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2014-02-27

Skandalöse Asylpolitik: Berlin schiebt behinderte Kinder ab | Berlin - Berliner Zeitung

Skandalöse Asylpolitik: Berlin schiebt behinderte Kinder ab

Von 

Nach einer mehrwöchigen Duldung wurde die Familie aus Tschetschenien abgeschoben. Foto: dpa
15 Monate war eine tschetschenische Familie mit zwei schwerst behinderten
Kindern in Berlin geduldet worden. Dann wurden sie nach Polen
abgeschoben. Auch die nötige medizinische Versorgung ist damit
unterbrochen. Jetzt schweben die Kinder in Lebensgefahr.
Der Verein Lebenshilfe hat die sofortige Rückkehr
einer aus Berlin nach Polen abgeschobenen tschetschenischen Familie mit
schwerst behinderten Kindern gefordert. Der Fall sei dramatisch, ein
Kind der Familie schwebe in akuter Lebensgefahr, teilte die Lebenshilfe
Berlin am Mittwoch mit. Zugleich forderte der Verein eine bundesweite
Debatte über die Abschiebepraxis bei asylsuchenden Kindern mit
Behinderung.


Skandalöse Asylpolitik: Berlin schiebt behinderte Kinder ab | Berlin - Berliner Zeitung

2013-11-15

Leistungen für behinderte Menschen verbessern | kobinet-nachrichten



Leistungen für behinderte Menschen verbessern

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
© Laurence Chaperon
Berlin (kobinet) Die Koalitionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales wird sich morgen mit den Inhalten zur Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderung befassen. Nach Informationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe werden Andrea Nahles (SPD) und Ursula von der Leyen (CDU) die Gespräche leiten. Der Verband fordert im Vorfeld der Verhandlung, dass mit einem Bundesteilhabegesetz die Leistungen für behinderte Menschen verbessert werden.
Das Bundesteilhabegesetz soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern und die Vorgaben aus der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Es soll überdies die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ablösen. Bislang ist die Eingliederungshilfe ein Teil der Sozialhilfe und wird nur bei fehlender eigener finanzieller Leistungsfähigkeit vom Staat übernommen, heißt es in einer Presseerklärung der Bundesvereinigung Lebenshilfe im Vorfeld der Verhandlungen. "Leistungen zur Teilhabe, auf die Menschen mit Behinderung zur Wahrnehmung ihrer Menschenrechte einen Anspruch haben, sind unabhängig vom individuellen Einkommen zu zahlen. Diese Leistungen sind in der Sozialhilfe falsch", erklärte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt. Außerdem fordert die Lebenshilfe, dass (...)
weiterlesen:
Leistungen für behinderte Menschen verbessern | kobinet-nachrichten

Für ein Gesetz zur sozialen Teilhabe - Startseite

2013-07-20

Behindertenwerkstatt: Lebenshilfe Cuxhaven ließ Rüstungsteile bauen - SPIEGEL ONLINE


Cuxhaven: Lebenshilfe ließ Behinderte Rüstungsteile herstellen

Webseite von Chemring Defence: Das Unternehmen hat eine Niederlassung in Bremerhaven
Webseite von Chemring Defence: Das Unternehmen hat eine Niederlassung in Bremerhaven

Eine britische Rüstungsfirma hat Tausende Bauteile für militärische Leuchtkörper in einer Behindertenwerkstatt in Cuxhaven fertigen lassen. Die Betreiber erklärten, sie seien von einer zivilen Nutzung der Teile ausgegangen.
Behindertenwerkstatt: Lebenshilfe Cuxhaven ließ Rüstungsteile bauen - SPIEGEL ONLINE

Behinderte fertigen Waffenteile: Unter dem Dach der Kirche wird an Waffen gebaut - Politik - Stuttgarter Zeitung

 Fehlentwicklung: Behindertenwerkstatt produziert für Rüstungsindustrie | entia Blog

