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2013-07-11

Zukunftsmarkt Barrierefrei - SBZ


Zukunftsmarkt Barrierefrei

MARKETING: „Experten warnen: Wohnungsnot im Alter“ – so titelte die Bild-Zeitung Ende Juni 2013. Sie bezog sich dabei auf die Studie „Wohnen 65plus“ des Pestel-Instituts, die erhebliche Defizite bei der künftigen Wohnraumversorgung in Deutschland aufzeigt. (...)
Die Marketing-Agentur Thielenhaus & Partner T&P bezeichnet die neue Studie als Einladung an die Sanitärbrache, sich diesem Marktsegment mit der nötigen Konsequenz zu widmen.
Zukunftsmarkt Barrierefrei - SBZ

2011-10-13

DasErste.de - Plusminus - Kostenfalle Heim (12.10.2011)

Rückschau: Kostenfalle Heim

Wie die Pflege Kommunen arm macht

Rentner auf Bank (Quelle hr) Bild vergrößern Bildunterschrift: ]
(© hr) Im städtischen Altersheim in Dresden lebt Hildegard Weber seit anderthalb Jahren. Wie ihr geht es derzeit rund einer Millionen Älteren. Dabei wollen neun von zehn Deutschen gar nicht ins Heim: "Eigentlich wollte ich selbstständig wie bisher leben, meine Aufgaben alles weiter machen und mir ein bisschen helfen lassen, sauber machen und Essen auf Rädern - so hatte ich mir das vorgestellt.“ Das ging leider nicht. Für sie gab es keine passende ambulante Betreuung. Da bleibt nur der teure Weg ins Heim. Pflegeheime sind ein riesiger Markt. In vielen Kommunen gibt es sie im Überfluss. Auch Dresden ist ein Eldorado für Heimbetreiber, über 60 Heime gibt es bereits und es wird immer noch gebaut.

Burkhard Werner, Prof. für Pflegemanagement ist Mitbegründer der Bundesinitiative Daheim statt Heim, er kennt den Grund für den anhaltenden Boom bei Pflegeheimen: "Wenn sie sich anschauen, wie die Bundesländer in den letzten Jahrzehnten den Heimneubau gefördert haben, dass zwei Drittel der Heimneubaukosten von den Bundesländern gefördert werden aus Steuermitteln, während für ambulante Wohnformen wie Pflegewohngemeinschaften überhaupt keine Förderung vorgesehen sind." Ein falsches Anreiz-System. Die Folge: Zu viele Heimplätze, zu wenig ambulante Angebote. Die Kommunen sitzen in der Kostenfalle, erzählt Martin Seidel, Sozialbürgermeister Dresden:
DasErste.de - Plusminus - Kostenfalle Heim (12.10.2011)

