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2013-07-23

Flüchtlinge helfen am Bahngleis - Gmünder Tagespost


Flüchtlinge helfen am Bahngleis

Asylbewerber geben Hilfestellung für Passanten an der provisorischen Überführung des Bahnhofs
Vor drei Wochen hat Oberbürgermeister Richard Arnold versprochen, er wolle sich der Probleme am Gmünder Bahnhof annehmen. Denn die provisorische Überführung zu den Gleisen zwei und vier macht Fahrgästen mit Gepäck immer wieder zu schaffen. Jetzt begrüßte er mit Landrat Klaus Pavel neun Flüchtlinge, die Reisenden mit schwerem Gepäck helfen.
Matthias Thome

 Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Bahnhof wird für sieben Millionen Euro saniert. Die Toiletten und das Restaurant werden erneuert. Der Bahnsteig wird angehoben – des leichteren Einstiegs wegen. Vor allem aber werden zwei neue Aufzüge für Barrierefreiheit sorgen. Bis es so weit ist, führt ein Treppengerüst aus Metall von Gleis eins auf zwei und vier – und ist vielen Gmündern ein Dorn im Auge. Denn mit Koffern oder gar Fahrrädern und Kinderwägen stellt dieser Übergang für viele eine Herausforderung dar.
Flüchtlinge helfen am Bahngleis - Gmünder Tagespost

In Schwäbisch Gmünd helfen Asylbewerber Reisenden beim Koffertragen - SPIEGEL ONLINE

Lampedusa: Papst geißelt Gleichgültigkeit gegen Flüchtlingselend | ZEIT ONLINE

Handicap International: Die Situation behinderter Flüchtlinge in den Unterkünften

"Flüchtlinge mit Behinderung bleiben oft chancenlos" | Pressemitteilung Handicap International 

Hamminkeln: Flüchtlingshilfe kämpft gegen die Abschiebung von Emil (9)

Abschiebung einer Mutter mit zwei behinderten Söhnen abzuwenden | The VOICE Refugee Forum Germany - Flüchtlinge und Asyl in Deutschland

 Straßburg stoppt Abschiebung eines schwer Behinderten - Integration - derStandard.at › Panorama

Behinderter Flüchtling aus Somalia kämpft in München um Arbeit - SPIEGEL ONLINE 
 
Chancen trotz Handicap: Der Traum vom selbstbestimmten Leben | Das interkulturelle Magazin | B5 aktuell | BR.de

bezev e.V.   |  Migration, Flucht und Behinderung

Flug in die Ungewissheit - Macht - jetzt.de

Bahn lässt Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd nicht mehr Koffer tragen - SPIEGEL ONLINE

Künftig Barrierefreiheit in der Grundschule Jürgenohl - Goslar | Nachrichten aus der Region - Goslarsche Zeitung


Goslar

Künftig Barrierefreiheit in der Grundschule Jürgenohl

Künftig Barrierefreiheit in der Grundschule Jürgenohl
In der Grundschule Jürgenohl bauen Handwerker einen barrierefreien Zugang in die Räume des ehemaligen Schulkindergartens. F oto: Kusian-Müller

Goslar. Wenn das letzte Zeugnis verteilt ist und die Stimmen ferienfroher Schüler auf den Schulhöfen verstummen, beginnt die Zeit der Renovierung. In vielen Schulen und Kindergärten der Kaiserstadt wird zurzeit kräftig gewerkelt, damit zum Schuljahresbeginn wieder alles tipptopp ist.
Künftig Barrierefreiheit in der Grundschule Jürgenohl - Goslar | Nachrichten aus der Region - Goslarsche Zeitung

2013-07-17

BBS: Barrierefreie Toiletten entstehen | Hann. Münden

Kreis investiert 280.000 Euro

BBS: Barrierefreie Toiletten entstehen

Hann. Münden. 1,7 Millionen Euro investiert der Landkreis Göttingen als Träger in seine Schulen für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Das sind überwiegend Vorhaben mit dem Ziel, Energie zu sparen sowie bauliche Schritte zur Inklusion.

