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2014-02-24

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen | Politik - Berliner Zeitung

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen

Von 


Im Erbistum Köln – hier der Kölner Dom – leben 2,1 Millionen Katholiken.

Im Erbistum Köln – hier der Kölner Dom – leben 2,1 Millionen Katholiken.
Foto: dpa
Das Erzbistum Köln will schutzbefohlene Erwachsene in ihren Einrichtungen
mit Präventionsmaßnahmen vor sexuellem Missbrauch schützen. Das Personal
in Krankenhäusern, Senioren- und Behinderteneinrichtungen soll dafür
extra geschult werden.

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen | Politik - Berliner Zeitung

Katholische Kirche: Schutz vor sexuellem Missbrauch | Missbrauch - Frankfurter Rundschau

Katholische Kirche : UN werfen Vatikan Vertuschung von Missbrauch vor - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

Studie : Jede zweite behinderte Frau Opfer von Missbrauch - Nachrichten Panorama - Weltgeschehen - DIE WELT

Pfleger sollen Behinderte missbraucht haben / Übersicht / Der Norden / Nachrichten - HAZ - Hannoversche Allgemeine

Missbrauch von geistig Behinderten: Ideale Opfer - taz.de

Was kritisieren wir am Ausdruck „Missbrauch“? | netzwerkB | netzwerkB

Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung - Weibernetz e.V. - die bundesweite Interessenvertretung für behinderte Frauen

2014-02-14

Tanz für Gerechtigkeit und gegen Gewalt gegen Frauen | kobinet-nachrichten



Tanz für Gerechtigkeit und gegen Gewalt gegen Frauen

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Weibernetzfrauen auf dem Kasseler Königsplatz

Weibernetzfrauen auf dem Kasseler Königsplatz
© Weibernetz


Kassel
(kobinet) Heute ist nicht nur Valentinstag. Zum zweiten Mal fand der
weltweite Kampagnentag "One Billion Rising" statt, der Menschen rund um
den Erdball aufrief, gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Flagge zu
zeigen, sich zu erheben, zu tanzen, zu singen. In Deutschland rief ein
breites Bündnis dazu auf, sich zu beteiligen – mit Erfolg! Tausende
trafen sich auf Deutschlands Plätzen und tanzten gemeinsam zum
einheitlichen Kampagnensong "Break the Chain" (Spreng die Ketten).


Tanz für Gerechtigkeit und gegen Gewalt gegen Frauen | kobinet-nachrichten

2014-01-31

Sichtbar werden im weltweiten Protest gegen Gewalt | kobinet-nachrichten



Sichtbar werden im weltweiten Protest gegen Gewalt

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul

Logo: One Billion Rising

Logo: One Billion Rising
© onebillionrising


Kassel (kobinet) Am 14. Februar sind wieder weltweit Frauen und Männer
aufgerufen, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Im
Rahmen der Kampagne "One Billion Rising for Justice" (eine Milliarde
erheben sich für Gerechtigkeit) finden am 14. Februar überall auf der
Welt Aktionen zum Streiken, Tanzen, Singen, Lautsein, Trommeln statt, um
ein Signal gegen sexistische Übergriffe, Unrecht und Gewalt an Frauen
zu setzen.(...) Das Weibernetz unterstützt die Forderungen und die Kampagne und ruft
Frauen mit Beeinträchtigung auf: "Macht mit! Lasst uns behinderte Frauen
und Mädchen sichtbar werden!" Denn behinderte Frauen sind noch häufiger
von Gewalt betroffen.
Sichtbar werden im weltweiten Protest gegen Gewalt | kobinet-nachrichten

2013-10-23

Großbritannien: Behinderte Frauen und häusliche Gewalt - BIZEPS-INFO


Text: Dipl.-Pol. Christiane Link · 23. Oktober 2013 10:27 Uhr

Großbritannien: Behinderte Frauen und häusliche Gewalt

Warnung: Dieser Blogeintrag behandelt das Thema Gewalt gegen Frauen. Wer sich damit lieber nicht beschäftigen möchte, sollte nicht weiterlesen