2013-02-12

Betreuungsrecht - Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. - Der Selbsthilfeverband für Menschen mit geistiger Behinderung


Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention auf das deutsche Betreuungsrecht

Positionspapier der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V

Die Garantie gleicher und uneingeschränkter Menschenrechte ist Kernziel der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). Mit der in Artikel 12 verankerten Garantie der Rechts- und Handlungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen anerkennt Deutschland, dass Menschen mit Behinderungen unabhängig von der Art und Schwere ihrer Behinderung ihren Lebensalltag selbst bestimmen können. Die hohe Bedeutung, die Artikel 12 dem Selbstbestimmungsrecht beimisst machen eine Überprüfung und Weiterentwicklung des Betreuungsrechts erforderlich!

Das Positionspapier der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. zu den Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention auf das deutsche Betreuungsrecht liegt nun vor. Es ist ein Kernanliegen der Lebenshilfe die bestmögliche Ausübung des Rechts auf Selbstbestimmung für Menschen mit einer geistigen Behinderung zu ermöglichen. Die Lebenshilfe setzt daher mit dieser klaren Positionierung vor vielen anderen Akteuren nun ein Zeichen, in welche Richtung eine Weiterentwicklung des Betreuungsrechtes in Deutschland gehen muss.
Das Positionspapier können Sie hier (pdf - 205.3 KB) Vorlesen herunterladen.

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe

Veröffentlichung

05.02.2013, 08:53 Uhr
Betreuungsrecht - Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. - Der Selbsthilfeverband für Menschen mit geistiger Behinderung

2012-10-21

Lebenshilfe erhält 1,4 Mio. € aus Arbeit ihrer Schützlinge - Tiroler Tageszeitung Online

20.10.2012

Tirol

Lebenshilfe erhält 1,4 Mio. € aus Arbeit ihrer Schützlinge

Geschäftsführer Willeit und LHStv. Reheis möchten künftig Menschen mit Behinderung gerecht entlohnen und fordern Sozialversicherungspflicht.









Von Peter Nindler
Innsbruck – Es ist ein sensibles Thema. Das weiß Lebenshilfe-Geschäftsführer Georg Willeit nur allzu gut. Durch das Bekanntwerden von Heimarbeit in den Tiroler Erziehungsheimen bis Ende der 1980er-Jahre erhielt es zusätzliche Brisanz. Schließlich arbeiten auch viele der 1600 betreuten Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten der Lebenshilfe und in ihren Tagesstrukturen. „Sie erbringen außerdem Dienstleistungen für Firmen und kommunale Einrichtungen, werden dabei aber auch betreut“, betont Willeit. Arbeitsbereiche sind u. a. das Sammeln der Ökoboxen, Mithilfe bei der Altholzaufbereitung sowie beim Dosenrecycling und bei der Pflege von Gemeindegrünanlagen.
Laut Willeit sei der Arbeitsbegriff in der Lebenshilfe jedoch breit gefasst. „Die Arbeit ist ein wertvoller Beitrag als Training, als Arbeitserprobung und für die Praxis am ersten Arbeitsmarkt.“ Dafür erhalten die Klienten der Lebenshilfe aber lediglich ein Taschengeld oder eine Arbeitsprämie von rund 75 Euro im Monat. Auch wenn Willeit erklärt, dass die Erlöse der Lebenshilfe aus den Tätigkeiten ihrer Schützlinge nicht gegenzurechnen seien, so betragen diese unterm Strich jährlich rund 1,4 Mio. Euro.
Lebenshilfe erhält 1,4 Mio. € aus Arbeit ihrer Schützlinge - Tiroler Tageszeitung Online

2012-10-01

Behinderte sollen zwangssterilisiert worden sein - Salzburger Nachrichten - SALZBURG.COM


