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2013-11-17

DGB sieht Pflegereform in Gefahr - Politik - Tagesspiegel


Politik DGB sieht Pflegereform in Gefahr

16.11.2013 00:00 Uhrvon

Gerade Demenzkranke sind auf Hilfe angewiesen. Doch nur wenige Pflegekräfte arbeiten dauerhaft in ihrem Beruf. Foto: Felix Kästle/dpa Foto: dpa
Gerade Demenzkranke sind auf Hilfe angewiesen. Doch nur wenige Pflegekräfte arbeiten dauerhaft in ihrem Beruf. Foto: Felix Kästle/dpa - Foto: dpa
Gewerkschaft: Modernisierung des Systems nicht verschleppen / „Machtwort“ der Kanzlerin gefordert.
DGB sieht Pflegereform in Gefahr - Politik - Tagesspiegel

2013-11-03

GEW Landesverband Hessen: GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

Vom: 23.09.13

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – UN-BRK) am 26. März 2009 ist in Deutschland eine neue Entwicklung eingeleitet worden. Die Ansprüche von Menschen mit Behinderungen auf umfassende Teilhabe werden als allgemeines Menschenrecht begriffen und lösen unmittelbar staatliche Verpflichtungen aus.

Es geht um den Abbau von Barrieren zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen, vor allem an Bildung, Erziehung und Betreuung. Die UN-BRK fußt auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
>> Die gesamte GEW-Position als PDF zum Download

GEW Landesverband Hessen: GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

2013-10-24

DGB - Bundesvorstand | 30.10.2013 Tagung: Aufbruch für eine bessere Pflege


30.10.2013

Tagung: Aufbruch für eine bessere Pflege

Im Bundestagswahlkampf waren sich die Parteien darin einig, dass die Verbesserung der pflegerischen Versorgung in der neuen Legislaturperiode eine wichtige Aufgabe sein wird. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes steigt die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,5 Millionen bis zum Jahr 2030 auf 3,4 Millionen Menschen.
Gleichzeitig wird prognostiziert, dass die Zahl derer, die aus dem Familien und Freundeskreis zur Pflege ihrer Angehörigen zur Verfügung stehen, zukünftig signifikant abnehmen wird und auch bei der professionellen Pflege ein Fachkräftemangel droht. Pflegebedürftige und pflegende Menschen sind somit nicht nur auf mehr finanzielle Mittel, sondern auch auf neue Konzepte und Ideen in der pflegerischen Versorgung angewiesen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir mögliche Lösungen diskutieren, wie den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft solidarisch begegnet werden kann.
Tagungsprogramm und Anmeldeformular

DGB - Bundesvorstand | Tagung: Aufbruch für eine bessere Pflege

2013-07-09

IG Metall - Textil und Bekleidung: IG Metall macht Druck für Demografie-Tarifvertrag

Textil und Bekleidung: IG Metall macht Druck für Demografie-Tarifvertrag

Textiler lassen sich nicht abbügeln

 

Den demografischen Wandel anpacken. Textiler protestieren vor der Firma Bugatti in Krefeld. Foto: IG Metall
04.07.2013 Ι Rund 150 Textiler sind am Mittwochmittag vor die Bekleidungsfirma Bugatti in Herford gezogen. Dort tagte der Arbeitgeberverbund von Textil+Mode. Mit der Protestaktion machte die IG Metall Druck auf die Textil-Arbeitgeber, endlich mit ihr über einen Tarifvertrag zu verhandeln, der die unbefristete Übernahme sowie die Altersteilzeit regelt.

IG Metall - Textil und Bekleidung: IG Metall macht Druck für Demografie-Tarifvertrag

2013-07-08

Lemgo: Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo | LZ.de - Lemgo

LEMGO
Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo

Pflege geht uns alle an | Foto: Karl-Heinz Krull

Lemgo. Unter dem Motto "Pflege wehrt sich" haben Alten- und Krankenpfleger am Samstag in Lemgo demonstriert. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu der Kundgebung mit Unterschriftensammlung aufgerufen.

