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2014-02-07

Soziale Medien für behinderte Menschen - PC-Kurs als Eingliederungshilfe

Soziale Medien für behinderte Menschen - PC-Kurs als Eingliederungshilfe

LSG Bayern, Pressemitteilung vom 07.02.2014 zum Urteil L 18 SO 6/12 vom 16.05.2013


Das Internet ist alltäglicher Teil der Begegnungen von Menschen mit und
ohne Behinderungen. Die Fähigkeit zur Nutzung des Internets zählt in
Zeiten der social media zur Teilhabe am sozialen Leben. Zählen damit die
Kosten, zu dem, was die Sozialhilfe zur Eingliederung Behinderter
übernehmen muss?

Die Entscheidung
Das
Bayerische Landessozialgericht hat in Falle eines blinden behinderten
Menschen klargestellt, dass eine PC Schulung im Umfang von 20 Stunden
erforderlich ist, um die Aufgaben der Eingliederungshilfe zu erfüllen.
Entscheidend für die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft seien nicht
nur Kontakte zu nahestehenden Personen wie Familie und Freunde, sondern
auch zu anderen Menschen, die neue Medien im Internet nutzen. In Zeiten
von sozialen Medien und Netzwerken sei die Fähigkeit zur Nutzung dieser
Möglichkeiten unerlässlich.

Bedeutung der Entscheidung
Das
Bayerische Landessozialgericht hat verdeutlicht, dass sich die
Eingliederungshilfe an den aktuellen Entwicklungen orientieren muss.

Quelle: LSG Bayern


Soziale Medien für behinderte Menschen - PC-Kurs als Eingliederungshilfe

2013-02-18

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt

16.02.2013 | Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ermöglicht Blinden den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. 7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. (Bild: Metec Ingenieur AG)
 
Der Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ist ein technologischer Durchbruch geglückt, der es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende. Das grafikfähige Stiftdisplay „HyperBraille“ vermittelt einen strukturierten Überblick über den gesamten Bildschirminhalt. Das Display kann Textabsätze, Tabellen, Menüs und andere Elemente der Benutzeroberfläche darstellen und räumliche Strukturen sowie grafische Symbole erschließen. HyperBraille für Windows wird zunächst in Schulen und Universitäten zum Einsatz kommen, im nächsten Schritt sollen Pilotarbeitsplätze eingerichtet werden.
Den meisten der rund 145.000 Blinden und über 500.000 Sehbehinderten in Deutschland gelingt es, ihren Alltag ganz gut zu meistern. Wenn es aber darum geht, sich selbstständig Zugang zu Texten, Tabellen, Menüs, Grafiken und anderen Elementen der Windows-Benutzeroberfläche zu verschaffen, sind sehbehinderte und blinde „User“ stark benachteiligt.
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

2012-07-14

Augensteuerung für Patienten bald extrem günstig - Dank Videospielen - Digital - krone.at

Augensteuerung für Patienten bald extrem günstig

13.07.2012, 12:36
Foto: YouTube.com / Video: YouTube.com
Eine Möglichkeit, den PC nur über die Augen zu steuern und sich so auch mitzuteilen, könnte für kranke und behinderte Menschen schon bald extrem günstig sein. Möglich wird das laut britischen Forschern durch Kameras, die eigentlich für Spielekonsolen produziert werden und daher besonders billig sind.
Augensteuerung für Patienten bald extrem günstig - Dank Videospielen - Digital - krone.at

2012-05-31

Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen -- kobinet

31.05.2012 - 14:28

Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen.

Wetter (kobinet) Am 19. und 20. September wird in Berlin darüber beraten, wie Internet-Seiten jeder verstehen und die Arbeit am Computer leichter werden kann. Das Thema des Kongresses lautet "Verständlich informiert - im Job integriert". Leichte Sprache und Gebärdensprache werden behandelt. Fachleute sind dazu eingeladen ebenso wie Menschen mit Behinderungen als die Expertinnen und Experten in eigener Sache.

(...)

Anmeldungen bis zum 31. August sind auf der Webseite des Kongresses möglich. sch
 
Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen -- kobinet

2012-02-16

Das Handicap fest im Griff | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Das Handicap fest im Griff

Jutta Neddermeyer hat gelernt, mit ihrer Blindheit zu leben – Der Computer hilft dabei
  • Umweg:Die blinde Jutta Neddermeyer überprüft am Computer die Termine der nächsten Wochen. Der Zeigefinger der linken Hand fährt über die Braille-Zeile der Tastatur, während der Computer aus dem Kalender vorliest. Den Bildschirm braucht sie nicht.
    Foto: J. Fraune
Für Sehende ist es schwer vorstellbar, was es bedeutet blind zu sein. Ein selbstständiges Leben mit einer starken Sehbehinderung erscheint ausgeschlossen. Doch trotz der vielen Hindernisse meistern viele blinde und sehbehinderte Menschen ihren Alltag und ihren Beruf ohne fremde Hilfe. (...)
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Blindheit ist wichtig – persönlich und gesellschaftlich. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Sehbehinderten und Blinden in Europa stetig an. In Deutschland gibt es heute geschätzte 500 000 Sehbehinderte und Blinde. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen immer älter werden. Doch durch Unfall, Krankheit oder Medikamentenunverträglichkeit kann jeder von heute auf morgen erblinden.

