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2014-02-27

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg (Print DW) - DIE WELT

Die Welt
27.02.14

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage

1099 behinderte Schleswig-Holsteiner bekommen Hilfen beim Unterricht. Noch zahlen das die Kommunen 

Von Matthias Popien

 Wer bezahlt die Schulbegleiter, die Tag für Tag dafür sorgen, dass behinderte Schüler am Unterricht teilnehmen können? Ein Urteil des Landessozialgerichts in Schleswig stellt jetzt die bewährte Finanzierung in Frage. Zugleich stellt es die Schulen und die Landespolitik vor eine schwer lösbare Aufgabe. Wenn nicht bald zumindest eine Übergangsregelung gefunden wird, dürfte die Schulbegleitung vor dem Aus stehen. Ulrich Hase, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, warnt bereits: "Kostenpolitische Streitigkeiten dürfen nicht zu Lasten der Kinder mit Behinderung führen". Doch offenbar passiert derzeit genau dies.

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2012-02-01

Allgemeine Zeitung - Radikale Kürzung bei Behinderten

Landkreis Bad Kreuznach

Radikale Kürzung bei Behinderten

01.02.2012 - KREIS BAD KREUZNACH
Von Norbert Krupp
HAUSHALT Bei der Integrationshilfe an Schulen will der Landkreis künftig 50 000 Euro einsparen
„König Rotstift“ gewinnt angesichts der wachsenden Verschuldung der kommunalen Haushalte unaufhaltsam an Bedeutung. Er regiert in immer mehr Bereiche der Politik hinein.
Bei den gebotenen Bemühungen, den Haushalt zu konsolidieren, kann der Landkreis Bad Kreuznach auch seinen Sozialetat nicht ausklammern: Der Entwurf des Haushaltsplanes 2012 sieht vor, im Aufgabenbereich des Sozialamtes insgesamt 82 000 Euro einzusparen. Der dickste Brocken: Die Position „Integrationshilfe für behinderte Kinder in Schulen“ soll um 50 000 Euro auf nunmehr 29 000 Euro gekürzt werden.
Inklusion ist ein Menschenrecht
Seit die Vereinten Nationen die „Inklusion“ als Menschenrecht definiert haben, steht behinderten Kindern der Weg zu Regelschulen offen. Wie ihre nicht behinderten Altersgefährten sollen sie die Möglichkeit haben, die Regelschulen zu besuchen, also Grundschule, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium. Doch noch sind die Regelschulen personell unzureichend ausgestattet, um dieser neuen Aufgabe gerecht zu werden. Deshalb können behinderten Kindern so genannte Integrationshilfen zur Seite gestellt werden, die sie auf dem Schulweg begleiten und bei der Teilnahme am regulären Unterricht individuell unterstützen.
Auch an den sechs vom Landkreis getragenen Förderschulen für geistig, körper- oder lernbehinderte Kinder sind einige Integrationskräfte im Einsatz, die den Kindern im Unterricht, in den Pausen sowie bei den Mahlzeiten zur Seite stehen. Dies hält Erster Kreisbeigeordneter Hans-Dirk Nies jedoch für den falschen Weg: „Ich erwarte, dass das Land die organisatorischen und personellen Ressourcen zur Verfügung stellt, um den speziellen Betreuungsbedarf der behinderten Kinder an Förderschulen zu decken.“
Diese politische Forderung nach Mainz kommt nun auch im Haushalt zum Ausdruck: Die Mittel für Integrationshilfen, die Kinder an Förderschulen begleiten, sollen von bisher 79 000 auf künftig 29 000 Euro gesenkt werden.
Allgemeine Zeitung - Radikale Kürzung bei Behinderten

2011-11-20

Mehr Geld für Integration behinderter Kinder - Eßlinger Zeitung ONLINE

Mehr Geld für Integration behinderter Kinder

KREIS ESSLINGEN: Helfer in Kindertagesstätten erhalten höhere Pauschale - Harsche Töne im Ausschuss
Immer mehr Eltern und Einrichtungen entscheiden sich für die gemeinsame Betreuung von behinderten und nicht behinderten Kindern. Für die Integrationshilfe gewährt der Landkreis einen Zuschuss, der nun vorgezogen erhöht wird.Foto: dpa

Immer mehr Eltern und Einrichtungen entscheiden sich für die gemeinsame Betreuung von behinderten und nicht behinderten Kindern. Für die Integrationshilfe gewährt der Landkreis einen Zuschuss, der nun vorgezogen erhöht wird. Foto: dpa
Der Kreis Esslingen wird ab Anfang 2012 eine höhere Pauschale für die Integrationshelfer in Kindertageseinrichtungen zahlen. Der Sozialausschuss hat die Erhöhung, die erst im Juli vorgesehen war, vorgezogen. 150 behinderte Kinder erhalten die zusätzliche Hilfe. Der Kreis unterstützt dies mit 1,18 Millionen Euro.

