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2014-02-28

Rechtsanspruch auf Inklusion gilt | kobinet-nachrichten



Rechtsanspruch auf Inklusion gilt

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Paragraphenzeichen

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© kobinet/omp


Köln
(kobinet) Angesichts des weiter anhaltenden Kostenstreits um die
inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen stellen die Elternvereine in
Nordrhein-Westfalen klar: Der Rechtsanspruch auf inklusive Bildung gilt.

"Auch wenn die Kommunen wie angekündigt das Land auf Erstattung der
Kosten für die Inklusion verklagen, müssen sie im Sommer allen Kindern
mit Behinderung für die 1. und die 5. Jahrgangsstufe inklusive Schulen
einrichten. Eine Klage hätte keine aufschiebende Wirkung. Kommunen, die
sich weigern, genug Plätze für das Gemeinsame Lernen anzubieten, handeln
offen rechtswidrig. Wir rufen alle Eltern auf, deren Kindern das
Gemeinsame Lernen verweigert wird, sich beim Verband Gemeinsam Leben
Gemeinsam Lernen oder beim mittendrin e.V. zu melden und Unterstützung
für die Durchsetzung ihrer Rechte zu holen", sagte die Vorsitzende des
mittendrin e.V. Eva-Maria Thoms.

Rechtsanspruch auf Inklusion gilt | kobinet-nachrichten

2014-02-27

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg (Print DW) - DIE WELT

Die Welt
27.02.14

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage

1099 behinderte Schleswig-Holsteiner bekommen Hilfen beim Unterricht. Noch zahlen das die Kommunen 

Von Matthias Popien

 Wer bezahlt die Schulbegleiter, die Tag für Tag dafür sorgen, dass behinderte Schüler am Unterricht teilnehmen können? Ein Urteil des Landessozialgerichts in Schleswig stellt jetzt die bewährte Finanzierung in Frage. Zugleich stellt es die Schulen und die Landespolitik vor eine schwer lösbare Aufgabe. Wenn nicht bald zumindest eine Übergangsregelung gefunden wird, dürfte die Schulbegleitung vor dem Aus stehen. Ulrich Hase, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, warnt bereits: "Kostenpolitische Streitigkeiten dürfen nicht zu Lasten der Kinder mit Behinderung führen". Doch offenbar passiert derzeit genau dies.

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg (Print DW) - DIE WELT

2014-02-22

Denn sie wissen, wovon sie sprechen - Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus - nordkirche.de

Denn sie wissen, wovon sie sprechen

Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus


21.02.2014 | Kiel. Es wird viel über Inklusion geredet. Doch
diejenigen, die am meisten zu sagen hätten zur Einbeziehung von
Behinderten in die Gesellschaft, werden selten gehört. Das will ein
Hochschulprojekt ändern: Behinderte halten an Unis Vorlesungen zum
Thema.

Denn sie wissen, wovon sie sprechen - Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus - nordkirche.de

2014-02-21

Inklusion in vielen Ländern noch Baustelle - bildungsklick.de


Inklusive Bildung

Inklusion in vielen Ländern noch Baustelle






21.02.2014 - (dpa)
– Auch fast fünf Jahre nach Inkrafttreten der
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im März 2009 ist der
gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung in vielen
Bundesländern noch eine große Baustelle. Auch die Kostenfrage ist
weiterhin häufig umstritten, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa
Mitte Februar ergab.


Inklusion in vielen Ländern noch Baustelle - bildungsklick.de

2014-02-11

Alle sind für die Inklusion – nur so nicht - Lokalnachrichten aus Diepholz - WESER-KURIER



Elternrat der Grundschule am Lindhof ist frustriert Alle sind für die Inklusion – nur so nicht

Von

Alle sind für die Inklusion – nur so nicht - Lokalnachrichten aus Diepholz - WESER-KURIER

2014-01-31

"Es sind viele Tränen geflossen" | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Behördenwillkür bei behinderten Kindern

"Es sind viele Tränen geflossen"

Eigentlich sollen behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen, das ist ein Ziel der Bildungspolitik
in Brandenburg. Aber nicht selten scheitern Schulen und Eltern, wenn sie probieren, das auch umzusetzen - ganz besonders oft im Landkreis Oberhavel. Von Alex Krämer