Behinderte sollen zwangssterilisiert worden sein

Von Apa | Aktualisiert vor 5 Stunden
Die Behindertenorganisation Lebenshilfe Tirol sieht sich erneut mit Vorwürfen konfrontiert - diesmal in Bezug auf eine Zwangssterilisation.
Behinderte sollen zwangssterilisiert worden sein - Salzburger Nachrichten - SALZBURG.COM

2012-09-23

Ulla Schmidt neue Bundesvorsitzende der Lebenshilfe | Hessen - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

Ulla Schmidt neue Bundesvorsitzende der Lebenshilfe

Die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist neue Vorsitzende der Lebenshilfe. Sie wurde nach Mitteilung des Verbandes am Samstag mit fast 90 Prozent der Stimmen auf einer Delegiertenversammlung in Marburg gewählt.
Ulla Schmidt. (Archivbild)Ulla Schmidt. (Archivbild) Marburg. Die 63-Jährige aus Aachen löst den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Robert Antretter ab. Der 73-Jährige kandidierte nicht mehr.
Schmidt nannte als eine ihrer Hauptaufgaben die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die Inklusion, also das gemeinsame Lernen und Leben von behinderten und nichtbehinderten Menschen. (...)

Ulla Schmidt neue Bundesvorsitzende der Lebenshilfe | Hessen - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

2012-09-02

PIDV-Stellungnahme - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.



Referentenentwurf einer Verordnung über die rechtmäßige Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik (Präimplantationsdiagnostikverordnung – PIDV)


Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.





I. Vorbemerkung
(...)
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat sich im Vorfeld der gesetzlichen Regelung der Präimplantationsdiagnostik für ein Verbot der PID eingesetzt. Entscheidungsleitend waren die Schutzrechte des Embryos, die Risiken der dabei angewendeten Technologie sowie die Konsequenzen einer Zulassung der Präimplantationsdiagnostik für Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen und deren Familien sowie für die Gesellschaft als Ganzes in Abwägung mit den individuellen Konfliktsituationen von Paaren, die aufgrund bekannter genetischer Risikofaktoren zur Realisierung ihres Kinderwunsches die Präimplantationsdiagnostik in Anspruch nehmen wollen.

Der vorliegende Verordnungsentwurf, mit welchem die im Gesetz zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik vom 21.11.2011 (BGBl. I S. 2228) enthaltenen grundsätzlichen Verfahrensvorgaben umgesetzt werden, entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben. Der Verordnungsentwurf in seiner jetzigen Gestalt konterkariert das in § 3 a Abs. 1 ESchG verankerte Ziel der Regelungen zur Präimplantationsdiagnostik, wonach die Präimplantationsdiagnostik (PID) grundsätzlich verboten und nur in Ausnahmefällen zulässig sein. Auch verhindert die Verordnung in ihrer derzeitigen Gestalt die gesetzlich vorgesehene Kontrolle der PID-Anwendung in der Praxis.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert daher eine umfassende Änderung der Verordnung.


Organisation
Bundesvereinigung Lebenshilfe
31.08.2012, 09:47 Uhr

Zum Download der Stellungnahme:

PIDV-Stellungnahme - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.

2012-08-30

Solingen: Lebenshilfe: Gericht bremst Betriebsrat


Solingen Lebenshilfe: Gericht bremst Betriebsrat

VON UWE VETTER - zuletzt aktualisiert: 30.08.2012
Solingen (RP). Eine Schlappe hat gestern der Betriebsrat der Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf erlitten: Das Gericht urteilte, die Lebenshilfe ist ein Tendenzbetrieb und folgte damit der Argumentation der Geschäftsführung.
 