BBS: Barrierefreie Toiletten entstehen | Hann. Münden

2013-07-05

Bahnhof Gruiten: Bahnfahrer dürfen hoffen - Haan - Kreis Mettmann - Lokales - Westdeutsche Zeitung


Bahnhof Gruiten: Bahnfahrer dürfen hoffen

Haan möchte als Nachrücker in ein Förderprogramm für Modernisierungen kommen.

Gruiten. Der Bahnhof Gruiten soll barrierefrei werden – darüber sind sich Bahnfahrer, Politik und Verwaltung einig. Bisher scheiterte der Umbau jedoch an der Finanzierung. Doch jetzt gibt es Hoffnung: Die Stadt bewirbt sich um Mittel aus der „Modernisierungsoffensive 2“. Dieses Modernisierungsprogramm für Bahnhöfe ist ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen.
Bahnhof Gruiten: Bahnfahrer dürfen hoffen - Haan - Kreis Mettmann - Lokales - Westdeutsche Zeitung

2013-06-11

Jedes behinderte Kind soll willkommen sein - Zeitungen - WESER-KURIER


Gemeinden müssen Schulen bis 2018 nach Bedürfnissen von Rollstuhlfahrern, Blinden und Gehörlosen umbauen 

Jedes behinderte Kind soll willkommen sein

Von

Jedes behinderte Kind soll willkommen sein - Zeitungen - WESER-KURIER

2013-06-03

Neubau : Das neue Innenministerium ist ein Sicherheitsrisiko - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

 02.06.13

Neubau

Das neue Innenministerium ist ein Sicherheitsrisiko

Beim neuen Bundesinnenministerium werden seit Jahren bekannte, schwere Mängel beim Brandschutz und der Barrierefreiheit für Behinderte missachtet – millionenteure Nachbesserungen drohen.  
Von

Neubau : Das neue Innenministerium ist ein Sicherheitsrisiko - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2013-06-01

Ideen zur Modernisierung Ihres Bades in 3D » Currentgame


Ideen zur Modernisierung Ihres Bades in 3D

By  Last updated: 30th Mai 2013 100 Modellbäder und ein Online-Badplaner für ein barrierefreies Bad
In Deutschland leben über 4,5 Millionen Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Geeigneter Wohnraum ist Mangelware. Nur etwa jede hundertste Wohnung ist barrierefrei. Der Bedarf steigt. Bis zum Jahr 2030 werden in Deutschland zusätzlich drei Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt.
Das Wohnen im Alter steht deshalb für immer mehr Menschen im Vordergrund. Fast jeder stellt sich früher oder später die Frage: “Werde ich im Alter in den eigenen vier Wänden noch eigenständig und selbstbestimmt leben können?”
Die Eignung des Bades ist für den Verbleib in den eigenen vier Wänden für ältere und behinderte Menschen meist ausschlaggebend. In vielen herkömmlichen Bädern muss zum Duschen der Wannenrand überwunden werden, das Waschbecken ist zu hoch montiert und die Toilette zu niedrig. Wer einen Rollator oder einen Rollstuhl benötigt, scheitert oft schon an zu schmalen Türen und fehlenden Bewegungsflächen.
Um Eigentümer und Mieter zu einer nachhaltigen und barrierefreien Badgestaltung zu inspirieren, hat Barrierefrei Leben e.V. im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales über 100 Modellbäder in 3D, einen Online-3D-Badplaner sowie einen Ratgeber mit Kostenbeispielen erstellt.

Ideen zur Modernisierung Ihres Bades in 3D » Currentgame

2012-11-07

SPD fordert Programm "Altersgerecht umbauen" - SPD Fraktion im Bayerischen Landtag - Homepage

31. Oktober 2012

SPD fordert Programm "Altersgerecht umbauen"

Fraktionschef Rinderspacher: Menschen wollen möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben!
Der Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher fordert von Bundes- und Staatsregierung größere Anstrengungen beim altersgerechten Umbau von Bestandswohnungen. Das Programm "Altersgerecht Umbauen", das Bundesbauminister Ramsauer 2011 gestrichen hat, müsse wieder mit 100 Millionen Euro Bundesmitteln für Investitions- und Zinszuschüsse ausgestattet werden, so Rinderspacher:  (...)