2011-09-06

Down-Syndrom: Umstrittener Bluttest | Medizin - Frankfurter Rundschau

Down-Syndrom
Umstrittener Bluttest

Eine Erbgutanalyse macht es leicht, das Down-Syndrom zu erkennen. Ein Fortschritt, finden die einen. Andere fürchten Behindertenfeindlichkeit
Visualisierung eines Embryos im Mutterleib im Corpus Museum in Oegstgeest.
Visualisierung eines Embryos im Mutterleib im Corpus Museum in Oegstgeest.
Foto: dapd
Mit dem Thema Down-Syndrom beschäftigt sich wohl jede Schwangere. Schließlich tritt die auch Trisomie 21 genannte Chromosomenstörung relativ häufig auf. Bislang konnte erst eine Fruchtwasseruntersuchung Klarheit darüber verschaffen, ob das Chromosom 21 beim Ungeborenen dreifach anstatt doppelt vorhanden ist.
Ein neuer Test beantwortet diese Frage nun einfach und ungefährlich. Die werdende Mutter muss sich lediglich etwas Blut abnehmen lassen. Weil sich darin auch Erbmaterial des Kindes befindet, lässt sich so durch eine genetische Analyse bestimmen, ob die Chromosomenstörung vorliegt oder nicht.
Angst vor der Chromosomenstörung
Eine Fruchtwasser-Untersuchung bietet bislang die verlässlichste Möglichkeit festzustellen, ob das Down-Syndrom vorliegt. Dabei wird eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in die Fruchtblase eingeführt und Fruchtwasser entnommen. Die fetalen Zellen werden genetisch analysiert. In einem Prozent der Fälle führt die Untersuchung zu einer Fehlgeburt.
Ein Bluttest soll die Diagnose nun vereinfachen. Dabei werden fetale Zellen analysiert, die im Blut der Schwangeren schwimmen. Frühestens Ende des Jahres wird das Verfahren der Konstanzer Firma Lifecodexx auf den Markt kommen.
In Deutschland werden jährlich mehr als 30.000 Fruchtwasseruntersuchungen von den Krankenkassen bezahlt. 90 Prozent der Frauen brechen eine Schwangerschaft ab, wenn bei ihrem Fötus das Down-Syndrom entdeckt wird.
Die Firma Lifecodexx in Konstanz hat einen solchen Test entwickelt und will ihn demnächst auf den Markt bringen. Das Projekt sorgt derzeit für Wirbel – nicht zuletzt weil die Entwicklung des Tests mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums (BMBF) gefördert wurde. Mit 230.000 Euro hat das Ministerium eine Studie unterstützt, in der das Verfahren getestet wurde.
Down-Syndrom: Umstrittener Bluttest | Medizin - Frankfurter Rundschau

2011-05-11

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Alle Hilfsangebote unter einer professionellen Führung gebündelt - badische-zeitung.de

Alle Hilfsangebote unter einer professionellen Führung gebündelt

Lebenshilfevereine Freiburg und Emmendingen gründen die Lebenshilfe Breisgau / Informations- und Festveranstaltung am Sonntag in der Festhalle Bötzingen.
FREIBURG/BÖTZINGEN (BZ). Seit 1. Januar 2011 haben viele Menschen mit Behinderungen und für ihre Angehörigen einen neuen Ansprech- und Geschäftspartner: die Lebenshilfe Breisgau gemeinnützige GmbH. Nach über zweijährigen Verhandlungen haben sich die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Freiburg und Umgebung e.V. und die Lebenshilfe Kreisvereinigung Emmendingen e.V. zusammengeschlossen.

Durch den Zusammenschluss deckt die neue Lebenshilfe Breisgau nahezu den gesamten Breisgau ab. Die beiden Ursprungsvereine behalten aber ihre rechtliche Selbständigkeit und stehen ihren Mitgliedern vor Ort nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Neu ist, dass alle Leistungs-, Betreuungs- und Hilfsangebote in der Lebenshilfe Breisgau unter einer professionellen Geschäftsführung gebündelt werden.

Das gemeinsame Angebot umfasst nun eine Frühförderung, zwei Kindergärten, einen heilpädagogischen Dienst und den Bereich der Offenen Hilfen mit dem Familienunterstützenden Dienst, dem ambulanten unterstützten Wohnen, Reise‐ und Urlaubsangeboten, Gruppen-, Kurs- und Clubangeboten zur Freizeitgestaltung und der Erwachsenenbildung. Die neue Firma beschäftigt insgesamt 70 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und koordiniert rund 1000 ehrenamtlich Tätige. Insgesamt 1000 Menschen mit Behinderungen und ihre Familien nehmen die Angebote der Lebenshilfe Breisgau wahr.

Mit der Gründung der Lebenshilfe Breisgau möchten die verantwortlichen Vereinsvorstände eine schlagkräftige Organisationseinheit bilden, die sich in knapper werdender Haushaltskassen und zunehmender Konkurrenz auf dem Markt der sozialen Dienstleistungen besser behaupten kann. Weiterhin ist das Ziel, die Hilfs- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen vor Ort zu erweitern und die Belange der Menschen mit einer Behinderung und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben noch effektiver zu vertreten.
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Alle Hilfsangebote unter einer professionellen Führung gebündelt - badische-zeitung.de
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