 Jemand postete den Buchtipp auf Facebook und ich kannte zufällig eine der Autorinnen. "Disabled Women and Domestic Violence" heißt das Buch. Es war eigentlich nicht das, was ich gerade lesen wollte, aber da ich, wie gesagt, eine der Autorinnen persönlich kenne, war ich neugierig.
Es ist ein Sachbuch, das eine neue britische Studie zu eben diesem Thema auswertet und auf alte Studien zurückgreift. Ich gehe zu Amazon, lade mir das Buch auf mein iPad und fange an, zu lesen und kann gar nicht mehr aufhören. So unfassbar sind die Erkenntnisse aus den Befragungen von behinderten Frauen, die Gewalt durch ihre Partner und Partnerinnen erfahren haben.
weiterlesen:
Großbritannien: Behinderte Frauen und häusliche Gewalt - BIZEPS-INFO

2013-07-16

Pannwitz-Blick noch aktuell | kobinet-nachrichten


Pannwitz-Blick noch aktuell

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Der Pannwitzblick - Titel des Taschenbuchs
Der Pannwitzblick - Titel des Taschenbuchs
© Sierck und Danquart
Berlin (kobinet) Ist der Pannwitzblick noch aktuell? Diese Frage will das Gen-ethische Netzwerk am 4. August in Berlin nach einer Vorführung des gleichnamigen Films von Didi Danquart diskutieren. Das Netzwerk gehört zu dem Bündnis, das die erste Berliner Pride Parade am vergangenen Samstag vorbereitet und weitere Veranstaltungen geplant hat. Der Regisseur und Autor des 1991 entstandenen Dokumentarfilms "Der Pannwitzblick" kommt zur Diskussion in das Kreuzberger Kino fsk am Segitzdamm.
Der „Pannwitzblick", so wird die Veranstaltung angekündigt, lag nicht nur der Aussonderung und Selektion im Nationalsozialismus zugrunde lag, sondern prägte auch in der Zeit danach die Sicht auf Behinderung als an eine Normalität anzupassende Abweichung. Angefragt sind Udo Sierck und Theresia Degener, die damals im Film interviewt wurden. Udo Sierck und Didi Danquart haben in einem Taschenbuch beschrieben, wie Gewalt gegen Behinderte entsteht.
weiterlesen:
Pannwitz-Blick noch aktuell | kobinet-nachrichten

2013-06-29

Die gewaltfreie Psychiatrie ist Wahlprogramm der Linkspartei

  Die gewaltfreie Psychiatrie ist Wahlprogramm der Linkspartei



28.06.13

 
von Werner-Fuss Zentrum
Die Linkspartei hat als erste Partei, die im Bundestag vertreten ist, die Abschaffung psychiatrischer Gewalt in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Die gewaltfreie Psychiatrie ist Wahlprogramm der Linkspartei





Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013

Selbstbestimmt und mittendrin: eine inklusive Gesellschaft ohne Hindernisse

In der Bundesrepublik leben fast zehn Millionen Menschen mit anerkannten Behinderungen. Immer mehr Menschen "erwerben" zudem eine Behinderung: durch schlechte Arbeitsbedingungen, Stress und sozialen Druck. Fehlende Investitionen in den Kommunen, Leistungskürzungen und die Aussonderung von Menschen aufgrund ihrer Beeinträchtigung schränken die Gestaltungsmöglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben ein. Statt voller gesellschaftlicher Teilhabe und Selbstbestimmung erleben Menschen mit Behinderungen oftmals die Unzugänglichkeit von öffentlichen Räumen, Schulen, Praxen und Verkehrsmitteln, Informations- und Kommunikationssystemen, die Ausgrenzung in Sonderschulen und Heimen und die Diskriminierung in vielfältigen Lebenslagen.
Alle Menschen müssen mit ihren Möglichkeiten als vollwertige Bürgerinnen und Bürger gewürdigt und gefördert, dürfen nicht auf Menschen mit Mängeln reduziert und bevormundet werden - so gibt es die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen vor, und das ist Grundlage LINKER Politik. Das erfordert ein neues Denken und Handeln bei politisch Verantwortlichen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Betroffenen selbst. Dieses wollen wir gemeinsam mit Betroffenen und Verbänden weiter voranbringen: von einem wirkungsvolleren Antidiskriminierungsgesetz über barrierefreies Wohnen und Wählen, gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen, selbstbestimmte Wohnformen bis hin zu einer gewaltfreien Psychiatrie.
Alle Gesetze und Verordnungen sind deshalb auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention zu überprüfen.
  • Der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention soll unter tatsächlicher Beteiligung der Betroffenen und ihrer Interessenvertretungen fortgeschrieben und konkretisiert werden. Nachprüfbare Zielvorgaben, Umsetzungsfristen und eine ausreichende Finanzierung sind unumgänglich - Menschenrechte dürfen nicht unter Kostenvorbehalt gestellt werden.
Wir setzen uns für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und ihren Interessenvertretungen ein. Das beinhaltet z. B. die Förderung unabhängiger Beratung, die Unterstützung von Betroffenenverbänden und die Stärkung der Rechte von Betriebs- und Personalräten, Schwerbehindertenvertretungen sowie Werkstatträten und Frauenbeauftragten in Behinderteneinrichtungen.
  • Bestehende bauliche und kommunikative Barrieren müssen beseitigt werden. Hierfür wollen wir ein Sonderinvestitionsprogramm von jährlich einer Milliarde Euro in einem Zeitraum von fünf Jahren auflegen. Öffentliche Investitionen und Fördergelder sollen zukünftig auch an das Kriterium der Barrierefreiheit gebunden werden.
  • Barrierefreie Mobilität ist gut für alle - hierfür sind barrierefreie Verkehrsmittel, ein ausreichendes Platzangebot sowie ein Begleitservice unerlässlich.
  • Für Schwerbehinderte oder Kranke, die den öffentlichen Nahverkehr nicht nutzen können, soll zur Ermöglichung der Teilhabe am öffentlichen Leben ein kostenfreies individuelles Kilometerkontingent für Behindertenfahrten zur Verfügung stehen.
  • Die erforderlichen Rahmenbedingungen und finanziellen Mittel müssen bereitgestellt werden, um das Recht auf inklusive Bildung bei allen Bildungswegen und -einrichtungen für das gesamte Leben zu sichern.
  • Um behinderungsbedingte Nachteile durch z. B. spezielle Hilfsmittel, persönliche Assistenz oder bauliche Maßnahmen auszugleichen, braucht es ein bundeseinheitliches Teilhabesicherungsgesetz. Die Leistungen sollen ohne Einkommens- und Vermögensprüfung bedarfsdeckend zur Verfügung gestellt werden und gute, tarifliche Arbeitsbedingungen für die Assistenzkräfte garantieren.
  • Um das Recht auf gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen, wollen wir die Mindestbeschäftigungsquote auf sechs Prozent anheben und die Ausgleichsabgabe bei Verstoß mindestens verdreifachen. Der Sonderstatus von Werkstattbeschäftigten muss abgeschafft, ihr Arbeitnehmerrecht gestärkt sowie gleicher Lohn bei gleicher Arbeit durchgesetzt werden.
  • Rechtliche Diskriminierung, insbesondere über psychiatrische Sondergesetze und ärztliche oder betreuungsrechtliche Zwangsbefugnisse, ist aufzuheben.
 DIE LINKE: Selbstbestimmt und mittendrin: eine inklusive Gesellschaft ohne Hindernisse

2013-06-06

Studie: Kirchliche Behinderteneinrichtungen waren einst oft Orte des Missbrauchs - badische-zeitung.de

Studie

Kirchliche Behinderteneinrichtungen waren einst oft Orte des Missbrauchs

Gewalt statt Betreuung: Die Evangelische Hochschule in Freiburg hat die Zustände in kirchlichen Behinderteneinrichtungen in den 1950er und 1960er Jahren untersucht. Das Ergebnis fällt beklemmend aus.
Südwest: Studie: Kirchliche Behinderteneinrichtungen waren einst oft Orte des Missbrauchs - badische-zeitung.de

2013-05-30

Alarmierender UNICEF-Bericht über Lage behinderter Kinder


Unicef-Bericht 

Behinderte Kinder leben in vielen Ländern isoliert


Weltweit werden Kinder mit Behinderungen gesellschaftlich ausgegrenzt, warnt das Hilfswerk Unicef. Diskriminierung und Gewalt sind vor allem in ärmeren Ländern Alltag.
Behinderte Kinder und ihre Familien zählen weltweit zu den am stärksten benachteiligten und gefährdeten Menschen – zu diesem Ergebnis kommt der internationale Unicef-Jahresbericht "Zur Situation der Kinder in der Welt 2013"

weiterlesen:
Unicef-Bericht: Behinderte Kinder leben in vielen Ländern isoliert | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Alarmierender UNICEF-Bericht über Lage behinderter Kinder | Aktuell Welt | DW.DE | 30.05.2013