Damit ist ein Wirtschaftsausschuss – wie von der Arbeitnehmervertretung umgesetzt – rechtswidrig. Auffassung des Lebenshilfe-Betriebsrates ist es, dass die Werkstatt für Behinderte längst nicht mehr überwiegend durch karitative Zwecke bestimmt wird, sondern ein Wirtschaftsunternehmen ist.
"Das Urteil hat mich erstaunt. Nicht einmal Zeugen wurden gehört, obwohl dies das Gericht bei der Vertagung des Prozesses im Juni angekündigt hatte", erklärte Betriebsratsvorsitzender Harald Bramstedt. Lebenshilfe-Geschäftsführer Andreas Engeln nahm das Urteil zur Kenntnis: "Es ging darum, eine Sachlage zu klären."
Der Betriebsratsvorsitzende kündigte an, das Thema nun vom Bundesarbeitgericht klären zu lassen: "Jetzt geht es nach Erfurt", so Bramstedt.
Solingen: Lebenshilfe: Gericht bremst Betriebsrat


2012-08-11

Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen  // Mayen · Mayen · Mayen-Koblenz · Städte & Gemeinden · Eifel · Wochenspiegel


Mayen, Mayen-Koblenz

Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen

stp | 10.08.2012
Über 70 Teilnehmer sprechen am Samstag, 18. August, in Mayen auf dem Inklusions-Auftakt über die Umsetzung der UN- Behindertenkonvention in der Region Mayen-Koblenz
Auf Initiative der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz kommen am 18. August Menschen mit Behinderungen, Heim- und Einrichtungsträger, Vereine und Selbsthilfegruppen, Unternehmen und Vertreter der Stadt Mayen und des Landkreises Mayen-Koblenz zusammen, um das erste gemeinsame Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Region Mayen zu gründen. Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechts-Konvention in ganz Deutschland geltendes Recht. Sie beschreibt, dass Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen ganz selbstverständlich dazu gehören sollen. Die Realität sieht bisher meist anders aus. Behinderte Kinder gehen immer noch überwiegend in Sonderschulen, sie lernen vielfach Berufe in besonderen Berufsbildungswerken oder sie gehen in geschützte Werkstätten für behinderte Menschen, sie leben vielfach in Heimen. (...)
Informationen unter 0 26 51 / 96 91 17.

Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen  // Mayen · Mayen · Mayen-Koblenz · Städte & Gemeinden · Eifel · Wochenspiegel

2012-08-04

Lebenshilfe zu Blut-Gentest: Weber fordert breite Debatte über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden - BIZEPS-INFO

Text: Lebenshilfe Österreich · 3. August 2012 23:04 Uhr

Lebenshilfe zu Blut-Gentest: Weber fordert breite Debatte über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden

Solidarität gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen stärken
Germain Weber
Der neue Blut-Gentest bei Schwangerschaften mit Verdacht auf Behinderung, der im August in Deutschland und in der Schweiz eingeführt werden soll, belebt die Diskussion rund um vorgeburtliche Untersuchungsmethoden. Die Lebenshilfe Österreich fordert dazu eine breit angelegte Debatte um die Kernfrage: Wie steht unsere Gesellschaft zu einem Leben mit Beeinträchtigung und zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen? "Mit dem Blut-Gentest soll festgestellt werden, ob ein Kind mit Down-Syndrom auf die Welt kommt. Die Problemstellung dazu ist vielfältig: Erstens sind Beeinträchtigungen in der Regel nicht durch Untersuchungen vermeidbar. Das ist ein Mythos! Beim Down-Syndrom sind nur etwa 2 Prozent der Fälle erblich bedingt. In den allermeisten Fällen entstehen Beeinträchtigungen durch den freien Prozess der Chromosomenzusammensetzung, durch den Geburtsvorgang oder in der Zeit nach der Geburt. Das zweite Grundproblem ist die Aussage des Gentests, nämlich dass ein Leben mit Down-Syndrom oder mit Behinderung generell in der Gesellschaft möglicherweise nicht erwünscht ist, da es einen medizinischen Mangel darstellt. Die Annahme über behinderungsbedingte Kosten kann ebenfalls eine Rolle spielen. Dies sollte in einer breiten öffentlichen Diskussion diskutiert werden. Dagegen stellen wir fest, dass das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen sehr wohl erfüllt und sinnvoll sein kann - wie das aller anderen Menschen auch", fasst Weber die Hauptkritikpunkte der Lebenshilfe Österreich zusammen.
Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden wie der gerade diskutierte Blut-Gentest tragen dazu bei, dass Behinderung in unserer Gesellschaft weiter nur als Defizit gesehen und dadurch ausgegrenzt wird. Die Lebenshilfe Österreich fordert auf Basis der UN-Behindertenrechtskonvention die Umsetzung der Inklusion, also die selbstverständliche Einbeziehung von Menschen mit Beeinträchtigungen (...)

