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2012-02-24

WHO/Europa | Weltbericht zum Thema Behinderung in Türkei vorgestellt

Weltbericht zum Thema Behinderung in Türkei vorgestellt

23-02-2012

Der Weltbericht wurde in der Türkei präsentiert. Foto: WHO
 
Der Weltbericht zum Thema Behinderung von WHO und Weltbank wurde am 9. Februar 2012 auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Autoren und des türkischen Familien- und Sozialministeriums vorgestellt. In ihren Ansprachen unterstrichen Familienministerin Fatma Şahin, Verkehrsminister Binali Yıldırım und Gesundheitsminister Recep Akdağ, welch hohe Bedeutung die türkische Regierung dem Thema Behindertenrechte beimisst.


WHO/Europa | Weltbericht zum Thema Behinderung in Türkei vorgestellt

2011-12-02

Barrieren für Menschen mit Behinderungen abbauen

Barrieren für Menschen mit Behinderungen abbauen
Geschrieben von: Redaktion
Freitag, den 02. Dezember 2011 um 11:03 Uhr
unoBerlin. - Die Vereinten Nationen haben für den diesjährigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (3. Dezember) das Motto "Gemeinsam für eine bessere Welt für alle: Menschen mit Behinderungen in Entwicklung einbeziehen" ausgerufen. Der 2011 erstmals veröffentlichte "Weltbehindertenreport" zeigt neben Fakten auch Optionen auf, wie Barrieren abgebaut werden können.

Dem ersten Weltbehindertenreport zufolge haben eine Milliarde Menschen weltweit eine Behinderung - rund 15 Prozent der Weltbevölkerung. Die Zahl der Menschen mit Behinderung weltweit ist damit erheblich größer als bisher angenommen.

Barrieren für Menschen mit Behinderungen abbauen

BMZ zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

 

02.12.2011
Gudrun Kopp zum Inter­na­ti­ona­len Tag der Men­schen mit Be­hin­de­rungen: Erste Fakten­samm­lung für in­klu­sive Hand­lungs­optionen

Menschen mit Behinderungen stehen weltweit oftmals am Rande der Gesellschaft.
Die Vereinten Nationen haben für den dies­jährigen Inter­na­tio­nalen Tag der Men­schen mit Be­hin­de­rungen (3. Dezember) das Motto "Zu­sam­men für eine bessere Welt für alle: Men­schen mit Be­hin­de­rungen in Ent­wick­lung ein­be­ziehen" ausgerufen. Zu­gleich ver­öffent­lichten die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) und die Welt­bank den ersten "Welt­be­hin­der­ten­report".
Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ: "Nach neuesten Erkenntnissen des ersten Welt­behindertenreports haben eine Milliarde Menschen weltweit eine Behinderung. Das entspricht etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung. Diese Zahl liegt weit über den bisherigen Schätzungen und verdeutlicht die Notwendigkeit zum Handeln."

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - Gudrun Kopp zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

2011-11-28

Weltbericht über Behinderung jetzt in deutscher Sprache -- kobinet

28.11.2011 - 17:04

Weltbericht über Behinderung jetzt in deutscher Sprache.

Berlin (kobinet) Anfang Juni 2011 haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf und die Weltbank in New York den ersten globalen Bericht zu Behinderung veröffentlicht. Auf Initiative des Abgeordneten Ilja Seifert hat der Bundestag die Übersetzung des Berichtes in die deutsche Sprache in Auftrag gegeben und finanziert. Wie der behindertenpolitische Sprecher der Linken heute mitteilte, ist der 312 Seiten starke Bericht auf seiner Webseite www.ilja-seifert.de als pdf-Dokument zu finden.

Er freue sich, unmittelbar vor dem Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember den 1. Weltbericht Behinderung der WHO in deutscher Sprache zur Verfügung stellen zu können, so Seifert. Der Bericht sei eine wichtige Hilfe für die Behindertenbewegung in ihrer internationalen Zusammenarbeit, die nach Artikel 32 der UN-Behindertenrechtskonvention von den Staaten zu fördern sei.