UNICEF beklagt Diskriminierung behinderter Kinder | tagesschau.de


 The State of the World’s Children 2013 - Report

2013-02-07

Kritik an psychiatrischer Zwangsbehandlung - YouTube

 

Kritik an psychiatrischer Zwangsbehandlung

01.02.2013
Ein Psychiatrie-Überlebender klagt vor dem Landgericht Stuttgart auf Schadensersatz und Schmerzensgeld. Unter dessen stimmen etwa 30 Abgeordnete im Bundestag für die Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung, nachdem das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof entsprechende Gesetze für verfassungswidrig und nichtig erklärt haben. Rechtsanwalt David Schneider-Addae-Mensah erstattet Strafanzeige gegen Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger wegen Körperverletzung. Dr. Martin Zinkler, Chefarzt der Psychiatrie in Heidenheim lehnt ein neues Gesetz zur Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung ab, während Dr. Tilman Steinert meint, Psychiatrie könne nicht ohne Zwang und Gewalt auskommen. Mehr Informationen zum Thema:
Kritik an psychiatrischer Zwangsbehandlung - YouTube

swr.de/landesschau-bw

2013-02-02

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen" - KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen"

Hochbegabt, behindert, kaputt integriert - diese vier Worte fassen die Schul- und Lehrzeit von David Ziemek treffend zusammen. Das Buch trägt autobiographische Züge, versteht sich jedoch als Kritik am Umgang mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft. Es handelt von Diskriminierung, Demütigung und Gewalt an Schulen und geschützten Ausbildungseinrichtungen.
KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

2013-01-11

Aufregung: „Unsere Pflegeheime foltern nicht“ :: Homepage - Region - Kelheim :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Kelheim 06.01.2013, 19:30 Uhr

„Unsere Pflegeheime foltern nicht“

Wo Fixierungen und Bettgitter erlaubt sind, darf die nationale Anti-Folter-Stelle kontrollieren. Das empört die Kelheimer „Kooperation Pflege“.


LANDKREIS. Als „Skandal“ werten es Vertreter von Pflegeheimen und Landratsamt, dass die „Nationale Stelle zur Verhütung von Folter“ auch Pflegeeinrichtungen einen Kontrollbesuch abstatten kann. „So wird in der Öffentlichkeit wieder einmal der falsche Eindruck erweckt, dass in unseren Pflegeheimen gefoltert wird“, wird Dr. Hubert Faltermeier, Landrat und Kreisvorsitzender des Heimbetreibers BRK, in einer Mitteilung des Landratsamts zitiert. Derlei Prüfungen sollen nicht stattfinden, fordern die Mitglieder der „Kooperation Pflege im Landkreis Kelheim“.

Aufregung: „Unsere Pflegeheime foltern nicht“ :: Homepage - Region - Kelheim :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de


Gewaltverhütung : Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

Gewalt im Altenheim : Die Ursachen der Missstände liegen im Pflegesystem - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

Gewalt im Altenheim : Die Ursachen der Missstände liegen im Pflegesystem - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

Meinung 10.01.13

Gewalt im Altenheim

Die Ursachen der Missstände liegen im Pflegesystem

Die Initiative der Nationalen Antifolterstelle zur Kontrolle von Pflegeheimen ist ein wichtiges Signal. Das Problem, dass einige Pfleger Gewalt anwenden, ist damit jedoch noch nicht gelöst. Von

Gewalt im Altenheim : Die Ursachen der Missstände liegen im Pflegesystem - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

Gewaltverhütung : Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

10.01.13

Gewaltverhütung

Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen

Schläge, Hunger, Fixieren: Experten schätzen, dass jeder fünfte Bewohner eines Altenheims Opfer von Gewalt wird. Jetzt soll die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter Seniorenheime kontrollieren. Von

Gewaltverhütung : Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

Gewalt im Altenheim : Die Ursachen der Missstände liegen im Pflegesystem - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

2012-11-23

Weibernetz: Schutz vor Gewalt in Einrichtungen! -- kobinet

23.11.2012 - 09:01

Weibernetz: 

Schutz vor Gewalt in Einrichtungen!.