Ein Thema, das uns alle angeht, wie es auf einem Transparent formuliert war, und dennoch keine Massen zum Protest lockte. Nach den Ansprachen von Walburga Erichsmeier, stellvertretende Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Herford-Minden-Lippe, Enno Fokken, vom Bezirksvorstand, und Ditmar Hüffer von der Mitarbeitervertretung St. Loyen machten sich die Protestierenden auf den Weg durch die Mittelstraße zum Marktplatz. (...)
 "Wir wollen erreichen, dass über das System grundsätzlich nachgedacht wird", hatte sie noch vor ihrer Begrüßungsrede gesagt und auf Lohndumping, Wettbewerb der Altenpflegeeinrichtungen über Preise und nicht über Qualität und eine "Vielzahl prekärer Arbeitsverhältnisse" im Pflegebereich hingewiesen.

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Lemgo: Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo | LZ.de - Lemgo

2013-07-02

ver.di – Repräsentativumfrage macht deutlich: Sehr schwere Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen – Nur 20 Prozent glauben an ein Durchhalten bis zur Rente



Repräsentativumfrage macht deutlich: Sehr schwere Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen – Nur 20 Prozent glauben an ein Durchhalten bis zur Rente


01.07.2013 Nur 20 Prozent der Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege glauben, bis zur Rente durchhalten zu können, das ist das zentrale Ergebnis der Sonderauswertung der bundesweiten Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit für die Pflegeberufe, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute veröffentlicht. 74 Prozent der Pflegekräfte sind danach der Meinung, dass sie es unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen bis zur Rente nicht schaffen werden.

"Der Personalmangel im Pflegebereich hat zur Folge, dass immer mehr Aufgaben durch immer weniger Beschäftigte ausgeführt werden müssen“, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Die motivierten Pflegerinnen und Pfleger, die mit großem Idealismus diesen verantwortungsvollen Beruf leisten und sich außerordentlich stark mit ihm identifizieren, leiden darunter, dass sie immer mehr Aufgaben erledigen und Abstriche in der Qualität machen müssen.“ Bühler forderte, den Pflegeberuf aufzuwerten. Gute Pflege brauche Zeit für Patienten und daher mehr Personal.

Die Auswertung der Repräsentativumfrage hatte ergeben, dass die Beschäftigten nicht durch die Arbeitsaufgabe, sondern durch die schlechten Arbeitsbedingungen, zermürbt werden. Die große Mehrzahl der Pflegerinnen und Pfleger stehen ihrer Arbeitsaufgabe ausgesprochen positiv gegenüber. 92 Prozent identifizieren sich stark mit ihrer Arbeit und 95 Prozent sind davon überzeugt, dass sie damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Die Arbeitsbedingungen aber werden von 40 Prozent als schlecht bewertet und nur von 3 Prozent als gut. So müssen etwa 84 Prozent des Pflegepersonals bei der Arbeit sehr häufig oder oft hetzen. 87 Prozent  der Befragten gaben an, seit Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten zu müssen. 79 Prozent bekommen laut Umfrage einen Lohn, den sie als nicht leistungsgerecht empfinden. Und 47 Prozent des Pflegepersonals erklären, ihr Arbeitspensum sei so hoch, dass sie sehr häufig oder oft Abstriche bei der Arbeitsausführung machen müssen.

"Personalmangel und Arbeitshetze gehen zu Lasten der Beschäftigten und ihrer Gesundheit, beeinträchtigen aber auch die Pflegequalität", kritisiert Bühler. ver.di fordere deshalb dringend eine gesetzliche Personalbemessung.