In seiner Pressemitteilung fasst der Bundestagsabgeordnete den Inhalt des Dokuments zusammen:

Weltbericht über Behinderung jetzt in deutscher Sprache -- kobinet

2011-11-05

Bürstädter Zeitung - „Wir sind eine Milliarde“

„Wir sind eine Milliarde“

05.11.2011 - BENSHEIM
BUNDESWEIT Christoffel-Blindenmission startet Kampagnie für Menschen mit Behinderung
(red). Im Juni dieses Jahres verkündete der von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltbank erstellte Weltbehindertenreport ein erschreckendes Ergebnis: Weltweit sind rund eine Milliarde Menschen behindert. Zuvor waren Experten von „lediglich“ 650 Millionen Betroffenen ausgegangen, teilt die Christoffel-Blindenmission (CBM) in einem Presseschreiben mit. Aufgrund dieser neuen Erkenntnis startet die CBM in dieser Woche eine bundesweite Kommunikationskampagne, die verdeutlicht, dass jeder fünfte der Betroffenen in einem Entwicklungsland lebt.
Unter der Überschrift „Wir sind eine Milliarde“ zeigt die Kampagne selbstbewusste Menschen mit Behinderungen aus Afrika. „Wir wollen behinderte Menschen nicht als Empfänger von Almosen darstellen, sondern vielmehr zeigen, dass in diesen Menschen ein großes Potenzial steckt, das zu oft im Verborgenen bleibt“, erklärte dazu CBM-Direktor Dr. Rainer Brockhaus.
Bürstädter Zeitung - „Wir sind eine Milliarde“

2011-06-19

Weltweit mehr Behinderte als bislang bekannt

Weltweit mehr Behinderte als bislang bekannt

Füllkrug-Weitzel: ''Anerkennen, dass Behinderung zum großen Teil ein soziales Konstrukt ist''.

(Bonn / Stuttgart / Berlin, 10.06.2011) Der Evangelische Entwicklungsdienst und das Diakonische Werk der EKD mit „Brot-für-die-Welt“ begrüßen den aktuell erschienenen Weltbehindertenbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank. Gleichzeitig forderten sie gemeinsam mehr Einsatz für Menschen mit Behinderungen in Deutschland und weltweit.
"Wir begrüßen den Bericht der WHO, dies ist eine wichtige Zahlengrundlage für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen.", sagte Johannes Stockmeier, Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, am Freitag. Auch in Deutschland sei in dieser Hinsicht noch viel zu tun. Auch die evangelischen Hilfswerke, Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) und "Brot-für-die-Welt"; begrüßten den Bericht ausdrücklich. "Wir sind allerdings auch betroffen darüber, dass die Zahl der Menschen mit Behinderung weltweit höher ist, als bisher angenommen", so Claudia Warning, Vorstand des EED.

Das Thema Behinderung werde in beiden Entwicklungswerken ernst genommen, führte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot-für-die-Welt" aus. Behinderung sei daher im Rahmen der Fusion von Evangelischem Entwicklungsdienst und Diakonischem Werk der EKD mit "Brot-für-die-Welt" von großer Bedeutung. "Es geht darum, dass wir uns im In- und Ausland auf die Potenziale und nicht auf die Defizite der Menschen konzentrieren und anerkennen, dass Behinderung zum großen Teil ein soziales Konstrukt ist." Gemeinsam würden das Diakonische Werk der EKD mit "Brot-für-die-Welt" und der Evangelische Entwicklungsdienst nach der Fusion 2012 eine Umsetzung von inklusiver Entwicklung unterstützen. „Menschen mit Behinderungen haben ein Recht darauf, selbstbestimmt, gleichberechtigt und frei von Diskriminierung am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dieses Recht wollen wir stärken," so Füllkrug-Weitzel weiter.

Weltweit mehr Behinderte als bislang bekannt

2011-06-10

WHO: Rund 15 % der Bevölkerung sind behindert - BIZEPS-INFO

WHO: Rund 15 % der Bevölkerung sind behindert

Dies ist ein Ergebnis des am 9. Juni 2011 in New York präsentiert Berichts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank.
World Report on Disability
Nach den nun präsentierten Schätzungen leben rund 15 % der Menschen mit einer Behinderung (früher nahm man 10 % an). "Fast jeder von uns wird einmal vorübergehend behindert sein oder mit einer permanenten Behinderung leben", erklärte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan in einer Aussendung.
Der Bericht geht von einer Milliarde behinderten Menschen weltweit aus. Die Staaten müssten das internationale Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen voll umsetzen, forderte die WHO. (siehe auch: Guardian, Standard oder ORF)

"The World Report on Disability"

Der rund 350 Seiten umfassende (The World Report on Disability) ist in neun Kapitel gegliedert und liegt in den Amtssprachen der UNO (Deutsch ist keine) vor.
Weiters werden von der WHO Braille-Versionen, barrierefreie PDFs, Leichter Lesen Versionen und untertitelte Videos angeboten.
Hier die Videos in den behinderte Menschen erzählen, was Behinderung für sie bedeutet.

