Posts mit dem Label Diskriminierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Diskriminierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2014-02-11

AFP: Diskriminierung: Easyjet in Frankreich erneut verurteilt

Diskriminierung: Easyjet in Frankreich erneut verurteilt
(AFP)
Paris
— Die britische Billigflug-Linie Easyjet ist in Frankreich erneut wegen
Diskriminierung von behinderten Fluggästen verurteilt worden. Ein
Berufungsgericht in Paris verhängte eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Es
ging damit weit über die 5000 Euro aus erster Instanz hinaus, blieb aber
unter den von der Anklage geforderten 70.000 Euro. Zudem erhält die
betroffene Passagierin 5000 Euro Schadensersatz.



AFP: Diskriminierung: Easyjet in Frankreich erneut verurteilt

2014-01-29

Zugführer lässt Behinderten mit Rollstuhl auf Bahnsteig stehen

 Merzig

Zugführer lässt Behinderten mit Rollstuhl auf Bahnsteig stehen

Von SZ-Redaktionsmitglied Kai Thomas
Erst beleidigt, dann bei Eiseskälte sitzen gelassen:
Ein Zugführer der Deutschen Bahn hat einem Schwerbehinderten samt
Rollstuhl am Bahnhof Stadtmitte in Merzig die Mitfahrt nach Saarbrücken
verweigert. Zum wiederholten Mal. Die Bahn schweigt zu den
diskriminierenden Vorfällen.
(Veröffentlicht am 29.01.2014)



 Merzig.
Helmuth Wolf will wieder raus aus dem Rollstuhl. „Das ist mein Ziel,
daran arbeite ich“, sagt der 63-Jährige, dessen Beine nach einem
schweren Verkehrsunfall nicht mehr laufen wollen. Seit gut zweieinhalb
Jahren fährt der ausgebildete Heilpraktiker deshalb für Bewegungsübungen
jede Woche von Saarbrücken nach Merzig ins Schwimmbad. Immer mit dem
Regionalzug. Die Deutsche Bahn hat Wolf nun am 18. Januar zum
wiederholten Mal auf dem Bahnsteig in Merzig Mitte sitzen lassen: „Sie
sind ein Auto. Ihr Rollstuhl hat Blinklichter und Lampen. Und Autos muss
ich nicht mitnehmen“ (...)
weiterlesen:
Zugführer lässt Behinderten mit Rollstuhl auf Bahnsteig stehen

2014-01-10

Mobbing-Vorwurf: DFB ermahnt Chef-Ausbilder Wormuth | Südwest Presse Online

Mobbing-Vorwurf: DFB ermahnt Chef-Ausbilder Wormuth

Einen Rüffel des Deutschen Fußball-Bundes musste Trainerausbilder Frank Wormuth nach einer diskriminierende Aussage gegen einen behinderten Lehrgangsteilnehmer einstecken.
dpa |
Mobbing-Vorwurf: DFB ermahnt Chef-Ausbilder Wormuth | Südwest Presse Online

2013-12-02

Ban Ki-moon, Secretary-General of the United Nations: Disability is Not Inability | LinkedIn

Ban Ki-moon

Secretary-General of the United Nations

Disability is Not Inability

 

Disability is part of the human condition; almost everyone will be temporarily or permanently impaired at some point in life. There are currently more than a billion people with disabilities around the world – that’s around 15% of the population of the planet.



Although the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities recognizes the right to work on an equal basis with others, too many persons with disabilities of working age do not have the opportunity to get a decent job. In developing countries up to 90% of this group are unemployed, with significant consequence: The International Labour Organization (ILO) has found that excluding persons with disabilities from the labour market in some low- and middle-income countries costs economies as much as 7% of GDP.
Many of the challenges to accessing work and career for persons with disabilities are obvious, such as physical obstacles in the work place. But a major challenge is one that may be unseen and can, at times, seem almost insurmountable: the ignorance and misconception about disability that fuels stigma and discrimination.