Für Rückfragen zur Sonderauswertung der Repräsentativumfrage:
Cornelia Brandt 030/ 6956-1364

Rückfragen zur Pflege: Herbert Weisbrod-Frey 0171/7676101

Link zur Veröffentlichung der Sonderauswertung aus dem DGB Index
Gute Arbeit www.verdi-gute-arbeit.de 
 
ver.di – Repräsentativumfrage macht deutlich: Sehr schwere Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen – Nur 20 Prozent glauben an ein Durchhalten bis zur Rente

 Altenpflege in Bayern - Arbeiten am Limit - Bayern - Süddeutsche.de

 Experteninterview zu den Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im Pflegeheim + Gesundheitsberater Berlin

„Pflege ist wie Folter!“: Experten decken skandalöse Zustände auf | Politik & Wirtschaft - Berliner Kurier

 „Zustände, schlimmer wie im Gefängnis”

 Interview: Pflege-Experte beklagt kollektive Verdrängung | tagesschau.de

Dinslaken: VdK-Weckruf: Thema "Pflege" nicht vergessen

 Berlin: Pflegepersonal klagt über hohe Belastung

Personalberechnung stationäre Altenpflege - Wie auf dem Rücken der Pflegekräfte und Bewohner Gewinne erwirtschaftet werden  | Pflege-SHV

Abschlussbericht Wie sieht es im Pflegealltag wirklich aus - Fakten zum Pflegekollaps - Ausgewählte Ergebnisse der DBfK-Meinungsumfrage 2008/09.pdf

Berufsausstieg bei Pflegepersonal in Deutschland und Europa - Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2005 (pdf)

 Diskussionsabend über Pflege : „Es besteht Änderungsbedarf"

 Pflege lässt die Wohlfahrtsbranche wachsen | Deutschland | DW.DE | 30.06.2013

 Boom: Pflegebranche wächst sechsmal schneller als Gesamtwirtschaft - SPIEGEL ONLINE

 Pflegebranche : Altenheime betrügen Bewohner und Pflegekassen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

 Pflegebranche: Fehler im System - Rhein-Main - FAZ

 Der PARITÄTISCHE Sachsen Anhalt - Studie: Stationärer Pflegemarkt im Wandel - Gewinner und Verlierer 2020

 Pflegeimmobilien-Kapitalanlagen

 Der Pflegemarkt – Ein lohnendes Investment? | GoingPublic.de – Das Kapitalmarktportal

 Im Netz der Pflegemafia: Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden - Claus Fussek, Gottlob Schober - Google Books

2013-06-17

2013-06-01

GEW Berlin / Die Barrierefreiheit an den Bildungseinrichtungen in Berlin herstellen!

Die Barrierefreiheit an den Bildungseinrichtungen in Berlin herstellen!

Die GEW BERLIN hält es für einen Skandal, dass 91 % aller Schulen nicht vollständig rollstuhlgerecht sind.
 Sie fordert von der Senatsverwaltung eine abrechenbare Bauplanung, um diesen unerträglichen Missstand zu beheben und damit der UN-Konvention zur Inklusion Menschen mit Behinderung genüge getan wird. Diese Konvention ist schließlich eine Aufforderung an die Regierenden, Bedingungen für erfolgreiche Inklusion zu schaffen.
Bei der Barrierefreiheit sind auch andere Barrieren zu berücksichtigen (z.B. bei Hör- und Sehbehinderung). Der Prozentsatz der barrierefreien Schulgebäude in Berlin dürfte in dieser umfassenden Sicht noch weniger als 9% betragen.
GEW Berlin / Die Barrierefreiheit an den Bildungseinrichtungen in Berlin herstellen!

2013-05-27

Appell für Umverteilung: Internationaler Kongress fordert mehr Gerechtigkeit in Europa - Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern.


27.05.13 

Appell für Umverteilung: Internationaler Kongress fordert mehr Gerechtigkeit in Europa


Für eine gerechte Vermögensverteilung und einen politischen und sozialen Kurswechsel in Europa haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Abschluss des dreitägigen Kongresses „Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit“ in Berlin in einem Appell ausgesprochen.