WHO: Rund 15 % der Bevölkerung sind behindert - BIZEPS-INFO

Weltbehindertenbericht: "Behinderung von vornherein mitdenken" | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Weltbehindertenbericht "Behinderung von vornherein mitdenken"

Die Zahl der Menschen mit Behinderung nimmt weltweit zu. Wenn ihnen geholfen wird, profitiert die Gesellschaft, sagt Rainer Brockhaus von der Christoffel Blindenmission.
Herr Brockhaus, in dem gerade erschienen Weltbehindertenbericht wird geschätzt, dass 15 Prozent aller Menschen auf der Welt behindert sind. Wie verteilt sich diese Zahl zwischen armen und reichen Ländern?


Rainer Brockhaus
Rainer Brockhaus
Rainer Brockhaus ist Direktor der Christoffel Blindenmission (CBM). Der erste Weltbehindertenbericht wurde von der WHO und Weltbank erstellt und von verschiedenen Organisationen finanziell unterstützt. Die CBM hat an der Datenanalyse und der Interpretation der Daten des Berichts mitgearbeitet.
Rainer Brockhaus: Interessant ist diese Zahl schon deshalb, weil man seit den 70er Jahren davon ausgegangen ist, dass zehn Prozent der Weltbevölkerung eine Behinderung haben. Aber diese Zahl ist falsch. Die neue Schätzung, die auf der Auswertung vieler Studien basiert, geht davon aus, dass statt 650 Millionen Menschen eine Milliarde Menschen behindert sind. In Entwicklungsländern sind durchschnittlich 20 Prozent der Bevölkerung betroffen, in den wohlhabenden Gesellschaften nur zehn Prozent. In Deutschland sind es etwa zwölf Prozent. Arme Menschen sind öfter behindert als wohlhabende, denn 20 Prozent der Behinderungen kommen durch Mangel- und Fehlernährung zustande. Und die Zahl der Menschen mit Behinderungen nimmt zu. 


ZEIT ONLINE: Warum?


Brockhaus: Zum einen werden die Menschen weltweit immer älter. Ein höheres Alter birgt auch ein höheres Risiko, krank und behindert zu werden. Zum anderen haben sich die Lebensgewohnheiten verändert. Mehr Menschen leben in Städten und ernähren sich schlechter. Auf dem Land konnten sie sich selbst mit Gemüse und Getreide versorgen. Die Zahl der Diabetes- und Herzerkrankungen steigt auch in Entwicklungsländern, und diese Krankheiten können, wenn sie nicht richtig behandelt werden, wiederum Behinderungen verursachen. 


ZEIT ONLINE: Behinderung ist ein weiter Begriff. Wir nehmen Menschen im Rollstuhl, Blinde oder auch Menschen mit Down Syndrom wahr – andere jedoch gar nicht. Wird der Bericht allen Menschen mit Behinderungen gerecht?


Brockhaus: Ja, denn der Report wendet sich davon ab, die Probleme behinderter Menschen nur unter medizinischen Aspekten zu betrachten. Behinderung entsteht zunächst einmal aus der Interaktion mit der Umwelt. Die körperliche Beeinträchtigung ist nur ein Teil des Problems. Die größeren Barrieren entstehen im Umfeld. Ein Beispiel: Jemand der stark kurzsichtig ist und eine Brille trägt, wird hier nicht als behindert wahrgenommen. In einem Entwicklungsland ist die Situation eine ganz andere, weil er vielleicht gar keine Brille bekommt. 

ZEIT ONLINE: Was muss also getan werden? 


Brockhaus: Am besten ist es, Behinderung in jeder Planung von vornherein mitzudenken. Das Stichwort heißt Inklusion statt Integration. Bisher integrieren wir im besten Fall Menschen mit Behinderungen im Nachhinein in die Welt der Nicht-Behinderten. Das heißt, wenn das Haus schon fertig ist und ich es erst dann behindertengerecht umbaue, wird es teuer. Denken wir an Haiti. Die Notunterkünfte hätte man gleich barrierefrei bauen können. Wenn die Tür ein wenig breiter geplant wird, kostet sie nichts zusätzlich. Gerade in der Entwicklungshilfe ist das gut umsetzbar. Im Moment ist Australien in der inklusiven Entwicklungszusammenarbeit Vorreiter. Jedes neue Projekt wird dort daraufhin geprüft, ob behinderte Menschen mitbedacht wurden. 

