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2013-07-02

Fotos für Blinde: Designer entwirft 3D-Kamera-Konzept - COLORFOTO

Designstudie Fotos für Blinde: 

Designer entwirft 3D-Kamera-Konzept


Die Idee klingt witzig: Der Designer Mathieu Prevoteau hat sich ein 3D-System überlegt, mit dem man Bilder machen und dann direkt mit einen 3D-Drucker als Relief ausdrucken kann.
Auf diese Art soll eine Landschaft dann ertastbar werden. Der Designer nennt das System Pentax 3D, doch mit dem Hersteller Pentax hat das Konzept dennoch  nichts zu tun. Allenfalls könnte es als Anregung dienen.
Fotos für Blinde: Designer entwirft 3D-Kamera-Konzept - COLORFOTO

2011-11-13

Wettbewerb 2011/2012: "Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit"

26. Wettbewerb 2011/2012: "Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit"

Design: Jan Lorenz


Aufgabe



Wir als Deutsches Studentenwerk wollen, dass Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit selbstverständlich und mit gleichen Chancen studieren können. Wir wollen mit diesem Plakatwettbewerb Vorurteile entlarven und die Öffentlichkeit für Probleme wie Potenziale Studierender mit Behinderung oder chronischer Krankheit sensibilisieren. Genau hier brauchen wir eure Kompetenz als Designerinnen und Designer: Gestalten heißt auch, die Wahrnehmung schärfen, eingefahrene Denkweisen über Bord werfen, neue Blickwinkel eröffnen.

Konkret
Stellt die sichtbaren oder unsichtbaren Barrieren dar: bauliche, strukturelle, institutionelle und solche in den Köpfen von Lehrenden und Studierenden.
Oder
Entlarvt die kleinen oder großen Vorurteile, die hartnäckigen Klischees über behinderte und chronisch kranke Studierende im Hochschulalltag.
Oder
Zeigt uns, wie Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit die Hochschule bereichern. Weil sie zum Beispiel entschleunigen, einen anderen Zugang zu wissenschaftlichen Fragestellungen haben oder Selbstverständlichkeiten hinterfragen.


Teilnahme



Teilnahmeberechtigt sind Studierende mit den Fächern Grafik-Design, Visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind.

Preisgeld insgesamt 5.500 Euro
Abgabe bis zum 22. Februar 2012

Alles Weitere findet ihr hier:
Deutsches Studentenwerk - Dachverband der 58 Studentenwerke

2011-10-30

Blinden- und Sehbehindertenbund serviert Sehenden Kuchen im Finstern | all-in.de - das Allgäu online!

Kempten (Aimée Jajes) | 28.10.2011

Blinden- und Sehbehindertenbund serviert Sehenden Kuchen im Finstern

Licht aus, Tastsinn an

Ein letzter Blick in die Gesichter der anderen Cafébesucher. Zögerlich greifen die Hände nach oben. Die Brille auf die Augen und – schwarz. Kein Licht, keine Farbe. Es ist vollkommen dunkel. „Eine Hand auf die Schulter des Vordermanns“, sagt Maria-Luise Schiegg und führt die erste Sechsergruppe in den für heute in ein Dunkelcafé umgebauten Seminarraum der Hochschule Kempten.
Blinden- und Sehbehindertenbund serviert Sehenden Kuchen im Finstern Schweigend setzen die ersten Sechs vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Die freie Hand tastet suchend nach etwas Greifbarem. „Auf Ihrer rechten Seite befinden sich die Stühle“, sagt Schiegg. Sofort löst sich die Hand von der Schulter des Vordermanns und greift nach der Stuhllehne. Schnell hinsetzen. „Bitte nicht auf den Tisch greifen, vor Ihnen stehen bereits die Kuchen“, tönt die Stimme Schieggs aus dem hinteren Bereich des Raumes.
Das Dunkelcafé war gestern Teil des Rahmenprogramms der Fachtagung „Design for all“ an der Hochschule Kempten, bei der, wie berichtet, barrierefreies Bauen mit ästhetischem Anspruch im Mittelpunkt steht.

Blinden- und Sehbehindertenbund serviert Sehenden Kuchen im Finstern | all-in.de - das Allgäu online!

2011-08-21

Wettbewerb zum universellen Design in Rheinland-Pfalz -- kobinet

21.08.2011 - 07:13

Wettbewerb zum universellen Design in Rheinland-Pfalz.

Mainz (kobinet) Einen Wettbewerb zur generationenübergreifenden Gestaltung von Produkten startet die rheinland-pfälzische Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. Schirmherr des Wettbewerbes ist der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.

Ausgelobt wird der Wettbewerb "Universelles Design: Gut zu gebrauchen" vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Die Preisgelder im Gesamtwert von 5.000 Euro stellt der Sparkassenverband zur Verfügung. Teilnehmen können u. a. alle Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz.