"Altersgerechte Modernisierung bedeutet hohe Investitionen, die die Betroffenen selten aus eigener Kraft schultern können", so Rinderspacher. Die meisten Bestandsgebäude hätten keine stufenlose Hauseingänge für Rollstühle oder Gehwagen, enge Hausflure, schmale Türen und keine ausreichenden Bewegungsflächen in Küche und Bad für Rollstuhlfahrer. Die Folge unzureichend ausgestatteter Wohnungen: Immer mehr Menschen müssen in Alten- und Pflegeheimen umziehen, anstatt wie gewünscht in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. "Altersgerechter Umbau erhöht die Lebensqualität unserer Senioren und hilft, Pflegekosten zu sparen sowie die öffentlichen Kassen zu entlasten", so Rinderspacher.(...)

SPD fordert Programm "Altersgerecht umbauen" - SPD Fraktion im Bayerischen Landtag - Homepage

2012-09-23

Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

22.09.12

Interview,Gespräch

Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler

Präsident Schäfer fordert Schulministerin zur Übernahme der Kosten für Umbau der Schulen auf
Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler
© DAPD Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler

Bergkamen (dapd-nrw). Der Städte- und Gemeindebund NRW kritisiert die rot-grünen Pläne zur Eingliederung behinderter Kinder in den Regelschulbetrieb. "Es ist nicht realistisch, dass wir für die Förderschulen und für die allgemeinbildenden Schulen bezahlen", sagte Verbandspräsident Roland Schäfer der dapd. Die NRW-Kommunen gäben für Behinderte ohnehin schon mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr als Eingliederungshilfe aus. "Das ist bereits ein gewaltiger Brocken", fügte Schäfer hinzu und fragte: "Sollen wir jetzt etwa doppelt zahlen?" Interview,Gespräch: Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
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2012-09-05

NRW: Frische Luft im barrierefreien Landtag - Der 25 Jahre alte Plenarsaal wird saniert / Deutschland / Politik / report-k.de

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Der Landtag von NRW in Düsseldorf

NRW: Frische Luft im barrierefreien Landtag - Der 25 Jahre alte Plenarsaal wird saniert

Düsseldorf | Zielstrebig fährt die Kölnerin Lisa Steinmann mit ihrem Rollstuhl im Düsseldorfer Landtag in Richtung Plenarsaal. Die SPD-Politikerin aus Köln Lindenthal ist seit Mai Mitglied des Landesparlaments, der Saal ist damit einer ihrer neuen Arbeitsplätze. Am Rednerpult sprechen konnte sie bisher nicht - der Raum war nicht barrierefrei. Nun aber wird er saniert. Dann können Steinmann und andere Rollstuhlfahrer ans neue, höhenverstellbare Pult. Außerdem werden Technik, Klimaanlage, Tische und Stühle erneuert.

NRW: Frische Luft im barrierefreien Landtag - Der 25 Jahre alte Plenarsaal wird saniert / Deutschland / Politik / report-k.de

2012-02-10

Verbraucher: Fördergelder für den altersgerechten Umbau - n-tv.de

Donnerstag 09. 02. 2012, 09:16 Uhr

VerbraucherFördergelder für den altersgerechten Umbau

Mainz (dpa/tmn) - Treppen, Schwellen und andere Stolperfallen - für ältere Menschen gibt es im Haus oder in der Wohnung viele Hindernisse. Sie lassen sich mit einem altersgerechten Umbau beseitigen. Seit Jahresanfang gibt es dafür neue Fördermöglichkeiten.
Im Alter wird vieles schwerer. Sei es ein paar Treppenstufen gehen, aus dem Lieblingssessel aufstehen oder ein Vollbad nehmen. Kommt der Umzug in eine Senioreneinrichtung nicht infrage, weil das Herz an der gewohnten Umgebung hängt, gibt es nur zwei Lösungen: Mit den Einschränkungen leben oder altersgerecht umbauen. Doch das kann ins Geld gehen.
«Eine altersgerechte Wohnung ist barrierearm», erklärt Heidemarie Galle von der rheinland-pfälzischen Beratungsstelle Barrierefrei Bauen in Mainz. «Das bedeutet unter anderem, dass die Türen mindestens 80 Zentimeter breit sind und alle Schwellen und Stolperstellen beseitigt sind.» Dazu kämen Bewegungsräume zum Rangieren mit dem Rollstuhl, ein Badezimmer mit Extras wie Haltegriffen und möglicherweise ein Treppenlift.
«Wenn man von vornherein barrierearm baut, ist der Kostenaufwand nicht viel anders als bei einem Standardgebäude»,erläutert Galle.
Verbraucher: Fördergelder für den altersgerechten Umbau - n-tv.de

