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2013-05-31

Übernahme von Internetkosten durchgesetzt | kobinet-nachrichten



Übernahme von Internetkosten durchgesetzt

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bad Kreuznach (kobinet) Markus Igel, der in einer Behinderteneinrichtung in Bad Kreuznach wohnt, hat die Übernahme angemessener Internetkosten als Leistung des weiteren, notwendigen Lebensunterhalts durch den Sozialhilfeträger auch für Heimbewohner mittels einer Klage vor dem Bundessozialgericht durchgesetzt. Wie er dies geschafft hat, hat der Rollstuhlnutzer nun für die kobinet-nachrichten aufgeschrieben.

Übernahme von Internetkosten durchgesetzt | kobinet-nachrichten

2012-12-21

Behinderte als Internet-Experten - WDR MEDIATHEK - WDR.de


Behinderte als Internet-Experten - MEDIATHEK - WDR.de

Behinderte Menschen als Experten für einfaches Internet Die Uni Siegen bringt in einem Projekt Menschen mit geistiger Behinderung und angehende Informatiker und Ingenieure zusammen. Die Studierenden lassen von den behinderten Experten testen, wo und wie sie ihre Produkte vereinfachen können.
Ein Beitrag von Frank Strohdiek, 20.12.2012
Behinderte als Internet-Experten - WDR MEDIATHEK - WDR.de

2012-08-09

Internet für alle Heimbewohner - Internet als Menschenrecht

Internet für alle Heimbewohner

Von Marco Zysset. Aktualisiert am 08.08.2012
Das Pflege- und Betreuungszentrum im ehemaligen Spital Oberdiessbach wird 2013 auf den neusten Stand gebracht. Dazu gehört schnelles Internet im ganzen Haus – aber auch ein Garten, in dem sich Demente ohne Betreuung bewegen können.

Oberdiessbach: Internet für alle Heimbewohner - News Region: Bern & Region - bernerzeitung.ch


Internet – ein Menschenrecht?


Gestern veröffentlichte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Bericht über Meinungsfreiheit und den freien Informationsfluss im Internet. Demnach soll jeder Bürger ein Recht darauf haben, an der „Informationsgesellschaft teilzunehmen“. Das Papier nimmt direkten Bezug auf den UN-Bericht über die Förderung und den Schutz der Meinungs- und Redefreiheit im Netz.
politik-digital.de 


UN-Bericht nennt Zugang zu Internet Menschenrecht

7. Juni 2011, 10:27

Sowohl zu Inhalten als auch zur technischen Infrastruktur

Ein Bericht des UN-Rats für Menschenrechte zum Schutz der Meinungsfreiheit nennt Internetzugang - sowohl zu Inhalten als auch zur technischen Infrastruktur - ein grundlegendes Menschenrecht.
(...)
Link
Bericht der UNO

derstandard.at/


Der heiße Draht zueinander

Hamadoun Touré

Das Netz ist das mächtigste je von Menschen geschaffene Werkzeug der Aufklärung. Es ist essenziell, sich bewusst zu machen, dass Zugang zum Internet – und vor allem auch Breitbandzugang – für soziales und wirtschaftliches Wachstum mitverantwortlich ist.
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Ich glaube an das Recht auf Kommunikation, sowohl als Privatmensch als auch als Generalsekretär der UN-Organisation für Informations- und Kommunikationstechnologien. Im 21. Jahrhundert kann dieses Recht ohne Berücksichtigung des Internets nicht realisiert werden. Einfach gesagt, ist das Internet das mächtigste Werkzeug der Aufklärung aller Zeiten. Wir haben die Möglichkeit geschaffen, uns mit anderen quer über den Globus auszutauschen und auf das kollektive Archiv von Informationen und Wissen zuzugreifen.
Die Vorstellung, dass der Zugriff auf diese Ressource das Privileg einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe sein dürfte, ist offensichtlich falsch. Nicht nur die Reichen, die Gesunden oder die Jugend haben ein Recht auf Kommunikation. Eine so wichtige Entwicklung wie das Internet muss also in der Reichweite aller liegen – und vielleicht sogar besonders für die armen, alten und benachteiligten Gesellschaftsschichten verfügbar gemacht werden. All diese Gruppen sehen sich mit besonderen Hürden konfrontiert und das Internet kann helfen, diese zu überwinden. Ich glaube daher, dass wir das Internet als fundamentales Recht für alle Menschen wahrnehmen sollten, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer sozialen Lage.

theeuropean.de


 

2012-06-03

Ausgebremst oder mittendrin? Blinde im Netz | Digitales Leben | DW.DE | 28.05.2012