Disability is Not Inability | LinkedIn

2013-10-31

Aids / HIV: Neue Kampagne wirbt um Solidarität


Ärzte Zeitung online, 31.10.2013

 

Aids / HIV

Neue Kampagne wirbt um Solidarität

Neue Kampagne wirbt um Solidarität
Solidarität mit Betroffenen zeigen: Aktuelles Plakatmotiv der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
© BZgA

 

HIV-positive Menschen werden weiterhin diskriminiert und stigmatisiert. Eine neue Kampagne will das ändern: Sie zeigt Menschen, die das HI-Virus in sich tragen gemeinsam mit nicht infizierten Menschen, die sich mit ihnen solidarisieren.
Von Ilse Schlingensiepen
Aids / HIV: Neue Kampagne wirbt um Solidarität

 Welt-Aids-Tag.de: Seite an Seite mit mehr als 13.000 anderen Menschen - Aids Botschafter - Weltaidstag

 Welt Aids Tag – Botschafter Angelika und Peter | Selbsthilfe für Menschen mit Behinderten

2013-10-27

Protestaktion #isjairre: Ein Hashtag gibt psychisch Kranken eine Stimme | ZEIT ONLINE


Protestaktion #isjairre 

Ein Hashtag gibt psychisch Kranken eine Stimme

Unter #isjairre machen Menschen im Netz auf die Diskriminierung von seelisch Erkrankten aufmerksam. Eine wichtige Aktion, denn die Ablehnung von Betroffenen nimmt zu. von 
Protestaktion #isjairre: Ein Hashtag gibt psychisch Kranken eine Stimme | ZEIT ONLINE

2013-10-22

Wie Michael Juhnke lernte, seine Krankenkasse zu fürchten | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Wie Michael Juhnke lernte, seine Krankenkasse zu fürchten

Veröffentlicht am von
 
Der Rollifahrer gehört zu den „Menschen bei Maischberger“, die am Dienstagabend über den Ärger mit dem Gesundheitssystem diskutieren.

 Wie ROLLINGPLANET im August berichtete, diskriminieren Krankenkassen Behinderte, Alte und Kranke und wollen diese gerne aus ihrer Kundenkartei haben. Dies geht aus dem Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamtes hervor.

Wie Michael Juhnke lernte, seine Krankenkasse zu fürchten | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Diskriminierung: Stottern im Bewerbungsgespräch | Schwerbehindertenrecht

Diskriminierung: Stottern im Bewerbungsgespräch 

 

Rechtstipp vom 22.10.2013

Bewerbungsgespräch, Stottern, Diskriminierung
Wer aufgrund einer Behinderung bei der Bewerberauswahl benachteiligt wird, dem kann eine Entschädigung zustehen.

Zum Welttag des Stotterns stehen heute die Rechte von Menschen mit einer solchen Sprechstörung im Mittelpunkt. Im Alltag werden die Betroffenen immer wieder Opfer von Diskriminierung, etwa bei einem Bewerbungsverfahren. Andererseits kann es für eine Stelle erforderlich sein, gut verbal zu kommunizieren. Die Redaktion von anwalt.de informiert, wie sprachbehinderte Menschen sich gegen eine Ungleichbehandlung wehren können.

Diskriminierung: Stottern im Bewerbungsgespräch | Schwerbehindertenrecht

2013-07-27

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde"

Reinhard Jellen 27.07.2013

Heidi Steffen über den Umgang der Job-Center mit hörgeschädigten Menschen. Teil 1

Heidi Steffen, die mit ihrem Verein Durchblick Hörgeschädigte betreut, ist der Meinung, dass in deutschen Job-Centern auf die Kommunikationsschwierigkeiten von arbeitslosen Hörgeschädigten zu wenig Rücksicht genommen wird und dass sie von Fallmanagern rüde behandelt und diskriminiert werden. Im Telepolis-Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen.

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

2013-07-19

Gegen Behinderte Menschen-lebensunwürdiges Leben?! » Politik & Weltgeschehen » Forum - kleiderkreisel.de