2012-02-04

Blick in die Zukunft: Ein Blick in die Zukunft | Lüdinghausen - Ahlener Zeitung

Blick in die Zukunft

Ein Blick in die Zukunft


Projektleiter Michael Katzer (l.) begrüßte die Gäste der Präsentation im Berufskolleg. Die einzelnen Ergebnisse wurden an den Stelltafeln diskutiert.Foto:

Projektleiter Michael Katzer (l.) begrüßte die Gäste der Präsentation im Berufskolleg. Die einzelnen Ergebnisse wurden an den Stelltafeln diskutiert.Foto:
(west)


Lüdinghausen - Demnächst stehen Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Caritas-Wohnheim in Ascheberg auf dem Programm. Wie groß sollten die Zimmer sein? Appartements oder Zwei-Bett-Zimmer? Wohngemeinschaften oder Einzelzimmer? Diese Fragen müssen die Bauherren des Caritasverbandes beantworten. Die Bewohner des Ascheberger Wohnheims, aber auch die Bewohner der übrigen Anlagen in Lüdinghausen und Olfen haben dazu schon ihre Meinung gesagt: Der Caritasverband für den Kreis Coesfeld und das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg stellten gestern ihre Wohnbedarfsanalyse vor. 627 Menschen mit Behinderungen wurden darin gefragt, wie sie in Zukunft wohnen wollen.

Blick in die Zukunft: Ein Blick in die Zukunft | Lüdinghausen - Ahlener Zeitung





Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 19 - Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens anerkennen das gleiche Recht aller Menschen mit Behinderungen, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben, und treffen wirksame und geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen den vollen Genuss dieses Rechts und ihre volle Einbeziehung in die Gemeinschaft und Teilhabe an der Gemeinschaft zu erleichtern, indem sie unter anderem gewährleisten, dass
a) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben;
b) Menschen mit Behinderungen Zugang zu einer Reihe von gemeindenahen Unterstützungsdiensten zu Hause und in Einrichtungen sowie zu sonstigen gemeindenahen Unterstützungsdiensten haben, einschließlich der persönlichen Assistenz, die zur Unterstützung des Lebens in der Gemeinschaft und der Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie zur Verhinderung von Isolation und Absonderung von der Gemeinschaft notwendig ist;
c) gemeindenahe Dienstleistungen und Einrichtungen für die Allgemeinheit Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage der Gleichberechtigung zur Verfügung stehen und ihren Bedürfnissen Rechnung tragen.
www.inclusion.cc

2012-02-02

KfW verzeichnet starke Nachfrage nach Förderung - positive Entwicklung im Programm "Altersgerecht Umbauen"

KfW verzeichnet starke Nachfrage nach Förderung und setzt Modernisierungskurs fort

Frankfurt (ots) -
(...)

Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2011 ein Gesamtfördervolumen von 70,4 Mrd. EUR erzielt gegenüber ursprünglich erwarteten 66 Mrd. (...)
Die KfW hat im Jahr 2011 Finanzierungszusagen an Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen in Deutschland in Höhe von 50,9 Mrd. EUR gemacht (2010: 64,4 Mrd. EUR). (...)
Sehr positiv entwickelten sich die Zusagen im Programm "Altersgerecht Umbauen", das ein Volumen von 0,4 Mrd. EUR erreichte. (...)