Lebenshilfe zu Blut-Gentest: Weber fordert breite Debatte über vorgeburtliche Untersuchungsmethoden - BIZEPS-INFO

2012-07-19

Nachholbedarf beim Thema Inklusion | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

LOHR
Nachholbedarf beim Thema Inklusion

Harald Schneider zu Besuch bei der Lebenshilfe Main-Spessart
 Inklusion im Landkreis Main-Spessart war das Hauptthema bei einem Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Harald Schneider (Karlstadt) bei der Lebenshilfe Main-Spessart in Lohr. Zusammen mit Kreisräten, Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Lohr, Vorstandsmitgliedern der Lebenshilfe sowie Leitern der Schulen und Tagesstätten der Lebenshilfe wurden Probleme bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention diskutiert.

Nachholbedarf beim Thema Inklusion | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2012-01-27

Ansprache des Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Robert Antretter zur Verabschiedung von Herrn Klaus Lachwitz am Freitag, den 20. Januar 2012 im Kleisthaus zu Berlin



"Sehr geehrte Damen und Herren,
Wenn wir am heutigen 20. Januar hier im Kleisthaus zu Berlin unseren langjährigen Justiziar und Bundesgeschäftsführer Klaus Lachwitz offiziell verabschieden, so fällt daran zweierlei auf:
   Zum einen macht die Tatsache, dass wir uns erst heute und damit ein halbes Jahr nach Vollendung seines 65. Lebensjahres zu einer Verabschiedung treffen, deutlich, dass bei ihm von „Ruhestand“ nicht die Rede sein kann: Zu einem früheren Zeitpunkt war es einfach nicht möglich, den umtriebigen Präsidenten unseres weltweit
tätigen Dachverbandes Inclusion International zu fassen zu bekommen. Er hat im vergangenen Jahr alle Kontinente bereist und viele Mitgliedsverbände besucht. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen!

   Zum anderen zeigt der Blick auf das heutige Programm, dass er es auch an diesem Tag nicht bei der Entgegennahme von Dankes-, Lobes- und Abschiedsworten belassen, sondern die Gelegenheit nutzen will, die Diskussion zu dem Projekt, das ihn jetzt ganz in Anspruch nimmt, voranzubringen: Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, den seit März 2009 auch für Deutschland verbindlichen völkerrechtlichen Vertrag, mit dem wir alle so große Hoffnungen und Erwartungen für die Verwirklichung der gleichberechtigten Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben verbinden.  (...)

Fragt man nun nach besonderen „Highlights“ während seiner mehr als dreißig Jahren währenden Tätigkeit für die Lebenshilfe, so kann man einige herausragende Aktivitäten benennen:  

   Mitte der 80er Jahre nahm die Diskussion über die Reform des Entmündigungs- und Vormundschaftsrechts Fahrt auf – ein zentrales Anliegen für die Lebenshilfe; denn viele Eltern waren nicht mehr bereit, ihre volljährigen Kinder entmündigen und rechtlich auf die Stufe von Kleinkindern unter 6 Jahren setzen zu lassen. Die Lebenshilfe gab hierbei den Reformbemühungen wichtige Impulse.  Vor 3 Wochen, am 1.Januar jährte sich das Inkrafttreten des Betreuungsgesetzes zum 20. Mal – und ich bin mir sicher, dass Klaus Lachwitz in seinem Schlusswort heute Nachmittag nicht unerwähnt lassen wird, welch großes Anliegen es ihm ist, die Praxis und eine Reihe von Bestimmungen des Betreuungsrechts im Lichte von Art. 12 der Behindertenrechtskonvention (BRK) einer genauen Überprüfung zu unterziehen. (...)