Hallo,
(...)
Ich habe eine drei Jahre jüngere Schwester(Sie ist 12). Sie ist körperlich und geistig behindert, für alle denen es was sagt; sie hat Leukodystrophie und Epilepsie, aber welche Behinderung sie wirklich hat finden die Ärtze nicht raus, bis jetzt gibt es nur 2 weitere Kinder mit dem gleichen Schicksal. Meine Schwester kann also nicht reden und nicht laufen, sie kann sich nur unkontrolliert bewegen(wie eine Gummipuppe), aber sie sieht ihr Umfeld, erkennt bekannte Personen und kann auch hören was wir reden. Ob sie es versteht weiss keiner, aber sie kann freudige Lachtöne von sich geben. Ich denke das meine Schwester glücklich ist, da sie viel Lacht, man merkt es ja Blume . Allerdings gibt es Personen, die ernsthaft zu mir und meinen Eltern gemeint haben, das wir sie sofort in ein Heim abschieben sollen, da es sonst nur unnötig teuer und anstrengend wird, aber was mich am meisten wütend und betroffen macht ist, das manche Leute sagen das sie ein LEBENSUNWÜRDIGES LEBEN hat... Ich finde jeder Mensch hat das Recht zu leben, auch wenn sie nur im Rollstuhl sitzt, wir kümmern uns sehr gut um sie, es ist zwar wirklich anstrengend und teuer aber auch sie hat das Recht am Leben teilzuhaben. Wenn ich diese Leute so was sagen höre könnt ich echt richtig ausrasten, ich seh das echt nicht ein... Und dann kommen noch so dumme Kommentare (meinsten von kleinen Kindern und Jugendlichen) wie: Ahhh die hockt im rollstuhl, voll der spast... Also ihr könnt euch bestimmt denken was man da so zu hören bekommt...Ich persönlich finde das sehr respektlos, vorallem kann es ja sein das meine Schwester die Worte versteht Head Bang
Was haltet ihr davon? Würde mich echt interessieren Lächeln

Gegen Behinderte Menschen-lebensunwürdiges Leben?! » Politik & Weltgeschehen » Forum - kleiderkreisel.de

2013-07-09

Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde? | kobinet-nachrichten


Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
© Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) "Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde?" So titelt der Gründer der Sozialhelden, Raul Krauthausen aus Berlin, seinen Beitrag für die Kampagne für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe.
Als Beispiel für bestehende Benachteiligungen schildert Raul Krauthausen den Unterschied zwischen dem adeligen Philippe aus dem Film "Ziemlich beste Freunde" und ihm, der aufgrund seines Assistenzbedarfs nicht mehr als 2.600 Euro ansparen darf.

Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde? | kobinet-nachrichten

Leitartikel: Psychisch Kranke - diskriminiert mit tödlichen Konsequenzen

Ärzte Zeitung, 11.06.2013

 

 

Leitartikel

Psychisch Kranke - diskriminiert mit tödlichen Konsequenzen

Psychisch Kranke leben kürzer als die Allgemeinbevölkerung. Was in Nordeuropa festgestellt wurde, bestätigt nun eine australische Studie. Ein erhöhtes Suizidrisiko ist nicht der Grund, eher die schlechte Versorgung bei körperlichen Leiden.
Von Peter Leiner

Leitartikel: Psychisch Kranke - diskriminiert mit tödlichen Konsequenzen

Kommentar zum Urteil bei Reiserücktritt von psychisch Kranken: Richter ohne Empathie


Ärzte Zeitung, 05.07.2013

 

 

Kommentar zum Urteil bei Reiserücktritt von psychisch Kranken

Richter ohne Empathie

Von Ilse Schlingensiepen
Ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts München zeigt, dass die Diskriminierung psychisch Kranker allen Aufklärungs- und Anti-Stigmatisierungskampagnen zum Trotz in vielen Köpfen noch tief verankert ist.
Kommentar zum Urteil bei Reiserücktritt von psychisch Kranken: Richter ohne Empathie

2013-07-07

INclusion means NO EXclusion: Was kostet Diskriminierung wirklich ? No peanuts !


Was kostet Diskriminierung wirklich ? No peanuts !

Irrtümlich glauben viele, dass Diskriminierung nicht bekämpft werden müsse, weil sie nur wenige Einzelfälle beträfe, die zwar sozial gesehen bedauerlich seien aber wirtschaftlich betrachtet für die Gesellschaft nicht ins Gewicht fallen. Dieser Irrtum wird durch Lobbyismus verstärkt!

Es ist umgekehrt!
INclusion means NO EXclusion: Was kostet Diskriminierung wirklich ? No peanuts !

SWR Mediathek - Vor Gericht: Störfaktor Behinderte


Vor Gericht: Störfaktor Behinderte

Landesschau Rheinland-Pfalz | 26.6.2013 | 9.25 Uhr | 5:29 min
Die Nachbarn der geplanten Wohnanlage "Rheindörfer Platz" fühlen sich durch die Lautäußerungen und den Anblick der Behinderten, die bald dort wohnen sollen, gestört. Sie wollen deshalb beim Landkreis Mayen-Koblenz einen Baustopp erwirken.
SWR Mediathek - Vor Gericht: Störfaktor Behinderte