KfW verzeichnet starke Nachfrage nach Förderung und setzt Modernisierungskurs fort

2012-01-30

Stadt Herten - Rathausumbau: Kein Luxus, dafür aber behindertengerecht und energiesparsam

Rathausumbau: Kein Luxus, dafür aber behindertengerecht und energiesparsam

25.01.2012 | Herten

Rückzug für Ende Februar geplant

Handwerker Aydin Cavus schweißt die letzten Laminatbahnen zusammen - in den meisten Büros ist der Fußboden fertig. Ende Februar ziehen die Rathausmitarbeiter wieder in die sanierten Räumlichkeiten an der Kurt-Schumacher-Straße. Doch die Fußböden sind eine der wenigen Veränderungen, die den Rathausbesuchern direkt auffallen werden. "Die meisten Sanierungsarbeiten verbergen sich in den Wänden und Leitungen", erläutert Projektleiter Peter Brautmeier.
Leichtere Wege für Rollstuhlfahrer

„Ich möchte noch mal ganz deutlich sagen, dass wir nicht saniert haben, um das Rathaus zu verschönern“, betont Peter Brautmeier. Vielmehr ging es immer um eine energetische Verbesserung und um einen barrierefreien Ausbau. „Im Sommer ließen sich in den meisten Räumen die Heizungen nicht mehr ausstellen, im Winter saßen die Mitarbeiter dafür mit Handschuhen bei 16 Grad im Büro“, erinnert sich Brautmeier. Für Menschen mit Handicap sei der Besuch des Rathauses oftmals ein Kraftakt gewesen. „Wenn man im Rollstuhl sitzt, ist es fast unmöglich, eine große Eingangstür mit der Hand zu öffnen. Besucher mit größeren Rollstühlen haben sich in der engen Aufzugtür verkeilt und kamen nicht weiter - ein Zustand, den wir beseitigen mussten“, findet Peter Brautmeier.
Stadt Herten - Rathausumbau: Kein Luxus, dafür aber behindertengerecht und energiesparsam

Stadt Bochum und BOGESTRA bauen Haltestellen behindertengerecht aus

Stadt Bochum und BOGESTRA bauen Haltestellen behindertengerecht aus

Die Stadt Bochum und die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) setzen den bereits seit vielen Jahren praktizierten niederflurgerechten Ausbau von Bus- und Straßenbahnhaltestellen sukzessive fort. Damit wird insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen ein sicherer und bequemer Ein- und Ausstieg in die Fahrzeuge ermöglicht und eine Komfortverbesserung für alle erreicht: Die umgebauten Haltestellen erhalten einen erhöhten Bord - 18 Zentimeter bei Bus- und 22 Zentimeter bei Straßenbahnhaltestellen - damit insbesondere Senioren, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen niveaugleich ein- und aussteigen können.

Bisher konnten seit 1994 rund 24 Prozent der circa 980 Bushaltestellen auf Bochumer Stadtgebiet durch ein Förderprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz GVFG linienweise sowie bei Straßenbaumaßnahmen punktuell ausgebaut werden. Dort ist ein ebenerdiger Zustieg in die niederflurgerechten Fahrzeuge mit pneumatischer Absenkung auf der Einstiegsseite - das so genannte Kneeling - möglich; seit 2003 ist die gesamte Busflotte der BOGESTRA AG mit der Niederflur- und Kneelingtechnik ausgestattet.

Bei den Straßenbahnhaltestellen liegt die gesamtstädtische Ausbauquote bei rund 53 Prozent - bezogen auf 102 Straßenbahn- und 46 kombinierter Straßenbahn- und Bushaltestellen. Bei der Stadtbahn wird eine Ausbauquote von 100 Prozent erreicht.

In Kombination mit den stufenlosen Fahrzeugen der Typen NF6D und Variobahn -Straßenbahnbereich - sowie B-Wagen und Tango - Stadtbahnbereich - ist auch hier ein ebenerdiger Ein- und Ausstieg gewährleistet. Ausklappbare Rampen in den neu angeschafften Variobahnen verbessern die Zugänglichkeit bei Bedarf zusätzlich.

Um trotz knapper werdender Finanzmittel - das GVFG-Förderprogramm läuft 2019 aus - weiterhin Barrierefreiheit herzustellen, wurde bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes der Stadt Bochum 2009 gefordert, Prioritäten zum niederflurgerechten Ausbau von Haltestellen des Schienen- und Omnibusverkehrs festzulegen. 2010 wurde in Abstimmung mit den Behindertenverbänden eine TOP-50-Prioritätenliste für den punktuellen niederflurgerechten Ausbau von Bushaltestellen nach zuvor definierten Bewertungskriterien beschlossen.(...)
Stadt Bochum und BOGESTRA bauen Haltestellen behindertengerecht aus