Lesen mit Brailledisplay am Computer für Blinde © Lisa F. Young - Fotolia.com

Internet

Ausgebremst oder mittendrin? Blinde im Netz

Wie nutzen blinde Menschen eigentlich das Internet? Für Programmierer von Webseiten ist "Barrierefreiheit" zwar kein Fremdwort, doch viele Behinderte stoßen im weltweiten Netz schnell an Grenzen.
Matthias Klaus sitzt vor seinem Bildschirm, seine Hände wandern über die Tastatur, er sucht einen Artikel auf einem Nachrichtenportal. Aus den Lautsprechern vor ihm kommt eine Stimme, die ihm vorliest, was gerade auf dem Monitor stattfindet. Matthias Klaus ist seit vielen Jahren Musikredakteur der Deutschen Welle - und er ist blind. Er ist selbstbewusst, macht trotz seiner Blindheit Dienstreisen, zum Beispiel zum alljährlichen Folkfestival in Rudolstadt, zu Worldmusic-Festivals in ganz Europa oder, ganz aktuell, zum Eurovision Song Contest in Baku. Wenn er gegen einen Stuhl läuft, den jemand dummerweise in den Weg gestellt hat, dann flucht er - einen hilflosen Eindruck macht der Mittvierziger nicht.
Er gehört zu den knapp neun Millionen Menschen in Deutschland, die eine "anerkannte" Behinderung haben. Die meisten von ihnen nutzen das Netz, dank vieler verschiedener Spezialtechniken und dem Knowhow der Programmierer.
Ausgebremst oder mittendrin? Blinde im Netz | Digitales Leben | DW.DE | 28.05.2012

2011-08-10

Soziale Netzwerke - Nun entdecken auch Senioren Facebook und Co. - Web & Technik - Berliner Morgenpost - Berlin

Soziale Netzwerke

Nun entdecken auch Senioren Facebook und Co.


Das Ende der Einsamkeit: Senioren nutzen Facebook und andere soziale Netzwerke im Internet. In Deutschland sind 120.000 von 4,3 Millionen Facebook-Mitgliedern über 50 Jahre alt. Am liebsten aber bleiben die "Silversurfer" im World Wide Web unter sich. Kinder haben ihre Eltern auch nicht gerne im eigenen Netzwerk.

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Foto: AFP
Lea S. ist 20 Jahre alt und hat ein Profil bei Facebook. So wie 300 Millionen andere Menschen auch. 280 Kontakte stehen in ihrer Freundesliste. Einer davon: Gabi, ihre Mutter, 59 Jahre alt.
Facebook ist die größte soziale Plattform der Welt. Und der Riese des Mitmach-Webs wächst unaufhörlich. Einer der Gründe: Als Studentennetzwerk gegründet, sind auch immer mehr ältere Nutzer bei Facebook unterwegs. Einer Studie des US-Forschungsinstituts Forrester Research zufolge ist es die Gruppe der Generation 50 plus, die in den sozialen Netzwerken am schnellsten wächst.
Soziale Netzwerke - Nun entdecken auch Senioren Facebook und Co. - Web & Technik - Berliner Morgenpost - Berlin

2011-06-09

Taubblind: Mitteilung per "Handschlag" | BZ: alle Meldungen - Ahlener Zeitung

Taubblind: Mitteilung per "Handschlag"


Die Taubblinden-Assistentin Susanne Kirschbaum „lormt“, Thomas Brumann antwortet, indem er spricht oder gebärdet.

Die Taubblinden-Assistentin Susanne Kirschbaum „lormt“, Thomas Brumann antwortet, indem er spricht oder gebärdet.
(Foto: Jüttemeier)


Von Birgit Jüttemeier

VELEN. Weste, T-Shirt, Jeans, schwarze Baseball-Kappe, Sonnenbrille: Äußerlich unterscheidet sich Thomas Brumann nicht von anderen Besuchern der Eisdiele. Sein Handicap sieht man ihm nicht an. Und doch ist etwas anders: Der 47-Jährige ist einer von rund 600 taubblinden Menschen in NRW. Er hat das „Usher-Syndrom“ - ist von Geburt an gehörlos und hat im Laufe seines Lebens eine starke Sehbehinderung dazu bekommen.



Brumann mit der Taubblinden-Assistentin Caro Fritzsche an den Externsteinen.