ZEIT ONLINE: Inklusion in Schulen, also die selbstverständliche Teilnahme behinderter Kinder in Regelschulen, ist gerade in Deutschland ein großes Thema. Welche Schulen und Kindergärten brauchen behinderte Kinder wirklich? Kann man ihnen in Regelschulen immer gerecht werden?


Brockhaus: Inklusion in die ganz normale Schule und in den Kindergarten ist der effizienteste Weg. Ich habe beobachtet, dass körperlich behinderte Kinder in einer Regelschule oft zu den Klassenbesten gehören, weil sie sich mit einer ganz anderen Intensität in der Schule einbringen. Und alle profitieren von dieser Erfahrung, gerade auch die Nicht-Behinderten. Dieser Weg funktioniert aber nicht für jeden. Deshalb sind wir für einen zweigleisigen Ansatz. Inklusion ist die Regel, spezifische Maßnahmen sind dann darüber hinaus noch möglich. Für blinde Kinder ist es zum Beispiel in manchen Fällen schwierig, wenn die Regelschule die Brailleschrift nicht unterrichtet.


ZEIT ONLINE: Deutschland ist aber noch nicht so weit mit der Inklusion, wie die Behindertenrechtskonvention der UN es festlegt. 


Brockhaus: Ja, aber da Deutschland die Konvention 2009 ratifiziert hat, wird sich jetzt viel ändern. Einige Eltern nutzen schon die Chance, das Recht ihrer behinderten Kindern einzuklagen, wenn sie keinen Platz an einer Regelschule bekommen, denn die Konvention ist nationales Recht. Und auch der Weltbehindertenbericht kann mit seinen Empfehlungen zur Richtschnur werden.



Weltbehindertenbericht: "Behinderung von vornherein mitdenken" | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Behindertenkonvention light für Deutschland? -- kobinet

10.06.2011 - 19:54

Behindertenkonvention light für Deutschland?.

Berlin (kobinet) Der lange erwartete nationale Aktionsplan für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland soll nun Mittwoch nach Pfingsten vorgestellt werden. Es wird ein Plan sein, der weder die Zustimmung des Deutschen Behindertenrates hat noch die Erwartungen der davon unmittelbar Betroffenen erfüllt.

Unter Berliner Behindertenaktivisten wird schon von "Behindertenkonvention light" gesprochen, mit der sich Deutschland aus seiner Verantwortung stehlen wolle, Menschenrechte für eine weiter anwachsende Bevölkerungsgruppe zu erfüllen.

Der Weltbehindertenbericht, so heute die Aktion Mensch, hat die Messlatte für den für den 15. Juni angekündigten Aktionsplan der Bundesregierung höher gelegt. Doch die christdemokratische Sozialministerin hat bisher den Termin nicht abgesagt, um den auch von den Oppositionsparteien im zuständigen Parlamentsausschuss abgelehnten Aktionsplan der Öffentlichkeit zu präsentieren. sch

Behindertenkonvention light für Deutschland? -- kobinet

Weltbehindertenbericht hat enorme politische Sprengkraft -- kobinet

10.06.2011 - 12:41

Weltbehindertenbericht hat enorme politische Sprengkraft.

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hat mit Spannung den ersten von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank veröffentlichten Weltbehindertenbericht erwartet, nach dem die Zahl der Menschen mit Behinderung weltweit bei über einer Milliarde liegt. "Damit hat der WHO-Bericht eine enorme politische Sprengkraft", sagte heute Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch. "Aufgrund der Ergebnisse des Berichtes liegt die Messlatte für den nationalen Aktionsplan der Bundesregierung nun deutlich höher."

Behinderung ist nicht nur eine medizinische, sondern vor allem eine komplexe sozialpolitische Erscheinung, so der Bericht. Vielfach ist sie sowohl die Ursache als auch die Konsequenz von Armut. Menschen mit Behinderung sind weltweit schlechteren gesundheitlichen und sozioökonomischen Bedingungen ausgesetzt.