2012-01-29

Ambulante Pflege stärken - GdW setzt sich für eine neue Definition des "Pflegebedürftigkeitsbegriffs" im Rahmen der Pflegereform ein – verbaende.com

Ambulante Pflege stärken - GdW setzt sich für eine neue Definition des "Pflegebedürftigkeitsbegriffs" im Rahmen der Pflegereform ein

(Berlin) - "Wir begrüßen die im Rahmen der aktuellen Pflegereform geplanten Verbesserungen für demenzerkrankte Menschen und ihre Angehörigen ab 2013", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, bei einem Treffen mit Vertretern von Politik, Wohnungswirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Telekommunikation zum Thema "Vernetztes Wohnen". Insbesondere Demenzerkrankte, die zu Hause betreut werden, sollen von der Reform profitieren. Für sie will die Bundesregierung 650 Millionen Euro bereitstellen.

"Nun ist es wichtig, dass Gesundheitsminister Bahr sein Ziel, einen neuen 'Pflegebedürftigkeitsbegriff' einzuführen, zügig umsetzt", so der GdW-Präsident. Der Beirat des Gesundheitsministeriums hatte vorgeschlagen, den Grad der Pflegebedürftigkeit künftig nicht mehr an der Häufigkeit der Hilfeleistung und der Art der Maßnahme zu orientieren, sondern nach dem Verlust von Selbstständigkeit bei der Durchführung von Alltagsaktivitäten zu bemessen. Der GdW unterstützt diese Position auch für die weiteren Beratungen. "Mit einem Pflegebedürftigkeitsbegriff könnten die ambulante Versorgung und die Wohnung als Gesundheitsstandort gestärkt werden. Dies ist dringend notwendig, denn Wohnungswirtschaft, Gesundheits- und Telekommunikationsbranche stimmen schon heute weitgehend darin überein, dass der Staat und insbesondere die Pflegekassen massiv überfordert würden, wenn die Menschen nicht die Möglichkeit haben, ihrem eigenen Willen nach möglichst lange zu Hause zu leben. Die Alternative - die teure Heimunterbringung für breite Schichten der Bevölkerung - kann sich unsere Gesellschaft schlichtweg nicht leisten", so der GdW-Präsident.

Die Unterbringung und Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen zählt nach einer GdW-Umfrage zu den zentralen Herausforderungen der Branche. "Gerade angesichts schlechterer Einkommensverhältnisse der künftigen älteren Generationen wird es zunehmend wichtiger, den Menschen bedarfsgerechten Wohnraum und soziale Dienstleistungen zu bezahlbaren Mieten zur Verfügung zu stellen", so Gedaschko. Wohnungsunternehmen setzten dabei zunehmend auf die Strategie des Vernetzten Wohnens, die einen bezahlbaren Mix aus technischen Assistenzsystemen und persönlichen Dienstleistungen beschreibt. Schon heute sind rund 16 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre und älter. Etwa 3,7 Millionen davon sind mindestens 80 Jahre alt. Bis zum Jahr 2050 dürfte sich die Zahl der über 80-Jährigen auf gut zehn Millionen Menschen fast verdreifachen. Zwar sind rund 300.000 Wohnungen in den im GdW organisierten Unternehmen bereits heute barrierearm oder barrierefrei. Dennoch herrscht weiter großer Handlungsbedarf. Mittelfristig werden in ganz Deutschland rund drei Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt. Der GdW fordert die Bundesregierung daher auf, die erforderlichen Bundesmittel für das KfW-Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" spätestens ab 2013 wieder bereitzustellen. Die aktuelle Fortsetzung als Eigenprogramm der KfW sei zwar begrüßenswert, reiche aber nicht aus.
"Erfreulich ist, dass die KfW ab dem 1. April 2012 den Einbau technischer Assistenzsysteme in das Programm aufgenommen hat", lobte der GdW-Präsident. Darüber hinaus stünden aber auch die Kassen in der Pflicht, den Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden auch im Alter angemessen zu ermöglichen, so Gedaschko. So sollten im Rahmen der Pflegereform mobilitätsfördernde Umbauten beim Gebäude- und Wohnungszugang, Barrierereduzierungen innerhalb der Wohnungen sowie Einbauten technischer Assistenzsysteme in der Wohnung und telemedizinische Anwendungen bei Prävention und Nachsorge über die Kassen förderfähig gemacht werden. "Wir schaffen eine gesellschaftliche Win-win-Situation, wenn bei Menschen, die sich noch in der Pflegestufe 0 befinden, eine Höherstufung vermieden oder zumindest verzögert wird", betonte Axel Gedaschko.