"Es sind viele Tränen geflossen" | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

2013-12-04

Inklusion: Landesregierung bringt Gesetzentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulwesen auf den Weg - bildungsklick.de


Saarland

Inklusion: Landesregierung bringt Gesetzentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulwesen auf den Weg

 
Saarbrücken, 03.12.2013 - Am heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen hat die saarländische Landesregierung den von Bildungsminister Ulrich Commerçon vorgelegten Gesetzentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an den saarländischen Schulen angenommen und gleichzeitig der Einleitung der externen Anhörung zugestimmt. Ziel des Gesetzentwurfes ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen gleichberechtigten, ungehinderten und barrierefreien Zugang zu den öffentlichen saarländischen Schulen der Regelform zu gewährleisten.
"Mit dem heute erfolgten Beschluss der Landesregierung beschreiten wir im Saarland den ersten Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem. Inklusion ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess des Ermöglichens und des Mitnehmens, der über mehrere Generationen verlaufen wird. Damit dieser Weg allerdings erfolgreich eingeleitet werden kann, müssen wir die entscheidenden Schritte heute gehen und die Potentiale für eine gerechtere Gesellschaft im Blick haben.", so Bildungsminister Commerçon. Er betonte, durch die UN-Behindertenrechtskonvention sei Inklusion nicht ins Belieben der Politik gestellt: "Vielmehr ist sie in Deutschland geltendes Recht und verpflichtet die Bundesländer dazu, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln. Mit dem Gesetzentwurf tragen wir jedoch den Erfahrungen anderer Bundesländer Rechnung und gehen einen behutsamen und nachvollziehbaren Weg."
weiterlesen:
Inklusion: Landesregierung bringt Gesetzentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulwesen auf den Weg - bildungsklick.de

2013-11-09

Bundesweit einmaliger Weiterbildungsmaster "Systementwicklung Inklusion" ab Sommer 2014 - Wissenschaft - JuraForum.de

Bundesweit einmaliger Weiterbildungsmaster "Systementwicklung Inklusion" ab Sommer 2014

08.11.2013, 15:10 | Wissenschaft | Autor: idw |




Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 sind die Themen Inklusion und Exklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen auf die Tagesordnung gesetzt worden. Dies beinhaltet für alle gesellschaftlichen Einrichtungen und Dienste im staatlichen und im privaten Sektor einen Veränderungsauftrag auf der strukturellen, organisatorischen und kulturellen Ebene.

Die Kernfrage ist dabei stets: Wie gelingt es, in einer Organisation Inklusion als Leitprinzip und als Kulturmerkmal der Organisation selbst zu implementieren und nachhaltig zu etablieren?

Vor diesem Hintergrund startet an der Evangelischen Hochschule Darmstadt im Sommer 2014 der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster „Systementwicklung Inklusion“, dessen Entwicklung von der Max-Traeger-Stiftung finanziert wurde. Er befähigt, inklusive Veränderungsprozesse auf der Organisationsebene zu initiieren, zu gestalten und zu begleiten.
Bundesweit einmaliger Weiterbildungsmaster "Systementwicklung Inklusion" ab Sommer 2014 - Wissenschaft - JuraForum.de

2013-11-03

GEW Landesverband Hessen: GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

Vom: 23.09.13

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – UN-BRK) am 26. März 2009 ist in Deutschland eine neue Entwicklung eingeleitet worden. Die Ansprüche von Menschen mit Behinderungen auf umfassende Teilhabe werden als allgemeines Menschenrecht begriffen und lösen unmittelbar staatliche Verpflichtungen aus.

