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2013-06-02

"Wertlos? - Alltagsdinge werden zur Kunst" - Neumarkt: Kunst wieder "daheim"


Kunst wieder "daheim"


Oberbürgermeister Thomas Thumann lässt sich das Kunstobjekt erläutern.
Foto: Zwick
NEUMARKT. Ein künstlerisches Röhren-Objekt ist wieder nach Neumarkt zurückgekehrt, nachdem es drei Jahre mit der Ausstellung "Zeige deine Wunde - Psychiatrieerfahrene stellen aus" durch Deutschland und die Schweiz gereist war.
Die Plexiglas-Röhren, gefüllt mit Alltagsdingen, die nicht mehr benutzt werden, waren im Jahr 2003 von Besuchern des Sozialpsychiatrischen Dienstes und des angegliederten Tageszentrums unter der Anleitung des Künstlers Wolfgang Weinmann entstanden.
Der Titel "Wertlos? - Alltagsdinge werden zur Kunst" soll darauf hinweisen, dass das scheinbar Nutzlose einen neuen Wert bekommt, wenn es in einen anderen Zusammenhang gestellt wird, hieß es.
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.Neumarkt: Kunst wieder "daheim"

2012-08-29

Paralympics in London: Behindertensportler erhalten höhere Medaillenprämien - Paralympics 2012 - FOCUS Online - Nachrichten


Paralympics in London 

Behindertensportler erhalten höhere Medaillenprämien

Dienstag, 28.08.2012, 13:56

Paralympics
dpa Vorfreude auf die Paralympics: Marianne Buggenhagen
 
15 000 Euro für einen Olympiasieg, aber nur 4500 für eine Goldmedaille bei den Paralympics? Diese Diskrepanz verärgert viele Behindertensportlern. Vor deren Wettkampfstart hat die Sporthilfe die Prämien nun erhöht. (...)

Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, stärkte indes den Kritikern den Rücken. Viele Sportler seien zurecht darüber erbost, dass sie im Vergleich zu ihren nichtbehinderten Olympia-Kolleginnen und Kollegen weiterhin deutlich niedrigere Prämien erhalten. „Hier entsteht der Eindruck, Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen verdienten weniger Anerkennung. Das halte ich für sehr bedenklich“, sagte Lüders. Die nun verkündete Aufstockung der Prämien begrüßte sie ausdrücklich.
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Paralympics in London: Behindertensportler erhalten höhere Medaillenprämien - Paralympics 2012 - FOCUS Online - Nachrichten

2012-08-26

Paralympics in London: Deutsche Athleten wütend wegen Prämien - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten


Paralympics in London 

Deutsche Athleten wütend wegen Prämien

Mittwoch, 22.08.2012, 11:57

Wojtek Czyz, London, Paralympics
dpa Bekäme für eine Goldmedaille 10 500 Euro weniger als Angelique Kerber oder Sabine Lisicki bekommen hätten: Petra-Katharina Krüger
Deutschlands Paralympics-Sportler beschweren sich über die ungerechte Prämien-Verteilung. Bei Olympia bekamen deutsche Sportler 15 000 Euro pro Goldmedaille, bei den Paralympics sind es nur 4500 Euro.
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Paralympics in London: Deutsche Athleten wütend wegen Prämien - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten

Prämien-Streit! Paralympics-Stars klagen an: Warum ist unser Gold weniger wert? - Sport - Bild.de

PRÄMIEN-STREIT! Paralympics-Stars klagen an Warum ist unser Gold weniger wert?

  • PRÄMIEN-STREIT! Paralympics-Stars klagen an: Warum ist unser Gold weniger wert?

    Paralympics Warum ist unser Gold weniger wert?

    Der beinamputierte Leichtathlet Wojtekczyz holte im Weitsprung Gold bei den Paralympics in Peking 2008 und Athen 2004
    Foto: dpa
21.08.2012 — 23:03 Uhr
Von SEBASTIAN KAYSER Heute in einer Woche beginnen in London die Paralympics (29. August bis 9. September). Doch bei den deutschen Athleten macht sich plötzlich Unmut breit. Der Grund: Die Deutsche Sporthilfe will den Paralympics-Siegern nur 4500 Euro Prämie für eine Goldmedaille zahlen. Bei den Olympischen Spielen gab es noch 15 000 Euro für Gold...
Jetzt klagen die Paralympics-Stars an: Warum ist unser Gold weniger wert? Leichtathlet Wojtek Czyz (32), vierfacher Paralympics-Sieger, sagt: „Es würde uns stolz machen, gleich behandelt zu werden.“ Es gehe ihm dabei nicht nur ums Geld, meint Czyz: „Ich fahre nicht dahin, um reich zu werden. Da geht es nicht um den Betrag, sondern um die Anerkennung.“

Prämien-Streit! Paralympics-Stars klagen an: Warum ist unser Gold weniger wert? - Sport - Bild.de

2012-07-31

Ungleiche Prämien bei Olympia und Paralympics -- kobinet

30.07.2012 - 16:31

Ungleiche Prämien bei Olympia und Paralympics.

Berlin (kobinet) Für den Gewinn einer Medaille bei den Paralympics in London gibt die Deutsche Sporthilfe nicht mal ein Drittel der Prämie, die sie bei den Olympischen Spielen zahlt. "Diese ungleiche Behandlung von Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderungen ist unfair und ungerecht“, erklärte heute der behindertenpolitische Sprecher der Linken im Bundestag zur Antwort der Bundesregierung auf seine Anfrage.