Informationen gibt es auch unter www.wohnenfuereinlangesleben.de

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Katharina Burkardt, Pressesprecherin
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199
E-Mail: burkardt@gdw.de
Ambulante Pflege stärken - GdW setzt sich für eine neue Definition des "Pflegebedürftigkeitsbegriffs" im Rahmen der Pflegereform ein – verbaende.com

2012-01-17

HWelt - Film: Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag

Film: Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag Drucken E-Mail
Dienstag, 17 Januar 2012
Der am Montag vorgestellte Film der Medienwissenschaftlerin Katharina Kirch aus Merseburg, der mit Unterstützung von Silvia Schmidt und dem Offenen Kanal Merseburg produziert wurde, beleuchtet die vorhandenen Probleme und Perspektiven der “Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag”. Mitgewirkt haben Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache, wie die sehbehinderte Dokumentarin Nina Waskowski. Der Film befragt aber auch Mitglieder des Parlaments, insbesondere die behindertenpolitischen Sprecher der im Bundestag vertretenen Parteien.

Die Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag ist angesichts der kürzlich abgesagten Veranstaltung “Menschen mit Behinderung im Parlament” sicherlich nicht als ausreichend zu bezeichnen. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) fordert, dass Menschen mit Behinderung – dazu gehören auch pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen – gleichberchtigten Zugang zu allen öffentlichen Diensten und Gebäuden haben müssen. Davon ist der Deutsche Bundestag noch weit entfernt. Jedoch gibt es bereits sehr gute Ansätze, die weiter verfolgt werden müssen. Das Parlament steht exemplarisch für das Versäumnis, inklusiv und damit von Anfang an Barrierefreiheit mit zu berücksichtigen und symbolisiert auch den Zustand unserer Republik. Jahrzehntelang haben die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung nur eine untergeordnete Rolle gespielt – schließlich waren sie in der Öffentlichkeit kaum sichtbar – und nun muss sehr aufwändig auf Teilhabe “umgerüstet” werden. Das betrifft nicht nur Bauten, sondern auch das Denken über Behinderung und natürlich auch die Gesetze, die nur bedingt, den Anforderungen der UN-BRK gerecht werden.

Hier kann der Film angeschaut werden: www.okmq.de .

Quelle: Silvia Schmidt

HWelt - Film: Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag

2011-12-31

Frankfurt am Main: 'Barrierefreier Umbau ist allemal eine Investition in die Zukunft'

30.12.2011

'Barrierefreier Umbau ist allemal eine Investition in die Zukunft'

Stadträtin Birkenfeld erfreut über Rettung des KfW-Programms zur Schaffung von mehr altengerechten Wohnungen

(pia) Daniela Birkenfeld begrüßt die Entscheidung der KfW-Bankengruppe, die Förderung von altengerechten Umbauten in Wohnungen und im Wohnumfeld im neuen Jahr aus eigenen Mitteln fortzuführen. "Das ist eine gute Nachricht", freut sich die Seniorendezernentin. Kurzfristig hatte es so ausgesehen, als müsste das erfolgreiche Kredit- und Zuschussprogramm für Eigentümer und Mieter eingestellt werden, weil sich das Bundesbauministerium zum Jahresende aus der Finanzierung zurückzieht.

Eine Bedarfsanalyse des Sozialdezernats zum seniorengerechten Wohnen in Frankfurt hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass der Hauptgrund für Überlegungen im Alter umzuziehen fehlende altersgerechte Sanitäreinrichtungen und Barrieren im Zugangsbereich der Wohnung sind. "In den meisten Stadtteilen verfügte nicht ein­mal jeder zehnte Befragte über eine altersgerechte Ausstat­tung", erinnert die Stadträtin an die Ergebnisse der großen Fragebogenaktion im Rahmen der Bedarfsanalyse.