Ein wichtiger, vielleicht sogar der wichtigste Höhepunkt in der Karriere von Klaus Lachwitz war die Beteiligung an den Verhandlungen über die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Dank der
Berufung von Karl-Hermann Haack, dem damaligen Bundesbehindertenbeauftragten, in eine Delegation nach New York und später als Assistent von Robert Martin, einem Selbstvertreter mit geistiger Behinderung aus Neuseeland, konnte er auch auf die Gestaltung dieses wegweisenden Völkerrechtsvertrages Einfluss nehmen und wichtige Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen für seinen weiteren Weg, der ihn 2010 in das Amt des Präsidenten von Inclusion International getragen hat.  (...)

Der Kreis dieses gerafften Überblicks über beeindruckende Stationen seiner Lebenshilfe-Laufbahn  möchte ich damit abschließen, dass sich das Wirken von Klaus Lachwitz – geprägt von seinem Grundsatz, „über
den Tellerrand hinaus zu blicken“ – schon frühzeitig auch in das Feld der internationalen Arbeit ausgedehnt hat.. So kam es nicht überraschend, dass er für mehrere Jahre zum ehrenamtlichen Generalsekretär von
„Inclusion International“ gewählt wurde. Heute ist er Präsident dieses angesehenen Weltverbandes, der über 200 Behindertenverbände aus 115 Ländern in der UNO, der Weltgesundheitsorganisation, der
UNESCO, UNICEF usw. vertritt und pflegt als Mitglied des „Europäischen Behindertenforums“ (EDF) auch enge Verbindungen zur europäischen Behindertenpolitik.  (...)
Heute, Herr Lachwitz
sind Sie unser Botschafter in einer Welt, die auch im Bereich der Behindertenhilfe immer enger vernetzt ist und mit der Behindertenrechtskonvention menschenrechtliche Leitlinien hervorgebracht hat, von denen vor
20 Jahren noch niemand zu träumen wagte. (..)"

Ansprache des Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Robert Antretter zur Verabschiedung von Herrn Klaus Lachwitz am Freitag, den 20. Februar 2012 im Kleisthaus zu Berlin (pdf)

2012-01-23

Behinderte: Schmied will Sonderschulen beibehalten « DiePresse.com

Behinderte: Schmied will Sonderschulen beibehalten

(DiePresse.com)
Unterrichtsministerin Schmied sieht in der Beibehaltung von Sonderschulen keinen Widerspruch zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Das sorgt für Unmut bei Lebenshilfe und Grünen.

Behinderte: Schmied will Sonderschulen beibehalten « DiePresse.com

2012-01-07

Lebenshilfe: Ist Rache das Motiv? - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung

Lebenshilfe: Ist Rache das Motiv?

Bad Kreuznach - Peter Leisenheimer ist wieder Vorsitzender der Kreisvereinigung der Kreuznacher Lebenshilfe. Das stellt die Einrichtung vor eine Zerreißprobe. Der „Neue“ an der Spitze des gemeinnützigen Vereins ist umstritten, er polarisiert und spaltet die Belegschaft. Aus den Reaktionen zumindest eines Teils der Angestellten und Angehörigen spricht das blanke Entsetzen. Die Gründe sind in der Vergangenheit zu finden, liegen in der 30-jährigen Zeit Leisenheimers als Geschäftsführer bis 2007.