Es geht um den Abbau von Barrieren zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen, vor allem an Bildung, Erziehung und Betreuung. Die UN-BRK fußt auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
>> Die gesamte GEW-Position als PDF zum Download

GEW Landesverband Hessen: GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

2013-10-24

Bildungspolitik : Künftige Bundesregierung muss ans Grundgesetz ran - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

 09.10.13

Bildungspolitik

Künftige Bundesregierung muss ans Grundgesetz ran

Die Kanzlerin will eine Bildungsoffensive. Aber die rechtlichen Grundlagen dafür fehlen. Städte, Arbeitgeber und Hochschulen fordern, in Koalitionsverhandlungen über eine Grundgesetzänderung zu reden. Von
Bildungspolitik : Künftige Bundesregierung muss ans Grundgesetz ran - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2013-07-23

Stadtbibliothek: Rollstuhl und Rollator sollen Gehbehinderten helfen | Göttingen

Stadtbibliothek

Hilfe für Gehbehinderte: Jeder soll an Bücher kommen

Göttingen. Als Christiane Müller-Schulte die Stadtbibliothek vor zwei Jahren das erste Mal besuchte, blieb sie mit ihrem Rollator im Treppenhaus stecken. Müller-Schulte, die Mitglied des Behindertenbeirats der Stadt Göttingen ist, wollte auf einer Hebebühne die Stufen im Eingangsbereich überwinden.
 Auf halber Strecke ging plötzlich das Licht aus, die Bühne blieb stehen. Sie musste warten, bis jemand zufällig vorbei kam, um ihr zu helfen. "Da war mir klar, hier muss sich einiges verändern", sagt sie. Und das ist auch passiert.

Stadtbibliothek: Rollstuhl und Rollator sollen Gehbehinderten helfen | Göttingen

2013-07-16

Olpe - Bürgeranträge für Inklusion - Siegener-Zeitung - Nachrichten aus Siegen, Wittgenstein, Olpe u. Umgebung


Kreis zu langsam?

Bürgeranträge für Inklusion

Olpe. Am 11. Juli 2011 beauftragte der Kreistag des Kreises Olpe den Landrat, "in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden einen kommunalen Inklusionsplan zu erstellen". Gleichzeitig wurde die Zielsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention befürwortet, "ein inklusives Bildungssystem für das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule aufzubauen". Zehn Vereine hatten zuvor in einem Bürgerantrag gefordert, dass Kreis und Kommunen einen frühzeitigen und nachhaltigen Planungs- und Steuerungsprozess zur Entwicklung der schulischen Inklusion unter qualitativ hochwertigen Bedingungen für alle Kinder - mit und ohne Beeinträchtigungen - beginnen. 

Zwei Jahre nach dem Kreistagsbeschluss stellt sich vielen Eltern, Lehrern und anderen Fachleuten im Kreis die Frage, wie dieser Beschluss bis heute umgesetzt wurde. Denn zumindest sichtbare Ergebnisse gibt es keine.


Olpe - Bürgeranträge für Inklusion - Siegener-Zeitung - Nachrichten aus Siegen, Wittgenstein, Olpe u. Umgebung

2013-07-03

Gemeinsam lernen ohne Schubladen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Gemeinsam lernen ohne Schubladen

Freie Wähler luden zur Podiumsdiskussion ein – Inklusion muss individuell angepasst werden
Alle Kinder lernen in einer Klasse und werden nach ihren Bedürfnissen gefördert – egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht: So soll Inklusion im Idealfall aussehen. Bis dahin ist es ein weiter Weg. Da sind sich die Experten einig, die Günther Felbinger, bildungspolitischer Sprecher der Freien Wähler im Landtag, zu einer Podiumsdiskussion eingeladen hatte.

Gemeinsam lernen ohne Schubladen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2013-06-28

Inklusion im Land Brandenburg: Kurzfilmwettbewerb zur Inklusiven Bildung


Kurzfilmwettbewerb zur Inklusiven Bildung

Ab sofort können sich Studierende von Film- oder Medienhochschulen mit einem Kurzfilmkonzept zur inklusiven Bildung bei der Deutschen UNESCO-Kommission bewerben. Es soll das Thema in kreativer Weise - humorvoll, nachdenklich oder aufrüttelnd - umsetzen. Das Genre ist frei wählbar. Das beste Konzept wird von einer Fachjury ausgewählt und mit professioneller Unterstützung produziert. Präsentiert wird der Kurzfilm im Rahmen des Gipfels "Inklusion - Die Zukunft der Bildung", den die Deutsche UNESCO-Kommission am 19. und 20. März 2014 in Bonn ausrichtet. Inklusion im Land Brandenburg: Kurzfilmwettbewerb zur Inklusiven Bildung