Frauen, Senioren und Menschen in ärmeren Haushalten sind überproportional betroffen. Somit ist Behinderung nicht - wie vielfach angenommen - ein Randgruppen-Phänomen. "Die Zahlen und der Bericht machen deutlich, dass Behinderung in unserer älter werdenden Gesellschaft alle angeht", so Georgi. "Dies erfordert mehr Engagement von jedem Einzelnen. Engagement, von dem dann auch zukünftige Generationen profitieren können."

Inklusion in nachhaltige Konzepte einzubetten, gehört zu den zentralen Forderungen des Berichts. (...)

Weltbehindertenbericht hat enorme politische Sprengkraft -- kobinet

20 Minuten Online - Jeder siebte Mensch ist behindert - Kreuz und Quer

Jeder siebte Mensch ist behindert

Mehr als eine Milliarde Menschen leben weltweit mit einer Behinderung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm.

Der Bericht, der am Donnerstag in Genf vorgestellt wurde, zeigt, dass der Anteil an Behinderten in den vergangenen 40 Jahren weltweit von 10 auf 15 Prozent gestiegen ist.
Der Anstieg der Anzahl Behinderten seit den 70er Jahren erkläre sich vor allem dadurch, dass die Menschen immer älter werden, heisst es in dem Bericht, der von Etienne Krug, dem Leiter der Abteilung zur Prävention von Gewalt und Behinderung bei der WHO, vorgestellt wurde. Auch die Zunahme an chronischen Gesundheitsproblemen wie Diabetes und Krebs seien eine Erklärung dafür.

Fast 46 Prozent der über 60-Jährigen sind behindert

So leben weltweit mehr als eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung. Davon sind zwischen 110 und 190 Millionen schwer behindert, wie die jüngsten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank zeigen.
Fast 46 Prozent der über 60-Jährigen sind behindert. Von den Kindern unter fünf Jahren leben dagegen weniger als fünf Prozent mit einer Behinderung.
Der Bericht sei ohnegleichen, sagte Sandor Sipos, Vertreter der Weltbank in der Europäischen Union. 300 Experten hätten während vier Jahren an dem 325 Seiten dicken Dokument gearbeitet.
Ungenügende Massnahmen
Im Bericht kommt ebenfalls hervor, dass nur wenige Länder angebrachte Massnahmen getroffen haben, um den Bedürfnissen der Behinderten gerecht zu werden. Die Palette der Hindernisse, mit denen die Behinderten konfrontiert sind, reicht von Ausgrenzung und Diskriminierung über unzureichenden Zugang zu medizinischer Hilfe bis zu ungenügenden Kommunikationsmöglichkeiten.
Dadurch sind die Behinderten in schlechterem gesundheitlichem Zustand und haben weniger Erfolg in der Ausbildung. Auch auf dem Arbeitsmarkt ist es für sie schwieriger, sich zu behaupten und sie leben öfters in Armut als gesunde Menschen.
Empfehlungen für Regierungen
Der Bericht empfiehlt den Regierungen, den Behinderten Zugang zu allen Basisdiensten zu gewähren. Auch sollen sie in Spezialprogramme investieren und einen nationalen Strategieplan für Behinderte verabschieden.
Zudem sollen die Regierungen die Sensibilisierung gegenüber der Behinderten fördern und Studien und Ausbildungen unterstützen, die sich dem Thema widmen. Dabei sei es wichtig, dass die Regierungen bei ihren Bemühungen die Behinderten miteinbeziehen.

20 Minuten Online - Jeder siebte Mensch ist behindert - Kreuz und Quer

2011-06-09

WHO | World report on disability

World report on disability

The first ever World report on disability, produced jointly by WHO and the World Bank, suggests that more than a billion people in the world today experience disability.
People with disabilities have generally poorer health, lower education achievements, fewer economic opportunities and higher rates of poverty than people without disabilities. This is largely due to the lack of services available to them and the many obstacles they face in their everyday lives. The report provides the best available evidence about what works to overcome barriers to health care, rehabilitation, education, employment, and support services, and to create the environments which will enable people with disabilities to flourish. The report ends with a concrete set of recommended actions for governments and their partners.
This pioneering World report on disability will make a significant contribution to implementation of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities. At the intersection of public health, human rights and development, the report is set to become a "must have" resource for policy-makers, service providers, professionals, and advocates for people with disabilities and their families.