 

Der Vorsitzende des Paritätischen, Prof. Dr. Rolf Rosenbrcck (Bildmitte), auf dem Abschlusspodium. (Foto: Sascha Bachmann / echtfotografie.de)
 „Ein Europa, in dem die Menschen ihre Existenzgrundlage gefährdet sehen, wird zwangsläufig scheitern. Doch Europa hat alle Ressourcen, Kraft und materiellen Reichtum, für eine Zukunft in Wohlstand für alle zu sorgen“, heißt es in der Abschlusserklärung des Kongresses.
„Zur Durchsetzung einer Politik für mehr Gerechtigkeit hat dieser Kongress ein Signal gesetzt. Gewerkschaften, Sozialverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen wie Attac haben sich zusammengefunden, um gemeinsam die Schuldigen an der sozialen Misere in Deutschland und Europa zur Rede zu stellen. In weiteren Aktionen werden wir zu den Bundestagswahlen und darüber hinaus dafür kämpfen, dass ein Politikwechsel stattfindet", sagte Hugo Braun vom Attac-Koordinierungskreis.
„Wir brauchen eine fairere Verteilung in Europa. Wenn die Besitzer großer Vermögen und reiche Erben, die in der Finanzkrise um den Preis hunderter Milliarden Euro Schulden von den Steuerzahlern vor Vermögensschäden bewahrt wurden, stärker herangezogen werden, ist dies ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit“, betonte Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Ein anderes Europa sei nötig und möglich. Nach Überzeugung der Mitwirkenden des dreitägigen Kongresses an der Technischen Universität Berlin gehören dazu existenzsichernde Einkommen und gute Arbeit für alle, eine verlässliche soziale Infrastruktur sowie ein europaweites Programm für sozial-ökologischen Umbau statt der aktuell praktizierten einseitigen Kürzungspolitik zu Lasten der Schwächsten.
 „Die europaweite Privatisierung sozialer Lebensrisiken wie Alter, Armut, Krankheit und Behinderung führt ins Abseits. Diese Bereiche sind in dem gewinnwirtschaftlichen Sektor nicht gut aufgehoben. Wir müssen die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich stoppen und Daseinsvorsorge für alle öffentlich garantieren. Es geht nicht nur um gelebte Solidarität, sondern um die Zukunft unserer Gesellschaft“, so Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes.
Die Kongressmitwirkenden fordern, den Reichtum aus der Tabuzone zu holen und Vermögen umzuverteilen, Steuerdumping, Steuerflucht und -hinterziehung zu bekämpfen, die Finanzmärkte zu regulieren und die Europäische Union demokratischer zu gestalten.
Es müsse Schluss damit sein, die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise in eine Staatsschuldenkrise umzudeuten und mit einer einseitigen Kürzungspolitik zu Lasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Erwerbslosen, Rentnerinnen und Rentnern in Europa die Krise noch zu vertiefen, statt sie zu bekämpfen. Um die Krise überwinden zu können, müsse der anhaltende Prozess der Umverteilung „von unten nach oben“ umgekehrt werden. Nur so sei ein friedliches, soziales, geschlechtergerechtes und ökologisch nachhaltigeres Miteinander möglich.
Veranstalter des Kongresses: Attac, ver.di, Friedrich-Ebert-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Paritätischer Gesamtverband, Deutscher Gewerkschaftsbund, Weed, Initiative Appell Vermögender für eine Vermögensabgabe, GPA-djp (Österreich), Arbeiterkammer Österreich, Unia (Schweiz), Denknetz (Schweiz), Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB, Hans-Böckler-Stiftung, Medico International.
Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern. : Appell für Umverteilung: Internationaler Kongress fordert mehr Gerechtigkeit in Europa

2012-12-31

Arbeitsmarkt : Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

 30.12.12

Arbeitsmarkt

Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe

Vier von zehn Frührentnern hierzulande sind psychisch krank. Damit ist ein neuer Rekordwert erreicht – und Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik streiten darüber, wer nun was zu tun hat. Von
Arbeitsmarkt : Frühverrentungen wegen Depression auf Rekordhöhe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

2012-12-23

Minister Schneider: Mit behinderten Menschen auf Augenhöhe reden „Inklusionsbeirat NRW“ mit mehr als 40 Organisationen konstituiert