2013-06-05

Deutscher Bundestag: Vorstöße zu Wahlrechts-Änderung bei Experten umstritten


Vorstöße zu Wahlrechts-Änderung bei Experten umstritten


Innenausschuss (Anhörung) - 03.06.2013

Berlin: (hib/STO) Vorstöße der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für eine „Verbesserung des Wahlrechts von Menschen mit Behinderungen und Analphabeten“ beziehungsweise „zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht“ stoßen bei Experten auf ein unterschiedliches Echo. Dies wurde am Montag bei einer Sachverständigenanhörung deutlich. Während die Mehrheit der Experten dabei für eine Streichung von Gesetzesregelungen zum Ausschluss vom Wahlrecht plädierten, empfahl eine Minderheit der Sachverständigen, vor einem etwaigen Handeln des Gesetzgebers den Abschluss einer „Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen“ abzuwarten. Wie die Grünen-Fraktion in einem Gesetzentwurf (17/12068) schreibt, sind nach dem Bundeswahlgesetz und dem Europawahlgesetz „all jene Menschen pauschal vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen, für die zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten ein Betreuer oder eine Betreuerin bestellt ist“. Ebenfalls ausgeschlossen seien Menschen, die eine Straftat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und aufgrund dessen in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Diese Ausschlusstatbestände seien nach geltenden menschenrechtlichen Standards nicht zu rechtfertigen und stünden „im Widerspruch zu den Zielen der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, die seit 2009 in Deutschland geltendes Recht sei. Sie sollen daher nach dem Willen der Grünen-Abgeordneten gestrichen werden.
Ebenso argumentiert die SPD-Fraktion, die in einem Antrag (17/12380) von der Bundesregierung die Vorlage eines Gesetzentwurfs fordert, der ausschließt, dass der Verlust des Wahlrechts künftig ausschließlich aufgrund der entsprechenden Bestimmungen im Bundes- und im Europawahlgesetz möglich ist. Auch soll die Regierung dem Antrag zufolge einen Gesetzentwurf zur Änderung der beiden genannten Wahlgesetze mit dem Inhalt vorlegen, dass durch die Verwendung von Parteisymbolen und Lichtbildern der Kandidaten auf den Stimmzetteln die Wiedererkennung von Parteien und Bewerbern „und somit die Stimmabgabe erleichtert wird“.
In der Anhörung sagte Valentin Aichele vom Deutschen Institut für Menschenrechte, die zwei Ausschlüsse vom Wahlrecht seien mit den bürgerlichen Menschenrechten nicht zu vereinbaren, „weil sie mehrheitlich Menschen mit Behinderungen treffen und damit eine menschenrechtliche Diskriminierung vorliegt, die unsere Rechtsordnung nicht länger tolerieren darf“.
Professor Hans Meyer von der Berliner Humboldt-Universität warb dafür, die entsprechenden Paragraphen „vollständig zu streichen“. Sie entsprächen „in keiner Weise mehr“ den verfassungsrechtlichen Anforderungen. Die Feststellung der Betreuung erfolge von den Richtern ohne Rücksicht auf die Frage der Wahlmündigkeit. Eine Entscheidung, die nichts mit dem Wahlrecht zu tun habe, aber einen Ausschluss vom Wahlrecht zur Folge habe, sei eines Rechtsstaates unwürdig.
Gregor Rüberg vom Betreuungsverein Lebenshilfe Dortmund betonte, zu keinem Zeitpunkt des Betreuungsverfahrens werde geprüft, ob die Wahlfähigkeit vorliegt. Er halte eine Streichung der Vorschrift zum Wahlrechtsausschluss von Betreuten „für absolut erforderlich“, weil diese Regelung zu viele Menschen betreffe.
Bernd Schulte, wissenschaftlicher Referent in München, nannte die Argumente für eine ersatzlose Abschaffung der Vorschriften über den Wahlrechtsausschluss „erdrückend“. Er halte ein möglichst rasches gesetzgeberisches Handeln für geboten.
Professor Heinrich Lang von der Universität Greifswald plädierte dagegen dafür, die beiden Regelungen jetzt nicht zu streichen. Man solle lieber „abwarten, was die Forschung zu dem Thema bringt“, fügte Lang hinzu und verwies darauf, dass die Bundesregierung ein entsprechendes Forschungsvorhaben ausgeschrieben habe. Dann solle man erneut über das Thema diskutieren.
Professor Gerd Strohmeier von der Technischen Universität Chemnitz sagte, das Wahlrecht sei ein „äußerst sensibles Feld“ und der Ausschluss vom Wahlrecht sei „möglicherweise der sensibelste Teil dieses Feldes“. Er bedürfe einer Regelung, die auf einer soliden Datenbasis basiere, die gegenwärtig noch nicht vorliege. „Erst wenn die Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen vorliegt, werden wir sachlich und fundiert über eventuell notwendige Reformen diskutieren können“, unterstrich Strohmeier.
Deutscher Bundestag: Vorstöße zu Wahlrechts-Änderung bei Experten umstritten