Fehlende Aufzüge, Sitzbadewannen statt leichter zugänglichen Duschen, und zu kleine Flure, um sich mit einem Rollstuhl oder einem Rolator darin zu bewegen, sind typische Probleme, die nicht nur älteren und Bürgern das Leben erschweren können. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen fordert eine Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderungen und verbietet jegliche Diskriminierung; barrierefreier Wohnraum hat auch in diesem Zusammenhang einen hohen Stellenwert.

"Wir brauchen mehr Wohnungen, die den Bedürfnissen von Senioren, Menschen mit Behinderungen, aber auch von Eltern mit Kinderwagen gerecht werden", sagt Birkenfeld. Deshalb hatte sich die Stadträtin im vergangenen Jahr bei der Überarbeitung des städtischen Wohnungsbauförderprogramms im Magistrat erfolgreich für eine stärkere Berücksichtigung barrierefreier Umbauten und Neubauten eingesetzt. Auch bei diesem Programm gibt es die Möglichkeit, Zuschüsse oder Darlehen zu beantragen.
Frankfurt am Main: 'Barrierefreier Umbau ist allemal eine Investition in die Zukunft'

Barrierefreiheit: Wege dringend gesucht | SÜDKURIER Online

Bodenseekreis

31.12.2011 .

Barrierefreiheit: Wege dringend gesucht


Das Thema Barrierefreiheit wird bei öffentlichen Gebäuden noch immer heiß gekocht. Das sagt Willi Wrabetz, Sachgebietsleiter Technik im Sigmaringer Landratsamt.Er gibt ein Beispiel: Ein Schulumbau kostet eineinhalb Millionen Euro, und um die Barrierefreiheit im Schulhaus herzustellen, sind weitere 300 000 Euro nötig.
Das Thema Barrierefreiheit wird bei öffentlichen Gebäuden noch immer heiß gekocht. Das sagt Willi Wrabetz, Sachgebietsleiter Technik im Sigmaringer Landratsamt.
Er gibt ein Beispiel: 
Ein Schulumbau kostet eineinhalb Millionen Euro, und um die Barrierefreiheit im Schulhaus herzustellen, sind weitere 300 000 Euro nötig. Dann passiere es, dass Bürgermeister bei ihm im Zimmer stehen und argumentieren, dass das alles doch auch ohne Rampe und Aufzug gelöst werden kann. Etwa, indem der Schüler, der im Rollstuhl sitzt, nur in den Erdgeschossräumen unterrichtet wird oder indem ihm die Klassenkameraden dabei behilflich sind, Barrieren zu überwinden. In solchen Situationen verweist Wrabetz auf die Landesbauordnung und darauf, dass sich behinderte Menschen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, selbstbestimmt im Schulhaus bewegen können müssen. „Die Gemeinde hat da eine Vorbildfunktion, da kann man nicht beide Augen zudrücken.“ (...)
Barrierefreiheit: Wege dringend gesucht | SÜDKURIER Online

2011-12-29

Neuer Bahnhof für Augsburg

Neuer Bahnhof für Augsburg

Der Augsburger Bahnhof wird umgebaut. Am vergangenen Dienstag hat die Regierung von Schwaben den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Zunächst sind jedoch noch viele Details ungeklärt. Es gibt noch keinen genauen Zeitplan und auch die Kosten für das Großprojekt sind noch nicht festgelegt. Bis 2019 soll die sogenannte „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ fertig sein. Dann endet das Förderprogramm. Eine grobe Kostenschätzung beläuft sich auf 100 Mio. Euro. (...)

Der Bahnhof in Augsburg ist sehr veraltet und nicht behindertengerecht umgebaut. Aufzüge und Rolltreppen gibt es nicht. Das Umsteigen vom Zug in den öffentlichen Nahverkehr ist nur mit einem längeren Spaziergang über Kopfsteinpflaster möglich. Nachdem die Empfangshalle des Bahnhofes bereits modernisiert wurde, müssen jetzt noch die Bahnsteige überarbeitet werden. Neue Überdachungen, neue Sitzgelegenheiten und ein Blindenleitsystem werden installiert. „Das wird einem Neubau fast gleichkommen“, verspricht Karl-Heinz Ferstl von der DB Station und Service.
Neuer Bahnhof für Augsburg
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