Minister Schneider: 

Mit behinderten Menschen auf Augenhöhe reden

„Inklusionsbeirat NRW“ mit mehr als 40 Organisationen konstituiert
Düsseldorf, 20.12.2012
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
NRW-Sozialminister Guntram Schneider hat erstmals den „Inklusionsbeirat NRW“ einberufen. Dieser berät die Landesregierung künftig bei ihren Vorhaben zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen. „Damit bekommen die behinderten Menschen in unserem Land eine gewichtige Stimme – und ihre Beteiligung in allen sie betreffenden Fragen erhält ein solides Fundament“, sagte der Minister heute (20. Dezember 2012) bei der Konstituierung. „Wir wollen mit den Betroffenen auf Augenhöhe reden. Dies sind zentrale Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die wir in NRW sehr ernst nehmen“, so Schneider weiter.
„Menschen mit Behinderungen sind Experten in eigener Sache“, so der Minister. „Deshalb unterstützt und berät der Inklusionsbeirat die Landesregierung bei der Umsetzung, Evaluierung und Fortschreibung des Aktionsplans ‚Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv’.“ Beispiele sind die Bestandserhebung zur Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden, Stellungnahmen gegenüber der Landesregierung zu aktuellen Themen aus der Behindertenpolitik oder auch Vorschläge zu neuen Projekten.
Geesken Wörmann, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V. von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung: „Eine inklusive Gesellschaft soll auf allen Ebenen gestaltet werden. Die Barrieren in den Köpfen der Menschen sind die hartnäckigsten, sie müssen konsequent beseitigt werden. Der Inklusionsbeirat wird die Landesregierung bei diesen Aufgaben konstruktiv und kritisch begleiten und den großen Erfahrungsschatz seiner Mitglieder einbringen.“
Horst Ladenberger, Vorsitzender des Landesverbandes „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben“ NRW e.V.: „Mit dem Aktionsplan bekennt sich die Landesregierung eindeutig zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Im Inklusionsbeirat sind Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen breit vertreten. Das spiegelt die Breite der Themen wider, die für eine inklusivere Gesellschaft von Bedeutung sind.“
Norbert Killewald, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen: „Die Landesregierung will die direkte Abstimmung und einen intensiveren Austausch mit den Behinderten in NRW. Dies hat sie ab sofort. Für uns Behinderte gilt nun: wir werden nun früher beteiligt und das ist gut!“
Im Inklusionsbeirat sind mehr als 40 Organisationen vertreten, die Einfluss auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen haben, darunter die Selbsthilfeorganisationen, Verbände zur Vertretung der Interessen Behinderter auf Landesebene, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, Kirchen und viele mehr. Vier Fachbeiräte werden dem Inklusionsbeirat zu bestimmten Themenfeldern zuarbeiten: Barrierefreiheit, Bildung, Arbeit und Qualifizierung sowie Partizipation. Die Geschäftsstelle des Beirats ist beim nordrhein-westfälischen Sozialministerium angesiedelt.
Mehr zum Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gibt es auch im Internet: www.mais.nrw.de

Ministerium | Service | Presse | | |

2012-12-09

Deutschland integriert Behinderte schlecht - Politik - Aktuelles - merkur-online

  • 03.12.12
Verlierer auf dem Arbeitsmarkt

Deutschland integriert Behinderte schlecht

Bonn - Zum "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" stellen die Unesco-Kommission und eine DGB-Untersuchung Deutschland schlechte Noten bei der Integration Behinderter aus.

© dpa
Inklusion ist machbar

Deutschland integriert Behinderte schlecht - Politik - Aktuelles - merkur-online

2012-10-22

IG Metall NRW: Minister: "Behinderte nicht in Werkstätten abschieben"

11. Oktober 2012Politik 

IG Metall NRW unterstützt Aktionsplan "NRW Inklusiv"

Minister: "Behinderte nicht in Werkstätten abschieben"

Landesarbeitsminister Guntram Schneider hat die Absicht der Landesregierung bekräftigt, die Job-Chancen Behinderter zu verbessern. Auf der Fachmesse Rehacare in Düsseldorf sagte der SPD-Politiker vor 100 Schwerbehinderten-Vertreter der IG Metall, möglichst viele Menschen mit Behinderung sollten auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt werden, "statt sie in Werkstätten abzuschieben".