Mehr Geld für Integration behinderter Kinder - Eßlinger Zeitung ONLINE

Streit über Integrationshilfe in Kitas - Stadt und Kreis - Teckbote

19.11.2011

Streit über Integrationshilfe in Kitas


Integrationshelfer sorgen in Kindertageseinrichtungen dafür, dass geistig, körperlich oder seelisch behinderte Kinder am Alltag teilhaben können. Im Sozialausschuss des Kreistags gab es eine hitzige Diskussion darüber, wer für die Einstellung der Kräfte zuständig ist – und wann die Kitas mehr Geld bekommen.

Antje Dörr
Kreis Esslingen. Gesunde Kinder und Kinder mit Handicaps gemeinsam fördern – dieser Gedanke setzt sich in Schulen und Kindertageseinrichtungen mehr und mehr durch. Die Folge: Der Bedarf an Integrationshelfern steigt auch im Landkreis Esslingen stetig an. 1997 betreuten Integrationshelfer sechs Kinder im Landkreis Esslingen, Ende 2010 waren es schon 148.
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen pädagogischer Hilfe, begleitender Hilfe oder einer Kombination aus beidem. Im ersten Fall unterstützt der Helfer das Kind in seiner Sozialkompetenz und bei Dingen wie Sprache und Motorik. Die begleitenden Helfer kümmern sich um Assis­tenzleistungen wie Wickeln, Ankleiden, Nahrungsaufnahme und Fortbewegung. Die kombinierte Hilfe wird bei Kindern mit ausgeprägten Beeinträchtigungen eingesetzt.
Im Jahr 2010 hat der Landkreis 1,112 Millionen Euro dafür ausgegeben, dass Integrationshelfer in Kindertageseinrichtungen tätig sein können. Gezahlt wird eine monatliche Pauschale, die derzeit 460 Euro für die pädagogische Hilfe, 308 Euro für die begleitende Hilfe und 768 Euro für die Kombination beträgt. Diese sogenannte Teilhabepauschale wird dem Träger der Kindertageseinrichtung zur Verfügung gestellt. Er bezahlt damit die Integrationshilfe und sorgt für die organisatorischen Voraussetzungen. Allerdings ist die Teilhabepauschale lediglich ein Zuschuss. Die Gesamtkosten deckt er nicht.
Streit über Integrationshilfe in Kitas - Stadt und Kreis - Teckbote

2011-08-13

Sechs Schüler mit Behinderung vom Unterricht ausgeschlossen

Sechs Schüler mit Behinderung vom Unterricht ausgeschlossen

Das Landesamt für Soziales genehmigte Eltern von Kindern, die die Förderschule für geistige Entwicklung in Dillingen besuchen, Integrationshelfer für 21 Wochenstunden. Viel zu wenig, wie sich jetzt zeigte.
Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald
Schule Schüler Ferien
Lupe
dpa (Symbolbild)

Dillingen. Das Bildungsministerium wirbt für Inklusion und lässt damit Raum für Spekulationen über Schließungen von Förderschulen. Das Sozialministerium spart an Integrationshilfen für Kinder an Förderschulen und nährt damit die Vermutungen. Eltern von Kindern, die derzeit die Förderschule für geistige Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Dillingen besuchen, ärgern sich über die aktuellen Diskussionen in der Politik. Denn leidtragende sind ihrer Meinung nach die Kinder, zumindest sechs von ihnen, die gestern und heute nicht am Unterricht haben teilnehmen dürfen. Gestern Morgen, gegen 8.30 Uhr, vor dem Schulgebäude der AWO: Gabriele Krone, Marianne Brünet, Vita Mannarino und Heike Dalloz sind sauer. Ihre Kinder dürfen nicht in den Unterricht, weil kein Integrationshelfer zur Verfügung steht. Die Schule hatte sie vorab informiert. Die Bewilligung eines Integrationshelfers läuft in allen betroffenen Fällen jeweils nur über 21 Wochenstunden. Und diese Stunden wurden von den Helfern bereits bis Mittwoch geleistet.
Sechs Schüler mit Behinderung vom Unterricht ausgeschlossen

2011-03-10

Kreis will bei den Integrationshelfern sparen: Rotstift trifft Behinderte -  Ruhr Nachrichten

Kreis will bei den Integrationshelfern sparen: Rotstift trifft Behinderte

KREIS STEINFURT Nach dem Streit um die heilpädagogische Frühförderung gibt es neuen Konfliktstoff. Der Kreis will bei den Integrationshelfern für behinderte Schulkinder sparen

Kreis will bei den Integrationshelfern sparen: Rotstift trifft Behinderte - Ruhr Nachrichten
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