WHO | World report on disability


The cross cutting recommendations of the report, based on the main findings, are as follows:

1: Enable access to all mainstream systems and services.
People with disabilities have ordinary needs, which can and should be met through mainstream
programmes and services. Mainstreaming is the process by which governments and other stakeholders address the barriers that exclude persons with disabilities from participating equally in any service intended
for the general public, such as education, health, employment, and social services.This requires
changes to laws, policies, institutions and environments. Mainstreaming not only fulfils the
human rights of persons with disabilities, it can also be more cost effective.
2: Invest in programmes and services for people with disabilities. 
Some people with disabilities may require access to specific measures, such as rehabilitation, support
services, or vocational training, which can improve functioning and independence and foster participation in society.
3: Adopt a national disability strategy and plan of action.
All sectors and stakeholders should collaborate on a strategy to improve the
well-being of people with disabilities.  This will help improve coordination between sectors and
services.  Progress should be monitored closely.
4: Involve people with disabilities.
In formulating and implementing policies, laws and services, people with disabilities should be
consulted and actively involved. At an individual level, persons with disabilities are entitled to have
control over their lives and therefore need to be consulted on issues that concern them directly.
5: Improve human resource capacity.
Human resource capacity can be improved through effective education, training and recruitment. 
For example training of health professionals, architects and designers should include relevant content on
disability and be based on human rights principles.
6: Provide adequate funding and improve  affordability.
Adequate and sustainable funding of publicly provided services is needed to remove financial barriers to access and ensure that good quality services are provided.
7: Increase public awareness and understanding about disability.
Mutual respect and understanding contribute to an inclusive society. It is vital to improve public
understanding of disability, confront negative perceptions, and represent disability fairly.
8: Improve the availability and quality of data on disability. 
Data need to be standardized and internationally comparable to benchmark and monitor progress on disability policies and on the implementation of the CRPD nationally and internationally.  
At the national level, disability should be included in data collection. Dedicated
disability surveys can also be carried out to gain more comprehensive information.
9: Strengthen and support research on disability. 
Research is essential for increasing public understanding about disability, informing disability policy and programmes, and efficiently allocating resources.  More research is needed, not just about
the lives of people with disabilities, but also about social barriers, and how these can be overcome.

Fact sheet
pdf, 396kb


www.who.int

WHO:: Weltbehindertenreport: Weltweit leben eine Milliarde behinderter Menschen

WHO:

Weltbehindertenreport: Weltweit leben eine Milliarde behinderter Menschen

DAPD
09.06.2011

New York/Berlin – Weltweit gibt es deutlich mehr Menschen mit Behinderungen als bislang vermutet. Der erste Weltbehindertenreport, der von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltbank am Donnerstag in New York vorgestellt werden sollte, geht von einer Milliarde behinderter Menschen aus. Mit einem Anteil von 15 Prozent der Bevölkerung leiden demnach erheblich mehr Menschen als bisher angenommen unter den Einschränkungen. Bislang war von einem Anteil von zehn Prozent ausgegangen worden. "Wir müssen mehr dafür tun, die Barrieren einzureißen, die behinderte Menschen isolieren und zu Randfiguren machen", forderte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.
Auch Mitarbeiter der Hilfsorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) hatten sich an der Ausarbeitung des 300 Seiten langen Berichts beteiligt. CBM-Direktor Rainer Brockhaus sagte, zuvor hätten Experten die Zahl der behinderten Menschen unterschätzt. Kein Land und keine Gesellschaft könne es sich mehr leisten, über Menschen mit Behinderung hinwegzusehen.

WHO:: Weltbehindertenreport: Weltweit leben eine Milliarde behinderter Menschen

World report on disability

The first ever World report on disability, produced jointly by WHO and the World Bank, suggests that more than a billion people in the world today experience disability.
People with disabilities have generally poorer health, lower education achievements, fewer economic opportunities and higher rates of poverty than people without disabilities. This is largely due to the lack of services available to them and the many obstacles they face in their everyday lives. The report provides the best available evidence about what works to overcome barriers to health care, rehabilitation, education, employment, and support services, and to create the environments which will enable people with disabilities to flourish. The report ends with a concrete set of recommended actions for governments and their partners.
This pioneering World report on disability will make a significant contribution to implementation of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities. At the intersection of public health, human rights and development, the report is set to become a "must have" resource for policy-makers, service providers, professionals, and advocates for people with disabilities and their families.
www.who.int
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