IG Metall NRW: Minister: "Behinderte nicht in Werkstätten abschieben"

2012-10-01

Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose kriegen seltener Reha - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

30.09.12

Arbeitsmarkt

Langzeitarbeitslose kriegen seltener Reha

Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Problemen erhalten laut dem DGB viel seltener als Kurzzeitarbeitslose eine angemessene berufliche Reha-Maßnahme. Der Förderbedarf werde oft nicht erkannt.

Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose kriegen seltener Reha - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

2012-08-06

Stand der Inklusion in Hessen umstritten | News4teachers

Stand der Inklusion in Hessen umstritten

WIESBADEN. In Hessen gibt es erhebliche Differenzen zum Fortschritt der Inklusion. Bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstreichen das Kultus- und Sozialministerium in Wiesbaden zwar ihr Bemühen, harsche Kritik kassiert die Landesregierung aber von Verbänden, Gewerkschaften und der Opposition.
Die Inklusion soll zum Beispiel in der Schule gleichwertige Bedingungen für Behinderte und Nicht-Behinderte schaffen, etwa mit gemeinsamen Unterricht. Deutschland will damit eine UN-Regel aus dem Jahr 2009 umsetzen. Am 17. August wird in Wiesbaden ein hessischer Aktionsplan für mehr Teilhabe der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist seit der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 zwar ein Menschenrecht. Aber im Alltag gibt es für Menschen mit Behinderung noch etliche Hindernisse. Das gilt auch für öffentliche Einrichtungen, die eigentlich auch für die erreichbar sein sollten, die keine Treppen steigen oder schlecht sehen können.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gibt dem Land, das sich selbst auf einem guten Weg sieht, miserable Noten für die Inklusion.
Stand der Inklusion in Hessen umstritten | News4teachers

2012-07-23

23.07.2012: Streik in britischen Behindertenwerkstätten (neues-deutschland.de)

Von Christian Bunke, Manchester 23.07.2012 / Wirtschaft

Streik in britischen Behindertenwerkstätten

Mitarbeiter wehren sich gegen Kürzungsvorhaben der Regierung

Die britische Regierung plant den Kahlschlag bei einem staatlichen Unternehmen, das speziell Behinderten einen Arbeitsplatz bietet.
Am 19. Juli standen an allen Remploy-Standorten in Großbritannien die Maschinen still - es wurde gestreikt. 24 Fabriken sollen stillgelegt, 9 weitere privatisiert werden. 1421 Menschen werden zwischen August und Dezember ihren Job verlieren. Ein nächster Streiktag ist für diesen Donnerstag festgelegt.
Remploy ist kein normales Unternehmen: 1945 von der Labour-Regierung gegründet, stellte es zunächst Arbeitsplätze für verwundet heimkehrende Soldaten bereit. Über die Jahre wurde Remploy zu einem staatlichen Unternehmen für geistig und körperlich behinderte Menschen. Remploy zahlt Tariflöhne, die Beschäftigten sind außerdem gewerkschaftlich gut organisiert. Remploy-Fabriken sind unterschiedlich spezialisiert, die Bandbreite reicht von Betten bis hin zu Elektrowaren. Sozialminister Ian Duncan Smith und die zuständige Staatssekretärin Maria Miller sehen Remploy als eine nicht mehr zeitgemäße Beschäftigungsform an.23.07.2012: Streik in britischen Behindertenwerkstätten (neues-deutschland.de)