„Man kann darüber streiten, ob die Durchkommerzialisierung des Spitzensports sinnvoll ist. Man kann auch darüber streiten, ob Medaillen-Prämien von einem privaten Verein dem olympischen Gedanken gut tun. Aber man darf nicht darüber streiten, ob olympische oder paralympische Medaillen mehr wert sind", so Ilja Seifert in einer Pressemitteilung. Sportlichen Leistungen von Frauen und Männern mit Behinderungen seien nicht weniger hart erkämpft als die nicht behinderter Sportlerinnen und Sportler.

Eine paralympische Goldmedaille ist der Deutschen Sporthilfe aber nur 4.500 Euro wert. Das ist geringfügig mehr als die für einen medaillenlosen 4. Platz bei den Olympischen Spielen. Und weniger als ein Drittel für eine Goldmedaille, die mit 15.000 Euro belohnt wird.(..)

Ungleiche Prämien bei Olympia und Paralympics -- kobinet

2012-06-03

INVALID STREET – Invalidenstraße Wien | …celebrate diversity … and make the streets yours!

 

VALID 2 – Die Kampagne rund um die „Invalidenstraße“ –

Sprache schafft Realität, Realität schafft Sprache

>> Find us on Facebook: https://www.facebook.com/pages/Invalidenstrasse-Invalidstreet/272831192764692
.
Vor diesem Hintergrund organisieren das Theater der Unterdrückten – Wien (TdU-Wien) und DanceAbility eine Kampagne zum Thema: „Kunst im öffentlichen Raum – Barrierefreiheit – sensible Sprache“ mit dem Titel „VALID 2“.
Namensgebend und Grund für diese Kampagne ist die „Invalidenstraße“ im dritten Wiener Gemeindebezirk. Wenn Sprache Realität und Realität Sprache schafft, dann bedeutet eine kritische Auseinandersetzung mit Begriffen, wie „valide“, „gültig“, „wert“ und „wertvoll“ schlussendlich die Frage, welche Wertigkeit so genannte behinderte Menschen in unserer Gesellschaft einnehmen.
Wollen wir tatsächlich eine Straße, welche behinderte Menschen an gesellschaftliche Ränder drängt und sie doch auch in einen negativen Mittelpunkt stellt? Schafft diese Sprache nicht vielmehr eine Realität, die der unsrigen längst nicht mehr entspricht? Wollen wir uns auf dieser Realität ausruhen, anstatt an einer neuen zu bauen?
Die Kampagne soll Anstoß und Beitrag sein, genau diese neue Realität zu schaffen, in der Menschen keine Begriffe mehr brauchen, um damit verinnerlichte und veräußerlichte Gefängnisse für „die Anderen“, „die Fremden“, „die Unbekannten“ zu bauen.
Ob als Selbst- oder Fremdwahrnehmung- diese Begriffe fragmentieren Gesellschaften, schüren Ängste und Abwehrhaltungen und verhindern damit Dialog, Empowerment und Zusammenhalt. Wir wollen sowohl eine Sprache, als auch eine Realität mitgestalten, in denen Menschen und Vielfalt Platz und Wertigkeit haben!
Petition zur Umbenennung der Invalidenstraße
http://www.petitiononline.at/petition/invalidenstrasse/257

INVALID STREET – Invalidenstraße Wien | …celebrate diversity … and make the streets yours!


2012-05-21

Villingen-Schwenningen: Arbeit für Behinderte jetzt mehr wert | SÜDKURIER Online

Villingen-Schwenningen Arbeit für Behinderte jetzt mehr wert

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Die Vertretung der Belange behinderter Menschen findet jetzt in Villingen-Schwenningen mehr finanzielle Anerkennung.  Bild: Archiv

Beauftragter bekommt 150 Euro im Monat. Andere Städte zahlen oft mehr
Die Aufgabe des Behindertenbeauftragten ist der Stadt jetzt mehr wert: 150 Euro beträgt die Aufwandsentschädigung jetzt im Monat – bisher waren es nur 300 Euro pro Jahr. Es gab auch Stimmen, die noch mehr Geld angebracht sahen.
Villingen-Schwenningen: Arbeit für Behinderte jetzt mehr wert | SÜDKURIER Online

2011-08-08

Readers Edition » Psychiatrie im Wandel der Zeit - Ein Kommentar

Psychiatrie im Wandel der Zeit - Ein Kommentar

Montag, den 8. August 2011 um 18:42 Uhr von Maiken Liefeith
Es handelt sich bei der Lage der Psychiatrie eher um eine Menschenrechtsfrage.
Es stimmt schon, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten in den Psychiatrien sich die Lebensbedingungen verschlechterten und dass mit einem größeren Budget eine bessere Behandlung möglich wäre.
Aber zum einen ist es so, dass gerade dort am meisten gespart wird. In unserem Krankenhaus wurde z.B. das Linoleum erneuert. Nur die psychiatrische Abteilung hat noch das Linoleum von vor 30 Jahren.

Mit der Schwere der Erkrankung erhöht auch nicht der Btreuungsschlüssel. Im Gegenteil. Er wird niedriger.
Die meisten Psychiatrien erzeugen unnötige Kosten, ohne dass den Patienten damit geholfen würde. Erkrankung wird oft als Verschulden des Einzelnen behandelt, wobei dann die “Erziehungsmaßnahmen” seltsame Blüten treiben. Kleines Beispiel: Die Patienten müssen länger in der Klink bleiben, um sich ihre Behandlung zu “verdienen”. Dies geschieht, indem sie angehalten werden, kleine Spielsachen oder Tonwaren zu fertigen, die dann verkauft werden, oft noch unter Wert, um den Patienten ihre Minderwertigkeit zu bescheinigen.
Readers Edition » Psychiatrie im Wandel der Zeit - Ein Kommentar
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