Kassel (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags Nein zu Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. verbindliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Als Arbeitshilfe für die Einrichtungen legt die Interessenvertretung eine Checkliste zum Erstellen eines Leitfadens zum Umgang mit (sexualisierter) Gewalt vor.

„Angesichts der hohen Gewaltbetroffenheit von Frauen mit Behinderung müssen sämtliche Einrichtungen verpflichtet werden, verbindliche Präventions- und Interventionsmaßnahmen vorzuhalten. Das fängt beim Beschwerdemanagement an bis hin zum Reflektieren von Machtstrukturen, dem Vorhalten von Frauen als Pflegekraft, wenn der Wunsch besteht und einer festgelegten Vorgehensweise bei Verdachtsfällen von Gewalt“, so Projektleiterin Martina Puschke.

Repräsentative Studienergebnisse der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2011 belegen, dass Frauen mit Behinderung etwa doppelt so häufig körperliche und sexualisierte Gewalt erleben als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt.

Weibernetz: Schutz vor Gewalt in Einrichtungen! -- kobinet

2012-11-22

Daheim statt Heim e.V. / Daheim statt Heim: Gewalt in der Pflege verhindern - mehr Geld in eine menschenwürdige ambulante Versorgung investieren.


Logo der Bundesinitiative Daheim statt Heim e. V.Daheim statt Heim: Gewalt in der Pflege verhindern - mehr Geld in eine menschenwürdige ambulante Versorgung investieren.

Daheim statt Heim fordert: Gewalt in der Pflege verhindern - mehr Geld in eine menschenwürdige ambulante Versorgung investieren. Das Modell Pflege im „sogenannten“ Heim ist gescheitert!

Berlin, 16.11.2012 Schockierende Berichte über Missstände und Gewalt in der Pflege dominierten auch in dieser Woche wieder einmal die Medien. Im ZDF-Morgenmagazin stellt der Pflegeexperte und Unterstützer von Daheim statt Heim, Claus Fussek, fest: „Was in vielen Heimen läuft, ist kriminell. Heime sind weitgehend rechtsfreie Räume geworden.“ Dieser Feststellung schließt sich die Bundesinitiative Daheim statt Heim an und fordert die Stärkung des ambulanten Sektors.

Das Pflegemodell Heim ist nach Auffassung der Bundesinitiative Daheim statt Heim das Grundproblem und muss angesichts der aufgedeckten und bekannten Missbrauchsfälle und Missstände als menschenunwürdig und gescheitert angesehen werden. Auch in sogenannten Heimen für Kinder- und Jugendliche sowie für Menschen mit Behinderungen, die ein sicheres „Zuhause“ ersetzen sollen,  wurden in den letzten Jahren zahlreiche schwerwiegende Missbrauchsfälle aufgedeckt.  Diese reichten von den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Das Ausmaß dieser Skandale und die große Zahl der Opfer lassen nur den Schluss zu, dass wir einen Ausstieg aus dem Geschäftsmodell „Heim“ brauchen
Daheim statt Heim e.V. / Daheim statt Heim: Gewalt in der Pflege verhindern - mehr Geld in eine menschenwürdige ambulante Versorgung investieren.


Petition mitzeichnen: 
Hilfe daheim statt Milliarden für Heime - UN-Konvention in Deutschland umsetzen!

2012-11-10

"Die meisten Guten bleiben nicht lange" - Interview zu Gewalt in der Pflege - Radio Bremen


Interview zu Gewalt in der Pflege

"Die meisten Guten bleiben nicht lange"

In einem Bremer Seniorenheim ist eine demente Bewohnerin misshandelt worden. Ihre Pflegerin wurde daraufhin entlassen, hat aber schon wieder einen neuen Job in einem anderen Pflegeheim. In unserem Online-Interview schildert ein 47-jähriger Altenpfleger anonym seinen beruflichen Alltag. Er sagt: Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen bleiben die guten Pflegekräfte nicht lange. Die Heime müssen jeden nehmen, den sie bekommen können.

Pfleger mit einer Patientin [Quelle: Radio Bremen] Oft müssen die Patienten lange auf Betreung warten, weil die Pfleger total überlastet sind, moniert unser Interviewpartner.