2013-05-01

Behindertenberater an Uni gekündigt: „Barrierefrei“, aber ohne Behinderte - taz.de



Behindertenberater an Uni gekündigt

„Barrierefrei“, aber ohne Behinderte

Die Hochschule Lausitz wollte keine Sehbehinderten mehr immatrikulieren. Als der Behindertenberater protestierte, wurde er gekündigt. 
von Silke Milius


Die Hochschule Lausitz wirbt mit ihrem „barrierefreien Studium“.  Bild:  imago/Rainer Weisflog

SENFTENBERG taz | Ein Mitarbeiter der (Fach-)Hochschule Lausitz in Senftenberg wurde fristlos entlassen, weil er sich für die Interessen von behinderten Studenten einsetzte.
Behindertenberater an Uni gekündigt: „Barrierefrei“, aber ohne Behinderte - taz.de

2013-02-26

Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken

SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken


Menschenrechte und humanitäre Hilfe/Antrag - 26.02.2013

Berlin: (hib/AHE) Die SPD-Fraktion setzt sich für die Menschenrechte älterer Menschen und die Erarbeitung einer entsprechenden UN-Konvention ein. „Eine spezifische Menschenrechtskonvention würde die teilnehmenden Staaten an eindeutige Regeln zur Wahrung der Menschenrechte Älterer binden und für Rechtsklarheit sorgen“, heißt es in einem Antrag der Fraktion (17/12399), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Die Bundesregierung wird darin unter anderem aufgefordert, die Wahl Deutschlands in den UN-Menschenrechtsrat zu nutzen, sich für eine entsprechende UN-Konvention und die Einsetzung eines UN-Sonderberichterstatters für die Menschenrechte älterer Menschen stark zu machen. Ferner soll die Bundesregierung auch auf nationaler Ebene die Menschenrechtslage „effektiv und nachhaltig verbessern“ – unter anderem, indem Heimaufsichtsbehörden besser als bisher in die Lage versetzt werden, ihre Kontrollmöglichkeiten zu nutzen.
„Zahlreiche ältere Menschen weltweit kämpfen mit Altersarmut und deren Begleiterscheinungen“, schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag. Verursacht werde dies auch durch Diskriminierung am Arbeitsmarkt, in der Gesundheitsversorgung, in der Bildung und durch soziale Isolation. Hinzu kämen Vernachlässigung, Entmündigung und unrechtsmäßiger Freiheitsentzug sowie – im schlimmsten Fall – Misshandlungen durch körperliche, emotionale und sexuelle Gewalt gegenüber Älteren.

Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken

2013-02-08

Kein Schmerzensgeld für Querschnittsgelähmte "weil sie ja gar keine Schmerzen spüren könne" - RTLregional.de - Video - Diskriminierend

Kein Schmerzensgeld für Querschnittsgelähmte



In Lübeck ist es zu einem üblen Fall von Diskriminierung gekommen. Dort hat das Landgericht jetzt den Schmerzensgeldanspruch einer querschnittsgelähmten Frau abgelehnt, weil sie ja gar keine Schmerzen spüren könne. Für Angelika Mincke ist das eine wirklich abstruse Begründung, erst recht, weil sie ausgerechnet auf einem holprigen Behindertenparkplatz gestürzt war und sich den Fuß gebrochen hatte.

Die Reporter Karsten Krönke und Martin Drohsel berichten im Video.

RTLregional.de - Video - Diskriminierend

Gelähmte Rollstuhlfahrerin kämpft um ihr Recht | NDR.de - Regional - Schleswig-Holstein

2013-02-02

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen" - KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen"

Hochbegabt, behindert, kaputt integriert - diese vier Worte fassen die Schul- und Lehrzeit von David Ziemek treffend zusammen. Das Buch trägt autobiographische Züge, versteht sich jedoch als Kritik am Umgang mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft. Es handelt von Diskriminierung, Demütigung und Gewalt an Schulen und geschützten Ausbildungseinrichtungen.
KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...