26.08.2011 09:18 Uhr
Schweiz: Nein: Wir lassen uns nicht behindern!
Vorgeburtliche Untersuchungen und daraus resultierende Abtreibungen sind nichts anderes als Rassenhygiene. Von Dr. Daniel Regli, Zürich.
(kreuz.net) „Wir lassen uns nicht behindern!“
Mit diesem Slogan wirbt die Schweizer Fachorganisation ‘Pro Infirmis’ für die gesellschaftliche Anerkennung behinderter Menschen.
Auf mutigen Bildern beanspruchen Behinderte ihren Platz im Leben.
Warum aber wehren sich die Behinderten-Organisationen nicht dagegen, daß die Geburt behinderter Kinder zunehmend verunmöglicht wird?
Erst kürzlich wurde bekannt, daß Eltern, die sich für die Geburt eines bekanntlich behinderten Kindes entscheiden, keine Zulagen für die Betreuung zuhause mehr erhalten sollen.
Man setzt vorgeburtliche Untersuchungen ein, um die Geburt invalider Kinder möglichst zu verhindern.
Behinderte stellen in einer sozial und moralisch überforderten Gesellschaft nur noch einen Kostenfaktor dar.
Das ist Rassenhygiene
Am 17. September wird der Zweite ‘Marsch für s’Läbe’ in Zürich gegen die gesellschaftliche Ausmerzung behinderter Menschen protestieren.
Wer die Behinderten nicht schon im Mutterleib schützt und ihnen das Leben ermöglicht, betreibt keine ganzheitliche Förderung behinderter Menschen.
Vorgeburtliche Untersuchungen und daraus resultierende Abtreibungen sind nichts anderes als Rassenhygiene.
Solche Entwicklungen erschüttern die moralischen Fundamente eines Volkes und ziehen fatale Folgen nach sich.
Lebensrecht nicht nur für Übermenschen
Der ‘Marsch für s’Läbe’ ermutigt unter dem Motto „Auch Behinderte wollen leben!“ dazu, behindertes Leben von A-Z anzunehmen und zu fördern.
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