Gemeinsame Leistung für den Markt: Rote Kunststoffkästchen - ideal für Heimwerkers Kleinsammelsurium - werden von einem Discounter vertrieben und zu Tausenden bei der Lebenshilfe in Bretzenheim verpackt. Unser Bild entstand 2009 in dieser Werkstatt der Lebenshilfe. Archivfotos: Stefan Munzlinger
Stefan Munzlinger

Lebenshilfe: Ist Rache das Motiv? - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung

2011-12-22

verabschiedung fachtag lachwitz - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.

Die UN-Behindertenrechtskonvention: Motor für gleichberechtigte Teilhabe

Fachveranstaltung der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Verabschiedung ihres ehemaligen Bundesgeschäftsführers Klaus Lachwitz am 20. Januar 2012 in Berlin - Nur für geladene Gäste


verabschiedung fachtag lachwitz - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.

2011-12-02

Realer Lohn statt Taschengeld für Menschen mit Beeinträchtigungen

Lebenshilfe: Realer Lohn statt Taschengeld für Menschen mit Beeinträchtigungen

Utl.: Lebenshilfe-Tagung über Wege zum inklusiven Arbeitsplatz in Salzburg 


Wien (OTS) - Intellektuell beeinträchtige Menschen in Österreich 
haben kaum Chancen, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, kritisiert 
die Lebenshilfe Österreich anlässlich des bevorstehenden 
"Internationalen Tages von Menschen mit Behinderungen" 
am 3. Dezember. Von 14. bis 15. Dezember 2011 veranstaltet 
die Lebenshilfe Österreich in Salzburg eine Tagung, 
die zeigt, wie inkusive Arbeitsformen funktionieren.  
"Die momentane Beschäftigungssituation von Menschen 
mit Beeinträchtigung steht im krassen Gegensatz zur 
UN-Behindertenrechtskonvention", erläutert Univ. 
Prof. Dr. Germain Weber, Lebenshilfe-Präsident. 
Dabei steht Menschen mit Beeinträchtigungen mit 
dem rechtlich bindenden Völkerrechtsvertrag bereits 
seit 2008 ein offener, inklusiver und barrierefrei 
zugänglicher Arbeitsmarkt zu.  

ots.at: Lebenshilfe: Realer Lohn statt Taschengeld für Menschen mit Beeinträchtigungen

2011-11-19

Barbara Stamm fordert Bundesleistungsgesetz -- kobinet

19.11.2011 - 15:07

Barbara Stamm fordert Bundesleistungsgesetz.

Erlangen (kobinet) Vor rund 100 Delegierten auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Bayern in Erlangen hat heute deren Vorsitzende, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, für Inklusion und den Abbau von Barrieren geworben. Nicht die Menschen mit Behinderungen müssten sich ändern, sondern die Gesellschaft müsse Barrieren abbauen. "Das ist die Kernforderung der UN-Behindertenrechtskonvention, deren Umsetzung wir tatkräftig unterstützen", so Stamm. In diesem Sinne sei es wichtig, die Behindertenhilfe aus der Sozialhilfe herauszunehmen und endlich ein Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderung einzuführen, an dessen Finanzierung die Kommunen, Länder und der Bund beteiligt sind.

Die Lebenshilfe selbst müsse außerdem Menschen mit Behinderung vermehrt an den Entscheidungsprozessen in den eigenen Verbänden beteiligen und neben dem Elternverband die Selbsthilfe stärken.

Barbara Stamm fordert Bundesleistungsgesetz -- kobinet

2011-11-06

Duisburg: Lebenshilfe feiert 50-Jähriges | RP ONLINE

Duisburg: Lebenshilfe feiert 50-Jähriges

VON KRISTIN LUDWIG UND ANNA-KATHARINA JUNG - zuletzt aktualisiert: 05.11.2011
Duisburg (RP). Gesellschaftliche Akzeptanz und ein selbstbestimmtes Leben – nichts weniger will die Lebenshilfe Menschen mit Behinderung seit fünf Jahrzehnten ermöglichen. Beim Festakt zu ihrem Jubiläum zogen die Mitglieder Bilanz.