Inklusion kommt ein Jahr zu spät / Nachrichten / Burgwedel / Aus der Region / Hannover - HAZ - Hannoversche Allgemeine


Fuhrberg

Inklusion kommt ein Jahr zu spät

Petra Gerkens hat gekämpft – bisher ohne Erfolg. Für ihren Sohn Moritz kommt die Inklusion ein Jahr zu spät. Der Junge aus Fuhrberg muss weiter zur Schule nach Langenhagen fahren.
Burgwedel. Wäre Moritz heute mit der vierten statt der fünften Klasse fertig geworden, seiner Familie wären enttäuschte Hoffnungen in die Inklusion und eine frustrierende Odyssee bis hinauf zum Kultusministerium erspart geblieben. Moritz würde nach den Sommerferien von der Langenhagener Gutzmann-Förderschule, Schwerpunkt Sprache, an die Oberschule in Burgwedel wechseln, um dort wohnortnah und in seinem sozialen Umfeld seine Schullaufbahn fortzusetzen. Dieser Wunsch seiner Eltern wäre bindend gewesen.
Inklusion kommt ein Jahr zu spät / Nachrichten / Burgwedel / Aus der Region / Hannover - HAZ - Hannoversche Allgemeine

Deutscher Bundestag: Die Beschlüsse des Bundestages am 27. Juni

Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen: Bei Enthaltung der SPD und gegen das Votum von Linksfraktion und Grünen hat der Bundestag am 27. Juni einen Gesetzentwurf der Grünen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht (17/12068) abgelehnt. Keine Mehrheit fand gegen das Votum der Opposition auch ein Antrag der SPD (17/12380), das Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen und Analphabeten zu verbessern. SPD und Grüne halten es für unvereinbar mit der Behindertenrechtskonvention, dass in Deutschland Menschen, für die ein rechtlicher Betreuer bestellt ist, sowie Menschen, die eine Straftat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und die in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind, vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Daher sollten diese gesetzlichen Ausschlusstatbestände gestrichen werden. Die SPD wollte zudem Menschen mit Lese- und Schreibschwäche den Zugang zu Wahlen durch eine Neugestaltung der Stimmzettel vereinfachen. Der Bundestag folgte einer Empfehlung des Innenausschusses (17/13809).

Reha-Leistungen in der gesetzlichen RentenversicherungBei Enthaltung der SPD und gegen die Stimmen von Linksfraktion und Grünen hat der Bundestag am 27. Juni einen Antrag der Linksfraktion (17/6914) auf Empfehlung des Ausschusses für Arbeit und Soziales (17/8446) abgelehnt, die Deckelung de Reha-Leistungen in der gesetzlichen Rentenversicherung aufzuheben und die Leistungen zur Teilhabe am Bedarf der Betroffenen auszurichten.

Recht auf inklusive Bildung: Das Plenum des Bundestages hat mit der Mehrheit von CDU/CSU und FDP am 27. Juni einen Antrag der Sozialdemokraten abgelehnt, Kreise, Städte und Gemeinden zu unterstützen, Netzwerke und Rahmenbedingungen für die inklusive Bildung vor Ort zu stärken (17/10117). Ebenfalls keine Mehrheit erlangte ein Antrag der Linksfraktion, der in einem 19-Punkte-Plan die Aufhebung des Kooperationsverbot im Bildungsbereich zwischen Bund und Ländern forderte, um in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen Bildungseinrichtungen barrierefrei umzubauen und auszustatten (17/11143). Abgelehnt wurde auch ein Antrag der Grünen, der eine bessere Teilhabe behinderter Menschen im Bildungsbereich einforderte (17/11163). Das Plenum folgte bei den Abstimmungen einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (17/14100).