"Vor dem Hintergrund unserer alternden Gesellschaft ist Universelles Design ein Querschnittsthema, das in alle Lebensbereiche hinein reicht. Alltagsprodukte, Gebäude, Technologien müssen so gestaltet werden, dass alle davon profitieren. Die generationenübergreifende Gestaltung der Lebenswelten wird ein Schwerpunkt der Zukunft sein", heißt es in einer Presseinformation der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. Der Wettbewerb will hierfür einen Anstoß geben und Einfluss auf das Denken der künftigen Planer, Entwickler und "Umsetzer" nehmen. Deshalb richtet sich der Wettbewerb zu Beginn des neuen Schuljahres zunächst an Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen. Im zweiten Schritt werden mit Beginn des Wintersemesters auch die Studierenden der rheinland-pfälzischen Universitäten und Fachhochschulen unterschiedlicher Fachrichtungen aufgefordert am Wettbewerb teilzunehmen.

Gesucht werden Ideen, die den Alltag sowohl im Haushalt als auch in Beruf und Freizeit verbessern. Nicht mehr gefragt sind stigmatisierende Sonderprodukte und Hilfsmittel, die ausgrenzen und oft nur die Defizite von Gebrauchsgegenständen ausgleichen. Gesucht sind vielmehr innovative neue Produkte, die nicht nur den Bedürfnissen älterer und behinderter Menschen gerecht werden, sondern für alle gut zu gebrauchen sind.

Dieser Wettbewerb ist auch ein weiterer Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die im Aktionsplan der rheinland-pfälzischen Landesregierung festgeschrieben ist.

Die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen hat zuvor mit großem Erfolg bereits vier Wettbewerbe durchgeführt, aus denen innovative Gestaltungsideen und Produktvorschläge hervorgingen. Der aktuelle Wettbewerb soll daran anknüpfen. cm

Wettbewerb zum universellen Design in Rheinland-Pfalz -- kobinet

2011-08-13

Berlin nominiert für den Eurocities- Award 2011 in der Kategorie „Innovation“ - Pressebox / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Berlin nominiert für den Eurocities- Award 2011 in der Kategorie „Innovation“


11.08.11
Berlin wurde für den diesjährigen EUROCITIES- Award 2011 nominiert. EUROCITIES ist mit über 140 Städten aus mehr als 30 Staaten das größte europäische Städtenetzwerk. Mit dem Award werden herausragende Beispiele in den Kategorien „Innovation, Partizipation und Kooperation in der Stadtplanung“ gewürdigt.

Jeweils 3 Städte wurden in den einzelnen Kategorien ausgewählt. Eine internationale Jury wird die endgültige Entscheidung über den Award-Gewinner im Rahmen der Jahrestagung von EUROCITIES in Genua im November 2011 treffen. Nominiert wurden Projekte, die den Bürger und seine Belange in den Mittelpunkt der Stadtplanung stellen.

Berlin hat sich mit dem Innenstadtmodell „Berlin begreifbar für alle“ beworben. Das Besondere an diesem Stadtmodell ist das Erfahrbarmachen der charakteristischen urbanen Struktur Berlins mit mehreren Sinnen: Straßen, Plätze und Gebäude können auch ertastet werden. Ist das Berühren von Modellen ansonsten unerwünscht, so wird mit dem Modell „Berlin begreifbar für alle“ dazu eingeladen, Berlin auch zu „erspüren“. Ertastbar ist das Areal zwischen Deutscher Oper und Strausberger Platz sowie zwischen Charité und Mehringplatz.

Das Stadtmodell im Maßstab 1:2000 zeichnet sich durch eine prägnante hell - dunkel Kontrastierung und realitätsnahem Material aus. Einige der Stadtbild prägenden Sehenswürdigkeiten werden außerdem im Maßstab 1:500 hervorgehoben. Zukünftig soll mit einer besonderen Technik das Tastmodell zu einem ”Sprechenden Modell” weiterentwickelt werden, um Informationen auch akustisch bzw. über Gebärdensprache zu vermitteln.

Darüber hinaus hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gemeinsam mit Berliner Behindertenverbänden mit den zwei Planungshandbüchern zum ”Design for All” in den Sprachen Englisch und Deutsch ein international beachtetes Grundlagenwerk zum barrierefreien Bauen und zur Gestaltung des öffentlichen Raumes entwickelt. Als Regelwerke für Architekten und Stadtplaner nehmen sie Einfluss auf eine Gestaltungsauffassung, die der UN Behindertenrechtskonvention entspricht.
In Zukunft soll ein Ergänzungsband ”Design for All - Öffentlicher Verkehrsraum Berlin” erarbeitet werden.
Pressebox / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
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