Zu ihrem 50. Geburtstag gratulierten der Lebenshilfe mit Reinhard Luderer, Rebecca Schilling, Hans Weber, Petra Droll und Wolfgang Schäfer (hinten, v.l.) das Duo Falk und Kabarettist Kai Magnus Sting (v.l.). Foto: Andreas Probst
Seit über 50 Jahren unterstützt und fördert die Lebenshilfe Duisburg Menschen mit geistiger Behinderung. Anlässlich dieses Jubiläums lud sie gestern zu einem feierlichen Empfang in die Volksbank Rhein-Ruhr, die die Organisation mit jährlichen Spenden unterstützt. Gemeinsam blickte der Vorstand der Lebenshilfe mit Vertretern der Stadt, der Volksbank und zahlreichen aktiven Mitgliedern auf die gemeinsamen Jahre zurück.
In seiner Rede erinnerte Wolfgang Schäfer, Vorsitzender der Lebenshilfe NRW, an die vielen Fortschritte der vergangenen Jahre: "1961 galten geistig Behinderte als nicht bildungsfähig. Im Laufe der Jahre wurden Einrichtungen aufgebaut, die diesen Menschen dabei helfen, sich in der Gesellschaft einzufinden und ein selbstbestimmtes Leben zu führen." Schäfer unterstrich dabei das übergeordnete Ziel der Lebenshilfe: Die gesellschaftliche Akzeptanz geistig Behinderter so zu fördern, dass fortan der Mensch und nicht die Behinderung im Vordergrund stehe.
Gründungsmitglied Karl-Heinz Halberscheidt erinnerte daran, wie schwer die Anfangsjahre gewesen waren: "In den 50er Jahren wurden behinderte Kinder von ihren Eltern zu Hause versteckt. Jedes Mal, wenn wir uns mit unserem mongoloiden Sohn in der Öffentlichkeit zeigten, mussten wir uns Spot und Diskriminierung stellen."
Duisburg: Lebenshilfe feiert 50-Jähriges | RP ONLINE

2011-10-26

Rottweil: Podiumsdiskussion bei Lebenshilfe - Rottweil - Schwarzwälder Bote

Rottweil Podiumsdiskussion bei Lebenshilfe

Schwarzwälder-Bote, vom 25.10.2011 18:02 Uhr
Rottweil. Seit gut zwei Jahren vollzieht sich unter dem Oberbegriff der "Inklusion" ein konfliktträchtiger, weit reichender, aber allgemein kaum wahr genommener gesell-schaftlicher Wandel. Mit einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 27. Oktober, ab 19 Uhr in der Lebenshilfe-Werkstatt Saline (Saline 16) möchte die Rottweiler Lebenshilfe das Thema mehr ins öffentliche Licht rücken.
Viele haben von dem Begriff der Inklusion zwar schon gehört, können damit aber nichts anfangen. Wenn überhaupt, dann wird er der Behindertenpädagogik zugeordnet und somit als Randthema abgetan. Das ist eine fatale Fehleinschätzung, heißt es in der Ankündigung.
Mit der Unterzeichnung der Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung der Vereinten Nationen am 26. März 2009 ist die Bundesrepublik Deutschland eine (Selbst-)Verpflichtung eingegangen, die einen generellen gesellschaftlichen Wandel eingeleitet hat.
Bei der Überführung der Grundsatzpositionen der Konvention in nationales Recht wurde schnell klar, dass hier ein Konfliktfeld entstanden ist, das tief in die gesellschaftlichen Strukturen eingreift. Der zentrale Begriff der "Inklusion" geht davon aus, dass sich bestehende gesellschaftliche Systeme so ändern müssen, dass sie den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung gerecht werden.

Rottweil: Podiumsdiskussion bei Lebenshilfe - Rottweil - Schwarzwälder Bote
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