Posts mit dem Label freie Wahl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label freie Wahl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2012-02-05

Wahllokale müssen barrierefrei sein - Parteien - Deutschland Today

Wahllokale müssen barrierefrei sein

Erfurt (Die Linke Erfurt) - Im Sozialausschuss der Stadt am Mittwoch beantwortete der Oberbürgermeister eine Frage der Stadträtin Karola Stange (DIE LINKE) zur Umsetzung der Barrierefreiheit bei den Oberbürgermeisterwahlen am 22. April 2012.
In dieser Antwort wurde deutlich, dass die Stadtverwaltung davon ausgeht, dass nicht in allen Wahllokalen Barrierefreiheit umgesetzt wird.

Wahllokale müssen barrierefrei sein - Parteien - Deutschland Today

2011-07-22

Neue Presse Coburg | Landratswahl in "leichter Sprache"

Landratswahl in "leichter Sprache"

Merkblatt hilft Menschen mit Behinderung, ihr Wahlrecht auszuüben.

Lichtenfels - Der Behindertenbeauftragte des Landkreises Lichtenfels, Manfred Robisch, hat gemeinsam mit Mitarbeitern des Heilpädagogischen Zentrum der Caritas sowie der Regens-Wagner-Stiftung Burgkunstadt ein Merkblatt in "leichter Sprache" für die Landratswahl entworfen. Dieses Merkblatt soll Menschen mit Lernschwierigkeiten unterstützen, die bevorstehende Landratswahl besser zu verstehen und ihr Wahlrecht selbstständig auszuüben.
Viele Texte, wie Verträge, Briefe, Gesetzes- und Informationstexte, sind oft sehr kompliziert geschrieben. Menschen mit Beeinträchtigungen - sei es eine Sinnesbeeinträchtigung, kognitive Beeinträchtigung oder Lernbehinderung - können diese Texte nicht oder nur zum Teil verstehen. Um sich aber selbstständig und selbstbestimmt in der Gesellschaft bewegen zu können, ist es wichtig, Sprache und Texte zu verstehen. Damit Texte für Menschen mit Beeinträchtigungen verständlich werden, muss die Sprache an die aktuelle Lesekompetenz angepasst werden. Hier hilft die sogenannten leichte Sprache.
Das Merkblatt beantwortet viele praktische Fragen rund um die Landratswahl, wie zum Beispiel: Wer darf wählen? Wie viele Stimmen habe ich? Wer kann mir im Wahllokal helfen? Was muss ich bei der Briefwahl beachten? Behindertenbeauftragter Manfred Robisch sagte hierzu: "Ich möchte, dass möglichst viele Menschen an der Wahl am 11. September teilnehmen können. Für die Teilnahme muss man aber erst mal verstehen, um was es geht."
"Artikel 29 der Behindertenrechtskonvention verpflichtet den Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des Wahlrechts sowie des Wahlverfahrens sicherzustellen, dass die Wahlverfahren, -einrichtungen und -materialien geeignet, barrierefrei und leicht zu verstehen und zu handhaben sind, die freie Willensäußerung von Menschen mit Behinderungen als Wähler zu garantieren," so der Behindertenbeauftragte.
Das Merkblatt wird an die Einrichtungen des Heilpädagogischen Zentrums der Caritas sowie an der Regens-Wagner-Stiftung Burgkunstadt verteilt. Auch am Infostand im Landratsamt Lichtenfels sowie beim Behindertenbeauftragten Manfred Robisch ist das Merkblatt erhältlich. Darüber hinaus steht es im Internet unter www.landkreis-lichtenfels.de zum Herunterladen zur Verfügung.

Neue Presse Coburg | Landratswahl in "leichter Sprache"

2011-03-15

Diakonie Württemberg: Was für Menschen mit Behinderung gut ist, ist für alle Menschen gut

Was für Menschen mit Behinderung gut ist, ist für alle Menschen gut

Das Land will eine gemeinsame Beschulung ermöglichen. Die UN-Konvention ermöglicht freie Wahl des Wohn- und Arbeitsplatzes für Menschen mit und ohne Behinderung.


Bad Boll, 10. März 2011. Alle Menschen gehören zum Leib Christi. Gemeinsam sind wir die Welt. Wir müssen den Weg der Teilhabe und Gemeinschaft suchen“, betonte Landesbischof Frank O.July auf dem Internationalen Diakoniekongress in der Ev. Akademie Bad Boll, bei dem im Mittelpunkt das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung steht. Zu viele Menschen würden aber bisher nur zuschauen, ob das mit der Inklusion auch klappt, anstatt auch selbst aktiv zu werden. „In einer christlichen Gemeinde kann es aber kein oben und unten geben.“
„Eine Behinderung ist Ausdruck der Vielfalt des Lebens. Aber ein Mensch wird zu einem Behinderten gemacht durch vielfältige Barrieren“, so Dr. Monika Stolz, Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, in ihrem Grußwort an die 250 Gäste des Kongresses aus aller Welt. Die UN-Behindertenkonvention sei keine Vision, sondern ein staatlich verbindliches Rechtsziel, alle Menschen mit ihren Rechten und Stärken zu akzeptieren, „denn Menschenrechte sind unteilbar und gelten für alle.“


Diakonie Württemberg: Was für Menschen mit Behinderung gut ist, ist für alle Menschen gut
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...