2012-06-29

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de

Pressemeldung 
Rheinland-Pfalz

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion

Mehr zu: Inklusion, Rheinland-Pfalz, Schulentwicklung, Schule
Mainz, 29.06.2012 - "Die GEW fordert die Landesregierung auf, Inklusion an den Bildungseinrichtungen und insbesondere an den Schulen in Rheinland-Pfalz zügig umzusetzen", sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Klaus-Peter Hammer, heute vor der Presse. Hierzu sei ein Konzept mit klarer politischer Zielrichtung für Schulen, Schulträger, Eltern und Lehrkräfte erforderlich, an dem es derzeit noch fehle.
Mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die deutsche Regierung ist Rheinland-Pfalz wie alle anderen Bundesländer verpflichtet, in den kommenden Jahren ein inklusives Schulsystem zu verwirklichen. Ziel der Konvention ist es, alle beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler an Regelschulen zu unterrichten und ihnen dort in der Gemeinschaft mit anderen Schulkindern die individuell notwendige Förderung zukommen zu lassen.
Rheinland-Pfalz ist laut Hammer von diesem Ziel noch "meilenweit entfernt". Zwar habe die Landesregierung vor einigen Jahren mit der Einführung von Schwerpunktschulen die Voraussetzung geschaffen, dass Eltern flächendeckend die Möglichkeit haben, für ihre beeinträchtigten Kinder zwischen einer besonders ausgestatteten Regel- oder der Förder-schule zu wählen. Wenn aber Rheinland-Pfalz, wie einer Studie von Prof. Dr. Klemm für die Bertelsmann-Stiftung zu entnehmen ist, bei einer Quote von 20,5 Prozent inklusiv beschulter Schülerinnen und Schüler im Ländervergleich noch im unteren Drittel liege und die Lehrkräfte an den Schwerpunktschulen über unzureichende Rahmenbedingungen klagten, sind laut GEW-Landesvorsitzenden noch "große Schritte zur Verwirklichung der Inklusion in unserem Bundesland erforderlich".
Die GEW kritisiert, dass die Landesregierung zur Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung nur vage Aussagen macht," sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende und Förderschullehrerin Sylvia Sund. "Wir erwarten von der Landesregierung eine umfassende Bestandsaufnahme auf der Grundlage verlässlicher Daten, eine klare Festlegung auf die weiteren Entwicklungsschritte und die Veranlassung der entsprechenden Maßnahmen."
GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de

Rheinland-Pfalz: Lehrergewerkschaften für mehr gemeinsames Lernen | News4teachers

Rheinland-Pfalz: Lehrergewerkschaften für mehr gemeinsames Lernen

Mainz. Möglichst viele behinderte und nicht behinderte Kinder in Rheinland-Pfalz sollen gemeinsam lernen – da sind sich Landesregierung und Lehrergewerkschaften weitgehend einig. Unstimmigkeiten gibt es aber darüber, wie das umgesetzt werden soll.
Rheinland-Pfalz: Lehrergewerkschaften für mehr gemeinsames Lernen | News4teachers

2012-06-27

Massive Kritik: Der Pflege-Bahr ist unsozial und völlig nutzlos

Anhörung zum Pflege-Bahr

Massive Kritik: 

Der Pflege-Bahr ist unsozial und völlig nutzlos

Mittwoch, 27. Jun 2012, 13:39
Die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Thema Pflege-Bahr hat deutlich gezeigt, dass die Pläne für eine private Pflegezusatzversicherung kaum Befürworter findet. Die Politiker der Opposition, Krankenkassen, Gewerkschaften und Sozialverbände lehnen die Einführung des Pflege-Bahrs grundsätzlich ab.

Massive Kritik: Der Pflege-Bahr ist unsozial und völlig nutzlos

2012-06-26

Gesundheit: Pflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

GesundheitPflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik

Montag, 25.06.2012, 18:29
Gesundheit - Pflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik
dpa / Arno Burgi/Archiv Alltag im Pflegeheim.
Die geplanten Zusatzversicherungen für den Pflegefall stoßen bei Krankenkassen, Verbraucherschützern und Gewerkschaften auf breite Kritik.
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