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2012-08-13

RHEINPFALZ.DE: "Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"

XXPress: Die Jugendseite
"Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"
Maria Langstroff ist 25 Jahre alt, unheilbar krank und komplett gelähmt - Ihr Buch "Mundtot!?" fordert zum respektvollen Umgang auf
Von Anne Kirchberg Während andere im Alter von 25 Jahren eifrig ihre private und berufliche Zukunft planen, kommt für Maria Langstroff bereits das Ende. Unheilbar krank liegt sie als Pflegefall in einem Heim bei Gießen.

Trotzdem gibt Maria nicht auf, sondern kämpft - sowohl für sich als auch für die gerechte Behandlung aller Behinderten und Kranken. Mit diesem bewundernswerten Kampfgeist hat Maria trotz der Lähmung ihres gesamten Körpers und beginnender Blindheit ein Buch geschrieben.

In "Mundtot!? Wie ich lernte, meine Stimme zu erheben" fordert die junge Frau, bei der 2010 eine Muskelkrankheit festgestellt worden ist, einen respektvolleren Umgang mit Krankheit und Behinderung.

RHEINPFALZ.DE: "Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"

2012-06-29

Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten - Kultur - Westfälische Nachrichten

Hier wird Klartext geredet

Fr., 29.06.2012

Theaterstück über Umgang mit Behinderten

Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten
Einige Szenen von „Im toten Winkel“ halten dem Zuschauer den Spiegel vor, zeigen ihm seine eigene Unbedachtheit im Umgang mit gehandicapten Menschen. Foto: Peter Leßmann
Münster - 
„Ich bin auf einer Party, und meine Begleitung wird gefragt, ob ich ein Bier trinken darf – da schämt man sich für die Anderen fast schon mit!“. Mit Erfahrungsberichten wie diesem beginnt das Theaterstück „Im toten Winkel“, das am Donnerstagabend im Pumpenhaus Premiere feierte.
Von Karen Piontek

Das Publikum hört gebannt zu, denn die, die da reden, kommen sonst seltener zu Wort. Es sind Menschen mit Behinderungen. Sie sind gehörlos, blind, sitzen im Rollstuhl – und haben jede Menge zu sagen.
 Die jüngste Inszenierung des Schrägstrichtheaters gewährt einen schonungslos ehrlichen Einblick in die wenig beleuchtete Welt derer, die sich viel zu oft „im toten Winkel“ der Gesellschaft bewegen müssen.
Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten - Kultur - Westfälische Nachrichten

2011-08-18

Menschen mit Behinderung wollen in die Ausschüsse - AZ-Web.de

Menschen mit Behinderung wollen in die Ausschüsse

Von Carlos Kleiner | 18.08.2011, 17:40

Aachen. Eine kleine Stufe und man steht vor der Ladentür. Egal ob Apotheke, Schuhgeschäft oder Bioladen. Den meisten fällt der kleine Schritt gar nicht auf. Wer jedoch an den Rollstuhl gebunden ist, für den können die wenigen Zentimeter Höhenunterschied ganz entscheidend sein.

Aber nicht nur bei Geschäften in der Aachener Innenstadt stoßen Menschen mit Behinderung oft an ihre Grenzen, sondern auch bei öffentlichen Einrichtungen wie der Freitreppe zwischen Aureliusstraße und Borngasse, die deswegen sogar umgebaut werden musste.

«Es handelt sich dabei um einen Verstoß gegen das Grundgesetz, wenn Behinderte manche öffentliche Orte nicht erreichen können», sagt Hugo Hamacher von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) empört. Daher möchte die KAB als Behindertenvertreter darum, bei größeren Bauvorhaben zu Wort zu kommen, damit die Belange von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden können.

«Die Stadt würde viel Geld sparen, wenn man die Betroffenen vorher fragen würde. Wir sehen Problemstellen, die viele gar nicht wahrnehmen», sagt Hugo Hamacher, der seine Forderung unter das Motto «Vorsorgen statt Nachbessern» stellt.