Das Handicap fest im Griff | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-09-05

Apple stellt Patentantrag auf iPhone-Steuerung für Behinderte | Hardware | News | ZDNet.de

Apple stellt Patentantrag auf iPhone-Steuerung für Behinderte



Apple hat einen Patentantrag eingereicht, der Lösungen für die Bedienung von iOS-Geräten durch Behinderte beschreibt. Sie sehen den Anschluss von Zubehör an Smartphones und Tablets vor, das Eingaben ermöglicht, wenn sie über einen üblichen Touchscreen schwierig bis unmöglich sind.
In einem Beispiel wird ein iOS-Gerät über einen Joystick gesteuert. Ein Sehbehinderter könnte das Display über ein angeschlossenes Braille-Lesegerät "sehen". Denkbar sind ein direkter Anschluss des Zubehörs wie auch eine Funkverbindung.
Ein standardisiertes Protokoll soll die Nutzung von Geräten mit unterschiedlichen Displaygrößen ermöglichen. Es könnte Apples VoiceOver-Feature erweitern, mit dem auch Blinde und Legastheniker Geräte mit dem Betriebssystem iOS bedienen können. Patente, von Apple ausgeschriebene Stellen sowie die Übernahme von Siri sprechen dafür, dass Apple eine Sprachsteuerung in das kommende iOS 5 integriert.
Smartphones und Tablets als relativ günstige Verbraucherprodukte stellen Features bereit, mit denen auch Behinderte sich besser gegenüber ihrer Umwelt ausdrücken können. Mit ihnen sinken die Kosten für unterstützende Technologien deutlich von einigen Tausend Dollar auf den Preis eines Mobiltelefons. Ein BBC-Bericht erwähnt einen 40-jährigen Gelähmten mit Locked-in-Syndrom, der mit Hilfe eines Apple-Computers und eines Android-Smartphones kommuniziert. Touchdisplays können hier aber noch ein Hindernis darstellen, wenn jemand nicht in der Lage ist, eine virtuelle Tastatur zu bedienen.

Apple stellt Patentantrag auf iPhone-Steuerung für Behinderte | Hardware | News | ZDNet.de

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 9 - Zugänglichkeit

(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. Diese Maßnahmen, welche die Feststellung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren einschließen, gelten unter anderem für
a) Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten;
b) Informations-, Kommunikations- und andere Dienste, einschließlich elektronischer Dienste und Notdienste.
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen,
a) um Mindeststandards und Leitlinien für die Zugänglichkeit von Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, auszuarbeiten und zu erlassen und ihre Anwendung zu überwachen;
b) um sicherzustellen, dass private Rechtsträger, die Einrichtungen und Dienste, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, anbieten, alle Aspekte der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen berücksichtigen;
c) um betroffenen Kreisen Schulungen zu Fragen der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen anzubieten;
d) um in Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, Beschilderungen in Brailleschrift und in leicht lesbarer und verständlicher Form anzubringen;
e) um menschliche und tierische Hilfe sowie Mittelspersonen, unter anderem Personen zum Führen und Vorlesen sowie professionelle Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen, zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, den Zugang zu Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, zu erleichtern;
f) um andere geeignete Formen der Hilfe und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu fördern, damit ihr Zugang zu Informationen gewährleistet wird;
g) um den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, einschließlich des Internets, zu fördern;
h) um die Gestaltung, die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb zugänglicher Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme in einem frühen Stadium zu fördern, sodass deren Zugänglichkeit mit möglichst geringem Kostenaufwand erreicht wird.
inclusion.cc

2011-07-19

Echt Virtuell: Gedankensteuerung für Behinderte - demonstriert mit SL

Montag, 11. Juli 2011


Gedankensteuerung für Behinderte - demonstriert mit SL

Die österreichische Firma g.tec stellt in dieser Woche auf der Konferenz Human and Computer Interaction International ein Interface vor, mit dem Menschen mittels Gedankensteuerung verschiedene Aktionen ausführen können. Um das Ganze auf der Konferenz vorzuführen, nutzen sie eine speziell entwickelte Schnittstelle für Second Life, mit dem es möglich ist, den Avatar ohne Tastatur oder Maus durch die virtuelle Welt zu bewegen.

Zitat aus dem Pressetext:
Von virtueller zu realer Welt

Um die Praxistauglichkeit von BCI-Systemen unter Beweis zu stellen, haben die findigen Köpfe von g.tec ein spezielles Interface für die Online-Welt Second Life http://secondlife.com entwickelt. Dieses ermöglicht es seinem Nutzer, den eigenen Avatar völlig frei in der virtuellen Landschaft zu bewegen und mit anderen interagieren zu lassen. "Diese Technologie soll in weiterer Folge aber auch dazu verwendet werden, um behinderten Menschen ein gewisses Maß der Kontrolle über ihre reale Umwelt zu geben", betont Krausz. Beispielsweise könnten sie so Türen öffnen bzw. schließen und verschiedene elektronische Geräte wie TV, Computer, Handy oder Heizung bedienen.
Zum kompletten Artikel geht es hier:
>> Gedankensteuerung für Behinderte im Anmarsch

Echt Virtuell: Gedankensteuerung für Behinderte - demonstriert mit SL
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