziehen, um UNESCO-Beratung bewerben
“Wo bleibt im Haushaltsansatz die Durchführung des einstimmig beschlossenen anspruchsvollen Inklusionskonzepts der Stadt Bonn? Es kann nicht die Lösung sein, zwei engagierten MitarbeiterInnen des Schul- und des Jugendamtes diese Koordinierungsarbeit zusätzlich aufzubürden. Hier muss Geld in die Hand genommen werden und diese Mittel müssen in den Haushalt, damit Informationsveranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt werden können“, betont Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn. “Auch personell muss das Inklusionsbüro fachliche Unterstützung erfahren“, ergänzt Dörthe Ewald, die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
Konkret bedeutet dies: 30.000 Euro im Haushaltsjahr 2011 für Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen, 80.000 Euro für das Haushaltsjahr 2012 für Sofortmaßnahmen und die Einrichtung einer Personalstelle für eine akademische Nachwuchskraft. Darüber hinaus sollte die Stadt Bonn jede Unterstützung zur Umsetzung der Inklusion annehmen, die sie erhalten kann. Deshalb schlägt die SPD in einem Dringlichkeitsantrag im Schulausschuss vor, dass sich die Stadt Bonn bei der deutschen UNESCO-Kommission bewerben soll, die für drei Kommunen eine kostenlose Beratung durch einen Expertenkreis zu inklusiver Bildung ausschreibt.

Bonn: Inklusion ist kein Selbstläufer! | Bonner Presseblog

2011-04-29

Evangelischer Pressedienst (epd) - Landesdienst West

UNESCO-Experten bieten Kommunen Beratung zu inklusiver Bildung an

Bonn (epd). Die UNESCO bietet Kommunen eine Beratung zum gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern an. Bis 15. Juni könnten sich Kommunen und Regionen, die sich bereits eingehend mit dem Thema beschäftigt hätten, um eine Beratung "Inklusive Bildung" am 30. August in Bonn bewerben, kündigte die Deutsche UNESCO-Kommission am Freitag in Bonn an.

Inklusive Bildung sei nicht allein Sache der Schulen, hieß es. Sie gelinge umso besser, je stärker alle Personen und Institutionen beteiligt und eingebunden würden, die für Bildung verantwortlich sind, vom Kindergarten bis zur Jugendhilfe.
Hintergrund ist die seit 2009 in Deutschland geltende UN-Behindertenrechtskonvention. Danach haben alle Kinder mit Behinderung einen Anspruch auf gemeinsamen Unterricht in einer allgemeinen Schule. In Europa werden nach UN-Angaben derzeit über 80 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf an Regelschulen unterrichtet. In Deutschland sind es rund 20 Prozent aller behinderten Kinder. Auch Kinder mit Migrationshintergrund besuchen überdurchschnittlich hierzulande oft Förderschulen, in denen sie keinen qualifizierten Schulabschluss erwerben.

Evangelischer Pressedienst (epd) - Landesdienst West

2011-03-25

Expertenkreis "Inklusive Bildung" berät Kommunen und Regionen - bildungsklick.de

UNESCO-Kommission

Expertenkreis "Inklusive Bildung" berät Kommunen und Regionen

Bildungsregionen können sich um Beratung bewerben

Mehr zu: Bildungschancen, Bildungsgerechtigkeit, Bildungsregion, Förderunterricht, Handikap, Inklusion, Schule
Bonn, 24.03.2011 -
Der Expertenkreis "Inklusive Bildung" der Deutschen UNESCO-Kommission bietet künftig Kommunen und Regionen eine Beratung zur inklusiven Bildung an. Das haben die 30 Experten des Kreises am 24. März 2011 in Berlin entschieden. Kommunen und Regionen können sich um eine Beratung durch den Expertenkreis bewerben. Mit dem Angebot will der Expertenkreis das Leitbild der inklusiven Bildung stärken. Details werden im April 2011 auf der Webseite der Deutschen UNESCO-Kommission veröffentlicht.
Expertenkreis "Inklusive Bildung" berät Kommunen und Regionen - bildungsklick.de
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