"Die meisten Guten bleiben nicht lange" - Interview zu Gewalt in der Pflege - Radio Bremen

2012-11-09

Pressemitteilungen - Koordinierungsstelle fordert besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Koordinierungsstelle fordert besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen

Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 09.11.2012
Die Staatliche Koordinierungsstelle nach Art. 33 der UN-Behindertenrechtskonvention hat in einem Positionspapier mehr Maßnahmen gefordert, um den Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen zu verbessern.
Frauen mit Behinderung sind sehr viel häufiger von Gewalt betroffen als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt, daher ist es zwingend notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um sie besser vor Gewalt zu schützen, so die Staatliche Koordinierungsstelle. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im März 2009 hat sich Deutschland dazu verpflichtet.
So hat die Koordinierungsstelle nach Art. 33 der UN-Behindertenrechtskonvention das Bundesministerium für Gesundheit aufgefordert, die geschlechtergleiche Pflege zu verankern. Weiterhin fordert die Koordinierungsstelle vom Bundesministerium der Justiz, das Gewaltschutzgesetz dringend zu überarbeiten, da es die spezifische Lebenssituation von Frauen mit Behinderung oft nicht berücksichtigt. Die verpflichtende Einsetzung von Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten in Einrichtungen der Behindertenhilfe ist eine weitere Forderung der Koordinierungsstelle, dies könne im § 17 SGB I und in der Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) entsprechend ergänzt werden.
Ein Vorschlag, der sich insbesondere an die Kultusministerien der Länder richtet, ist die Gewährleistung des Zugangs zu geeigneten Informationen und Bildungsangeboten für Frauen und Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen. Dazu zählen Informationen und Bildungsangebote zum Schutz vor Gewalt, aber auch Informationen zu Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung.
Diese und weitere Maßnahmen zum besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen hat die Koordinierungsstelle in einem Positionspapier zusammengefasst. Bundesministerien, Bundestagsausschüsse und weitere Institutionen haben das Papier erhalten und wurden gebeten, die Umsetzung der Maßnahmen zu ermöglichen.
Positionspapier der Staatlichen Kordinierungsstelle nach Art. 33 UN-BRK: Frauen und Mädchen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen (PDF/313KB)

Pressemitteilungen - Koordinierungsstelle fordert besseren Schutz vor Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-11-02

Gewalt im Altenheim - YouTube


Gewalt im Altenheim


Published on Nov 1, 2012 by
Viel ist zum Thema Gewalt im Altenheim nicht bekannt. Es gibt nur wenige bekannte Fälle. Und so glaubte auch Detlef Westphal seiner dementen Mutter nicht, als sie sagte, dass sie in einem Bremer Heim geschlagen werde. Ein Beweis musste her. Und die kamen. Gast im Studio: Martin Stöver von der Heimaufsicht Bremen. Ein Beitrag von Dennis Leiffels.

Donnerstag, 1. November 2012, buten un binnen, Radio Bremen TV
Gewalt im Altenheim - YouTube

2012-10-21

Anforderungen an die alltägliche Umsetzung einer gesetzlichen Betreuung nach UN-Behindertenrechtskonvention - Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.

DGPPN-Symposium am 18.10.2012 in Berlin (Betreuungsrecht)

Ich habe mal Anforderungen an die alltägliche Umsetzung einer gesetzlichen
Betreuung nach UN-Behindertenrechtskonvention wie folgt zusammengefasst:

Das Betreuungsrecht muss eine ganz andere Bedeutung bekommen:
Betreuungsrecht bedeutet erst mal, dass Jeder das Recht auf eine Betreuung hat, wenn bestimmte Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Jeder hat aber auch das Recht auf Verzicht, bzw. Verweigerung einer gesetzlichen
Betreuung.genau wie bei der Grundsicherung. Denn Grundsicherung wird auch
keinem auf gezwängt - im Gegenteil.
Jeder Betreuer muss einen Eignungstest durchlaufen, um bestimmte Voraussetzungen für solche verantwortungsvollen Aufgaben zu erfüllen. Sogar der Bundesverband der Berufsbetreuer hat sich mit Eignungskriterien bzw. Anforderungen für die Zulassung von Betreuern auseinander gesetzt.
Jeder Betreuer sollte eine Ausbildung mit anschließender Prüfung absolvieren
müssen.
Nur zertifizierte Personen mit abgeschlossener Prüfung dürfen gesetzliche
Betreuungen übernehmen - wie bei jedem anderen Beruf auch.
Es muss auch gesetzlich festgelegt werden, wie viele Betreute ein Betreuer betreuen
darf. (1 Betreuer = höchstens 30 Betreute)
Am Anfang der Betreuung muss es ein Vertragsgespräch mit folgenden
Zielvereinbarungen geben:
> Festlegung der Bedürfnisse des Betreuten
> Festlegung der Verpflichtungen beiderseits
> Festlegung von evtl. Zwangseinweisungen, Zwangsmaßnahmen und/oder
Medikationen oder sonstigen Behandlungen und medizinischen Eingriffen.
> Umsetzung einer Patientenverfügung
All diese Vereinbarungen müssen in einem Vertrag schriftlich festgehalten und von
beiden Seiten unterschrieben werden.
Dieser Vertrag kann in einer bestimmten Frist (Kündigungsfrist) geändert,
zurückgezogen, widerrufen oder gekündigt werden - wie bei einer
Patientenverfügung.
Zur Qualitätssicherung und Vorbeugung von Missbrauch muss eine unabhängige
Beschwerdestelle installiert werden, die nicht nur auf Beschwerden reagiert, sondern, wie bei Besuchskommissionen, Betreuer kontrolliert bzw. überprüft.
 Immer wieder wird von Seiten der Profis mit Extremfällen die ihr ganzes
Vermögen verschleudern oder ihr Leben aufs Spiel setzen und, und, und,
argumentiert, aber z.B.:
>Aktienkäufer, Spekulanten, Spielhallen- und Kasino-Besucher usw....dürfen auch ihr
Eigentum „verschleudern“. Also muss auch ein als psychisch krank Diagnostizierter
das Recht haben, mit z.B. 27 Handyverträgen sein Eigentum zu verschleudern.
> Autoraser leben auch selbst- und fremdgefährdend
> Drogenabhängige und sonstige Süchtige werden auch nicht gegen ihren Willen
behandelt oder eingesperrt.
In Härtefällen, wie bei Fremdgefährdung, gilt das Strafgesetzbuch.
Bei extrem akuter Selbstgefährdung wie Suizidgefahr gelten die PsychKGs der
Länder. Damit ist nicht die Zwangsbehandlung sondern die geschlossene
Unterbringung zur Gefahrenabwehr gemeint.
In diesem Zusammenhang, laut UN-BRK und den aktuellen Gerichtsurteilen ist eine
Abschaffung des § 1906 BGB dringend notwendig.
Ansonsten darf Betreuung nur eine Dienstleistung bzw. ein Angebot sein,
wie bei ambulanter Assistenz oder ein Anwalt mit Mandanten.

Laut UN-Behindertenrechtskonvention ist und bleibt jeder Mensch geschäftsfähig,
somit darf es den „Einwilligungsvorbehalt“ überhaupt nicht mehr geben.
Eine Aufgabe des Betreuers sollte es auch sein, die Rechte des Betreuten gegenüber
Ärzten und Klinken zu schützen. Somit muss der Betreuer den Betroffenen auch vor
psychiatrischer Gewalt schützen.
Psychiatrie darf seit der UN-Konvention nicht per Gesetz, sondern nur noch
vom Arzt mit Einvernehmen des Patienten verordnet werden !!!

Doris Steenken, Vorstandsmitglied im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.


2013-04-19-btr.pdf (application/pdf Object)

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege

16.10.2012
Termin: 16.11.2012
Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Freiburg
Veranstalter: Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Freiburg, der Stiftungsverwaltung Freiburg, der Evangelischen und Katholischen Hochschule Freiburg.


Seit 2010 – ausgelöst durch die Aufdeckung und vor allem Veröffentlichung von Fällen sexuellen Missbrauchs in dem Berliner Canisius-Kolleg – geht eine Welle der Auseinandersetzung mit Gewalt in Erziehungseinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe durch die Presse und Fachöffentlichkeit. In der Altenpflege wird dagegen schon länger über Gewalt diskutiert, z.B. im Zusammenhang mit selbstschädigendem Verhalten von Bewohnern und Bewohnerinnen oder Ruhigstellen durch Fixierung und Psychopharmaka.
Die Tagung geht den Möglichkeiten und Grenzen der Gewaltprävention in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege nach.

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de
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