Um dieser Forderung mehr Gewicht zu verleihen, hat die KAB Unterschriften gesammelt, mit denen man versucht, ein Anhörungsrecht im Bauausschuss zu bekommen. Doch so einfach ist das nicht, denn die Ratsmehrheit hat sich gegen die Einbindung von zusätzlichen Interessensvertretungen in die städtischen Ausschüsse ausgesprochen.

Menschen mit Behinderung wollen in die Ausschüsse - AZ-Web.de

2011-06-11

Tagung zur Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben -- kobinet

10.06.2011 - 05:00

Tagung zur Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben.

München (kobinet) "Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben – (k)ein Thema für Menschen mit Behinderung?" So lautet der Titel einer Tagung im Senatssaal des bayerischen Landtags in München, die am Donnerstag, 30. Juni von 9:30 Uhr - 14:30 Uhr von der bayerischen Akademie für politische Bildung Tutzing durchgeführt wird.

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert dazu auf sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung umfassend am politischen und öffentlichen Leben teilhaben können. Von Anfang an sollen sie bei allen sie betreffenden Maßnahmen in die politische Willensbildung sowie deren Planung und Durchsetzung eingebunden werden. Auf dieser Veranstaltung soll diskutiert werden, wie die Verwirklichung des Menschenrechts auf politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen effizient wahrgenommen werden kann und welche Anforderungen Politik und Gesellschaft erfüllen müssen, damit ihre aktive Beteiligung in allen gesellschaftspolitischen Bereichen möglich wird.

Organisiert wird diese Tagung von der Akademie für Politische Bildung Tutzing in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der bayerischen Staatsregierung Irmgard Badura und der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern. Eine Anmeldung bis zum 22. Juni ist erforderlich. ave

Link zu weiteren Infos über die Tagung und zum Anmeldeformular

Tagung zur Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben -- kobinet

2011-04-16

2011-04-06

Es ist notwendig, sich zu Wort zu melden! - Politik für Menschen mit Handicap

Es ist notwendig, sich zu Wort zu melden!


Obwohl sich in den letzten Jahren einiges getan hat, haben viele Menschen mit Handicap immer noch das Gefühl, Menschen zweiter Klasse zu sein. Nach Fortschritten im gesellschaftlichen Bereich zu Beginn der rot-grünen Regierungszeit, die gekennzeichnet werden durch die Schaffung des SGB IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes, hat sich insbesondere durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz und ausbleibende Rentenanpassungen die finanzielle Situation vieler Menschen mit Handicap verschlechtert. Da auch viele öffentliche Kassen, insbesondere die der Länder und Kommunen, leer sind, ist zudem die Hilfe für die Menschen mit Handicap gefährdet, die für ihr Leben in der Gesellschaft besonderer Hilfen bedürfen. So gab es Überlegungen, alle Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen unter einen Finanzkraftvorbehalt zu stellen: sie sollten nur dann erbracht werden können, wenn genug Geld im Staatssäckel vorhanden ist.
Dies ist zwar vorerst vom Tisch, doch bei knappem Geld ist die Qualität der Hilfe in Gefahr. Es gibt einige Vorschläge, die die Hilfe sichern sollen, doch ob sie wirken werden, scheint mir fraglich. Daher plädiere ich dafür, eine „neue Politik zu Gunsten von Menschen mit Handicap" in die Diskussion einzuführen. Sie gründet auf der Überlegung, dass die Sondereinrichtungen für Menschen mit Handicap teuer sind und die Integration dieser Menschen in die Gesellschaft behindern. Wenn aber Menschen mit Handicap den „normalen" Kindergarten, die „normale" Schule besuchen und soweit wie möglich auf „normalen" Arbeitsplätzen beschäftigt werden, kann langfristig nicht nur viel Geld für die Sondereinrichtungen gespart werden, sondern es wird auch mehr Steuerzahler geben: die Menschen mit Handicap, die heute in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten (müssen), obwohl sie das Potenzial haben, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (fast) normal zu verdienen. Für dieses Modell möchte ich werben und alle, die diese Website besuchen, zur Diskussion darüber einladen.

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