Brumann mit der Taubblinden-Assistentin Caro Fritzsche an den Externsteinen.
(Foto: Jüttemeier)


Beim Gespräch mit mir begleitet ihn Susanne Kirschbaum (41) vom Taubblindenassistenz-Projekt (Recklinghausen). „Um ein Stück Selbstständigkeit zu bewahren, müssen taubblinde Menschen frühzeitig den Umgang mit ihrer oftmals stärker werdenden Behinderung lernen und benötigen die Hilfe von Taubblinden-Assistenten“, sagt die Sozialpädagogin. Sie sitzt neben dem Velener und tippt ihm unglaublich schnell Zeichen auf die Innenfläche seiner Hand, auf Fingerkuppen und Daumen... „Lormen“ heißt diese besondere Form des Tast-Alphabets. „Das ganze Alphabet in einer Hand“, sagt Kirschbaum.

Sie „beschreibt“ Thomas Brumann, wie ich aussehe (vergisst dabei auch nicht meine Sommersprossen), schildert, dass ich angefangen habe, mir Notizen zu machen... Er lacht entspannt. „Eine echte Journalistin also“ antwortet er. Die Sozialpädagogin „lormt“ ihm meine Fragen in die Hand - Brumann antwortet, indem er spricht oder gebärdet. „Früher konnte ich noch gut vom Mund ablesen. Jetzt geht das nicht mehr.“ Von seinem Sehfähigkeit ist nur noch ein kleiner Ausschnitt übrig geblieben, getrübt durch Schleier und Unschärfe. „Ich sehe ungefähr wie durch ein starkes Milchglas“. Und es sei nur eine Frage der Zeit, wann er auch dieses restliche Sehvermögen verliere.

Früher, so berichtet Brumann, habe er als Bauzeichner gearbeitet, später als nichttechnischer Verwaltungsfachmann - insgesamt 25 Jahre lang. Seit fünf Jahren sei er pensioniert. Mit seiner Familie lebt er in Velen, ist dort aufgewachsen. „Die Velener kennen mich gut.“

Wie er mit seiner Behinderung den Alltag bewältigt? Je weniger er sehen konnte, desto mehr hätten sich Körpergefühl und -wahrnehmung aufgebaut, schildert der 47-Jährige. Zum Beispiel Treppen steigen? Zuhause kein Problem. Dort kennt er sich gut aus. Notfalls nimmt er den Blindenstock zu Hilfe. Außerhalb des Hauses aber ist er auf Unterstützung angewiesen von Familie oder Taubblinden-Assistenten.

Beim Kochen helfen, Wäsche machen, staubsaugen... alltägliche Dinge, die Thomas Brumann bewältigen kann. „Aber du siehst den Staub doch nicht,“ staunt Susanne Kirschbaum. „Man kann ihn fühlen“, antwortet Brumann. Gern trifft er sich mit Freunden, die ebenfalls das Lormen oder die taktile Gebärdensprache beherrschen.

Aber: Der vergleichsweise geringe Kontakt zur Außenwelt sei ein großes Problem. Manchmal habe er vier oder fünf Tage keinen Kontakt zu Menschen außerhalb der Familie. „Dann merke ich, dass ein Gefühl von Panik hochkommt.“

„Extrem wichtig“ ist für ihn der Computer. Die Besonderheit: Per Screenreader (Bildschirmleser) werden Bildinhalte auf eine Braillezeile übertragen und Internet-Inhalte so vereinfacht, dass sie auch Taubblinden zugänglich sind. Damit kann Brumann mailen, im Internet surfen, Zeitung lesen...

„Das ist mein Kontakt zur Außenwelt. Wenn man nicht hören und sehen kann, ist das Internet eine Möglichkeit.“ Und: Per Computer kann Brumann selbstständig Kontakt aufnehmen. Sein Handy kann er ebenfalls an eine mobile Braille-Zeile koppeln - und so simsen.

„Oft ist für taubblinde Menschen der Computer eines der wenigen Mittel, um mit der Außenwelt in Kontakt zu bleiben“, weiß Susanne Kirschbaum. Denn auch Angehörige könnten das Problem von Einsamkeit und Isolation nur begrenzt eindämmen. „Wenn mein Computer nicht funktioniert, ist das eine große Katastrophe“, beschreibt Brumann.

Umso wichtiger sind für Menschen wie ihn Ausflüge, wie jüngst zu den Externsteinen. Dort hat ihn die Taubblinden-Assistentin Caro Fritzsche bei einer Reha-Woche im lippischen Horn-Bad Meinberg geführt. Organisiert wurde die Woche von der Fachgruppe „Taubblinde und Hörsehbehinderte“ der Blinden- und Sehbehindertenverbände in NRW. Neben Ausflügen standen auch praktische Lebenshilfen für taubblinde Menschen auf dem Programm. „Für mich war es ganz toll, so weit oben - auf dem Höhepunkt der Externsteine zu sein“, erzählt Brumann.
Taubblind: Mitteilung per "Handschlag" | BZ: alle Meldungen - Ahlener Zeitung
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