 Psychische Belastungen in der Arbeitswelt: Der Bundestag stimmte mit der Mehrheit von CDU/CSU und FDP gegen die Stimmen von SPD, Die Linke und Grüne am 27. Juni dafür, dass die Bundesregierung bei Unternehmen, Verwaltungen und Belegschaften für mehr betriebliche Gesundheitsförderung werben soll (17/13088). Zudem müssten Krankheiten wie Depressionen enttabuisiert werden und der Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen sowie psychischen Erkrankungen besser erforscht und die Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf erleichtert werden. Abgelehnt wurden hingegen jeweils ein Antrag der SPD und der Fraktion Die Linke, die forderten, psychische Belastungen in der Arbeitswelt zu reduzieren (17/12818, 17/11042) sowie ein Antrag der Grünen, der das Alters- und alternsgerechte Arbeiten einforderte (17/10867). Den Abstimmungen lag eine Beschlussempfehlung (17/13851) des Ausschusses für Arbeit und Soziales zugrunde.

 Korruption im Gesundheitswesen: Bei Enthaltung der Linken und gegen die Stimmen von SPD und Grünen wies das Parlament am 27. Juni auf Empfehlung des Gesundheitsausschusses (17/14184) einen Antrag der SPD (17/12213) zurück, Korruption im Gesundheitswesen generell unter Strafe zu stellen. Bei Enthaltung der Grünen und gegen die Stimmen der Linksfraktion lehnte der Bundestag einen Antrag der Linken (17/12451) ab, korruptives Verhalten von Leistungserbringern im Gesundheitswesen zu ahnden. Bei Enthaltung der SPD und gegen das Votum von Linksfraktion und Grünen fand ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen (17/12693) keine Mehrheit, Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen unter Strafe zu stellen. In beiden Fällen folgte das Parlament einer Empfehlung des Gesundheitsausschusses (17/14158).

mehr:
Deutscher Bundestag: Die Beschlüsse des Bundestages am 27. Juni

2013-06-25

Allgemeine Zeitung - Inklusion: Rot-Grüne Landesregierung arbeitet an Gesetz zur Lehrerbildung

Rheinland-Pfalz 

Inklusion: 

Rot-Grüne Landesregierung arbeitet an Gesetz zur Lehrerbildung

25.06.2013 - MAINZ
Von Alexandra Eisen
Die rot-grüne Landesregierung arbeitet derzeit am ersten Gesetz für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Rheinland-Pfalz. Die Fraktion der Grünen legt dabei den Fokus auf das Thema Inklusion. Künftig soll der gemeinsame Unterricht von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unabhängig von der Schulform fester Bestandteil des Lehramtsstudiums sowie in der Fort- und Weiterbildung sein. Das sagte Fraktionschef Daniel Köbler gestern in Mainz. „Inklusion soll nicht einfach als zusätzliches Angebot in die Lehrerbildung aufgenommen, sondern mit allen Bereichen verknüpft werden und sich im Querschnitt widerspiegeln“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Ruth Ratter
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Allgemeine Zeitung - Inklusion: Rot-Grüne Landesregierung arbeitet an Gesetz zur Lehrerbildung

2013-06-17

2013-06-16

Frankfurt am Main: Schulen auf dem Weg zur Inklusion


13.06.2013

Schulen auf dem Weg zur Inklusion

Carl-von-Weinberg-Schule, © Stadt Frankfurt am Main

Sarah Sorge setzt Beratungskommission zur Begleitung des inklusiven Entwicklungsprozesses ein

(pia) Als einen „weiteren Meilenstein auf dem Weg hin zu einer Pädagogik der Vielfalt“ hat Bildungsdezernentin Sarah Sorge die Auftaktsitzung der Beratungskommission zur inklusiven Entwicklung der Frankfurter Schulen bezeichnet. Die Kommission ist am Mittwoch, 12. Juni, erstmals zusammengetreten. Dort sind Fachleute aus Politik, Verwaltung, Interessensverbänden, Schulen und Universitäten vertreten.

Aufgabe der Beratungskommission ist die Begleitung des inklusiven Entwicklungsprozesses an den Frankfurter Schulen, der im kommenden Schuljahr mit einer Pilotphase im Frankfurter Süden erstmals konkret umgesetzt wird. Dabei bilden Kitas, drei Grundschulen sowie eine weiterführende Schule ein Verbundsystem mit dem Ziel, bestmögliche inklusionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Nach Auswertung dieser Pilotphase soll im kommenden Jahr dann ein stadtweites Modell gestartet werden.Frankfurt am Main: Schulen auf dem Weg zur Inklusion
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